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DE1228090B - Verschluss aus Kunststoff mit einer mittels Nahtverbindung am Traeger befestigten Grundplatte - Google Patents

Verschluss aus Kunststoff mit einer mittels Nahtverbindung am Traeger befestigten Grundplatte

Info

Publication number
DE1228090B
DE1228090B DEK49048A DEK0049048A DE1228090B DE 1228090 B DE1228090 B DE 1228090B DE K49048 A DEK49048 A DE K49048A DE K0049048 A DEK0049048 A DE K0049048A DE 1228090 B DE1228090 B DE 1228090B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
base plate
plastic
carrier
seam connection
closure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK49048A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Kaemper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK49048A priority Critical patent/DE1228090B/de
Publication of DE1228090B publication Critical patent/DE1228090B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41FGARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
    • A41F1/00Fastening devices specially adapted for garments
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H37/00Machines, appliances or methods for setting fastener-elements on garments
    • A41H37/001Methods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
A 44 b
Deutsche Kl.: 44 al -13/00
Nummer: 1228 090
Aktenzeichen: K 49048 VII a/44 al
Anmeldetag: 25. Februar 1963
Auslegetag: 3. November 1966
Die Erfindung bezieht sich auf einen Verschluß aus Kunststoff mit einer Grundplatte, die mittels einer Nahtverbindung am Träger befestigt ist.
Bei den bekannten Ausbildungen derartiger Verschlüsse ist die Grundplatte für den Durchstich der Nähnadel mit Löchern versehen, deren Abstand der Stichweite der Nähmaschine entspricht. Die Verschlüsse können daher nur bei einem bestimmten Stichweitenabstand der Nähmaschine angenäht werden. Bei Reißverschlüssen ist es ferner bekannt, Verstärkungsplatten für die Endglieder mit mehreren senkrecht zur Längsrichtung des Verschlusses hintereinander im Stichweitenabstand angeordneten Schlitzen zu versehen, um ein maschinelles Annähen der Verstärkungsplatten zu ermöglichen. Man hat auch für diesen Zweck die Endplatten von Reißverschlüssen als einen aus Schlitzen und Stegen bestehenden Annährost ausgebildet, dessen Stege eine dachförmige Prägung aufweisen, durch deren Schrägflächen die Spitze der auf den Steg auftreffenden Nähmaschinennadel in den nächstliegenden Schlitz abgelenkt wird. Diese Endplatten sind in der Regel aus Blechteilen gefertigt, deren Festigkeit durch die Querschlitze nicht nennenswert beeinträchtigt wird. Bei aus Kunststoff bestehenden Verschlüssen würde jedoch die Festigkeit der Grundplatte durch die Querschlitze wesentlich beeinträchtigt werden. Außerdem besteht hierbei die Gefahr, daß der Rand der Schlitze ein- und weiterreißt, wenn die Nadel den Rand verletzt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem aus Kunststoff bestehenden Verschluß die Befestigung der Grundplatte mittels einer Nahtverbindung am Träger zu vereinfachen und ohne Beeinträchtigung der Festigkeit der Grundplatte ein maschinelles Annähen am Träger zu ermöglichen. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Grundplatte für den Durchstich der Nähnadel Schwächungszonen aufweist, die in an sich bekannter Weise im Stichlochabstand der Nahtverbindung angeordnet sind. Die in dieser Weise ausgebildete Grundplatte weist keine ihre Festigkeit beeinträchtigenden Durchbrechungen für Befestigungsmittel auf und läßt sich trotzdem durch Nähen maschinell am Träger, wie Bekleidungsstücken, Wäschestücken usw., befestigen, da die Nähmaschinennadeln die Schwächungszonen leicht durchstechen können, ohne daß die Grundplatte hierbei an den Durchstechungsstellen einreißt.
Nach einem bevorzugten Merkmal der Erfindung sind die Schwächungszonen als parallele Nuten ausgebildet, die sich nur über einen Teil der Grundplatte erstrecken. Diese Nuten ermöglichen auch eine Naht-Verschluß aus Kunststoff mit einer mittels
Nahtverbindung am Träger befestigten
Grundplatte
Anmelder:
Helmut Kämper, Hannover, Am Listholze 14
Als Erfinder benannt:
Helmut Kämper, Hannover
verbindung mittels zweier Nadeln, deren seitliche Führung variieren kann, ohne daß die Nahtverbindung hierdurch in ihrer Festigkeit beeinträchtigt wird. Wenn der Verschluß mittels einer Nahtverbindung
ao in einer Parallelreihe am Träger befestigt ist, empfiehlt es sich, die einzelnen Grundplatten der Parallelreihe durch mindestens einen durchlaufenden Querfaden im Abstand voneinander zu halten. Hierdurch wird der Arbeitsaufwand für das Anbringen
as der Verschlüsse an den Trägern ganz wesentlich verringert und eine Fließfertigung ermöglicht, da der Querfaden den Abstand der einzelnen Grundplatten festlegt.
Bei derartigen Verschlüssen kann die Herstellung wesentlich vereinfacht werden, wenn nach einem weiteren Merkmal der Erfindung der oder die Querfäden in die einzelnen Grundplatten in an sich bekannter Weise eingeformt sind. Hierdurch ist ein automatischer Herstellungsprozeß in einem Arbeitsgang möglich, da die Querfäden in die Formen der Grundplatten eingelegt und durch das anschließende Einspritzen des Kunststoffes fest in diesen eingebettet werden, ohne daß hierzu noch besondere Arbeitsgänge notwendig sind.
Es empfiehlt sich, die Grundplatte im Bereich des oder der Querfäden mit je einer Verstärkungsrippe zu versehen. Diese zweckmäßig quer verlaufende Rippe ergibt eine sichere Einbettung des Querfadens in dem Kunststoff der Grundplatte und verankert die vor ihr liegenden Nähte auf Zugbeanspruchung des Verschlusses, durch die die in Festigkeitshinsicht nachteilige Wirkung der Schwächungszonen praktisch aufgehoben wird. Das Einformen des oder der Querfäden in die Grundplatten hat noch den besonderen Vorteil, daß durch Einlegen der Fäden in die Form und das anschließende Einspritzen des Kunststoffs die einzelnen Grundplatten in endloser Reihe zu-
609 709/32
sammenhängen, wobei der Abstand der einzelnen Reihenglieder in einfacher Weise durch Einlegen der Querfäden in die Form mit einstellbarem Vorschub erreicht werden kann. Von dieser endlosen Reihe können dann immer so viel zusammenhängende Glieder abgeschnitten werden, wie für den jeweiligen Gegenstand erforderlich sind.
' In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ein aus Kunststoff bestehender Schiebeverschluß dargestellt, dessen beide Verschlußteile je eine Grundplatte aufweisen. Es zeigt
Fig. 1 die Draufsicht einer aus drei Verschlüssen bestehenden Verschlußreihe in geschlossener, halboffener und offener Stellung,
F i g. 2 die Seitenansicht der F i g. 1 in offener Stellung, der ösenförmige Verschlußteil im Schnitt,
F i g. 3 den Reihenverschluß der F i g. 1 in der Ansicht von unten,
F i g. 4 die Seitenansicht der F i g. 3 in geschlossener Stellung, ösenförmiger Verschlußteil im Schnitt,
F i g. 5 den Querschnitt der Grundplatte in der Ebene V-V der F i g. 1 und 3.
Der Verschluß besteht aus einer Grundplatte 1 mit einem von einem Hals 2 getragenen hammerkopfförmigen Verschlußteil 3 und einer zv/eiten Grundplatte 4 mit einem ösenartigen Verschlußteil 5, in dessen Ausnehmung 6 der hammerkopfförrnige Verschlußteil 3 durch Drehung und Verschiebung der Verschlußteilebene eingeführt wird. Hierbei greift der Hals 2 des hammerkopfförmigen Verschlußteils 3 in eine an der Unterseite des ösenartigen Verschlußteils 5 angebrachte keilförmige Ausnehmung 7, deren beide Seitenkanten 8 symmetrisch und schräg zueinander verlaufen. Die Anlageflächen 9 des hammerkopfförmigen Verschlußteils 3 legen sich auf die beiden seitlichen Stützflächen 10 des ösenartigen Verschlußteils 5.
Die beiden Grundplatten 1 und 4 werden durch eine Nahtverbindung am Träger, z. B. einem Bekleidungs- oder Wäschestück od. dgl., befestigt, und zwar ist für den Durchstich der Nähnadel die Grundplatte 1 mit Schwächungszonen 11 und die Grundplatte 4 mit entsprechenden Schwächungszonen 12 versehen, die als parallele Nuten ausgebildet sind und sich über einen Teil der Grundplatte 1 und 4 erstrecken. Die Schwächungszonen 11 bzw. 12 sind im Stichlochabstand der Nahtverbindung vorgesehen und an abwechselnden Seiten der Grundplatte 1 bzw. 4 angebracht und gegeneinander versetzt.
Wenn der Verschluß zu mehreren Verschlußteilen in einer Parallelreihe am Träger befestigt ist, sind die einzelnen Grundplatte 1 bzw. 4 durch je zwei Querfäden 13' im Abstand gehalten, die in den Grundplatten eingeformt sind, indem die Querfäden 13 in die für die Bildung von Querrippen 14 der Grundplatte 1 bzw. Querrippen 15 der Grundplatte 4 bestimmten Ausnehmungen der Form eingelegt sind.
Werden die Querfäden 13 mit einstellbarem Vorschub in die Form eingelegt, so kann der Abstand der einzelnen Grundplatten einer Reihe durch Ändern des Vorschubes beliebig gewählt werden. Von den Parallelreihen werden durch Abschneiden jeweils so viele Verschlußteile abgetrennt, wie benötigt werden.
Die Verschlußteile und ihre Grundplatten sind aus nachgiebigem, schmiegsamem Kunststoff hergestellt
ίο und haben eine äußerst geringe Höhe, wie deutlich aus den Schnittzeichnungen der F i g. 2 und 4 ersichtlich ist. Die Verschlußteile tragen daher auch z.B. auf Wäschestücken nur wenig auf.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Verschluß aus Kunststoff mit einer Grundplatte, welche mittels einer Nahtverbindung am Träger befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (1, 4) Schwächungszonen (11,12) für den Durchstich der Nähnadel aufweist, welche in an sich bekannter Weise im Stichlochabstand der Nahtverbindung angeordnet sind.
2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwächungszonen (11,12) als parallele Nuten ausgebildet sind, welche sich nur über einen Teil der Grundplatte (1,4) erstrecken.
3. Verschluß aus Kunststoff mit einer Grundplatte, welcher mittels einer Nahtverbindung in einer Parallelreihe am Träger befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Grundplatten (1, 4) der Parallelreihe durch mindestens einen durchlaufenden Querfaden (13) im Abstand gehalten sind.
4. Verschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Querfäden (13) in die einzelnen Grundplatten (1, 4) in an sich bekannter Weise eingeformt sind.
5. Verschluß nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (1, 4) im Bereich des oder der Querfäden (13) je eine Verstärkungsrippe (14,15) aufweist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 648 059;
deutsche Auslegeschriften Nr. 1 022 982,
059 377;
deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 763 407,
1 829 708, 1 840 405;
schweizerische Patentschriften Nr. 25 991,
163, 323 302;
französische Patentschriften Nr. 401 942,
835, 558 288;
britische Patentschriften Nr. 222 473, 796 663;
USA.-Patentschriften Nr. 1 487 387,1 840 896,
831 496.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK49048A 1963-02-25 1963-02-25 Verschluss aus Kunststoff mit einer mittels Nahtverbindung am Traeger befestigten Grundplatte Pending DE1228090B (de)

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