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DE1022982B - Verschluss, insbesondere fuer einen vorn zu oeffnenden Buestenhalter - Google Patents

Verschluss, insbesondere fuer einen vorn zu oeffnenden Buestenhalter

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Publication number
DE1022982B
DE1022982B DEC12131A DEC0012131A DE1022982B DE 1022982 B DE1022982 B DE 1022982B DE C12131 A DEC12131 A DE C12131A DE C0012131 A DEC0012131 A DE C0012131A DE 1022982 B DE1022982 B DE 1022982B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
closure
eyelet
parts
hook part
brassiere
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC12131A
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1022982B publication Critical patent/DE1022982B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41CCORSETS; BRASSIERES
    • A41C3/00Brassieres
    • A41C3/02Brassieres with front closures
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41FGARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
    • A41F1/00Fastening devices specially adapted for garments
    • A41F1/006Brassiére fasteners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Corsets Or Brassieres (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf einen Verschluß, welcher durch gegenseitiges Verschwenken seiner Teile aus der Verschlußebene betätigt wird, insbesondere für einen vorn zu öffnenden Büstenhalter mit an den Verschlußteilen befestigten Büstenschalenverstärkungsstangen, mit einem T-förmigen Hakenteil und einem ösenteil und mit in geschlossenem Zustand ebenen Verschlußoberflächen.
Erfindungsgemäß liegt der Hakenteil in dem Ösenteil allseitig an seinem Umfang an und ist durch an sich bekannte, an dem Ösenteil vorgesehene Stützflächen und durch seinen Steg, welcher in einer entsprechenden, auf der Seite der Abstützflächen liegenden Ausnehmung des Ösenteils geführt ist, am Ösenteil abgestützt und gegen weiteres Herausdrehen aus der Verschlußebene gesichert. Dadurch wird der Vorteil erzielt, daß Büstenschalenverstärkungsstangen, die nur durch den einzigen Verschluß starr miteinander verbunden sind, durch diesen in ihrer gegenseitigen Lage festgehalten werden.
An sich ist es bekannt, Büstenschalenverstärkungsstangen nur durch einen einzigen Verschluß miteinander zu verbinden. Bei diesem bekannten Verschluß sind jedoch die beiden Teile als Hakenteile ausgestaltet, und die Oberflächen des Verschlusses sind in geschlossenem Zustand keineswegs eben. Infolgedessen werden bei diesem bekannten Verschluß die Verstärkungsstangen in ihrer gegenseitigen Lage nicht richtig festgehalten, und die unebene Fläche des Verschlusses bereitet Unbehagen, wenn der Verschluß auf die bloße Haut zu liegen kommt.
Es ist auch ein Verschluß bekannt, der aus einem T-förmigen Hakenteil und einem ösenteil besteht und in geschlossenem Zustand ebene Verschlußflächen aufweist. Dieser bekannte Verschluß wird jedoch nicht durch gegenseitiges Verschwenken seiner Teile aus der Verschlußebene heraus, sondern vielmehr nach Art eines Druckknopfes betätigt. Seine Hälften eignen sich nicht dazu, mit Büstensehalenverstärkungsstangen ausgerüstet zu werden. Es ist ferner ein Verschluß für einen vorn zu öffnenden Büstenhalter bekannt, der mit dem Gegenstand der Erfindung das Merkmal gemein hat, daß er aus einem T-förmigen Hakenteil und einem Ösenteil besteht und durch gegenseitiges \^erschwenken seiner Teile aus der Verschlußebene heraus betätigt wird. Im geschlossenen Zustand dieses Verschlusses sind aber die Verschlußoberflächen keineswegs eben, und es fehlt die oben erläuterte, für die Erfindung kennzeichnende Führung und Sicherung des Hakenteils in dem Ösenteil. Aus diesem Grunde sind, die beiden die Büstenschalen verstärkenden Stangen durch eine Reihe derartiger Verschlüsse verbunden. Denn ein einziger Verschluß wäre nicht in der Lage, diese Stangen in ihrer gegenseitigen Lage festzuhalten.
Verschluß, insbesondere für einen
vorn zu öffnenden Büstenhalter
Anmelder:
Sydne Cousins, Brooklyn, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. M. Licht, Berlin-Steglitz, Borstellstr. 51,
und Dr. R. Schmidt, Oppenau (Renchtal), Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom, 26. November 1954
Vorzugsweise ist zur Lagesicherung des Verschlusses am Hakenteil eine Nase angebracht, welche beim Schließen des Verschlusses hinter eine durch eine Ausnehmung in der Öse elastisch gemachte Lippe schnappt.
In den Zeichnungen, in denen ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben ist, zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht einer als Beispiel dienenden Büstenschalenverstärkung, die aus einem Stück mit dem einen T-förmigen Teil des Verschlusses nach der Erfindung besteht,
Fig. 2 eine Vorderansicht der entsprechenden Verstärkung mit dem damit aus einem Stück bestehenden Ösenteil des Verschlusses,
Fig. 3 die beiden durch den Verschluß starr verbundenen Verstärkungsstangen,
Fig. 4 bis 9 im Verhältnis zu Fig. 1 bis 3 in größerem Maßstab gehaltene Ansichten,
Fig. 4 den Schnitt 4-4 nach Fig. 1,
Fig. 5 den Schnitt 5-5 nach Fig. 2,
Fig. 6 den Schnitt 6-6 nach Fig. 3,
Fig. 7 den Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 3, wobei die Teile des Verschlusses gegenseitig verschwenkt sind,
Fig. 8 eine Rückansicht des in Fig. 2 gezeigten Verschlußteiles mit einem Teil der Büstenschalenverstärkung,
Fig. 9 eine Rückansicht des in Fig. 1 gezeigten Verschlußteiles mit einem Teil der Büstenschalenverstärkung und
709 850/2
Fig. 10 eine schaubildliche, stark verkleinerte Ansicht des oben beschriebenen Büstenhalters mit der Verschlußvorrichtung und den in gestrichelten Linien angedeuteten Büstenschalenverstärkungen.
Ein Büstenhalter B, bei welchem der erfindungsgemäße Verschluß zur Verwendung kommen kann, ist vorn zu öffnen und hat Büstenschalen, welche nicht über dem Brustbein der Trägerin zusammentreffen, sondern durch einen Verschluß miteinander verbunden sind, der gewöhnlich am Körper anliegt. Die Büstenschalen sind durch Stangen 10 und 11 verstärkt, die z. B. aus gebogenem Draht oder Kunststoff bestehen und in den umgeschlagenen Rand der Büstenschalen eingebettet sind, und zwar erstrecken sie sich rechts und links vom Brustbein im Halbrund entlang dem Schalenrand, wie in Fig. 10 gezeigt. Der Verschluß, der an dem Körper zwischen den Brüsten anliegt, ist so ausgestaltet, daß er eine weiche, glatte Berührungsfläche aufweist. Die Ausbildung des Büstenhalters ist aber nicht Gegenstand der Erfindung.
In dem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel sei angenommen, daß die Büstenschalenverstärkungen 10, 11 aus geformtem Polyplast bestehen, wobei jede der beiden Verstärkungen aus einem Stück mit einem Verschlußteil gebildet ist.
Jede Stange besteht aus einem Stück mit einem Verschlußteil, der etwa durch ein Loch in dem Büstenschalenstoff herausragen kann. Die zusammenwirkenden Verschlußteile ragen an den gewölbten Seiten der Stangen hervor und liegen einander gegenüber. An der Stange 10 ragt der T-förmige Verschluß teil 12 hervor, der einen etwas länglichen Kopf 13 in Form eines Blockes hat, der mit der Stange 10 durch einen Steg 14 verbunden ist. An der Stange 11 ragt der mit ihr aus einem Stück bestehende Ösenteil 15 hervor, der aus einer ovalen Scheibe mit parallelen Vorder- und Rückenflächen (Fig. 5) besteht, mit der Stange 11 durch einen Hals 16 verbunden ist und eine bei 17 gezeigte Fensteröffnung hat. Der Verschlußteil 12 hat im wesentlichen die gleiche Form wie die Fensteröffnung 17, paßt in diese hinein und hat von vorn gesehen die Gestalt eines Rechtecks mit abgerundeten Ecken. Die Ecken in der Fensteröffnung 17 sind jedoch von Schultern 18, 19, 20 und 21 unterbrochen, deren Vorderflächen einen der Dicke der \7erschlußhälfte 12 entsprechenden Abstand von der Vorderfläche der Verschlußhälfte 15 haben.
Vom Fenster 17 bis zum äußeren Rand des Verschlußteils 15 erstreckt sich eine Ausnehmung 22, in die der Steg 14 eingepaßt ist, wenn die Verschlußteile ineinandergreifen.
Ungeachtet der Schultern 18, 19, 20 und 21 kann der Kopf 13 des Verschluß teils 12 ohne Schwierigkeiten in die Fensteröffnung 17 hineingesteckt werden, wenn die Stange 10 aus der Ebene, in der sie mit der Stange 11 liegt, herausgekippt wird. Nachdem der Kopf 13 in die Fensteröffnung hineingesteckt worden ist, kann man die Stange 10 wieder in die gleiche Ebene mit der Stange 11 bringen. Dadurch wird der Kopf 13 in der Fensteröffnung 17 gegen die Schultern 18, 19, 20 und 21 gedrückt, wobei seine Vorderfläche mit der Vorderfläche des Verschlußteils 15 und seine Hinterfläche mit der Hinterfläche des Verschlußteils 12 bündig abschließt und wobei der Steg 14 in der Ausnehmung 22 liegt.
Dementsprechend bilden die beiden Teile 12 und 15 einen Verschluß, der keine fühlbaren, die Haut reizenden Vorsprünge auf der Rückseite hat und sich so anfühlt, als sei er ein einziger Gegenstand mit weicher, glatter Oberfläche.
Wie aus den Zeichnungen hervorgeht, ist eine Einrichtung vorgesehen, um die ineinanderliegenden Verschlußteile 12 und 15 in ihrer Lage zu halten. Sie besteht aus einer dünnen Lippe 25 an dem Verschlußteil 15, die über eine kleine Erhöhung 26 an dem Verschlußteil 12 greifen kann, wenn die Teile ineinanderliegen. Diese Einrichtung ist besonders wirksam, wenn der Verschluß aus einem etwas nachgebenden Polyplast besteht.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    l. Verschluß, welcher durch gegenseitiges Verschwenken seiner Teile aus der Verschlußebene betätigt wird, insbesondere für einen vorn zu öffnenden Büstenhalter mit an den Verschlußteilen befestigten Büstenschalenverstärkungsstangen, mit einem T-förmigen Hakenteil und einem ösenteil und mit in geschlossenem Zustand ebenen Verschlußoberflächen, dadurch gekennzeichnet, daß der Hakenteil (12) in dem Ösenteil (15) allseitig an seinem Umfang anliegt und durch an sich bekannte, an dem ösenteil vorgesehene Stützflächen (18 bis 21) und durch seinen Steg (14), welcher in einer entsprechenden, auf der Seite der Abstützflächen (18 bis 21) liegenden Ausnehmung (22) des Ösenteils (15) geführt ist, am ösenteil abgestützt und gegen weiteres Herausdrehen aus der Verschlußebene gesichert ist.
  2. 2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Lagesicherung des Verschlusses am Hakenteil eine Nase angebracht ist, welche beim Schließen dee Verschlusses hinter eine durch eine Ausnehmung in der öse elastisch gemachte Lippe schnappt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 245 305, 871 732; schweizerische Patentschriften Nr. 285463, 224545. 440:
    französische Patentschriften Nr. 401 942, 501 381; britische Patentschrift Nr. 222 473; USA.-Patentschrift Nr. 1 427 561.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 709850/2 1.58
DEC12131A 1954-11-26 1955-11-21 Verschluss, insbesondere fuer einen vorn zu oeffnenden Buestenhalter Pending DE1022982B (de)

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DE (1) DE1022982B (de)

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