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DE1227669B - Pneumatisches Messgeraet - Google Patents

Pneumatisches Messgeraet

Info

Publication number
DE1227669B
DE1227669B DES79919A DES0079919A DE1227669B DE 1227669 B DE1227669 B DE 1227669B DE S79919 A DES79919 A DE S79919A DE S0079919 A DES0079919 A DE S0079919A DE 1227669 B DE1227669 B DE 1227669B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
pressure
nozzle
line
control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES79919A
Other languages
English (en)
Inventor
William Fred Gesell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sheffield Corp
Original Assignee
Sheffield Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sheffield Corp filed Critical Sheffield Corp
Publication of DE1227669B publication Critical patent/DE1227669B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B13/00Measuring arrangements characterised by the use of fluids
    • G01B13/08Measuring arrangements characterised by the use of fluids for measuring diameters
    • G01B13/10Measuring arrangements characterised by the use of fluids for measuring diameters internal diameters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Arrangements Characterized By The Use Of Fluids (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)
  • Fluid-Driven Valves (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
GOIb
Deutsche Kl.: 42 b-26/03
Nummer: 1227 669
Aktenzeichen: S 79919 IX b/42 b
Anmeldetag: 15. Juni 1962
Auslegetag: 27. Oktober 1966
Die Erfindung betrifft ein strömungsmittelbetätigtes Meßgerät, insbesondere ein pneumatisches Dickenmeßgerät für die Kontrolle einer Abmessung bei seriengefertigten Teilen.
In derartigen Meßgeräten wird im allgemeinen eine Begrenzungsfläche des zu prüfenden Werkstückes aus einer Meßdüse angeblasen. Die Meßdüse wird aus einer Quelle konstanten Druckes über eine Drosselstelle mit Strömungsmittel, normalerweise Luft, versorgt. Der Druck, der sich zwischen Dros- j ο seistelle und Meßdüse einstellt, ist ein Maß für den Abstand zwischen der Austrittsöffnung der Meßdüse und der ihr gegenüberstehenden Fläche des gerade geprüften Werkstückes. Man kann die Messung auch nach einer Nullmethode ausführen, wobei zwei Düsen mit je einer vorgeschalteten Drosselstelle verwendet werden und die Druckdifferenz gemessen wird, die sich zwischen den beiden Düsen-Speiseleitungen bildet, wenn einer der beiden Düsen (der Meßdüse) ein Werkstück gegenübergestellt wird, während die andere Düse (die Vergleichsdüse) ungestört bleibt.
Um die Meßgeräte eichen, d. h. eine bestimmte Beziehung zwischen der gemessenen Druckgröße und der sie verursachenden Abmessung des gemes- $enen Werkstückes herstellen zu können, kann man in bekannter Weise parallel zur Meßdüse oder parallel zur Vergleichsdüse ein im Austrittsquerschnitt verstellbares Leckventil anordnen oder die Vergleichsdüse selbst verstellbar gestalten. Beim Eich-Vorgang wird an Stelle eines zu messenden Werkstückes ein Normal mit genau bekannter Abmessung vor die Meßdüse gerückt und das Leckventil bzw. die verstellbare Vergleichsdüse so eingestellt, daß am Druckmeßgerät eine vorbestimmte Anzeige erzeugt wird.
Um zuverlässige Meßergebnisse zu erhalten, muß das Meßgerät von Zeit zu Zeit mit dem Normal nachgeeicht werden. Dies bedingt jedesmal eine Unterbrechung der gerade laufenden Meßserie und pinen relativ umständlichen, von Hand ausgeführten Arbeitsgang.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Nacheichung zu automatisieren und insbesondere so zu gestalten, daß die Betätigung eines Druckknopfes .oder Schalters genügt, um den Eichvorgang selbsttätig ablaufen zu lassen. Besonders bei Meßgeräten, die zur Toleranzkontrolle von seriengefertigten Teilen eingesetzt werden, läßt sich dadurch eine merkliche Erhöhung der pro Zeiteinheit gemessenen Stückzahlen bei gleichzeitig stark herabgesetzten Wartungsansprüchen erzielen. Es ist zwar bei pneu-Pneumatisches Meßgerät
Anmelder:
The Sheffield Corporation,
Dayton, Ohio (V. St. A.) '
Vertreter: ■
Dr.-Ing. H. Negendank, Patentanwalt,
Hamburg 36, Neuer Wall 41
Als Erfinder benannt:
William Fred Gesell, Dayton, Ohio (V, St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 16. Juni 1961 (117 643) - -
matischen Dickenmeßgeräten bekannt, die Eichung mittels einstellbarer Düsen vorzunehmen und mit Überströmventilen das Auftreten eines Überdruckes zu verhindern, doch ist eine mit derartigen Mitteln arbeitende automatische Eichung von strömungsmittelbetätigten Dicken- oder Längenmeßgeräten bisher nicht bekanntgeworden.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß an die Speiseleitung einer Düse ein in Abhängigkeit von dem vor der Meßdüse herrschenden Druck gesteuertes Leckventil angeschlossen ist, das mit einer ein- und ausschaltbaren Arretiervorrichtung versehen ist, und daß Vorrichtungen für die Ein- und Ausrückbewegung des Normals und Vorrichtungen für die Kopplung der Arretiervorrichtung mit der Lage des Normals vorgesehen sind.
Nach der Erfindung wird während des Eichvorganges die Zuleitung zur Steuerkammer selbsttätig geöffnet und nach Beendigung des Eichvorganges wieder geschlossen, so daß der für die Einstellung des Steuergliedes maßgebende Eichdruck erhalten bleibt und die Arretiervorrichtung entlastet wird. Schließlich werden nach der Erfindung die bei der Eichung nötigen Vorgänge, nämlich Einrücken des Normals, Öffnen der Zuleitung zur Druckkammer und Lösen der Verriegelung des Stellgliedes, durch Schließen eines elektrischen Schalters bewirkt. Da-
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durch wird eine bedeutende Vereinfachung der Bedienung pneumatischer Meßgeräte und eine größere Zuverlässigkeit dieser Geräte erzielt. Da eine Eichung nur einen Knopfdruck erfordert, ist sie nicht so lästig wie eine von Hand auszuführende Eichung und wird dementsprechend öfter vorgenommen werden.
Die Erfindung sei im folgenden an Hand der Zeichnungen an drei Ausführungsbeispielen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 die schematische, teilweise geschnittene Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung,
Fig. 2 einen vergrößerten Schnitt durch das LeckventilB1 des Apparates nach Fig. 1,
F i g. 3 die schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung, das nach dem Nullverfahren arbeitet,
F i g. 4 die schematische Darstellung eines dritten, ebenfalls nach dem Nullverfahren arbeitenden Ausführungsbeispiels der Erfindung und
F i g. 5 einen Schnitt durch das in dem Ausführungsbeispiel nach Fi g. 4 verwendete Leckventil.
Die Prinzipien der Erfindung lassen sich auf alle mit Strömungsmitteldruck arbeitenden Apparate anwenden, bei denen der Druck eine Funktion einer Kenngröße eines Teiles ist und bei denen eine diesen Druck messende Vorrichtung periodisch wieder eingestellt oder geeicht werden soll.
Die Erfindung wird im folgenden an dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel in ihrer Anwendung auf einen Dimensionsmeßapparat beschrieben. Ein Druckregler 12 ist einerseits mit einer. Druckluftquelle 10 und andererseits über eine Leitung 16 mit einer Meßdüse A verbunden. Die Meßdüse A kann sowohl mit einem Normal G als auch mit einem zu messenden Werkstück W zusammenarbeiten. Die Leitung 16 ist mit einer Drosselstelle 14 versehen, so daß zwischen dieser Drosselstelle 14 und der Meßdüse-4 eine Gegendruckzone 8 entsteht. Der Druck dieser Gegendruckzone 8 ändert sich als Funktion des Abstandes zwischen der Innenwand des Normals oder des Werkstückes und den Mündungen 27 der Düse A. Der Druck in der Gegendruckzone A wirkt auf eine Druckmeßvorrichtung, z. B. ein Manometer 18 mit beweglichem Zeiger und geteilter Skala oder einen-druckabhängigen Schalter 22, ein. Falls es gewünscht wird, kann auch ein weiteres Manometer 20 an den vor der Drosselstelle 14 liegenden Teil der Leitung 16 angeschlossen werden.
Wie aus der bisherigen Beschreibung hervorgeht, mißt der Apparat die Druckdifferenz zwischen dem Druck in der Zone 8 und dem Atmosphärendruck. Durch geeignete Einstellung der Drosselstelle 14 und des Reglerausgangsdruckes 12 läßt sich Übereinstimmung zwischen der Skalenteilung des Manometers 18 und der Dimension des zu messenden Teiles erreichen. Die erforderlichen Einstellungen werden unter Verwendung eines Normals G mit maximalen oder minimalen Abmessungen zur Be-Stimmung des entsprechenden Maximums oder Minimums auf der Skala des Manometers 18 vorgenommen. Es ist auch möglich, nur ein einziges Normal G zu verwenden, das entweder den mittleren Teil der Skala öder einem der Extremwerte entspricht.
Eine Leitung 24 verbindet die Gegendruckzone 8 bei 38 mit einer Kompensationsvorrichtung B1.
Diese Kompensationsvorrichtung ist z. B. ein Leckventil. Dieses Ventil wird derart betätigt, daß während des normalen Betriebes des Apparates eine kleine Menge des Strömungsmittels ausströmt, so daß die von dem Manometer 18 oder dem Druckschalter 22 gemessene Variable sich aus der Ausströmung durch das Ablaßventil B1 und der Ausströmung durch die Meßdüse A zusammensetzt. Ist die Ausströmung durch das Leckventil B1 konstant, so kann nach entsprechender Eichung auf der Skala des Manometers direkt die Abmessung des gemessenen Werkstückes abgelesen werden. Die von dem Leckventil B1 abgegebene Strömungsmittelmenge wird von Zeit zu Zeit selbsttätig durch ein druckempfindliches Element kontrolliert, das zwischen der Meßdüse A und der Drosselstelle 14 derart mit der Leitung 16 verbunden ist, daß — sobald die Meßdüse A in Verbindung mit dem Normal G gebracht wird — der Meßapparat selbsttätig geeicht und dabei die Öffnung des Leckventils B1 so eingestellt wird, daß Übereinstimmung zwischen der Abmessung des gemessenen Teiles und dem auf der Skala des Manometers 16 abgelesenen Wert erreicht wird. Die in den durchströmten Teilen der Apparatur vorliegenden Bedingungen können sich allmählich durch die fortschreitende Abnutzung der Meßdüse durch Ablagerungen in den Leitungen, Temperaturschwankungen oder Kennlinienverschiebungen des Druckreglers verändern. Es ist deshalb erforderlich, die Eichung von Zeit zu Zeit zu wiederholen. Bei dem Meßapparat gemäß der Erfindung werden nun diese Nacheichungen außerordentlich schnell und genau durchgeführt. Die Eichung kann sich unter Benutzung eines Normals mit maximaler oder minimaler Abmessung auf den Anfangs- oder Endpunkt der Skala des Manometers 18 oder unter Verwendung eines entsprechenden Normals auch auf einen mittleren Punkt auf der Skala des Manometers beziehen.
Das Leckventil B1 kann verschieden ausgebildet sein. Das in F i g. 2 dargestellte Leckventil umfaßt einen ringförmigen Ventilsitz 30, der in den axialen Rohrstutzen 32 einer Hülse 34 eingepreßt ist. Das über die Leitung 24 (F i g. 1) zugeführte Strömungsmittel strömt durch eine öffnung 36 in einer Menge aus, die von der Lage des Endes 40 einer Steuerstange 42 abhängt, das, wenn es vollständig in die Öffnung 36 eingetreten ist, das Ausströmen verhindert.
Während des normalen Betriebes des Apparates ist jedoch das genannte Ende 40 von der entsprechenden Fläche des Ventilsitzes 30 hinreichend weit entfernt, so daß über den Kanal 50 ein dauerndes Ausströmen des Strömungsmittels zur Atmosphäre erfolgt.
Die axiale Verschiebung der Steuerstange 42 wird durch eine Buchse 44 geführt, die an einem der Enden des Ventilkörpers 34 befestigt ist. Eine Feder 48 drückt normalerweise den Kolben 42 nach rechts. Die Hülse 34 kann im Inneren eines ringförmigen Hohlraumes 46 im Gehäuse des Kompensator B verschoben werden und wird durch eine Schraube 52 in einer geeigneten Lage festgehalten.
Das aus der Buchse 44 herausführende Ende des Kolbens endet in einem Kopf 86, der durch ein druckempfindliches Steuerglied 60 bewegt wird. Eine Feder 48 hält den Kopf 86 in Kontakt mit dem sogenannten Steuerglied 60.
Obwohl es möglich ist, nur eine flexible Membran zu verwenden, werden doch vorzugsweise für das druckempfindliche Steuerglied 60 zwei Membranen 54 und 56 aus imprägniertem Kautschuk verwendet, die durch ein Abstandsstück 58, das Steuerglied 60, einen Ring 62 und eine Schraube 64, die diese Elemente in ihren Lagen hält, auf Abstand gehalten werden. Die Außenfläche der Membran 54 ist in bezug auf ein Ende des Gehäuses des !Compensators in ihrer Lage unveränderlich. Die Außenfläche der Membran 56 ist zwischen einem Zwischenstück 66 und einem Endstück 68 des Gehäuses befestigt. In dem Körper des Kompensators B befindet sich ein Hohlraum 70 mit einem großen Durchmesser, in dem eine Feder 82 angeordnet ist, die, wie F i g. 1 zeigt, das druckempfindliche Steuerglied nach rechts preßt. Sobald der durch die beiden Membranen begrenzten Steuerkammer 72 ein Druck zugeführt wird, übt die Membran 54, deren Abmessungen größer sind als die der Membran 56, eine nach links gerichtete Kraft aus, welche die nach rechts gerichtete Kraft der Feder 82 ausgleicht. Der Ring 62 ist mit einem Stift 76 geringeren Durchmessers verbunden, dessen axiale Bewegung durch eine Bohrung 74 in dem Teil 68 des Kompensatorgehäuses geführt wird. Ein ebenfalls im Teil 68 des Gehäuses angeordneter Kanal stellt eine Verbindung zwischen der rechten Fläche der Membran 56 und der Atmosphäre her. Das steuerempfindliche Steuerglied 60 verschiebt sich somit axial unter der Wirkung des Luftdruckes in der Druckkammer 72 zwischen den Membranen und den gegenwirkenden Federn.
Die Steuerdruckkammer 72 ist mit einem Ventil 80 verbunden, über das sie mit der Leitung 24 verbunden werden kann. Selbstverständlich kann ein mechanisches Ventil verwendet werden, vorzugsweise wird jedoch das Ventil 80 elektrisch über eine Magnetwicklung betätigt, bei deren Erregung das Ventil öffnet und bei deren Entregung es schließt. Wird der mit der genannten Wicklung verbundene Schalter 108 geschlossen, so öffnet das Ventil und verbindet die Gegendruckzone 8 direkt mit der Steuerkammer 72.
Um Störungen durch einen etwaigen Druckabfall im Inneren der Steuerdruckkammer 72 während des Meßvorganges (bei geschlossenem Ventil 80) zu verhindern und um die Eichung sicher aufrechtzuerhalten, ist es wünschenswert, ein zusätzliches Verriegelungsmittel für den Kolben oder das Steuerglied 60 vorzusehen. Diese Verriegelung wirkt direkt auf den fest mit dem Ring 62 verbundenen Stift 76. Die Verriegelungsvorrichtung umfaßt eine Reibungsvorrichtung 88 mit einem Kolben 90, der an seinem Umfang einen Ring 92 trägt, der einen dichten Abschluß gegen die Wand eines Hohlraumes 94 im Teil 68 des Kompensatorgehäuses sicherstellt. Über eine Öffnung 96 geringen Durchmessers steht der Hohlraum 94 mit dem quer verlaufenden Hohlraum 74 in Verbindung. Der Kolben 90 ist mit einem Arretierstift in Form einer Verlängerung 98 geringen Durchmessers versehen, der durch die Öffnung 96 hindurchtritt und an dem Stift 76 anliegt. Eine an dem Kopf des Kolbens 90 anliegende Schraubenfeder wirkt dessen Bewegung in Richtimg des Stiftes 76 entgegen. Die Arretierung des Stiftes 76 kann somit durch auf die Außenfläche des Kolbens 90 wirkende Druckluft bewirkt werden. Diese Druckluft kann von der Leitung 24 abgenommen werden. Sie wird Jedoch vorzugsweise von der den Druckregler 12 speisenden Hochdruckleitung abgenommen. Diese Steuerdruckluft wird der Arretiervorrichtung über ein elektromagnetisch betätigtes Dreiwegeventil 102 zugeführt, daß eine Leitung 104 entweder mit der Atmosphäre oder der Druckluftleitung 106 verbindet. Bei der in Fig. 1 gezeigten Stellung des Ventils 102 steht die Leitung 104 in Verbindung mit
ίο der Druckluftleitung 106. Sobald die Erregerwicklung dieses Ventils vom Strom durchflossen wird, wird die Leitung 104 mit der Atmosphäre verbunden. Wie in F i g. 1 dargestellt, wird die Wicklung dieses Ventils 102 erregt, wenn der Schalter 108 geschlossen ist. Der Schalter 108 wird weiter dazu verwendet, um über eine Leitung 109 eine Magnetwicklung 111 zu erregen, deren beweglicher Kern direkt mit dem Normal G verbunden ist, so daß das Normal über den Meßkopf A geschoben wird, wenn das
ao Ventil 80 geöffnet und die Arretiervorrichtung gelöst ist. Die Rückführung des Normals- in die in den F i g. 1 bis 4 dargestellte Lage kann mit Hilfe einer (nicht gezeigten) Feder erfolgen.
Durch die soeben beschriebene Vorrichtung kann
as eine Nach- oder Neueichung des Meßapparates außerordentlich einfach und augenblicklich durch einfaches Schließen und Öffnen des Schalters 108 durchgeführt werden. Beim Schließen des Schalters 108 wird nach Endarretierung des Steuergliedes 60 eine Verbindung zwischen der Gegendruckzone 8 und der Steuerkammer 72 geschaffen und das Normal G in Verbindung mit der Meßdüse A gebracht. Durch die Zuführung des in der Gegendruckzone 8 herrschenden Druckes wird das Steuerglied 60 selbsttätig so eingestellt, daß das Leckventil B1 den richtigen Leckfluß einregelt, bei dem das Manometer 18 wieder den korrekten Wert anzeigt. Beim Öffnen des Schalters 108 wird das Ventil 80 sofort geschlossen und die Kammer 72 abgesperrt. Gleichzeitig wird über das Ventil 102 die Arretiervorrichtung betätigt, die das Steuerglied festhält und somit seine Lage von etwaigen Änderungen des Druckes in der Kammer 72 unabhängig macht. Die Meßdüse A kann dann wieder eine gewisse Zahl von Messungen durchführen, bevor zu einem beliebigen Zeitpunkt wieder eine neue Nacheichung durchgeführt wird.
Bei dem bisher beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung wird mit dem Gegendruck im Inneren einer einzigen Leitung gearbeitet. Es ist jedoch auch möglich, eine Nullmethode zu verwenden. Fig. 3 zeigt schematisch einen entsprechenden Meßapparat. In diesem Fall werden mehrere Gegendruckzonen verwendet, von denen die eine mit der Meßdüse A' verbunden ist. Die andere Gegendruckzone ist mit einer verstellbaren Vergleichsdüse 120 verbunden. Eine Druckquelle 10' speist über einen Druckregler 12', eine Leitung 16' und zwei Strömungswiderstände 121 und 122 parallel beide Gegendruckzonen. Zwischen die beiden Gegendruckzonen sind ein Druckschalter 22' und ein Manometer 18' als Differenzinstrumente geschaltet. Die Vergleichsdüse 120 wird während des normalen Betriebes so eingestellt, daß die durch sie ausströmende Strömungsmittelmenge gleich der durch die Meßdüse A' und das mit der Gegendruckzone 8' verbundene Leckventil D ausströmenden Strömungsmittelmenge ist. Dieses Druckgleichgewicht bleibt aufrechterhalten, wenn die Abmessung des zu messenden Werkstückes W gleich
der Abmessung des Normals G' ist. Unter diesen Umständen zeigt das Anzeigeinstrument 18' den Wert Null an, da die Drücke in den beiden Gegendruckzonen gleich sind. Unterscheiden sich die beiden Drücke voneinander, so zeigt das Instrument die Differenz in bezug auf die gewünschten Abmessungen an.
Der Kompensator E in F i g. 3 entspricht in allen Punkten dem Kompensator B in Fig. 1. Er wird über den Schalter 108' elektrisch gesteuert, um die Arretiervorrichtung zu lösen, die über eine Leitung 104 direkt von der Druckluftquelle oder — wie in Fig. 3 gezeigt — von der Gegendruckzone8' mit Luft gespeist wird. Zwischen der Gegendruckzone und der Steuerdruckkammer im Inneren des Kornpensators E wird, sobald der Schalter 108' geschlossen ist, eine Verbindung geschaffen. Über den Schalter 108' und die Leitung 109' wird gleichzeitig die Magnetwicklung 111' erregt, deren Kern das Normal G' vor die Meßdüse Ä' schiebt.
Die Wirkungsweise dieses Meßapparates entspricht der des. in F-ig. 1 dargestellten Ausrührungsbeispiels. Der in der Gegendruckzone 8' herrschende Druck wirkt also nach Betätigen des Schalters auf das Steuerglied 60 des Kompensators E, so daß das Leckventil D automatisch nachgestellt und dadurch der Druck in der Gegendruckzone auf den richtigen Wert zurückgeführt wird. Hierdurch wird das Gleichgewicht zwischen den Drücken in den beiden Gegpndruckzonen wiederhergestellt und das Manometer= IS^sglbsttätig geeicht.
Fig. 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, dessen einzelne Elemente mit Ausnahme des Kompensators F den Elementen in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 entsprechen. Der Kornpensatori", der in seinen anderen Teilen den KompensatorenD und E vergleichbar ist, ist mit einem Leckventil H versehen, dessen Einzelheiten Fig. 5 zeigt und das entgegengesetzt wie das Leckventil .B1 wirkt, d. h., sein Kolben verschiebt sich von rechts nach links und verschließt die Öffnung, anstatt sie wie bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen zu öffnen.
Die Steuerdruckkammer dieses Kompensators F ist mit der Gegendruckzone 208 vor der Meßdüse A' verbunden, während das Leckventil H an die Speiseleitung der Vergleichsdüse 125 angeschlossen ist. Durch den Druck in der. Steuerdruckkammer wird das Steuerglied und damit das Leckventil H wieder so eingeregelt, daß das Meßinstrument 209 einen vorgegebenen Wert (meist Null) anzeigt, wenn die Meßdüse A' vor dem Normal G' oder einem Werkstück von genau gleichen Abmessungen steht. Bei dieser - Ausführungsform wird die selbsttätige Eichung durch Eingriff in die Vergleichsströmung erzielt und nicht wie in dem vorher beschriebenen Äusführungsbeispiel durch Eingriff in die Meßströmung.

Claims (12)

Patentansprüche: 60
1. Strömungsmittelbetätigtes Dickenmeßgerät, bei dem eine Meßdüse, vor die wahlweise ein zu messender Prüfling oder ein Normal geführt werden kann, und eine Vergleichsdüse parallel über eine gemeinsame Drosselstelle oder einzeln über;je eine Drosselstelle ari eine Druckleitung angeschlossen sind und ein Druckfühler vor der Meßdüse oder ein Differenzdruckfühler zwischen Meß- und Vergleichsdüse an die Speiseleitungen für die Düsen angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß an die Speiseleitung (24, 8', 126) einer Düse ein in Abhängigkeit von dem vor der Meßdüse herrschenden Druck gesteuertes Leckventil (S1, D, H) angeschlossen ist, das mit einer ein- und ausschaltbaren Arretiervorrichtung (B3) versehen ist, und daß Vorrichtungen für die Ein- und Ausrückbewegung des Normals (G, G') und Vorrichtungen für die Kopplung der Arretiervorrichtung mit der Lage des Normals vorgesehen sind.
2. Pneumatisches oder hydraulisches Dickenmeßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Vergleichsdüse und Leckventil identisch sind.
3. Gerät nach Anspruch' 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung für das Leckventil eine Steuerdruckkammer (72) aufweist, die mit der Steuerdruckleitung (24) über ein Absperrventil (80) verbunden ist, und daß Vorrichtungen (108, 108'; 109) für die Betätigung des Absperrventils unter Kopplung mit der Lage des Normals (G, G') und/oder der Arretierung (D3) vorgesehen sind. -
4.' Gerät nach" Ansprüchen Γ, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretiervorrichtung (B3) einen vom Strömungsmittel über eine Zuleitung (104)' beaufschlagbaren Kolben (90), einen Arretierstift (98), der vom Kolben (90) gegen einen für die Einstellung des Leckventils maßgebenden Stift (76) gedrückt werden kann, und eine am "Arretier stift angreifende und gegen den Strömungsmitteldruck wirkende Feder (100) enthält.
5. Gerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steüerdruckkammef (72) an zwei gegenüberliegenden Enden durch Mem-, branen (54, 56) mit verschiedenem Durchmesser abgeschlossen ist. "'"'-_.
6. Gerät nach Anspruch 5," dadurch gekennzeichnet, daß ein bewegliches Steuerglied (60) unter Zwischenlegung eines Abstandhalters (58) mit einem in axialer Richtung in einer Bohrung (74) gleitbar gelagerten Stift (76) fest verschraubt ist und innere Kreisabschnitte der Membranen (54, 56) zwischen Steuerglied (60) und Abstandhalter (58) bzw. zwischen Abstandhalter (58) und Stift (76) abdichtend festgeklemmt sind.
7. Gerät nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Leckventil (B1, D, H) eine Steuerstange (42) aufweist, die durch die Kraft einer Feder (48) gegen das Steuerglied (60) gedrückt wird.
8. Gerät nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (82) vorgesehen ist, die am Steuerglied (60) gegen die vom Steuerdruck in der Steuerdruckkammer (72) auf das Steuerglied ausgeübte Kraft angreift.
9. Gerät nach Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine elektromagnetische Ein- und Ausrückvorrichtung (111, 111') für das Normal (G, G') vorgesehen ist, die an eine über einen Schalter (108, 108') mit einer elektrischen Stromquelle verbundene elektrische Leitung (109,109') angeschlossen ist.
10. Gerät nach Ansprüchen 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in der Strömungsmittelzuführleitung (104) der Arretiervorrichtung (B3) ein elektromagnetisch betätigtes Dreiwegeventil (102) vorgesehen ist.
11. Gerät nach Ansprüchen 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrventil (80) in der Steuerdruckleitung (24) ein elektromagnetisch betätigtes Ventil ist.
10
12. Gerat nach Ansprüchen 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Dreiwegeventil (102) und das Absperrventil (80) an die elektrische Leitung (109,109') angeschlossen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Wiemer, »Pneumatische Längenmessung«, 1960, S. 72, 82, 85.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES79919A 1961-06-16 1962-06-15 Pneumatisches Messgeraet Pending DE1227669B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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