DE517948C - Drucktaktgeber - Google Patents
DrucktaktgeberInfo
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- DE517948C DE517948C DES75648D DES0075648D DE517948C DE 517948 C DE517948 C DE 517948C DE S75648 D DES75648 D DE S75648D DE S0075648 D DES0075648 D DE S0075648D DE 517948 C DE517948 C DE 517948C
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Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/04—Control of fluid pressure without auxiliary power
- G05D16/10—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a piston or plunger
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/024—Controlling the inlet pressure, e.g. back-pressure regulator
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
11. FEBRUAR 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 517948 KLASSE 47g GRUPPE
Drucktaktgeber Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Juli 1926 ab
Die Erfindung bezieht sich auf Regeleinrichtungen, die auf Druckimpulse ansprechen
und so wirken, daß in bekannter Weise die steuernde Membran oder ein Steuerkolben auf der einen Seite den Druckimpuls
aufnimmt, während die andere Seite mit einem Raum unveränderlichen Gegendruckes in Verbindung steht. Dieser Gegendruck
wird so bemessen, daß er einem bestimmten Kleinstwert des Impulsdruckes gleich ist. Es entstehen nun Schwierigkeiten,
wenn es sich bei einer derartigen Anordnung darum handelt, die Bewegungen der Steuermembran
öder des Steuerkolbens mit Hilfe eines Fühlhebels durch den Gegendruckraum
hindurch nach außen fortzuleiten. Es ist bekannt, den Fühlhebel an der Austrittsstelle
aus dem Gegendruckraum mit einer gewissen Beweglichkeit durch eine Gummikappe abzu-
ao dichten. Eine solche Abdichtung ist bei großen Drücken nicht mehr verwendbar,
außerdem hat sie den Nachteil, daß die Gummikappe mit der Zeit hart oder brüchig
wird. Es ist weiter bekannt, den Fühlhebel in ein Rohr einzuschieben, das nach dem
Gegendruckgefäß hin offen und mit diesem fest verbunden ist, während es am anderen
Ende den Fühlhebel fest umschließt. Diese Anordnung ruft jedoch eine Federung hervor,
deren Größe infolge der mehrfachen Einspannstellen nicnt zu übersehen ist und die
Genauigkeit des Reglers nachteilig beeinflußt.
Die Erfindung benutzt deshalb ein in den Gegendruckraum dicht eingesetztes und in
diesen hineinragendes Rohr, das nach außen hin offen und nach dem Gegendruckraum zu
geschlossen ist. Dieses Rohr steht mit der Steuermembran oder dem Steuerkolben kraftschlüssig
in Verbindung, so daß eine Druckänderung ein mehr oder weniger starkes Durchbiegen des Rohres zur Folge hat. In
dem Rohr befindet sich ein Fühlhebel, der sich um einen festen Punkt außerhalb des
Rohres drehen kann und den Impuls in irgendeiner Weise fortleitet. Durch diese An-Ordnung
wird die Verwendung irgendwelchen dem Verschleiß unterworfenen Dichtungsmaterials vermieden, außerdem ergibt sich
die Möglichkeit, für das Rohr Federkraft und Durchbiegung einwandfrei zu bestimmen.
Eine solche Anordnung erhöht also wesentlich die Betriebssicherheit und die Genauigkeit
des Reglers.
Von weiterer Bedeutung für die Genauigkeit der Regelung ist ferner die Unveränderlichkeit
des Gegendruckes. In dieser Hinsicht ist der Einfluß der Temperatur von Bedeutung,
denn es ist leicht zu übersehen, daß bei einer Verschiedenheit der kubischen Ausdehnungszahlen
des im Gegendruckraum be-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Martin Eule in Berlin-Spandau.
findlichen gasförmigen oder flüssigen Mediums
und dem Material, aus dem das Gefäß gebildet ist, infolge von Temperaturveränderungen
auch Druckänderungen eintreten. Die Erfindung beseitigt diesen Übelstand, indem
sie das Gefäß, das den Gegendruckraum bildet, innen mit einem Material auskleidet,
dessen Ausdehnungszahl von einer solchen Größenordnung ist, daß eine mittlere Ausdehnungszahl
des Gefäßes in Erscheinung tritt, die mit der des Mediums im Gegendruckraum
übereinstimmt. Eine andere Möglichkeit, diesen Mangel zu beseitigen, besteht auch einfach darin, den Gegendruckraum mit
einem Medium zu füllen, das angenähert die gleiche Ausdehnungszahl aufweist wie das
Material des Gefäßes.
Eine Ausführungsform des Erfmdungsgedankens zeigt beispielsweise die beiliegende
Figur. Sie stellt eine derartige Regeleinrichtung im Schnitt dar. Der Impulsdruck
wird durch eine Bohrung 1 unter eine Membran 2 geleitet, deren Bewegung durch einen
Stift 3 auf das Rohr 9 übertragen wird, Dieses Rohr ist gegen den Körper 4 abgedichtet,
nach dem Gegendruckraum zu geschlossen · und nach der anderen Seite hin
offen. Von der offenen Seite her ist ein Fühlhebel 10 in das Rohr 9 hineingeschoben und
um einen festen Punkt drehbar gelagert. Die Auskleidung 6 des Gegendruckgefäßes 4 dient
in der oben beschriebenen Weise zur Ausgleichung der Ausdehnungszahl des Gefäßes
an die des darin befindlichen Mediums. Die Membran 7 und eine Stellschraube 8 sollen
die Möglichkeit geben, den Druck im Raum 4 vor Inbetriebnahme genau einzustellen, während die verschließbare Öffnung 5 zum Einfüllen
des Gases oder der Flüssigkeit in den Raum 4 dient.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Drucktaktgeber, insbesondere für Hochdruckanlagen zur Übertragung von Regelimpulsen auf Verstelleinrichtungen, bei dem der Normaldruck, auf dem das strömende Mittel gehalten werden soll, durch eine konstante Gegenkraft ausgeglichen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das impulsaufnehmende Organ des Taktgebers (Membran, Kolben) auf einen nach dem Raum, in dem sich das Ausgleichsmedium befindet, abgeschlossenen, federnden Körper wirkt, dessen Charakteristik entsprechend dem zulässigen Ungleichförmigkeitsgrad so gewählt ist, daß seine Durchbiegung ein Maß für die erforderliche Verstellung des Regelorganes bildet.
- 2. Drucktaktgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbiegung des rohrförmigen Körpers durch ein Verstellglied auf die Steuerorgane übertragen wird, das in den rohrförmigen Körper, ohne mit ihm verbunden zu sein, hineinragt und um einen festen Punkt drehbar angeordnet ist.
- 3. Drucktaktgeber nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Körper in einen Raum konstanten Druckes hineinragt, in dem ein Ausgleichskörper aus einem Material angeordnet ist, dessen Ausdehnungskoeffizient geringer ist als derjenige des Stoffes, aus dem der druckkonstante Raum gebildet ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES75648D DE517948C (de) | 1926-07-27 | 1926-07-27 | Drucktaktgeber |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES75648D DE517948C (de) | 1926-07-27 | 1926-07-27 | Drucktaktgeber |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE517948C true DE517948C (de) | 1931-02-11 |
Family
ID=7505515
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES75648D Expired DE517948C (de) | 1926-07-27 | 1926-07-27 | Drucktaktgeber |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE517948C (de) |
-
1926
- 1926-07-27 DE DES75648D patent/DE517948C/de not_active Expired
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