DE1064306B - Gasdruckregler und Gasflaschenventil - Google Patents
Gasdruckregler und GasflaschenventilInfo
- Publication number
- DE1064306B DE1064306B DED16931A DED0016931A DE1064306B DE 1064306 B DE1064306 B DE 1064306B DE D16931 A DED16931 A DE D16931A DE D0016931 A DED0016931 A DE D0016931A DE 1064306 B DE1064306 B DE 1064306B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- valve
- component
- gas cylinder
- plunger
- gas
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/04—Control of fluid pressure without auxiliary power
- G05D16/06—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
- G05D16/063—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
- G05D16/0644—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator
- G05D16/0663—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator using a spring-loaded membrane with a spring-loaded slideable obturator
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
Description
DEUTSCHES
Es sind Gasflaschenventile bekannt, deren Regelorgane und deren Ventile in voneinander lösbaren
Bauteilen untergebracht sind. Dabei sind die Gasflaschenventile gleichzeitig als Rückschlag- und Sicherheitsventile ausgebildet. Die Gasflaschenventile sind
mit einem losen Stößel versehen, der in den Ventilsitz hineinragt und die Verbindung zwischen dem eigentlichen
Regelorgan und dem Ventil herstellt. Der Stößel ist durch eine Führungsscheibe an seinem
oberen Ende zentriert. Der Stößel ist weiterhin mit einem Ansatz versehen, der einmal sein Herausfallen
aus dem Ventil verhindert und zum anderen dazu dienen soll, bei unzulässigem Druckanstieg in der
Flüssiggasflasche — der z. B. durch Temperaturerhöhung eintreten kann — den Schließkegel vom
Ventilsitz abzudrücken, wenn durch den unzulässigen Druckanstieg der ganze Ventileinsatz entgegen der
Kraft der Sicherheitsfeder nach außen gedrückt wird. Das Ventilgehäuse ist bei Aufsteckreglern an seiner
Außenfläche mit einer Kugelrille versehen, in die die Kugelkupplung des Aufsteckreglers einrastet. Da das
Regelorgan und die Ventilbauteile in voneinander lösbaren Bauteilen angeordnet sind, die häufig gegeneinander
ausgetauscht werden, besteht der Nachteil, daß die Einstellung des Reglers Schwierigkeiten bereitet,
da eine absolut genaue Maßhaltigkeit der Einstellbauteile praktisch nicht erreicht werden kann. Dies ist
aus dem Grunde bedeutungsvoll, da der Regler erst nach dem Verbinden der beiden Bauteile, beispielsweise
durch das Aufstecken, gebildet wird. Eine besondere Schwierigkeit bereitet dabei das richtige Maß
des Abstandes von der Stößelspitze bis zur Mitte der Kugelrille, wobei das andere Ende des Stößels im
Ventilsitz fest gegen den Schließkegel liegen muß. Bei der bisher bekannten Ausführung wird dieses Maß
durch eine besondere Meßvorrichtung bestimmt. Sofern eine Abweichung von dem vorgeschriebenen Maß
festgestellt wird, muß der Stößel gegen einen solchen entsprechender Länge ausgetauscht \verden. Dies geschieht
derart, daß eine größere Anzahl Stößel unterschiedlicher Länge mit geringen Abweichungen vorrätig
gehalten wird. Wenn ein Gasflaschenventil mit dem Stößel ausgerüstet werden soll, wird dabei so
vorgegangen, daß zunächst ein sogenannter Normalstößel eingesetzt wird. Dann wird das betreffende
Abstandsmaß festgestellt und danach der einzubauende Stößel passender Länge ausgewählt. Schließlich wird
nochmals nachgemessen, ob das vorgeschriebene Abstandsmaß eingehalten ist. Diese Methode hat mehrere
Nachteile. Ihre Handhabung ist umständlich. Eine ■Vielzahl von Stößeln muß sowohl bei der Fabrikation
der Gasflaschenventile als auch bei allen Füllstationen der Gasflaschen bevorratet werden, damit unbrauchbar
gewordene Gasflaschenventile nach ihrer Reparatur Gasdruckregler und Gasflaschenventil
Anmelder:
Drägerwerk, Heinr. & Bernh. Dräger,
Lübeck, Moislinger Allee. 53/55
Lübeck, Moislinger Allee. 53/55
wieder funktionsfähig gemacht werden können. Zum Beispiel muß nach dem Austausch des elastischen
Dichtungsmaterials des Ventils auch der Stößel ausgetauscht werden.
Weiterhin ist ein fed.erbelastetes Regelventil für
Hochdruckgasflaschen od. dgl. mit die Steuerung des \^entiltellers vermittelndem Schaft der eingangs beschriebenen
Bauform bekanntgeworden, bei dem der mit seinem unteren Ende lose auf dem Ventilteller
aufliegende Ventilschaft vorzugsweise in seinem oberen Teil in einem mit dem Ventilgehäuse lösbar
verbundenen Führungsteil axial geführt und in seiner aufwärts gerichteten Bewegung begrenzt ist. Dabei
kann der Schaftführungsteil in einem mit dem Ventilgehäuse lösbar verbundenen Teil geführt, in dieses
eingesetzt und durch einen weiteren, mit dem Ventilgehäuse lösbar verbundenen Teil in seiner Stellung
gehalten sein. Dabei kann sich gegen den erstgenannten Teil eine Feder abstützen, die in an sich bekannter
Weise einen Einsatz in einer Bohrung des Ventilgehäuses gegen eine Schulter des Ventilgehäuses
preßt, wobei dieser Einsatz zur Führung des Ventiltellers mitsamt seiner Feder dient. Weiterhin kann
dabei der Schaftführungsteil eine Hubbegrenzung für den Bund des Ventilschaftes bilden. Auch ist es bekannt,
daß dabei das auf dem Ventilteller aufliegende Ende des Ventilschaftes sich gegen den Λ^εηίίΙίεΠεΓ
kegelförmig erweitert, während der den Ventilsitz bildende Teil sich in seinem Querschnitt gegen den
Ventilteller so verjüngt, daß die Auflagefläche des Schaftes bei geschlossenem Ventil den lichten Querschnitt
des Ventils ausfüllt. Dabei kann weiterhin der Ventilteller in einer napfförmigen Vertiefung eine
Ventildichtung aufnehmen. Bei dieser bekannten Vorrichtung erfolgt dtie Auswahl eines Schaftes von geeigneter
Länge wie bei den eingangs beschriebenen Bauformen. Es können alle Teile des \rentils mit Ausnahme
des Ventilschaftes, des napfförmigen Führungsteiles und der Schraubkappe endgültig eingebaut und
909 609/247
durch eine Schraubhülse gesichert werden. Mit Hilfe einer entsprechenden Lehre wird ein Ventilschaft geeigneter
Länge ausgewählt, wobei jeweils der Ventilschaft und der napfförmige Führungsteil eingesetzt
und gegebenenfalls nochmals herausgenommen werden sollte, um den Ventilschaft durch einen solchen von
anderer Länge zu ersetzen. Nach Auswahl des Ventilschaftes von geeigneter Länge wird zum Schluß die
Schraubkappe eingeschraubt. Diese Ventilbauform hat die bereits eingangs erwähnten Nachteile eines
umständlichen Zusammenbaus des Ventils. Weiterhin muß eine Vielzahl von Stößeln sowohl bei der
Fabrikation des Gasflaschenventils als auch bei der Reparatur bevorratet werden, damit unbrauchbar geword'ene
Gasflaschenventile nach ihrer Reparatur wieder funktionsfähig gemacht werden können.
Es ist weiterhin ein Druckreduzierventil mit durch einen Führungsstift gegen Drehung gesicherten Ventilkegel
bekannt, dessen Ventilgehäuse ■ aus mehreren miteinander durch Verschraubung fest verbundenen
Teil besteht. In dem Gehäuse ist eine Membran eingespannt, die über ein Hebelwerk auf ein in Längsrichtung
gleitbar gelagertes Zwischenstück einwirkt. In dieses ist eine Schraube eingeschraubt, die zur beliebigen
Verlängerung oder Verkürzung des Zwischenstückes dient und die einem Ventilschaft anliegt.
Dieser trägt an seinem anderen Ende den Ventilkegel, der in Geschlossenstellung einem Ventilkrater anliegt.
Der Ventilschaft steht unter der Wirkung einer in öffnungsrichtung drückenden Feder. Das vorbekannte
Ventil bildet eine geschlossene Baueinheit, die in eine Gasleitung eingesetzt werden kann. Das vorbekannte
Ventil ist nicht derart ausgebildet, daß es aus zwei miteinander küppelbaren gesonderten Bauteilen besteht,
die beliebig gegen andere Bauteile gleicher Art ausgetauscht werden können.
. Es ist weiterhin ein Druckminderer, insbesondere für Höhenatemgeräte, bekannt, bei dem die Belastungsfeder
der Steuermembran sich an einem Teil abstützt, der sich beim Lösen dies Anschlußteiles der das entspannte
Gas abführenden Leitung im Gehäuse des Druckminderers so weit bewegt, daß die Belastungsfeder
entspannt wird und dadurch das durch die Membran gesteuerte Einlaßventil für dias hochgespannte
Gas dauernd geschlossen wird. Dabei kann die Belastungsfeder der Steuermembran sich an einem
in das Gehäuse des Druckminderers hineinragenden Stutzen des Anschlußteiles der das entspannte Gas
abführenden Leitung abstützen. In die Steuermembran kann ein an der Ventilspindel des Einlaßventils anliegender
verstellbarer Anschlagteil, z. B. eine Stellschraube, eingesetzt sein. Auch dieses Ventil ist in
einem Gehäuse untergebracht, das aus mehreren miteinander durch Verschraubung fest verbundenen
Teilen besteht. Das Ventil bildet ebenfalls einen geschlossenen Bauteil, der an einer Druckleitung angeschlossen
ist. Dies Ventil ist nicht so ausgebildet, daß es aus zwei miteinander kuppelbaren gesonderten
Bauteilen besteht, die gegen gleichartige Bauteile beliebig ausgetauscht werden können.
Es ist weiterhin bei der Herstellung von Druckmindtererventilen
allgemein auch bekannt, einen Ventilstößel mit dem Ventilkegel durch Verschrauben zu
verbinden. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine verstellbare Verbindung, die zur Justierung eines
Ventils dient, das durch die wahlweise Kupplung zweier' miteinander kuppelbarer, gegen andere Bauteile
austauschbarer Bauteile gebildet ist.
.Die Erfindung erstrebt, die Nachteile der eingangs beschriebenen Ventile zu vermeiden. Die Erfindung
. betrifft einen Gasdruckregler, bei dem das Ventil des Reglers in einem gesonderten Bauteil untergebracht
ist, der an einen Druckgasvorratsbehälter bzw. eine Druckgasleitung angeschlossen ist, während anderer-·
seits die das Ventil betätigende Steuermembran in einem weiteren Bauteil untergebracht ist, der zum
Zwecke der Austauschbarkeit mit dem ersten Bauteil leicht kuppelbar verbunden ist, wobei die Steuermembran
im Kupplungszustand beider Bauteile über
ίο einen in dem das Ventil enthaltenden Bauteil angeordneten
Stößel auf den beweglichen Ventilbauteil einwirkt. Die Erfindung besteht darin, daß der Ventilstößel selbsthemmend und durch Verschrauben verstellbar
mit dem beweglichen Ventilbauteil verbunden ist und daß dieses gegen ein Verdrehen gesichert ist.
Durch die Erfindung ergibt sich der Vorteil, daß beim Zusammenbau des Bauteiles, in dem der bewegliche
Ventilbäuteil untergebracht ist, die Justierung wesentlich vereinfacht wird. Es genügt, nach dem Einschrauben
des Ventilstößels dessen richtige Lage durch eine Lehre zu kontrollieren. Falls der Stößel
nicht die richtige Lage besitzt, kann die noch auszugleichende Differenz an der Lehre abgelesen und
der Stößel durch entsprechende Drehung genau in die richtige Lage gebracht werden. Der Zusammenbau
wird dadurch erheblich vereinfacht. Die Einbauzeit wird; verkürzt. Außerdem ist es nicht mehr notwendig,
eine größere Anzahl von Stößeln zur Verfugung zu halten. Durch die selbsthemmende Schraubverbindung
wird ein ungewolltes Verkürzen oder Verlängern des Stößels verhindert. Zu diesem Zweck kann das auf
dem Schließkegel angeordnete elastische Dichtungsmaterial dem Stößel anliegen. Dabei kann das
elastische Dichtungsmaterial mit dem Schließkegel durch Kleben oder Vulkanisieren verbunden sein. Das
elastische Material, das dem Stößel anliegt, verhindert ein unbeabsichtigtes Verstellen des Stößels.
Um den Ventilkegel gegen ein Verdrehen zu sichern, kann dieser mit einer oder mehreren ihn
gegen Verdrehung sichernden Führungsflächen versehen sein. Als Gegenstück der Führungsflächen kann
dabei eine in die Bohrung des Ventilkegels eingesetzte Scheibe dienen.
Um ein einfaches Verstellen des Stößels zu ermöglichen, ist dieser zweckmäßig an seinem oberen
Ende mit einem Querstift zum Verdrehen des Stößels versehen. Dieser Querstift kann weiterhin dazu
dienen, bei einem übermäßigen Ansteigen des Druckes das Ventil zu öffnen. Hierzu wird im Abstand vom
Querstift in dem Flaschenventil ein an sich bekannter Anschlag angeordnet, wobei der Abstand so bemessen
ist, daß nach kurzem Anheben des Ventilverschlußteiles die Bewegung des Ventilstößels gehemmt ist.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt
Abb, I einen Längsschnitt,
Abb. 2 einen Schnitt entlang der Linie 7.-7..
Das Ventil besteht einmal aus dem einen Bauteil A, der beispielsweise mit der Flasche fest verbunden ist, und einem darüber angeordneten Bauteil B, der mit dem unteren Bauteil A gekuppelt werden kann. Der Bauteil B kann beliebig durch andere gleichartige Bauteile ausgewechselt werden. Er enthält eine Steuermembran a, die über ein Zwischenstück b im gekuppelten Zustand auf den später im einzelnen erläuterten Stößel 7 des Teiles A einwirkt. Zur Befestigung des Teiles A dienen Einrastkugeln c, die in dier Kupplungslage in die Rille 11 einrasten und die beide Teile A und B in einer bestimmten Lage zueinander festhalten. In der gekuppelten Lage bildet
Abb, I einen Längsschnitt,
Abb. 2 einen Schnitt entlang der Linie 7.-7..
Das Ventil besteht einmal aus dem einen Bauteil A, der beispielsweise mit der Flasche fest verbunden ist, und einem darüber angeordneten Bauteil B, der mit dem unteren Bauteil A gekuppelt werden kann. Der Bauteil B kann beliebig durch andere gleichartige Bauteile ausgewechselt werden. Er enthält eine Steuermembran a, die über ein Zwischenstück b im gekuppelten Zustand auf den später im einzelnen erläuterten Stößel 7 des Teiles A einwirkt. Zur Befestigung des Teiles A dienen Einrastkugeln c, die in dier Kupplungslage in die Rille 11 einrasten und die beide Teile A und B in einer bestimmten Lage zueinander festhalten. In der gekuppelten Lage bildet
die Membran a die Steuermembran, durch die das im Teil A untergebrachte Ventil gesteuert wird.
Der Teil A ist folgendermaßen aufgebaut: Der Ventilsitz 1 besitzt einen Ansatz 16, mit dem er in der
Bohrung dies Flaschengehäuses 2 gleitet. Der Ventilsitz.wird
in bekannter Weise durch die Sicherheitsfeder 3 gegen den Dichtring 4 gedrückt. Die Feder 3
stützt sich auf ihrer anderen Seite gegen Anschlag 3 α ab.
Der Schließkegel 5 ist mit einem Innengewinde 6 versehen, in welches der Stößel 7 eingeschraubt ist.
Die elastische Dichtung 8, die vorzugsweise aus flüssiggasbeständigem Kunststoff besteht, ist verdrehsicher
im Schließkegel 5 befestigt, z. B. durch Einkleben oder Einvulkanisieren. Die Innenbohrung der
Dichtung 8 ist so ausgebildet, daß der Stößel 7 nach dem Einschrauben in den Schließkegel 5 so in seiner
Lage festgehalten wird, daß er nicht unabsichtlich verdreht werden kann. Das Einschrauben geschieht
mit einem Spezialschlüssel, der am Ouerstift 9 des Stößels 7 angreift. Das für alle Gasnaschenventile
dieser Art einzuhaltende Abstandsmaß von der Spitze 10 des Stößels 7 bis zur Mitte der Kugelrille 11 am
Gehäuse 2 kann so in einfacher Weise ohne. Auswechseln, des Stößels eingestellt werden. Die Lagerhaltung
von Stößeln in verschiedenen Längen ist daher ausgeschaltet. Damit fällt auch die Verwechslungsmöglichkeit der in der Länge nur gering \roneinander
abweichenden Stößel fort. Dieses ist für die Flüssiggasfüllstellen, die die Gasflaschenventile selbst überwachen
und gegebenenfalls reparieren, ein großer Vorteil.
Um den Schließkegel 5 gegen Verdrehen zu sichern, ist das untere Ende des Schließkegelschaftes mit
Führungsflächen 12 versehen, die in einer dazu passenden Führungsscheibe 13 gleiten. Die Führungsscheibe 13 wiederum besitzt als Verdrehsicherung
einen Ansatz 14,. der sich in einen der vier Längsschlitze 15 des Schaftes 16 legt.
Der Querstift 9 im Stößel 7 dient gleichzeitig als Anschlag des Stößels beim Abblasedruck des Sicherheitsventils.
Wird bei unzulässigem Druckanstieg in der Flüssiggasflasche der ganze Ventileinsatz entgegen
der Kraft der Sicherheitsfeder 3 nach oben gedrückt, dann kommt der Querstift 9 kurz vor Erreichen
des Abblasedruckes an der Planfläche 17 des Verschlußoberteiles 18 zum Anschlag. Damit wird
dann der Schließkegel 5 in dieser Lage festgehalten, und der Ventilsitz 1 wird bei weiterem Druckanstieg
abgehoben, so daß durch den dann entstehenden Ringspalt das Gas abströmen kann. Bei Druckrückgang
schieben die Sicherheitsfeder 3 und die Schließfeder 19 die Teile wieder in die ursprüngliche Lage.
Der Schließkegel 5 mit der Dichtung 8 wird durch die Schließfeder 19 gegen d'en Ventilsitz 1 gedrückt,
wobei sich die Schließfeder 19 gegen die Führungsscheibe 13 abstützt.
Claims (6)
1. Gasdruckregler, bei dem das Ventil des Reglers in einem gesonderten Bauteil untergebracht
ist, der an einen Druckgasvorratsbehälter, bzw. eine Druckgasleitung angeschlossen ist,
während andererseits die das Ventil betätigende Steuermembran in einem weiteren Bauteil untergebracht
ist, der zum Zwecke der Austauschbarkeit mit dem ersten Bauteil leicht kuppelbar verbunden
ist, wobei die Steuermembran im Kupplungszustand beider Bauteile über einen in dem
das Ventil enthaltenden Bauteil angeordneten Stößel auf den beweglichen Ventilbauteil einwirkt,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilstößel (7) selbsthemmend und durch Verschrauben verstellbar
mit dem beweglichen Ventilbauteil (5) verbunden ist und daß dieses gegen ein Verdrehen
gesichert ist.
2. Gasflaschenventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das auf dem Schließkegel
angeordnete elastische Dichtungsmaterial dem Stößel anliegt.
3. Gasflaschenventil nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Dichtungsmaterial
mit diem Schließkegel durch Kleben oder Vulkanisieren verbunden ist.
4. Gasflaschenventil nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkegelschaft
mit einer oder mehreren ihn gegen Verdrehung sichernden Führungsflächen versehen ist.
5. Gasflaschenventil nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung des Ventilkegels
eine in die Bohrung des Ansatzes des Ventilsitzes eingesetzte Scheibe dient.
6. Gasflaschenventil nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel an seinem
oberen Ende mit einem Querstift zum Verdrehen des Stößels versehen ist und' daß im Abstand vom
Querstift in dem Flaschenventil ein an sich bekannter Anschlag angeordnet ist, wobei der Abstand
so bemessen ist, daß nach kurzem Anheben des Ventilverschlußteiles die Bewegung des Ventilstößels
gehemmt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 241 604, 682 675,
992, 694 225, 717 043, 829 844, 832 369.
Deutsche Patentschriften Nr. 241 604, 682 675,
992, 694 225, 717 043, 829 844, 832 369.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 609/247 8.59
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED16931A DE1064306B (de) | 1954-02-03 | 1954-02-03 | Gasdruckregler und Gasflaschenventil |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED16931A DE1064306B (de) | 1954-02-03 | 1954-02-03 | Gasdruckregler und Gasflaschenventil |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1064306B true DE1064306B (de) | 1959-08-27 |
Family
ID=7035503
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED16931A Pending DE1064306B (de) | 1954-02-03 | 1954-02-03 | Gasdruckregler und Gasflaschenventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1064306B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1108998B (de) * | 1959-09-02 | 1961-06-15 | Walter & Cie Ag | Druckminderventil, insbesondere fuer Pulverloeschmittelbehaelter von Feuerloeschern |
| DE1219752B (de) * | 1960-08-02 | 1966-06-23 | Brakeshoe Internat S A | Elektromagnetisch und durch Fluessigkeitsdruck betaetigtes Hilfsventil zur Druckregelung |
| DE1220688B (de) | 1959-11-27 | 1966-07-07 | Draegerwerk Ag | Gasflaschenventil fuer aufsteckbare Gasdruckregler |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE241604C (de) * | ||||
| DE682675C (de) * | 1935-09-20 | 1939-10-20 | Bronzavia Sa | Druckminderer, insbesondere fuer Hoehenatemgeraete |
| DE694225C (de) * | 1937-12-02 | 1940-07-27 | Flaschengas Geraete G M B H | Gasdruckregler |
| DE688992C (de) * | 1938-04-24 | 1940-11-02 | Willy Rackow | Stahlflasche mit Druckregler fuer unter Druck stehende verfluessigte Gase |
| DE717043C (de) * | 1937-12-10 | 1942-02-04 | Komet Kompagnie Fuer Optik Mec | Druckmindernder Verschluss fuer Druckmittelbehaelter |
| DE829844C (de) * | 1950-05-23 | 1952-01-28 | Dr Wilhelm Friedrich | Abschlussorgan fuer Druckgefaesse, welches zugleich mit einer Einrichtung zur Druckminderung versehen ist |
| DE832369C (de) * | 1948-10-02 | 1952-02-25 | Schulz & Rackow Gasgeraetebau | Federbelastetes Regelventil fuer Hochdruckgasflaschen |
-
1954
- 1954-02-03 DE DED16931A patent/DE1064306B/de active Pending
Patent Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE241604C (de) * | ||||
| DE682675C (de) * | 1935-09-20 | 1939-10-20 | Bronzavia Sa | Druckminderer, insbesondere fuer Hoehenatemgeraete |
| DE694225C (de) * | 1937-12-02 | 1940-07-27 | Flaschengas Geraete G M B H | Gasdruckregler |
| DE717043C (de) * | 1937-12-10 | 1942-02-04 | Komet Kompagnie Fuer Optik Mec | Druckmindernder Verschluss fuer Druckmittelbehaelter |
| DE688992C (de) * | 1938-04-24 | 1940-11-02 | Willy Rackow | Stahlflasche mit Druckregler fuer unter Druck stehende verfluessigte Gase |
| DE832369C (de) * | 1948-10-02 | 1952-02-25 | Schulz & Rackow Gasgeraetebau | Federbelastetes Regelventil fuer Hochdruckgasflaschen |
| DE829844C (de) * | 1950-05-23 | 1952-01-28 | Dr Wilhelm Friedrich | Abschlussorgan fuer Druckgefaesse, welches zugleich mit einer Einrichtung zur Druckminderung versehen ist |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1108998B (de) * | 1959-09-02 | 1961-06-15 | Walter & Cie Ag | Druckminderventil, insbesondere fuer Pulverloeschmittelbehaelter von Feuerloeschern |
| DE1220688B (de) | 1959-11-27 | 1966-07-07 | Draegerwerk Ag | Gasflaschenventil fuer aufsteckbare Gasdruckregler |
| DE1219752B (de) * | 1960-08-02 | 1966-06-23 | Brakeshoe Internat S A | Elektromagnetisch und durch Fluessigkeitsdruck betaetigtes Hilfsventil zur Druckregelung |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1750282B2 (de) | Druckspeicher | |
| DE1154985B (de) | Vorrichtung zum Regeln der Stroemungsmenge eines Gases, insbesondere bei Gasfeuerzeugen, mit einem aus plastisch verformbarem Werkstoff bestehenden Plaettchen mit Regeldurchflusskanal und Verfahren zur Herstellung des Plaettchens | |
| DE60108352T2 (de) | Druckminderventil | |
| DE2210362C3 (de) | Selbsttätiges Druckregelventil | |
| DE2453734C3 (de) | Versorgungsblock für ein Atemgerät mit einem Druckgasvorrat | |
| DE1227669B (de) | Pneumatisches Messgeraet | |
| DE69124977T2 (de) | Durchflussregler | |
| DE1911327U (de) | Ventil fuer mittels durchstossbarer verschlusskappen verschlossene druckgasbehaelter. | |
| DE1932521A1 (de) | Druckregler | |
| DE1064306B (de) | Gasdruckregler und Gasflaschenventil | |
| DE3441348A1 (de) | Ventilanordnung | |
| DE1301678B (de) | Ventil zur Entnahme von Gas aus Druckgasbehaeltern | |
| DE2008290C3 (de) | Reduzierventil mit einer Sicherheitseinrichtung und Handbetätigung fur die Fluidabsperrung | |
| AT204857B (de) | Regelventil für Druckluftanlagen | |
| DE2847956C2 (de) | Sicherheits-Absperrventil, insbesondere für Gas-Druckregelanlagen | |
| DE1915046A1 (de) | Druckschalter fuer Absperrventile | |
| DE2300426A1 (de) | Druckregelventil | |
| DE1450627A1 (de) | Behaelter fuer ein unter Druck stehendes Fluidum | |
| DE3227116C2 (de) | Druckregelventil für Flüssigkeiten | |
| DE2731253C2 (de) | Schnellkupplung zur Verbindung zweier Leitungen | |
| DE2212451A1 (de) | Druckregler fuer Druckmittelstroemungskreise | |
| DE2406313A1 (de) | Druckmindervorrichtung | |
| DE891498C (de) | Druckminderer, insbesondere fuer lungenselbsttaetig gesteuerte Hoehenatemgeraete | |
| AT164697B (de) | Druckregelvorrichtung | |
| DE523397C (de) | Siphonregelorgan |