DE2351940C3 - Druckmeßsonde - Google Patents
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Description
Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine Druckmeßsonde.
In der Fig. I sind schematisch zwei Druckmeßsonden 10 dargestellt, die an einem Venturirohr 20 befestigt
sind. Eine Sonde ist im Einlaufbereich des Venturirohres und die andere Sonde im Düsenbereich
angeordnet. In der Fig. 2 ist eine Möglichkeit der Befestigung einer Sonde am Venturirohr dargestellt. An
der Außenseite der Wand 22 des Venturirohres ist in dem Bereich, in welchem die Druckmeßsonde befestigt
werden soll, ein Anguß 21 vorgesehen. Von der Innenfläche 23 des Venturirohres ist durch die Wand
22 eine innere Bohrung 26 geführt, die sich im Anguß 21 zu einer äußeren Bohrung 24 mit einem größeren
Durchmesser erweitert. Der Durchmesser der inneren Bohrung 26 entspricht im wesentlichen dem Außendurchmesser
des Endteils 12 der Druckmeßsonde. Ein Teil der äußeren Bohrung 24 ist mit einem Gewinde
25 ausgestattet, in welches eine Dichtungsbuchse 28 eingeschraubt wird. Die Buchse 28 ist mit einer Bohrung
29 versehen, deren Durchmesser im wesentlichen dem Außendurchmesser des in die Bohrung 29
eingesetzten Hauptteils der Druckmeßsixide entspricht.
In der Bohrung 29 ist eine Ringnut JO angebracht, die zur Aufnahme eines O-Ringes 32 dient,
so daß eine druckdichte Abdichtung zur Verhinderung einer Leckage zwischen dem Sondenkörper und der
Dichtungsbuchse hindurch nach außen geschaffen wird. Der Fndteil 12 der Druckmeßsonde wird so tief
in die innere Bohrung 26 eingesetzt, daß d<e an der Stirnfläche angebrachte Membran mit der Innenfläche
23 des Rohres gerade in einer Ebene liegt. Die Sonde wird dann in dieser Lage mittels einer Arretierschraube
34 festgelegt.
Die zweite Sonde wird auf gleiche Weise an dem zweiten vorbeschriebenen Druckmeßpunkt in dem
Venturirohr installiert.
Ein Ausführungsbeispie! einer Druckmeßsonde ist in Fig. 3 dargestellt. Die Meßsonde 10 hat ein dicht
verschlossenes Gehäuse 13 mit einem inneren Hohlraum 14, in welchem die beweglichen Teile der Sonde
angeordnet sind. Am Gehäuse 13 ist ein Flüssigkeitszulauf 15 angebracht, dem eine unter einf.m geeigneten
Druck stehende Flüssigkeit zugeführt wird. Die Druckflüssigkeit tritt durch eine Drosselbohrung 15a
in die Sonde ein und strömt in den Hohlraum 14 der Sonde. Der Hohlraum 14 steht außerdem mit einem
nach außen führenden Druckmeßanschluß 16 und einem Flüssigkeitsablauf 19 in Verbindung; er ist im
übrigen durch die Innenwandung 17 des Gehäuses 13 und die an dessen Stnnseite angebrachte Membran
18 begrenzt. An der Membran 18 ist ein Verbindungsstück 40 befestigt, in das eine Stange 41 eingeschraubt
ist. Die Membran, das Verbindungsstuck und die Stange bewegen sich als Einheit in Abhängigkeit von
dem Druckunterschied auf den beiden Seiten der Membran. Die Stange 41 wird durch eine Führung
44 /cnirisvh geführt und hat eine solche Länge, daß
die Stirnfläche 48 an ihrem freien Ende sich als Prall-Μίκhe
in der Nahe einer Austriltsdüse 46 befindet, wenn die Membran ihre Neutralstellung einnimmt (in
der ihre Außenfläche vollständig eben ist). Die Austrittsdüsc
46 liegt in der Verbindung zwischen dem Hohlraum 14 und dem Flüssigkcitsablauf 19. Eine
Druckfeder 49 umgibt die Stange 41 und ist einerseits
am Verbindungsstück 40 und andererseits an der Führung 44 befestigt.
Wenn die Prallflamme 48 die Düse 46 berührt, un-
terbricht sie den Durchtritt der Flüssigkeit von dem Hohlraum 14 zum Flüssigkeitsablauf 19. Wenn die
Prallfläche 48 von der Düse 46 abgehoben wird, fließt Flüssigkeit durch die Düse 46 ab. Die effektive Größe
des Durchlasses und infolgedessen der Widerstand gegenüber der Flüssigkeitsströmung hängen von dem
Abstand zwischen der Prallfläche 48 und der Düse 46 ab. Die Funktion einer solchen mit einer Düse zusammenwirkenden
Prallfläche ist an sich bekannt.
Im nachfolgenden soll die Funktion der Druckmeßsonde beschrieben werden. Dabei wird von folgenden
Annahmen ausgegangen:
1. Der Flüssigkeitsdruck der dem Flüssigkeifszulauf
15 zugeführten Druckflüssigkeit ist wesentlich größer als der zu messende Druck, welcher auf
die Außenfläche der Membran 18 wirkt;
2. der Druck der am Flüssigkeitsablauf 19 austretenden Flüssigkeit ist wesentlich kleiner als der
zu messende Druck;
3. die Druckfeder49 ist so eingestellt, daß sie keine
Kraft auf die Membran 18 ausübt, wenn sich diese in ihrer neutralen Lage befindet.
Im Zustand I, in welchem sich die Sonde im Gleichgewichtszustand
befindet, ist der in der Sonde herrschende Druck im wesentlichen gleich dem außerhalb
der Sonde herrschenden Druck, so daß die Kräfte, die aut die sich in ihrer Neutralstellung befindenden
Membran 18 ausgeübt werden, genau ausgeglichen sind. In dieser Neutralstellung der Membran nimmt
die Prallfläche 48 gegenüber der Düse 46 eine solche Lage ein, daß innerhalb der Sonde ein Druck erzeugt
wird, der dem auf der Außenseite der Membran herrschenden Druck entspricht.
Im Zustand II wird angenommen, daß der auf die Außenfläche der Membran wirkende Druck zunimmt.
Da die Kräfte nicht mehr genau ausgeglichen sind, wird die Prallfläche näher an die Düse heranbewegt.
Wenn dies geschieht, dann nimmt die Drosselwirkung zu, welche die Düse auf die hindurchströmende Flüssigkeitsströmung
ausübt, und der innerhalb de. Sonde herrschende Druck nimmt entsprechend zu. Ein neuer
G'eichgewichtszustand wird erreicht, wenn der innerhalb
der Sonde herrschende Druck wieder im wesentlichen dem außerhalb der Sonde herrschenden Druck
entspricht. Es sei darauf hingewiesen, daß die Prallfläche etwas auf die Düse zubewegt werden muß, damit
ein neuer höherer Druck innerhalb der Sonde erzeugt wird. Jedoch kann diese dauernde Lageänderung wegen
der extremen Empfindlichkeit des innerhalb der Sonde herrschenden Druckes auf die Lage der Prallfläche
sehr klein sein und nur wenige Mikron betragen.
Im Zustand III fällt der außerhalb der Membran 18 herrschende Druck ab. und die Prallfläche 48 bewegt
sich von der Düse 46 etwas weg in eine neue Position gegenüber der Düse. Hierdurch wird ein
neuer niedrigerer Druck innerhalb der Sonde geschaffen,
der im wesentlichen dem neuen niedrigeren Druck außerhalb der Sonde entspricht.
Auf diese Weise folgen die Druckänderungen innerhalb der Sonde sowie in dem an den Druckmeßanschluli
16 angeschlossenen DruckmeBhYhtem den
Druckänderungen, die auf die Außenfläche Jer Membran einwirken.
In der vorstehenden Beschreibung wurde die Funktionsweise
für den Fall erläutert, daß die Druckfeder
49 keine Kraft auf die Membran ausübt. Es soll nun der Zustand beschrieben werden, bei welchem die
Druckfeder derart eingestellt ist, daß sie die Membran 18 nach innen zieht. Bei einem ausgeglichenen Zustand
der auf die Innenseite und die Außenseite der Membran wirkenden Drücke ist das System nicht
mehr genau ausbalanciert, da der Federkraft kein Kraft entgegenwirkt. Die Bewegung der Prallfläche
in Richtung auf die Düse nimmt daher zu, bis eine zusätzliche Druckzunahme innerhalb der Sonde erzeugt
wird, die auf die Wirkfläche der Membran einwirkt und eine zusätzliche Kraft erzeugt, die die Federkraft
ausgleicht. Nun besteht ein neues Gleichgewicht, und der innerhalb der Sonde herrschende
Druck gleicht den außerhalb der Sonde herrschenden Druck plus die durch die Zugkraft der Feder erzeugte
Kraft aus. Da die Federzugkraft im wesentlichen konstant ist, folgt daraus, daß der innerhalb der Sonde
herrschende Druck immer um einen konstanten Betrag größer ist als der außerhalb der Sonde herrschende
Druck. Jedoch sind die Druckänderungen innerhalb der Sonde im wesentlichen immer gleich den
Druckänderungen außerhalb der Sonde.
In der vorstehenden Beschreibung der Funktionsweise wurde hervorgehoben, daß es notwendig ist, daß
die Prallfläche ihre Lage gegenüber der Düse verändert, damit eine neue Gleichgewichtslage erhalten
wird, wenn sich der auf die Außenseite der Membran wirkende Druck ändert. Diese Lageänderung, wie
klein sie auch sein mag, hat in Verbindung mit der Kraft der Druckfeder, der durch die Elastizität der
Membran hervorgerufenen Federkraft, der Wirkflächenänderung der Membran und den Änderungen in
der Reaktionskraft des Flüssigkeitsstromes auf die wiedereingestellte Prallfläche zur Folge, daß die
Druckänderungen innerhalb der Sonde nicht genau den außerhalb der Sonde erfolgenden Druckänderungen
entsprechen. Bei sehr genauen Druckänderungswiedergaben ist dieser Fehler insbesondere in den
Fällen nicht zulässig, in denen der gemessene Druck sich beträchtlich ändert.
Bei einem vorgegebenen Eintritts- und Austrittsdruck, vorgegebenen Abmessungen für die Drosselbohrung
und die Düse und einer vorgegebenen Lage der Prallfläche in bezug auf die Düse innerhalb des
Drosselbereiches liegt der Druck innerhalb der Sonde bei einem mittleren Wert zwischen dem Eintrittsdruck
und dem Austrittsdruck. Wenn sowohl der Eintrittsais auch der Austrittsdruck um genau denselben vorgegebenen
Betrag geändert werden, dann ändert sich der mittlere Druck ebenfalls um genau den gleichen
vorgegebenen Betrag, ohne daß irgendeine Änderung
in der Lage der Prallfläche gegenüber der Düse erfor derlich wäre, da der Druckabfall in dem System um
daher die: Flüssigkeitsströmung durch das System un< der Druckabfall in der Drosselbohrung konstan
bleibt. Durch eine Änderung des Förder- und Aus trittsdruckes im Verhältnis I : 1 zu den Austritts
druckänderungen der Sonde kann erreicht werden daß letztere den Druckänderungen folgen, die auf dii
Außenfläche der Membran einwirken, ohne daß ir gendwelche dauernden Lageänderungen der Prallflä
ehe und damit zusammenhängende Fehler auftreten
Wie in Fig. 1 zu erkennen ist, wird der am Druck meßanschluß 16 verfügbare Austrittsdruck I' de
Sonde als Steuerdruck für zwei flüssigkeitsgesteuert Druckregler 60 und 62 verwendet. Der Druckregle
60 wirkt auf den Flüssigkeitsdruck am Flüssigkeitszu lauf 15 der Sonde ein, und der Druckregler 62 wirk
auf den Flüssigkeitsdruck am Flüssigkeitsablauf 19(lei Sonde ein. Der Druckregler 60 wird von einer Feile
mit der Federkonstante C1 beaufschlagt, so daß seit
Ausgangsdruck immer um einen bestimmten Betraj über dom Steuerdruck gehalten wird. In gleiche
Weise wird der Druckregler 62 für den Austrittsdrucl mittels einer Feder mit einer Federkonstante C2 he
aufschlagt, damit sein Eingangsdruck immer um einet bestimmten Betrag unter dem Steuerdruck liegt. Di(
beiden Druckregler wirken auf die Flüssigkeitsströ mnng so »;in, daß diese Druckregelbedingungen stet:
erfüllt sind. Die Konstruktion und das Betriebsverhai ten solcher Druckregler, deren Funktion im voranste
henden beschrieben wurde, sind an sich bekannt, um geeignete Druckregler sind im Handel erhältlich. Si<
sollen daher nicht im einzelnen beschrieben werden
Jeder der beiden in Fig. 1 gezeigten Druckmeß sondensysteme erzeugt einen Ausgangsdruck, desset
Änderungen den an der Außenfläche der Membrat 18 anliegenden Druckänderungen im Verhältnis I : I
folgen. Im Gleichgewichtszustand handelt es sich urr ein genau wirkendes Nullabgleichsystem, so daß keir
Fehler auftritt, der der gemessenen Druckgröße proportional ist. Das Auflösungsvermögen ist unendlich
groß. Das System kann auch so vorgespannt werden daß ein Ausgangsdruck erhalten wird, der um einer
vorgegebenen konstanten Betrag größer oder niedriger als der zu messende Druck ist. Die Ansprechgeschwindigkeit
der Sonde hängt von der Drosselbohrung und den Abmessungen der Düse ab, die der maximalen Druckanstieg bzw. Druckabfall innerhall:
der Sonde in dem angeschlossenen Druckmeßsystem bestimmen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- PatentanspruchsDruckmeßsonde mit einem Druckmeßraum, der durch eine von dem zu messenden Druck zu beaufschlagende elastische Membran verschlossen ist, einem mit dem Druekmeßraum verbundenen Flüssigkeitszulauf, in welchem eine Drosselstelle angeordnet ist, einem Flüssigkeitsablauf, der mit dem Druckmeßraum über eine Düse verbunden ist, die mit einer von der Membran betätigten Prallfläche zusammenwirkt, und mit einer an den Druckmeßraum angeschlossenen Druckmeßvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Flüssigkeitszulauf (15,115) vor der Drosselstslle (15 α, 115 α) ein Druckregler (60) verbunden ist, der den Ausgangsdruck (P) des Druckmeßraums (14,114) als Steuerdruck empfängt und den Flüssigkeitsdruck (P + C1) am Flüssigkeitszulauf (15,115) um einen Festwert (C1) über dem Ausgangsdruck (P) hält, und daß mit dem Flüssigkeitsablauf (19, 119) ein Druckregler (62) verbunden ist, der den Ausgangsdruck (P) des Druckmeßraums als Steuerdruck empfängt und den Flüssigkeitsdruck (P- C2) am Flüssigkeitsablauf um einen Festwert (C2) unter dem Ausgangsdruck (P) hält.Die Erfindung bezieht «ich ai-<f eine Druckmeßsonde mit einem Druekmeßraum, der durch eine von dem zu messenden Druck zu beaufschlagende elastische Membran verschlossen ist, einem mit dem Druekmeßraum verbundenen Flüssigkeitszulauf, in welchem eine Drosselstelle angeordnet ist, einem Flüssigkeitsablauf, der mit dem Druckmeßraum über eine Düse verbunden ist, die mit einer von der Membran betätigten Prallfläche zusammenwirkt, und mit einer an den Druckmeßraum angeschlossenen Druckmeßvorrichtung.Bei Druckmeßsonden dieser Art, die beispielsweise aus der DE-OS 1648433 bekannt sind, erfolgt die Druckmessung dadurch, daß die Prallfläche gegenüber der Düse eine Stellung einzunehmen sucht, bei welcher der im Druekmeßraum herrschende Flüssigkeitsdruck mit dem auf die Außenseite der Membran einwirkenden Druck im Gleichgewicht ist. Wenn sich der auf die Membran einwirkende Druck ändert, wird das Druckgleichgewicht gestört; die Membran wird bewegt und verstellt die Prallfläche, so daß diese eine etwas geänderte Lage relativ zur Düse einnimmt, bei der sich im Druckmeßraum ein neuer Druck einstellt, der dem zu messenden äußeren Druck wieder das Gleichgewicht hält. Durch Messung des im Druekmeßraum herrschenden Flüssigkeitsdrucks kann somit der auf die Membran einwirkende äußere Druck gemessen werden. Wenn nur die beiden Drücke auf die Membran einwirken und die den Drücken ausgesetzten Membranflächen gleich groß sind, ist der im Druckmeßraum herrschende gemessene Druck gleich dem zu messenden äußeren Druck; wenn auf die Membran zusätzlich eine Feder einwirkt, wie dies in tier zuvor genannten DFi-OS I 648433 angegeben ist, ist der im Druekmeßraum herrschende gemessene Diuck um einen durch die Federkraft bestimmtenkonstanten Betrag größer oder kleiner als der zu messende äußere Druck.Da bei diesen bekannten Druckmeßsonden eine wenn auch kleine Veränderung der Lage der Prallfläehe zur Herstellung des Abgleiche bej Dmckänderungen notwendig ist, ergeben sich Meßfehler, die nicht mehr akzeptiert werden können, wenn große Anforderungen an die Meßgenauigkeit gestellt werden. Diese Meßfehler beruhen darauf, daß sich gewisse Parameter, die als konstant angesehen werden, in Wirklichkeit in Abhängigkeit von den Lageänderungen verändern. Hiereu gehören die durch die Elastizität der Membran erzeugte Federkraft, die Änderung der wirksamen Fläche der Membran und die Änderung der Reaktionskraft der Flüssigkeitsströmung auf die Piallfläche. Wenn auf die Membran zusätzlich eine Feder einwirkt, ändert sich auch die Federkraft in Abhängigkeit von Verstellungen der Membran.Bei der in der DE-OS 1648433 beschriebenen Druckmeßsonde ist es zusätzlich vorgesehen, die im Flüssigkeitszulauf angeordnete Drosselstelle als mengengeregelte Drossel auszubilden. Durch eine Mengenregelung ist es aber nicht möglich, die durch die Lageänderung verursachten Meßfehler zu beseitigen.Aus dem Buch von Dr.-Ing. Ludwig Merz »Grundkursder Meßtechnik«, Teil II, 2. Auflage, Oldenbourg-Verlag 1970, Seiten 114-117 ist es bekannt, Druckmeßsonden am Einlaß und an der Düse eines Venturirohres anzuordnen, um den Differenzdruck zu ermitteln.Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Druckmeßsonde der eingangs angegebenen Art, bei der cpe durch die Veränderung der Stellung der Prallfläche verursachten Fehler vollständig beseitigt sind und daher die Meßgenauigkeit beträchtlich vergrößert ist.Nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß mit dem Flüssigkeitszulauf vor der Drasselstelle ein Druckregler verbunden ist, der den Ausgangsdruck des Druckmeßraums als Steuerdruck empfängt und den Flüssigkeitsdruck am Flüssigkeitszulauf um einen Festwert über dem Ausgangsdruck hält, und daß mit dem Flüssigkeitsablauf ein Druckregler verbunden ist, der den Ausgangsdruck des Druckmeßraums als Steuerdruck empfängt und den Flüssigkeitsdruck am Flüssigkeitsablauf um einen Festwert unter dem Ausgangsdruck hält.Bei der Druckmeßsonde nach der Erfindung wird, unabhängig von dem zu messenden Druck, stets eine konstante Druckdifferenz zwischen dem vor der Drosselstelle liegenden Flüssigkeitszulauf und dem hinter der Düse liegnden Flüssigkeitsablauf aufrechterhalten. Demzufolge ist auch die Strömung durch die Drosselstelle und die Düse konstant. Eine konstante Strömung durch die Düse bedeutet jedoch eine gleichbleibende Stellung der Prallfläche relativ zur Düse. Es tritt somit keine bleibende Regelabweichung auf. so daß die dadurch verursachten Fehler vollkommen ausgeschaltet sind. Der D'uck im Druekmeßraum folgt somit den Änderungen des zu messenden Drucks mit außerordentlicher Genauigkeit.Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigtFig. I eine schematische Darstellung von zwei Druckmeßsonden nach der Erfindung, die am Einlaß bzw. an der Düse eines Venturirohres angebracht sind,Fig. 2 eine Schnittansicht einer Halterung einer der beiden Druckmeßsonden und
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