DE1227526B - FM-UEbertragungssystem fuer zwei Niederfrequenzsignale auf einem gemeinsamen Hochfrequenztraeger - Google Patents
FM-UEbertragungssystem fuer zwei Niederfrequenzsignale auf einem gemeinsamen HochfrequenztraegerInfo
- Publication number
- DE1227526B DE1227526B DEL32685A DEL0032685A DE1227526B DE 1227526 B DE1227526 B DE 1227526B DE L32685 A DEL32685 A DE L32685A DE L0032685 A DEL0032685 A DE L0032685A DE 1227526 B DE1227526 B DE 1227526B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- demodulator
- frequency
- switching
- stereo
- transmission system
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04H—BROADCAST COMMUNICATION
- H04H20/00—Arrangements for broadcast or for distribution combined with broadcast
- H04H20/86—Arrangements characterised by the broadcast information itself
- H04H20/88—Stereophonic broadcast systems
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Stereo-Broadcasting Methods (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H04b
Deutsche KX: 21a4-54 ;
Nummer: 1227526
Aktenzeichen: L 32685IX d/21 a4
Anmeldetag: 11. März 1959
Auslegetag: 27. Oktober 1966
Die Erfindung bezieht sich auf ein Frequenz-(FM)-Übertragungssystem
für zwei Niederfrequenzsignale mit einem gemeinsamen Hochfrequenzträger nach dem Zeitvielfachsystem für kompatible Zweikanal-Stereoübertragung,
bei dem Sendermodulation und Empfänger-Niegerfrequenz-(NF-)Kanäle synchron in einem oberhalb des Tonfrequenzbereiches
liegenden Impulsrhythmus umgetastet werden.
Von den bereits bekannten Systemen, die dem Zweck einer mehrfachen Informationsübertragung
auf gemeinsamem Träger dienen, arbeitet eine Kategorie nach dem sogenannten Zeitvielfachsystem,
das darin besteht, daß beispielsweise zwei Informationen einem Träger in zeitlich abwechselnder Folge
aufmoduliert und empfangsseitig genau synchron und genau in gleicher Phasenlage der Umschaltfrequenz
auf zwei verschiedene NF-Systeme getastet werden.
Die Hauptbedingung für ein solches System ist das exakte Funktionieren des Synchronismus zwischen
Sende- und Empfangsanlage und der Umschaltapparatur selbst. Hieraus ergeben sich die Nachteile,
daß erstens empfangsseitig eine umfangreiche elektronische Umschalteinrichtung erforderlich ist und
daß zweitens für die Synchronisierung dieser Einrichtung entweder zusätzlich ein Signal übertragen oder
daß in Form einer Frequenzteilerschaltung aus der HF-Trägerfrequenz durch vielfaches Unterteilen derselben
die geeignete Schaltfrequenz phasenstarr abgeleitet werden muß.
Von den für diese Zwecke verwendbaren Einrichtungen kommen für die Empfangsseite vorzugsweise
synchronisierbare Multivibratoren mit nachgeschaltetem Elektronenschalter in Frage. Um Störungen
des Synchronismus sicher zu vermeiden, ist außerdem ein vorgeschaltetes Amplitudensieb für das Synchronsignal
kaum vermeidbar. Es ergibt sich damit ein gesamter Mehraufwand für die Adaption eines
üblichen, bereits mit zwei NF-Kanälen ausgestatteten Stereoempfängers zum vollen HF-Stereoempfänger
von mindestens etwa 4 bis 5 Röhrensystemen nebst zugehörigen sonstigen Schaltelementen.
Es ist ferner für ein Hochfrequenz-Nachrichtensystem bekannt, eine Mehrzahl getrennter und unabhängiger
Nachrichten auf einem einzigen Hauptträger zu übertragen und dabei nach konventioneller Amplitudenmodulation
für die verschiedenen Signale die entstehenden Modulationsträger nach der Gleichrichtung
zusammenzusetzen und zu addieren, wobei sie mittels Phasenschiebern zur genauen Deckung gebracht
werden müssen. Dieses bekannte Nachrichtensystem stellt aber im Vergleich zum Erfindungs-FM-Übertragungssystem
für zwei
Niederfrequenzsignale auf einem gemeinsamen
Hochfrequenzträger
Niederfrequenzsignale auf einem gemeinsamen
Hochfrequenzträger
Anmelder:
Loewe Opta
Gesellschaft mit beschränkter Haftung,
Berlin 46, Teltowkanalstr. 1-4
Als Erfinder benannt:
Egon Frank, Berlin
Egon Frank, Berlin
gegenstand ein wesentlich umständlicheres und auf-
a5 wendiges Verfahren dar.
Des weiteren ist es bekannt bei einem Fernseh-Übertragungssystem zur Übertragung zweier verschiedener
Programme die Demodulation mittels zweier gegensinnig geschalteter Dioden durchzuführen. Hierbei
liegen jedoch, da es sich um ein Fernseh-Übertragungssystem handelt, senderseitig andere Bedingungen
vor.
Schließlich ist es für Stereophonieübertragungen, bei denen die getrennt aufgenommenen Signale periodisch
nacheinander kurzzeitig abgetastet und die ineinandergeschachtelten Abtastwerte übertragen werden,
vorgeschlagen worden, sendeseitig jedem der beiden Signale vor der Abtastung gleich große, entgegengesetzt
gerichtete Gleichspannungen zu überlagern und empfangsseitig Schaltmittel vorzusehen,
um aus der ankommenden Summenspannung eine Synchronisierspannung zu gewinnen, die die beiden
Impulsfolgen zur Steuerung eines Kanalverteilers synchronisiert. Demgegenüber ist bei der vorliegenden
Erfindung eine Synchronisierspannung überhaupt nicht erforderlich, was einen wesentlichen Vorteil
darstellt.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Lösung dieses Problems zu rinden, bei der insbesondere
auf der Empfangsseite der zusätzliche Aufwand auf ein äußerstes Minimum herabgesetzt
wird.
609 708/134
' Γ227 526
3 4
Ausgehend von einem FM-Übertragungssystem Ein ganz besonderer Vorteil des erfindungsmit
zwei Niederfrequenzsignalen mit einem gemein- gemäßen Übertragungssystem ist, daß an keiner
samen Hochfrequenzträger nach dem Zeitvielfach- Stelle des Systems eine spezielle Synchronisation der
system für kompatible Zweikanal-Stereoübertragung, Schaltfrequenz erforderlich ist und selbst größere
bei dem Sendermodulation und Empfänger-NF- 5 Schwankungen der Schaltfrequenz die Funktion der
Kanäle synchron in einem oberhalb des Tonfrequenz- Einrichtung nicht merklich beeinträchtigen können,
bereiches liegenden Impulsrhythmus umgetastet wer- Für die Funktionsfähigkeit des Systems ist es nicht
den, wobei auf der Senderseite die beiden NF-Signale wesentlich, ob die Schaltimpulse reine Rechteckform
mittels einer vorzugsweise elektronischen Umtast- aufweisen oder mehr oder weniger verrundet sind
stufe in der das eine NF-Signal in der einen Schalt- io und sogar zu reinen Sinusschwingungen ausarten. Im
phase mit einem positiven Schaltimpuls überlagert letzteren Fall ist lediglich ein Verlust an NF-Ampliwird
und das zweite NF-Signal in der anschließend tude nach der zweiten Demodulation zu verzeichnen,
zweiten Schaltphase mit einem negativen Schalt- Da das Übertragungssystem infolge der relativ
impuls überlagert wird, abwechselnd auf einen nach- großen Schaltimpulsamplitude durchschnittlich mit
folgenden FM-Modulator geschaltet werden, wird 15 hohem Modulationsgrad arbeitet, empfiehlt sich
diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Größe des empfangsseitig eine genaue Abstimmung auf Kanal-Schaltimpulses
so bemessen ist, daß das mit dem mitte. Besonders zweckmäßig ist daher die Anwenpositiven
Schaltimpuls überlagerte NF-Signal niemals dung einer automatischen »Scharfabstimmung«, insnegativ
und das mit dem negativen Schaltimpuls besondere für die Oszillatorfrequenz,
überlagerte NF-Signal niemals positiv wird und daß ao Die Erfindung sei im einzelnen an Hand eines auf der Empfangsseite aus dem so frequenzmodu- Ausführungsbeispiels, das in den Abbildungen darlierten Träger mittels eines üblichen FM-Empfängers gestellt ist, näher erläutert. In
hinter dem üblichen FM-Demodulator und mittels Fig. 1 ist ein Blockschaltbild für den sendereines zusätzlichen, an sich bekannten Dioden-Demo- seitigen Teil der Übertragungseinrichtungen dargedulators, bei dem zwei Dioden in entgegengesetzter 25 stellt;
überlagerte NF-Signal niemals positiv wird und daß ao Die Erfindung sei im einzelnen an Hand eines auf der Empfangsseite aus dem so frequenzmodu- Ausführungsbeispiels, das in den Abbildungen darlierten Träger mittels eines üblichen FM-Empfängers gestellt ist, näher erläutert. In
hinter dem üblichen FM-Demodulator und mittels Fig. 1 ist ein Blockschaltbild für den sendereines zusätzlichen, an sich bekannten Dioden-Demo- seitigen Teil der Übertragungseinrichtungen dargedulators, bei dem zwei Dioden in entgegengesetzter 25 stellt;
Polung an den Ausgang des FM-Demodulators an- Fig. 2 zeigt ein Blockschaltbild für den zuge-
geschaltet sind, die beiden ursprünglichen einzelnen hörigen empfangsseitigen Teil der Übertragungs-
NF-Signale zurückgewonnen und den für Stereo- einrichtung;
wiedergabe üblichen beiden NF-Verstärkerkanälen Fig. 3 stellt für den empfangsseitigen Aufbau eine
mit den zugehörigen Lautsprechereinheiten zugeführt 30 nähere Erläuterung speziell des ersten und zweiten
werden. Demodulators dar und schließlich zeigen
Für das einwandfreie Funktionieren des Systems Fig. 4 bis 8 die verschiedenen Formen der Schaltist
eine relativ große Amplitude der Schaltimpuls- impulszüge vom Impulsgenerator bis zum Senderspannung
erforderlich, wobei es besonders zweck- Hauptmodulator bzw. analog beim Empfänger vom
mäßig ist, wenn diese Amplitude etwa 50% der für 35 Ausgang des ersten Demodulators bis zu den beiden
das jeweilige Übertragungssystem maximal zulässigen Ausgängen des zweiten (Stereo-)Demodulators.
Modulationsspannung beträgt. In Fig. 1 bezeichnet 1 den Rechteckimpuls-
Modulationsspannung beträgt. In Fig. 1 bezeichnet 1 den Rechteckimpuls-
Die maximale NF-Amplitude muß dabei stets generator, 3 und 4 die Mikrophonverstärker für die
kleiner oder gleich der Schaltimpulsamplitude sein, beiden Kanäle mit den vorgeschalteten Mikroum
einerseits die obere Aussteuerungsgrenze des 40 phonen 5 und 6. Das Kästchen 2 stellt die Additions-Senders
nicht zu überschreiten und andererseits eine und Umschaltstufe für den nachfolgenden Haupt-Übersteuerung
der Gleichrichter im zweiten Demodu- modulator 8 dar. 7 ist der Normalfrequenzgenerator
lator des Empfängers zu vermeiden, da dies zu des Senders, gegebenenfalls einschließlich der Zwistarken
Verzerrungen führen würde. " schenverstärkerstufen vor dem Hauptmodulator 8,
Das besondere Merkmal eines für dieses System 45 beispielsweise ein Phasenwinkelmodulator, auf den
ausgestatteten Stereoempfängers ist der sehr ein- die Senderleistungsstufe 9 und die Sendeantenne 10
fache Aufbau des zweiten Demodulators, der im folgt.
Mindestfall lediglich für jeden Kanal je eine Diode In der Additions- und Umschaltstufe 2 wird in
mit Lastwiderstand und eventuell Lade- oder Trenn- zeitlich abwechselnder Folge jeweils in der positiven
kodensator enthält, wobei die Dioden mit entgegen- 50 Impulsphase dem aus der Stufe 1 zugeleiteten Rechtgesetzter Polung ausgeschaltet sein müssen. eckimpuls (vgl. 33 in F i g. 4) die aus dem einen
Ein zusätzlicher Vorteil dieses zweiten Demodu- Mikrbphonverstärker (beispielsweise 3 in Fig. 1)
lators ist die räumliche Kleinheit seiner Bauteile, die kommende NF-Spannung supraponiert, vorzugsweise
beispielsweise ingesamt ohne Schwierigkeit im Ab- mittels eines elektronischen Schaltanordnung. In der
schirmgehäuse eines ZF-Filters untergebracht werden 55 sich anschließenden negativen Impulsphase erfolgt
können. die Supraposition des Schaltimpulses mit der NF-
Es ist daher auch leicht möglich, das Gerät für Spannung aus dem zweiten Mikrophonverstärkerden
Anschluß des zweiten Demodulators lediglich in kanal 4. Die Addition wird schaltungstechnisch in
Form einer mehrpoligen Kupplung vorzubereiten der Weise geführt, daß das eine, beispielsweise vom
und den zweiten Demodulator nur im Bedarfsfall in 60 Mikrophonverstärker 3 kommende NF-Signal, bei-Form
eines kleinen einsteckbaren Zusatzgerätes spielsweise einfach mit einer positiven, das zweite,
nachträglich anzubringen. Auch ist es unwesentlich, vom Mikrophonverstärker 4 kommende NF-Signal
daß die Schaltimpulsfrequenz eine hohe Konstanz mit einer negativen Gleichspannung überlagert und
besitzt. Vielmehr kann ihre Frequenz unkritisch im durch den Rechteckwellengenerator 1 in der eleknicht
mehr hörbaren Tonbereich zwischen etwa 15 65 ironischen Schaltstufe der Einheit 2 abwechselnd
und 50 kHz gewählt werden, muß jedoch mindestens eingetastet wird.
etwa doppelt so hoch wie die höchste zu übertra- Die so vorbereitete Modulationsspannung hat im
gende Niederfrequenz sein. Fall gleicher und konformer kohärenter Spannungen
Claims (1)
- 5 6in beiden Kanälen beispielsweise das Aussehen, wie Fig. 8 stellt den vom unteren Gleichrichter ge-in F i g. 5 dargestellt. Hierbei ist 34 der Rechteck- lieferten negativen Impulsschwingungszug 45 dar,impulszug, die punktierte Linie 35 stellt den sich dessen Umhüllende 47 bzw. punktierte Linie 46hieraus ergebenden arithmetischen Mittelwert dar, wiederum dem zugehörigen NF-Signal des zweiten36 ist die Umhüllende des positiven Impulszuges, 5 Kanals entspricht.37 die Umhüllende des negativen Impulszuges. Die Aus F i g. 3 ist der spezielle Aufbau des ersten gestrichelten Linien31 und 32 in den Fig. 4 bis 8 Demodulators 14 und des sich daran anschließenden deuten die äußerste zulässige Modulationsgrenze an. zweiten Demodulators 15 ersichtlich. Der erste De-Der in F i g. 5 dargestellte Impulszug zeigt die charak- modulator 14 ist in der an sich bekannten übteristische Phasenlage, wenn beide Kanäle identische xo liehen FM-Verhältnisgleichrichter-Schaltung aufgekohärente NF-Frequenzen enthalten. Der gestrichelte baut. Dem Verzweigungspunkt 22 folgt der Stereo-Mittelwert 35 ist dann gleichfalls parallel zu den Demodulator 15 der aus den entgegengesetzt gebeiden Umhüllenden 36, 37. Da der Mittelwert 35 polten Gleichrichtern 23 und 24 für die beiden Tondem Modulationsinhalt beider Kanäle entspricht, ist frequenzkanäle, den Ladekondensatoren 25, 26 und die Kompatibilität gewährleistet. 15 den Lastwiderständen 27, 28 besteht. Die FußpunkteWenn die NF-Signale, beispielsweise in den Mo- der Lastwiderstände können, statt wie im Beispiel dulationspausen, fehlen, besteht der Modulations- an Masse, zweckmäßig besser über eine Tiefpaßinhalt nur aus dem im Empfänger unhörbaren, da Siebkette mit Punkt 22 verbunden werden. Dadurch im übertonfrequenten Hörbereich, Schaltimpulszug 3 wird verhindert, daß bei mehr oder weniger asymmein Fig. 4. 20 irischer Verstimmung des Verhältnisgleichrichters 14,In Fig. 6 ist der Verlauf des Impulszuges hinter beispielsweise infolge thermischer Drift des Empder Additionsstufe 2 gezeigt für den Fall, daß in den fänger-Oszillators, jeweils einer der Gleichrichter 23 beiden Tonkanälen unterschiedliche Spannungen und oder 24 Verzerrungen verursacht, weil eine der Umunterschiedliche Frequenzen übertragen werden, wie hüllenden die Nullinie überschneidet. Aus dem es dem Normalfall bei stereophonischem Betrieb ent- 25 gleichen Grunde ist es unter Umständen zweckmäßig, spricht. Auch in diesem Fall entspricht die ge- den Empfänger-Oszillator stets möglichst genau auf punktete Mittelwertlinie 39 der Summe der beiden seiner Sollfrequenz festzuhalten, z. B. durch eine Tonfrequenzinformationen. 38 ist wieder der mit der automatische sogenannte Scharfabstimmung.
NF- überlagerte Rechteckimpuls, während 40 und 41 Die beiden anschließend vorgesehenen Umschalter die Umhüllenden entsprechend den beiden getrenn- 30 in F i g. 3 sollen die Möglichkeit andeuten, in der geten Informationsanteilen darstellen. Auch in diesem zeichneten Schaltung Stereoempfang oder in der Fall stellt die punktierte Mittelwertslinie 39 die nach außen liegenden Schaltstelhmg monaurale Summe der beiden Informationsanteile dar, die bei- Wiedergabe zu ermöglichen. Die Kästchen 18, 19 spielsweise für monaurale Auswertung direkt zur und 20, 21 bezeichnen wieder die zugehörigen Verfügung steht. Das bedeutet also, daß bei diesem 35 Niederfrequenzverstärker bzw. Lautsprecher.
System die Kompatibilität, d. h. also die Empfangs- Es sei noch erwähnt, daß gegebenenfalls die in den möglichkeit mit einem normalen Einkanalempfänger, Fig. 2 und 3 nicht wiedergegebenen Einzelheiten gewährleistet ist. für die Deemphasis-Siebketten für monaurale oderIn Fig. 6 berührt die Umhüllende des oberen Stereowiedergabe entsprechend den ErfordernissenImpulszuges 40 einerseits die Linie 31 der äußersten 40 des Übertragungssystems verschieden gewählt werdenModulationsgrenze, andererseits die Nullinie. Dieser können oder beispielsweise, um einen HöhenverlustFall stellt die größtmögliche NF-Amplitude dar, bei bei Stereowiedergabe zu vermeiden, ganz entfallenderen Überschreitung insbesondere im zweiten können.(Stereo-)Demodulator Verzerrungen entstehen. Der Zusammenfassend seien kurz noch einmal dieuntere Impulszug 41 enthält einen kleineren NF-Am- 45 Vorteile des erfindungsgemäßen Übertragungssytemsplitudenanteil, und seine Umhüllende hat genügend erläutert:Abstand von der Höchstmodulationsgrenze 32 und Hauptvorteil ist der extrem einfache Aufbau desder Nullinie. Stereo-Demodulators und der vollständige WegfallIn Fig. 2 ist das empfangsseitige Blockschema elektronischer Umschalteinrichtungen sowie die Tatdargestellt. Auf die Empfangsantenne 11 folgt die 50 sache, daß an keiner Stelle des Systems eine spezielle Hochfrequenz-Mischstufe 12, der ZF-Verstärker 13, Synchronisation der Schaltfrequenz erforderlich ist der erste Demodulator 14 und anschließend an den und selbst größere Schwankungen der Schaltfrequenz Verzweigungspunkt 22 der zweite Demodulator, der die Funktion nicht merklich beeinträchtigen können. Stereo-Demodulator 15, dessen zwei getrennte Aus- Darüber hinaus ist die wesentliche Voraussetzung gänge auf je einem Niederfrequenzverstärker 18 bzw. 55 der vollständigen Kompatibilität ebenfalls erfüllt.
19 mit daran angeschlossenen Lautsprechern 20 bzw. Eine Möglichkeit, den Anteil der tiefsten Ton-21 arbeiten. Die Schalter 16 und 17 sind zur Um- frequenzen zu steigern, führt zu der Lösung, diesen schaltung von Stereoempfang auf monaurale Wieder- Frequenzanteil in beiden Kanälen mit etwa gleicher gäbe vorgesehen. Amplitude zu übertragen, da sie für das Richtungs-Am Punkt 22 des ersten Demodulators 14 ist der öo empfinden des Ohres ohne Bedeutung sind.
Spannungsverlauf analog zum Ausgang der Additionsstufe 2 gemäß Fi g. 4 bis 6. Patentansprüche:Durch die Wirkung des oberen der beiden Gleichrichter im zweiten Demodulator 15 entsteht ein posi- 1. FM-Übertragungssystem für zwei Niedertiver Impulsschwingungen 42 (vgl. Fig. 7), dessen 65 frequenzsignale mit einem gemeinsamen Hoch-Umhüllende 44 dem Tonspannungsverlauf des einen frequenzträger nach dem Zeitvielfachsystem für Stereokanals entspricht, in dem wiederum die punk- kompatible Zweikanal-Stereoübertragung, bei tierte Linie 43 den Mittelwertsverlauf darstellt. dem Sendermodulation und Empfänger-Nieder-frequenz-(NF-)Kanäle synchron in einem oberhalb des Tonfrequenzbereiches liegenden Impulsrhythmus umgetastet werden, wobei auf der Senderseite die beiden NF-Signale mittels einer vorzugsweise elektronischen Umtaststufe in der das eine NF-Signal in der einen Schaltphase mit einem positiven Schaltimpuls überlagert wird und das zweite NF-Signal in der anschließenden zweiten Schaltphase mit einem negativen Schaltimpuls überlagert wird, abwechselnd auf einen nachfolgenden FM-Modulator geschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe des Schaltimpulses so bemessen ist, daß das mit dem positiven Schaltimpuls überlagerte NF-Signal niemals negativ und das mit dem negativen Schaltimpuls überlagerte NF-Signal niemals positiv wird und daß auf der Empfangsseite aus dem so frequenzmodulierten Träger mittels eines üblichen FM-Empfängers hinter dem üblichen FM-Demodulators und mittels eines zusätzlichen, an sich bekannten Dioden-Demodulators, bei dem zwei Dioden in entgegengesetzter Polung an den . Ausgang des FM-Demodulators angeschaltet sind, die beiden ursprünglichen einzelnen NF-Signale „zurückgewonnen und den für Stereowiedergabe üblichen beiden NF-Verstärkerkanälen mit den zugehörigen Lautsprechereinheiten zugeführt werden.2. FM-Übertragungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Amplitude der übertonfrequenten Schaltimpulse maßgebenden Gleichspannungsanteile vorzugsweise so bemessen sind, daß der Sender-Modulationsgrad bei fehlender NF-Beaufschlagung ungefähr 50 % des für das jeweilige Übertragungssystem maximal zulässigen Modulationsgrades beträgt.3. FM-Ubertragungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Form der Schaltimpulse von der Rechteckform mehr oder weniger abweicht und im Extremfall eine annähernd sinusartige Form aufweist.4. FM-Ubertragungssystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß empfangsseitig die für den Stereo-Demodulator benötigten wenigen Bauteile im oder unmittelbar beim letzten ZF-Filter, vorzugsweise innerhalb der Filterabschirmung, untergebracht sind. . "·ι '*<-■5. FM-Übertragungssystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß empfangsseitig eine zwischen dem ersten Demodulator, vorzugsweise einem Ratio-Detektor oder Diskriminator, und dem zweiten Demodulator, dem Stereo-Demodulator, vorgesehene Verstärkereinheit für das demodulierte Schaltimpulsgemisch als Breitbandverstärker für das von diesem Schaltimpulsgemisch beanspruchte Frequenzband einschließlich der unteren NF-Grenzfrequenz ausgebildet ist.6. FM-Übertragungssystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß von den NF-Signalen nur der für die Stereophoniewirkung wichtige mittlere Tonfrequenzbereich stereophon übertragen wird, während die tiefen Tonfrequenzen monaural bzw. in beiden Kanälen mit gleicher Amplitude übertragen werden.7. FM-Ubertragungssystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung von Verzerrungen auf Grund von Abstimmfehlern empfangsseitig eine automatische Scharfabstimmung angewendet wird, die einer exakten Abstimmung auf Kanalmitte dient.8. FM-Übertragungssystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Demodulator (Stereo-Demodulator) als kleine, zweckmäßig abgeschirmte, mit einer mehrpoligen Kupplung versehene, komplette Baueinheit ausgebildet ist und im Bedarfsfall nachträglich in eine Fassung des schon mit zwei NF-Kanälen ausgestatteten Empfängers gesteckt werden kann, deren Kontakte mit den entsprechenden Stellen des ersten Demodulators und der NF-Eingänge verbunden sind.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 963 612;
deutsche Auslegeschriften Nr. 1090 279,
691;
USA.-Patentschrift Nr. 2731 600.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen609 708/134 10.66 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR79759D FR79759E (de) | 1959-03-11 | ||
| DEL32685A DE1227526B (de) | 1959-03-11 | 1959-03-11 | FM-UEbertragungssystem fuer zwei Niederfrequenzsignale auf einem gemeinsamen Hochfrequenztraeger |
| GB764860A GB942050A (en) | 1959-03-11 | 1960-03-04 | Transmission system for two signals on a common high frequency carrier |
| FR820798A FR1251580A (fr) | 1959-03-11 | 1960-03-09 | Dispositif de transmission à deux informations sur une même fréquence porteuse |
| GB2128460A GB950196A (en) | 1959-03-11 | 1960-06-17 | Transmission system for two signals on a common high-frequency carrier |
| FR830990A FR77944E (fr) | 1959-03-11 | 1960-06-24 | Dispositif de transmission à deux informations sur une même fréquence porteuse |
| GB1187861A GB984229A (en) | 1959-03-11 | 1961-04-04 | High-frequency transmission system for stereophonic purposes |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL32685A DE1227526B (de) | 1959-03-11 | 1959-03-11 | FM-UEbertragungssystem fuer zwei Niederfrequenzsignale auf einem gemeinsamen Hochfrequenztraeger |
| DEL0033553 | 1959-06-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1227526B true DE1227526B (de) | 1966-10-27 |
Family
ID=25985197
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL32685A Pending DE1227526B (de) | 1959-03-11 | 1959-03-11 | FM-UEbertragungssystem fuer zwei Niederfrequenzsignale auf einem gemeinsamen Hochfrequenztraeger |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1227526B (de) |
| GB (2) | GB942050A (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2731600A (en) * | 1951-04-02 | 1956-01-17 | Edward J Stachura | Communication system |
| DE963612C (de) * | 1952-10-21 | 1957-05-09 | Philips Nv | Multiplex-UEbertragungssystem und bei diesem System verwendeter Sender und Empfaenger |
| DE1013691B (de) * | 1953-11-05 | 1957-08-14 | Philips Nv | Fernsehsystem zur UEbertragung zweier verschiedener Programme |
| DE1090279B (de) * | 1959-01-21 | 1960-10-06 | Siemens Ag | Verfahren zur Synchronisierung von Sender und Empfaenger bei stereophonischer UEbertragung mittels Pulsamplitudenmodulation |
-
1959
- 1959-03-11 DE DEL32685A patent/DE1227526B/de active Pending
-
1960
- 1960-03-04 GB GB764860A patent/GB942050A/en not_active Expired
- 1960-06-17 GB GB2128460A patent/GB950196A/en not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2731600A (en) * | 1951-04-02 | 1956-01-17 | Edward J Stachura | Communication system |
| DE963612C (de) * | 1952-10-21 | 1957-05-09 | Philips Nv | Multiplex-UEbertragungssystem und bei diesem System verwendeter Sender und Empfaenger |
| DE1013691B (de) * | 1953-11-05 | 1957-08-14 | Philips Nv | Fernsehsystem zur UEbertragung zweier verschiedener Programme |
| DE1090279B (de) * | 1959-01-21 | 1960-10-06 | Siemens Ag | Verfahren zur Synchronisierung von Sender und Empfaenger bei stereophonischer UEbertragung mittels Pulsamplitudenmodulation |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB950196A (en) | 1964-02-19 |
| GB942050A (en) | 1963-11-20 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE970147C (de) | Fernsehempfaenger | |
| DE2731732A1 (de) | Dekodiervorrichtung fuer fernsehsignale | |
| DE69212214T2 (de) | Zeitdiskreter Stereo-Decoder | |
| DE3231123A1 (de) | Empfaenger fuer stereofone rundfunksignale | |
| DE1591315A1 (de) | Rundfunkuebertragungssystem und in diesem System anzuwendende Sender und Empfaenger zur UEbertragung stereophonischer Signale | |
| DE2334650C3 (de) | Trägerfrequenzmultiplexsystem | |
| DE2841428A1 (de) | Empfaenger fuer stereosignale | |
| DE1441835B2 (de) | Empfaenger fuer mit einem stereosignal und einem pilotton modulierte elektrische hochfrequenzschwingungen | |
| DE1265777B (de) | Schaltungsanordnung zur stereophonischen Tonuebertragung in Fernsehsystemen | |
| DE3338993C2 (de) | Anordnung zur Demodulation des Fernsehtons | |
| DE1219084B (de) | Zeitmultiplex-Hilfstraegerdemodulator fuer Stereo-FM-Empfaenger | |
| DE1487438A1 (de) | Monophon-stereophoner Automatikschaltkreis | |
| DE2246560C3 (de) | Schaltungsanordnung zur Qualitätsverbesserung eines in der Bandbreite begrenzten Tonfrequenzsignals | |
| EP0559716B1 (de) | Verfahren und anordnung zur kompensierung von nachbarkanalstörungen in einem zweiseitenband-amplituden-modulationssystem | |
| DE2513344C3 (de) | Fernsehempfänger, insbesondere zum Empfang von mittels Kabel übertragenen Fernsehsendungen mit einer Torschaltung | |
| DE2109557C3 (de) | Kompatibles Vierkanal-Rundfunkübertragungssystem | |
| DE1227526B (de) | FM-UEbertragungssystem fuer zwei Niederfrequenzsignale auf einem gemeinsamen Hochfrequenztraeger | |
| EP0505867B1 (de) | Verfahren zur Nachbarkanalunterdrückung beim Empfang frequenzmodulierter Sender | |
| DE2948518A1 (de) | Verfahren zum uebertragen von zusaetzlichen informationen | |
| DE935252C (de) | Fernsehempfaenger | |
| DE965909C (de) | Schaltungsanordnung zur UEbertragung zweier Fernsehrundfunkprogramme von einem Sender auf einen Empfaenger | |
| DE890969C (de) | Verfahren zur UEbertragung mehrerer Modulationen ueber einen gemeinsamen UEbertragungskanal | |
| DE1233440B (de) | Schaltungsanordnung zur Trennung der Stereo-komponenten in einem Empfaenger zum Empfang von stereophonischen Tonuebertragungen | |
| DE1090279B (de) | Verfahren zur Synchronisierung von Sender und Empfaenger bei stereophonischer UEbertragung mittels Pulsamplitudenmodulation | |
| DE2246041A1 (de) | Verfahren und einrichtungen fuer uebertragung von vierkanal-stereofonie-rundfunksendungen |