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DE1225965B - Schaltungsanordnung, insbesondere fuer Flugregelanlagen von Luftfahrzeugen - Google Patents

Schaltungsanordnung, insbesondere fuer Flugregelanlagen von Luftfahrzeugen

Info

Publication number
DE1225965B
DE1225965B DES80395A DES0080395A DE1225965B DE 1225965 B DE1225965 B DE 1225965B DE S80395 A DES80395 A DE S80395A DE S0080395 A DES0080395 A DE S0080395A DE 1225965 B DE1225965 B DE 1225965B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching
control
circuit arrangement
subchannels
aircraft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES80395A
Other languages
English (en)
Inventor
David William Righton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
S Smith and Sons Ltd
Original Assignee
S Smith and Sons Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by S Smith and Sons Ltd filed Critical S Smith and Sons Ltd
Publication of DE1225965B publication Critical patent/DE1225965B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D1/00Control of position, course, altitude or attitude of land, water, air or space vehicles, e.g. using automatic pilots
    • G05D1/0055Control of position, course, altitude or attitude of land, water, air or space vehicles, e.g. using automatic pilots with safety arrangements
    • G05D1/0077Control of position, course, altitude or attitude of land, water, air or space vehicles, e.g. using automatic pilots with safety arrangements using redundant signals or controls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung, insbesondere für Flugregelanlagen von Luftfahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung, die insbesondere bei Flugregelanlagen von Luftfahrzeugen zum Einsatz kommen soll und mit einem Steuerkanal ausgerüstet ist, der mehrere parallel arbeitende Unterkanäle aufweist, in denen die Schaltfolgen in Abhängigkeit von der veränderlichen Größe eines Steuersignals erzeugt werden, wobei die Schaltfolge bei vorbestimmten Werten der veränderlichen Größe und aufeinanderfolgenden Durchläufen schrittweise hintereinander erfolgt.
  • Bei einer Flugregelanlage ist bereits vorgeschlagen worden, dreifache Unterkanäle in jedem der Quer-, Seiten- und Höhenruderkanäle vorzusehen, um der Möglichkeit zu begegnen, daß Fehler, die während des Betriebs auftreten, Zustände oder Bedingungen schaffen könnten, die aller Wahrscheinlichkeit nach die Sicherheit des durch die Anlage gesteuerten Luftfahrzeugs gefährden.
  • Es kann darüber hinaus bei Flugregelanlagen notwendig sein, gewisse Einrichtungen zum Bewirken einer Schaltfolge unter der Steuerwirkung eines Signals vorzusehen, das eine veränderliche Größe darstellt. Zum Beispiel kann bei einer Flugregelanlage, die für die Steuerung während eines Landemanövers eingesetzt ist, ein Schaltvorgang bei gewissen vorbestimmten Höhen unter der Steuerwirkung eines der Höhe des Luftfahrzeugs entsprechenden Signals ausgelöst werden, um an die Anlage gekoppelte Signalquellen und/oder die Steuerungsgesetzmäßigkeiten der Anlage zu verändern, und zwar je nach den entsprechenden verschiedenartigen Phasen eines Landemanövers. Wenn der Kanal einer Anlage, in der eine Schaltfolge dieser Art ausgelöst wird, außerdem mehrere parallelarbeitende Unterkanäle aufweist, dann kann es notwendig werden, einen gegebenen Schaltschritt in der Schaltfolge in irgendeinem der Unterkanäle nicht auszuführen, und zwar in einem wesentlichen Zeitabschnitt, bevor oder nachdem er in den anderen ausgeführt worden ist. Selbst bei Normalbetrieb können geringfügige Unterschiede in den Charakteristiken der Unterkanäle Anlaß zu einer Differenz in der Zeitregelung geben, die nicht zulässig sein würde.
  • Die Erfindung geht aus von einer Flugregelanlage, bei der bestimmte Schritte unternommen werden, um die Wahrscheinlichkeit von Fehlern, die falsche Funktionen in der Anlage verursachen, herabzusetzen. Diese Schritte bestehen unter anderem darin, daß sogenannte Unterkanäle verwendet werden, die parallel zueinander geschaltet sind, so daß sie alle zusammen, aber unabhängig voneinander, die Steuerfunktion ausüben. So wird der einfache Steuerkanal, der sonst zur Ausführung der Funktion verwendet wird, in der Anlage durch zwei oder mehr (gewöhnlich drei) parallele Unterkanäle ersetzt, so daß trotz eines Versagens in einem Unterkanal die Steuerfunktion noch korrekt durch jeden anderen Unterkanal ausgeführt wird.
  • Anlagen, bei denen das Prinzip parallelarbeitender Unterkanäle angewandt wird, sind bekannt, wobei dieses Prinzip insbesondere bei Autopiloten für Luftfahrzeuge zur Erhöhung der Sicherheit Anwendung findet.
  • Bei Anwendungen in FI,Ugregelanlagen ist es notwendig, in gewissen Betriebsphasen eine Änderung der auszuführenden besonderen Funktion, d. h. der Steuerungsgesetzmäßigkeit, wonach die Anlage arbeitet, zu bewirken. Beispielsweise kann es bei einem Autopiloten, der für die automatische Landung eines Luftfahrzeugs eingesetzt ist, notwendig sein, in Ab- hängigkeit vom Wert einer Größe, wie z. B. der Höhe des Luftfahrzeugs, die zur Steuerung der Höbenrader verwendete Steuerungsgesetzmäßigkeit zu ändern. Die Änderung der Steuerunorsgesetzmäßigkeit ist hierbei erforderlich, damit das Luftfahrzeug, wenn es in Richtung auf die Landebahn absinkt, die verschiedenen Phasen eines Landemanövers durchlaufen kann. Änderungen in der Steuerungsgesetzmäßigkeit können durch einen Schaltkreis bewirkt werden, der auf ein Signal anspricht,- das der betreffenden Größe (z. B. der Höhe des Luftfahrzeugs) entspricht, jedoch muß bei Verwendung parallelarbeitender Unterkanäle sichergestellt sein, daß der Schaltvorgang *in den Unterkanälen möglichst gleichzeitig erfolgt. Wird diese Bedingung nicht erfüllt, so besteht die Gefahr, daß die Unterkanäle, statt in übereinstimmung miteinander zu arbeiten, gegeneinander arbeiten, wodurch der Vorteil des unabhängigen und parallelen Betriebs verlorengeht und die Gefahr einer fehlerhaften Steuerung erhöht wird.
  • Die Erfindung hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, das gleichzeitige Schalten in parallelen Unterkanälen zu gewährleisten. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Schaltungsanordnung in jedem Unteikanal eine Unterscheidungseinrichtung aufweist, dk, -ein vorbestimmtes Schaltsignal erzeugt, sobald das Steuersignal eine Stärke erreicht hat, die einem der vorbestimmten Werte entspricht, und daß für die Schaltungsanordnung eine Steuereinrichtung vorgesehen ist, die mit der Unterscheidungseinrichtung aller Unterkanäle gekoppelt ist und einen Schaltschritt *in: dem betroffenen Unterkanal nur bei Empfang einer vorbestimmten Anzahl von Schaltsignalen einleitet.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Schaltungsanordnung für einen Kanal einer Flugregelanlage zum Zwecke .eines Landeanfluges ist in der Zeichnung dargestellt; es zeigt F i g. 1 ein Blockschaltbild des Höhenruderkanals der Anlage, F i g. 2 und 3 mehr im einzelnen Schaltungsanordnungen von Teilen eines der drei Unterkanäle des Höhenruderkanals.
  • Ein Blockschaltbild (F i g. 1) zeigt einen der drei identischen UnterkahäleA, B und'C des Höhenruderkanals, wovon nur der Unterkanal A im einzelnen beschrieben wird.
  • Die Grundelemente des Unterkanals A sind die Signalquellen 1, ein Längsneigungsberechner 2 -und ein Geschwindigkeit-Geschwindigkeit-Servosystem, einschließlich eines Servoverstärkers3, ein elektiischer -Zweiphasenservomotor 4 sowie ein Tacho--generator 5, der vom Motor 4 angetrieben wird und ein Signal liefert, das der Drehgeschwindigkeit der Motorwelle entspricht und einem Eingang des Verstärkers 3 rückübermittelt wird.
  • Die Signalquellen 1 können in bekannter Weise Geschwindigkeitskreisel, einen Lagekreisel, einen Gleitwegempfänger sowie Signalquellen enthalten, die der Abweichung verschiedener Größen von einem ausgewählten Wert derselben entsprechen. Die Signale, die beispielsweise, der Abweichung der Flughöhe des Luftfahrzeugs oder dessen angezeigter Fluggeschwindigkeit von einem Bezugswert entsprechen, können in bekannter Weise von einem Luftmeßwertrechner hergeleitet werden, der mit pneumatischen Signalen von einem Staudruckmeßkopf her beliefert wird. Die Signalquellen 1 enthalten ferner einen separaten frequenzmodulierten Radio-Höhenmesser 6. In - bekannter Weise liefert der Höhenmesser 6 zwei Ausgangssignale, von denen ein Signal die Höhe des.Luftfahrzeugs wiedergibt, während das zweite Bezugssignal einer Bezugshöhe ent.7 spricht. Es ist im, Höhenmesser 6 dafür Sorge getragen, daß soweitwie-möglich jede Veränderung in den Betriebsbedingungen eine ähnliche Veränderung im Bezugssignal verursacht.
  • Die Quellen 1 sind mit einem Längsneigungsberechner 2 über eine Verbindung 7 gekoppelt, die in F i g. 1 mit einer starken Linie dargestellt ist, um anzudeuten, daß sie Vielfachverbindungen darstellt.
  • Darüber hinaus sind die Signalquellen 1 so dargestellt, als seien sie mit dem Servoverstärker über eine einzige Verbindung 8 gekoppelt Gede in F i g. 1 dargestellte Einzelverbindung ist jedoch so zu werten, daß sie den Hin- und Rückweg einschließt), wobei diese Verbindung dazu verwendet wird, dem Servoverstärker 3 ein Signal zuzuführen, das der Längsneigungsgeschwindigkeit D(9 entspricht. Dieses kann innerhalb der Signalquellen 1 erzeugt werden, und zwar beispielsweise durch Kombinieren der Ausgänge von Abnehmern oder Abgriffen, die den beiden im Luftfahrzeug ortsfest angebrachten Geschwindigkeitskreiseln zugeordnet sind, um auf diese Weise die Drehgeschwindigkeiten q und r des Luftfahrzeugs um dessen Quer- und Hochachse zu messen, wobei diese in einem Winkelgeber kombiniert werden, dessen Läufer in übereinstimmung mit dem Querneigungswinkel (p des Luftfahrzeugs eingestellt wird, um ein Ausgangssignal De zu liefern, welches gegeben ist durch die Gleichung: De= qcosqg-rsin(p. Der Längsneigungsberechner 2 erzeugt in allen Betriebsweisen ein Signal, das einem Sollwert der Längsneigungsgeschwindigkeit (D 0)D entspricht. Dieses funktionelle Signal wird im Servoverstärker 3 mit dem Ausgangssignal De der Verbindung 8 kombiniert, woraus sich ein Signal ergibt, das einen Sollwert des Höhenruderausschlags darstellt, dem in be- kannter Weise zur Bildung eines Geschwindigkeit-Geschwindigkeit-Servosystems das Geschwindigkeits-Rückkopplungssignal vom Tachogenerator 5 her entgegenwirkt. Der Ausgang vom Längsneigungsrechner 2 wird für jede Betriebsweise eine andere Form haben und wird innerh alb des Rechners 2 durch die Stellung eines Betriebsartschalters 9 bestimmt. Die Kontaktleisten dieses Drehschrittschalters 9 sind in die Stromkreise, des Längsneigungsrechners 2 geschaltet, und zwar derart, daß sie für jede Betriebsart die Form des Ausgangssignals bestimmen, die von den dem Rechner 2 von den Signalquellen 1 her übermittelten Signalen abgeleitet wird.
  • Der Betriebsartschalter9 wird durch einen Betriebsartschalter-Stelhnotor10 gesteuert, der selbst verschiedene Kontaktleisten des Betriebsartschalters9 enthält, so daß er schrittweise auf jede beliebige ausgewählte Stellung für die manuell auswählbaren Betriebsarten schalten und selbsttätig die Schaltfolge für ein Landemanöver ausführen kann, nachdem er anfänglich unter manueller Kontrolle auf die den Kurs-Anflug- und Gleitflugphasen des Landemanövers entsprechende Stellung eingestellt worden ist.
  • DerBetriebsartschalter-Stelbnotor10 zurmanuellen Auswahl der Betriebsarten wird durch Relais 11 (F i g. 1) in Betrieb gesetzt. Das Relais 11 ist mit dem Stellmotor 10 über eine mehradrige Verbindung 12 verbunden. Zusätzlich dazu stehen die Betriebsartrelais 11 mit einem Flugregler-13 in Verbindung, der allen drei Unterkanälen gemeinsam zügehörf und Schalter sowie andere von Hand zu betätigende, Steuei:(#,inriciltungen..f& das. selektive Erregen. der Relais enthält, die eine Betätigung in jeder gewünschten Betriebsart ermöglichen. Der Flugregler 13 ist außerdem mit ähnlichen Schaltersteuerungen in den Querruder- und Seitenruderkanälen verkettet.
  • Um die automatische Schaltfolge zu bewirken, die während eines Landemanövers der Steuerung durch Höhensignale unterliegen, enthält der Unterkana1A außerdem eine Höhensteuerung14, der beide Ausgänge des Höhenmessers 6 zugeführt werden. Die Höhensteuerung 14 enthält eine Kontaktleiste des Betriebsartschalters 9 und ist außerdem mit dem Stellmotor 10 gekuppelt, um diesem die Steuersignale zuzuführen, die zur Durchführung der automatischen Schaltfolge erforderlich sind.
  • Das Ausgangsende des Unterkanals weist eine elektromagnetische Kupplung 15 auf, deren Eingangsbauteil von der Welle des Motors 4 angetrieben wird und deren Ausgangsbauteil bei erregter Kupplung einen Antrieb für einen Drehmomentschalter 16 nach dem Ausgangsantrieb 17 liefert, der allen drei Unterkanälen gemeinsam zugehört. Hierfür dient irgendeine parallelgeschaltete Antriebsform, die von den Ausgangswellen der drei Unterkanäle zu den Betätigungsvorrichtungen führt, sowie irgendeine Antriebsform, die für das Einstellen der Höhenruder des Luftfahrzeugs zuständig ist.
  • Die Arbeitswicklung der Kupplung 15 und die Kontakte des Drehmomentschalters 16 sind mit einem Triplex-Kupplungssteuerkreis 18 verbunden, der allen drei Unterkanälen gemeinsam zugeordnet ist. Sobald der Ausgang irgendeines Unterkanals beträchtlich von den anderen beiden abweicht und dabei das durch seinen Drehmomentschalter 16 übermittelte Drehmoment einen vorbestimmten Wert überschreitet, wird die Kupplung 15 in diesem Unterkanal ausgerückt und dieser Unterkanal abgeschaltet. Wird das vorbestimmte Drehmoment in nur einem der Drehmomentschalter 16 überschritten, so wird der dazugehörige Unterkanal außer Betrieb gesetzt, während die anderen beiden Unterkanäle in ihrer normalen Betriebsart fortfahren. Wenn jedoch das vorbestimmte Drehmoment auch noch in einem der anderen zwei Drehmomentschalter 16 überschritten wird, dann werden die Kupplungen 15 der beiden in Tätigkeit befindlichen Unterkanäle ausgerückt.
  • Für diesen Ablauf ist ein Triplex-Ausgleichssteuerkreis 19 vorgesehen, der ebenfalls allen drei Unterkanälen zugehört und mit den drei Servoverstärkern 3 verkettet ist. Der Steuerkreis 19 soll sicherstellen, daß die Ausgänge der drei Unterkanäle nahezu gleich sind, wodurch ein Ausrücken einer der Kupplungen 15 wegen irgendeiner geringen Differenz in den Betriebseigenschaften oder den Signalstärken, die zwischen den Unterkanälen auftreten können und innerhalb zulässiger Grenzen liegen, vermieden wird. Ferner kann der Steuerkreis 19 mit dem Längsneigungsrechner 2 gekoppelt sein, um die Dauerkomponenten der Befehls- oder Sollsignale zu empfangen, die dem Verstärker 3 übermittelt werden.
  • Von den Schaltungen der Bauelemente 9 bis 14 des Unterkanals A (F i g. 2) soll zunächst die Höhensteuerung 14 A betrachtet werden, die eine Kontaktleiste MS1 des Betriebsartschalters 9 enthält. Die Kontaktleiste MS1 weist zwölf ortsfeste Kontakte MS 1/1 bis MS 1/12 sowie einen Kontaktarm MS 1 W auf, der mit dem einen oder anderen der zwölf Kontakte je nach Stellung des Schalters eine Verbindung herstellt. Der KontaktarmMS1W ist dauernd mit dem Kontakt MS1112 verbunden. Der Kontaktarm MS 1 W (F i g. 2) ist in Berührung mit dem Kontakt MS118 dargestellt, der für die Kurs-Anflug- und Gleitflugbetriebsart einer automatischen Landung bestimmt ist.
  • Der betriebsmäßige Ablauf einer automatischen Landung sieht zunächst vor, daß ein besonderer Schalter 25 (»LANDUNG-EIN«-Schalter) im Flugregler13 geschlossenwird, sobald dasLuftfahrzeug auf den Gleitflugweg eingeschwenkt ist. Hierbei wird ein Stromkreis von den Anschlüssen 26 über den Schalter 25 und die Wicklung eines Relais PL zu den Anschlüssen 27 für die Erregung des Relais PL geschlossen. Danach wechselt der Kontakt PL 1 in der Höhensteuerung 14 in den in F i g. 2 dargestellten Zustand über und schließt dabei einen Stromkreis mit der Kontaktleiste MS 1 des Betriebsartschalters, 9 (der in Stellung 8 befindlich angenommen wird) und einem Widerstand 28, wobei der Bezugsausgang des Höhenmessers 6 mit der Eingangswicklung 29 eines Magnetverstärkers 30 gekoppelt wird. Der Nennwert des Widerstandes 28 ist so festgelegt, daß die der Steuerwicklung 29 übermittelte Spannung der für den Beginn der Gleitflug-Folgephase der Landung ausgewählten Höhe entspricht, wofür in diesem Falle eine Höhe von 50 m angenommen wird. Der Höhen-Ausgangswert des Höhenmessers 6 wird direkt einer zweiten Eingangswicklung 31 des Verstärkers 30 zugeführt, der ein Magnetverstärker mit hohem Verstärkungsfaktor und geringer Drift bzw. Schwankung ist und so eingerichtet ist, daß er an seinen Ausgangsadern 32 und 33 ein Ausgangssignal liefert, das einen positiven Wert annimmt (die Polarität des Signals wird als positiv oder negativ bezeichnet, je nachdem, ob die Ader 32 positiv oder negativ in bezug auf die geerdete Ader 33 ist), wenn das der Eingangswicklung 31 zugeführte Signal größer als das der Eingangswicklung 29 zugeführte ist. Der Ausgang nimmt entweder den positiven oder den negativen Wert an, je nachdem, ob die Höhe des Luftfahrzeugs mehr oder weniger als 50 m beträgt, wobei durch den Verstärker 30 der Wechsel vofi einem Wert zum anderen augenblicklich erfolgt. Die Höhensteuerung 14A weist außerdem eine Diode 34 auf, die so geschaltet ist, daß ein Ausgangssignal an ihren Ausgangsanschlüssen 35 nur dann erscheint, wenn der Ausgang des Verstärkers 30 negativ ist. Ein ähnlicher Ausgang erscheint an den Anschlüssen 36, und zwar durch den Einsatz von parallelen Adern und einer weiteren Diode 37, wobei die Anschlüsse 36 parallel zu den Betriebsartschalter-Stellmotoren IOB und 10C geschaltet sind. Die Anschlüsse 35 sind mit dem Betriebsartschalter-Stellmotor 10A verbunden.
  • Der Betriebsartschalter-Stellmotor 10 A (F i g. 2) weist einen zweiten Triggerverstärker 40 auf, der fünf Eingangswicklungen 41 bis 45 hat. Die Wicklung 41 liegt an den Ausgangsanschlüssen 35 der Höhensteuerung 14 A, während die Wicklungen 42 und 43 in ähnlicher Weise an den Ausgangsanschlüssen 36 der Höhensteuerungen 14B und 14C liegen. Der Verstärker 40 hat Ausgangsadern 46 und 47 und ist so eingerichtet, daß sein Ausgang Null ist, es sei denn, daß ein Signal von einer vorbestimmten Amplitude entweder zwei oder drei der Eingangswicklungen 41 bis 43 zugeführt wird. Die vorbestimmte Amplitude ist für jede Wicklung die gleiche; sie tritt auf, wenn der Verstärker 30 der entsprechenden Höhensteuerung 14 einen negativen Ausgang erzeugt und ein Ausgangssignal an den Anschlüssen 35 und 36 erscheint.
  • Wenn eine Spannung der vorbestimmten Amphtude an zwei der Wicklungen 41 bis 43 übermittelt wird, dann steigt der Ausgangswert des Verstärkers 40 bis zu einem positiven Wert an (wobei positiv in dem Sinne zu verstehen ist, daß die Ader 46 mit Bezug auf die Ader 47 positive Spannung führt). Dieser Ausgangswert wird auch an die Eingangswicklung 48 eines dritten Magnetverstärkers 49 weitergeleitet, wobei eine Diode 50 in die Verbindungen miteingeschlossen ist, um sicherzustellen, daß eine Spannung an die Wicklung 48 nur dann übermittelt wird, wenn ein positiver Ausgang des Verstärkers 40 vorhanden ist. Der Ausgang des Verstärkers 49 wird an den Betriebsartschalter 9 weitergegeben, wo er über einen normalerweise geschlossenen KontaktFB an die vorwärtssehaltende WicklungF des Betriebsart-Schrittschaltmechanismus 51 angelegt wird. Der KontaktFB ist in bekannter Weise so eingerichtet, daß er immer dann geöffnet ist, wenn ein Schaltschritt erfolgt.
  • Wenn sich das Luftfahrzeug in einer Höhe von mehr als 50 m befindet, dann ist das derWicklung 31 des Verstärkers 30 zugeführte Signal größer als das der Wicklung 29 übermittelte. Das gleiche gilt für die Höhensteuerungen 14 B und 14 C. Wenn man den Unterkanal A allein betrachtet, so wird in einem bestimmten Augenblick, wo das Luftfahrzeug die Höhe 50 m errreicht, eine Ausgangsspannung an den Anschlüssen 35 erscheinen und der Eingangswicklung 41 des Verstärkers 40 zugeführt. Dies kann oder kann nicht im gleichen Moment geschehen, wo die gleichen Spannungen nacb. den Wicklungen 42 und 43 von den Höhensteuerungen 14 B und 14 C her übermittelt werden. Jedoch wird der Verstärker 40 so lange keinen Ausgang liefern, bis eine Spannung an zwei der drei Wicklungen 41 bis 43 angelegt wird. Wird ein Ausgangssignal geliefert und gleichzeitig auch in den Verstärkern 40 der Stellmotoren IOB und 10C ein Ausgangssignal erzeugt, da alle drei Verstärker Schaltsignale von den Höhensteuerungen aller drei Unterkanäle empfangen, dann wird der Verstärker 40 einen positiven Ausgang erzeugen. Dieser positive Ausgang wird daraufhin dem Verstärker 49 zugeführt, wobei der nachfolgende Ausgang von diesem die Vorwärts-Schrittschaltwicklung F erregt und den Betriebsartschalter 9 in die Stellung 9, für die Gleitflug-Folgephase, weitergeschaltet. Dieser Vorgang wird sich gleichzeitig in allen drei Unterkanälen wiederholen, wenn die Höhensteuerungen in zweien von diesen Unterkanälen die Antwort erhalten haben, daß das Luftfahrzeug nunmehr eine Höhe von 50 m erreicht hat.
  • Beim Weiterschalten auf Stellung 9 bewirkt der KontaktarmMSIW eine Änderung in dem Stromkreis, der den Höhenmesser 6 und die Eingangswicklung 29 des Verstärkers 30 untereinander verbindet. Diese Änderung wird dadurch hervorgerufen, daß ein Widerstand 52 den Widerstand 28 ersetzt, so daß die der Wicklung 29 zugeführte Spannung vermindert wird, und zwar bis auf einen Wert, der für den Beginn der Abfangphase ausgewählten Höhe, z. B. 15 m, vorgesehen ist. Hierbei fällt der Ausgangswert an den Anschlüssen 35 auf Null ab, und zwar mit der gleichen Tendenz wie der Ausgangswert des Verstärkers 40. Wenn sich daher der Kontakt FB am Ende des Schaltschrittes auf Stellung 9 schließt, ist kein Ausgang des Verstärkers 49 mehr vorhanden, und der Betriebsartschalter bleibt stehen.
  • Die gleichen Schaltvorgänge werden dann in einer Höhe von etwa 15 m wiederholt. Die Betriebsartschalter 9 schalten gleichzeitig alle einen Schritt weiter, wenn zwei der Höhensteuerungen 14 beim Erreichen einer Höhe von 15 m einen Ausgangswert erzeugen.
  • In ähnlicherWeise ersetzt in Stellung 10 einWiderstand 53 den Widerstand 52 in demjenigen Stromkreis, der den Höhenmesser 6 und die Eingangswicklung 29 des Verstärkers 30 miteinander verbindet, so daß die Spannung, die der Wicklung 29 zugeführt wird, der Höhe von 6 m entspricht, die für den Beginn der Landephase ausgewählt ist.
  • Da jeder Schritt in der Schaltfolge in jedem der Unterkanäle so gesteuert wird, daß er nur dann stattfindet, wenn das Kriterium für diesen Schaltschritt in mindestens zwei der Unterkanäle eingetreten ist, werden die Höhensteuerungen 14 als Unterscheidungseinrichtungen wirksam und erzeugen bei jedem Schritt der Schaltfolge ein Schaltsignal, sobald das Höhensignal denjenigen Wert erreicht hat, der für den betreffenden Schaltschritt festgelegt ist. Die Schaltsignale werden den Stellmotoren 10 zugeführt, die jeweils die Schaltung in dem Unterkanal, zu dem sie gehören, steuern, um den betreffenden Schaltschritt nur bei Empfang einer vorbestimmten Anzahl (in diesem Falle zwei) von Schaltsignalen einzuleiten. Auf diese Weise werden jegliche Differenzen in der Zeitunterteilung vermieden, die sonst zwischen den Unterkanälen vorkommen können, und zwar entweder infolge zulässiger Betriebsdifferenzen oder als Folge von fehlerhaften Zuständen. Als Hilfsmittel gegen einen fehlerhaften Zustand in irgendeinem der Verstärker 30, wodurch ein außergewöhnlich starker Ausgang erzeugt wird, der für sich allein ausreicht, um einen Verstärker 40 zum Erzeugen eines Ausgangs zu veranlassen, sind vorzugsweise Begrenzungsvorrichtungen (z. B. ein Paar von Dioden, die in entgegengesetztem Richtungssinn an die entsprechenden Adern geschaltet sind) an jedes Paar von Adern geschaltet, die den Ausgang der Höhensteuerungen 14 mit den Eingangswicklungen derVerstärker 40 in den anderen Unterkanälen als demjenigen, zu dem die Höhensteuerung gehört, koppeln. Der fehlerhafte Zustand ist somit in dem Unterkanal enthalten, in dem er entsteht, und kann nicht zu fehlerhaften Ausgängen des Verstärkers 40 in allen-drei Unterkanälen führen.
  • Wenn alle drei Unterkanäle normal arbeiten, dann werden gewöhnlich geringe Differenzen in der Zeitunterteilung beira Erzeugen der Schaltsignale durch die Höhensteuerungen14 auftreten, wenn die Höhe den festgelegten Wert erreicht. Jedoch wird der Schaltschritt nur dann vorgenommen, wenn zwei Schaltsignale erzeugt werden. Ein Fehler kann je- doch dazu führen, daß in dem einen Unterkanal das Schaltsignal für einen gegebenen Schaltschritt viel eher oder später erzeugt wird als in den anderen Unterkanälen. Wenn jedoch angenommen wird, daß die anderen beiden Unterkanäle normal arbeiten, so wird der Betrieb der Steuerkreise nur wenig beeinträchtigt, wenn der Schaltschritt in allen drei Unterkanälen nicht gleichzeitig erfolgt.
  • Im Betriebsartschalter-Stellmoter IOA ist ein Steuerkreis vorgesehen, der den Betriebsartschalter auf Stellung 8 einstellt, wenn die Kurs-Anflugphase eines Landemanövers begonnen werden soll. Diese Anflugpliase wird im Flugregler 13 durch Schließen eines Kontaktes 54 eingeleitet, wenn sich das Luftfahrzeug in geeigneter Position zu den Strahlen eines I. L. S.-Senders befindet. Der Kontakt 54 schließt einen Stromkreis zwischen einem Anschluß 55 im Flugregler und dem Anschluß 27, und zwar über die Wicklung eines Relais G.
  • Das Relais G hat einen einzelnen Kontakt Gl im Stelbnotor lOA, der einer zweiten Kontaktbank MS2 des Betriebsartschalters 9 zugeordnet ist. In dieser Kontaktbank ist der Kontakt MS 2/11 dauernd mit dem Kontaktarm MS 2 W verbunden und steht außerdem mit einer Ader 56 in Verbindung. Die Ader 56 liegt an einer Seite der Wicklung eines Relais RDO an, deren andere Seite geerdet ist. Die Ader 56 steht außerdem mit dem beweglichen Arm eines normalerweise geschlossenen Kontaktes FDO 1 eines Relais FDO in Verbindung, dessen feststehender Arm mit derjenigen Seite der Eingangswicklung 41 im Verstärker 40 verbunden ist, die nicht geerdet ist. Die Wicklung des Relais FDO liegt zwischen einer Ader 57 und Erde, und unter den in Betracht gezogenen Einsatzbedingungen wird keine Spannung an die Ader 57 angelegt, so daß das Relais FDO stromlos ist und der Kontakt FDO1 geschlossen bleibt.
  • Vor dem Schließen des Kontaktes 54 und dem Erregen des Relais G kann der Betriebsartschalter 9 sich in irgendeiner der Stellungen 1 bis 7 befinden, die den manuell auswählbaren Betriebsarten des Höhenruderkanals entsprechen. In der Kontaktleiste A1S2 sind die KontakteMS2/1 bis MS2/7 zusammengeschlossen und liegen an einer Seite eines normalerweise geöffneten KontaktesG1 an, dessen andere Seite mit einem Anschluß 58 verbunden ist, an den eine negative Schaltspannung angelegt wird. Wenn sich der Schalter 9 in irgendeiner der Stellungen 1 bis 7 befindet und der Kontakt G 1 sich schließt, dann wird ein Stromkreis vom Anschluß 58 über den Kontakt G 1, die Kontaktleiste MS 2, die Ader 56, den Kontakt FDO 1 und die Eingangswicklung 41 des Verstärkers 40 nach Erde geschlossen. Zur gleichen Zeit findet ein ähnlicher Vorgang in den Kanälen B und C statt, wobei die vorbestimmte Spannung gleichzeitig allen drei Wicklungen 41 bis 43 zugefÜhrt wird. Der Verstärker 40 erzeugt daraufhin einen positiven Ausgang, der wiederum einen Vorwärts-Schaltschritt des Betriebsartschalters 9 verursacht und weitere Vorwärts-Schaltschritte erzeugt, bis der Betriebsartschalter 9 die Stellung 8 erreicht und die Stromkreise, die die Wicklungen 41 bis 43 erregen, an der Kontaktleiste MS2 unterbrochen werden.
  • Ein Vorwärtsschalten des Schalters 9 kann, wenn von einer der manuell auswählbaren Betriebsarten auf eine andere übergewechselt wird, in gleicher Weise durch Anlegen einer negativen Spannung an einen Anschluß 59, der nüt der Ader 56 verbunden ist, bewirkt werden. Darüber hinaus wird durch Anlegen einer negativen Spannung an die Ader 56 die Wicklung des Relais RDO erregt, so daß ein normalerweise geschlossener Kontakt RDO 1 geöffnet wird, der zwischen die Ader 57 und die eine Seite der Eingangswicklung 45 des Verstärkers 40 geschaltet ist, deren andere Seite an Erde liegt. Die Wicklung des Relais FDO ist zwischen die Ader 57 und Erde geschaltet. Wenn daher während des.Schaltens von der einen manuell auswählbaren Betriebsart in eine andere ein umgekehrter Schaltschritt erforderlich ist, dann wird eine negative Spannung an einen Anschluß 60 angelegt, der mit der Ader 57 und daher auch mit der Eingangswicklung 45 verbunden ist. Zur gleichen Zeit wird das Relais FDO erregt, das den Kontakt FDO 1 öffnet und auf diese Weise sicherstellt, daß keine vorwärts schaltende Spannung dem Verstärker 40 zugeführt werden kann. Die Eingangswicklung 45 ist so eingerichtet, daß der Verstärker 40 einen negativen Ausgang an den Adern 46 und 47 erzeugt, wobei die Diode 50 verhindert, daß der Verstärker 49 beeinträchtigt wird. Jedoch erzeugt der Verstärker 49 einen Ausgang von einem weiteren Verstärker 61, dessen Eingangswicklung 62 mit dem Ausgang- des Verstärkers 40 gekoppelt ist, und zwar durch einen Steuerkreis, der eine Diode 63 enthält, die gegenläufig zur Diode 50 geschaltet ist. Der Ausgang des Verstärkers 61 ist mit dem Betriebsartschalter 9 verbunden, wobei jegliche Spannung, die an diesem erscheint, über einen normalerweise geschlossenen Kontakt FR der Rückwärts-Schrittschaltwicklung R des Schrittschaltmechanismus 51 zugeführt wird. Der Kontakt FR arbeitet in ähnlicher Weise wie der Kontakt FB im Vorwärts-Schrittschaltsteuerkreis, um sicherzustellen, daß zur gleichen Zeit nur ein einziger Schaltschritt ausgeführt werden kann, es sei denn, daß die negative Spannung am Anschluß 60 freiwillig aufrechterhalten wird, um eine Reihe von Rückwärts-Schaltschritten einzuleiten.
  • Die Wicklung 44 des Verstärkers 40 ist für den Fall vorgesehen, daß es erwünscht oder erforderlich ist, vom Triplexbetrieb aller drei Unterkanäle in einen Betriebszustand überzuwechseln, bei dem nur ein Unterkanal, verwendet wird. In diesem Fall muß dafür gesorgt werden, daß der Verstärker 40 tatsächlich auf die übermittlung der vorbestimmten Spannung nach nur einer seiner Eingangswicklungen 41 bis 43 ansprechen kann, da die anderen beiden Unterkanäle außer Betrieb sind. Dazu ist ein besonderer Steuerkreis vorgesehen, durch den der Wicklung 44 eine Spannung zugeführt wird, die gleich der vorgegebenen Spannung ist. Dieser Stromkreis wird durch einen Kontakt des Relais PL geschlossen, das beim Schließen des »LANDUNG-EIN«-Schalters 25 erregt wird. Bei dem dafür zuständigen Stromkreis bzw. Steuerkreis (F i g. 3) ist die eine Seite der Wicklung 44 mit einem Anschluß 65 verbunden, der auf negativer Spannung gehalten wird. Die andere Seite der Wicklung 44 liegt über einen Widerstand 66, die Wicklung eines Relais SCP, einen normalerweise geöffneten Kontakt PL 2 des Relais PL und einen Schalter 67, der normalerweise geöffnet ist, an Erde. Der Schalter 67 wird von Hand geschlossen, wenn auf Einzel-Unterkanalbetrieb überzugehen ist. Wenn außerdem das Relais PL beim Schließen des »LAN-DUNG-EIN«-Schalters 25 erregt ist, wird dieser Reihen-Stromkreis geschlossen, so daß die vorgegebene Spannung an die Wicklung 44 angelegt wird. Ein Widerstand 68 und ein Paar von Zenerdioden 69 liegen in Parallelschaltung zwischen dem Anschluß des entfernt von der Eingangswicklung 44 angeordneten Widerstands 66 und einem Anschluß 70, der auf negativer Spannung gehalten wird. Der Anschluß 70 bestimmt die Stärke der Spannung, die an den Widerstand 66 und die Wicklung 44 angelegt wird, wenn der Stromkreis geschlossen ist. Zur gleichen Zeit. wird das Relais SCP erregt. Das Relais SCP hat zwei Kontakte SCP 1 und SCP 2, die normalerweise geschlossen sind, wobei der zum Unterkanal A gehörende Verstärker 40 (F i g. 3) mit Hilfe der die Wicklungen 42 und 43 verbindenden Adern mit den Höhensteuerungen 14 B und 14 C verbunden ist. Ist das Relais SCP erregt, öffnen sich die beiden Kontakte SCP1 und SCP2, um zu verhindern, daß keine falschen Spannungen den Wicklungen 42 und 43 zugeführt werden können und damit der Betrieb des Verstärkers 40 nur durch die der Wicklung 41 zugeführten Spannungen gesteuert werden kann.-

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung, insbesondere für Flugregelanlagen von Luftfahrzeugen, mit einem Steuerkanal,. der mehrere parallelarbeitende Unterkanäle aufweist, in denen die Schaltfolgen in Abhängigkeit von der veränderlichen Größe einend Steuersignals erzeugt werden, wobei die Schaltfolge bei vorbestimmten Werten der veränderlichen Größe und aufeinanderfolgenden Durchläufen schrittweise hintereinander erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß dieSchaltungsanordnung in jedem Unterkanal (A, B, C) eine Unterscheidungsemirichtung (14) aufweist, die - ein vorbestimmtes Schaltsignal erzeugt, sobald das Steuersignal eine Stärke erreicht hat, die einem der vorbestimmten Werte entspricht, und daß für die Schaltungsanordnung. eine Steuereinrichtung (19) vorgesehen ist, die mit der Unterscheidungseinrichtung (14) aller Unterkanäle (A, B, C) gekoppelt ist und einen Schaltschritt in dem betroffenen Unterkanal (A, B oder C) nur bei Empfang einer vorbestimmten Anzahl von Schaltsignalen einleitet.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Steuervorrichtung (10) den jeweiligen Schaltschritt nur in Ansprecherwiderstand auf den Empfang von Schaltsignalen von mehr als derHälfte derUnterkanäle (A, B, Q einleitet. 3. Schaltungsanordnung nach Ansprach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Unterscheidungseinrichtung (14) das Schaltsignal nur dann abgibt, wenn das Steuersignal einen Bezugswert erreicht, der aus einer Vielzahl von Bezugswerten durch einen Wähler (MS 1 in F i g. 2) ausgewählt wird, wobei der vom Wähler (MSI) ausgewählte Bezugswert mit jedem Schritt in der Schaltfolge der Unterkanäle (A, B, C) geändert wird. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 für die Steuerung eines Luftfahrzeugs während einer automatischen Landung, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuersignal die Höhe des Luftfahrzeugs darstellt und daß die Bezugswerte Höhenwerte entsprechend dem Beginn von aufeinanderfolgenden Phasen des Landemanövers sind. In Betracht gezogene Druckschriften. Deutsche Patentschriften Nr. 1033 519, 1038 307, 1061628, 1074 409, 1111025; britische Patentschriften Nr. 856 826, 901458; W.J. Charnley, »Blind Landing«, Journal of the Institute of Navigation, 1959, Bd.XII, Nr.3, S. 115 bis 132. In Betracht gezogene ältere Patente-. Deutsche Patente Nr. 1120 886, 1146 757.
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