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DE1225559B - Rollbuehnenwagen zum UEbersetzen von Behaeltern - Google Patents

Rollbuehnenwagen zum UEbersetzen von Behaeltern

Info

Publication number
DE1225559B
DE1225559B DEK46526A DEK0046526A DE1225559B DE 1225559 B DE1225559 B DE 1225559B DE K46526 A DEK46526 A DE K46526A DE K0046526 A DEK0046526 A DE K0046526A DE 1225559 B DE1225559 B DE 1225559B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transfer
carriage
bridge
guide frame
mobile platform
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK46526A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Engelbert Ewers
Georg Teubner
Horst Werner Dietrich
Dipl-Ing Franz Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DEK46526A priority Critical patent/DE1225559B/de
Publication of DE1225559B publication Critical patent/DE1225559B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/64Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load supporting or containing element being readily removable
    • B60P1/6418Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load supporting or containing element being readily removable the load-transporting element being a container or similar
    • B60P1/6436Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load supporting or containing element being readily removable the load-transporting element being a container or similar the load-transporting element being shifted horizontally in a crosswise direction, combined or not with a vertical displacement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

  • Rollbühnenwagen zum übersetzen von Behältern Die Erfindung bezieht sich auf einen Rollbühnenwagen zum übersetzen von Behältern von einer Laderampe od. dgl. auf schienengebundene Tragwagen, und umgekehrt, sowie zwischen den Tragwagen, bestehend aus einem schienenfahrbaren Unterwagen und einem auf diesem höhenverstellbar gelagerten Führungsrahmen für eine ausfahrbare übersetzbrücke, auf der ein den Behälter tragender Übersetzwagen während des Umsetzvorganges läuft, wobei die Längen des Führungsrahmens, der übersetzbrücke und des übersetzwagens etwa der Breite des Unterwagens entsprechen.
  • Das übersetzen von Lasten, insbesondere schweren Transportbehältern mit oder ohne eigene Rollen, von einem Tragwagen auf einen anderen Tragwagen oder eine Rampe, und umgekehrt, mittels eines Kranes läßt die zumeist über Gleismitte angeordnete Oberleitung nicht zu und ist auch mittels anderer Transportanlagen schwierig und zeitraubend, weil immer nur ein Behälter behandelt werden kann.
  • Ein Rollbühnenwagen ist durch die USA.-Patentschrift 2 004 095 bekannt. Mittels der bekannten Einrichtung kann jedoch der Behälter nicht ohne eine Drehung um seine vertikale Mittelachse von 1800 von einem Standort über den Rollbühnenwagen zu einem Standort auf der der Aufnahmeseite gegenüberliegenden Seite des Rollbühnenwagens transportiert werden. Der bekannte Rollbühnenwagen wird durch die Notwendigkeit, die übersetzeinrichtung drehbar zu gestalten, mechanisch erheblich aufwendig. Dadurch, daß die übersetzbrücke den überzuholenden Behälter in seiner ganzen Länge unterfahren muß, damit der auf der übersetzbrücke verfahrbare übersetzwagen unter den Behälter gelangen kann, ist es nicht möglich, den übersetzvorgang bei dem üblichen Gleisabstand durchzuführen. Dieser Gleisabstand beträgt bei einer Spurbreite von 1435 mm im allgemeinen 4500 mm. Ferner muß der Behälter einseitig hoch angehoben werden, um auch die Füße desselben vom Tragwagen abheben zu können, die auf der dem Rollbühnenwagen zugewandten Seite angeordnet sind. Auch ist die gleichzeitige Ab- gabe von aufgenommenen Transportbehältem nach beiden Seiten des Rollbühnenwagens nur möglich, wenn wegen der Notwendigkeit, die übersetzbrücken drehbar zu gestalten, die einzelnen Einheiten sehr weit auseinanderliegend auf dem Rollbühnenwagen angeordnet sind. Die Kippgefahr wird bei der bekannten Anordnung dadurch behoben, daß der Rollbühn6nwagen auf einer sehr breiten, nicht normalen Spur betrieben wird.
  • Nach dem deutschen Gebrauchsmuster 1708 798 ist eine Einrichtung zum Umschlag von Behältern bekannt, die aus einem auf einer quer zur Fahrtrichtung auf der Rollbühnenwagen-Verschiebebrücke gering-fügig hin und her verschiebbaren Ladebühne in gleicher Richtung bewegbarem Trägerkörper zum Erfassen der äußersten Kante des Behälters besteht. Bei dieser Einrichtung kann der Gleisabstand oder der Abstand des Rollbühnenwagens von der Rampe nur gering sein, um ein Kippen auszuschließen. Ferner müssen die Behälter mit eigenen Rollen ausgerüstet sein.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, einen Rollbühnenwagen zu schaffen, der ein sicheres und zeitsparendes übemehmen und Ab- geben von Behältern eines schienengebundenen Tragwagens oder Tragwagenzuges einzeln oder in Gruppen zuläßt, wobei das übersetzen der Behälter nach beiden Seiten des Rollbühnenwagens unter überbräkkung des üblichen Gleisabstandes selbsttätig erfolgen kann.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die nach beiden Seiten ausfahrbare und von Rollensätzen des Führungsrahmens geführte übersetzbrücke bei üblichem Abstand benachbarter Gleise im. ausgefahrenen Zustand auf der Plattform des dem Rollbühnenwagen gegenüberstehenden Tragwagens in Höhe seiner Achslager aufliegt und der' mit Huborganen zum Aufnehmen des Behälters ausgerüstete übersetzwagen völlig in das Tragwagenprofil einfahrbar ist.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind an den Enden des Übersetzwagens und der übersetzbrücke Anschläge und, an sich bekannte Endschalter angebracht, die in Wirkverbindung stehen mit den Antriebsmotoren der übersetzbrücke und des übersetzwagens und einem Motor für die Betätigung einer ölpi&mpe für die Hubzylinder sowie einem Hubmagneten, der die Verriegelung der übersetzbrücke und des übersetzwagens bewirkt.
  • Der die übersetzbrücke aufnehmende Führungsrahmen ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung mittels zu beiden Seften des Rollbühnenwagens angeordneter Hubantriebe über Schubstangen, Winkelhebel und Stützhebel wahlweise links- oder rechtsseitig um der Hubseite gegenüberliegende Hubbegrenzerzapfen anhebbar.
  • An den übersetzbrückenenden sind Drehzapfen angeordnet, um die -frei nach oben und unten aus der Ebene der übersetzbrücke abknickende Endstücke herausschwenkbar sind, die über tricliterförmig zu beiden Seiten des Führungsrahmens innenseitig angeordneten Leitbleche zwischen obere und untere zu beiden Seiten des Führungsrahmens innenseitig angeordnete Tragrollenpaare einführbar sind.
  • Zwecks Herbeiführung günstiger Laufeigenschaften des übersetzwagens sind die Radsätze des übersetz-,wagens um am übersetzwagen angeordnete Achszapfen pendelnd gelagert.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können mehrere aus Führungsrahmen, übersetzbrücke und Übersetzwagen bestehende, gemeinsam oder getrennt voneinander betätigbare Einheiten zum übersetzen von Behältem auf dem Unterwagen eines Rollbühnenwagens angeordnet werden. Auf diese Weise ist es möglich, mehrere Einheiten unabhängig voneinander einzusetzen oder auch gleichzeitig mehrere, in Längsrichtung gesehen hintereinanderstehende Behälter überzusetzen.
  • In der' Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigt Ab b. 1 eine Stimansicht des Rollbühnenwagens mit ausgefahrener übersetzbrücke in angehobener Stellung und einem mit dem Rollbühnenwagen verriegelten übersetzwagen, Ab b. 2 eine Draufsicht des Rollbühnenwagens in der Ausfahrposition wie A b b. 1, Ab b. 3 eine Seitenansicht des Rollbühnenwagens mit stimseitig sichtbarem Führungsrahmen und dem auf der übersetzbrücke stehenden übersetzwagen, Ah b. 4 bis 8 in einzelnen Phasen den übersetzvorgang der übersetzbrücke sowie des übersetzwagens beispielsweise unter Verwendung einer Kettentrieb-Anordnung, A b b. 9 -die Stirnansicht des Rollbühnenwagens mit in das Profil eingefahrener übersetzbrücke und eingefahrenem übersetzwagen, Ab b. 10 bis 13 in einzelnen Phasen einen abgewandelten übersetzvorgang, bei dem der übersetzbräcken-Tührungsrahmen einseitig angehoben ist, Ab b. 14 einen Transportbehälter mit angebauter Anlüftmulde an der Unterseite, mit unterfahrenem übersetzwagen, A b b. 15 einen mittels der Lasthubhebel angehobenen Transportbehälter, Ab b. 16 links einen unterfahrenen, rechts einen angehobenen Transportbehälter in der übersetzwagen#-Stimansicht.
  • In den Abbildungen ist darauf verzichtet worden, den Vorgang des Transportbehälterhubes darzustellen. In A b b. 1 ist das Fahrwerk des Rollbühnenwagens mit 1 und der Unterwagen mit 2 bezeichnet. Der Tragwagen als Glied eines Tragwagen-Fernzuges ist nicht näher bezeichnet, desgleichen nicht die Rampe. Auf dem Unterwagen 2 befindet sich der Führungsrahmen 23. Dieser ist mit dem Unterwagen 2 vertikal quer zur Rollbühnenwagenlängsachse durch ein Hubgerät, beispielsweise durch einen Druckluftzylinder 25, wahlweise rechts- oder linksseitig um die Mittelschwenkzapfen 30 schwenkbar. Im Führungsrahmen 23 ist nach beiden Seiten des Rollbühnenwagens die übersetzbrücke 3 ausfahrbar. Die übersetzbrücke 3 ist in Tragrollenpaaren 21 geführt, die an den Innenseiten des Führungsrahmens angeordnet sind. An den Innenseiten des Führungsrahmens 23 sind ferner um vertikale Achsen drehbare Führungsrollen 20 angeordnet.
  • Am Unterwagen 2 sind beiderseitig rechts und links je ein Zapfen 24 zur Führung der an den Führungsrahmen 23 jeweils angebrachten Führungslaschen 28 mit Langlöchem angeordnet. Die übersetzbrücke und der übersetzwagen 4 sind in nicht näher dargestellter Weise mittels eines einzigen, durch phasen- und polumschaltbaren Motor 6 und Kettenräder 7 angetriebenen Kettenzuges 45 nach rechts oder links ausgefahren, wobei durch Betätigung von Verriegelungen 5 bzw. 12 gewährleistet ist, daß der übersetzwagen 4 nur dann in Gang gesetzt werden kann, wenn die übersetzbrücke 3 sich in Ausfahrstellung befindet. Der Führungsrahmen 23 kann jeweils auf der Ausfahrseite z. B. mittels eines Druckluftzylinders 25 angehoben werden, wie in Ab b. 1 und vereinfacht in Ab b. 10 dargestellt.
  • Der Antrieb für den Führungsrahmenhub ist um den Zapfen 31 schwenkbar am Unterwagen 2 befestigt. Durch den Druckluftzylinder wird mittels der Schubstange 32 über den an dem Unterwagen befestigten, um Zapfen schwenkbaren Winkelhebel 26 auf den in Stützhebelzapfen 33 und 34 gelagerten Stützhebel 27 eine Druckkraft auf die übersetzführungsrahmen 23 ausgeübt, wenn die übersetzbrücke 3 ausgefahren wird.
  • Das ausfahrseitige Ende der übersetzbrücke 3 befindet sich in der Ausfahrstellung so lange in der Schwebe, als die übersetzbrücke 3 durch die ausfahrseitigen vier Tragrollenpaare 21 mindestens noch geführt wird. In der Ausfahrendstellung bleibt die Übersetzbrücke nur noch in den äußeren Tragrollenpaaren .21 geführt, wie in Ab b. 1 und 12 dargestellt. Die, Enden der übersetzbrücke sind mit je einem um einen Zapfen 44 klappbaren Endstück versehen, damit das Ausfahren des übersetzwagens und das Zurückziehen der übersetzbrücke zwischen die im Führungsrahmen 23 angeordneten Tragrollenpaare 21 und Führungsrollen 20 erleichtert wird. Das Zurückziehen der übersetzbrücke und das Einführen zwischen die inneren Tragrollenpaare 21 wird durch Leitbleche 22 erleichtert, die trichterförmig beiderseitig mit nach außen gerichteter öffnung nach rechts und nach links zwischen den Tragrollenpaaren 21 angeordnet sind.
  • Mit dem Rollbühnenwagen ist der in dem Führungsrahmen 23 geführte, auf der übersetzbrücke 3 fahrbar angeordnete übersetzwagen 4 mittels des Verriegelungszapfens 14 verriegelbar. Diese Verriegelung wird mittels eines Hubmagneten 11 bewirkt. Der übersetzwagen 4 besteht gemäß Ausführungsbeispiel aus einem Gerüst aus Profilstahl, mit vom und hinten angebrachter Achse 35, auf deren Enden schwenkbar Wiegen 42 angeordnet sind mit je zwei Zwillingslaufrollen 43. Auf den Achsen 35 sind außerdem schwenkbar Lasthubhebel 38 gelagert, an deren Ende eine Verriegelungsrolle 40 angebracht ist. Die übersetzbrücke ist mit einem aus Motor 9 und ölpumpe 10 und ölbehälter 15 sowie vier Hubzylindern 18, die um den Zapfen 36 schwenkbar angeordnet sind, bestehenden hydraulischen Hubwerk ausgerüstet. Zwecks Anhebung einer Last werden mittels der ölpumpe 10 die Hubzylinder 18 gefüllt, wodurch die Hubzylinders- chubstangen 39 auf die auf der Achse 35 schwenkbar gelagerten Lasthubhebel 38 eine Kraft ausüben und diese in die Hublage stellen.
  • Die Transportbehälter sind an ihrer Unterseite mit Mulden 41 versehen, in die sich die an den Lasthubhebeln 38 angebrachten Hubverriegelungsrollen 40 einlegen und in denen diese sich nach überschreitung des oberen Totpunktes fest verriegeln.
  • Die Stromzuführung für den Kettenradmotor 6, den Hubmagneten 11 und den ölpumpenmotor 9 erfolgt mittels eines Kabels, welches über die am Rollbühnenwagen angebrachte Kabelumlenkrolle 19 geführt ist.
  • In Fahrstellung befinden sich übersetzwagen und Übersetzbrücke mit dem Rollbühnenwagen ün Fahrzeuglichtprofil und sind mit jenem verriegelt.
  • Der Übersetzvorgang vollzieht sich unter Einsatz des Gegenstandes der Erfindung in folgender Weise, wobei die Annahme vorausgesetzt sei, daß von einem mit einem Transportbehälter beladenen Rollbühnenwagen der Transportbehälter auf einen Tragwagen, wagenstirnseitig betrachtet, nach links überzusetzen ist.
  • Der Rollbühnenwagen oder -zug wird z. B. von einer Verschiebelok auf einem Gleis längs einer Rampe bzw. längs eines Gleises, auf dem ein Tragwagen als Teil eines Tragwagen-Fernzuges bereitsteht, verfahren.
  • In Fahrstellung befinden sich übersetzwagen und übersetzbrücke mit dem Rollbühnenwagen im Fahrzeugprofil und sind verriegelt. Der übersetzvorgang kann nach der Gegenüberstellung des Rollbühnenwagens mit dem Tragwagen beginnen.
  • Die Steuerung aller Vorgänge erfolgt in nicht näher beschriebener Weise von einem Schaltpult der Verschiebelok aus bzw. eines Maschinenwagens, die durch Kabel mit ihren einzelnen Rollbühnenwagen verbunden sind. Es ist denkbar, daß für die Durchführung der einzelnen Aufgaben eine Lochkarte angefertigt wird, die dem Schaltpunkt zugeführt wird.
  • Zunächst ist die übersetzbrücke nach links auszufahren. Mittels des Druckluftzylinders 25 wird der Führungsrahmen 23 über die Schubstange 32 und die Winkelhebel-Stützhebel-Anordnung 26, 27 angehoben, damit die auszufahrende Brücke nicht gegen die Plattformoberkante des Tragwagens stoßen kann. Dabei wird gleichzeitig die übersetzbrücke aus der Verriegelung 5 gehoben. Der phasen- und polumschaltbare Motor 6 wird eingeschaltet und drückt die Übersetzbrücke mittels des Kettenzuges 45 bei Linkslauf des Motors und bei einer hohen Drehzahl bis zum Anschlag 29 nach links außen. Die übersetzbrücke befindet sich noch in der Schwebe, solange sie durch die ausfahrseitigen Tragrollenpaare 21 noch geführt wird. Die übersetzbrücke befindet sich mit ihrem rechten Ende noch in der Führung der äußeren Tragrollenpaare 21 und legt sich mit ihrer linken Seite auf den Tragwagen in Höhe seiner Achslager auf und verriegelt sich in den Verriegelungen 5 und 29. Dadurch, daß das übersetzbrückenende weitgehend der vertikalen Längsmittelebene des Tragwagens genähert wird, besteht für den Tragwagen auch dann keine Kippgefahr, wenn mehrere Behälter gleichzeitig übergesetzt werden. Eine Kippgefahr würde dann bestehen, wenn das übersetzbrückenende auf dem Tragwagen nicht in Höhe der Achslager, sondern an einem Punkt an der Außenlängskante aufgelegt würde. Durch den Anschlag wird der Motor 6 ausgeschaltet, gleichzeitig entweicht über ein nicht dargestelltes Ventil die Luft aus dem Druckzylinder 25, wodurch der Führungsrahmen 23 gesenkt wird. Damit senkt sich auch die rechte Seite der übersetzbrücke auf den Unterwagen 2.
  • Auf dein Rollbühnenwagen befindet sich noch der Übersetzwagen und der überzusetzende Transportbehälter. Um den Transportbehälter mittels des übersetzwagens über die übersetzbrücke auf den Tragwagen zu verfahren, wird der Transportbehälter elektromechanisch, pneumatisch oder beispielsweise hydraulisch angehoben. Das Magnetventil 8 der hy- draulischen Anlage wird auf »Heben« gestellt, der auf dem übersetzwagen angebrachte Motor 9 treibt die ölpumpe 10 an, wodurch der Hubzylinder 18 betätigt wird. Durch die Hubzylinderschubstange 39 wird eine Druckkraft auf den um die Achse 35 schwenkbaren Hubhebel 38 ausgeübt, der sich in die an der Unterseite des Transportbehälters befindliche kurvenförmige Mulde 41 einlegt und somit den Transportbehälter anhebt. Ein Hubbegrenzer schaltet den Motor 9 aus, wenn der Hubhebel den oberen Totpunkt überschritten hat, wodurch ein unbeabsichtigtes Senken des Transportbchälters ausgeschlossen ist.
  • Der übersetzwagen wird nach dem Ausführungsbeispiel dadurch verfahren, daß der Motor 6 eingeschaltet wird und im Rechtslauf bei niedriger Drehzahl den übersetzwagen 4 mit dem aufgesattelten Transportbehälter über die übersetzbrücke 3 auf den Tragwagen befördert, nachdem der Hubmagnet 11 an der Verriegelung 12 eingeschaltet wurde und einen Schnäpper zurückgezogen hat.
  • Ein auf dem Tragwagen angebrachter Anschlag bewirkt die Ausschaltung des Motors 6. Der Transportbehälter wird durch Betätigung des Magnetventils 8 und damit durch Zurückziehen der Hubzylinderschubstange 39 in die auf dem Tragwagen angebrachten Winkeleckenpaßhalter gesenkt.
  • Der leere übersetzwagen kann daraufhin mittels des Motors 6 im Linkslauf bei hoher Drehzahl auf den Rollbühnenwagen zurückgezogen werden.
  • Durch Einfahren der Zapfen 14 in die Verriegelung 12 schlägt der Schnäpper um, wodurch der Motor 6 ausgeschaltet ist. Der Übersetzwagen ist damit gleichzeitig verriegelt.
  • Die übersetzbrücke wird durch den Motor 6 im Rechtslauf bei hoher Drehzahl auf den Rollbühnenwagen zurückgefahren, nachdem der Druckluftzylinder 25 über die Winkelhebelanordnung die übersetzbrücke angehoben und aus der Verriegelung gelöst hat. Der Zurückziehvorgang wird durch Endanschlag 5 beendet.
  • Analog vollzieht sich das übersetzen von Transportbehältem von Tragwagen auf den Rollbühnenwagen bzw. von der Rampe auf den Rollbühnenwagen, und umgekehrt.
  • Es ist auch denkbar, daß die übersetzbrücke und der übersetzwagen durch Motoren einzeln, z. B: über Zahnstangen oder einzelne Seilzüge, angetrieben werden.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. kollbühnenwagen zum übersetzen von Behältern von einer Laderampe od. dgl. auf schienengebundene Tragwagen, und umgekehrt, sowie zwischen den Tragwagen, bestehend aus einem schienenfahrbaren Unterwagen und einem'auf diesem höhenverstellbar gelagerten Führungsrahmen für eine ausfahrbare übersetzbrücke, auf der ein den Behälter tragender übersetzwagen während des Umsetzvorganges läuft, wobei die Längen des Führungsrahmens, der übersetzbrücke und des übersetzwagens etwa der Breite des Unterwagens entsprechen, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die nach beiden Seiten ausfahrbare und von Rollensätzen (20, 21) des Führungsrahmens (23) geführte übersetzbrücke (3) bei üb- lichem Abstand benachbarter Gleise iin ausgefahrenen Zustand auf der Plattform des dem Rollbühnenwagen gegenüberstehenden Tragwagens in Höhe seiner Achslager aufliegt und der mit Huborganen (18) zum Aufnehmen des Behälters ausgerüstete Übersetzwagen (4) völlig in das Tragwagenprofil einfahrbar ist. 2. kollbühnenwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden des übersetzwagens (4) und der übersetzbrücke (3) Anschläge (5, 29) und an sich bekannte Endschalter angebracht sind, die in Wirkverbindung stehen mit den Antriebsmotoren der übersetzbrücke (3) und des Übersetzwagens (4) und einem Motor (9) für die Betätigung einer ölpumpe (10) für die Hubzylinder (18) und einem Hubmagneten (11), der die Verriegelung der übersetzbrücke (3) und des übersetzwagens (4) bewirkt. 3. Rollbühnenwagen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Übersetzbrücke (3) aufnehmende Führungsrahmen (23) mittels zu beiden Seiten des Rollbüh,-nenwagens angeordneter Hubantriebe (25) über Schubstangen (32), Winkelhebel (26) und Stützhebel (27) wahlweise links- oder rechtsseitig um der Hubseite gegenüberliegende Hubbegrenzerzapfen (24) verschwenkbar ist. 4. Rollbühnenwagen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden der übersetzbrücke (3) Drehzapfen (44) angeordnet sind, um die aus der Ebene der übersetzbrücke (3) nach oben und unten abknickende Endstücke herausschwenkbar sind, die über trichterförmig zu beiden Seiten des Führungsrahmens (23) innenseitig angeordnete Leitbleche (22) zwischen obere und untere zu beiden Seiten des Führungsrahmens (23) angeordnete Tragrollenpaare (21) einführbar sind. 5. Rollbühnenwagen nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder des übersetzwagens (4) als um am übersetzwagen (4) angeordnete Achszapfen (35) pendelnd gelagerte Radsätze (43) ausgebildet sind. 6. Rollbühnenwagen nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere aus Führungsrahmen (23), übersetzbrücke (3) und übersetzwagen (4) bestehende, gemeinsam oder getrennt voneinander betätigbare Einheiten zum übersetzen von Behältem auf dem Unterwagen (2) eines Rollbühnenwagens angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1708 798; USA.-Patentschrift Nr. 2 004 095.
DEK46526A 1962-04-19 1962-04-19 Rollbuehnenwagen zum UEbersetzen von Behaeltern Pending DE1225559B (de)

Priority Applications (1)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2004095A (en) * 1933-08-17 1935-06-11 Frederick W Hankins Container transfer apparatus
DE1708798U (de) * 1954-03-23 1955-10-13 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Einrichtung zum umschlag von behaeltern.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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