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Rollbühnenwagen zum übersetzen von Behältern Die Erfindung bezieht
sich auf einen Rollbühnenwagen zum übersetzen von Behältern von einer Laderampe
od. dgl. auf schienengebundene Tragwagen, und umgekehrt, sowie zwischen den Tragwagen,
bestehend aus einem schienenfahrbaren Unterwagen und einem auf diesem höhenverstellbar
gelagerten Führungsrahmen für eine ausfahrbare übersetzbrücke, auf der ein den Behälter
tragender Übersetzwagen während des Umsetzvorganges läuft, wobei die Längen des
Führungsrahmens, der übersetzbrücke und des übersetzwagens etwa der Breite des Unterwagens
entsprechen.
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Das übersetzen von Lasten, insbesondere schweren Transportbehältern
mit oder ohne eigene Rollen, von einem Tragwagen auf einen anderen Tragwagen oder
eine Rampe, und umgekehrt, mittels eines Kranes läßt die zumeist über Gleismitte
angeordnete Oberleitung nicht zu und ist auch mittels anderer Transportanlagen schwierig
und zeitraubend, weil immer nur ein Behälter behandelt werden kann.
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Ein Rollbühnenwagen ist durch die USA.-Patentschrift 2 004
095 bekannt. Mittels der bekannten Einrichtung kann jedoch der Behälter nicht
ohne eine Drehung um seine vertikale Mittelachse von 1800
von einem Standort
über den Rollbühnenwagen zu einem Standort auf der der Aufnahmeseite gegenüberliegenden
Seite des Rollbühnenwagens transportiert werden. Der bekannte Rollbühnenwagen wird
durch die Notwendigkeit, die übersetzeinrichtung drehbar zu gestalten, mechanisch
erheblich aufwendig. Dadurch, daß die übersetzbrücke den überzuholenden Behälter
in seiner ganzen Länge unterfahren muß, damit der auf der übersetzbrücke verfahrbare
übersetzwagen unter den Behälter gelangen kann, ist es nicht möglich, den übersetzvorgang
bei dem üblichen Gleisabstand durchzuführen. Dieser Gleisabstand beträgt bei einer
Spurbreite von 1435 mm im allgemeinen 4500 mm. Ferner muß der Behälter einseitig
hoch angehoben werden, um auch die Füße desselben vom Tragwagen abheben zu können,
die auf der dem Rollbühnenwagen zugewandten Seite angeordnet sind. Auch ist die
gleichzeitige Ab-
gabe von aufgenommenen Transportbehältem nach beiden Seiten
des Rollbühnenwagens nur möglich, wenn wegen der Notwendigkeit, die übersetzbrücken
drehbar zu gestalten, die einzelnen Einheiten sehr weit auseinanderliegend auf dem
Rollbühnenwagen angeordnet sind. Die Kippgefahr wird bei der bekannten Anordnung
dadurch behoben, daß der Rollbühn6nwagen auf einer sehr breiten, nicht normalen
Spur betrieben wird.
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Nach dem deutschen Gebrauchsmuster 1708 798
ist eine Einrichtung
zum Umschlag von Behältern bekannt, die aus einem auf einer quer zur Fahrtrichtung
auf der Rollbühnenwagen-Verschiebebrücke gering-fügig hin und her verschiebbaren
Ladebühne in gleicher Richtung bewegbarem Trägerkörper zum Erfassen der äußersten
Kante des Behälters besteht. Bei dieser Einrichtung kann der Gleisabstand oder der
Abstand des Rollbühnenwagens von der Rampe nur gering sein, um ein Kippen auszuschließen.
Ferner müssen die Behälter mit eigenen Rollen ausgerüstet sein.
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Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, einen Rollbühnenwagen
zu schaffen, der ein sicheres und zeitsparendes übemehmen und Ab-
geben von
Behältern eines schienengebundenen Tragwagens oder Tragwagenzuges einzeln oder in
Gruppen zuläßt, wobei das übersetzen der Behälter nach beiden Seiten des Rollbühnenwagens
unter überbräkkung des üblichen Gleisabstandes selbsttätig erfolgen kann.
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Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die nach beiden Seiten
ausfahrbare und von Rollensätzen des Führungsrahmens geführte übersetzbrücke bei
üblichem Abstand benachbarter Gleise im. ausgefahrenen Zustand auf der Plattform
des dem Rollbühnenwagen gegenüberstehenden Tragwagens in Höhe seiner Achslager aufliegt
und der' mit Huborganen zum Aufnehmen des Behälters ausgerüstete übersetzwagen völlig
in das Tragwagenprofil einfahrbar ist.
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In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind an den Enden des Übersetzwagens
und der übersetzbrücke
Anschläge und, an sich bekannte Endschalter
angebracht, die in Wirkverbindung stehen mit den Antriebsmotoren der übersetzbrücke
und des übersetzwagens und einem Motor für die Betätigung einer ölpi&mpe für
die Hubzylinder sowie einem Hubmagneten, der die Verriegelung der übersetzbrücke
und des übersetzwagens bewirkt.
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Der die übersetzbrücke aufnehmende Führungsrahmen ist in weiterer
Ausgestaltung der Erfindung mittels zu beiden Seften des Rollbühnenwagens angeordneter
Hubantriebe über Schubstangen, Winkelhebel und Stützhebel wahlweise links- oder
rechtsseitig um der Hubseite gegenüberliegende Hubbegrenzerzapfen anhebbar.
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An den übersetzbrückenenden sind Drehzapfen angeordnet, um die -frei
nach oben und unten aus der Ebene der übersetzbrücke abknickende Endstücke herausschwenkbar
sind, die über tricliterförmig zu beiden Seiten des Führungsrahmens innenseitig
angeordneten Leitbleche zwischen obere und untere zu beiden Seiten des Führungsrahmens
innenseitig angeordnete Tragrollenpaare einführbar sind.
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Zwecks Herbeiführung günstiger Laufeigenschaften des übersetzwagens
sind die Radsätze des übersetz-,wagens um am übersetzwagen angeordnete Achszapfen
pendelnd gelagert.
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In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können mehrere aus Führungsrahmen,
übersetzbrücke und Übersetzwagen bestehende, gemeinsam oder getrennt voneinander
betätigbare Einheiten zum übersetzen von Behältem auf dem Unterwagen eines Rollbühnenwagens
angeordnet werden. Auf diese Weise ist es möglich, mehrere Einheiten unabhängig
voneinander einzusetzen oder auch gleichzeitig mehrere, in Längsrichtung gesehen
hintereinanderstehende Behälter überzusetzen.
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In der' Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Es zeigt Ab b. 1 eine Stimansicht des Rollbühnenwagens mit ausgefahrener
übersetzbrücke in angehobener Stellung und einem mit dem Rollbühnenwagen verriegelten
übersetzwagen, Ab b. 2 eine Draufsicht des Rollbühnenwagens in der Ausfahrposition
wie A b b. 1,
Ab b. 3 eine Seitenansicht des Rollbühnenwagens mit stimseitig
sichtbarem Führungsrahmen und dem auf der übersetzbrücke stehenden übersetzwagen,
Ah b. 4 bis 8 in einzelnen Phasen den übersetzvorgang der übersetzbrücke
sowie des übersetzwagens beispielsweise unter Verwendung einer Kettentrieb-Anordnung,
A b b. 9 -die Stirnansicht des Rollbühnenwagens mit in das Profil eingefahrener
übersetzbrücke und eingefahrenem übersetzwagen, Ab b. 10 bis 13 in
einzelnen Phasen einen abgewandelten übersetzvorgang, bei dem der übersetzbräcken-Tührungsrahmen
einseitig angehoben ist, Ab b. 14 einen Transportbehälter mit angebauter
Anlüftmulde an der Unterseite, mit unterfahrenem übersetzwagen, A b b. 15
einen mittels der Lasthubhebel angehobenen Transportbehälter, Ab b. 16 links
einen unterfahrenen, rechts einen angehobenen Transportbehälter in der übersetzwagen#-Stimansicht.
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In den Abbildungen ist darauf verzichtet worden, den Vorgang des Transportbehälterhubes
darzustellen. In A b b. 1 ist das Fahrwerk des Rollbühnenwagens mit
1 und der Unterwagen mit 2 bezeichnet. Der Tragwagen als Glied eines Tragwagen-Fernzuges
ist nicht näher bezeichnet, desgleichen nicht die Rampe. Auf dem Unterwagen 2 befindet
sich der Führungsrahmen 23. Dieser ist mit dem Unterwagen 2 vertikal quer
zur Rollbühnenwagenlängsachse durch ein Hubgerät, beispielsweise durch einen Druckluftzylinder
25, wahlweise rechts- oder linksseitig um die Mittelschwenkzapfen
30 schwenkbar. Im Führungsrahmen 23 ist nach beiden Seiten des Rollbühnenwagens
die übersetzbrücke 3 ausfahrbar. Die übersetzbrücke 3
ist in Tragrollenpaaren
21 geführt, die an den Innenseiten des Führungsrahmens angeordnet sind. An den Innenseiten
des Führungsrahmens 23 sind ferner um vertikale Achsen drehbare Führungsrollen
20 angeordnet.
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Am Unterwagen 2 sind beiderseitig rechts und links je ein Zapfen
24 zur Führung der an den Führungsrahmen 23 jeweils angebrachten Führungslaschen
28 mit Langlöchem angeordnet. Die übersetzbrücke und der übersetzwagen 4 sind in
nicht näher dargestellter Weise mittels eines einzigen, durch phasen- und polumschaltbaren
Motor 6 und Kettenräder 7 angetriebenen Kettenzuges 45 nach rechts
oder links ausgefahren, wobei durch Betätigung von Verriegelungen 5 bzw.
12 gewährleistet ist, daß der übersetzwagen 4 nur dann in Gang gesetzt werden kann,
wenn die übersetzbrücke 3 sich in Ausfahrstellung befindet. Der Führungsrahmen
23 kann jeweils auf der Ausfahrseite z. B. mittels eines Druckluftzylinders
25 angehoben werden, wie in Ab b. 1 und vereinfacht in Ab b. 10
dargestellt.
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Der Antrieb für den Führungsrahmenhub ist um den Zapfen
31 schwenkbar am Unterwagen 2 befestigt. Durch den Druckluftzylinder wird
mittels der Schubstange 32 über den an dem Unterwagen befestigten, um Zapfen
schwenkbaren Winkelhebel 26
auf den in Stützhebelzapfen 33 und 34 gelagerten
Stützhebel 27 eine Druckkraft auf die übersetzführungsrahmen 23 ausgeübt,
wenn die übersetzbrücke 3 ausgefahren wird.
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Das ausfahrseitige Ende der übersetzbrücke 3 befindet sich
in der Ausfahrstellung so lange in der Schwebe, als die übersetzbrücke
3 durch die ausfahrseitigen vier Tragrollenpaare 21 mindestens noch geführt
wird. In der Ausfahrendstellung bleibt die Übersetzbrücke nur noch in den äußeren
Tragrollenpaaren .21 geführt, wie in Ab b. 1 und 12 dargestellt. Die, Enden
der übersetzbrücke sind mit je einem um einen Zapfen 44 klappbaren Endstück
versehen, damit das Ausfahren des übersetzwagens und das Zurückziehen der übersetzbrücke
zwischen die im Führungsrahmen 23 angeordneten Tragrollenpaare 21 und Führungsrollen
20 erleichtert wird. Das Zurückziehen der übersetzbrücke und das Einführen zwischen
die inneren Tragrollenpaare 21 wird durch Leitbleche 22 erleichtert, die trichterförmig
beiderseitig mit nach außen gerichteter öffnung nach rechts und nach links zwischen
den Tragrollenpaaren 21 angeordnet sind.
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Mit dem Rollbühnenwagen ist der in dem Führungsrahmen 23 geführte,
auf der übersetzbrücke 3
fahrbar angeordnete übersetzwagen 4 mittels des Verriegelungszapfens
14 verriegelbar. Diese Verriegelung wird mittels eines Hubmagneten 11 bewirkt.
Der übersetzwagen 4 besteht gemäß Ausführungsbeispiel aus einem Gerüst aus Profilstahl,
mit vom und hinten
angebrachter Achse 35, auf deren Enden
schwenkbar Wiegen 42 angeordnet sind mit je zwei Zwillingslaufrollen 43.
Auf den Achsen 35 sind außerdem schwenkbar Lasthubhebel 38 gelagert,
an deren Ende eine Verriegelungsrolle 40 angebracht ist. Die übersetzbrücke ist
mit einem aus Motor 9 und ölpumpe 10 und ölbehälter 15 sowie
vier Hubzylindern 18, die um den Zapfen 36 schwenkbar angeordnet sind,
bestehenden hydraulischen Hubwerk ausgerüstet. Zwecks Anhebung einer Last werden
mittels der ölpumpe 10 die Hubzylinder 18 gefüllt, wodurch die Hubzylinders-
chubstangen 39 auf die auf der Achse 35
schwenkbar gelagerten Lasthubhebel
38 eine Kraft ausüben und diese in die Hublage stellen.
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Die Transportbehälter sind an ihrer Unterseite mit Mulden 41 versehen,
in die sich die an den Lasthubhebeln 38 angebrachten Hubverriegelungsrollen
40 einlegen und in denen diese sich nach überschreitung des oberen Totpunktes fest
verriegeln.
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Die Stromzuführung für den Kettenradmotor 6,
den Hubmagneten
11 und den ölpumpenmotor 9 erfolgt mittels eines Kabels, welches über
die am Rollbühnenwagen angebrachte Kabelumlenkrolle 19 geführt ist.
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In Fahrstellung befinden sich übersetzwagen und Übersetzbrücke mit
dem Rollbühnenwagen ün Fahrzeuglichtprofil und sind mit jenem verriegelt.
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Der Übersetzvorgang vollzieht sich unter Einsatz des Gegenstandes
der Erfindung in folgender Weise, wobei die Annahme vorausgesetzt sei, daß von einem
mit einem Transportbehälter beladenen Rollbühnenwagen der Transportbehälter auf
einen Tragwagen, wagenstirnseitig betrachtet, nach links überzusetzen ist.
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Der Rollbühnenwagen oder -zug wird z. B. von einer Verschiebelok auf
einem Gleis längs einer Rampe bzw. längs eines Gleises, auf dem ein Tragwagen als
Teil eines Tragwagen-Fernzuges bereitsteht, verfahren.
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In Fahrstellung befinden sich übersetzwagen und übersetzbrücke mit
dem Rollbühnenwagen im Fahrzeugprofil und sind verriegelt. Der übersetzvorgang kann
nach der Gegenüberstellung des Rollbühnenwagens mit dem Tragwagen beginnen.
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Die Steuerung aller Vorgänge erfolgt in nicht näher beschriebener
Weise von einem Schaltpult der Verschiebelok aus bzw. eines Maschinenwagens, die
durch Kabel mit ihren einzelnen Rollbühnenwagen verbunden sind. Es ist denkbar,
daß für die Durchführung der einzelnen Aufgaben eine Lochkarte angefertigt wird,
die dem Schaltpunkt zugeführt wird.
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Zunächst ist die übersetzbrücke nach links auszufahren. Mittels des
Druckluftzylinders 25 wird der Führungsrahmen 23 über die Schubstange
32 und die Winkelhebel-Stützhebel-Anordnung 26, 27 angehoben, damit
die auszufahrende Brücke nicht gegen die Plattformoberkante des Tragwagens stoßen
kann. Dabei wird gleichzeitig die übersetzbrücke aus der Verriegelung
5 gehoben. Der phasen- und polumschaltbare Motor 6 wird eingeschaltet
und drückt die Übersetzbrücke mittels des Kettenzuges 45 bei Linkslauf des Motors
und bei einer hohen Drehzahl bis zum Anschlag 29 nach links außen. Die übersetzbrücke
befindet sich noch in der Schwebe, solange sie durch die ausfahrseitigen Tragrollenpaare
21 noch geführt wird. Die übersetzbrücke befindet sich mit ihrem rechten Ende noch
in der Führung der äußeren Tragrollenpaare 21 und legt sich mit ihrer linken Seite
auf den Tragwagen in Höhe seiner Achslager auf und verriegelt sich in den Verriegelungen
5 und 29. Dadurch, daß das übersetzbrückenende weitgehend der vertikalen
Längsmittelebene des Tragwagens genähert wird, besteht für den Tragwagen auch dann
keine Kippgefahr, wenn mehrere Behälter gleichzeitig übergesetzt werden. Eine Kippgefahr
würde dann bestehen, wenn das übersetzbrückenende auf dem Tragwagen nicht in Höhe
der Achslager, sondern an einem Punkt an der Außenlängskante aufgelegt würde. Durch
den Anschlag wird der Motor 6
ausgeschaltet, gleichzeitig entweicht über ein
nicht dargestelltes Ventil die Luft aus dem Druckzylinder 25, wodurch der
Führungsrahmen 23 gesenkt wird. Damit senkt sich auch die rechte Seite der
übersetzbrücke auf den Unterwagen 2.
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Auf dein Rollbühnenwagen befindet sich noch der Übersetzwagen und
der überzusetzende Transportbehälter. Um den Transportbehälter mittels des übersetzwagens
über die übersetzbrücke auf den Tragwagen zu verfahren, wird der Transportbehälter
elektromechanisch, pneumatisch oder beispielsweise hydraulisch angehoben. Das Magnetventil
8 der hy-
draulischen Anlage wird auf »Heben« gestellt, der auf dem
übersetzwagen angebrachte Motor 9 treibt die ölpumpe 10 an, wodurch
der Hubzylinder 18 betätigt wird. Durch die Hubzylinderschubstange
39
wird eine Druckkraft auf den um die Achse 35
schwenkbaren Hubhebel
38 ausgeübt, der sich in die an der Unterseite des Transportbehälters befindliche
kurvenförmige Mulde 41 einlegt und somit den Transportbehälter anhebt. Ein Hubbegrenzer
schaltet den Motor 9 aus, wenn der Hubhebel den oberen Totpunkt überschritten
hat, wodurch ein unbeabsichtigtes Senken des Transportbchälters ausgeschlossen ist.
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Der übersetzwagen wird nach dem Ausführungsbeispiel dadurch verfahren,
daß der Motor 6 eingeschaltet wird und im Rechtslauf bei niedriger Drehzahl
den übersetzwagen 4 mit dem aufgesattelten Transportbehälter über die übersetzbrücke
3 auf den Tragwagen befördert, nachdem der Hubmagnet 11
an der Verriegelung
12 eingeschaltet wurde und einen Schnäpper zurückgezogen hat.
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Ein auf dem Tragwagen angebrachter Anschlag bewirkt die Ausschaltung
des Motors 6. Der Transportbehälter wird durch Betätigung des Magnetventils
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und damit durch Zurückziehen der Hubzylinderschubstange 39 in die
auf dem Tragwagen angebrachten Winkeleckenpaßhalter gesenkt.
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Der leere übersetzwagen kann daraufhin mittels des Motors
6 im Linkslauf bei hoher Drehzahl auf den Rollbühnenwagen zurückgezogen werden.
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Durch Einfahren der Zapfen 14 in die Verriegelung 12 schlägt der Schnäpper
um, wodurch der Motor 6 ausgeschaltet ist. Der Übersetzwagen ist damit gleichzeitig
verriegelt.
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Die übersetzbrücke wird durch den Motor 6 im Rechtslauf bei
hoher Drehzahl auf den Rollbühnenwagen zurückgefahren, nachdem der Druckluftzylinder
25 über die Winkelhebelanordnung die übersetzbrücke angehoben und aus der
Verriegelung gelöst hat. Der Zurückziehvorgang wird durch Endanschlag
5 beendet.
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Analog vollzieht sich das übersetzen von Transportbehältem von Tragwagen
auf den Rollbühnenwagen bzw. von der Rampe auf den Rollbühnenwagen, und umgekehrt.
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Es ist auch denkbar, daß die übersetzbrücke und der übersetzwagen
durch Motoren einzeln, z. B: über
Zahnstangen oder einzelne Seilzüge,
angetrieben werden.