DE1225235B - Schaltungsanordnung zur pulsfoermigen Abtastung von Wechselstromsignalen, insbesondere fuer Kanalverteiler fuer die PCM - Google Patents
Schaltungsanordnung zur pulsfoermigen Abtastung von Wechselstromsignalen, insbesondere fuer Kanalverteiler fuer die PCMInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H03k
Nummer: 1225 235
Aktenzeichen: St 22898 VIII a/21 al
Anmeldetag: 4. November 1964
Auslegetag: 22. September 1966
• Bei der Impuls-Nachrichtenübertragung oder Impulssteuerung ist es notwendig, das Signal, das in
eine Reihe von digitalen Signalen umgesetzt werden soll, zu bestimmten Abtastpunkten oder Abtastzeiten,
die um eine vorgegebene Zeit auseinanderliegen, abzutasten und die elektrischen Werte, die
den entsprechend abgetasteten Werten des Signals entsprechen, für eine weitere vorgegebene Zeit oder
für eine Speicherzeit, die kürzer als das Abtastintervall ist, zu speichern. Während dieser Speicherzeit
findet die Analog-Digitalumsetzung oder der Steuervorgang statt. Bekannte Signalabtastkreise haben
verschiedene Nachteile, wie es nachher noch in Verbindung mit der F i g. 1 erläutert wird. Insbesondere
wird in diesen Kreisen ein Transformator benötigt, dessen Vorhandensein die äußeren Dimensionen und
den Preis der Signalabtastanordnung vergrößert. Weiterhin induzieren die großen Abtastimpulse oder
andere große Ströme, die zur Steuerung der Schaltdioden notwendig sind, Geräusche in die benachbarten
Stromkreise.
In der F i g. 1 ist ein bekannter Kreis zur Abtastung eines analogen Signals und zum Speichern
des Wertes dargestellt. Diese Schaltung ist so aufgebaut, daß das analoge Signal, das am Eingang 11
anliegt, jedesmal dann abgetastet wird, wenn ein Abtastimpuls am Eingang 12 anliegt. Die bei jedem
Abtastpunkt abgetasteten Werte in einem Kondensator 13 gespeichert, bis am Ende eines jeden
Speicherintervalls die in dem Kondensator 13 gespeicherte Ladung entladen wird, gesteuert durch
einen an den Eingang 14 angelegten Löschimpuls. Die abgetasteten Werte können am Ausgang 15 abgegriffen
werden. In diesem Stromkreis sind alle Dioden des schaltbaren Diodenkreises 16, der zu
jedem Abtastzeitpunkt als Schalter für die Übertragung des analogen Signals vom Eingang 11 auf
den. Speicherkondensator 13 dient während der Zeiten, die zwischen zwei Abtastimpulsen liegen, in
Sperrichtung vorgespannt. Die über den Eingang 12 eintreffenden Abtastimpulse werden durch den Verstärkertransistor
19 verstärkt, so daß die verstärkten Abtastimpulse auf der Sekundärseite des Transformators
20 eine genügend große Amplitude haben, um die an den Schaltdiodenkreis 16 angelegte Sperrspannung
zu überwinden und die Dioden leitend werden zu lassen. Jedesmal, wenn die Dioden des
Schaltdiodenkreises 16 durch einen Abtastimpuls leitend werden, lädt das am Eingang 11 anliegende
Signal über den Eingangswiderstand der analogen .Signalquelle, der durch einen Widerstand 21 dargestellt
ist, den Speicherkondensator 13 mit der Zeit-Schaltungsanordnung zur pulsförmigen Abtastung
von Wechselstromsignalen, insbesondere für
Kanalverteiler für die PCM
Kanalverteiler für die PCM
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
ίο Als Erfinder benannt:
Hiroshi Kondo, Tokio
Hiroshi Kondo, Tokio
Beanspruchte Priorität:
Japan vom 7. November 1963 (60 068),
vom 18. Januar 1964 (F i g. 4 und 5)
Japan vom 7. November 1963 (60 068),
vom 18. Januar 1964 (F i g. 4 und 5)
konstanten, die durch den Eingangswiderstand der Signalquelle 21 und die Kapazität des Speicherkondensators
13 festgelegt ist, auf die Spannung auf, die die Signalspannung im Abtastzeitpunkt hat.
Am Ende einer jeden Speicherzeit läßt der an den Eingang 14 angelegte Löschimpuls den Lösch-
a5 transistor 22 leitend werden, so daß der Speicherkondensator
13 entladen wird, bis die Spannung an ihm auf Null abgesunken ist, und zwar mit einer
Zeitkonstanten, die durch die Kapazität des Speicherkondensators 13 und den Widerstand eines strombegrenzenden
Widerstandes 23, der zwischen dem Speicherkondensator und dem Löschtransistor 22
liegt, festgelegt ist.
Bei diesem bekannten Kreis kann auf den Transformator 20 nicht verzichtet werden, da der Schaltdiodenkreis
16 nicht mit Erde verbunden werden darf, ausgenommen über den Eingang 11 für das
Analogsignal, über den Löschtransistor 22 und über den Ausgang 15 für den Abtastwert. Weiterhin induziert
die beträchtlich große elektrische Leistung, die notwendig ist, um die Schaltdioden zu betätigen,
Geräusche in die benachbarten Kreise.
Es ist noch eine Schaltungsanordnung bekannt (deutsche Patentschrift 812441), bei der die Schaltdioden
mit Erde verbunden sind. Auch bei dieser Anordnung sind zur Betätigung der Schaltdioden
beträchtlich große Leistungen notwendig, durch die ebenfalls Geräusche in die benachbarten Kreise induziert
werden können und dem Signal der unerwünschte, große Schaltstrom überlagert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Signalabtastkreis zu schaffen, der keinen Transformator
benötigt und bei dem die Leistung der
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Abtastimpulse sehr gering sein kann. Dies wird ge- des Transistors 35 werden die aufeinanderfolgenden
maß der Erfindung dadurch erreicht, daß als Halb- Abtastimpulse ν 12 angelegt, die den Transistor 35
leiter zwei Transistoren verwendet werden, an die sperren, so daß das Analogstromsignal nur während
das abzutastende Signal angelegt ist, und daß diese der Zeiträume zwischen den aufeinanderfolgenden
Transistoren in Abhängigkeit von dem Abtastsignal 5 Abtastimpulsen ν 12 zur Erde fließt. Es ist weiterhin
wechselseitig sperren und durchschalten und daß ein dritter Transistor 36 vorgesehen, der an seinem
über den einen durchgeschalteten Transistor der Emitter ebenfalls den Ausgangsstrom vom Transistor
Kondensator geladen und über den anderen durch- 32 erhält. Das Analogstromsignal vom ersten Trangeschalteten
Transistor das Eingangssignal kurzge- sistor 32 dient als Konstantstromquelle, um während
schlossen wird. Durch die Verwendung von Transi- io jeder Abtastzeit einen konstanten Strom zum Speistoren
als Schalter überlagert sich dem Signal infolge cherkondensator 13 abzugeben. Für diesen Trander
Stromverstärkung der Transistoren ein bedeutend sistor 36 ist eine Vorspannungsquelle 37 vorhanden,
kleinerer (unerwünschter) Schaltstrom als bei Die Vorspannung El der Vorspannungsquelle 33 für
Dioden. den Transistor 32 muß höher sein als die Spannung
Die Erfindung wird nun an Hand der in den Zeich- 15 E 2 von der Vorspannungsquelle 37 für den dritten
nungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher er- Transistor 36, da die Basis des ersten Transistors 32
läutert. Es zeigt auf einem höheren Potential liegen muß als die Basis
Fig. 1 die Schaltung eines bekannten schon oben des dritten Transistors 36. Weiterhin muß die Span7
beschriebenen Abtastkreises, nung£2 für den dritten Transistor 36 größer als die·
Fig. 2 die Schaltung eines Abtastkreises gemäß 20 größte Ausgangsspannung ν 15 sein, die am Ausgang
der Erfindung, 15 auftreten kann.
Fig. 3 Wellenformen, die an verschiedenen Punk- Die Arbeitsweise der Anordnung nach Fig. 2 wird
ten der Anordnung nach F i g. 2 auftreten, jetzt in Verbindung mit den in F i g. 3 "dargestellten
Fi g. 4 die Schaltung einer weiteren Ausführung Wellehformen erläutert. In dieser Figur ist in der
gemäß der Erfindung und ' 25 Abszisse die Zeit und in der Ordinate die Spannungs-
Fig. 5 die Wellenformen, die an verschiedenen amplitude £ aufgetragen. Die Analogsignalspannung
Punkten der Anordnung nach Fig. 4 auftreten. ν 11 (Fig. 3a) ist positiv gegenüber Erde. Diese
■ In der F i g. 2 ist eine Ausführung für einen Spannung wird durch den ersten Transistor 32, dessen
Analogsignalabtastkreis gemäß der Erfindung darge- Eingangswiderstand durch den Eingangswiderstand
stellt. Die, Anschlüsse dieses Stromkreises sind die 30 31 vergrößert ist, in einen Analogsignalstrom umgegleichen
wie bei dem bekannten Analogsignalkreis wandelt. Während der Zeiten zwischen den aufeinnach
der Fig. 1 und sind demgemäß auch mit den anderfolgenden Abtastimpulsen ν 12 (Fig. 3b) fließt
gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Das analoge der Analogstrom vom Transistor 32 über den Tran-Spannungssignal
ν 11 ist an den Eingang 11 angelegt. sistor 35 nach Erde. Der Transistor 35 ist leitend, da
Dieses Signal wird abgetastet, wenn eine Abtast- 35 sein Basispotential niedriger als das Basispotential
impulsspannung ν 12 an dem Eingang 12 anliegt. des dritten Transistor 36 ist. Wenn ein Abtastimpuls
Der zu den einzelnen Abtastzeitpunkten abgetastete ν 12 an den Eingang 12 angelegt wird, fließt der
Wert wird in einem Speicherkondensator 13 gespei- Analogsignalstrom durch den dritten Transistor 36
chert, bis die Ladung am Ende der Speicherzeit zum Kondensator 13. Der Transistor 36 ist zu diesem
durch einen Löschimpuls ν 12, der über den Eingang 40 Zeitpunkt leitend, da das Basispotential des zweiten
14 angelegt wird, entladen wird. Die abgetastete Aus- Transistors höher als das Basispotential des dritten
gangsspannung ν 15 wird an den Ausgang 15 an- Transistors ist. Wie schon vorher erwähnt, werden
gelegt. Ähnlich wie beim bekannten Abtastkreis die Löschimpulse ν 14 (F i g. 3 c) an den Eingang 14
nach F i g. 1 enthält diese Schaltung eine Reihen- am Ende jedes Speicherintervalls angelegt, um den
schaltung zwischen Erde und dem nicht geerdeten 45 Kondensator 13 zu entladen, dessen Spannung die
Anschluß des Kondensators 13 (das ist, wie darge- abgetastete Ausgangsspannung ν 15 darstellt. Diese
stellt, der Anschluß des Kondensators 13, an den die Ausgangsspannung, die am Ausgang 15 anliegt, ist in
Analogspannung ν 11 angelegt wird). F i g. 3 d dargestellt.
Diese Reihenschaltung enthält den Löschtransistor Wenn jetzt die abgetastete Ausgangsspannung ν 15
22, der von den Löschimpulsen ν 14 gesteuert wird, 50 nach einem Löschimpuls ν 14 auf Null gefallen ist,
und einen Strombegrenzungswiderstand 23. wird ein Abtastimpuls ν 12 an den Eingang 12 für
Vorzugsweise wird der Löschtransistor 22 so an- die Dauer der Abtastzeit ts angelegt. Wenn die
geschlossen, daß eine Elektrode an Erde liegt. Ent- Dauer ts des Abtastimpulses genügend klein gegensprechend
der Polarität des Potentials am Speicher- über der kürzesten Periode des Analogspannungskondensator
13 wird hier als Löschtransistor 22 ein 55 signals ν 11 ist (wie es allgemein üblich ist), dann
Transistor vom pnp-Typ verwendet. wirkt der dritte Transistor 36 als eine Konstantstrom-'
Der erfindungsgemäße Stromkreis enthält weiterhin quelle und liefert, wie schon erläutert, einen Strom
einen Eingangswiderstand 31, der mit dem Eingang von konstanter Größe zum Speicherkondensator 13.
11 für das Analogsignal verbunden ist, einen ersten Dann ergibt sich, wenn die Größe des Analogsignal-Transistor
32, der mit dem Eingangswiderstand 31 60 stromes bei einem der Abtastzeitpunkte ti, t2, t3
verbunden ist und der die angelieferte Analogsignal- usw. gleich is und die Kapazität des Speicherkondenspanmmg
ν 11 in einen Analogsignalstrom verwandelt sators 13 gleich C ist, als Spannung über dem Spei-
und als Analogsignal-Stromquelle dient, deren Strom cherkondensator 13 oder als abgetastete Ausgangsder
Spannung ν 11 proportional ist. Für den Tran- spannung ν 15:
sistor 32 ist eine Vorspannungsquelle 33 vorgesehen. 65 vl5 = (t /C) i
Ein zweiter Transistor35 ist so vorgesehen und so \s ) s·
angeschlossen, daß der Emitter den Analogsignal- Aus der Formel kann man erkennen, daß diese strom vom ersten Transistor 32 erhält. An die Basis Spannung proportional dem analogen Signal ist. Die
sistor 32 ist eine Vorspannungsquelle 33 vorgesehen. 65 vl5 = (t /C) i
Ein zweiter Transistor35 ist so vorgesehen und so \s ) s·
angeschlossen, daß der Emitter den Analogsignal- Aus der Formel kann man erkennen, daß diese strom vom ersten Transistor 32 erhält. An die Basis Spannung proportional dem analogen Signal ist. Die
Emitter des Transistorpaares 35 und 36 sind miteinander verbunden. Einer dieser Transistoren, der
Transistor 35, wird durch die aufeinanderfolgenden Abtastimpulse, die an die Basis angelegt werden, gesteuert,
und veranlaßt dadurch, daß der andere Transistor 36 während der Zeiten zwischen den Abtastimpulsen
keinen Strom an den Kondensator 13 abgibt und während der Abtastimpulse als Konstantstromquelle
für den Kondensator 13 dient. Dieser konstante Strom ist dem analogen Signal proportional,
das zu den Abtastzeiten ti, ti, t3, usw. am Eingang
11 anliegt. Die Transistoren 35 und 36 arbeiten in dieser Kombination als Abtastschalter vom Typ
eines Stromumschalters, um den Strom vom ersten Transistor 32 über den einen Transistor 35 zur Erde
und über den anderen Transistor 36 zum Speicherkondensator 13 fließen zu lassen.
Wenn das Analogsignal sowohl positive als auch negative Werte annimmt, dann wird ein Vorspannungskreis
38 für den Emitter des Transistors 32 be- ao nötigt, um den nötigen Vorspannungsstrom für die
Emitter zu erhalten. Dieser Stromkreis besteht aus der Reihenschaltung eines Widerstandes und einer
Spannungsquelle, wie es in F i g. 2 durch gestrichelte Linien dargestellt ist. Wenn das Analogsignal sowohl
positive als auch negative Werte annehmen kann und auch keine Gleichstromkomponente hat, dann ist es
zweckmäßig, zusätzlich zwischen dem Eingang 11 und dem Widerstand 31 einen gleichstromblockierenden
Kondensator 39 einzusetzen, der ebenfalls in gestrichelten Linien in der Fig. 2 dargestellt ist. Wenn
das Analogsignal ein Analogstromsignal ist, dann kann der Analogsignaleingang 11 direkt mit den
Emittern der zweiten und dritten Transistoren 35 und 36 verbunden werden, d. h., man kann auf den ersten
Transistor 32 verzichten.
Bisher ist angenommen worden, daß die Signale, die am Analogsignaleingang 11 anliegen, Analogsignale
sind. Die abzutastenden Signale müssen jedoch nicht unbedingt Analogsignale sein. Es ist nur notwendig,
daß ein Signal anliegt, das wenigstens zu den Abtastpunkten endliche Werte aufweist.
In der F i g. 4 ist eine weitere Ausführungsmöglichkeit dargestellt, die im wesentlichen denselben
Aufbau wie die in F i g. 2 dargestellte Anordnung hat, mit Ausnahme, daß der Transistor 35 des Transistorpaares
35 und 36, die zusammen den Abtastschalter darstellen, so angeordnet ist, daß er über seinen
Kollektor einen Konstantstrom zum Speicherkondensator 13 abgibt, der proportional dem Analogsignal
zu jedem der Abtastpunkte ist. Die andere Abweichung gegenüber dem Stromkreis nach F i g. 2 besteht
darin, daß die Kollektorelektrode des dritten Transistors 36 geerdet ist.
Die Arbeitsweise der Anordnung nach F i g. 4 wird jetzt in Verbindung mit den Wellenformen nach
F i g. 5 erläutert. Die F i g. 5 entspricht im wesentlichen der F i g 3 mit Ausnahme, daß für die Abtastimpulsspannung
ν 12 zu den Abtastpunkten ti, ti, t3 usw. eine Spannung gewählt ist, die niedriger als
die Vorspannung El ist, die an die Basis des Transistors 36 von der Spannungsquelle 37 angelegt wird.
Zwischen zwei aufeinanderfolgenden Abtastimpulsen ist die Basis des zweiten Transistors 35 auf einem
höheren Potential als die Basis des dritten Transistors 36. Daraus ergibt sich, daß der dritte Transistor 36
leitend ist und der Analogsignalstrom nach Erde fließt. Wenn ein Abtastimpuls ν 12 an den Eingang
angelegt wird, nimmt die Basis des zweiten Transistors 35 ein Potential an, das niedriger als das
Potential an der Basis des dritten Transistors 36 ist, so daß der zweite Transistor 35 leitend wird und dann
den Analogsignalstrom zum Speicherkondensator 13 überträgt. Daraus läßt sich erkennen, daß die Anordnung
nach F i g. 4 in ähnlicher Weise arbeitet wie die Anordnung nach F i g. 2.
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung zur pulsförmigen Abtastung von Wechselstromsignalen, bei der die
mittels eines durch ein Abtastsignal gesteuerten Halbleiterschalters abgetasteten Signalwerte in
einem Kondensator gespeichert werden und der Kondensator durch ein Löschsignal entladen werden
kann, insbesondere für Kanalverteiler für die PCM, dadurch gekennzeichnet, daß als
Halbleiterschalter zwei Transistoren (35, 36) verwendet werden, an die das abzutastende Signal
(vll, Q angelegt ist, und daß diese Transistoren
in Abhängigkeit von dem Abtastsignal (vl2) wechselseitig sperren und durchschalten und daß
über den einen durchgeschalteten Transistor (36) der Kondensator geladen und über den anderen
durchgeschalteten Transistor (35) das Eingangssignal kurzgeschlossen wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Spannung anliegende
Signale (vll) in einer Transistorstufe (32) in einen entsprechenden Strom (is) umgewandelt
werden.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Basis des
einen Transistors (36) angelegte Vorspannung (E 2) einen Wert hat, der zwischen der Impulsspannung
(E) und der Spannung in den Impulspausen an der Basis des anderen Transistors (35)
liegt, wobei dieser andere Transistor durch an die Basis angelegte Abtastimpulse gesteuert wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 812441.
Deutsche Patentschrift Nr. 812441.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 667/363 9.66 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| DEST22898A Pending DE1225235B (de) | 1963-11-07 | 1964-11-04 | Schaltungsanordnung zur pulsfoermigen Abtastung von Wechselstromsignalen, insbesondere fuer Kanalverteiler fuer die PCM |
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1965
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|---|---|---|---|---|
| DE812441C (de) * | 1948-11-26 | 1951-08-30 | Philips Nv | Kodierungsvorrichtung fuer Impuls-Kodemodulation |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL6412859A (de) | 1965-05-10 |
| GB1079026A (en) | 1967-08-09 |
| BE661796A (de) | 1965-09-30 |
| GB1079027A (en) | 1967-08-09 |
| BE655356A (de) | 1965-05-05 |
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