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DE1257199B - Anordnung zur Abgabe eines um einen einstellbaren Faktor gegenueber einem Eingangsimpuls verlaengerten Ausgangsimpulses - Google Patents

Anordnung zur Abgabe eines um einen einstellbaren Faktor gegenueber einem Eingangsimpuls verlaengerten Ausgangsimpulses

Info

Publication number
DE1257199B
DE1257199B DE1964V0025438 DEV0025438A DE1257199B DE 1257199 B DE1257199 B DE 1257199B DE 1964V0025438 DE1964V0025438 DE 1964V0025438 DE V0025438 A DEV0025438 A DE V0025438A DE 1257199 B DE1257199 B DE 1257199B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arrangement
stage
transistor
pulse
stages
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964V0025438
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Egon Brueckner
Dr Oskar Vierling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1964V0025438 priority Critical patent/DE1257199B/de
Publication of DE1257199B publication Critical patent/DE1257199B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K5/00Manipulating of pulses not covered by one of the other main groups of this subclass
    • H03K5/01Shaping pulses
    • H03K5/04Shaping pulses by increasing duration; by decreasing duration

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Dc-Dc Converters (AREA)

Description

  • Anordnung zur Abgabe eines um einen einstellbaren Faktor gegenüber einem Eingangsimpuls verlängerten Ausgangsimpulses Die Erfindung betrifft eine Anordnung, die auf einen Eingangsimpuls hin einen um einen einstellbaren Faktor verlängerten Ausgangsimpuls abgibt, Eingangsimpulse verschiedener Dauer also auch in Ausgangsimpulse verschiedener Dauer umformt, die jeweils genau um den eingestellten Faktor länger sind als die Eingangsimpulse.
  • Ein derartiger »Impulsbreiten-Verstärker« läßt sich sehr vorteilhaft in der Meßtechnik und Datenverarbeitung einsetzen, um pulsdauermodulierte Signale, bei denen die jeweilige Information durch die Breite der Einzelimpulse ausgedrückt ist, ohne Informationsverlust so umzuformen, daß sie träge reagierende Ausgabe- und Auswerteeinrichtungen zu steuern vermögen. Voraussetzung dafür ist allerdings, daß zwischen der Breite des Eingangsimpulses und der des Ausgangsimpulses tatsächlich strenge Proportionalität herrscht.
  • Es ist bekannt, zur Erzeugung rechteckiger Impulse bestimmter Breite durch Steuerung eines Verstärkerelementes mit kurzen Steuerimpulsen die Steuerelektrode des Verstärkerelements an den Verbindungspunkt eines zwischen zwei verschiedene Potentiale geschalteten RC-Glieds anzuschließen, dessen Zeitkonstante gemäß der gewünschten Breite der Rechteckimpulse bemessen ist, und ihm die Steuerimpulse über eine Diode mit einer die Diode entsperrenden Polarität zuzuführen, so daß das über den Widerstand des RC-Glieds im Sättigungs- oder Sperrbereich gehaltene Verstärkerelelement durch den Steuerimpuls in den Sperr- bzw. Sättigungsbereich gesteuert wird und dort so lange bleibt, bis sich der Kondensator umgeladen hat und das Verstärkerelement wieder in den Ruhezustand bringt.
  • Die Breite des so erhaltenen Rechteckimpulses wird zwar auch von der Breite des Steuerimpulses beeinflußt, sie hängt aber in erster Linie von der Zeitkonstanten des RC-Glieds und ferner von den Potentialen, zwischen die das RC-Glied geschaltet ist, und der Höhe des Steuerimpulses ab. Auf Grund dieser Abhängigkeiten läßt sich mit der bekannten Schaltung nur eine Art Impulslängenmodulation durchführen, bei der die Steuerimpulse die durch das RC-Glied vorgegebene Grundbreite des Ausgangsimpulses entsprechend ihrer Höhe und Breite in bestimmten Grenzen verändern. Zur Lösung der eingangs genannten Aufgabe ist diese Schaltung nicht geeignet, da die in der Breite des Steuerimpulses ausgedrückte Information nur als prozentuale Änderung der Breite des ; Ausgangsimpulses weitergegeben und zudem noch durch die Abhängigkeit der Breite des Ausgangsimpulses von der Höhe des Steuerimpulses überdeckt wird.
  • Die Erfindung schafft hier Abhilfe durch eine Anordnung zur Abgabe eines um einen einstellbaren Faktor gegenüber einem Eingangsimpuls verlängerten Ausgangsimpulses, welche Anordnung aus einer oder mehreren Stufen mit je einem Transistor besteht, dessen Steuerelektrode an den Verbindungspunkt eines zwischen zwei verschiedene Potentiale eingeschalteten Serien-RC-Glieds angeschlossen ist, dem die Eingangsimpulse über eine für diese Impulse in Durchlaßrichtung gepolte Diode zugeführt werden, und welche Anordnung im Gegensatz zur bekannten Schaltung dadurch gekennzeichnet ist, daß der ersten Stufe der Anordnung eine Schaltstufe vorgeschaltet ist, die einen Transistor mit dem Leitfähigkeitstyp des Transistors der ersten Stufe entgegengesetztem Leitfähigkeitstyp enthält und deren Arbeitswiderstand im Verhältnis zum Widerstand des RC-Glieds der nachfolgenden Stufe entsprechend dem gewünschten Verlängerungsfaktor, der der Summe dieser beiden Widerstände, geteilt durch den Arbeitswiderstand, entspricht, bemessen ist.
  • Um sehr große Verlängerungsfaktoren zu erhalten, können der auf die Schaltstufe folgenden ersten Stufe eine oder mehrere weitere Stufen nachgeschaltet werden, deren einzelne Verlängerungsfaktoren sich zum resultierenden Verlängerungsfaktor multiplizieren. Für einen besonders sparsamen Aufbau einer derartigen Anordnung ist nach einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß bei mehreren hintereinandergeschalteten Stufen die Transistoren abwechselnd jeweils entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp aufweisen und die Widerstände der RC-Glieder anwechselnd an einander entgegengesetzte Potentiale angeschlossen sind und die Arbeitswiderstände der Vorstufe und der ersten bis vorletzten Stufe im Verhältnis zu den Widerständen der RC-Glieder der folgenden Stufen entsprechend der gewünschten Verlängerungsfaktor bemessen sind, der das Produkt der Verlängerungsfaktoren der einzelnen Stufen darstellt.
  • Wenn die zu verlängernden Eingangsimpulse gegenüber dem Bezugspotential positiv sind, werden die erste Stufe wie auch alle weiteren ungeradzahligen Stufen der Anordnung vorteilhaft mit npn-Transistoren und die Vorstufe ebenso wie alle geradzahligen Stufen der Anordnung mit pnp-Transistoren aufgebaut. Bei negativen Eingangsimpulsen gelten die entgegengesetzten Verhältnisse.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung arbeitet besonders wirtschaftlich und genau, wenn die in der Anordnung enthaltenen Kondensatoren nicht über Widerstände mit ohmscher Kennlinie geladen und entladen werden, sondern das Laden und Entladen jeweils mit konstantem Strom erfolgt. In einer Weiterbildung der Erfindung sind deshalb an sich bekannte Elemente zur Konstantstromeinspeisung an Stelle der Arbeitswiderstände und der Widerstände der RC-Glieder oder zusätzlich zu diesen vorgesehen.
  • Die Anordnung der Erfindung wird im folgenden an Hand der F i g. 1 und 2 beschrieben und in ihrer Wirkungsweise erläutert.
  • F i g. 1 stellt dabei eine bekannte Schaltung zur Impulslängenmodulation, F i g. 2 ein Beispiel für einen »Impulsbreiten-Verstärker« nach der Erfindung dar.
  • Die in F i g. 1 gezeigte Schaltung enthält einen npn-Transistor 3, dessen Kollektor über einen Widerstand 5 und dessen Basis über einen Widerstand 4 an eine gegenüber einem Bezugspotential 10, z. B. Null oder Erde, positive Spannung 12 angeschlossen ist. Der Emitter des Transistors liegt an Null, desgleichen der eine Belag eines Kondensators 2, dessen andere Seite mit der Basis des Transistors 3 verbunden ist. Mit der Basis ist ferner die Anode einer Diode 1 verbunden, deren Kathode den Eingang der Anordnung darstellt.
  • Im Ruhezustand ist der Transistor 3 gesättigt, da ihm über den Widerstand 4 ein Basisstrom zugeführt wird, der ihn in das Übersteuerungsgebiet bringt. Da der Transistor 3 stromführend ist, liegt an seinem Kollektor, dem Ausgang 13, etwa das Emitterpotential Null. Wenn am Schaltungseingang nun ein negativer Impuls angelegt wird, gelangt er über die in Durchlaßrichtung gepolte Diode 1 unmittelbar an die Basis des Transistors 3 und sperrt den Transistor unverzögert. Dadurch geht die Spannung am Ausgang 13 sprunghaft von Null auf den Wert der Spannung 12 (-?- U). Der negative Steuerimpuls lädt gleichzeitig den Ladekondensator 2 auf und bewirkt dadurch die Fortdauer des Sperrzustandes des Transistors 3 über eine Zeit nach Abklingen des Steuerimpulses hinaus. Diese Zeit ist in erster Linie durch die Zeitkonstante des RC-Glieds aus Widerstand 4 und Kondensator 2 festgelegt. Darüber hinaus hängt sie aber noch von der Höhe des Steuerimpulses im Verhältnis zur Spannung am Widerstand 4 ab. Wenn diese Spannung wie in F i g. 1 gleich der Betriebsspannung 12 (± U) und folglich konstant ist und wenn ferner die Dauer t1 der Steuerimpulse klein gegen die Zeitkonstante des RC-Glieds 2, 4 ist (t1 -- 0), kann mit der dargestellten Schaltung eine Impulslängenmodulation durchgeführt werden, da dann die Dauer t, des Ausgangsimpulses nur von der Höhe des Steuerimpulses abhängt. Ist die Dauer t1 des Steuerimpulses dagegen nicht vernachlässigbar klein, wird der Ausgangsimpuls entsprechend dieser Zeit t1 länger, und die Umformung Impulshöhe in Impulsdauer gelingt nicht mehr, da ein kurzer hoher Steuerimpuls den gleichen Ausgangsimpuls hervorruft wie ein längerer, aber kleinerer Ausgangsimpuls. Wenn man mit Steuerimpulsen stets gleicher Höhe und verschiedener Dauer t1 arbeitet, erhält man am Ausgang Impulse verschiedener Dauer, bei denen die durch die Zeitkonstante des RC-Glieds gegebene Grunddauer t' um die jeweilige Dauer t1 des Steuerimpulses verlängert ist (tges. = t2 -f- t1). Eine derartige Addition konstanter Impulsdauern t2 hat aber wenig Sinn, da eine in der Breite des Steuerimpulses enthaltene Information t1 durch die Summenbildung mit der konstanten Größe t2 nicht »verstärkt« wird, sondern aus dem Ausgangsimpuls der Dauer t1 -1- t2 nur um so ungenauer zu entnehmen ist, je größer t2 im Verhältnis zu t1 ist.
  • F i g. 2 zeigt im Gegensatz dazu eine Anordnung, mit der nach der Erfindung kurze Impulse der Dauer t1 um ein Vielfaches auf die Dauer t3 verstärkt werden können. Im Beispiel der F i g. 2 besteht diese Anordnung aus drei Stufen mit den Transistoren 9,19 und 29. An den Ausgang der ersten Stufe (Trs9) ist der Eingang der zweiten Stufe (Trs19) angeschlossen, deren Ausgang wiederum mit dem Eingang der dritten Stufe (Trs29) verbunden ist. Zwei aufeinanderfolgende Stufen enthalten jeweils Transistoren entgegengesetzten Leitfähigkeitstyps, da in jeder Stufe eine Phasendrehung um 180°C, also eine Polaritätsumkehr, vollzogen wird. So ist als Transistor 9 ein npn-Transistor, als Transistor 19 ein pnp-Transistor und als Transistor 29 wiederum ein npn-Transistor eingesetzt. Die Basiswiderstände 7, 27 und Kollektorwiderstände 15, 35 der npn-Transistoren 9, 29 sind an eine gegenüber dem Bezugspotential 10 positive Spannung 12 (+ U) angeschlossen, der Basiswiderstand 17 und der Kollektorwiderstand 25 des pnp-Transistors 19 an eine gegenüber dem Bezugspotential 10 negative Spannung 11 (- U). Die Spannungen 11 und 12 haben vorzugsweise die gleiche Höhe. Der ersten Stufe ist eine Schaltstufe mit einem pnp-Transistor 3 vorgeschaltet, dessen Basiswiderstand 4 und Kollektorwiderstand 5 mit der Spannungsquelle für die negative Spannung 11 verbunden sind. Der Widerstand 5 ist möglichst klein gegen den Basiswiderstand 7 der folgenden Stufe, auf alle Fälle aber kleiner als dieser gewählt, desgleichen der Widerstand 15 im Verhältnis zum Widerstand 17 und der Widerstand 25 im Verhältnis zum Widerstand 27.
  • Im Ruhestand ist der Transistor 3 der Eingangsstufe übersteuert, da über den Widerstand 4 ein Öffnungsstrom in die Basis fließt. Folglich liegen der Kollektor des Transistors 3 und demnach der Eingang der ersten Stufe im Ruhestand etwa auf Nullpotential. Der Transistor 9 ist dabei ebenfalls gesättigt, da er über den Widerstand 7 einen Basisstrom bezieht, der ihn im Übersteuerungsbereich hält. Das Nullpotential an der Kathode der Diode 6 hat auf diesen Zustand keinen Einfluß, denn die Spannung an der Basis des gesättigten Transistors 9 ist nur geringfügig positiv, so daß die Diode 6 etwa im Nullpunkt betrieben wird und demgemäß hochohmig ist. Am Kollektor des Transistors 9 liegt infolgedessen ebenfalls ungefähr die Spannung Null, und die Diode16 wird dadurch im Nullpunkt betrieben, da der Transistor 16 durch den Basisstrom über den Widerstand 17 gesättigt ist. Das gleiche gilt für den Transistor 29. Im Ruhestand sind also alle vier Transistoren gesättigt.
  • Wenn am Eingang 14 ein positiver Impuls auftritt, wird der Transistor 3 für die Dauer t1 dieses Impulses gesperrt, und an seinem Kollektor ändert sich die Spannung sprunghaft auf den Wert der Spannung 11 (- U). Durch die negative Spannung, die jetzt -bei gleicher Höhe der Spannungen 11 und 12 - auf Grund der Spannungsteilung zwischen dem Widerstand 7 und dem vorzugsweise bedeutend niederohmigeren Widerstand 5 sowie der nun durchlässigen Diode 6 an seiner Basis liegt, wird der Transistor 9 augenblicklich gesperrt, und an seinem Kollektor tritt ein Spannungssprung von etwa Null auf den Wert der Spannung 12 (+ U) auf. Diese positive Spannung wirkt über die dafür in Durchlaßrichtung geschaltete Diode 16 auf den Transistor 19 und sperrt auch diesen. Auf diese Weise werden durch einen positiven Impuls am Eingang 14 sämtliche Transistoren der Kette gesperrt. Solange der positive Impuls am Eingang 14 anliegt, fließt ein Strom über den Widerstand 5 und die Diode 6 in den Kondensator 8 und lädt diesen negativ auf. Dadurch wird der Kondensator auf eine Spannung gebracht, die in bekannter Weise von der Höhe der Betriebsspannung 11, der Größe des resultierenden Widerstandes aus der Reihenschaltung von Widerstand 5 und Diode 6, der Kapazität des Kondensators 8 und der Zeit der Ladung, also der Dauer t1 des Eingangsimpulses bestimmt ist. In gleicher Weise wird mit Beginn des Eingangsimpulses der Kondensator 18 über einen Widerstand 15 und der Kondensator 28 über den Widerstand 25 aufgeladen.
  • Wenn der Eingangsimpuls zu Ende ist und der Transistor 3 wieder gesättigt wird, steht an der Basis von Transistor 9 weiterhin die negative Spannung des Kondensators 8 an. Da die linke Seite der Diode 6 jetzt auf Nullpotential liegt, ist die Diode 6 gesperrt und trennt den Ausgang der Schaltstufe (Widerstand 5, Transistor 3) vom Basiskreis des Transistors 9 ab. Der Kondensator 8 kann sich nun allein über den Widerstand 7 entladen, der nach vorhergehendem wesentlich größer als der Ladewiderstand 5 ist. Die Zeit 1" die verstreicht, bis die Spannung am Kondensator und damit an der Basis den Wert, im beschriebenen Fall etwa Null, erreicht, bei dem der Transistor wieder leitend wird, ist in bekannter Weise von der Höhe der Spannung 12, der Größe des Widerstandes 7 und der Größe der Spannung, auf die der Kondensator 8 aufgeladen ist, abhängig. Da die letzte Größe ein Maß für die Impulszeit t1 ist, erhält man eine Beziehung zwischen dieser Zeit t1 und der Sperrzeit t2 des Transistors 9, die bei gleicher Höhe der Spannungen 11 und 12 und geeigneter Dimensionierung der Widerstände und des Kondensators durch das Verhältnis des Widerstandes 5 zum Widerstand 7 gegeben ist. Bei der Bemessung der Schaltungselemente muß lediglich beachtet werden, daß die Zeitkonstante des RC-Glieds aus Widerstand 5 und Kondensator 8 groß gegen die Dauer des Eingangsimpulses gewählt wird und der Widerstand 7 um einen bestimmten Faktor größer als der Widerstand 5 bemessen wird. Die Dauer t2 des Ausgangsimpulses der ersten Stufe ist dann gegenüber der Zeit t1, die der Eingangsimpuls dauert, zusätzlich um den Faktor R' größer, oder R, In der mehrstufigen Ausführung nach F i g. 2 geht der Transistor 9, wie beschrieben, nach der Zeit in den Sättigungszustand zurück; daher erreicht der Transistor 19 erst nach der Zeit und der Transistor 29 nach der Zeit den Sättigungszustand. Der Verlängerungsfaktor der Anordnung ist demnach: Wenn das Verhältnis der Kollektorwiderstände (5, 15, 25) zu den Basiswiderständen (7, 17, 27) nur 1:9 gewählt wird, ergibt sich mit der Anordnung nach F i g. 2 eine Verlängerung um den Faktor 10 pro Stufe, also insgesamt ein Verlängerungsfaktor von 1000.
  • Wenn die Eingangsimpulse nicht positiv sondern negativ sind, ist in der Vorstufe als Transistor 3 an Stelle eines pnp-Transistors ein npn-Transistor einzusetzen, dessen Kollektor- und Basiswiderstand je an eine gegenüber dem Bezugspotential positive Spannung 12 anzuschließen sind. Die darauffolgende Verlängerungsstufe enthält dann einen pnp-Transistor usf.
  • Die Hintereinanderschaltung mehrerer Stufen hat natürlich zur Folge, daß sich Ungenauigkeiten, die von Restspannungen oder Unlinearitäten herrühren könnten, multiplizieren. Es liegt im Rahmen der Erfindung, diese Ungenauigkeiten durch bekannte Mittel, wie Gegenkopplung u. ä., weitgehend zu beseitigen. Des weiteren ist es möglich, die speziell bei Impulsen verhältnismäßig langer Dauer schwer zu realisierende Forderung daß die Zeitkonstante des RC-Gliedes R5, C8 bzw. R15, C18 usw. groß gegen die Dauer des Eingangsimpulses sein muß, dadurch zu umgehen, daß der die Lade- und Entladezeit des Kondensators bestimmende Strom konstant gehalten wird. Die an sich bekannten Mittel zur Einspeisung konstanter Ströme, zu denen auch der sogenannte Currector, eine Germanium- oder Siliziumdiode zum Erzeugen konstanter Ströme, gehört, können dabei an die Stelle der Kollektorwiderstände (5, 15, 25) und Basiswiderstände (7, 17, 27) treten; sie können aber auch für alle Stufen gemeinsam in die Zuleitungen der Betriebsspannungen 11 und 12 eingeschaltet werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung zur Abgabe eines um einen einstellbaren Faktor gegenüber einem Eingangsimpuls verlängerten Ausgangsimpulses, welche Anordnung aus einer oder mehreren Stufen mit je einem Transistor besteht, dessen Steuerelektrode an den Verbindungspunkt eines zwischen zwei verschiedene Potentiale eingeschalteten Serien-RC-Glieds angeschlossen ist, dem die Eingangsimpulse über eine für diese Impulse in Durchlaßrichtung gepolte Diode zugeführt werden, d adurch gekennzeichnet, daß der ersten Stufe (6 ...15) der Anordnung eine Schaltstufe (3 ... 5) vorgeschaltet ist, die einen Transistor (3) mit dem Leitfähigkeitstyp des Transistors (9) der ersten Stufe entgegengesetztem Leitfähigkeitstyp enthält und deren Arbeitswiderstand (5) im Verhältnis zum Widerstand (7) des RC-Glieds (7, 8) der nachfolgenden Stufe entsprechend dem gewünschten Verlängerungsfaktor, der der Summe dieser beiden Widerstände (5, 7), geteilt durch den Arbeitswiderstand (5), entspricht, bemessen ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehreren hintereinandergeschalteten Stufen die Transistoren (9, 19, 29) abwechselnd jeweils entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp aufweisen und die Widerstände (7, 17, 27) der RC-Glieder abwechselnd an einander entgegengesetzte Potentiale (11, 12) angeschlossen sind und die Arbeitswiderstände (5, 15, 25) der Vorstufe und der ersten bis vorletzten Stufe im Verhältnis zu den Widerständen (7, 17, 27) der RC-Glieder der folgenden Stufen entsprechend dem gewünschten Verlängerungsfaktor bemessen sind, der das Produkt der Verlängerungsfaktoren der einzelnen Stufen darstellt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für positive Eingangsimpulse die erste Stufe wie auch alle weiteren ungeradzahligen Stufen der Anordnung mit npn-Transistoren (9, 29) und die Vorstufe ebenso wie alle geradzahligen Stufen der Anordnung mit pnp-Transistoren (3, 19) aufgebaut sind, während für negative Eingangsimpulse die entgegengesetzten Verhältnisse gelten.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensatoren (8, 18,28) mit konstantem Strom geladen und entladen werden und die an sich bekannten Elemente zur Konstantstromeinspeisung an Stelle der Arbeitswiderstände (5, 15, 25) und der Widerstände (7, 17, 27) der RC-Glieder oder zusätzlich zu diesen vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1144 762.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1144762B (de) * 1960-06-23 1963-03-07 Telefunken Patent Schaltungsanordnung zur Erzeugung rechteckiger Impulse

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1144762B (de) * 1960-06-23 1963-03-07 Telefunken Patent Schaltungsanordnung zur Erzeugung rechteckiger Impulse

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