DE1222801B - Sauerstoffatemschutzgeraet mit Regeneration der Ausatemluft - Google Patents
Sauerstoffatemschutzgeraet mit Regeneration der AusatemluftInfo
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- A62B—DEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
- A62B7/00—Respiratory apparatus
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
^—4222 801
/BIBLIOTHEK >.
( 06S DEUTSCHEN )
\PATEMTA»iTiSi/
Int. α.:
A62b
Deutschem.: 61 a-29/01
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
1222 801
V16065 V/61 a
28. Februar 1959
11. August 1966
V16065 V/61 a
28. Februar 1959
11. August 1966
Die Erfindung betrifft ein Sauerstoffatemschutzgerät mit Regeneration der Ausatemluft, dessen
Sauerstoffflasche in einer Ausnehmung der Luftreinigungspatrone angeordnet ist, an deren die Chemikalien
enthaltendem Raum an in Strömungsrichtung entgegengesetzten Seiten der Chemikalienfüllung der
Atembeutel und ein sowohl zum Einatmen als auch zum Ausatmen dienender Atemschlauch angeschlossen
sind.
Ein bekanntes Gerät dieser Art arbeitet nach dem Pendelsystem. Dies hat den Nachteil, daß die Atemluft
sowohl beim Einatmen als auch beim Ausatmen durch die mit Chemikalien gefüllte Luftreinigungspatrone
geleitet wird, wodurch ein verhältnismäßig großer Totraum im Gerät vorhanden ist. Dieser hat
zur Folge, daß der Gerätträger, besonders bei flacher Atmung, einen großen Teil der stark mit CO2 angereicherten
Ausatemluft wieder einatmet. Sie verursacht eine unphysiologische Atemtätigkeit und stellt
für den Gerätträger eine Gefahr dar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil des bekannten Gerätes zu beseitigen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der die Sauerstoffflasche aufnehmende Raum der
Luftreinigungspatrone nach außen luftdicht ab- «5 geschlossen und mit dem Atemschlauch sowie der
Verbindung zwischen dem Atembeutel und dem die Chemikalien enthaltenden Raum der Luftreinigungspatrone
verbunden ist und daß die Atemluft mittels Ein- und Ausatemventile nach Verlassen des Atem-Schlauches
im Kreislauf zu diesem zurückgeführt wird. Ein Gerät nach der Erfindung hat den Vorteil,
daß sein Atemwiderstand kleiner ist, weil die Atemluft die Luftreinigungspatrone nur einmal durchströmen
muß.
Für die Anordnung der Ein- und Ausatemventile bestehen mehrere Möglichkeiten. So kann das Sieb
auf der dem Atemschlauch zugewendeten Seite der Chemikalienfüllung mit Einatemventilen und ein den
die Sauerstoffflasche aufnehmenden Raum abschließendes Bodenstück mit einem Ausatemventil versehen
sein; oder das Sieb ist auf der dem Atemschlauch zugewendeten Seite der Chemikalienfüllung mit Ausatemventilen
und ein den die Sauerstoffflasche aufnehmenden Raum abschließendes Bodenstück mit
einem Einatemventil versehen. Der die Sauerstoffflasche aufnehmende Raum der Luftreinigungspatrone
kann weiter nach außen durch einen Gummiring abgedichtet sein. Bei einer weiteren Ausgestaltung
der Erfindung ist die Luftreinigungspatrone an ihrer dem herausragenden Ende der Sauerstoffflasche
entgegengesetzten Seite mit einem deckelartigen Ver-Sauerstoffatemschutzgerät mit Regeneration der
Ausatemluft
Ausatemluft
Anmelder:
VEB Medizintechnik Leipzig,
Leipzig W 35, Franz-Flemming-Str. 43
Als Erfinder benannt:
Hans Döring, Leipzig
Hans Döring, Leipzig
Schluß luftdicht verschlossen. Der Gummiring kann durch eine auf den Hals der Sauerstoffflasche aufgeschraubte
Mutter gegen die Sauerstoffflasche und die Längswand des die Sauerstoffflasche aufnehmenden
Raums gepreßt sein. Es ist zweckmäßig, den deckelartigen Verschluß mit einem nach innen ragenden
umlaufenden Flansch zu versehen, in dem mehrere Bohrungen angeordnet sind. Schließlich kann der
die Sauerstoffflasche aufnehmende Raum über eine Anzahl Bohrungen mit dem Atemschlauch in Verbindung
stehen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
Die Sauerstoffflasche 1 ist von der Luftreinigungspatrone 2 mantelförmig umschlossen und mit dieser
über den Druckminderer 3, das Flaschenventil 4, die Zumeßdüse 5 und das Handzusatzventil 6 verbunden.
Die ringförmig ausgebildete Luftreinigungspatrone ist mit CO2-Absorptionsmasse 7 gefüllt, welche zwischen
dem Sieb 8 und dem durch eine Druckfeder 10 belasteten Sieb 9 angeordnet ist. Das im Kopfteil 11 der
Luftreinigungspatrone 2 befindliche Sieb 8 ist mit Einatemventilen 21 versehen, so daß ein Durchströmen
der CO2-Absorptionsmasse 7 nur in Richtung
zum Kopfteil möglich ist. Der die Sauerstoffflasche 1 aufnehmende Raum 12 der Luftreinigungspatrone
2 ist an seinem dem Kopfteil 11 entgegengesetzten Ende von einem Bodenstück 13 abgeschlossen,
das mit einem Ausatemventil 14 versehen ist. Nach außen ist der Raum 12 durch einen Gummiring
15 abgedichtet, der von einer auf den Hals der Sauerstoffflasche aufgeschraubten Mutter 16 gegen die
Sauerstoffflasche und die Längswand des die Sauerstoffflasche aufnehmenden Raums 12 gepreßt ist.
Eine Anzahl Bohrungen 17 stellen die Verbindung vom Raum 12 zum Atemschlauch 18 her, der vor den
Einatemventilen 21 an dem Kopfteil 11 der Luftreinigungspatrone 2 angeschlossen ist. Zwei weitere
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Anschlüsse an der Luftreinigungspatrone dienen zum Befestigen des Atembeutels 22 und des Überdruckventils
23. Ein deckelartiger Verschluß 19 der Luftreinigungspatrone, welcher deren Wiederfüllen mit
neuer CO2-Absorptionsmasse 7 nach dem Gebrauch
des Geräts gestattet, ist mit Bohrungen 20 versehen. Diese verbinden die vom Bodenstück 13 und dem
Verschluß 19 begrenzte Kammer 24 mit der Luftreinigungspatrone 2 bzw. mit dem Atembeutel 22.
Bei geöffnetem Flaschenventil 4 strömt der Sauerstoff aus der Sauerstoffflasche 1 zum Druckminderer
3, wird dort entspannt, dann durch die Zumeßdüse 5 geleitet und der Luftreinigungspatrone 2 über
den Patronenanschluß 25 im Kopfteil 11 zugeführt.
Die ausgeatmete Luft strömt vom Mundstück 26 durch den Atemschlauch 18 zum Kopfteil 11 der Luftreinigungspatrone
2 und von dort durch die Bohrungen 17 in den Raum 12 und gelangt über das Ausatemventil
14 durch die Bohrungen 20 im Verschluß 19 in den Atembeutel 22.
Während des Einatemvorganges strömt die im Atembeutel 22 gesammelte Luft durch das Sieb 9 zur
CO2-Absorptionsmasse 7, wird dort von CO2 befreit
und gelangt dann über das Sieb 8, die Einatemventile 21 und den Atemschlauch 18 sowie das Mundstück
26 in die Lunge des Gerätträgers.
Falls bei größerer Anstrengung die Sauerstoffzufuhr zu gering sein sollte, kann durch Druck auf
den Knopf des Handzusatzventils 6 zusätzlich Sauerstoff in das Gerät geleitet werden. Wird der in gleichbleibender
Menge zufließende Sauerstoff von dem Gerätträger nicht vollständig verbraucht, so entsteht
im Gerät nach absehbarer Zeit ein Überdruck. Das Gerät ist dann durch Drücken eines Knopfes am
Überdruckventil 23 zu entlüften.
Claims (8)
1. Sauerstoffatemschutzgerät mit Regeneration der Ausatemluft, dessen Sauerstoffflasche in einer
Ausnehmung der Luftreinigungspatrone angeordnet ist, an deren die Chemikalien enthaltendem
Raum an in Strömungsrichtung entgegengesetzten Seiten der Chemikalienfüllung der Atembeutel
und ein sowohl zum Einatmen als auch zum Ausatmen dienender Atemschlauch angeschlossen
sind, dadurch gekennzeichnet, daß der die Sauerstoffflasche (1) aufnehmende Raum (12)
der Luftreinigungspatrone (2) nach außen luftdicht abgeschlossen und mit dem Atemschlauch
(18) sowie der Verbindung zwischen dem Atembeutel (22) und dem die Chemikalien enthaltenden
Raum der Luftreinigungspatrone (2) verbunden ist und daß die Atemluft mittels Ein- und
Ausatemventile nach Verlassen des Atemschlauches (18) im Kreislauf zu diesem zurückgeführt
wird.
2. Sauerstoffatemschutzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb (8) auf der
dem Atemschlauch (18) zugewendeten Seite der Chemikalienfüllung mit Einatemventilen (21) und
ein den die Sauerstoffflasche (1) aufnehmenden Raum (12) abschließendes Bodenstück (13) mit
einem Ausatemventil (14) versehen ist.
3. Sauerstoff atemschutzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb auf der
dem Atemschlauch zugewendeten Seite der Chemikalienfüllung mit Ausatemventilen und ein den
die Sauerstoffflasche aufnehmenden Raum abschließendes Bodenstück mit einem Einatemventil
versehen ist.
4. Sauerstoffatemschutzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der die Sauerstoffflasche (1) aufnehmende Raum (12) der Luftreinigungspatrone (2) nach außen
durch einen Gummiring (15) abgedichtet ist.
5. Sauerstoffatemschutzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Luftreinigungspatrone (2) an ihrer dem herausragenden Ende der Sauerstoffflasche (1) entgegengesetzten
Seite mit einem deckelartigen Verschluß (19) luftdicht verschlossen ist.
6. Sauerstoffatemschutzgerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Gummiring
(15) durch eine auf den Hals der Sauerstoffflasche (1) aufgeschraubte Mutter (16) gegen die
Sauerstoffflasche und die Längswand des die Sauerstoffflasche aufnehmenden Raums (12) gepreßt
ist.
7. Sauerstoffatemschutzgerät nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der deckelartige
Verschluß (19) mit einem nach innen ragenden umlaufenden Flansch versehen ist, in dem
mehrere Bohrungen (20) angeordnet sind.
8. Sauerstoffatemschutzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der die Sauerstoffflasche (1) aufnehmende Raum (12) über eine Anzahl Bohrungen (17) mit dem
Atemschlauch (18) in Verbindung steht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 447 334.
Britische Patentschrift Nr. 447 334.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 609/26 8.66 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV16065A DE1222801B (de) | 1959-02-28 | 1959-02-28 | Sauerstoffatemschutzgeraet mit Regeneration der Ausatemluft |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEV16065A DE1222801B (de) | 1959-02-28 | 1959-02-28 | Sauerstoffatemschutzgeraet mit Regeneration der Ausatemluft |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1222801B true DE1222801B (de) | 1966-08-11 |
Family
ID=7575409
Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1222801B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4744357A (en) * | 1985-08-05 | 1988-05-17 | Respirator Research Ltd. | Portable emergency breathing apparatus |
| US4750485A (en) * | 1985-08-05 | 1988-06-14 | Respirator Research Ltd. | Portable emergency breathing apparatus |
| FR2634130A1 (fr) * | 1988-07-12 | 1990-01-19 | Bertin & Cie | Appareil respiratoire autonome de secours |
| US4917081A (en) * | 1985-08-05 | 1990-04-17 | Respirator Research, Ltd. | Portable emergency breathing apparatus |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB447334A (en) * | 1934-11-15 | 1936-05-15 | Robert Henry Davis | Improvements in or relating to breathing apparatus |
-
1959
- 1959-02-28 DE DEV16065A patent/DE1222801B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB447334A (en) * | 1934-11-15 | 1936-05-15 | Robert Henry Davis | Improvements in or relating to breathing apparatus |
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| US4744357A (en) * | 1985-08-05 | 1988-05-17 | Respirator Research Ltd. | Portable emergency breathing apparatus |
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| WO1990000421A1 (fr) * | 1988-07-12 | 1990-01-25 | Bertin & Cie | Appareil respiratoire autonome de secours |
| US5027810A (en) * | 1988-07-12 | 1991-07-02 | Bertin & Cie | Self-contained emergency breathing apparatus |
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