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DE1222455B - Mit einer hydraulischen Zwangssteuerung ausgeruestetes Reinigungsgeraet fuer Behaelter, Tanks, Faesser, Kannen od. dgl. - Google Patents

Mit einer hydraulischen Zwangssteuerung ausgeruestetes Reinigungsgeraet fuer Behaelter, Tanks, Faesser, Kannen od. dgl.

Info

Publication number
DE1222455B
DE1222455B DEH51859A DEH0051859A DE1222455B DE 1222455 B DE1222455 B DE 1222455B DE H51859 A DEH51859 A DE H51859A DE H0051859 A DEH0051859 A DE H0051859A DE 1222455 B DE1222455 B DE 1222455B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
cleaning device
cylinder
pipe
control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH51859A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Hammelmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH51859A priority Critical patent/DE1222455B/de
Publication of DE1222455B publication Critical patent/DE1222455B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B3/00Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements
    • B05B3/02Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements
    • B05B3/04Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements driven by the liquid or other fluent material discharged, e.g. the liquid actuating a motor before passing to the outlet
    • B05B3/0412Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements driven by the liquid or other fluent material discharged, e.g. the liquid actuating a motor before passing to the outlet comprising a liquid driven piston motor

Landscapes

  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

  • Mit einer hydraulischen Zwangssteuerung ausgerüstetes Reinigungsgerät für Behälter, Tanks, Fässer, Kannen od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf ein Reinigungsgerät für Behälter, Tanks, Fässer, Kannen od. dgl. mit einem drehbaren Düsenkopf, der mit seiner Rotationsachse senkrecht zum Zuflußrohr an einem vom Reinigungsmedium beaufschlagten, parallel zum Zuflußrohr hin- und hergehenden Zylinder gelagert ist und durch die Hubbewegungen des Zylinders sowohl schrittweise um die Längsachse des Zuflußrohres geschwenkt als auch um seine eigene Rotationsachse gedreht wird.
  • Es ist schon ein Reinigungsgerät vorgeschlagen worden, bei dem der Düsenkopf in einem vom Reinigungsmedium beaufschlagten, hin- und hergehenden Zylinder drehbar gelagert ist, welcher über ein in der verlängerten Längsachse des Zuflußrohres vorgesehenes, einer Zylinderkammer zugeordnetes Ventil umsteuerbar ist. Das Ventil weist einen Ventilkörper auf, der mit einer zylindrischen Schraubenfeder zusammenarbeitet.
  • Bei den Reinigungsgeräten, die in geschlossenen Tanks od. dgl. eingesetzt werden, ist es unbedingt erforderlich, daß ein gleichmäßiger, einwandfreier Betrieb gewährleistet ist.
  • Nach der Entnahme des Gerätes muß der Behälter an allen Stellen in gleicher Weise gereinigt sein. Auf jeden Fall muß eine Unterbrechung des Reinigungsbetriebes, also ein Stehenbleiben des Gerätes, vermieden werden.
  • Da Federn im allgemeinen störanfällige Konstruktionselemente darstellen, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Reinigungsgerät mit den beschriebenen Freiheitsgraden zu entwickeln, bei dem störanfällige Konstruktionselemente vermieden sind. Die erfindungsgemäße Lösung besteht in einer hydraulischen Zwangssteuerung.
  • In der verlängerten Längsachse des Zuflußrohres ist ein über Anschläge betätigbarer Hilfssteuerschieber angeordnet, der die Abflußbohrungen eines ihn umschließenden Hauptsteuerschiebers schaltet. Ferner ist zum Steuern der Zuflußbohrungen für die Steuerräume des Hauptschiebers ein über Anschläge bewegbarer Ringschieber vorgesehen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das Schaltstück des Hilfssteuerschiebers mit einer Stange verbunden, deren Kopf in dem Hohlraum einer Kappe gleitet. Der Hohlraum weist als Anschlagflächen dienende Stirnflächen auf. Im Zusammenwirken des Kopfes der Stange mit den Anschlagflächen wird der Hilfssteuerschieber geschaltet.
  • Der Hilfs- und der Hauptschieber sind im Innenraum eines mit dem hin- und herbewegbaren Zylinder fest verbundenen Rohres angeordnet. Das Schaltstück des Hauptschiebers steuert den Zu- und Abfluß, die dem Zylinderraum zugeordnet sind.
  • Der Ringschieber ist auf dem fest mit dem hin-und herbewegbaren Zylinder verbundenen Innenrohr gleitend gelagert.
  • Weitere Kennzeichen und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der folgenden Beschreibung einer vorteilhaften, beispielsweisen Ausführungsform.
  • F i g. 1 bis 4 zeigen das Reinigungsgerät im Schnitt, und zwar in verschiedenen Schaltstellungen; F i g. 5 ist ein Schnitt nach der Linie V-V in Fig.3.
  • Das Reinigungsmedium wird unter hohem Druck durch das Rohr 1 zugeführt. Dieses Rohr ist in eine Kappe 2 geschraubt, die über Kugeln 3 formschlüssig mit einer Buchse 4 verbunden ist. Auf der Buchse 4 gleitet die Verschlußkappe 5 des Zylinders 6. Die Buchse 4 ist mit dem Kolben 7 verschraubt, der während des gesamten Betriebes feststeht. Damit eine einwandfreie Dichtung der Verschlußkappe gegenüber der Buchse 4 erreicht wird, ist in der Verschlußkappe 5 ein Dichtungsring 8 vorgesehen. Die Abdichtung des Kolbens 7 gegenüber dem hin- und herbewegbaren Zylinder 6 erfolgt über den Dichtungsring 9.
  • Im vorderen Teil der Kappe 2 ist ein Klemmkörperfreilauf 10 vorgesehen, dessen Innenring auf dem Profilstück 11 gelagert ist. Das Profilstück weist eine zylindrische Hülse 12 auf, die das Innenrohr 13 mindestens teilweise umgreift. In Aussparungen 14 des Vorsprunges sind Kugeln 15 angeordnet, die mit schraubenlinienförmigen Gleitbahnen 16 zusammenarbeiten. Diese Gleitbahnen sind in den Außenmantel des Rohres 13 eingearbeitet. Das Rohr 13 bewegt sich mit dem Zylinder 6 hin und her. Bei einer Bewegung des Zylinders in der einen Richtung wird durch die Zusammenarbeit der Gleitbahnen 16 mit den Kugeln 15 sowie mit dem Freilauf 10 eine Drehbewegung des Zylinders 6 um die Längsachse des Reinigungsgerätes erzeugt. Bei der Bewegung in der anderen Richtung dreht sich ausschließlich das Profilstück 11 mit der zylindrischen Hülse 12 relativ zu der feststehenden Kappe 2, so däß der Zylinder 6 seine Drehbewegung erst beim nächsten Hub fortsetzt.
  • In .dem Rohr 13 ist ein Hilfssteuerschieber 17 angeordnet-. Dieser besteht aus einem Schaltstück 18, das gleitbar in einem Hauptschieber 19 gelagert ist, und aus einer Stange 20, die -mit dem Schaltstück verbunden ist und an dem dem Zuflußrohr zugewandten Ende einen Kopf 21 aufweist. Dieser Kopf ist in dem Innenraum 22 einer Kappe 23, die auf das Profilstück 11 geschraubt ist, bewegbar angeordnet. Die Stirnflächen 24 und 25 der Kappe dienen als Anschlagflächen, über die der Hilfssteuerschieber 17 schaltbar ist. über den Hilfssteuerschieber werden die Abflußbohrungen der Steuerräume des Hauptschiebers 19 geschaltet. Die Steuerräume des Hauptschiebers--werden stirnseitig durch eine Ringfläche des Rohres 13 und durch eine Begrenzungsfläche einer in das Rohr eingesetzten Buchse 26 begrenzt. _ Die Zuflußbohrungen der Steuerräume des Hauptschiebers werden über den Ringschieber 27 geschaltet. Dieser wird entweder durch die Anschlagfläche 28 oder durch die Anschlagschraube 29 betätigt. Die Anschlagschraube 29 ist an einer Zahnstange 30 eines mit dem Kolben 7 verschraubten Rohres 31 befestigt. Mit der Zahnstange kämmen Ritzelwellen 50 und -51, auf denen die Düsenhalter 52 und 53 für die Düsen 54 befestigt sind.
  • Am hinteren Ende weist der Hauptschieber das Schaltstück 32 auf. Dieses steuert den Zu- und Abfluß des Zylinderraumes 33.
  • Bei der in F i g..1 dargestellten Stellung fließt das unter Druck stehende Reinigungsmedium von dem Rohr 1 über Bohrungen 33 a des Profilstücks 11, den Ringräumen 34 und 35 in den Raum 36. Dieser Raum steht während des gesamten Betriebes des Reinigungsgerätes unter dem Druck des Preßwassers. über die Bohrungen 37 und 38 des Rohres 13 strömt das Preßwasser durch den Ringraum 39, die Bohrungen 40 und 41 in den Zylinderraum 33. Hier baut sich ein Druck auf, und da die wirksame Querschnittsfläche des Raumes 33 größer ist als die des Raumes 36 a, bewegt. sich der Zylinder in der F i g.1 nach rechts. Der Raum 36 a steht über die Bohrung 55 ständig mit der Zulaufleitung in Verbindung. In der in F i g.1 dargestellten Schaltstellung des Hilfssteuerschiebers ist der Steuerraum 42 des Hauptschiebers, und zwar über die Bohrung 43 mit dem Auslaß 44 verbunden. über die Bohrung 45 kann Preßwasser vor den Kolben 46 des Hauptschiebers strömen, so daß dieser sich nach links bewegt.
  • Das Schaltstück 32 des Hauptschiebers nimmt die in F i g. 2 aufgezeigte Stellung ein und schaltet den Zylinderraum 33 auf Abfluß. Über den Kanal 40 und die Bohrung 47 kann das Preßwasser bei 44 abfließen. Durch den Flüssigkeitsdruck im Raum 36 a bewegt sich der Zylinder nach links. Bei der Schaltung des Hauptschiebers von der in F i g.1 aufgezeigten Stellung in die in der F i g. 2 dargestellten wird mit dem Hauptschieber auch der Hilfsschieber bewegt. Der Hub des Zylinders in Richtung auf das Zuflußrohr wird durch die Umschaltung des Hilfsschiebers durch das Zusammenarbeiten des Stangenkopfes 21 mit der Anschlagfläche 25 und durch das Zusammenarbeiten des Ringschiebers 27 mit der Anschlagfläche 28 bewirkt. In F i g. 3 ist die Umschaltung schon erfolgt. Der Steuerraum 42 a ist mit dem Abfluß 44 verbunden, während der Steuerraum 42 des Hauptschiebers mit dem Preßwasserzufluß in Verbindung steht. Der Zufluß erfolgt über die Bohrung 48. Durch den Preßwasserdruck, der sich im Steuerraum 42 aufbaut, wird der Hauptschieber zusammen mit dem Hilfsschieber in die in F i g. 4 aufgezeigte Stellung gebracht. In dieser Stellung ist der Zylinderraum 33 auf Zufluß geschaltet, so daß sich der Zylinder nach rechts bewegt. Eine Hubumkehr erfolgt bei einem Zusammenarbeiten des Stangenkopfes 21 mit der Anschlagfläche 24 und des Ring-Schiebers 27 mit der Anschlagschraube 29.
  • Durch die beschriebene Zwangssteuerung wird somit eine Hin- und Herbewegung des Zylinders erzielt. Dabei dreht sich der Zylinder schrittweise.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Reinigungsgerät für Behälter, Tanks, Fässer, Kannen od. dgl., mit einem drehbaren Düsenkopf, der mit seiner Rotationsachse senkrecht zum Zuflußrohr an einem vom Reinigungsmedium beaufschlagten, parallel zum Zuflußrohr hin- und hergehenden Zylinder gelagert ist und durch die Hubbewegungen des Zylinders sowohl schrittweise um die Längsachse des Zuflußrohres geschwenkt als auch um seine eigene Rotationsachsegedrehtwird, dadurch gekennzeichnet, daß in der verlängerten Längsachse des Zuflußrohres (1) ein über Anschläge (21, 24, 25) betätigbarer Hilfssteuerschieber (17) angeordnet ist, der die Abflußbohrungen eines ihn umschließenden Hauptsteuerschiebers (19) schaltet, und daß zum Steuern der Zuflußbohrungen für die Steuerräume (42, 42 a) des Hauptschiebers ein über Anschläge (28, 29) bewegbarer Ringschieber (27) vorgesehen ist.
  2. 2. Reinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltstück (18) des Hilfsschiebers (17) mit einer Stange (20) verbunden ist, deren Kopf (21). in dem Hohlraum (22) einer Kappe (23) gleitet, wobei der Hohlraum als Anschlagflächen dienende Stirnflächen (24, 25) aufweist.
  3. 3. Reinigungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfs- und der Hauptschieber im Innenraum eines mit dem hin-und herbewegbaren Zylinder (6) fest verbundenen Rohres (13) angeordnet sind.
  4. 4. Reinigungsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem dem Zuflußrohr (1) zugewandten Ende des Innenrohres (13) in den Außenmantel eingearbeitete, schraubenlinienförmige Gleitbahnen (16) vorgesehen sind, mit denen in einer zylindrischen Hülse (12) gelagerte Kugeln (15) zusammenwirken, wobei die Hülse mit einem Profilstück (11) verbunden ist, das einen Klemmkörperfreilauf (10) trägt.
  5. 5. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltstück (32) des Hauptschiebers den Zu- und Abfluß des Zylinderraumes (33) steuert.
  6. 6. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring-Schieber (27) auf dem Innenrohr (13) gleitend gelagert ist und mit der Stirnfläche (28) der zylindrischen Hülse (12) und einer Anschlagschraube (29) zusammenarbeitet.
DEH51859A 1964-02-27 1964-02-27 Mit einer hydraulischen Zwangssteuerung ausgeruestetes Reinigungsgeraet fuer Behaelter, Tanks, Faesser, Kannen od. dgl. Pending DE1222455B (de)

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