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DE1282435B - Spritzrohr zur Reinigung der Siebe von Papiermaschinen - Google Patents

Spritzrohr zur Reinigung der Siebe von Papiermaschinen

Info

Publication number
DE1282435B
DE1282435B DEH47109A DEH0047109A DE1282435B DE 1282435 B DE1282435 B DE 1282435B DE H47109 A DEH47109 A DE H47109A DE H0047109 A DEH0047109 A DE H0047109A DE 1282435 B DE1282435 B DE 1282435B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spray
spray tube
valve housing
tube according
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH47109A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Hammelmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH47109A priority Critical patent/DE1282435B/de
Publication of DE1282435B publication Critical patent/DE1282435B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/32Washing wire-cloths or felts

Landscapes

  • Fluid-Driven Valves (AREA)

Description

  • Spritzrohr zur Reinigung der Siebe von Papiermaschinen Die Erfindung bezieht sich auf ein Spritzrohr zur Reinigung der Siebe von Papiermaschinen, das durch einen von dem unter Druck zugeführten spritzwasserbetätigten, hydraulischen Motor hin- und herbewegt wird. Das Spritzrohr ist an einem Ende als ringförmiger Arbeitskolben ausgebildet, der konzentrisch in dem hiermit zusammenarbeitenden, ortsfest angeordneten Zylinder und gleichzeitig auf einem in begrenztem Ümfang axial beweglichen Druckrohr, durch das das Spritzwasser geleitet wird, verschiebbar geführt ist. Dem als Differentialkolben ausgebildeten Arbeitskolben ist ein selbsttätig ansprechendes Ventil zugeordnet, dessen Ventilgehäuse sich über den gesamten Querschnitt des Zylinders erstreckt und einen zentrisch zur Spritzrohrlängsachse angeordneten, vom Spritzwasser durchflossenen Ventilkörper aufweist.
  • Bei dieser schon vorgeschlagenen Spritzrohrkonstruktion ist der Ventilkörper mit einem Druckrohr verbunden. Weiterhin ist der Ventilkörper gegenüber dem Ventilgehäuse durch Ringe abgedichtet.
  • Bei dieser Ausführung wird der Ventilkörper zusammen mit dem Druckrohr geschaltet. Die zwischen dem Ventilkörper und den Dichtungsringen bei der Schaltbewegung auftretenden Reibungskräfte sind relativ groß.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Schaltmechanismus so auszubilden, daß ausschließlich der Ventilkörper geschaltet wird, um dadurch die Reibungskräfte zwischen dem Ventilkörper und dem Ventilgehäuse herabzusetzen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Spritzrohr der obengenannten Art in der Weise ausgebildet, daß der flüssigkeitsdicht und verschiebbar in das Ventilgehäuse eingepaßte Ventilkörper das Druckrohr mit Abstand umgreift, welches an der Außenseite einen Anschlag zum Verschieben des Ventilkörpers gegenüber dem Ventilgehäuse und damit zum Umschalten der Druckwasserzufuhr für das hin- und hergehende Spritzrohr aufweist.
  • Es ist vorteilhaft, zwischen dem Anschlag und dem Ventilkörper eine Feder anzuordnen.
  • Die Erfindung ist an Hand von drei Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigen F i g. 1 und 2 den Steuerzylinder im Längsschnitt, F i g. 3 und 4 zwei Abwandlungsformen des Steuerzylinder im Bereich der Anschlußkappe.
  • Der Zylindermantel 1 weist an dem dem Spritzrohr zu-ewandten Ende eine Verschlußkappe 2 auf, die zur Abdichtuno, gegenüber dem Spritzrohr 3 mit Nutringen 4 versehen ist. In einer ringförmigen Aussparung der Verschlußkappe ist weiterhin ein Dichtungsring 5 angeordnet zur Abdichtung der Verschlußkappe gegenüber dem Zylindermantel 1. Das Hochdruckspritzrohr 3 ist an dem in den Steuerzylinder ragenden Ende mit einem Differentialkolben 6 ausgerüstet. Bei dem Ausführungsbeispiel (F i g. 2) ist der Differentialkolben 6 mit dem Hochdruckspritzrohr über ein Gewinde verbunden. Zur Ab- dichtung des Differentialkolbens gegenüberdemZylindermantel ist ein Nutring7 vorgesehen. ZurAbdichtung der unteren Kolbenbegrenzungsfläche gegenüber dem Druckrohr 8 dient ein O-Ring 9. Der Differentialkolben 6 ist auf dem Druckrohr 8 gleitbar angeordnet. Die eine Endstellung des Differentialkolbens wird durch den Ringflansch einer in das Druckrohr 8 eingesehraubten Hülse 10 festgelegt. Benachbart dem Differentialkolben 6 sind in dem Hochdruckspritzrohr Bohrungen 11 vorgesehen, durch die das Preßwasser von dem Innenraum des Hochdruckspritzrohres in den Raum 12 eintreten oder von diesem Raum in den Innenraum des Hochdruckspritzrohres austreten kann.
  • Das andere Ende des Steuerzylinders wird durch ein Ventilgehäuse 13 verschlossen. Die Festlegung des Ventilgehäuses 13 in dem Mantel 1 des Steuerzylinders erfolgt über eine Anschlußkappe 14, die auf den Mantel 1 geschraubt ist.
  • In dem Ausführungsbeispiel ist die Anschlußkappe mit Anschlußstutzen 15, 16 versehen. Das Druckrohr 8 gleitet in der Anschlußkappe 14. Zur Abdichtung des Außenmantels des Druckrohres gegenüber der Verschlußkappe ist ein Dichtungsring 17 innerhalb der Verschlußkappe vorgesehen. Die Schaltung des Ventilkörpers 18 erfolgt einerseits über den Differentialkolben 6 und andererseits über einen Anschlag 19, der fest mit dem Druckrohr 8 verbunden ist. Zwischen dem Anschla- 19 und dem Ventilkörper 18 ist eine Feder 20 angeordnet. Weiterhin ist dem Ventilkörper 18 eine Feder 21 vorgeschaltet, die mit dem Differentialkolben 6 zusammenarbeitet.
  • Der Steuerzylinder arbeitet wie folgt. Das Preßwasser wird über einen Anschlußstutzen der Kappe 14 oder aber an dem nicht dargestellten Ende des Spritzrohres zugeführt. über die Bohrungen11 gelangt es in den Raum 12. In der in den F i g. 1 und 2 aufgezeigten Stellung ist der Raum 22 zwischen dem Ventilgehäuse 13 und dem Differentialkolben 6 mit dem Auslaß 23 verbunden. Das Preßwasser aus dem Raum 22 kann über den Ringraum, der von dem Druckrohr 8 und dem Ventilkörper 18 begrenzt wird und über einen Kanal 24 in den Ringraum 25 eintreten, der mit dem Auslaß 23 in Verbindung steht.
  • Durch das durch die Bohrungen 11 in den Raum 12 einströmende Preßwasser wird also in dem Raum 12 ein Druck aufgebaut, durch den der Differentialkolben 6 von der in F i g. 2 aufgezeigten Stellung nach links bewegt wird. Der Differentialkolben 6 t' (Yleitet auf dem Druckrohr 8 und preßt das in dem Raum 22 befindliche Wasser über den Auslaß 23 nach außen. Der Differentialkolben 6 trifft schließlich auf die Feder 21 und schaltet bei einer bestimmten Federspannung den Ventilkörper 18.
  • Die Ansprechschwelle des Ventilkörpers wird durch federbelastete Kugeln 26, die in Aussparungen des Ventilkörpers eingreifen, bestimmt. Nach der Umschaltung des Ventilkörpers 18 fließt das Druckwasser über den Kanal 28 in die Bohrung 27 und gelangt von dort in den Ringraum 25 und wird über die Bohrung 24 und den Raum zwischen dem Druckrohr 8 und dem Ventilkörper 18 in den Raum 22 geleitet. Der Zufluß kann über eine Drosselschraube 29 geregelt werden. Da der wirksame Flüssigkeitsquerschnitt des Raumes 22 größer ist als der des Raumes 12, wird der Differentialkolben in die in F i g. 2 aufgezeigte Stellung zurückbewegt. Der Differentialkolben arbeitet im Zuge dieser Bewegung schließlich mit dem Ringflansch der Hülse 10 zusammen und spannt über den Anschlag 19 die Feder 20 bis diese die Ansprechschwelle überwindet und den Ventilkörper in die in F i g. 1 dargestellte Stellung zurückschaltet.
  • Das Spiel beginnt von neuem, so daß das Spritzrohr3 über das Preßwasser gesteuert, ständig eine Hin- und Herbewegung ausführt.
  • Während bei dem Ausführungsbeispiel in der F i g. 1 die Anschlußkappe 14 mit einem Kanal 28 ausgerüstet ist, der durch eine Bohrung geschaffen wird, ist es auch möglich, um die Fertigung zu vereinfachen, in die Anschlußkappe 14 einen zylindrischen Körper 30 einzusetzen. Der zylindrische Körper weist eine Nut 31 auf, die den Zuflußkanal bildet.
  • Bei der Ausführung nach F i g. 4 ist der zylindrische Körper 30 derart abgesetzt, daß zwischen dem zylindrischen Körper und der Anschlußkappe ein Ringraum 32 gebildet wird. Um sicher zu gewährleisten, daß dem Ventilgehäuse bzw. dem Ventilkörper nur sauberes Wasser zugeführt wird, ist bei der Ausführung nach F i g. 4 in dem Ringraum 32 eine Filterschicht 33 angeordnet. Durch diese Filterschicht wird der Ringraum in zwei Kammern geteilt. Das Preßwasser wird der inneren Kammer zugeführt, tritt dann durch die Filterschicht und gelangt in die äußere Kammer, von der es dem Steuerventil zugeleitet wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Spritzrohr zur Reinigung der Siebe von Papiermaschinen, das durch einen von dem unter Druck zugeführten spritzwasserbetätigten, hydraulischen Motor hin- und herbewegt wird, welches Spritzrohr an einem Ende als ringförmiger Arbeitskolben ausgebildet ist, der konzentrisch in dem hiermit zusammenarbeitenden, ortsfest angeordneten Zylinder und gleichzeitig auf einem in begrenztem Umfang axial beweglichen Druckrohr, durch das das Spritzwasser geleitet wird, verschiebbar geführt ist, welchem als Differentialkolb -en ausgeführten Arbeitskolben ein selbsttätig ansprechendes Ventil zugeordnet ist, dessen Ventilgehäuse sich über den gesamten Querschitt des Zylinders erstreckt und einen zentrisch zur Spritzrohrlängsachse angeordneten, vom Spritzwasser durchflossenen Ventilkörper aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der flüssigkeitsdicht und verschiebbar in das Ventilgehäuse (13) eingepaßte Ventilkörper (18) das Druckrohr (8) mit Abstand umgreift, welches an der Außenseite einen Anschlag (19) zum Verschieben des Ventilkörpers (18) gegenüber dem Ventilgehäuse (13) und damit zum Umschalten der Druckwasserzufuhr für das hin- und hergehende Spritzrohr aufweist.
  2. 2. Spritzrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Anschlag (19) und dem Ventilkörper (18) eine Feder (20) geschaltet ist. 3. Spritzrohr nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilgehäuse (13) über eine Anschlußkappe (14) im Zylindermantel (1) festgelegt ist. 4. Spritzrohr nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckrohr (8) in der Anschlußkappe (14) gleitet, die einen mit der Preßwasserzuführung in Verbindung stehenden, zum Ventilgehäuse (13) führenden Kanal (18) aufweist. 5. Spritzrohr nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in die Anschlußkappe (14) ein zylindrischer, mit einer Preßwasserzuführungsnut (31) versehener Körper (30) eingesetzt ist, der eine Führungsfläche für das Druckrohr (8) aufweist. 6. Spritzrohr nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Körper (30) derart abgesetzt ist, daß zwischen dem zylindrischen Körper und der Anschlußkappe (14) ein Ringraum (32) gebildet wird. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente Nr. 1195 153, 1208 989.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3522138A1 (de) * 1985-06-21 1987-01-02 Paul Hammelmann Hochdruckspritzrohr zur reinigung der siebe von papiermaschinen oder dergleichen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1195153B (de) * 1962-05-11 1965-06-16 Paul Hammelmann Spritzrohr zur Reinigung der Siebe von Papier-maschinen od. dgl.
DE1208989B (de) * 1961-12-14 1966-01-13 Paul Hammelmann Spritzrohr zur Reinigung der Siebe von Papiermaschinen od. dgl.

Patent Citations (2)

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