DE1221505B - UEberschiebmuffe fuer Rohrleitungen aus Gusseisen - Google Patents
UEberschiebmuffe fuer Rohrleitungen aus GusseisenInfo
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- DE1221505B DE1221505B DEB74150A DEB0074150A DE1221505B DE 1221505 B DE1221505 B DE 1221505B DE B74150 A DEB74150 A DE B74150A DE B0074150 A DEB0074150 A DE B0074150A DE 1221505 B DE1221505 B DE 1221505B
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L21/00—Joints with sleeve or socket
- F16L21/02—Joints with sleeve or socket with elastic sealing rings between pipe and sleeve or between pipe and socket, e.g. with rolling or other prefabricated profiled rings
- F16L21/03—Joints with sleeve or socket with elastic sealing rings between pipe and sleeve or between pipe and socket, e.g. with rolling or other prefabricated profiled rings placed in the socket before connection
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H5/00—Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
- D01H5/18—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
- D01H5/26—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars in which fibres are controlled by one or more endless aprons
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16L21/00—Joints with sleeve or socket
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Überschiebmuffe für Rohrleitungen aus Gußeisen Rohrleitungen für die Fortleitung von Flüssigkeiten und Gasen, insbesondere solche, die im Erdreich verlegt werden, bestehen zu einem erheblichen Teil aus gußeisernen Rohren, die einen Durchmesser bis zu 600 mm und eine Länge bis zu 6 m erreichen. Die Rohre werden in der Hauptsache im Schleudergießverfahren hergestellt, wobei entweder Sandformen oder Metallformen benutzt werden. Die Rohre werden fast durchweg als Muffenrohre ausgebildet, d. h., sie sind an dem einen Ende glattzylindrisch, während das andere Ende zur Aufnahme des Gegenrohres muffenartig erweitert ist. Zwischen Muffe und Einsteckende befindet sich eine Dichtung, die gewöhnlich aus einem Gummiring besteht. Je nach Art der gewünschten Rohrverbindung werden die Rohre mit Stemmuffen, Schraubmuffen, Stopf buchsenmuffen, Einschubmuffen usw. ausgeführt. Für das leichte Zusammenhalten und das Dichthalten dieser Rohrverbindungen sind von besonderer Wichtigkeit der Spitzendenaußendurchmesser, der engste Durchmesser der Muffe, der- als Zentrierbundmesser bezeichnet wird, und der Dichtungssitzmesser in der Muffe. Diese wesentlichen Maße dürfen nur in bestimmten Toleranzbereichen variieren und sind unterschiedlich für die einzelnen obengenannten Rohrverbindungen. Die Stemmuffenverbindung gestattet die größten Abweichungen von den Nennmaßen, während die sogenannten Einschubmuffenverbindungen eine enge Tolerierung verlangen.
- Auf Grund des Fertigungsverfahrens weisen Schleudergußrohre gewisse Abweichungen von den Nennmaßen auf. Absolut gesehen werden diese größer mit größer werdender Nennweite. Dieser Umstand ist mit dafür maßgebend, daß über eine bestimmte Größe hinaus das heute für die Massenrohrproduktion vorwiegend angewandte Schleuderverfahren in Metallformen nicht mehr wirtschaftlich ist. In Deutschland z. B. ist die größte Schleudergießmaschine dieser Art für Nennweite 800 mm Durchmesser installiert. Bei den meisten Schleudergießereien liegt die Fertigungsgrenze jedoch bei 500 bzw. 600 mm Durchmesser.
- Die Herstellung von Rohren mit Einschubmuffenverbindungen war lange Zeit nur auf kleine Nennweiten beschränkt. Die durch die enge Toleranzeinhaltung bedingten Fertigungsschwierigkeiten sind mit ein Grund dafür, daß sich solche Verbindungen in den großen Nennweiten nur gering eingeführt haben, obwohl gerade in diesen Nennweiten hinsichtlich der Verlegung die Vorteile gegenüber Stemm-, Schraub-und Stopfbuchsenverbindungen besonders groß sind.
- Um nun aber die dieser Verbindung an sich innewohnenden Vorteile auch bei den großen Abmessungen verwendbar zu machen, wird mit der Erfindung ein anderer Weg eingeschlagen. Es werden nicht mehr Muffenrohre verwendet, sondern an beiden Enden glattzylindrisch verlaufende Rohre, die in an sich bekannter Weise an der Stoßstelle durch eine Überschiebmuffe miteinander verbunden werden, so, daß sich zwei Dichtstellen ergeben, für die Dichtungsringe verwendet werden. Der Erfindungsgedanke liegt nun darin, daß die Verteilung der Toleranzen für die die Dichtung maßgeblich bestimmenden Flächen (Hauptmaße) auf die glatten Rohrenden und die Überschiebmuffe einseitig vorgenommen wird. In der Erkenntnis, daß es möglich ist, den Toleranzbereich für das eine Verbindungsteil einzuengen und dafür dem anderen Verbindungsteil eine entsprechend größere Toleranzbreite zuzugestehen, wird vorgeschlagen, die Überschiebmuffe an ihren für die Dichtung maßgeblichen Flächen auf ein eng toleriertes Maß zu bearbeiten, während die Einschiebrohre unbearbeitet sind.
- In Zahlenwerten drückt sich beispielsweise für die Nennweite 600 mm Durchmesser einer Einschubmuffenverbindung diese Toleranzverschiebung wie folgt aus:
Diese Verhältnisse sind in, den F i g. 1 bis 4 der Zeichnung graphisch wiedergegeben. Diese Darstellung zeigt, daß der Toleranzbereich des Einsteckendes größer geworden ist, obowhl der Gesamttoleranzbereich durch die Erfindung abnimmt..Höchstzulässige Toleranzen für den Rohraußen- Zentrierbund- Dichtungssitz- durchmesser durchmesser durchmesser A B C Bisher Muffenrohr, unbearbeitet 4,7 mm 3,7 mm 3,7 mm Erfindung Glattrohr mit nur am Zentrierbund bearbeitetem Überschieber 6,2 mm 1,0 mm 3,6 mm Glattrohr mit vollständig bearbeitetem Überschieber 7,4 mm 1,0 mm 1,0 mm - Bei Verwendung von Dichtringen gleicher Abmessungen sind unter den oben angeführten Bedingungen die Verformungsgrade in allen drei Fällen gleich, wodurch die einwandfreie Funktibn. der Verbindung gewährleistet ist.
- Aus dem vorher Geschilderten ist es einleuchtend, daß Rohre, denen eine größere Fertigungstoleranz zugestanden wird, billiger produziert werden können. Hierdurch und durch die an sich billigere Herstellungsart von Glattrohren ist auch unter Berücksichtigung der Mehrkosten für den getrennt zu gießenden Überschieber auch für die großen Nennweiten eine wirtschaftliche Fertigungsmöglichkeit von Schleudergußrohren mit Einschubmuffenverbindung gegeben. Von der Verbindungsseite her ist durch die Erfindung außerdem die Voraussetzung dafür geschaffen, die bisherbestehendenFertigungsgrenzenfürdas Schleuder-, gußrohr überhaupt zu erhöhen..
- Die Überschiebmuffe kann in Sandform, oder in Metallform gegossen und bei entsprechender Ausbildung der Außen- und Innenkonturen auch geschleudert werden.
- In der F i g. 5, ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für eine bestimmte Einschubmuffenverbindung dargestellt, und zwar zeigt die Abbildung; einen teilweisen Längsschnitt durch die Verbindungsstelle. Die Rohre sind mit 1 bezeichnet. Sie sind glattzylindrisch ausgebildet. Die Überschiebmuffe 2 enthält zwei Dichtungskammern 3 zur Aufnahme der Dichtungsringe 4. Während die Rohre unbearbeitet bleiben, sind die zylindrischen Flächen 5 und/oder 6 der Überschiebmuffe 2 mechanisch bearbeitet; um einen engen Toleranzbereich zu erreichen. In der Mitte der Überschiebmuffe 2 kann ein umlaufender Ringbund 7 angeordnet sein, der als Anschlagring dient.
- In den F i g. 6 und 7 sind Ausführungsbeispiele für einen Überschieber mit Profildichtung bzw. Runddichtung dargestellt, für die die Erfindung ebenfalls anwendbar ist.
Claims (1)
- Patentanspruch: Überschiebmuffe mit Einschubverbindung für Rohrleitungen aus gußeisemen; in Kokille gegossenen, insbesondere im Schl'eudergießverfahren hergestellten, glattzylindrischen Rollren großen Durchmessers; dadurch gekenuzeichn e t , daß ihre für die Dichtung maßgebenden Flächen auf ein engtoleriertes Maß bearbeitet sind, während die glattzylindrischen Einschubrohre uribearbeitet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 605 214, 444 769; 200.226; deutsche Auslegeschrift Nr. 1129 344; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1715 771.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB74150A DE1221505B (de) | 1963-11-05 | 1963-11-05 | UEberschiebmuffe fuer Rohrleitungen aus Gusseisen |
| CH1329264A CH430352A (de) | 1963-11-05 | 1964-10-13 | Rohrverbindung mit Überschiebmuffe für Rohrleitungen aus Gusseisen |
| AT873964A AT257303B (de) | 1963-11-05 | 1964-10-14 | Einschubmuffenverbindung für Rohrleitungen aus glattzylindrischen gußeisernen, insbesondere im Schleudergießverfahren hergestellten Rohren |
| NL6412209A NL6412209A (de) | 1963-11-05 | 1964-10-20 | |
| BE655224D BE655224A (de) | 1963-11-05 | 1964-11-04 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB74150A DE1221505B (de) | 1963-11-05 | 1963-11-05 | UEberschiebmuffe fuer Rohrleitungen aus Gusseisen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1221505B true DE1221505B (de) | 1966-07-21 |
Family
ID=6978138
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB74150A Pending DE1221505B (de) | 1963-11-05 | 1963-11-05 | UEberschiebmuffe fuer Rohrleitungen aus Gusseisen |
Country Status (5)
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| AT (1) | AT257303B (de) |
| BE (1) | BE655224A (de) |
| CH (1) | CH430352A (de) |
| DE (1) | DE1221505B (de) |
| NL (1) | NL6412209A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US4108481A (en) * | 1976-12-06 | 1978-08-22 | United States Pipe And Foundry Company | Gasketed pipe joint |
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1963
- 1963-11-05 DE DEB74150A patent/DE1221505B/de active Pending
-
1964
- 1964-10-13 CH CH1329264A patent/CH430352A/de unknown
- 1964-10-14 AT AT873964A patent/AT257303B/de active
- 1964-10-20 NL NL6412209A patent/NL6412209A/xx unknown
- 1964-11-04 BE BE655224D patent/BE655224A/xx unknown
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT257303B (de) | 1967-10-10 |
| NL6412209A (de) | 1965-05-06 |
| CH430352A (de) | 1967-02-15 |
| BE655224A (de) | 1965-03-01 |
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