DE200226C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L17/00—Joints with packing adapted to sealing by fluid pressure
- F16L17/02—Joints with packing adapted to sealing by fluid pressure with sealing rings arranged between outer surface of pipe and inner surface of sleeve or socket
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Joints With Sleeves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVi 200226 KLASSE 47/. GRUPPE
Gegenstand der Erfindung bilden ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung
der Rohrverbindungen für Gas-, Wasser- und Dampfleitungen.
Die Erfindung ist im Wesen dadurch gekennzeichnet, daß die in Nuten der Muffenteile
der Rohrverbindungen angeordneten, einen kleineren Durchmesser als die Rohre aufweisenden Dichtungsringe beim Einschieben
ίο der Rohrenden in die Muffe aufgeweitet werden
und sich dann vermöge ihrer Elastizität abdichtend gegen den Außenumfang des Rohres anlegen.
In den Zeichnungen stellen die Fig. ι bis 3
die bereits bekannte Rohrverbindung dar, bei deren Zusammenbau das Verfahren nach der
Erfindung zur Anwendung gelangen soll.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch die Verbindungsmuffe,
in dem die Dichtungsringe in der Lage dargestellt sind, in der sie sich vor dem Zusammenbau der Rohrverbindung befinden.
Fig. 2 zeigt in einem Längsschnitt eine fertig zusammengebaute Rohrverbindung.
Fig. 3 veranschaulicht eine T- förmige Verbindungsmuffe
mit den entsprechenden Dichtungsringen.
Die Fig. 4 und 5 veranschaulichen in zwei Längsschnitten der Rohrverbindung die Konstruktion
und Verwendungsweise des zum Zusammenbau der Rohrverbindung benutzten Hilfswerkzeuges.
Fig. 6 zeigt eine Vorderansicht auf die das Hilfswerkzeug enthaltende Rohrmündung der
in Fig. 4 dargestellten Rohrverbindung.
Fig. 7 ist die perspektivische Ansicht eines Trichterbleches.
Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, besitzt die aus Metall, Ton oder anderem geeigneten
Material hergestellte Verbindungsmuffe 3 an der inneren Fläche zwei ringförmig verlaufende Nuten 10, in denen je ein aus
zusammendrückbarem Material, vorzugsweise Kautschuk oder Kork, bestehender Dichtungsring
4 angeordnet ist.
Die Dichtungsringe 4 sind so gestaltet, daß ihr innerer lichter Durchmesser vor der Einführung
der Rohrenden in die Verbindungsmuffe kleiner ist als der Außendurchmesser der zu verbindenden Rohrenden. Auf dem
mittleren Teil der Innenfläche der Muffe sind mehrere segmentförmige Vorsprünge 14 vorgesehen,
die eine vollständige Berührung der Rohrenden in der Muffe verhindern. Infolgedessen
tritt das Wasser usw., das sich in der Rohrleitung befindet, an der Stoßstelle zweier
Rohrstücke aus und erhöht durch Druck auf die steilere Fläche des Dichtungsringes die
Dichtung.
Wenn die Rohrverbindung zusammengebaut ist, liegen die Dichtungsringe vollständig dicht
auf den zu verbindenden Rohrenden auf und sind gleichzeitig an die flacher geneigten
Flächen der Nuten 10 angedrückt, so daß
Undichtheiten der Rohrleitungen an der Verbindungsstelle in sicherer Weise hintangehalten
werden.
Bei der in Fig. 3 dargestellten T-Muffe stellen die Teile 12, 15 und 16 die Anschlußstutzen für die zu verbindenden drei Rohrleitungen
dar.
An der Verschneidungslinie des Rohrstutzens 12 mit den Rohrstutzen 15 und 16 ist eine
die Trennungswand zwischen den benachbarten Dichtungsnuten bildende Wand 13 angeordnet,
auf welcher zu dem gleichen Zwecke, wie vorstehend angeführt, zwei Reihen Vorsprünge
14 angeordnet sind.
Die Form der Nuten 10, der Dichtungsringe 4 und der Vorsprünge 14 ist bei dieser
Ausführungsform der Dichtungsmuffe dieselbe wie bei der in Fig. 1 der Zeichnung dargestellten
Ausführungsform.
Die bisher beschriebene Rohrverbindung ist bekannt und nicht Gegenstand der Erfindung.
Der Zusammenbau der Dichtungsmuffe geschieht nach dem in den Fig. 4 bis 7 dargestellten
Verfahren mit Hilfe des aus denselben Figuren ersichtlichen Hilfswerkzeuges. Dieses Werkzeug besteht aus einer Reihe sanft
gekrümmter Bleche, die nach der Einführung in die Verbindungsmuffe eine Art Führungstrichter bilden.
Der Zusammenbau der Rohrverbindung gestaltet sich wie folgt:
Zunächst werden die einzelnen Trichterbleche 7 mit den Winkeln 8 in der aus den
Fig. 4 und 6 ersichtlichen Weise auf die Dichtungsmuffe aufgesteckt, und zwar in
solcher Anzahl, daß die ganze oder nahezu die ganze Innenfläche der Muffe von den
Trichterblechen bedeckt ist. Hierauf wird in den so gebildeten Führungstrichter das Ende
des zu verbindenden Rohrstranges eingeführt. Durch die Einführung des Rohrendes werden
die Dichtungsringe derart deformiert, daß sie dicht gegen die äußere Umfläche und
die flacher geneigte Nutenfläche gepreßt werden.
Es ist zu bemerken, daß die die Abdichtung hervorrufende Deformation der Dichtungsringe
auch durch andere Mittel als durch das Einführen des Rohres in den Führungstrichter hervorgerufen werden kann.
So könnte beispielsweise durch geeignete Bewegung der äußeren Enden der Trichterbleche
7 auf den Dichtungsring derart eingewirkt werden, daß er auf diese Weise die für die Abdichtung notwendigen Deformationen
erleidet.
Auf jeden Fall muß die Deformation der Dichtungsringe bereits vor dem Zeitpunkt
stattgefunden haben, zu dem das in die Muffe eingeführte Rohrende in den von dem Dichtungsringe
umschlossenen Raum eindringt.
Während der weiteren Einführung des Rohrendes wird der Dichtungsring noch
stärker deformiert.
Das neue Verfahren zeichnet sich durch große Einfachheit der zur Verwendung gelangenden
Hilfswerkzeuge und durch den geringen Zeitaufwand zur Herstellung von Rohrverbindungen
aus.
Claims (3)
1. Verfahren zur Verbindung von Rohren mittels Überschiebmuffe, wobei ein elastischer,
in eine Aussparung der Muffe eingelegter Dichtungsring durch den Druck.
der Rohrleitung beeinflußt wird, dadurch gekennzeichnet, daß dieser einen kleineren
Durchmesser als das Rohr aufweisende Ring zwecks Einführung der Rohrstücke
aufgeweitet wird.
2. Verfahren zum Zusammenbau von Rohrverbindungen nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß vor oder während des Einschiebens des Rohrendes die
in Ringnuten angeordneten Dichtungsringe durch ein in die Muffe eingeführtes Hilfswerkzeug,
das nach der Einführung des Rohrendes wieder aus der Muffe entfernt
wird, aufgeweitet wird.
3. Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2,
gekennzeichnet durch mehrere längliche, gewölbte Trichterbleche, die mittels geeigneter
Haltevorrichtungen leicht lösbar auf der Dichtungsmuffe befestigt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE200226C true DE200226C (de) |
Family
ID=462875
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT200226D Active DE200226C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE200226C (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE899580C (de) * | 1949-06-04 | 1953-12-14 | W Wiederhold Dipl Ing | Muffenrohrverbindung mit elastischer Kippdichtung |
| DE967249C (de) * | 1939-08-30 | 1957-10-24 | Heinrich Perrot | Unterirdische, aus duennwandigen Rohrstuecken bestehende Rohrleitung fuer Beregnungsanlagen |
| DE1024760B (de) * | 1954-02-04 | 1958-02-20 | Phoenix Rheinrohr Ag | Rohrverbindung |
| DE970860C (de) * | 1944-06-18 | 1958-11-06 | Mannesmann Ag | Verriegelte Muffenrohrverbindung |
| DE975487C (de) * | 1952-01-17 | 1961-12-07 | Eternit Ag | Selbstdichtende Rohrkupplung |
| DE1216040B (de) * | 1958-09-12 | 1966-05-05 | Eternit Sa | Muffensteckverbindung fuer glatte Einsteckrohre |
| DE1221505B (de) * | 1963-11-05 | 1966-07-21 | Buderus Eisenwerk | UEberschiebmuffe fuer Rohrleitungen aus Gusseisen |
| DE1235691B (de) * | 1961-05-30 | 1967-03-02 | Erwin Hawle | Verbindungs- oder UEbergangsstueck fuer glatte Rohre, insbesondere Kunststoffrohre |
-
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- DE DENDAT200226D patent/DE200226C/de active Active
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE967249C (de) * | 1939-08-30 | 1957-10-24 | Heinrich Perrot | Unterirdische, aus duennwandigen Rohrstuecken bestehende Rohrleitung fuer Beregnungsanlagen |
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