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DE1221305B - Schaltungsanordnung zum Auswaehlen und Belegen von freien Verbindungswegen in einem mehrstufigen, als Suchwaehler dienenden Koppelfeld in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Auswaehlen und Belegen von freien Verbindungswegen in einem mehrstufigen, als Suchwaehler dienenden Koppelfeld in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

Info

Publication number
DE1221305B
DE1221305B DES91445A DES0091445A DE1221305B DE 1221305 B DE1221305 B DE 1221305B DE S91445 A DES91445 A DE S91445A DE S0091445 A DES0091445 A DE S0091445A DE 1221305 B DE1221305 B DE 1221305B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
group
intermediate lines
switching
stage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES91445A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Klaus Frieser
Dipl-Ing Josef Willy
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES91445A priority Critical patent/DE1221305B/de
Publication of DE1221305B publication Critical patent/DE1221305B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0008Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages
    • H04Q3/0012Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages in which the relays are arranged in a matrix configuration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zum Auswählen und Belegen von freien Verbindungswegen in einem mehrstufigen, als Suchwähler dienenden Koppelfeld in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Auswählen und Belegen von freien Verbindungswegen in einem mehrstufigen, als Suchwähler dienenden Koppelfeld in Fernrnelde-, insbesondere Fernsprechanlagen.
  • Die einzelnen Koppelstufen eines solchen Koppelfeldes sind in Koppelgruppen unterteilt. Jede dieser Koppelgruppen stellt ein Vielfach von kreuzfeldartig angeordneten Koppelpunkten dar und kann durch Koordinatenschalter, Kreuzspulenwähler, Relaiskoppler od. dgl. realisiert werden. Ein Koppelpunkt wird betätigt, d. h., die ihm zugeordneten Koppelkontakte treten in ihren Arbeitszustand, wenn die beiden Koordinaten, die seine Lage in dem betreffenden Kreuzfeld kennzeichnen, in geeigneter Weise markiert werden. Bei einem Koordinatenschalter bedeutet dies z. B. die Einschaltung je eines Brücken-und Stangenmagnetes, bei einem Kreuzspulenwähler die Erregung von je einer X- und einer Y-Spule und bei einem Relaiskoppler die Anschaltung von einer Zeilen- und einer Spaltenleitung an die Betriebsspannung.
  • In einem mehrstufigen Koppelfeld stehen die einzelnen Koppelstufen über ein System von Zwischenleitungen miteinander in Verbindung. Die Gruppierung ist häufig so gewählt, daß von jeder Koppelgruppe der einen Koppelstufe je eine Zwischenleitung zu jeder Koppelgruppe der nächsten Koppelstufe führt. Dann hat also die zweite und jede weitere Koppelstufe so viele Koppelgruppen, wie eine Koppelgruppe der vorgeordneten Koppelstufe Ausgängeyhat, und die Anzahl der Zwischenleitungen zwischen zwei Koppelstufen ist gleich dem Produkt aus der Anzahl der Koppelgruppen in der ersten und der Anzahl der Koppelgruppen in der zweiten von ihnen. Besondere Verkehrserfordernisse können natürlich auch zu einer anderen Gruppierung führen.
  • Zur Herstellung einer Verbindung durch ein mehrstufiges Koppelfeld sind geeignete Zwischenleitungen aufzusuchen. Geeignet sind solche Zwischenleitungen, die nicht nur selbst frei sind, sondern auch zu einem freien Exemplar der an die Ausgänge des Koppelfeldes angeschalteten Einrichtungen Zugang haben. Sind mehrere solcher untereinander gleichwertiger Wege vorhanden, so ist einer von ihnen auszuwählen und zu belegen.
  • Die Schaltmittel zum Steuern des Verbindungsaufbaues können den einzelnen Koppelgruppen individuell zugeordnet oder aber auch zentral vorgesehen sein. In diesem Fall ist ein Identifizierer erforderlich, der die Eingänge der ersten Koppelstufe in bezug auf ihre Zugehörigkeit zu einer bestimmten Koppelgruppe und in bezug auf ihre individuelleLage in dieserKoppelgruppe identifiziert. Nach dieser Feststellung kann eine geeignete Zwischenleitung bestimmt und die Durchschaltung eingeleitet werden.
  • Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Zeit, die von der Äußerung eines Verbindungswunsches bis zu seiner Erledigung verstreicht, möglichst abzukürzen. Bei einem mehrstufigen, als Suchwähler dienenden Koppelfeld, dessen einzelne Koppelstufen in eine Anzahl von Koppelgruppen unterteilt sind, die über ein System von Zwischenleitungen mit den Koppelgruppen der jeweils nächsten Koppelstufe in Verbindung stehen, bei dem die Betätigung eines Koppelpunktes durch geeignete Markierung der beiden seine Lage in der jeweiligen Koppelgruppe kennzeichnenden Koordinaten bewirkt wird und das über eine Identifiziereinrichtung verfügt, die die mit den Eingängen der ersten Koppelstufe in Verbindung stehenden individuellen Einrichtungen zunächst in bezug auf ihre Zugehörigkeit zu einer der Koppelgruppen und sodann in bezug auf ihre individuelle Lage innerhalb dieser Koppelgruppe identifiziert, wird dies dadurch erreicht, daß die Auswahl und die Belegung der die Verbindung aufnehmenden Zwischenleitungen nach der Identifizierung der die Verbindung anfordernden Einrichtung in bezug auf ihre Gruppenzugehörigkeit und unabhängig von ihrer Identifizierung in bezug auf die individuelle Lage innerhalb ihrer Koppelgruppe erfolgen. Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß nach der Feststellung der Gruppenzugehörigkeit der die Verbindung anfordernden Einrichtung und ohne Kenntnis und Berücksichtigung ihrer individuellen Lage innerhalb dieser Gruppe die erforderlichen und geeigneten Zwischenleitungen bereits bestimmt werden können.
  • Es ist gebräuchlich, die Zwischenleitungen durch ein sogenanntes Wegesuchnetzwerk auszusuchen und zu kombinieren. Dieses Wegesuchnetzwerk entspricht in seiner Leitungsführung derjenigen der Zwischenleitungen, stellt also eine Abbildung des Systems der Zwischenleitungen dar. Dabei kann auch der Belegungszustand der Zwischenleitungen in dem Wegesuchnetzwerk abgebildet werden, indem Kontakte von Relais, die diesen Belegungszustand überwachen, in die entsprechenden Wegesuchadern eingeschleift werden. über- dieses Wegesuchnetzwerk verlaufen die .Stromkreise zur- Erregung jener Schaltmittel, die in Kombination. mit, :den die Gruppenzugehörigkeit feststellenden Identifizierschaltmitteln Zwischenleitungen, d. h. entsprechende Koordinaten in den durch diese Zwischenleitungen miteinander zu verbindenden Koppelgruppen in dem oben erläuterten Sinne markieren. Die vorliegende Erfindung kann mit Vorteil auf derartige Wegesuchnetzwerke angewendet werden, indem die Stromkreise für die genannten Schaltmittel unmittelbar durch die die Gruppenzugehörigkeit der anfordernden Einrichtungen feststellenden Identifizierschaltmittel eingeschaltet werden.
  • Es ist ferner üblich, aus den gemeinsamen Einrichtungen, die an die Ausgänge des Koppelfeldes angeschlossen sind, freie Exemplare in Voreinstellung auszuwählen. Relais, die diesen Freizustand anzeigen, bereiten vorteilhaft erweise die Ansprechstromkreise der über das Wegesuchnetzwerk zu steuernden und in Kombination mit der Gruppenidentifizierung die Zwischenleitungen bestimmenden Schaltmittel vor.
  • Als Ausführungsbeispiel der Erfindung diene der in den Zeichnungen dargestellte zweistufige Relaissuchwähler zur Verbindung individueller Einrichtungen (z. B. von Relaissätzen) mit gemeinsamen Einrichtungen (z. B. Registern): F i g. 1 zeigt die Gruppierung des Koppelfeldes: Die erste Koppelstufe, im. folgenden A-Stufe genannt, besitzt k Koppelgruppen, die mit A 1 bis Ak bezeichnet sind. Jede -dieser Koppelgruppen hat i Eingänge, a11 bis aki. Diese sind in der-Weise durchnumeriert, daß die erste Ziffer (1 bis k) die Ordnungszahl der Koppelgruppe und die zweite Ziffer (1 bis i) die individuelle Lage innerhalb einer Koppelgruppe angibt. (Dieselbe Numerierung findet sich bei den diesen Eingängen zugeordneten Anforderungskontakten an 11 bis anki in F i g. 2 wieder.) Die zweite Koppelstufe, im folgenden B-Stufe genannt, verfügt über n Koppelgruppen B 1 bis Bn. Jede dieser Koppelgruppen hat m Ausgänge, die wiederum in der Weise durchnumeriert sind, daß die erste Ziffer (1 bis n) die Ordnungszahl der Koppelgruppe und die zweite Ziffer .(1 bis m) die individuelle Lage innerhalb einer Koppelgruppe angibt. (Dieselbe Numerierung findet sich bei den diesen Ausgängen zugeordneten Registern wieder, die in F i g. 2 angedeutet sind.) Wenn von jeder Koppelgruppe der A-Stufe je eine Zwischenleitung zu jeder Koppelgruppe der B-Stufe führt, so ist die Anzahl der Zwischenleitungen k - n. Die einzelnen Zwischenleiturigen sind so gekennzeichnet, daß die erste Ziffer die Ordnungszahl der Koppelgruppe angibt, von der sie ausgeht und die zweite Ziffer jene Koppelgruppe, zu der sie hinführt. Dieser Numerierung entspricht die der Kontakte l im Wegesuchnetzwerk WS der F i g. 2, von denen jedoch nur der Kontakt Il n bezeichnet ist.
  • In F i g. 2 ist der aus den Relais G 1 bis Gk und den Relais E1 bis Ei aufgebaute Identifizierer dargestellt. Daneben zeigt F i g. 2 andeutungsweise die Anordnung der die Verbindung anfordernden Kontakte an 11 bis anki, die in einem Kreuzfeld liegen, dessen k Spalten die Gruppenzugehörigkeit der anfordernden Einrichtung und dessen i Zeilen die Lage innerhalb der Gruppe kennzeichnen, die Anordnung zur Voreinstellung auf je ein freies Register für jede der n Koppelgruppen der B-Stufe und schließlich das Wegesuchnetzwerk WS. Die den einzelnen Zwischenleitungen zugeordneten Adern dieses Wegesuchnetzwerkes sind entsprechend derGruppenunterteilung der A-Stufe zu Eingangsknotenpunkten und entsprechend der Gruppenunterteilung der B-Stufe zu Ausgangsknotenpunkten zusammengefaßt. In die Wegesuchadem sind Kontakte eingeschleift, die geschlossen sind, wenn die entsprechende Zwischenleitung frei ist. Somit bildet das Wegesuchnetzwerk den Belegungszustand des Systems der Zwischenleitungen ab. Die Eingangsknotenpunkte werden erfindungsgemäß von Kontakten 1g1 bis 1gk der Relais GI bis Gk beherrscht, die die Identifizierung der anfordernden Einrichtung in bezug auf ihre Gruppenzugehörigkeit vornehmen. An die Ausgangsknotenpunkte des Wegesuchnetzwerkes sind die Relais Q 1 bis Qn angeschlossen, die in Kombination mit den Relais G 1 bis Gk die für die Verbindung geeigneten Zwischenleitungen bestimmen. Die Ansprechstromkreise der Relais Q 1 bis Qn werden durch die Kontakte 2 r 11 bis 2 rnm vorbereitet, die den Belegungszustand der Register anzeigen.
  • In F i g. 3 sind schließlich die Markierkontakte für die Koppelrelais sowie je ein Koppelrelais der A- und der B-Stufe angedeutet. Diese Koppelrelais liegen in Kreuzfeldern, deren Spalten- und Zeilenleitungen denen des Koppelfeldes entsprechen. Die Spaltenleitungen aller dieser Kreuzfelder sind in jeder Koppelstufe vielfachgeschaltet. Das dargestellte Koppelrelais KA kl/n liegt beispielsweise im Kreuzungspunkt der ersten Zeilenleitung der k-tenKoppelgruppe mit der n-ten Spaltenleitung. Seine Koppelkontakte verbinden im Arbeitszustand also den Eingang akl des Koppelfeldes mit der Zwischenleitung zwkn.
  • Im folgenden werde die Arbeitsweise des dargestellten Relaissuchwählers näher erläutert. Dabei sind alle für das Verständnis der Erfindung nicht erforderlichen Einzelheiten, insbesondere die Überwachungseinrichtungen aus den Zeichnungen und aus der Beschreibung fortgelassen. Die zahlreichen Gleichrichter der Schaltung dienen zur Entkopplung von Stromkreisen. Es wurde darauf verzichtet, sie einzeln zu benennen. Sie sind lediglich in den Stromkreisen mit der Bezeichnung Gr versehen.
  • Die Register kennzeichnen ihren Freizustand dadurch, daß sie an die von ihnen zu den Relais R 11 bis Rnm führenden Leitungen negatives Potential anlegen. Die entsprechenden Relais können über die Ruhekontaktketten 1 r 11 bis 1 r 1 m bzw. 1 rn 1 bis 1 rnm zwar alle ansprechen, es kann sich jedoch in jeder Gruppe nur dasjenige halten, dessen Ruhekontakt in der Kontaktkette beim Ansprechen als erster öffnet. Die Kontakte 2 r 11 bis 2 rnm bereiten die Ansprechstromkreise für die Relais Q 1 bis Qn vor. Wird nun einer der Anforderungskontakte, z. B. der Kontakt ankl geschlossen, so spricht im Stromkreis das Relais Gk an. Hiermit ist gekennzeichnet, daß die die Verbindung anfordernde Einrichtung an einen der Eingänge der Koppelgruppe Ak angeschlossen ist. Das Relais Gk schaltet sich in den Haltestromkreis (2) Erde, Gk (1I),1 gk, . . ., 1 g 1, -und unterbricht damit nicht nur seinen eigenen Ansprechstromkreis (1), sondern macht gleichzeitig auch den Anzug der übrigen Relais G 1 bis G (k -1) unmöglich. über den Kontakt 1.gk gelangt negatives Potential an den der Koppelgruppe Ak entsprechenden Eingangsknotenpunkt des Wegesuchnetzwerkes und ermöglicht den Anzug aller Relais Q, zu denen durch das Wegesuchnetzwerk geschlossene Strompfade führen und deren Ansprechstromkreise durch freie Register vorbereitet sind. Von den Relais Q kann sich jedoch nur dasjenige halten, dessen Kontakt in der Kontaktkette 1 q 1 bis 1 qn als erster angesprochen hat. Es werde angenommen, daß nur noch in der Gruppe Reg n 1 bis Reg nm freie Register zur Verfügung stehen. Dann spricht also im Stromkreis (3) Erde, 1 q 1, . . ., 1 qn, 2 rn 1 ... m, Gr, Qn-Gr, l gk, . . ., - das Relais Qn an und schaltet sich. in den Haltestromkreis (4) Erde, 1 q 1, . . ., 1 qn, Qn, (WS), . . .
  • Durch die Kombination der Relais Gk und Qn ist die geeignete Zwischenleitung vollständig bestimmt. Es ist jene, die von der Koppelgruppe Ak zu der Koppelgruppe Bn führt. Der Ausgang aus der Koppelgruppe Bn liegt durch die oben beschriebene Voreinstellung der Relais Rnl bis Rnm ebenfalls fest. Wenn z. B. das Register Reg n 1 frei, das Relais Rn 1 also erregt ist, ist dies der Ausgang bn 1.
  • In dem Stromkreis (1) wurde das Relais Gk durch den Ladestrom des Kondensators C erregt. Mit zunehmender Aufladung des Kondensators erfährt das parallelgeschaltete Relais E1 eine wachsende Vorerregung und kann deshalb nach dem Anzug des Relais Gk in dem Stromkreis (5) Erde, 1 e 1, . . ., 1 ei, Gr, E 1, ank 1, Gr, Gr, 1gk, . .., 1g1, -sehr schnell ansprechen. Es vervollständigt den Markierstromkreis für das Koppelrelais KA klln und unterbricht den Stromkreis, in dem das Hilfsrelais H im Ruhezustand erregt ist. Durch dessen Abfall werden die Sromkreise (6) Erde, 3 e 1, 2 gk, Gr, KA k 1/n, 2 qn, h, - und (7) Erde, 3 gk, KB n 1/k, Gr, 3 rn 1, 2 qn, h, - für die Koppelrelais in der A- und der B-Stufe geschlossen. Das Hilfsrelais H ist vorgesehen, damit die Einschaltung der Stromkreise (6) und (7) so lange verzögert werde, bis eventuelle Mehrdeutigkeiten in den Relaisketten G 1 bis Gk, Q 1 bis Qn und E 1 bis Ei, die infolge mehrerer gleichzeitig anstehender Anforderungen oder infolge mehrerer geeigneter Verbindungswege entstehen könnten, durch die Wirkung der einzelnen Ruhekontaktketten bereinigt sind.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zum Auswählen und Belegen von freien Verbindungswegen in einem mehrstufigen, als Suchwähler dienenden, Koppelfeld, dessen einzelne Koppelstufen in eine Anzahl von Koppelgruppen unterteilt sind, die über ein System von Zwischenleitungen mit den Koppelgruppen der jeweils nächsten Koppelstufe in Verbindung stehen, bei dem die Betätigung eines Koppelpunktes durch geeignete Markierung der beiden seine Lage in der jeweiligen Koppelgruppe kennzeichnenden Koordinaten bewirkt wird, mit einer Identifiziereinnchtung, die die mit den Eingängen der ersten Koppelstufe in Verbindung stehenden individuellen Einrichtungen zunächst in bezug auf ihre Zugehörigkeit zu einer der Koppelgruppen und sodann in bezug auf ihre individuelle Lage innerhalb dieser Koppelgruppe identifiziert, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahl und die Belegung der die Verbindung aufnehmenden Zwischenleitungen nach der Identifizierung der die Verbindung anfordernden Einrichtung in bezug auf ihre Gruppenzugehörigkeit und unabhängig von ihrer Identifizierung in bezug auf die individuelle Lage innerhalb ihrer Koppelgröße,erfolgen.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 mit einem das System von Zwischenleitungen nachbildenden Wegesuchnetzwerk, in dem der Belegungszustand der Zwischenleitungen abgebildet ist und über das Schaltmittel zur Markierung von geeigneten Zwischenleitungen wirksam werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromkreise für die Schaltmittel zur Markierung von geeigneten Zwischenleitungen unmittelbar durch die die Gruppenzugehörigkeit der anfordernden Einrichtungen feststellenden Identifizierschaltmittel eingeschaltet werden.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2 für einen zweistufigen Relaissuchwähler, dessen erste Koppelstufe k Koppelgruppen mit je i Eingängen enthält, bei dem die anfordernden Einrichtungen zunächst in bezug auf ihre Zugehörigkeit zu einer der k Koppelgruppen der ersten Koppelstufe und sodann in bezug auf einen der i Eingänge ihrer Koppelgruppe identifiziert werden, mit einem Wegesuchnetzwerk, über das die Stromkreise für die Schaltmittel zur Markierung von geeigneten Zwischenleitungen verlaufen und dessen einzelne, den Zwischenleitungen des Koppelfeldes zugeordnete Adern einerseits entsprechend der Gruppenunterteilung der ersten Koppelstufe zu Eingangsknctenpunkten und andererseits entsprechend der Gruppenunterteilung der zweiten Koppelstufe zu Ausgangsknotenpunkten zusammengefaßt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsknotenpunkte unmittelbar unter dem Schalteinfluß der die Gruppenzugehörigkeit der anfordernden Einrichtungen feststellenden Identifizierschaltmittel stehen und daß die Schaltmittel zur Markierung von geeigneten Zwischenleitungen mit den genannten Ausgangsknotenpunkten verbunden sind.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 und 4, dadumch gekennzeichnet, daß sich nur eines der über das Wegesuchnetzwerk .gegebenenfalls gleichzeitig wirksam werdenden Schaltmittel zur Markierung von geeigneten Zwischenleitungen in wirksamem Zustand halten kann.
DES91445A 1964-06-10 1964-06-10 Schaltungsanordnung zum Auswaehlen und Belegen von freien Verbindungswegen in einem mehrstufigen, als Suchwaehler dienenden Koppelfeld in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen Pending DE1221305B (de)

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