DE1166284B - Verfahren und Schaltungsanordnung zur Auswahl von Verbindungswegen in mehrstufigen Koppelfeldern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen - Google Patents
Verfahren und Schaltungsanordnung zur Auswahl von Verbindungswegen in mehrstufigen Koppelfeldern in Fernmelde-, insbesondere FernsprechvermittlungsanlagenInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: H 04 m
Nummer:
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Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche Kl.: 21 a3 - 38
St 19627 VIII a / 21 a3
23. August 1962
26. März 1964
23. August 1962
26. März 1964
Um die Blockierungen zu vermeiden, die bei schrittweisem Aufbau von Verbindungen auftreten
können, obwohl noch freie Wege in die gewünschte Richtung führen, ist man teilweise dazu übergegangen,
mehrstufige Koppelfelder zu verwenden, bei denen die Endpunkte einer gewünschten Verbindung
markiert werden und darm ein freier Weg zwischen den beiden markierten Punkten gesucht wird.
Bei einer bekannten Anordnung (Deutsche Patentschrift 1115 777) wird an einen Eingang ein Anbietzeichen
(Leitkennzeichen) angelegt, das alle von diesem Eingang aus erreichbaren freien Ausgänge
markiert. An einen dieser freien Ausgänge wird ein Zugreifzeichen (Einstellkennzeichen) angelegt, das
stufenweise über einen freien Weg zurückführt und dabei die Einstellung der freien Verbindungsorgane
veranlaßt. Durch das Zugreifzeichen wird ein Blockanschalterelais betätigt, das den Koppelblock mit
einem für jede Koppelstufe gemeinsamen Markierer verbindet, der bei Empfang des Zugreifzeichens eine
der Anbietzeichen führenden Leitadern zur Weitergabe des Zugreifzeichens auswählt und gleichzeitig
die im Koppelblock liegenden dazugehörenden Koppelpunkte einstellt.
Diese Anordnung hat noch den Nachteil, daß stets eine gemeinsame Einrichtung angeschaltet und danach
von dieser ein Suchvorgang durchgeführt werden muß. Für diese Schaltvorgänge wird aber eine bestimmte
Zeit benötigt, die bei diesen zentralgesteuerten Anordnungen kurz gehalten werden muß, um
den Verbindungsaufbau nicht zu behindern.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Auswahl von Verbindungswegen in mehrstufigen Koppelfeldern,
bei denen von jedem Block einer Koppelstufe zu jedem Block der nächsten Koppelstufe nur je eine
Zwischenleitung führt und bei denen auf einer Seite des Koppelfeldes an einen oder mehrere Punkte ein
Kennzeichen (Anbietzeichen) angelegt wird, das alle von diesem bzw. diesen Punkten erreichbaren freien
Punkte an der anderen Seite des Koppelfeldes markiert und ein an einen dieser erreichbaren freien
Punkte angelegtes anderes Kennzeichen (Zugreifzeichen) stufenweise zurückwirken läßt und dabei
einen freien Weg auswählt in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren dieser Art zu schaffen, bei dem der Zeitbedarf
wesentlich verringert wird. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Zugreifzeichen
parallel über alle freien Zwischenleitungen zu den Koppelblocks der vorhergehenden Stufe zurückgegeben
wird und nur in denjenigen Koppelblocks Verfahren und Schaltungsanordnung zur
Auswahl von Verbindungswegen in mehrstufigen
Koppelfeldern in Fernmelde-, insbesondere
Fernsprechvermittlungsanlagen
Auswahl von Verbindungswegen in mehrstufigen
Koppelfeldern in Fernmelde-, insbesondere
Fernsprechvermittlungsanlagen
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Als Erfinder benannt:
Hilmar Schönemeyer, Ditzingen (Württ.)
wirksam werden kann, in denen auch das Anbietzeichen anliegt und dann über eine Auswahlschaltung
geleitet wird, die sicherstellt, daß nur von einem Block jeder Stufe das Zugreifzeichen weitergeleitet wird und
daß gleichzeitig mit der Weitergabe des Zugreifzeichens zu den Blocks der vorhergehenden Stufe ein
den gewählten Koppelblock kennzeichnendes Schaltmittel betätigt wird.
Die Erfindung wird nun an Hand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher
erläutert. In den Figuren sind nur die Einzelheiten dargestellt, die zum Verständnis der Erfindung notwendig
sind. Es zeigt
Fig. 1 das Prinzip eines ^-stufigen Koppelnetzes,
Fig. 2 ein Blockschaltbild eines Koppelblocks mit zweiadrigem Leitnetz,
Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel der Verstärker
und Auswahlschaltung nach F i g. 2 und
Fig. 4 ein weiteres Ausfiihrungsbeispiel einer Verstärker- und Auswahlschaltung für ein einadriges
Leitnetz.
Bei dem x-stufigen Koppelfeld (Fig. 1) sei angenommen,
daß an die Eingänge 11... wy der Koppelblocke
KVA1... w der Koppelstufe K, St, A die
Teilnehmer angeschlossen sind und an die Ausgänge 11 un der Koppelblocks KVXl... η der Koppelstufe
X die Verbindungswege. Die Zusammenschaltung der einzelnen Stufen kann freizügig in beliebiger
Mischung erfolgen. Zwischen je einem Koppelblock benachbarter Stufe liegt jedoch nur eine einzige
Zwischenleitung; parallel zu den Sprech-, Halte- und Zähladern werden noch die Leitadern geführt. Ist
das Leitadernetz zweiadrig aufgebaut, so wird über eine dieser Adern (m-Adern) von der einen Kante
des Koppelfeldes aus ein Änbietzeichen über alle freien und zugänglichen Zwischenleitungen zur ande-
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ren Seite des Koppelfeldes fächerförmig übertragen. Auf der zweiten Leitader (k-Ader) wirkt das Zugreifzeichen
in entgegengesetzter Richtung, wobei je Stufe eine Selektion derart vorgenommen wird, daß nur
jeweils ein Koppelblock aktiviert wird. Dadurch kommt es zu einer Wegeauswahl innerhalb des angebotenen
Fächers.
Da alle Koppelblöcke der einzelnen Stufen gleich aufgebaut sind, ist das Leitadernetz nur eines dieser
Blocks in Form eines Blockschaltbildes (Fig. 2) näher dargestellt. Wenn z. B. über die Leitader mw
das Anbietzeichen aufgenommen ist, wird es durch den Verstärker V1 verstärkt und dann an alle weiterführenden
Zwischenleitungen ml.. .u weitergegeben. Die in diesen Adern befindlichen Gleichrichter dienen
zur Entkopplung der Zwischenleitungen voneinander. Die Weitergabe des Anbietzeichens auf die weiterführenden
Zwischenleitungen geschieht unabhängig davon, ob diese Zwischenleitungen belegt sind oder
nicht. Erst in der nächsten Koppelstufe wird durch den Belegungskontakt er ... entschieden, ob das Anbietzeichen
weitergegeben werden kann, da dieser Kontakt bei belegter Zwischenleitung geöffnet ist und
damit die Weitergabe verhindert. Nachdem das Anbietzeichen das ganze Koppelnetz durchlaufen hat,
wird an einem der durch das Anbietzeichen markierten Verbindungswege an die Leitader k das Zugreifzeichen
angelegt. Das Zugreifzeichen gelangt über die Entkopplungsgleichrichter in den Adern k auf eine
UND-Schaltung, die erst dann durchlässig wird, wenn auch das Anbietzeichen anliegt. Das Zugreifzeichen
gelangt jetzt auf ein Auswahlglied AGB, das allen Koppelblocks einer Stufe gemeinsam ist. Durch dieses
Auswahlglied wird sichergestellt, daß nur ein Block dieser Stufe das Zugreifzeichen weitergeben kann.
Das Zugreifzeichen wird jetzt über den Verstärker V 2 geleitet und auf den Leitadern aller freien Zwischenleitungen
weitergegeben, da bei den besetzten Zwischenleitungen durch die Kontakte er 2 die Weitergabe
verhindert ist. Gleichzeitig mit der Weitergabe des Zugreifzeichens an die Koppelblocks der vorhergehenden
Stufe wird auch ein den gewählten Koppelblock kennzeichnendes Relais K betätigt. Dieses
Relais steuert dann die Durchschaltung der entsprechenden Zwischenleitungen. Die UND-Schaltung
dient dazu, das Zugreifzeichen nur dann wirksam werden zu lassen, wenn in dem Koppelblock auch
ein Anbietzeichen vorliegt. Da das Zugreifzeichen parallel über alle freien Zwischenleitungen zu den
Koppelblocks der vorhergehenden Stufe zurückgegeben wird, kann es auch zu solchen Koppelblocks
gelangen, in denen das Anbietzeichen nicht vorliegt.
Im Ruhezustand sind in einem Koppelblock (Fig. 3) die Transistoren Tl, T3, T5 leitend. Wird
jetzt an eine oder mehrere der Adern m ein Erdpotential als Anbietzeichen angelegt, so beeinflußt dieses
den Basisspannungsteiler so, daß der Transistor Tl gesperrt wird. Damit wird das Potential an dem Basisspannungsteiler
des Transistors Γ 2 so geändert, daß dieser jetzt leitend wird und ein Erdpotential über die
Gleichrichter und die Leitungen m zu den nächsten Koppelblöcken weitergibt. Das Sperren des Transistors
Tl ist auf den Transistor Γ 4 ohne Wirkung, da
dieser noch durch den leitenden Transistor Γ 3 gesperrt bleibt.
Gelangt jetzt als Zugreifzeichen ein Erdpotential auf eine Ader k, so wird der Transistor T 3 gesperrt,
und damit kann der Transistor Γ 4 auch leitend werden, da auch durch den gesperrten Transistor T1 das
Erdpotential von einem Basisspannungsteiler abgeschaltet wurde. Das durch den Transistor Γ 4 hindurchwirkende
Erdpotential gelangt jetzt zu einer pnpn-Diode D. Sämtliche pnpn-Dioden einer Koppelstufe
sind parallel geschaltet und über einen gemeinsamen Vor-Widerstand an ein negatives Potential geführt.
Wird eine der pnpn-Dioden leitend, so legt sie Erdpotential an den gemeinsamen Widerstand und
sperrt damit alle anderen pnpn-Dioden. Über die leitende pnpn-Diode sperrt Transistor Γ4 den Transistor
Γ 5. Damit wird der Transistor T 6 leitend und legt das Erdpotential als Zugreifzeichen an die Adern k
zu den vorhergehenden Koppelblöcken. Gleichzeitig wird das Relais K betätigt, das die Durchschaltung
der entsprechenden Koppelpunkte steuert.
Während der Ausschüttelzeit dürfen die pnpn-Dioden D nicht belastet werden; über den Kondensator
Cl wird deshalb der Transistor T 5 gesperrt. Gleichzeitig wird über Kondensator C 2 der Transistor
T 6 gesperrt. Dabei ist die Zeitkonstante des Kreises mit Cl kleiner als die des Kreises mit C 2.
Wird in einem Koppelblock das Zugreifzeichen über eine Ader k aufgenommen und der Transistor T 3
gesperrt, so hat dies keine weiteren Wirkungen, wenn nicht auch das Anbietzeichen vorliegt, das den Transistor
Tl sperrt. Wenn der Transistor Π leitend ist, legt er ein Erdpotential an den Spannungsteiler und
verhindert damit ein Leitendwerden des Transistors Γ 4. Die in den verschiedenen Stromkreisen angeordneten
Gleichrichter dienen lediglich zur Entkopplung der einzelnen Stromkreise.
Während bisher ein zweiadriges Leitadernetz beschrieben wurde, durch das eine Wege-Kennzeichnung
und -Auswahl durchgeführt wurde, wird jetzt eine Ausführung der Verstärker- und Auswahlschaltung
für einen Koppelblock beschrieben, die nur eine einadrige Leitader benötigt.
Diese Anordnung (Fig. 4) ist so aufgebaut, daß von der rechten Seite das Anbietzeichen angelegt wird,
während das Zugreifzeichen von der linken Seite kommt. Liegt an einer der Leitadern z. B. mu das
Anbietzeichen, in diesem Falle ein Minuspotential, an, so ist der Transistor Tl leitend. In diesem Zustand
sind auch die Transistoren T 8 und Π0 leitend, während die übrigen Transistoren gesperrt sind. Über
den Widerstand Wi wird jetzt das Anbietzeichen zu den Koppelblöcken der vorhergehenden Stufen weitergegeben.
Wird jetzt über eine der Leitadern, z. B. mw, als Zugreifzeichen Erdpotential, angelegt, so wird der
Transistor T 8 gesperrt, da an seinem Spannungsteiler sowohl die Erde vom Transistor Tl, als auch die
Erde von der vorhergehenden Koppelstufe anliegt. Dadurch wird der Transistor T 9 leitend und legt in
schon vorher beschriebener Weise das Erdpotential an die pnpn-Diode D an. Die pnpn-Dioden aller
Koppelblöcke einer Stufe liegen wiederum parallel über einen gemeinsamen Widerstand an Minuspotential.
Nur eine dieser Dioden kann leitend werden und schaltet jetzt das Erdpotential an den Spannungsteiler
des Transistors Γ10, der dadurch gesperrt wird und den Transistor Γ11 leitend werden läßt. Die Kondensatoren
Cl, C2 beeinflussen die letztgenannten Schaltvorgänge in der schon oben beschriebenen
Weise. Der jetzt leitende Transistor Γ11 legt das
Erdpotential an die Leitadern m zu den Blöcken der nächsten Stufe und läßt gleichzeitig das Relais K an-
sprechen, das den gewählten Koppelblock kennzeichnet und die Durchschaltung der entsprechenden
Koppelpunkte veranlaßt. Mit dem Sperren des Transistors Γ 8 wurde das Erdpotential am Spannungsteiler
des Transistors Tl abgeschaltet, so daß der S Transistor Tl jetzt auf diesem Wege leitend bleibt.
Liegt an dem Koppelblock kein Anbietzeichen an, so ist der Transistor Γ 7 gesperrt. An dem Spannungsteiler
des Transistors Γ12 liegt jetzt das Minuspotential
an, und der Transistor T12 wird durchlässig und legt Erdpotential an die zu den vorhergehenden
Koppelblöcken führenden Leitadern. Dieses Zeichen gleicht dem Zugreifzeichen, wirkt sich jedoch nicht
auf den Transistor Γ 8 aus, da dieser infolge des gesperrten Transistors Γ 7 an dem Spannungsteiler ein
Minuspotential erhält. Während der Umschlagzeit des Transistors Tl bleibt Transistor Γ 8 über den Kondensator
im Eingang leitend. Ein in diesem Zustand zu dem Koppelblock gelangendes Zugreifzeichen hat
keine Wirkung, da es sich nicht von dem schon durch den Transistor Γ12 angelegten Erdpotential unterscheidet
und somit keine weiteren Schaltvorgänge auslöst.
Es ist möglich, daß alle auf der einen (rechten) Seite des Koppelnetzes liegenden Ausgänge, z. B. die
Verbindungssätze dauernd ihre Belegungsbereitschaft kennzeichnen, d. h. das Anbietzeichen ständig aussenden,
auch wenn kein Markiervorgang stattfindet. Das Anbietzeichen steht also an allen Eingängen an.
Im Markierfall wird eine Erde als Zugreifzeichen angelegt, und in jeder Stufe wird ein Block ausgewählt.
Durch eine entsprechende Anordnung wird sichergestellt, daß an jedem Koppelblock nur ein Verbindungsweg
angeschlossen ist, der das Anbietzeichen aussendet. Diese Steuerungsart ist überall dort von
Vorteil, wo die Eingänge nur zu einer Gruppe gleicher Einrichtungen durchzuschalten sind, z. B. Verbindungswege
mit Registern. Soll jedoch eine Vorauswahl, z. B. Bündelfestlegung erfolgen, so ist im
Ruhezustand kein vorbereitendes Anbietzeichen vorhanden. Es wird erst während des Markiervorganges
angelegt und fächert wie bisher zurück. In der Gegenrichtung
kommt dann das Zugreifzeichen und legt einen Weg fest.
Claims (8)
1. Verfahren zur Auswahl von Verbindungswegen in mehrstufigen Koppelfeldern, bei denen
von jedem Block einer Koppelstufe zu jedem Block der nächsten Koppelstufe nur je eine
Zwischenleitung führt und bei denen auf einer Seite des Koppelfeldes an einen oder mehrere
Punkte ein Kennzeichen (Anbietzeichen) angelegt wird, das alle von diesem bzw. diesen Punkten
erreichbaren freien Punkte an der anderen Seite des Koppelfeldes markiert und ein an einen dieser
erreichbaren freien Punkte angelegtes anderes Kennzeichen (Zugreifzeichen) stufenweise zurückwirken
läßt und dabei einen freien Weg auswählt, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zugreifzeichen parallel über alle freien Zwischenleitungen zu den Koppelblocks der vorhergehenden
Koppelstufen zurückgegeben wird und nur in denjenigen Koppelblocks wirksam werden kann, in denen auch das Anbietzeichen
anliegt und dann über eine Auswahlschaltung geleitet wird, die sicherstellt, daß nur in einem Block
jeder Stufe das Zugreifzeichen weitergeleitet wird und daß gleichzeitig mit der Weitergabe des Zugreifzeichens
zu den Blocks der vorhergehenden Stufe ein den gewählten Koppelblock bezeichnendes
Schaltmittel betätigt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anbietzeichen dauernd angelegt
ist, wobei sichergestellt wird, daß von mehreren an einen Koppelblock angeschlossenen
Einrichtungen (z. B. Verbindungswegen mit Registern) nur eine das Anbietzeichen abgibt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Anbiet- und Zugreifzeichen
über die gleiche Ader gesendet werden und die Zeichen durch unterschiedliche Potentiale gekennzeichnet
sind.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Auswahlglied von mehreren
gleichzeitig angelegten Zugreifzeichen nur eines durchschaltet.
5. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugreifzeichen über eine UND-Schaltung geleitet
wird, deren zweiter Eingang durch das Anbietzeichen gesteuert wird.
6. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Auswahlglied aus pnpn-Dioden besteht, von denen
jedem Block eine zugeordnet ist und die mit einem gemeinsamen Potential verbunden sind.
7. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Verzögerungsmittel (C 1, C 2) vorgesehen sind, die
während des Prüfvorganges im Auswahlglied die Weitergabe eines Zeichens verhindern.
8. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das das Anbietzeichen aufnehmende Schaltmittel bei
Einlaufen eines Zugreifzeichens über einen zweiten Steuerweg gehalten bleibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 540/137 3.64 © Bundesdruckerei Berlin
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| DE1292705B (de) * | 1966-12-03 | 1969-04-17 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Verfahren zur Wegsuche in einer mehrstufigen Koppelanordnung mit Leitnetz |
| DE1291383B (de) * | 1967-02-24 | 1969-03-27 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Schaltungsanordnung zur Wegesuche in einem mehrstufigen regelmaessigen Koppelfeld mit Leitnetz in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3310633A (en) | 1967-03-21 |
| GB1026306A (en) | 1966-04-14 |
| FR1366484A (fr) | 1964-07-10 |
| AT238777B (de) | 1965-02-25 |
| BE636505A (de) | |
| SE315928B (de) | 1969-10-13 |
| NL297013A (de) |
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