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DE1166284B - Verfahren und Schaltungsanordnung zur Auswahl von Verbindungswegen in mehrstufigen Koppelfeldern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen - Google Patents

Verfahren und Schaltungsanordnung zur Auswahl von Verbindungswegen in mehrstufigen Koppelfeldern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen

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Publication number
DE1166284B
DE1166284B DEST19627A DEST019627A DE1166284B DE 1166284 B DE1166284 B DE 1166284B DE ST19627 A DEST19627 A DE ST19627A DE ST019627 A DEST019627 A DE ST019627A DE 1166284 B DE1166284 B DE 1166284B
Authority
DE
Germany
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access
offer
block
coupling
switching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST19627A
Other languages
English (en)
Inventor
Hilmar Schoenemeyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to NL297013D priority Critical patent/NL297013A/xx
Priority to BE636505D priority patent/BE636505A/xx
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEST19627A priority patent/DE1166284B/de
Priority to AT389163A priority patent/AT238777B/de
Priority to SE7628/63A priority patent/SE315928B/xx
Priority to US300237A priority patent/US3310633A/en
Priority to GB32297/63A priority patent/GB1026306A/en
Priority to FR945055A priority patent/FR1366484A/fr
Publication of DE1166284B publication Critical patent/DE1166284B/de
Priority to GB5056966A priority patent/GB1113078A/en
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0008Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages
    • H04Q3/0012Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages in which the relays are arranged in a matrix configuration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: H 04 m
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche Kl.: 21 a3 - 38
St 19627 VIII a / 21 a3
23. August 1962
26. März 1964
Um die Blockierungen zu vermeiden, die bei schrittweisem Aufbau von Verbindungen auftreten können, obwohl noch freie Wege in die gewünschte Richtung führen, ist man teilweise dazu übergegangen, mehrstufige Koppelfelder zu verwenden, bei denen die Endpunkte einer gewünschten Verbindung markiert werden und darm ein freier Weg zwischen den beiden markierten Punkten gesucht wird.
Bei einer bekannten Anordnung (Deutsche Patentschrift 1115 777) wird an einen Eingang ein Anbietzeichen (Leitkennzeichen) angelegt, das alle von diesem Eingang aus erreichbaren freien Ausgänge markiert. An einen dieser freien Ausgänge wird ein Zugreifzeichen (Einstellkennzeichen) angelegt, das stufenweise über einen freien Weg zurückführt und dabei die Einstellung der freien Verbindungsorgane veranlaßt. Durch das Zugreifzeichen wird ein Blockanschalterelais betätigt, das den Koppelblock mit einem für jede Koppelstufe gemeinsamen Markierer verbindet, der bei Empfang des Zugreifzeichens eine der Anbietzeichen führenden Leitadern zur Weitergabe des Zugreifzeichens auswählt und gleichzeitig die im Koppelblock liegenden dazugehörenden Koppelpunkte einstellt.
Diese Anordnung hat noch den Nachteil, daß stets eine gemeinsame Einrichtung angeschaltet und danach von dieser ein Suchvorgang durchgeführt werden muß. Für diese Schaltvorgänge wird aber eine bestimmte Zeit benötigt, die bei diesen zentralgesteuerten Anordnungen kurz gehalten werden muß, um den Verbindungsaufbau nicht zu behindern.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Auswahl von Verbindungswegen in mehrstufigen Koppelfeldern, bei denen von jedem Block einer Koppelstufe zu jedem Block der nächsten Koppelstufe nur je eine Zwischenleitung führt und bei denen auf einer Seite des Koppelfeldes an einen oder mehrere Punkte ein Kennzeichen (Anbietzeichen) angelegt wird, das alle von diesem bzw. diesen Punkten erreichbaren freien Punkte an der anderen Seite des Koppelfeldes markiert und ein an einen dieser erreichbaren freien Punkte angelegtes anderes Kennzeichen (Zugreifzeichen) stufenweise zurückwirken läßt und dabei einen freien Weg auswählt in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren dieser Art zu schaffen, bei dem der Zeitbedarf wesentlich verringert wird. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Zugreifzeichen parallel über alle freien Zwischenleitungen zu den Koppelblocks der vorhergehenden Stufe zurückgegeben wird und nur in denjenigen Koppelblocks Verfahren und Schaltungsanordnung zur
Auswahl von Verbindungswegen in mehrstufigen
Koppelfeldern in Fernmelde-, insbesondere
Fernsprechvermittlungsanlagen
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Als Erfinder benannt:
Hilmar Schönemeyer, Ditzingen (Württ.)
wirksam werden kann, in denen auch das Anbietzeichen anliegt und dann über eine Auswahlschaltung geleitet wird, die sicherstellt, daß nur von einem Block jeder Stufe das Zugreifzeichen weitergeleitet wird und daß gleichzeitig mit der Weitergabe des Zugreifzeichens zu den Blocks der vorhergehenden Stufe ein den gewählten Koppelblock kennzeichnendes Schaltmittel betätigt wird.
Die Erfindung wird nun an Hand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. In den Figuren sind nur die Einzelheiten dargestellt, die zum Verständnis der Erfindung notwendig sind. Es zeigt
Fig. 1 das Prinzip eines ^-stufigen Koppelnetzes, Fig. 2 ein Blockschaltbild eines Koppelblocks mit zweiadrigem Leitnetz,
Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel der Verstärker und Auswahlschaltung nach F i g. 2 und
Fig. 4 ein weiteres Ausfiihrungsbeispiel einer Verstärker- und Auswahlschaltung für ein einadriges Leitnetz.
Bei dem x-stufigen Koppelfeld (Fig. 1) sei angenommen, daß an die Eingänge 11... wy der Koppelblocke KVA1... w der Koppelstufe K, St, A die Teilnehmer angeschlossen sind und an die Ausgänge 11 un der Koppelblocks KVXl... η der Koppelstufe X die Verbindungswege. Die Zusammenschaltung der einzelnen Stufen kann freizügig in beliebiger
Mischung erfolgen. Zwischen je einem Koppelblock benachbarter Stufe liegt jedoch nur eine einzige Zwischenleitung; parallel zu den Sprech-, Halte- und Zähladern werden noch die Leitadern geführt. Ist das Leitadernetz zweiadrig aufgebaut, so wird über eine dieser Adern (m-Adern) von der einen Kante des Koppelfeldes aus ein Änbietzeichen über alle freien und zugänglichen Zwischenleitungen zur ande-
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ren Seite des Koppelfeldes fächerförmig übertragen. Auf der zweiten Leitader (k-Ader) wirkt das Zugreifzeichen in entgegengesetzter Richtung, wobei je Stufe eine Selektion derart vorgenommen wird, daß nur jeweils ein Koppelblock aktiviert wird. Dadurch kommt es zu einer Wegeauswahl innerhalb des angebotenen Fächers.
Da alle Koppelblöcke der einzelnen Stufen gleich aufgebaut sind, ist das Leitadernetz nur eines dieser Blocks in Form eines Blockschaltbildes (Fig. 2) näher dargestellt. Wenn z. B. über die Leitader mw das Anbietzeichen aufgenommen ist, wird es durch den Verstärker V1 verstärkt und dann an alle weiterführenden Zwischenleitungen ml.. .u weitergegeben. Die in diesen Adern befindlichen Gleichrichter dienen zur Entkopplung der Zwischenleitungen voneinander. Die Weitergabe des Anbietzeichens auf die weiterführenden Zwischenleitungen geschieht unabhängig davon, ob diese Zwischenleitungen belegt sind oder nicht. Erst in der nächsten Koppelstufe wird durch den Belegungskontakt er ... entschieden, ob das Anbietzeichen weitergegeben werden kann, da dieser Kontakt bei belegter Zwischenleitung geöffnet ist und damit die Weitergabe verhindert. Nachdem das Anbietzeichen das ganze Koppelnetz durchlaufen hat, wird an einem der durch das Anbietzeichen markierten Verbindungswege an die Leitader k das Zugreifzeichen angelegt. Das Zugreifzeichen gelangt über die Entkopplungsgleichrichter in den Adern k auf eine UND-Schaltung, die erst dann durchlässig wird, wenn auch das Anbietzeichen anliegt. Das Zugreifzeichen gelangt jetzt auf ein Auswahlglied AGB, das allen Koppelblocks einer Stufe gemeinsam ist. Durch dieses Auswahlglied wird sichergestellt, daß nur ein Block dieser Stufe das Zugreifzeichen weitergeben kann. Das Zugreifzeichen wird jetzt über den Verstärker V 2 geleitet und auf den Leitadern aller freien Zwischenleitungen weitergegeben, da bei den besetzten Zwischenleitungen durch die Kontakte er 2 die Weitergabe verhindert ist. Gleichzeitig mit der Weitergabe des Zugreifzeichens an die Koppelblocks der vorhergehenden Stufe wird auch ein den gewählten Koppelblock kennzeichnendes Relais K betätigt. Dieses Relais steuert dann die Durchschaltung der entsprechenden Zwischenleitungen. Die UND-Schaltung dient dazu, das Zugreifzeichen nur dann wirksam werden zu lassen, wenn in dem Koppelblock auch ein Anbietzeichen vorliegt. Da das Zugreifzeichen parallel über alle freien Zwischenleitungen zu den Koppelblocks der vorhergehenden Stufe zurückgegeben wird, kann es auch zu solchen Koppelblocks gelangen, in denen das Anbietzeichen nicht vorliegt.
Im Ruhezustand sind in einem Koppelblock (Fig. 3) die Transistoren Tl, T3, T5 leitend. Wird jetzt an eine oder mehrere der Adern m ein Erdpotential als Anbietzeichen angelegt, so beeinflußt dieses den Basisspannungsteiler so, daß der Transistor Tl gesperrt wird. Damit wird das Potential an dem Basisspannungsteiler des Transistors Γ 2 so geändert, daß dieser jetzt leitend wird und ein Erdpotential über die Gleichrichter und die Leitungen m zu den nächsten Koppelblöcken weitergibt. Das Sperren des Transistors Tl ist auf den Transistor Γ 4 ohne Wirkung, da dieser noch durch den leitenden Transistor Γ 3 gesperrt bleibt.
Gelangt jetzt als Zugreifzeichen ein Erdpotential auf eine Ader k, so wird der Transistor T 3 gesperrt, und damit kann der Transistor Γ 4 auch leitend werden, da auch durch den gesperrten Transistor T1 das Erdpotential von einem Basisspannungsteiler abgeschaltet wurde. Das durch den Transistor Γ 4 hindurchwirkende Erdpotential gelangt jetzt zu einer pnpn-Diode D. Sämtliche pnpn-Dioden einer Koppelstufe sind parallel geschaltet und über einen gemeinsamen Vor-Widerstand an ein negatives Potential geführt.
Wird eine der pnpn-Dioden leitend, so legt sie Erdpotential an den gemeinsamen Widerstand und sperrt damit alle anderen pnpn-Dioden. Über die leitende pnpn-Diode sperrt Transistor Γ4 den Transistor Γ 5. Damit wird der Transistor T 6 leitend und legt das Erdpotential als Zugreifzeichen an die Adern k zu den vorhergehenden Koppelblöcken. Gleichzeitig wird das Relais K betätigt, das die Durchschaltung der entsprechenden Koppelpunkte steuert.
Während der Ausschüttelzeit dürfen die pnpn-Dioden D nicht belastet werden; über den Kondensator Cl wird deshalb der Transistor T 5 gesperrt. Gleichzeitig wird über Kondensator C 2 der Transistor T 6 gesperrt. Dabei ist die Zeitkonstante des Kreises mit Cl kleiner als die des Kreises mit C 2.
Wird in einem Koppelblock das Zugreifzeichen über eine Ader k aufgenommen und der Transistor T 3 gesperrt, so hat dies keine weiteren Wirkungen, wenn nicht auch das Anbietzeichen vorliegt, das den Transistor Tl sperrt. Wenn der Transistor Π leitend ist, legt er ein Erdpotential an den Spannungsteiler und verhindert damit ein Leitendwerden des Transistors Γ 4. Die in den verschiedenen Stromkreisen angeordneten Gleichrichter dienen lediglich zur Entkopplung der einzelnen Stromkreise.
Während bisher ein zweiadriges Leitadernetz beschrieben wurde, durch das eine Wege-Kennzeichnung und -Auswahl durchgeführt wurde, wird jetzt eine Ausführung der Verstärker- und Auswahlschaltung für einen Koppelblock beschrieben, die nur eine einadrige Leitader benötigt.
Diese Anordnung (Fig. 4) ist so aufgebaut, daß von der rechten Seite das Anbietzeichen angelegt wird, während das Zugreifzeichen von der linken Seite kommt. Liegt an einer der Leitadern z. B. mu das Anbietzeichen, in diesem Falle ein Minuspotential, an, so ist der Transistor Tl leitend. In diesem Zustand sind auch die Transistoren T 8 und Π0 leitend, während die übrigen Transistoren gesperrt sind. Über den Widerstand Wi wird jetzt das Anbietzeichen zu den Koppelblöcken der vorhergehenden Stufen weitergegeben. Wird jetzt über eine der Leitadern, z. B. mw, als Zugreifzeichen Erdpotential, angelegt, so wird der Transistor T 8 gesperrt, da an seinem Spannungsteiler sowohl die Erde vom Transistor Tl, als auch die Erde von der vorhergehenden Koppelstufe anliegt. Dadurch wird der Transistor T 9 leitend und legt in schon vorher beschriebener Weise das Erdpotential an die pnpn-Diode D an. Die pnpn-Dioden aller Koppelblöcke einer Stufe liegen wiederum parallel über einen gemeinsamen Widerstand an Minuspotential. Nur eine dieser Dioden kann leitend werden und schaltet jetzt das Erdpotential an den Spannungsteiler des Transistors Γ10, der dadurch gesperrt wird und den Transistor Γ11 leitend werden läßt. Die Kondensatoren Cl, C2 beeinflussen die letztgenannten Schaltvorgänge in der schon oben beschriebenen Weise. Der jetzt leitende Transistor Γ11 legt das Erdpotential an die Leitadern m zu den Blöcken der nächsten Stufe und läßt gleichzeitig das Relais K an-
sprechen, das den gewählten Koppelblock kennzeichnet und die Durchschaltung der entsprechenden Koppelpunkte veranlaßt. Mit dem Sperren des Transistors Γ 8 wurde das Erdpotential am Spannungsteiler des Transistors Tl abgeschaltet, so daß der S Transistor Tl jetzt auf diesem Wege leitend bleibt.
Liegt an dem Koppelblock kein Anbietzeichen an, so ist der Transistor Γ 7 gesperrt. An dem Spannungsteiler des Transistors Γ12 liegt jetzt das Minuspotential an, und der Transistor T12 wird durchlässig und legt Erdpotential an die zu den vorhergehenden Koppelblöcken führenden Leitadern. Dieses Zeichen gleicht dem Zugreifzeichen, wirkt sich jedoch nicht auf den Transistor Γ 8 aus, da dieser infolge des gesperrten Transistors Γ 7 an dem Spannungsteiler ein Minuspotential erhält. Während der Umschlagzeit des Transistors Tl bleibt Transistor Γ 8 über den Kondensator im Eingang leitend. Ein in diesem Zustand zu dem Koppelblock gelangendes Zugreifzeichen hat keine Wirkung, da es sich nicht von dem schon durch den Transistor Γ12 angelegten Erdpotential unterscheidet und somit keine weiteren Schaltvorgänge auslöst.
Es ist möglich, daß alle auf der einen (rechten) Seite des Koppelnetzes liegenden Ausgänge, z. B. die Verbindungssätze dauernd ihre Belegungsbereitschaft kennzeichnen, d. h. das Anbietzeichen ständig aussenden, auch wenn kein Markiervorgang stattfindet. Das Anbietzeichen steht also an allen Eingängen an. Im Markierfall wird eine Erde als Zugreifzeichen angelegt, und in jeder Stufe wird ein Block ausgewählt. Durch eine entsprechende Anordnung wird sichergestellt, daß an jedem Koppelblock nur ein Verbindungsweg angeschlossen ist, der das Anbietzeichen aussendet. Diese Steuerungsart ist überall dort von Vorteil, wo die Eingänge nur zu einer Gruppe gleicher Einrichtungen durchzuschalten sind, z. B. Verbindungswege mit Registern. Soll jedoch eine Vorauswahl, z. B. Bündelfestlegung erfolgen, so ist im Ruhezustand kein vorbereitendes Anbietzeichen vorhanden. Es wird erst während des Markiervorganges angelegt und fächert wie bisher zurück. In der Gegenrichtung kommt dann das Zugreifzeichen und legt einen Weg fest.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Auswahl von Verbindungswegen in mehrstufigen Koppelfeldern, bei denen von jedem Block einer Koppelstufe zu jedem Block der nächsten Koppelstufe nur je eine Zwischenleitung führt und bei denen auf einer Seite des Koppelfeldes an einen oder mehrere Punkte ein Kennzeichen (Anbietzeichen) angelegt wird, das alle von diesem bzw. diesen Punkten erreichbaren freien Punkte an der anderen Seite des Koppelfeldes markiert und ein an einen dieser erreichbaren freien Punkte angelegtes anderes Kennzeichen (Zugreifzeichen) stufenweise zurückwirken läßt und dabei einen freien Weg auswählt, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugreifzeichen parallel über alle freien Zwischenleitungen zu den Koppelblocks der vorhergehenden Koppelstufen zurückgegeben wird und nur in denjenigen Koppelblocks wirksam werden kann, in denen auch das Anbietzeichen anliegt und dann über eine Auswahlschaltung geleitet wird, die sicherstellt, daß nur in einem Block jeder Stufe das Zugreifzeichen weitergeleitet wird und daß gleichzeitig mit der Weitergabe des Zugreifzeichens zu den Blocks der vorhergehenden Stufe ein den gewählten Koppelblock bezeichnendes Schaltmittel betätigt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anbietzeichen dauernd angelegt ist, wobei sichergestellt wird, daß von mehreren an einen Koppelblock angeschlossenen Einrichtungen (z. B. Verbindungswegen mit Registern) nur eine das Anbietzeichen abgibt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Anbiet- und Zugreifzeichen über die gleiche Ader gesendet werden und die Zeichen durch unterschiedliche Potentiale gekennzeichnet sind.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Auswahlglied von mehreren gleichzeitig angelegten Zugreifzeichen nur eines durchschaltet.
5. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugreifzeichen über eine UND-Schaltung geleitet wird, deren zweiter Eingang durch das Anbietzeichen gesteuert wird.
6. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Auswahlglied aus pnpn-Dioden besteht, von denen jedem Block eine zugeordnet ist und die mit einem gemeinsamen Potential verbunden sind.
7. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Verzögerungsmittel (C 1, C 2) vorgesehen sind, die während des Prüfvorganges im Auswahlglied die Weitergabe eines Zeichens verhindern.
8. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das das Anbietzeichen aufnehmende Schaltmittel bei Einlaufen eines Zugreifzeichens über einen zweiten Steuerweg gehalten bleibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 540/137 3.64 © Bundesdruckerei Berlin
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