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DE1220931B - Schaltungsanordnung zur Regelung einer physikalischen Groesse - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Regelung einer physikalischen Groesse

Info

Publication number
DE1220931B
DE1220931B DESCH32040A DESC032040A DE1220931B DE 1220931 B DE1220931 B DE 1220931B DE SCH32040 A DESCH32040 A DE SCH32040A DE SC032040 A DESC032040 A DE SC032040A DE 1220931 B DE1220931 B DE 1220931B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
bridge
transistor
push
rectifier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH32040A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1866569U (de
Inventor
Karl Raehmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Schenck AG
Original Assignee
Carl Schenck Maschinenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Schenck Maschinenfabrik GmbH filed Critical Carl Schenck Maschinenfabrik GmbH
Priority to DESCH32040A priority Critical patent/DE1220931B/de
Publication of DE1220931B publication Critical patent/DE1220931B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B11/00Automatic controllers
    • G05B11/01Automatic controllers electric
    • G05B11/012Automatic controllers electric details of the transmission means
    • G05B11/016Automatic controllers electric details of the transmission means using inductance means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Regelung einer physikalischen Größe Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Regelung einer physikalischen Größe mit einem durchflußgesteuerten, spannungssteuernden Transduktor, in dessen Steuerkreis ein Transistor in Emitter-Basis-Schaltung eingefügt ist, dessen Steuerkreis im Nullzweig einer Meßbrückenschaltung liegt, in.deren einem Zweig ein von der physikalischen Größe beeinflußter Istwiderstand und ein voreinstellbarer Sollwiderstand liegt, unter Verwendung einer vereinigten Brücken- und Gegentaktgleichrichterschalttuig.
  • Bei bekannten Regelschaltungen werden Meßbrücken und Nullverstärker bzw. Kompensationsschaltungen verwendet. I-Eerbei benötigt man außer einem hohen Aufwand an Schaltungselementen noch zusätzlich zur Brückenspeisung eine Speisung für den Verstärker bzw. die Kompensationsschaltung. Darin sind gewisse Fehlerquellen eingeschlossen.
  • Weiterhin ist es zur Bildung einer genauen Regelabweichung bekannt, den Indikator für die Regelabweichung in den NuRzweig einer Meßbrückenschaltung zu legen, in deren einem Brückenzweig ein den Istwert verkörpernder und ein den Sollwert verkörpernder Widerstand und in deren anderem Brükkenzweig zwei fest eingestellte Widerstände liegen.
  • Schließlich ist es bekannt, einen Brückengleichrichter mit einem Gegentaktgleichrichter zu vereinigen und mit Hilfe dieser vereinigten Gleichrichterschaltung aus einer einzigen Spannung zwei Spannungen, die zueinander im Verhältnis eins zu zwei stehen, zu gewinnen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte, weniger aufwendige und mit weniger Fehlerquellen behaftete Schaltungsanordnung zu schaffen. Dies wird dadurch erreicht, daß bei Speisung der Meßbrückenschaltung durch die Brückengleichrichterschaltung und des Transduktorsteuerkreises durch die Gegentaktgleichrichterschaltung die vereinigte Brücken- und Gegentaktgleichrichterschaltung gleichzeitig den anderen Zweig der Meßbrücke bildet und die Basis des Transistors zwischen Ist- und Sollwiderstand, sowie der Emitter des Transistors an die Transformatormittelanzapfung des Gegentaktgleichrichters angeschlossen ist. Auf diese Weise'entfallen die fest eingestellten Widerstände in einem Brückenzweig bei den bekannten Anordnungen und der durch diese fließende Querstrom, was wiederum eine schwächere Dimensionierung der Gleichrichterschaltung ermöglicht. Auch tritt durch die festeingestellten Widerstände sonst bewirkte Gegenkopplung nicht auf. Die Transistorstromverstärkung wird voll genutzt und damit die Meßbrückenempfindlichkeit verbessert. Weiterhin stellt sich die Brückenspannung automatisch auf ein Optimum ein, bei welchem die Einschaltung einer für eine hohe Empfindlichkeit erforderlichen hohen Spannung bei Vermeidung unzulässiger Spannungswerte gewährleistet ist.
  • Im folgenden ist die Erfindung an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert.
  • Bei der in F i g. 1 schematisch unter Vernachlässigung aller nicht zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Einzelheiten dargestellten Regelschaltung wird die #einzuregeInde physikalische Größe verkörpert durch den Lastwiderstand 1. Dieser Widerstand kann z. B. im Falle einer Beleuchtungsstärkenregelung eine Glühlampe, im Falle einer Temperaturregelung ein Heizwiderstand, bei einer Drehzahlregelung ein Motor sein.
  • Die Speisung des Lastwiderstandes 1 erfolgt durch eine Wechselspannungsquelle 2. In den Speisekreis ist ein durchflußgesteuerter, spannungssteuernder Transduktor 3 eingefügt. Der Stromkreis für die Doppelhalbwellenspeisung für die Steuerung des Transduktors 3 verläuft von der Sekundärwicklung des Transformators 4 über den Gegentaktgleichrichter 5, den Steuerkreis des Transduktors 3, den Kollektor und den Emitter des Transistors 6 zur Mittelanzapfung der Sekundärwicklung des Transformators 4.
  • Für die Steuerung des Transformators 6 wirkt der Gleichrichter 5 als Brückengleichrichter. Bei dem im Ausführungsbeispiel verwendeten pnp-Transistor verläuft der Steuerkreis des Transistors 6 vom Minuspol des Brückengleichrichters 5 über den von der physikalischen Größe, die durch den Pfeil P synibolisiert ist, beeinflußten Istwiderstand 7, die Basis und den Emitter des Transistors 6 ebenfalls zur Mittelanzapfung der Sekundärwicklung des Transformators 4.
  • Zwischen dem Pluspol des Brückengleichrichters 5 und der Basis des Transistors 6 ist ein Sollwiderstand 8 eingefügt. Dieser bildet zusammen mit dem Istwiderstand 7 einen Spannungsteiler.
  • Die RegelabweichÜng wird bestimmt durch den betragsmäßigen Unterschied der Widerstände 7 und 8, wobei man mit Hilfe einer Voreinstellung des Widerstandes 8 den Sollwert der physikalischen Größe einstellen kann. Bei geringfügigen Abweichungen des Widerstandswertes des Istwiderstandes 7 vom Widerständswert des Sollwiderstandes 8 erfolgt eine Beeinflussung des Stromlaufes des Steuerstromkreises des Transistors -6 in entsprechendem Maß. Beispielsweise verursachen schon Abweichungen in der Größenordnung von einem Prozent eine volle Ausregelung.
  • Da beide Steuerkreise, sowohl der des Transduktors 3 als auch der des Transistors 6, eine gemeinsame Doppelhalbwellenspeisung besitzen, arbeiten sie immer phasengleich, so daß zusätzliche Mittel zur Einstellung der Phase überflüssig sind.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Istwiderstand 7 hochohmig, wenn die physikalische Größe nicht auf ihn einwirkt. Damit ist der Transistor 6 über den Sollwiderstand 8 gesperrt. Es fließt kein Steuerstrom. Somit läßt der Transduktor 3 den vollen Strom zum Lastwiderstand 1 durch. Mit Zunehmen der physikalischen Größe nimmt der Widerstandsweyt des Istwiderstandes 7 ab, .
  • Bei dem in F i g. 2 dar gestellten Diagramm bezeichnet- U, die Spannung am Brückengleichrichter, U2 die Spannung am Gegentaktgleichrichter, fl den Steuerstrom des Transistors 6, f. den Steuerstrom des Transduktors 3, U', bezeichnet den Spannungsabfall am Istwiderstand 7. Wenn der Istwiderstand 7 gleich dem Sollwiderstand 8 ist, ist der Spannungsabfall am Widerstand 7 gleich der Spannung U, am Gegentaktgleichrichter.
  • Die obere Grenze des Regelbereiches der erfindungsgemäßen Anordnung wird durch die Spannung des Gegentaktgleichrichters bestimmt. Die untere Grenze liegt bei einer nur um weniges geringeren Spannung. Diese Spannung stellt sich nach dem Spannungsteilerverhältnis ein, wenn der Widerstand 7 etwas kleiner als der Widerstand 8 ist. In dem so definierten engen Regelbereich wandert der Regelung entsprechend der Arbeitspunkt A auf der Stromkurve J2. Analoges gilt für den nicht dargestellten Arbeitspunkt auf der Kurve Jl. Die Stromkurve J:, unterscheidet sich von der Stromkurvef, durch den Verstärkungsfaktor des Transistors 6.
  • Selbstverständlich ist es ün Rahmen der vorliegenden Erfindung möglich, zwecks Erhöhung der Regelgenauigkeit an Stelle des Transistors 6 eine Transistor-Kaskaden-Schaltung anzuwenden.
  • Man kann mit Hilfe der erfindungsgemäßen Regelschaltung unter Ausnutzung sämtlicher angegebener Vorteile jegliche physikalische Größe, beispielsweise Temperatur, Feuchtigkeit, Druck, elektrische Spannung u. dgl., einregeln.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Schaltungsanordnung zur Regelung einer phy- sikalischen Größe. mit einem durchflußgesteuerten, spannungssteuernden Transduktor, in dessen Steuerkreis ein Transistor in Emitter-Basis-Schaltung eingefügt ist, dessen Steuerkreis im Nullzweig einer Meßbrückenschaltung liegt,- in deren einem Zweig ein von der physikalischen Größe beeinflußter Istwiderstand und ein voreinstellbarer Sollwiderstand liegt, unter Verwendung einer vereinigten Brücken -,und Gegentaktgleichrichterschaltung, dadureh gekennzeichn e t, daß bei Speisung der Meßbrückenschaltung durch die Brückengleichrichterschaltung und des Transduktorsteuerkreises durch die Gegentaktgleichrichterschaltung die vereinigte Brücken-und Gegentaktgleichrichterschaltung gleichzeitig den anderen Zweig der Meßbrücke bildet und die Basis des Transistors zwischen Ist- und Sollwiderstand, sowie der Emitter des Transistors an die Transformatormittelanzapfung des Gegentaktgleichrichters angeschlossen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1117 151, 1105 972, 1040 125; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1764 663; Zeitschrift »Funktechnik:«, Jg. 1954, Heft 9, S. 248/249; Zeitschrift »Funkschau«, Jg. 1952, Heft 8, S. 147; Buch Oppelt, Grundgesetze der Regelung, erschienen 1947 in der Wolfenbütteler Verlagsanstalt G.m.b.H., Wolfenbüttel-Hannover, S. 80.
DESCH32040A 1962-09-15 1962-09-15 Schaltungsanordnung zur Regelung einer physikalischen Groesse Pending DE1220931B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1764663U (de) * 1958-01-25 1958-04-10 Saba Gmbh Anordnung zur selbsttaetigen lichtabhaengigen regelung mittels fotoleitern.
DE1040125B (de) * 1956-06-29 1958-10-02 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur UEberwachung einer Spannung
DE1105972B (de) * 1959-04-28 1961-05-04 Bbc Brown Boveri & Cie Einrichtung zur Stromausfallueberwachung
DE1117151B (de) * 1960-03-02 1961-11-16 Siemens Ag UEberwachungseinrichtung fuer Wechselstromkreise mit veraenderlicher Betriebsspannung

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