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DE1250871B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1250871B
DE1250871B DES101270A DE1250871DA DE1250871B DE 1250871 B DE1250871 B DE 1250871B DE S101270 A DES101270 A DE S101270A DE 1250871D A DE1250871D A DE 1250871DA DE 1250871 B DE1250871 B DE 1250871B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shows
electronic switches
evaluator
circuit arrangement
amplifier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES101270A
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1250871B publication Critical patent/DE1250871B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K5/00Manipulating of pulses not covered by one of the other main groups of this subclass
    • H03K5/01Shaping pulses
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P1/00Auxiliary devices
    • H01P1/10Auxiliary devices for switching or interrupting
    • H01P1/15Auxiliary devices for switching or interrupting by semiconductor devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
H 03 k
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHBiSl
Deutsche Kl.: 21 al - 36/18
Nummer: 1250 871
Aktenzeichen: S 101270 VIII a/21 al 1250 871 Anmeldetag: 30. Dezember 1965
Auslegetag: 28. September 1967
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Anschalten einer von mehreren Spannungsquellen, die sich ändernde Spannungen, 7.. B. Wechselspannungen, Hefern, an eine gemeinsame Auswerteeinrichtimg mit Hilfe von-zwischen die Spannungsquellen und die gemeinsame Auswerteeinrichtung eingeschalteten elektronischen Schaltern. Beispiele für solche Schaltungsanordnungen sind z. B. große, nach dem Koinzidenzprinzip arbeitende Kernspeicher, bei denen jede Matrixebene zum Zweck der Verringerung von Störspannungen und Signallaufzeiten mehrere Lesedrähte enthält. Auf den einzelnen Lesedrähten einer Matrixebene treten die Lesesignale zu verschiedenen Zeiten auf, d. h., es ist nur jeweils ein Signal auf einem Lesedraht zu verstärken und auszuwerten.
Es wurde schon mehrfach versucht, zur Aufwandseinsparung die einzelnen Spannungsquellen, im Beispiel von Magnetkemsprichern die einzelnen Lesedrähte, zusammenzuführen, um ihre Signale mit nur einer gemeinsamen Anordnung zu verstärken bzw. zu bewerten. So wurde z. B. für Magnetkernspeicher vorgeschlagen, jeden einzelnen Lesedraht einer Matrix an den Eingang eines eigenen Vorverstärkers zu führen. Die Ausgänge dieser Vorverstärker sind parallel geschaltet und führen zum Eingang eines gemeinsamen Hauptverstärkers mit nachfolgendem Bewerter. Nachteilig bei solchen Anordnungen ist der Aufwand für die getrennten Vorverstärker, der linear mit der Anzahl der Lesedrähte pro Matrix wächst. Außerdem können die von den verschiedenen Lesedrähten kommenden Störspannungen aufaddiert und damit der gemeinsame Hauptverstärker übersteuert werden.
Geringer ist der Aufwand bei einer Anordnung, bei der jeder Lesedraht einer Matrix über einen eigenen elektronischen Schalter an den Eingang eines gemeinsamen Verstärkers und Bewerters angeschaltet wird. Die elektronischen Schalter können Transistoroder Diodenschalter sein. In jedem Speicherzyklus wird durch ein Steuersignal nur einer der elektronischen Schalter durchlässig gesteuert.
Der Aufwand für die elektronischen Schalter ist geringer als der für die Vorverstärker. Außerdem lassen sich bei dieser Ausführungsform bei großen Störsignalen alle Lesedriihlc abschalten, so daß der gemeinsame Verstärker nicht übersteuert weiden kann.
. Hin großer Nachteil aller elektronischen Schalter lst aber, daß sich heim Einschalten eine Slör- ^pannung Zlim Nutzsignal addiert. Bei den üblichen '-' '"'nctrischcn Diodenschaliiüieen ist diese Slör-Schaltungsanordnung zum Anschalten einer von
mehreren zeitlich veränderliche Spannungen
liefernden Quellen an eine gemeinsame
Auswerteeinrichtung
Anmelder:
Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München, München 2, Wittelsbacherplatz 2
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Bert Rehn, München
•spannung durch die Differenz der Diodendurchbßspannungen gegeben. Die Störspannung hängt von den Toleranzen und dem Temperaturgang der Bauelemente ab. Sie kann ein Vielfaches des Nutzsigmds betragen und positiv oder negativ sein. Eine Amplitudenbewertung des gestörten Signals ist deshalb nicht ohne weiteres möglich.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es daher, eine Schaltungsanordnung zu schaffen, bei der emc von mehreren Spannungsquellen, die zu verschiedenen Zeiten kleine Wechselspännungen liefern, an eine gemeinsame Auswerteeinrichtung mit Hiiie von zwischen die Spannungsquellen und die gemeinsame Auswerteeinrichtung eingeschalteten elektrischen Schaltern angeschaltet wird, bei der aber die von den elektronischen Schaltern herrührenden Störspannungen unwirksam gemacht werden. Erfindungsue.mali wird dies dadurch erreicht, daß zwischen den elektronischen Schaltern und der Auswerteeinrichtunu ein Differenzierglied angeordnet ist.
Für die Anschaltung eines von mehreren Lesedrähten einer Matrixebene eines nach dem Koirmdenzprinzip arbeitenden Speichers an einen gemeinsamen Leseverstärker und einen nachgescha !toten Bewerter hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, das Differenzierglied zwischen dem Ausgang des Leseverstärkers und dem Eingang des Beweners anzuordnen. Weitere Einzelheiten sowie ein Ausführungsbeispiel der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung werden an Hand der Fig. 1 bis 3 naher erläutert.
Fig. 1 zeigt ein Prinzipschaltbild einer Schaltungsanordnung cemäß der Erfindung, bei der jeweils einer von einer Mehrzahl von Lesedrahten LI, L 2. L 3 mit Hilfe eines elektronischen Schalters S1,52, -V 3 an einen gemeinsamen LeseversiiirkerLi/ und
709 649/359

Claims (5)

i 250 871 einen nachgeschalteten Bewerter B angeschaltet wird. Erfindungsgemäß ist zwischen den elektronischen Schaltern 51,5 2, S 4 und dem Bewerter B ein Differenzierglied D vorgesehen. Die Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform, wie sie sich bei Leseverstär.kfrru fiir Magnetkoinzidenzspeicher als besonders vorteil haft erwiesen hat. Dabei ist das Differenzierglied zwischen den Ausgang des Verstärkers L V und den Eingang des Bewerters B geschaltet. Fig. 2 zeigt verschiedene Diagramme. Insbesondere zeigt Fig. 2a eine von der Einschaltung mit Hilfe eines der elektronischen Schalter herrührende Einschaltstörung, F i g. 2 b ein ungestörtes Signal und Fig. 2c die Überlagerung des Signals von Fig. 2b mit der Einschaltstörung von Fig. 2a. Die F i g. 2 a, 2 b, 2 c beziehen sich auf den Zustand vor der Differenzierung. F i g. 2 d zeigt die Einschaltstörung von F i g. 2 a nach der Differenzierung sowie die Lage des Abtastintervalls T zu den von der Differenzierung hei rührenden Spannungsspitzen. F i g. 2 e zeigt das ungestörte Signal von F i g. 2 b nach der Differenzierung. Fig. 2f zeigt schließlich das mit der Einschaltstörung überlagerte Signal von F i g. 2 c nach der Differenzierung. Man erkennt, daß trotz Vorliegens einer Einschaltstörung das Signal eindeutig erkannt werden kann. F i g. 3 zeigt eine Ausführungsform der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung. Sie besteht aus den mit Hilfe von Dioden D 1 bis D 6 aufgebauten elektronischen Schaltern 51, 52 und 53, einem mit den Transistoren T1 und T 2 als Differenzverstärker ausgebildeten LeseverstarkerLkr, einem aus den Transistoren T 3 und Γ 4 bestehenden, als Differenzierglied D dienenden symmetrisch aufgebauten differenzierenden Differenzverstärker, einem ebenfalls symmetrisch aufgebauten, aus den Transistoren T 5, T6, Γ 7 und den Tunneldioden D 9 und DlO bestehenden Bewerter B und einer zur Gleichrichtung der bipolaren Signale vorgesehenen Vorrichtung G mit den Transistoren T 8 und T 9. Die Erfindung wurde zwar an Hand eines Leseverstärkers für einen Magnetkernkoinzidenzspeicher mit mehreren Lesedrähten pro Matrixebene erläutert. Sie kann aber ebensogut für andere Speicher oder sogar andere Spannungsquellen verwendet werden, wenn nur die Bedingung erfüllt ist, daß sich die zu bewertende Spannung während des Bewertungsinter- _S_iialls_wesentlich stärker ändert als die von den elektronischen Schaltern herrührende Störspannung. Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zum Anschalten einer
ίο von mehreren zeitlich veränderliche Spannungen liefernden Quellen an eine gemeinsame Auswerteeinrichtung mit Hilfe von zwischen die Spannungsquellen und die gemeinsame Auswerteeinrichtung eingeschalteten elektronischen Schaltern, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterdrückung der der Nutzspannung überlagerten Störspannungen zwischen den elektronischen Schaltern und der Auswerteeinrichtung ein Differenzierglied angeordnet ist.
ao 2. Anwendung einer Schaltungsanordnung
nach ,Anspruch 1, zum Anschalten eines von mehreren Lesedrähten (LI, L
2, L3) einer Matrixebene eines nach dem Koinzidenzprinzip arbeitenden Speichers an einen gemeinsamen Leseverstärker (LV) und einen nachgeschalteten Bewerter (B) mit Hilfe von zwischen den Lesedrähten und dem Eingang des gemeinsamen Verstärkers angeordneten elektronischen Schaltern (51, 52, 53).
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Differenzierglied zwischen dem Ausgang des Leseverstärkers und dem Eingang des Bewerters angeordnet ist.
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Differenzierglied als differenzierender Differenzverstärker ausgebildet ist.
5. Schaltunganordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
Differenzierglied symmetrisch aufgebaut ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 193 992.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES101270A Pending DE1250871B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1250871B true DE1250871B (de) 1967-09-28

Family

ID=604410

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES101270A Pending DE1250871B (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1250871B (de)

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