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DE1220812B - Schaelende Gewinnungs- und Lademaschine, insbesondere fuer die Kohlegewinnung im Langfrontabbau eines Strebs - Google Patents

Schaelende Gewinnungs- und Lademaschine, insbesondere fuer die Kohlegewinnung im Langfrontabbau eines Strebs

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Publication number
DE1220812B
DE1220812B DEM61749A DEM0061749A DE1220812B DE 1220812 B DE1220812 B DE 1220812B DE M61749 A DEM61749 A DE M61749A DE M0061749 A DEM0061749 A DE M0061749A DE 1220812 B DE1220812 B DE 1220812B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
extraction
cutting
loading machine
chain
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM61749A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien
Original Assignee
Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien filed Critical Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien
Priority to DEM61749A priority Critical patent/DE1220812B/de
Priority to NL6505312A priority patent/NL6505312A/xx
Priority to BE664589A priority patent/BE664589A/xx
Publication of DE1220812B publication Critical patent/DE1220812B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C31/00Driving means incorporated in machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam
    • E21C31/10Driving means incorporated in machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam for slewing parts of the machines
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C27/00Machines which completely free the mineral from the seam
    • E21C27/18Machines which completely free the mineral from the seam by both slitting and planing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

  • Schälende Gewinnungs- und Lademaschine, insbesondere für die Kohlegewinnung im Langfrontabbau eines Strebs Die Erfindung betrifft eine schälende Gewinnungsnnd Lademaschine, insbesondere für die Kohlegewinnung im Langfrontabbau eines Strebs, wobei zwischen für zwei Marschrichtungen bestimmten Hobelkörperhälften ein mit umlaufenden, angetriebenen Schrämwerkzeugen versehener Maschinenteil gelenkig eingegliedert ist.
  • Bei der bekannten Gewinnungs- und Lademaschine (deutsche Patentschrift 916 703) ist zwischen den jeweils mit einem Abschnitt des Zugmittels verbundenen Hobelkörperhälften ein als Schrämmaschine ausgebildeter Mittelteil vorgesehen, der einen am Liegenden in den Abbaustoß eingreifenden Schrämarm und oberseitig einen winkelförmigen auswärts gekrümmten zweiten Schrämarm besitzt. Mit Hilfe dieser Schrämarme erfolgt ein Auflockern der Kohle, so daß die schälenden Gewinnungswerkzeuge nur noch einen geringeren Widerstand an der Kohle zu überwinden brauchen. Die am Hangenden haftende Kohle löst sich bei dieser Abbaumethode nur teilweise, so daß ein Nachreißen mittels gebräuchlicher, von Hand betätigter Hilfsvorrichtungen notwendig ist.
  • Bei einer gattungsmäßig anderen Gewinnungs- und Lademaschine ist es bekannt, eine geneigt zum Abbaustoß gelagerte Schrämwalze zu verwenden, die den Abbaustoß im Bereich des Liegenden erfaßt und mit der einem benachbarten Förderer zugewendeten Seite über den Fördererrand hinausgreift. Bei dieser Maschinengattung ist vorgeschlagen worden, das rücklaufende Trum eines endlosen Zugmittels über mehrere Kettenräder wellenförmig zu lenken, um durch Ausnutzung der Relativbewegung zwischen Maschine und Zugmittel die Schrämwalze anzutreiben. Entsprechende Antriebsarten wurden auch schon zur Aktivierung von in Kohlenhobeln gelagerten schlagenden Lösewerkzeugen verwendet.
  • Die vorgenannten schälenden Gewinnungs- und Lademaschinen tragen den besonderen Anforderungen vollmechanisierter Abbaubetriebe nicht Rechnung. In diesen Fällen ist ein sauberes Freilegen des Hangenden erwünscht, damit die Ausbauelemente bzw. -gestelle und -gespanne unbehindert vorgeschoben werden können. Das Nachreißen der unter dem Hangenden haftenden Reststreifen der Kohle durch handbetätigte Vorrichtungen ist meistens ungenügend. Es wurde deshalb auch schon vorgeschlagen, die Kohlenhobel mit Hobelaufsätzen auszurüsten, die bis zum Hangenden reichen. Bei größeren Flözmächtigkeiten kann die zuletzt genannte Methode nicht nutzbar gemacht werden, weil die Hebelarme zu groß werden und die hierbei erzeugten Kippkräfte den genauen Lauf der Gewinnungsmaschine stören. Aufsätze der vorgenannten Art können außerdem nicht immer so eingerichtet werden, daß sie selbsttätig dem Hangenden genau folgen. Es ist bei diesen Bauarten außerdem nicht zu vermeiden, daß rippenförmige Reststreifen stehenbleiben, die das vorgenannte Verlegen des Strebausbaues behindern.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die schälenden Gewinnungs- und Lademaschinen der eingangs genannten Gattung zu verbessern, und zwar in einer solchen Weise, daß ohne den Aufwand komplizierter Zusatzmittel ein sauberes Freischneiden des Hangenden erreichbar ist. Die Erfindung kennzeichnet sich demgemäß dadurch, daß der Maschinenmittelteil mindestens einen in vertikaler Ebene (Kohlenstoßebene) begrenzt schwenkbar gelagerten Arm trägt, dessen freies Ende mit einer in der Ebene des Hangenden arbeitenden Schrämwalze oder Schrämscheibe versehen ist, deren Antrieb von einer längsgespannten Kette, insbesondere der Rücklaufkette, einer endlos geführten Hobelzugkette gebildet ist, die im Maschinenmittelteil über mehrere Kettenräder des Schrämwerkzeugantriebs geführt ist.
  • Mit Hilfe dieser insbesondere vom Hobelzugmittel aus angetriebenen Schrämwalzen bzw. -scheiben läßt sich in einfacher und wirtschaftlicher Weise ein derart sauberes Freilegen des Hangenden erreichen, daß der Strebausbau jeweils günstige Verhältnisse für das Nachrücken vorfindet. Die Hauptaufgabe der Schrämwalzen bzw. Schrämscheiben ist dieses Freischneiden des Hangenden, jedoch steht nichts im Wege, auch zusätzliche Scheiben oder Walzen vorzusehen, die gleichzeitig den mittleren Bereich der Höhe des Abbaustoßes bearbeiten. Im Regelfalle wird im Zuge der schälenden Kohlegewinnung der über dem unteren Einbruch befindliche Teil des Abbaustoßes - je nach Härte der Kohle - mehr oder weniger hereinbrechen. In diesen Fällen werden die verbleibenden Reste der noch häftengebliebenen Kohle durch die Schrämwalzen mit Sicherheit vom Hangenden gelöst. Falls größere Teile des Abbaustoßes haftengeblieben sind, wird mit Hilfe der oberen, am Hangenden angreifenden Schrämscheiben bzw. Schrämwalzen das Ablösen und Herunterbrechen unterstützt. In manchen Fällen, und zwar wieder in Abhängigkeit von der Art und Härte der- Kohle, kann mittels der Schrämscheiben zunächst der obere Bereich des Abbaustoßes hereingeschrämt werden, wodurch sich infolge der eingetretenen Entspannung des Abbaustoßes das Abtrennen der dem Liegenden benachbarten Schicht mittels der schälenden Gewinnungswerkzeuge erleichtert. Bei im wesentlichen gleichbleibendem Gesamtaufbau der schälenden Gewinnungs- und Lademaschine kann mithin den verschiedensten Verhältnissen bei der Kohlegewinnung Rechnung getragen werden, wobei sich aber in jedem Falle ein sauberes Freischneiden des Hangenden erreichen läßt.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung werden auf dem Maschinenmittelteil beiderseits des mittleren, angetriebenen Kettenrades je ein Schwenkarm mit Schrämscheiben bzw. -walzen angeordnet. Hierbei ist es weiterhin zweckmäßig, daß mindestens einer der Schwenkarme durch Federkraft derart belastet ist, daß die Schrämscheibe bzw. -walze in Berührung-mit dem Hangenden gehalten ist. Die vorgenannte Ausgestaltung der Maschine läßt ein weitestgehend zweckmäßiges Einstellen der verschiedenen Schrämbereiche zu, und durch den federbelasteten Schwenkarm wird bei genügender elastischer Arbeitsweise das Freischneiden des Hangenden ermöglicht.
  • Die von den rotierenden Schrämscheiben ausgehenden Kräfte und Widerstände liegen fast ausschließlich in einer parallel zum Zugni-ittel verlaufenden Vertikalebene und werden daher vom Hobelkörper selbst aufgenommen. Die Gefahr einer Verklemmung der Maschine an den in Streblängsrichtung verlaufenden Führungen bzw. einem entsprechenden Förderer ist weitestgehend vermieden.
  • Außer der federnden Anordnung der Schwenkarme können auch Vorkehrungen zur Feststellung dieser Schwenkarme in entsprechender Höhenlage getroffen werden.
  • Damit die Maschine in Flözen verschiedener Mächtigkeit-eingesetzt werden kann, werden die Schwenkarme und die in diesen vorgesehenen Getriebeteile längenverstellbar ausgebildet.
  • Bei- Gewinnungs- und Lademaschinen, bei welchen die Zugkette versatzseitig eines Förderers vorgesehen ist, wird gemäß der Erfindung der Antrieb der Schrämscheiben durch eine auf der Stoßseite des Förderers angeordnete und zwischen den Strebenden verspannte, feststehende Kette gebildet. In diesem Falle befindet sich mithin das für die Betätigung der Schrämscheiben oder -walzen dienende Kettentrum ebenfalls im wesentlichen im Bereich der Arbeitsebene der Werkzeuge.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß die Schrämscheiben oder Schrämwalzen, insbesondere unter dem Hangenden, horizontal umlaufend angeordnet sind. Diese Bauart ist besonders dann zweckmäßig, wenn das Hangende gebräch ist und möglichst schnell vor dem nachfolgenden Ausbau mit weit vorkragenden Kappen abgefangen werden muß. Durch die Schrämwalzen bzw. -Scheiben wird unmittelbar unter dem Hangenden ein Einschnitt erzielt, der diese Ausbauteile aufnehmen kann. Es werden auf diese Weise gleichzeitig mit der Gewinnung der Kohle günstige Voraussetzungen für das Einbringen des Aüsbaues geschaffen. Ein Merkmal der Erfindung besteht auch darin, daß der Schrämscheibe oder -walze zum Regeln der zum Hangenden gerichteten Schrämhöhe ein -sich gegen die bereits freigelegte Fläche des Hangenden abstützender Fühler zugeordnet ist, der vorzugsweise aus einem auf dem Schrämarm schwenkbar gelagerten, jedoch bezüglich der Lage feststellbaren Bogensegment besteht.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
  • F i g. 1 zeigt die Gewinnungs- und Ladevorrichtung in Seitenansicht; F i g. 2 ist eine Draufsicht zu F i g.1; F i g. 3 ist eine Stirnansicht zu F i g.1; F i g. 4 und 5 zeigen die Ausbildung des Schwenkarmes und die Anordnung einer Lagerung einer Schrämwalze; F i g. 6 und 7 zeigen verstellbare und einstellbare Lagerungen für den Schwenkarm und die Schrämwalze.
  • Die in den F i g. 1 bis 3 veranschaulichte schälende Gewinnungs- und Lademaschine besitzt für zwei Marschrichtungen bestimmte Hobelkörperhälften 1, 2, zwischen welchen der Maschinenmittelteil 3 angeordnet ist. Die Verbindung der Hobelkörperhälften mit dem Maschinenmittelteil erfolgt durch die Gelenke 4 mit senkrecht zum Abbaustoß gerichteter Gelenkachse.
  • Zum Ziehen der Gewinnungs- und Lademaschine dient die Kette 5, die mit ihren Enden an den Haken 6 der Hobelkörperhälften befestigt ist. Durch diese Verbindung mit dem Hobelkörper arbeitet die Kette im Sinne einer endlosen Kette, deren rücklaufendes Trum 7 durch die Maschine hindurchgeführt und in dem Maschinenmittelteil über Kettenräder 8, 9 und 10 geführt ist. Diese Kettenräder sind" auf quer zum Abbaustoß gerichteten Achsen gelagert und zum Teil vertikal versetzt angeordnet, wobei das mittlere Kettenrad 9 verhältnismäßig hoch gelegt ist. Der Antrieb der Kette erfolgt in bekannter Weise durch an den Strebenden aufgestellte Antriebsaggregate. Bei Gewinnungsmaschinen mit an der Versatzseite eines in der Zeichnung nicht dargestellten Förderers angeordneter Zugkette wird eine zusätzliche Kette vorgesehen, die an-den Strebenden befestigt ist. Beim Ziehen der Maschine mittels der üblichen Zugkette 5 wird durch die zwischen der zusätzlichen Kette und den Getriebeteilen 8, 9 und 10 eintretende Relativbewegung das Drehen der Kettenräder 8, 9, 10 bewirkt, die für den Antrieb nachstehender Zusatzeinrichtungen dienen.
  • Auf dem Maschinenmittelteil 3 sind beiderseits des Kettenrades 9 Schwenkarme 11 und 12 gelagert, an deren freien Enden Schrämwalzen bzw. Schrämscheiben 13 und 14 vorgesehen sind. In den Schwenkarmen 11 sind Getriebeteile, beispielsweise ein Kettentrieb 15, untergebracht. Die auf der unteren Drehachse derSchwenkarme vorgesehenen Kettenräder kämmen mit dem Kettenrad 9 bzw. einem gleichachsig angeordneten Zusatzkettenrad und übertragen dadurch die Drehbewegung auf an den Schwenkarmenden gelagerte Kettenräder, auf deren Achsen die Schrämwalzen bzw. Schrämscheiben gelagert sind. Es wird auf diese Weise von einem Kettentrum, beim Ausführungsbeispiel von dem Rücktrum 7, der Antrieb der Schrämwalzen 13, 14 bewirkt. Diese Schrämwalzen bzw. Schrämscheiben tragen Werkzeuge, die unabhängig von der Drehrichtung arbeiten können, so daß auch bei der Umkehr der Bewegungsrichtung, d. h. der Marschrichtung, des Hobelkörpers Schrämarbeit geleistet wird.
  • Mindestens einer der Schrämarme ist unter die Wirkung einer Feder 16 gestellt, die am Ende des Strebs mit dem anderen Schwenkarm 12 verbunden werden kann. Durch diese Feder 16 wird die Schrämwalze 13 elastisch am Hangenden gehalten, so daß im Zuge der schälenden Gewinnungsarbeit auch ein schrämendes Freischneiden des Hangenden erfolgt. Der zweite Schrämarm 14 kann mittels nicht dargestellter Einstellmittel in einer mittleren Höhenlage festgelegt werden, so daß auch in diesem Bereich eine Hereingewinnung des Abbaustoßes erfolgt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, beide Schwenkarme in eine obere Stellung zu bringen, so daß sich die benachbarten Schrämwalzen unterstützen und dadurch in besonders sorgfältiger Weise das Hangende glatt bearbeiten.
  • Die Schwenkarme und Schrämwalzen bzw. -scheiben sind derart angeordnet, daß ihr hauptsächlicher Arbeitsbereich im wesentlichen oberhalb der Schrämwerkzeuge der Hobelkörperhälften 1 und 2 liegt. Wie F i g. 3 zeigt, können die Schrämwalzen gegenüber den Werkzeugen der Hobelkörperhälften 1, 2 um ein kleines Maß zum Abbaustoß hin versetzt sein, so daß sie unter dem Hangenden einen Einbruch herstellen, welcher die Arbeit der unteren Gewinnungswerkzeuge erleichtert. Es ist aber auch möglich, die Schnittiefe der Schrämwalzen genau in der Ebene des Abbaustoßes vorzusehen, damit ausschließlich die am Hangenden haftenden Reste der Kohle gelöst werden und dadurch das Hangende sauber freigeschnitten ist. Wie F i g. 5 zeigt, können die Schrämwalzen aber auch derart weit gegen den Abbaustoß hin vorspringend angeordnet sein, daß ein tiefer Einschnitt entsteht, welcher besonders bei gebrächen Hangendem das Nachführen der in der Zeichnung nicht dargestellten Kappen des Ausbaues gestattet.
  • Aus F i g. 4 ist ersichtlich, daß dem oberen Ende der Schwenkarme einstellbare Fühler 17 zugeordnet werden können, die sich gegen das bereits freigelegte Hangende abstützen und dadurch ein zu tiefes schrämendes Eindringen verhindern.
  • F i g. 6 läßt erkennen, daß der Schrämarm 11 längenverstellbar ausgebildet ist. Es kann auch eine elastische Längenverstellbarkeit vorgesehen sein. In dem Schrämarm sind naturgemäß auch die Getriebeteile so ausgebildet, daß eine Längenveränderung vorgenommen bzw. dieser gefolgt werden kann.
  • Beim Ausführungsbeispiel der F i g. 7 ist veranschaulicht, daß die auf dem Schwenkarm 11 vorgesehene Schrämwalze 13' auf einer senkrecht zum Hangende gerichteten Achse gelagert ist. Diese Schrämwalze ist auch stirnseitig mit Schrämwerkzeugen besetzt, so daß einerseits das Hangende glatt gearbeitet und in den Abbaustoß ein Einschnitt hineingeschnitten wird, der in ähnlicher Weise, wie dies bezüglich F i g. 5 ausgeführt ist, zur Aufnahme vorkragender bzw. vorgepfändeter Ausbauteile dient. Der Schwenkarm 1.1 ist längenverstellbar ausgebildet, so daß die Schrämwalze auch in der strichpunktierten Lage in einem tieferen Bereich an den Abbaustoß angreifen kann, wenn dies aus besonderen Gründen für zweckmäßig gehalten wird. Die bezüglich des Schwenkarms 11 gemachten Ausführungen sind sinngemäß auch auf den Schwenkarm 12 anwendbar. Es besteht außerdem die Möglichkeit, auf einem Schwenkarm eine Walze im Sinne der F i g. 7 und auf dem anderen Schwenkarm eine Schrämwalze im Sinne der F i g. 5 bzw. der F i g. 3 anzuordnen.
  • Bei der Verwendung der Rücklaufkette, d. h. des Rücktrums 7, zum Antrieb der Schrämwalzen bzw. -scheiben läßt sich an diesen eine große Umfangsgeschwindigkeit erzielen, zumal die Relativgeschwindigkeit zwischen den beiden Kettentrumen doppelt so groß ist, wie die Marschgeschwindigkeit des Kohlenhobels selbst. Durch entsprechende übersetzungen kann eine weitere Steigerung der Umlaufgeschwindigkeit erzielt werden, so daß in jedem Falle, von der Zugkette 7 ausgehend, eine Schrämleistung erreichbar ist, die auch eine ausreichend hohe Marschgeschwindigkeit des Kohlenhobels selbst zuläßt.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Schälende Gewinnungs- und Lademaschine, insbesondere für die Kohlegewinnung im Langfrontabbau eines Strebs, wobei zwischen für zwei in Marschrichtung bestimmten Hobelkörperhälften ein mit umlaufend angetriebenen Schrämwerkzeugen versehener Maschinenteil gelenkig eingegliedert ist, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t, daß der Maschinenmittelteil (3) mindestens einen in vertikaler Ebene (Kohlenstoßebene) begrenzt schwenkbar gelagerten Arm (11 bzw. 12) trägt, dessen freies Ende mit einer in der Ebene des Hangenden arbeitenden Schrämwalze oder Schrämscheibe (13, 13', 14) versehen ist, deren Antrieb von einer längsgespannten Kette, insbesondere der Rücklaufkette (7), einer endlos geführten Hobelzugkette gebildet ist, die im Maschinenmittelteil über mehrere Kettenräder (S, 9, 10) des Schrämwerkzeugantriebes geführt ist.
  2. 2. Gewinnungs- und Lademaschine nach Anspruch,1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Maschinenmittelteil (3) beiderseits eines mittleren, angetriebenen, insbesondere höher angeordneten Kettenrades (9) je ein Schwenkarm (11, 12) mit Schrämscheiben bzw. -walzen (13, 14) angeordnet ist.
  3. 3. Gewinnungs- und Lademaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Schwenkarme (11, 12) durch Federkraft derart belastet ist, daß die Schrämscheibe bzw. -walze (13, 14, 13') in Berührung mit dem Hangenden gehalten ist.
  4. 4. Gewinnungs- und Lademaschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkarme (11, 12) in verschiedenen Winkel- bzw. Höhenlagen feststellbar sind.
  5. 5. Gewinnungs- und Lademaschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkarme zusammen mit den darin befindlichen Getriebeteilen längenverstellbar ausgebildet sind.
  6. 6. Gewinnungs- und Lademaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung der Zugkette auf der Versatzseite eines Förderers der Antrieb der Schrämscheiben bzw. -walzen durch eine auf der Stoßseite dieses Förderers angeordnete und zwischen den Strebenden verspannte, feststehende Kette gebildet ist.
  7. 7. Gewinnungs- und Lademaschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrämscheiben oder -walzen tiefenverstellbar, und zwar in Richtung auf den Abbaustoß hin, ausgebildet sind. B.
  8. Gewinnungs- und Lademaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrämscheiben oder -walzen insbesondere unter dem Hangenden horizontal umlaufend angeordnet sind.
  9. 9. Gewinnungs- und Lademaschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrämscheibe oder -walze zum Regeln der zum Hangenden gerichteten Schrämhöhe ein sich gegen die bereits freigelegte Fläche des Hangenden abstützender Fühler (17) zugeordnet ist, der vorzugsweise aus einem auf dem Schrämarm schwenkbar gelagerten, jedoch bezüglich der Lage feststellbaren Bogensegment besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 916 703.
DEM61749A 1964-07-16 1964-07-16 Schaelende Gewinnungs- und Lademaschine, insbesondere fuer die Kohlegewinnung im Langfrontabbau eines Strebs Pending DE1220812B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE916703C (de) * 1948-10-02 1954-08-16 Demag Ag Kohlegewinnungseinrichtung mit Hobel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE916703C (de) * 1948-10-02 1954-08-16 Demag Ag Kohlegewinnungseinrichtung mit Hobel

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BE664589A (de) 1965-11-29
NL6505312A (de) 1966-01-17

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