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DE1220118B - Vorrichtung zur unmittelbaren Nachbehandlung von vulkanisierten Fahrzeugluftreifen - Google Patents

Vorrichtung zur unmittelbaren Nachbehandlung von vulkanisierten Fahrzeugluftreifen

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Publication number
DE1220118B
DE1220118B DEN20084A DEN0020084A DE1220118B DE 1220118 B DE1220118 B DE 1220118B DE N20084 A DEN20084 A DE N20084A DE N0020084 A DEN0020084 A DE N0020084A DE 1220118 B DE1220118 B DE 1220118B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tires
tire
press
clamping
carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN20084A
Other languages
English (en)
Inventor
James William Brundage
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NRM Corp
Original Assignee
NRM Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US30989A external-priority patent/US3170187A/en
Application filed by NRM Corp filed Critical NRM Corp
Publication of DE1220118B publication Critical patent/DE1220118B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/0601Vulcanising tyres; Vulcanising presses for tyres
    • B29D30/0633After-treatment specially adapted for vulcanising tyres
    • B29D30/0643Cooling during post cure inflation; Post cure inflators used therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B 29h
Deutsche KL: 39 a6 - 5/02
Nummer: 1220118
Aktenzeichen: N 20084 X/39 a6
Anmeldetag: 23. Mai 1961
Auslegetag: 30. Juni 1966
Bei der Herstellung von Reifen mit Einlagen aus Polyamiden oder gleichartigen Werkstoffen hat die Einlage nach dem Ausstoßen des heißen Reifens aus der Vulkanisierpresse die Tendenz, während der Abkühlung zu schrumpfen.
Diese Schrumpfung kann eine so extreme Formänderung bewirken, daß der Reifen nicht mehr verkaufbar ist. Weiterhin besitzt eine Gewebeeinlage aus Polyamid eine Dehnbarkeit unter Zug von etwa 400%. Die Hersteller von Reifen haben es deshalb für nötig befunden, das Gewebe einer zusätzlichen Dehnung zu unterwerfen, um Reifen mit einer solchen Gewebeeinlage vor einer Deformation während ihrer Verwendung zu bewahren. Formänderungen dieser Art können Reifenfehler, wie Rißbildung oder Ablösen der Schichtung, bewirken.
Es ist bekannt, Reifen in den Preßformen der Vulkanisierpresse zu kühlen, wobei die Reifen einem inneren Druck oder einer Aufblähung unterworfen werden, um so den obenerwähnten Deformationsproblemen zu begegnen. Eine Kühlung des Reifens in der Preßform ist jedoch zeitraubend und kostspielig, da sie den eigentlichen Betrieb der Preßform für eine beträchtlich lange Zeit ausschließt.
Nach dem obigen Verfahren werden beispielsweise Reifen mit Polyamidgewebeeinlage bei Raumtemperatur während einer Zeitdauer gekühlt, welche etwa zweimal so lang wie die Dauer eines Arbeitszyklus der Vulkanisierpresse ist. Um einen Reifen in der obenerwähnten Weise ausreichend nachzubehandeln, sind also drei Arbeitszyklen der Vulkanisierpresse für die Behandlung eines Reifens erforderlich. Ein ■weiterer Nachteil bei diesem Verfahren ist der, daß es unerwünscht ist, die Vulkanisierpresse während der Durchführung der Nachbehandlung des Reifens abzukühlen, da dabei zusätzliche Zeit und Kosten aufgewendet werden müssen, um die Presse nach der Nachbehandlung wieder aufzuheizen. Außerdem wird dadurch die Zeitdauer, welche für die vollständige Durchführung eines Arbeitszyklus der Presse nötig ist, weiter erhöht.
Um diesem Mißstand abzuhelfen, ist es bekannt, der Vulkanisierpresse eine besondere Nachbehandlungsvorrichtung zuzuordnen, wobei die aus der Presse auslaufenden Reifen angehalten, von beiden Seiten mittels Einspanngliedern erfaßt und durch Preßluft aufgeblasen werden. Bevor der nächste Reifen aus der Presse herausläuft, muß dabei der vorhergehende Reifen freigegeben und weitergefördert werden, d. h., die Abkühlzeit unter Druck ist kürzer als die für einen Arbeitszyklus der Presse erforderliche Zeit. Um dies zu ermöglichen, mußten beson-Vorrichtung zur unmittelbaren Nachbehandlung
von vulkanisierten Fahrzeugluftreifen
Anmelder:
NRM Corporation, Akron, Ohio (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Phys. G. Liedl, Patentanwalt,
München 22, Steinsdorfstr. 22
*5 Als Erfinder benannt:
James William Brundage, Akron, Ohio (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 23. Mai 1960 (30 989) - -
dere Kühlvorrichtungen zur Anwendung kommen, welche die Abkühlgeschwindigkeit des unter Druck stehenden Reifens beträchtlich steigern. Da der Reifen nur von außen nach innen gekühlt werden kann, ergeben sich im Reifen beträchtliche Temperaturunterschiede.
Es ist zwar auf anderen Arbeitsgebieten bekannt, einer Hauptarbeitsstation mit kürzerer Arbeitszeit mehrere andere Behandlungsstationen zuzuordnen, die eine längere Behandlung erfordern. Für die Nachbehandlung vulkanisierter Fahrzeugluftreifen hat dies bisher jedoch keine Bedeutung erlangt.
Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zur unmittelbaren Nachbehandlung von vulkanisierten Fahrzeugluftreifen mit Schrumpfungseigenschaften aufweisenden Gewebeeinlagen an einer Vulkanisierpresse, insbesondere Doppelheizer-Vulkanisierpresse, mit aus oberen und unteren, gegeneinander bewegbaren Einspanngliedern bestehenden Einspannvorrichtungen zum Einspannen und Aufblähen der Reifen mit Preßluft während einer Abkühlperiode, von denen wenigstens zwei der Auslauf stelle jeder Arbeitsstelle zugeordnet und dem Betriebszyklus der Presse entsprechend abwechselnd in eine Aufnahme- oder Speicherstellung verbringbar sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für die Vorrichtung Einspannvorrichtungen zu entwickeln, so daß die Nachbehandlungszeit nicht durch den Arbeitsgang der Vulkanisierpresse begrenzt ist und
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die Abkühlung mit geringerer Geschwindigkeit, ins- F i g. 9 einen Teilquerschnitt der linken Stütze des
besondere bei normaler Raumtemperatur, durchge- Gestelles gemäß F i g. 6,
führt werden kann, was eine weitere Steigerung der F i g. 10 eine Teilansicht entlang der Linie 10-10
Arbeitsgeschwindigkeit der Vulkanisierpresse er- nach F i g. 6, wobei verschiedene Teile weggelassen
möglicht. 5 sind,
Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß vorge- Fig. 11 eine Ansicht der Aufbläheinrichtung,
schlagen, daß die inneren, nach oben bzw. nach welche die Reifenwülste erfaßt,
unten gerichteten Einspannglieder der übereinander F i g. 12 einen Querschnitt entlang der Linie 12-12
angeordneten Einspannvorrichtungen auf einem ge- nachFig. 11,
meinsamen, mit Preßluftanschlüssen zum Aufblasen io Fig. 13 einen Querschnitt einer anderen Ausfüh-
der Reifen versehenen Träger angeordnet sind, der rungsform einer Aufbläheinrichtung zur Erfassung
zum Verbringen in die Aufnahme- und Speicherstel- der Reifen, welche verschiedenen Reifendurchmes-
lung bewegbar ist. sern angepaßt ist, und
Vorzugsweise sind dem verschiebbaren, die inneren F i g. 14 einen schematischen Schaltplan mit ver-
bzw. nach oben und unten gerichteten Einspannglie- 15 schiedenen Leitungen, welche zwischen der Vorrich-
der tragenden mittleren Träger ein an Führungsstan- rung zur Nachbehandlung und der Doppelheizer-Vul-
gen starr befestigter oberer Träger mit nach kanisierpresse verlegt sind,
unten gerichteten Einspanngliedern für die Reifen
und ein verschiebbarer unterer Träger mit nach oben
gerichteten Einspanngliedern zugeordnet, und zur 20 Doppelheizer-Reifenvulkanisierpresse
einzelnen oder gemeinsamen Verschiebung des mittleren und unteren Trägers und zum Verbringen der Die Reifenvulkanisierpresse gemäß F i g. 1 besteht Einspannvorrichtungen in die Aufnahme- und Spei- aus einem Untergestell 1 mit nach oben abstehenden darstellung ist hinter der Presse ein Antriebsmotor Kurvenplatten 2, welche an einander gegenüberangeordnet. 25 liegenden Seiten des Untergestelles befestigt sind.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist we- Jede Kurvenplatte 2 enthält einen Führungsschlitz 3
nigstens der Träger der inneren Einspannglieder zur Führung einer Führungsrolle 4, welche an einem
zwischen einer Aufnahmestellung und einer Speicher- von einem Preßhaupt 6 herabhängenden Tragarm 5
stellung für diese Einspannglieder drehbar gelagert. befestigt ist. Der Führungsschlitz 3 besteht aus zwei
Stets wird dabei der Reifen nach dem Auslaufen 30 Abschnitten, welche sich je in vertikaler und horizonaus der Presse nur einmal erfaßt und eingespannt und taler Richtung erstrecken. Die Kurvenplatten 2 enterst dann wieder freigegeben, wenn der übernächste halten weiterhin je einen zweiten Schlitz 7 mit eben-Reifen aus der Presse herausläuft. Bei gleichen Takt- falls zwei Abschnitten, welche sich in vertikaler und zeiten der Vulkanisierpresse ist damit die Nachbe- horizontaler Richtung erstrecken. Bei dem sich in handlungszeit in einfacher Weise mehr als verdop- 35 horizontaler Richtung erstreckenden oberen Abpelt. Die Arbeitsgeschwindigkeit der Presse kann schnitt ist der obere Teil weggelassen. In die daher merklich gesteigert werden, ohne daß eine Schlitze 7 in den beiden Kurvenplatten 2 an der Seite auch hier grundsätzlich mögliche Abkühlung durch der Presse sind Wellen 8 eingepaßt. Die Wellen 8 ein gesondertes Medium notwendig wird. Die Nach- werden durch die Form des Schlitzes 7 auf einem im behandlungsvorrichtung läßt sich durch eine an die 40 wesentlichen L-förmigen Weg geführt.
Presse angeschlossene zentrale Kommandoeinrich- An jeder Seite des Untergestelles 1 ist eine Stumtung steuern und mit dieser als Baueinheit vollauto- melwelle 10 je eines Hauptkurbelrades 11 gelagert, matisch einrichten. An einem Kurbelzapfen 12 jedes Hauptkurbelrades
Die nachfolgende Beschreibung besonderer Aus- 11 ist das untere Ende eines Kurbelgestänges 13 be-
führungsformen in Zusammenhang mit den beiliegen- 45 festigt, dessen oberes Ende jeweils drehbar mit den
den Zeichnungen dient der weiteren Erläuterung Wellen 8 an den Seiten des Preßhauptes 6 verbunden
der Vorrichtung zur unmittelbaren Nachbehandlung ist. Das Preßhaupt 6 erstreckt sich zwischen den Kur-
von vulkanisierten Fahrzeugluftreifen. Es zeigt venplatten 2, wobei jede Welle 8 vorzugsweise eine
F i g. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht Führungsbuchse 14 besitzt, welche in Gleitkontakt
einer Ausführungsform einer Vorrichtung zur Nach- 50 mit dem vertikalen Abschnitt des Schlitzes 7 steht,
behandlung an einer Doppelheizer-Vulkanisierpresse, Die Hauptkurbelräder 11 werden von einem Elek-
F i g. 2 eine Teildraufsicht der Vorrichtung in tromotor über ein Untersetzungsgetriebe 15 ange-
Richtung entlang der Förderrampe gemäß Fig. 1, trieben. Die Antriebswellen der Untersetzungsgetriebe
F i g. 3 eine schematische Teilansicht der Vor- besitzen je ein Antriebsritzel 16, welche im Eingriff
richtung gemäß Fig. 2, 55 mit den Zähnen der jeweiligen Hauptkurbelräder 11
Fig.4 eine Teilansicht der Vorrichtung aus stehen.
F i g. 2 mit einer Darstellung der verschiedenen Be- In F i g. 1 ist die Presse in ihrer Offenstellung dar-
tätigungszylinder, gestellt, wobei die Kurbelzapfen 12 oben stehen und
Fig. 5 eine Teilansicht einer anderen Ausführungs- die Kurbelgestänge 13 in einer geneigten Stellung
form einer Vorrichtung zur Nachbehandlung an 60 liegen. Die an den Tragarmen 5 befestigten Rollen 4
einer Doppelheizer-Vulkanisierpresse, liegen an dem Ende der horizontalen Abschnitte
Fig. 6 eine Draufsicht der Ausführungsform ge- der Führungsschlitze3. In ähnlicher Weise liegen
maß Fig. 5 entlang der Förderrampe, die Wellen 8 des Preßhauptes 6 am Ende des hori-
Fig. 7 erne Teilansicht mit einer Darstellung der zontalen oberen Abschnittes des Schlitzes 7.
Lage eines Reifens, welcher an Widerlagern der 65 Das Untergestell 1 der Presse trägt ein Paar von
Ausführungsform gemäß Fig. 5 anliegt, unteren Preßformabschnitten 20, welche nebenein-
F i g. 8 eine Teilansicht des Grundgestelles der ander angeordnet sind und ringförmige Hohlräume
Ausführungsform gemäß Fig. 5, als Formflächen für den unteren Randwulst, die
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untere Seitenwand und die untere Hälfte der Lauf- bei die Stangen 32 und 34 durch eine Schelle 36 und fläche eines Reifens ausbilden. Jeder Formabschnitt die Stangen 33 und 35 durch eine Schelle 37 zusam-20 ist mit einem Zehenring versehen, über welchen mengehalten werden. Jede dieser Schellen besitzt der untere Randwulst eines Reifenrohlings eingesetzt einen sich nach vorn erstreckenden Abschnitt, an werden kann. Unter jedem Formabschnitt 20 befindet 5 welchem eine Querstrebe 38 durch Muttern 39 besieh ein Heiztisch. festigt ist. Weiterhin sind Verbindungsstreben 40
In ähnlicher Weise trägt das Preßhaupt 6 ein Paar vorgesehen, welche bei 41 mit den Kurvenplatten 2
von nebeneinanderliegenden, nach unten gerichteten, der Vulkanisierpresse verbunden sind. Auf "diese
oberen Formabschnitten 21, welche ähnlich wie die Weise ist die Ausführungsform gemäß F i g. 1 fest an
unteren Formabschnitte 20 je einen ringförmigen io der Rückseite der Vulkanisierpresse angeordnet, um
Hohlraum aufweisen, welche die Formflächen des von der Presse ausgestoßene Reifen aufzunehmen,
oberen Randwulstes, der oberen Seitenwand und der und zwar in einer Weise, welche im folgenden näher
oberen Hälfte der Lauffläche des Reifens ausbilden. beschrieben werden wird.
Zwischen jedem Formabschnitt 21 und dem Preß- Die geneigten Stangen 34 und 35 bilden Füh-
haupt 6 ist wieder ein Heizaggregat angeordnet. 15 rungen für eine Vertikalbewegung von drei Trägern
Wenn sich die Presse in ihrer geschlossenen Stel- 42, 43 und 44, welche sich zwischen den Stangen er-
lung befindet, stehen die oberen und unteren Form- strecken (F i g. 2). Die gegenüberliegenden Enden des
abschnitte 20 und 21 in gegenseitigem Eingriff, so Trägers 42 sind mit Muffen 45, 46 versehen, welche
daß zwischen ihnen ein reifenförmiger Hohlraum die Stangen 34 und 35 umschließen, so daß der
ausgebildet wird, in welchem ein Reifen T zu seiner 2° Träger leicht entlang der Stangen bewegt werden
endgültigen Gestalt ausvulkanisiert werden kann. Zu kann. Die entgegengesetzten Enden des Trägers 43
diesem Zweck strömt ein Vulkanisiermedium, z.B. sind mit längeren Muffen 47 und 48 versehen, welche
heißes Wasser oder Dampf, unter Druck durch das die Stangen 34 und 35 umschließen. Sie sind mit
Innere der Reifenkarkasse. Wenn die Presse in der Lauflagern versehen, um eine vertikale Verschiebung
geschlossenen Stellung ist, stehen die Kurbelzapfen 25 des Trägers 43 entlang der Führungsstangen 34 und
12 unten, und das Kurbelgestänge 13 liegt in einer 35 zu ermöglichen. In ähnlicher Weise trägt auch der
allgemein vertikalen Stellung. Die von den Trag- Träger 44 Muffen 49 und 50 mit Lauflagern, welche
armen 5 getragenen Rollen 4 liegen an dem unteren eine Bewegung des Trägers 44 entlang der Stangen
Ende der Vertikalabschnitte der Führungsschlitze 3 34 und 35 ermöglichen.
an. In ähnlicher Weise befinden sich die Wellen 8 3° Der mittlere Träger 43 ist bei 53 mit einer Stange
des Preßhauptes 6 an den unteren Enden der verti- 51 eines Kolben-Zylinder-Aggregates 52 verbunden,
kalen Abschnitte der Schlitze 7. Wenn also das Das geschlossene Ende des Aggregates 52 ist, wie bei
Hauptkurbelrad 11 endgegen dem Uhrzeigerdrehsinn 54 dargestellt, an zwei nach oben gerichteten Ösen
verdreht wird, stellen sich die Kurbelzapfen 12 ent- 55 befestigt, welche ihrerseits mit dem Rahmen 31
sprechend ein und bewegen das Preßhaupt 6 in seine 35 verbunden sind. Das Aggregat 52 liegt zwischen den
geschlossene Stellung. Es ist leicht ersichtlich, daß Stangen 34 und 35 und erstreckt sich parallel zu
die in dem Führungsschlitz 3 angeordneten Rollen 4 ihnen. Der Träger 43 kann also mit Hilfe des
die oberen Formabschnitte 21 immer im wesentlichen Aggregates 52 entlang der Stangen 34 und 35 hin
parallel zu den unteren Formabschnitten 20 halten. und her bewegt werden.
Es sei bemerkt, daß bei geöffneter Stellung der 4° Wie insbesondere der Fig. 4 zu entnehmen ist, Presse der Raum oberhalb der unteren Formab- sind an den entgegengesetzten Enden der Muffen 47 schnitte 20 unbehindert ist, so daß ein Reifenrohling und 48 Paare von weiteren Kolben-Zylinderleicht von oben und in aufrechter Stellung um den Aggregaten befestigt, um jeweils die Träger 42 und Zehenring der unteren Formabschnitte 20 eingelegt 44 mit Bezug auf den mittleren Träger 43 zu bewerden kann. Weiterhin sind in der Offenstellung 45 wegen. Auf der Rückseite einer jeden Muffe 47 und der Presse die oberen Formabschnitte 21 von den 48 ist, wie bei 60 dargestellt, je ein Kolben-Zylinderunteren Formabschnitten 20 seitlich abgesetzt, so daß Aggregat 61 bzw. 62 befestigt, deren Kolbenstangen der vulkanisierte Reifen durch einen üblichen Ab- 63 und 64 jeweils mit Vorsprüngen 65 und 66 an den Streifmechanismus herausgenommen und auf einem Muffen 45 und 46 des unteren Trägers 42 verbunden Auslaufweg 25 abgelegt werden kann. Der Auslauf- 5° sind. Auf diese Weise kann der Träger 42 mit Hilfe weg wird von einer Förderrampe gebildet. Die For- der Aggregate 61 und 62 entlang der Stangen 34 und derrampe besteht aus einer nach unten geneigten 35 bezüglich des mittleren Trägers 43 hin und her Plattform mit Antifriktionsrollen 26, welche auf bewegt werden.
Streben 27, die mit den jeweiligen Seitenplatten der An der Unterseite der Muffen 47 und 48 ist, wie
Presse verbunden sind, gelagert sind. 55 bei 67 dargestellt, je ein Kolben-Zylinder-Aggregat
68 schwenkbar befestigt, deren Kolbenstangen mit Vorsprüngen 69 an den Muffen 49 und 50 des oberen
Vorrichtung zur Nachbehandlung Trägers 44 verbunden sind. Der obere Träger 44 ist
(Ausführungsform gemäß F i g. 1) also ebenfalls an den Stangen 34 und 35 mit Bezug
60 auf den mittleren Träger 43 durch das Kolben-
Eine Ausführungsform einer Vorrichtung zur Zylinder-Aggregat 68 hin und her bewegbar. Es kann Nachbehandlung 30 besteht aus einem Rahmen 31 also die ganze Trägeranordnung entlang der Stangen mit vier nach oben gerichteten Führungsstangen 32, 34 und 35 durch das Kolben-Zylinder-Aggregat 52 33, 34 und 35, wobei die Stangen 32 und 33 senk- hin und her bewegt werden, und weiterhin können recht zu dem Rahmen 31 stehen und die Stangen 34 65 die Träger 42 und 44 bezüglich des mittleren Trägers und 35 so geneigt sind, daß sie auf der Förder- 43 mit Hilfe der getrennten Paare von Kolbenrampe senkrecht stehen. Die Stangen sind an ihren Zylinder-Aggregaten an den Muffen 47 und 48 des oberen Enden miteinander verbunden (Fig. 3), wo- mittleren Trägers 43 hin und her verschoben werden.
Selbstverständlich kann der Träger 42 entweder eine Öffnung besitzen oder schwach ausgebogen sein, um ein Vorbeilaufen des Kolben-Zylinder-Aggregates 52 zu ermöglichen, so daß der Träger 42 vollständig frei an dem Aggregat 52 vorbeilaufen kann. An den mittleren Träger 43 sind nach entgegengesetzten Richtungen weisende Paare von Aufbläheinrichtungen befestigt, welche mit ähnlichen Einrichtungen an den Trägern 42 und 44 zusammenwirken, um die Reifen luftdicht einzuspannen, wenn diese aus der Vulkanisierpresse herauslaufen, so daß die Reifen durch Druckluft aufgepumpt werden können, um die Polyamidgewebe-Einlagen während der Kühlung bei Raumtemperatur unter Spannung zu setzen. Wie am besten aus Fig. 1 zu ersehen ist, besteht jede Aufbläheinrichtung aus Einspanngliedern 70 und 71 auf dem Träger 43 mit einem rohrförmigen Glied 72 mit ringförmigen Randwülsten 73 und 74, welche an entgegengesetzten Seiten je mit Flanschen 75 und 76 versehen sind, um einen Reifen in einer weiter unten beschriebenen Weise zu erfassen. Ein zentraler Steg 77 trennt zwei Aussparungen 79 und 80, wobei die nach entgegengesetzten Seiten gerichteten Aussparungen 79 und 80 jeweils Vorstöße 81 und 82 an den Aufbläheinrichtungen auf dem oberen und unteren Träger 44 und 42 aufnehmen. Die Aufbläheinrichtungen schließen ein glockenförmiges Einspannglied 85 ein, auf welchem Randwülste 86 angeordnet sind, welche im wesentlichen den Randwülsten 73 und 74 an den inneren Aufbläheinrichtungen mit den Einspanngliedern 70, 71 entsprechen. Jeder der Vorstöße 81 und 82 kann auf seiner entsprechenden Halterung an dem Träger durch Kolben-Zylinder-Aggregate 87 und 88 verdreht werden. Die Aggregate 87, 88 treiben dabei eine Zahnstange oder ein Ritzel, so daß die Vorstöße 81 und 82 verdreht werden können. Auf diese Weise kann ein Bajonettverschluß hergestellt werden, wenn die Vorstöße 81, 82 in die entsprechenden Aussparungen 79 und 80 der Aufbläheinrichtungen an dem mittleren Träger 43 eingesenkt werden. Jeder der zentralen Vorstöße 81 und 82 ist mit einer überhängenden ringförmigen Lippe 90 versehen, welche derart eingekerbt ist, daß Auskragungen 91 in den Aussparungen 79, 80 der Aufbläheinrichtungen auf dem mittleren Träger 43 sich hinter der Lippe 90 feststellen, wenn der Vorstoß 81, 82 durch die Wirkung des Kolben-Zylinder-Aggregates 87, 88 verdreht wird. Auf diese Weise wird also ein Bajonettverschluß hergestellt, sobald die entgegengesetzten Randwülste der Aufbläheinrichtungen in eine Lage gebracht sind, wo sie an dem Reifen anliegen.
Die zentralen Vorstöße 81 und 82 sind gegenüber den jeweiligen glockenförmigen Gliedern 85 mit Luftdichtungen versehen, so daß das Innere des Reifens luftdicht abgeschlossen ist, wenn die Ränder der AufbläheinrichturTgen auf dem Reifen zum Aufliegen gebracht sind. Dadurch kann das Innere des Reifens durch einen Preßluftanschluß 92 mit Preßluft gefüllt werden.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich, setzen Förderrollen 95 die Reihe der Rollen 26 an der Förderrampe fort, so daß ein Reifen T direkt auf dem Auslaufweg 25 von der Förderrampe auf die Rollen 95 rollt und durch als Widerlager ausgebildete Stoppglieder 96, welche in dem Weg des Reifens angeordnet sind, zum Halten gebracht wird. Die Widerlager können um die geneigten Stangen verschwenkt werden; ebenso ist eine Verschwenkung weiterer Stoppglieder 98 um einen Drehzapfen 97 möglich, wobei die Glieder 98 einen weiteren, von der Doppelheizer-Presse auslaufenden Reifen aufnehmen. Wenn die Reifen durch die Stoppglieder auf ihrem nach unten geneigten Auslaufweg festgehalten sind, werden sie im allgemeinen mit den getrennten Randwülsten 73 und 86 ausgefluchtet sein. Die Förderrollen 95 sind in Wirklichkeit gegenüberliegende Paare von Rollen, welche an von dem mittleren Träger 43 herabhängenden Tragbügeln 99 befestigt sind. Selbstverständlich sind dadurch die Rollen 95 zusammen mit dem Träger 43 bewegbar. Sobald die heißen Reifen in ihre entsprechende Stellung, anliegend an den Stoppgliedern 96 und 98, gebracht sind, ziehen die Kolben-Zylinder-Aggregate 61 und 62 die Kolbenstangen 63 und 64 zurück, um den Träger 42 nach oben zu ziehen. Dadurch werden die Reifen von den Förderrollen 95 abgehoben und zwischen den Randwülsten 73 und 86 eingespannt.
Eine Betätigung des Kolben-Zylinder-Aggregates 88 dreht den Vorstoß 82 und schließt die Randwülste zusammen, so daß die Reifen luftdicht eingeschlossen sind. Darauf werden die Reifen bis zu einem gewünschten Druck aufgepumpt, um so die Gewebeeinlage unter die gewünschte Spannung zu setzen. Die Reifen können bis zu einem Innendruck von näherungsweise 15 kg/cm2 aufgebläht werden. Der Druck wird so lange aufrechtgehalten, bis die Temperatur des.Reifens unter diejenige Temperatur gefallen ist, bei welcher die Polyamidgewebeeinlage noch schrumpfbar ist. Die Temperatur beträgt näherungsweise 120° C.
An dem oberen Träger 44 sind Förderrollen 100 vorgesehen, welche den Förderrollen 95 an dem mittleren Träger 43 gleichen. Die Förderrollen 100 sind an herabhängenden Tragbügeln 101 in ähnlicher Weise wie die Förderrollen 95 befestigt. Sobald ein heißer Reifen zwischen den Randwülsten 86 und 73 festgesetzt ist, wird die gesamte Anordnung durch Betätigung des Kolben-Zylinder-Aggregates. 52 nach unten bewegt. Durch Zurückziehung der Kolbenstange 51 wird die Anordnung so lange nach unten abgesenkt, bis der in F i g. 1 dargestellte Randwulst 74 in der Stellung ist, welche bis zu dem Zeitpunkt durch den Randwulst 86 eingenommen wurde. In dieser Stellung ist der Reifen 102, welcher während des früheren Arbeitszyklus der .Reifenpresse gekühlt wurde, nun in einer Stellung, um aus der Vorrichtung zur Nachbehandlung entfernt und wieder auf. der Förderrampe abgelegt zu werden, so daß er einem Vorratslager zugeführt werden kann. Kurz vor dem Ende des nächsten Arbeitszyklus der Vulkanisierpresse wird das Kolben-Zylinder-Aggregat 68 betätigt, um den oberen Träger 44 anzuheben. Dies geschieht, nachdem aus dem Reifen 102 die Preßluft entleert wurde. Die Förderrollen 100 werden durch Verschieben des Trägers 44 nach aufwärts in die Stellung gebracht, welche in Fig. 2 die Förderrollen 95 einnehmen. Dadurch wird der Reifen von dem Randwulst 74 abgestreift. Sobald die Rollen 100 in derjenigen Stellung sind, in welcher sie eine Fortsetzung der Förderrampe bilden, rollt der Reifen 102 frei aus der Vorrichtung zur Nachbehandlung heraus. Nachdem der Reifen von der Förderrampe entfernt ist, werden die Stoppglieder 96 und 98 wieder in Stellung gebracht, um die heißen Reifen, welche bei Beendigung des nächsten Arbeitszyklus aus der Presse auslaufen, anzuhalten. Sobald die heißen
Reifen angehalten sind, bringt eine Zurückziehung des Kolben-Zylinder-Aggregates 68 den oberen Träger nach unten. Eine Betätigung des Kolben-Zylinder-Aggregates 87 verdreht die Vorstöße 81 und bewirkt so den obenerwähnten Bajonettverschluß, welcher einen luftdichten Raum für die heißen Reifen ausbildet. Sobald die Reifen unter Druck gesetzt sind, können sie durch ein Ausfahren der Kolbenstange 51 des Kolben-Zylinder-Aggregates 52 angehoben werden, wodurch die unteren Reifen wieder an die Förderrampe herangebracht werden, wo sie vor der Beendigung des nächsten Arbeitszyklus der Presse durch Betätigung der Kolben-Zylinder-Aggregate 61 und 62 ausgestoßen werden.
Vorrichtung zur Nachbehandlung
(Ausführungsform gemäß F i g. 5 bis 10)
In den Fig. 5 bis 10 ist eine weitere, bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung zur Nachbehandlung dargestellt. Wie aus Fig. 5 hervorgeht, ist diese Ausführungsform auf einem Grundgestell 105 befestigt. Das Grundgestell 105 besitzt transversale Aufbauglieder 106 und 107, welche durch Seitenplatten 108 und 109 sowie durch ein Zwischenglied 110 und Diagonalstreben 111 und 112 (Fig. 8) miteinander verbunden sind. An den rückwärtigen Enden des Grundgestelles 105 sind zwei nach oben abstehende Platten 113 und 114 befestigt, an welchen nach oben sich erstreckende vertikale Stützen 115 und 116, z. B. durch Muttern 117 und Bolzen 118, befestigt sind. Diagonale Abstützungen 119 und 120 sind mit den Stützen 115 und 116 verbunden, um diese in vertikaler Richtung starr abzustützen.
An den vorderen Ecken des Grundgestelles 105 sind zwei Fundamentplatten 121 und 122 vorgesehen, welche sich an Platten an den Ecken des Grundgestelles abstützen und welche nach oben abstehende Eckplatten 123 und 124 besitzen. An den Eckplatten 123 und 124 sind zur Vertikalen geneigte Führungsstangen 125 und 126 befestigt (Fig. 6). Ein oberer Träger 127, welcher aus zwei U-Eisen 128 und 129 besteht, ist durch Muttern und Bolzen fest an jedem der nach oben gerichteten Stangen 125, 126 und Stützen 115, 116 befestigt. Auf diese Weise entsteht ein starrer A-förmiger Rahmen auf dem Grundgestell, welcher die einzelnen Teile der Vorrichtung zur Nachbehandlung zum Zweck einer Bewegung entlang den Stangen 125 und 126 abstützt.
An dem U-Eisen 128 des oberen Trägers 127 sind zwei glockenförmige Einspannglieder 130 und 131 befestigt. Die Glieder 130, 131 sind von etwa gleicher Form wie die Glieder 85, welche an dem oberen Träger 44 der Ausführungsform gemäß Fi g. 1 angebracht sind. Jedes der Glieder 130, 131 ist an dem oberen Träger 127 mittels einer nach unten vorspringenden Stange 132 befestigt. Die Stange
132 kann, falls erforderlich, von einer Druckfeder
133 umgeben sein, so daß die glockenförmigen Glieder 130, 131 federnd gegen den oberen Träger 127 über eine begrenzte Strecke hinwegbewegt werden können. Jedes Glied 130, 131 schließt weiterhin einen zentralen, drehbaren, über ein Gestänge 135 verbundenen Schaft 134 ein. Das Gestänge 135 kann durch eine Kolbenstange 136 eines Kolben-Zylinder-Aggregates 137 bewegt werden. Das abgedeckte Ende des Aggregates 137 ist bei 138 mit dem oberen Träger 127 verbunden. Auf diese Weise kann das Aggregat 137 zentrale Vorsprünge 139 in jedem der glockenförmigen Glieder 130, 131 verdrehen, so daß ein bei 140 dargestellter Bajonettverschluß hergestellt werden kann, welcher die gegenüberliegenden Aufbläheinrichtungen mit den Einspanngliedern 141 und 142 an einen beweglichen mittleren Träger 143 mit den Gliedern 130 und 131 verbindet. Jede der
ίο Aufbläheinrichtungen schließt einen ringförmigen Randwulst ein, welcher mit dem Randwulst 86, wie er in der Ausführungsform gemäß Fig. 1 dargestellt ist, gleich ist und welcher weiter unten ausführlich beschrieben werden wird.
Die geneigte Stange 125 besitzt einen quadratischen Querschnitt, während die geneigte Stange 126 einen kreisförmigen Querschnitt aufweist. Beide Stangen dienen einer Hin- und Herbewegung des mittleren Trägers 143.
ao Der mittlere Träger 143 kann aus zwei sich transversal erstreckenden U-Eisen 144 und 145 bestehen, ähnlich wie der obere Träger 127. Wie insbesondere aus den F i g. 5 und 6 zu entnehmen ist, ist die rechte Seite des Trägers 143 verlängert und verbreitert, so daß ein Lauflager 146 entsteht, welches beispielsweise jeweils an den Enden Bronzebüchsen 147 enthält. Auf diese Weise wird der Träger 143 vor einem Verkanten an der Stange 126 bewahrt und kann leicht daran entlangbewegt werden. Die gegenüberliegende Seite des Trägers 143 ist ebenfalls, wie bei 148 dargestellt, verbreitert, um die Stange 125 mit quadratischem Querschnitt zu umschließen, so daß der Träger daran entlanggleiten kann (vgl. auch Fig. 9).
Um den mittleren Träger 143 entlang der Stangen 125 und 126 zu bewegen, ist ein Antriebsmotor 150 vorgesehen. Der Antriebsmotor 150 ist auf einer Platte 151 auf dem Grundgestell 105 befestigt. Die Platte 151 schließt eine Gleitunterlage 152 ein, entlang welcher der Motor justierbar ist.
Der Motor 150 treibt ein Untersetzungsgetriebe 153 mit Kegelwelle, welches die Geschwindigkeit des Motors in einem Verhältnis von näherungsweise 50 :1 herabsetzt. Der Antrieb wird durch einen Keilriemen 154 sowie Rillenscheiben 155 und 156, welche jeweils an dem Motor und an dem Getriebe 153 befestigt sind, vervollständigt. Die Gleitunterlage 152 erlaubt dabei eine Spannungseinstellung des Riemens 154 in üblicher Weise.
Das Getriebe 153 treibt eine transversale Welle 157, welche in jeweils mit den Fundamentplatten 121 und 122 verbundenen Lagerböcken 158 und 159 gelagert ist. An den entgegengesetzten Enden der Welle 157 sind Rillenscheiben 160 und 161 befestigt, welche jeweils Ketten 162 und 163 treiben. Die Ketten sind jeweils um Rillenscheiben 164 und 165, welche an der Oberseite des Rahmenaufbaues der Vorrichtung zur Nachbehandlung befestigt sind, herumgeführt. Die gegenüberliegenden Enden der Kette 163 sind justierbar, wie bei 166 und 167 dargestellt, mit einem Führungsgehäuse 168 des Trägers 143 verbunden. Die Kette 162 ist justierbar, wie bei 169 und 170 dargestellt, mit der Verbreiterung an der Stelle 148 des Trägers 143 verbunden, die die Stange 125 umfaßt. Auf diese Weise kann, je nach der Drehrichtung des Motors 150, der mittlere Träger 143 entlang den Stangen 125,126 nach aufwärts oder abwärts bewegt werden. Durch eine entsprechende
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Einstellung der bei 169, 170 und 166, 167 dargestellten Glieder kann die Spannung beider Ketten 162 und 163 kontrolliert werden. Es ist nunmehr deutlich, daß der mittlere Träger 143 so an den Stangen 125 und 126 befestigt ist, daß er durch die von dem Motor 150 angetriebene Kette verschoben werden kann.
Ähnlich wie der mittlere Träger 43 der Ausführungsform nach Fig.,1 trägt auch der mittlere Träger 143 zwei Aufbläheinrichtungen 180 und 181, welche im wesentlichen mit den Einspanngliedern 70 und 71 gemäß F i g. 1 gleich sind. Die Einrichtungen sind jedoch direkt zwischen den U-Eisen 144 und 145 des Trägers 143 z. B. durch Bolzen 182 verbunden. Weiterhin können Preßluftanschlüsse 183 und 184 vorgesehen sein, welche die Aufbläheinrichtungen beispielsweise über einen flexiblen Schlauch mit einer Druckluftquelle verbinden. Die nach unten gerichteten Einspannglieder 185, 186 der Aufbläheinrichtungen wirken mit nach oben gerichteten, an einen unteren Träger 189 befestigten, glockenförmigen Einspanngliedern 187 und 188 zusammen. Diese Einrichtungen sind im wesentlichen mit den Gliedern 85 an dem unteren Träger 42 gemäß F i g. 1 gleich. Sie schließen zentrale Vorstöße 190 und 191 ein, welche durch ein von einem Kolben-Zylinder-Aggregat 193 betätigtes Gestänge 192 verdreht werden können. Das abgedeckte Ende des Kolben-Zylinder-Aggregates 193 ist an einer Muffe 194 des Trägers 189, wie bei 195 dargestellt, befestigt. Auf diese Weise können bei einer Betätigung des Kolben-Zylinder-Aggregates 193 die Vorstöße 190 und 191 verdreht werden, um einen Bajonettverschluß herzustellen, so wie es bereits bei 140 dargestellt wurde. Selbstverständlich ist jeder der Vorstöße, welcher sich auf den glockenförmigen Gliedern erhebt, mit Luftdichtungen versehen, so daß, wenn die entsprechenden Teile zusammengebracht werden, zusammen mit dem eingespannten Reifen eine vollständig luftdichte Kammer entsteht.
Die Muffe 194 an dem unteren Träger 189 besitzt einen ausgeweiteten rohrförmigen Abschnitt mit Lauflagern 196 und 197, welche eine freie Gleitung des Trägers entlang der Stange 126 gewährleisten (Fig. 5). Ähnlich wie der obere und mittlere Träger schließt auch der untere Träger 189 zwei transversale U-Eisen 198 und 199 ein, so daß ein vollständig starrer Trägeraufbau entsteht. Das andere Ende des Trägers 189 ist ebenfalls mit einer Muffe 200 versehen, welche die Stange 125 umfaßt, so daß sie daran frei entlanggleiten kann (Fig. 10).
Wie aus einem Vergleich der Fig. 5 und 9 hervorgeht, ist jede der Muffen 194 und 200 mit einer Halterung für drei Rillenscheiben versehen. Die Muffe 194 trägt Rillenscheiben 201, 202 und 203, welche frei drehbar sind. Die Kette 163 ist um die Unterseite der Rillenscheibe 203 über die Oberseite der Rillenscheibe 202 und hierauf um die Unterseite der Rillenscheibe 201 herumgeführt und ist anschließend justierbar bei 167 an dem Führungsgehäuse 168 des mittleren Trägers 143 befestigt. Weiterhin trägt die Muffe 200 Befestigungsglieder 204, 205 und 206, welche in ähnlicher Weise mit drei Rillenscheiben versehen sind, so daß die Kette 162 in ähnlicher Weise wie um die Rillenscheiben 201, 202 und 203 auf der Muffe 194 herumläuft.
Der untere Träger ist mit dem mittleren Träger mittels eines pneumatischen Kolben-Zylinder-Aggregates 210 verbunden. Das abgedeckte Ende des Aggregates 210 ist bei 211 schwenkbar an dem unteren Träger 189 angelenkt. Eine Kolbenstange 212 des Aggregates ist bei 213 mit einer Platte 214 verbunden, welche sich auf dem mittleren Träger 143 erhebt, wobei die Kolbenstange 212 zwischen den U-Eisen 144 und 145 hindurchgeführt ist. Auf diese Weise nimmt, wenn das Kolben-Zylinder-Aggregat 210 zusammengezogen wird, das Ende der Stange
ίο 212 eine Lage ein, wie sie in punktierten Linien bei 215 dargestellt ist. Selbstverständlich bringt eine Zusammenziehung des Kolben-Zylinder-Aggregates 210 den Träger 189 nach oben und stellt die auf ihr angeordneten glockenförmigen Glieder in Eingriff mit den nach unten gerichteten Teilen der Aufbläheinrichtungen an dem mittleren Träger 143.
Wie im voranstehenden ausgeführt, ist der obere Träger 127 stationär angeordnet und trägt die glockenförmigen Glieder 130 und 131; der mittlere Träger 143 ist entlang den Stangen 125 und 126 über die Ketten 162 und 163 bewegbar; der untere Träger 189 ist bezüglich des mittleren Trägers 143 durch das Kolben-Zylinder-Aggregat 210 verschiebbar; selbstverständlich kann der untere Träger 189 auch
«5 zusammen mit dem mittleren Träger 143 bewegt werden. Die Rillenscheiben an den Enden des unteren Trägers 189 gestatten eine relative Bewegung des mittleren und unteren Trägers, ohne die Stellung des mittleren Trägers zu beeinflussen. Der untere und mittlere Träger können also als eine Einheit mit Hilfe der Ketten bewegt werden, oder der untere Träger 189 kann bezüglich des mittleren Trägers über das Kolben-Zylinder-Aggregat 210 verschoben werden.
Um eine Weiterführung des Auslaufwegs 25, welche von der Vulkanisierpresse, wie in Fig. 1 dargestellt, herausführt, zu gewährleisten, wobei die Rollen 26 den heißen Reifen aus der Presse herausleiten, sind zwei Fördereinrichtungen vorgesehen, und zwar eine für das obere Paar der Aufbläheinrichtungen und eine für das untere Paar der Aufbläheinrichtungen.
Fest verbunden mit dem U-Eisen 128 des oberen Trägers 127 ist eine Reihe von herabhängenden Tragbügeln 220 und 221 vorgesehen. Die Tragbügel besitzen Führungsanschläge 222 und 223. Die Führungsanschläge stehen im Eingriff mit langen Schlitzen an nach oben abstehenden Führungsschienen 224 und 225. Die Reihe der Führungsschienen 224 und 225 ist an seitlichen Rahmengliedern 226, 227, 228 und 229 befestigt. Zwischen den seitlichen Rahmengliedern 226 und 227 sind Förderrollen 230 befestigt, während zwischen den seitlichen Rahmengliedern 228 und 229 Förderrollen 231 gelagert sind. Die Förderrollen dienen dazu, den von der Vulkanisierpresse ausgestoßenen Reifen in ähnlicher Weise abzustützen wie die Förderrollen 100 in der Ausführungsform gemäß Fig. 1. Die seitlichen Rahmenglieder 226 bis 229 sind an dem mittleren Träger 143 abgestützt und bewegen sich mit ihm nach oben oder unten, und zwar nach Maßgabe der langen Schlitze in den nach oben abstehenden Führungsschienen 224 und 225. Wenn sich der mittlere Träger 143 bei einer Betätigung der Ketten 162 und 163 nach unten bewegt, berühren die oberen Abschnitte 233 und 234 der Schlitze an den Führungsschienen 224 und 225 jeweils die Führungsanschläge 222 und 223, um die Förderrollen 230 und 231 gegenüber den Rollen 26
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einzustellen und so einen von der Vulkanisierpresse an dem Randwulst des Reifens angreift. Weiterhin ausgestoßenen Reifen aufzunehmen. Zu diesem ist eine Reihe von nach oben abstehenden, kegel-Zeitpunkt jedoch hat sich der mittlere Träger weiter stumpfförmigen Führungsbacken 272 vorgesehen, nach abwärts bewegt, so daß die Führungsanschläge welche dazu dienen, den Reifen zu führen und zu 222 und 223 in Wirklichkeit die seitlichen Rahmen- 5 zentrieren, wenn die beiden Teile der Aufblähglieder 226 bis 229 von dem mittleren Träger ab- einrichtung zusammengebracht werden, so daß daneben, so daß ein auf den mittleren Träger rollender durch automatisch die Reifenwülste gegen die Reifen an den Einspanngliedern 141 und 142 vorbei- Flansche 271 zum Anliegen kommen. Zwischen den kommt. kegelstumpfförmigen Backen 272 sind abgeschrägte
Abstützungen 240 und 241, welche an dem mitt- io Flächen 273 vorgesehen, so daß die entsprechenden
leren Träger 143 befestigt sind, tragen in ähnlicher Teile der Aufbläheinrichtungen in einer Weise auf-
Weise Führungsanschläge 242, welche in lange einander aufsitzen, wie es mit punktierten Linien in
Schlitze243 an sich nach unten erstreckenden Füh- Fig. 12 bei 274 angedeutet ist.
rungsschienen 244 eingepaßt sind. Die Führungs- In F i g. 13 ist eine Aufbläheinrichtung mit beson-
schienen sind an ihren unteren Enden mit seitlichen 15 deren Randwülsten dargestellt, bei welcher der an
Rahmengliedern 245, 246, 247 und 248 verbunden. dem Reifenwulst angreifende Flansch 275 mit einem
Zwischen den seitlichen Rahmengliedern 245 und abgesetzten Flansch 276 versehen ist, so daß Reifen
246 sind Förderrollen 249 befestigt, und zwischen mit einem Durchmesser von 15 Zoll an dem Ab-
den seitlichen Rahmengliedern 247 und 248 sind . schnitt 277 aufsitzen, während beispielsweise Reifen
Förderrollen 250 gelagert. Auf diese Weise können 20 mit 14 Zoll Durchmesser an dem Abschnitt 278 an-
die Förderrollen 249 und 250 eine beschränkte ver- liegen. Auf diese Weise kann eine einzige Aufbläh-
tikale Bewegung bezüglich des mittleren Trägers 143 einrichtung Reifen von verschiedenen Größen ange-
ausführen. Die Länge der Schlitze 243 setzt dabei paßt werden,
der Bewegung eine Grenze. Die Verschiebung der
Rollen 249 und 250 wird durch eine Betätigung des 25
Kolben-Zylinder-Aggregates 210 bewirkt, welches Betriebsweise
den unteren Träger 189 nach oben führt, um die
seitlichen Rahmenglieder245 bis 248 zu berühren, Beim Betrieb der bevorzugten, in den Fig. 5 so daß die Förderrollen bezüglich des mittleren Trä- bis 10, insbesondere F i g. 5 und 6, dargestellten gers 143 nach oben geführt werden. In der mit vol- 30 Ausführungsform der Vorrichtung zur Nachbehandlen Linien dargestellten Stellung in F i g. 5 sind die lung rollen die auf den Rollen 26 von der Vulkani-Förderrollen 250 in einer Lage, welche eine Fort- sierpresse ausgestoßenen Reifen auf die Fördersetzung des Auslaufweges 25 der Vulkanisierpresse rollen 249 und 250, um von den beweglichen Stoppdarstellt, gliedern 267 angehalten zu werden. Dabei werden sie
Wie aus Fig. 5 hervorgeht, ist transversal zu den 35 im wesentlichen oberhalb der glockenförmigen Glie-Stützen 115 und 116 eine Welle 260 mit einer an ihr der 187 und 188 zentriert. Darauf kann über einen befestigten Kurbel 261 angeordnet. Die Kurbel ist Endschalter das Steuerventil des Kolben-Zylinderbei 262 schwenkbar mit der Kolbenstange 263 eines Aggregates 210 betätigt werden, um dieses zusam-Kolben-Zylinder-Aggregates 264 verbunden. Das ab- menzuziehen, so daß sich der untere Träger 189 angedeckte Ende des Kolben-Zylinder-Aggregates 264 40 hebt. Dadurch werden die Glieder 187 und 188 verist mit der Stütze 116, wie bei 265 dargestellt, ver- anlaßt, den Reifen von den Rollen 249 und 250 abbunden. Weiterhin ist mit der Welle 260 ein herab- zuheben. Die kegelstumpfförmigen Backen (272, hängendes Stützglied 266 verbunden, welches als Fig. 12) zentrieren darauf automatisch die Reifen Widerlager ausgebildete Stoppglieder 267 trägt. Die auf den glockenförmigen Gliedern, und eine weitere Widerlager sind so eingestellt, daß die heißen Reifen, 45 Zusammenziehung des Aggregates 210 hebt den unwelche von der Vulkanisierpresse ausgestoßen wer- teren Träger 189 bis zu der Stellung, welche in den und den Auslaufweg 25 hinablaufen, mit ihnen F i g. 5 und 6 durch punktierte Linien bei 280 darin Anschlag kommen, von ihnen aufgehalten und in gestellt ist. Sobald die Vorstöße 190 und 191 in den einer solchen Lage zentriert werden, daß die Auf- hohlen Mittelraum der Aufbläheinrichtungen 180 bläheinrichtungen betätigt werden können, um die 50 und 181 gelangt sind, verdreht eine Betätigung des Reifen zum Zweck der Nachbehandlung luftdicht Kolben-Zylinder-Aggregates 193 die Vorstöße und einzuspannen. Eine Betätigung des Kolben-Zylinder- stellt dadurch den obenerwähnten Bajonettverschluß Aggregates 264 verdreht die Welle 260 und schwingt her. Die heißen Reifen, welche unmittelbar von der die Stoppglieder 267 von einem Reifen weg, nach- Vulkanisierpresse herkommen, sind nun zwischen dem dieser von der Aufbläheinrichtung wieder frei- 55 den Aufbläheinrichtungen des mittleren und den gegeben ist, so daß der Reifen seinen Weg auf dem Gliedern 187, 188 des unteren Trägers 189 fest ein-Auslaufweg 25 zu einem Vorratslager fortsetzen gespannt. Wie in F i g. 6 dargestellt, sitzen die Randkann, abschnitte der Aufbläheinrichtungen, wie bei 274 in
Fig. 12 gezeigt, aufeinander auf und bringen die
60 Reifenwülste ziemlich eng aneinander, so daß die
Einzelheiten der Aufbläheinrichtungen Lauffläche unter entsprechender Spannung steht,
(Fig. 11, 12, 13) während sie anschließend einem Preßluftdruck
durch den Anschluß 184 ausgesetzt wird, um die
Wie aus den Fig. 11 und 12 ersichtlich, kann der Spannung aufrechtzuhalten.
Randwulst (73, 74, in F i g. 1) der Aufbläheinrich- 65 Die Randabschnitte an den Aufbläheinrichtungen
tungen mittels Bolzen über Bohrungen270 direkt an und glockenförmigen Gliedern der in Fig. 6 dar-
der Aufbläheinrichtung angeordnet werden. Jeder gestellten Ausführungsform dringen dabei in den
der Randwülste besitzt einen Flansch 271, welcher Reifen ein und pressen ihn zusammen, so daß der
Abstand zwischen den Randabschnitten näherungs- gehalten zu werden. Sobald die beiden Reifen ihre weise 1,5 bis 2,5 cm beträgt. Dabei wird der Reifen Stellung erreicht haben, wird über einen Endschalter vollständig abgedichtet, so daß ein Entweichen der der Motor 150 in entgegengesetzter Richtung beLuft ausgeschlossen ist. Wenn der Reifen aufgepumpt tätigt, um den mittleren Träger 143 zusammen mit wird, zieht sich einer der ineinandergreifenden ring- 5 dem unteren Träger 189 anzuheben, zwischen förmigen Randabschnitte zurück, so daß die Rand- welchen zwei Reifen durch die Wirkung des Kolbenabschnitte etwa 12,5 cm voneinander getrennt sind. Zylinder-Aggregates 210 eingespannt sind. Der mitt-Der Bajonettverschluß erlaubt selbstverständlich eine lere Träger setzt seinen Weg nach oben fort, wobei solche Bewegung, welche etwa 1,0 bis 7,5 cm beträgt, die Glieder 141 und 142 automatisch den an diesen so daß die Reifen aufgepumpt werden, wobei die io Einrichtungen einzuspannenden Reifen an dem Ränder etwa einen Abstand von näherungsweise oberen und mittleren Träger zentrieren. Die weitere 12,5 cm einnehmen, gemessen von den Abschnitten Aufwärtsbewegung des mittleren Trägers 143 erfaßt der Randwülste. Die Feder 133 in der Ausführungs- die mit totem Gang befestigten Förderrollen 230 und form gemäß Fig. 6 hält den oberen Randabschnitt 231, bis die ganze Einheit im wesentlichen, wie in der Aufbläheinrichtung in einer nach unten pressen- 15 F i g. 6 dargestellt, eingestellt ist, wobei der untere den Stellung, um den Rand in die obenerwähnte etwa Träger in der bei 280 in strichpunktierten Linien 1,5- bis 2,5-cm-Stellung zu bewegen und auf den dargestellten Lage liegt. Preßluft wird hierauf durch Reifen aufzupressen. Wenn der Reifen aufgepumpt den Anschluß 183 eingeleitet. Auf diese Weise wird, drückt sich die Feder 133 zusammen, so daß . können vier Reifen in der Vorrichtung zur Nachsich die Ränder zu der Nenn-Randbreite von etwa 20 behandlung einer Kühlung bei Raumtemperatur und 12,5 cm ausdehnen können. Aus Fig. 6 geht hervor, unter Preßluftdruck unterworfen werden. Nachdem daß die unteren glockenförmigen Glieder 187 und sich der obere und mittlere Träger in ihrer Stellung 188 nicht mit den Federn 133 versehen sind wie die relativ zueinander befinden, wird das Kolben-Zyoberen Glieder 130 und 131, da das Zylinder- linder-Aggregat 137 betätigt, um den Bajonettaggregat 210 den unteren Gliedern die erforderliche 25 Verschluß an den Aufbläheinrichtungen zu betätigen, elastische Wirkung gibt, welche die Federn 133 den Kurz vor Beendigung des nächsten Arbeitszyklus
oberen Gliedern verleihen. Es ist jedoch klar, daß, der Vulkanisierpresse gibt eine Betätigung des falls erforderlich, solche Federn auch bei den Kolben-Zylinder-Aggregates 193 den Bajonettverunteren Gliedern 187, 188 vorgesehen werden Schluß der Vorstöße 190 und 191 frei, und das können. ■ 30 Kolben-Zylinder-Aggregat 210 reckt bei seiner Be-
Kurz vor dem Ende des nächsten Arbeitszyklus tätigung die Stange 212 aus, um die glockenförmigen der Vulkanisierpresse wird das Kolben-Zylinder- Glieder 187 und 188 aus der mit strichpunktierten Aggregat 137 betätigt, um den bei 140 in Fig. 6 Linien bei 280 dargestellten Stellung abzusenken, dargestellten Bajonettverschluß zu lösen, so daß die Die seitlichen Rahmenglieder 245 bis 248 werden oberen Einspannglieder 141, 142 auf dem mittleren 35 von dem unteren Träger 189 abgehoben, und zwar Träger 143 von den fest auf dem oberen Träger 127 durch die Wirkung der Anschläge 242, welche in die angeordneten Gliedern 130, 131 entfernt werden oberen Enden der Schlitze 243 eingreifen, um so die können. Dies wird durch Betätigung des Motors 150 Rollen 249 und 250 gegenüber den Rollen 26 einerreicht, welcher die Welle 157 dreht, um den mitt- zustellen. Das Anheben der Rollen 249 und 250 beleren Träger 143 nach abwärts zu bewegen. Dabei 40 züglich der Glieder 187 und 188 hebt automatisch wird selbstverständlich der untere Träger als Einheit die darauf befindlichen Reifen über die Vorstöße 190 mitgenommen. Die Absenkung des mittleren Trägers und 191 hinweg, und bei Betätigung des Kolben-143-verursacht, daß die seitlichen Rahmenglieder 226 Zylinder-Aggregates 264, wodurch die Stoppglieder bis 229 nach unten mitgenommen werden, bis das 267 aus dem Auslaufweg 25 der Reifen entfernt obere Ende der Führungsschienen 224 und 225 die 45 werden, rollen die nunmehr gekühlten Reifen frei Führungsanschläge 222 und 223 berührt. Dadurch aus der Vorrichtung zur Nachbehandlung hinaus,
werden die Förderrollen 230 und 231 über die Bei erneuter Betätigung des Kolben-Zylinder-
Glieder 141 und 142 angehoben. Die Förderrollen Aggregates 264 schwenken die Stoppglieder 267 230 und 231 stehen hierauf den Rollen 26 gegen- wieder in ihre Haltestellung ein, um die nächsten über. Es sei bemerkt, daß das· Kolben-Zylinder- 5° aus der Vulkanisierpresse auslaufenden Reifen zu Aggregat 264 betätigt werden kann, um die Stopp- erfassen. Hierauf wiederholt sich der nächste Zyklus, glieder 267 aus dem Weg der absenkenden Förder- wie eben beschrieben.
rollen230 und 231 zu entfernen. Nunmehr wird das In Fig. 14 ist ein vereinfachtes, schematisches
Aggregat 264 betätigt, um die Stoppglieder 267 in Schaltbild von Leitungen dargestellt, welche dem Zuihre Stellung zu bringen, um die nächsten beiden, auf 55 sammenschluß zwischen der Doppelheizer-Vulkaniden Rollen 26 von der Vulkanisierpresse ausgestoße- sierpresse und der Vorrichtung zur Nachbehandlung nen Reifen anzuhalten. dienen. Spannungszuführleitungen 300 und 301
Mit der Abschaltung des Motors 150 kann gleich- dienen dem Anschluß der Einzelteile des Systems, zeitig eine Scheibenbremse 281 betätigt werden, so Ein Magnetschalter 302 betätigt die Auswurfeinrichdaß eine genaue Einstellung des Trägers in Ab- 60 rung der Presse, welche durch einen Schalter 303 in hängigkeit von der Motorsteuerung erreicht wird. In der üblichen Weise betätigt werden kann, z. B. durch der tiefsten Stellung des mittleren Trägers 143 nimmt Bewegung der Presse selbst. Der Schalter 302 ist in der untere Träger 189 die bei 282 in Fig. 5 mit Serie mit einer Mehrzahl von Endschalterpaaren gepunktierten Linien dargestellte Stellung ein. schaltet. Jeweils ein Schalter dieser Paare ist selbst-
Wenn das nächste Reifenpaar aus der Doppel- 65 verständlich für die jeweiligen oberen und unteren heizer-Vulkanisierpresse herausläuft, rollt dieses den Organe der Vorrichtung vorgesehen. Beispielsweise Auslaufweg 25 hinab bis zu den Förderrollen 230 sind Schalter 304 und 305 geschlossen, wenn die und 231, um dort durch die Stoppglieder 267 auf- Vorrichtung zur Nachbehandlung offen ist, während
Schalter 306 und 307 geschlossen sind, nachdem der Reifen von dem System ausgestoßen ist. Die Schalter können selbstverständlich die Form von Fußschaltern besitzen und an dem Auslaufweg 25 oder an einer anderen Stelle angebracht sein. Schalter 308 und 309 sind geschlossen, wenn die Vorrichtung zur Nachbehandlung zur Aufnahme eines vulkanisierten Reifens eingestellt ist. Dementsprechend müssen alle Schalter 304 bis 309 geschlossen werden, bevor der mit der Auswurfeinrichtung der Presse verbundene Schalter 302 betätigt wird. Ein Magnetschalter 310 kann den Arbeitszyklus der Vulkanisierpresse in Betrieb setzen, um die Presse zu beschicken und sie anschließend zu schließen. Der Schalter 310 wird über einen Schalter 311 betätigt. Schalter 312 und 313, welche untereinander parallel, aber in Serie mit dem Schalter 310 liegen, können geschlossen werden, wenn die ausgeworfenen Reifen von der Vorrichtung zur Nachbehandlung aufgenommen sind. Erst wenn dies alles geschehen ist, kann der Arbeitszyklus der Vulkanisierpresse über den Schalter 311 in Gang gesetzt werden. Es ist klar, daß die Schalter 303 und 311 Relais- und Haltestromkreise einschließen, welche für die eigentliche Betätigung der Magnetschalter 302 und 310 erforderlich sind. Die Stromkreise sind aus Bequemlichkeitsgründen in der vorliegenden Figur nicht dargestellt.
Im vorangehenden wurde ausgeführt, daß Druckluft seitlich in die Aufbläheinrichtungen an dem mittleren Träger eingeführt werden kann; es ist jedoch klar, daß die Preßluft auch koaxial durch die Vorstöße an den oberen und unteren glockenförmigen Gliedern jeweils eingeführt werden kann. Darüber hinaus können zur Erleichterung der Abkühlung Abzugshauben und Brausen vorgesehen werden. Zu diesem Zweck können die Reifen selbst während ihrer Kühlung auch langsam in Drehung versetzt werden, wenn eine Wasserkühlung erwünscht ist.
Es können auch beispielsweise an Stelle der entlang der geneigten Stangen hin- und hergehenden Einheiten diese um eine zentrale Achse in progressiver Weise gedreht oder gefördert werden, um jeden Satz der Aufbläheinrichtungen in Beschickungs- und Entladungsstellung einzustellen. Ferner können mehr als zwei Sätze verwendet werden, und zwar je nach der Länge der Zeit, die für die Kühlung erforderlich ist sowie mit Bezug auf die Dauer des Arbeitszyklus der Vulkanisierpresse.

Claims (11)

  1. Patentansprüche:
    !.Vorrichtung zur unmittelbaren Nachbehandlung von vulkanisierten Fahrzeugluftreifen mit Schrumpfungseigenschaften aufweisenden Gewebeeinlagen an einer Vulkanisierpresse, insbesondere Doppelheizer-Vulkanisierpresse, mit aus oberen und unteren, gegeneinander bewegbaren Einspanngliedern bestehenden Einspannvorrichtungen zum Einspannen und Aufblähen der Reifen mit Preßluft während einer Abkühlperiode, von denen wenigstens zwei der Auslaufstelle jeder Arbeitsstelle zugeordnet und dem Betriebszyklus der Presse entsprechend abwechselnd in eine Aufnahme- oder Speicherstellung verbringbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren, nach oben bzw. nach unten gerichteten Einspannglieder (70, 71; 141, 142; 185,
    186) der übereinander angeordneten Einspannvorrichtungen auf einem gemeinsamen, mit Preßluftanschlüssen (92,183,184) zum Aufblasen der Reifen (T) versehenen Träger (43, 143) angeordnet sind, der zum Verbringen in die Aufnahme- und die Speicherstellung bewegbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem verschiebbaren, die inneren nach oben bzw. nach unten gerichteten Einspannglieder tragenden mittleren Träger (143) an Führungsstangen (125, 126) ein starr befestigter oberer Träger (127) mit nach unten gerichteten Einspanngliedern (130, 131) für die Reifen (Γ) und ein verschiebbarer unterer Träger (189) mit nach oben gerichteten Einspanngliedern (187, 188) zugeordnet sind und daß zur einzelnen oder gemeinsamen Verschiebung des mittleren und unteren Trägers (143, 189) und zum Verbringen der Einspannvorrichtungen in die Aufnahme- und Speicherstellung ein Antriebsmotor (150) hinter der Presse angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Träger (44) an Führungsstangen (34, 35) hin und her bewegbar ausgebildet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zweck der Halterung der Reifen an den Trägern Rollen (230, 231, 249, 250; 95, 100) angeordnet sind, welche an dem Auslaufweg (25) der Reifen (T) in Stellung bringbar sind.
  5. 5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bewegbare Stoppglieder (267; 96, 98) zum Festhalten der von der Presse auslaufenden Reifen (Γ) in einer für die Einspannung vorgesehenen Stellung angeordnet sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstangen (125, 126; 34, 35) für die Träger (127,143,189; 42, 43, 44) senkrecht zum Auslaufweg (25) der Reifen (T) angeordnet sind.
  7. 7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein Einspannglied (187, 188, 130, 131; 85) der Einspannvorrichtungen drehbare Vorstöße (190,191; 82) aufweist, welche mit den zugeordneten Einspanngliedern (185, 186, 141, 142; 70, 71) Bajonettverschlüsse bilden.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorstöße (190, 191, 82) über hydraulische oder pneumatische Kolben-Zylinder-Aggregate (137,193; 87, 88) verdrehbar sind.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der einander zugeordneten Einspannglieder (z. B. 85, 71) einen Randwulst (73, 86) mit nach außen vorstehendem Flansch (271) zum Angriff am Wulst des Reifens (T) aufweist, sowie daß von den Randwülsten (73, 86) durch Zwischenräume getrennte, nach einwärts geneigte Führungsbacken (272) kegelstumpfförmig abstehen, welche bei Annäherung der Einspannglieder (85, 71) zum Zentrieren des Reifens (T) zwischen den Einspanngliedern in gegenseitigen Eingriff bringbar sind.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zweck der Einspannung
    609 587/186
    von Reifen (Γ) unterschiedlichen Durchmessers der Randwulst (73, 86) mit stufenförmigen Flanschen (275, 276) ausgerüstet ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens der Träger (143) der inneren Einspannglieder (141,142,185,186) zwischen einer Aufnahmestellung und einer
    Speicherstellung für diese Einspannglieder drehbar gelagert ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschnft Nr. 1057 325; französische Patentschrift Nr. 1210 008; USA.-Patentschriften Nr. 1961725, 2290 627.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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