[go: up one dir, main page]

DE1220145B - Grenzmarke - Google Patents

Grenzmarke

Info

Publication number
DE1220145B
DE1220145B DEA39866A DEA0039866A DE1220145B DE 1220145 B DE1220145 B DE 1220145B DE A39866 A DEA39866 A DE A39866A DE A0039866 A DEA0039866 A DE A0039866A DE 1220145 B DE1220145 B DE 1220145B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
head
tip
boundary mark
ground
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA39866A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Attenberger
Dipl-Ing Herbert Schicke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HILDEGARD ATTENBERGER GEB MARK
Original Assignee
HILDEGARD ATTENBERGER GEB MARK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HILDEGARD ATTENBERGER GEB MARK filed Critical HILDEGARD ATTENBERGER GEB MARK
Priority to DEA39866A priority Critical patent/DE1220145B/de
Priority to CH217463A priority patent/CH412359A/de
Priority to AT135963A priority patent/AT241141B/de
Priority to DK80063AA priority patent/DK114934B/da
Priority to GB7234/63A priority patent/GB984185A/en
Publication of DE1220145B publication Critical patent/DE1220145B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C15/00Surveying instruments or accessories not provided for in groups G01C1/00 - G01C13/00
    • G01C15/02Means for marking measuring points
    • G01C15/04Permanent marks; Boundary markers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description

  • Grenzmarke Die Erfindung bezieht sich auf eine Grenzmarke zum Kennzeichnen von Eigentumsgrenzen bei Grund und Boden, mit einem Schaft der am einen Ende mit einem als Markierungsträger ausgebildeten Kopf und am anderen Ende mit einem Verankerungsteil versehen ist.
  • Es ist eine Grenzmarke dieser Art bekannt, deren Schaft als mit Zement gefülltes Metallrohr ausgebildet ist. Der Schaft ist oben und unten auseinandergespreizt. Auf das obere Ende ist eine Marklerungskappe aufgesetzt, während die Auseinanderspreizung am unteren Ende zur Verankerung dient. Der mit Beton ausgefüllte Schaft ist schwer und wegen seiner metallischen Oberfläche korrosionsgefährdet. Das Setzen der bekannten Grenzmarke muß durch Eingraben erfolgen.
  • Es ist ferner eine Grenzmarke bekannt, deren Sdhaft aus einem metallischen Rohr besteht. In das untere Ende des Rohres ist eine ebenfalls metallische Spitze eingesetzt. Im Inneren des Rohres sind Spreizstifte vorgesehen, die durch Verschieben nach unten seitlich aus der Spitze herausgespreizt werden können.
  • Auch diese Marke ist wegen der Spreizkonstruktion verhältnismäßig schwer und außerdem korrosionsanfällig. Sie muß durch Eingraben oder Einschlagen gesetzt werden, wobei für das Spreizen der Stifte ein zusätzlicher Arbeitsgang notwendig ist.
  • Schließlich sind ganz aus Beton bestehende Grenzmarken bekannt. Bei einer Ausführungsform geht der Betonschaft am unteren Ende in eine Gewindespitze über, deren Gewindlegänge abgerundete Kanten besitzen. Das obere Ende des Schaftes ist zum Ansetzen eines Verdrehwerkzeuges geeignet und als Markierungsträger ausgebildet. Eine ganz aus Bleton bestehende Marke hat ein hohes Gewicht. Das abgerundete Gewinde kann nicht in den Boden eingedreht werden. Vielmehr wird hierzu ein sich kowisch verjüngendes Loch gebohrt, in welches dann die Grenzmarketeinzudrehen ist. Bei einer ande3len Ausfuhrungsform ist der Betonschaft hohl und durchgehend zylindrisch. Er ist außen von einem ebenfalls aus Beton bestehenden Gewinde umgeben. Sein unteres Ende ist offen und als Zackeuschneide ausgebildet. Der Kopf ist wiederum als Markieningsträger gestalbet und ist zum Einschieben einer Eindrehstange durchlöchert. Der hohle Betonkörper ist immer noch sehr schwer, wenn er ausreichend bruchfest sein soll, oder zu wenig stabil, wenn das Gewicht auf ein ,erträgliches Maß herabgedrückt wird. Ein Eindrehen in festen oder gewachsenen Boden ist ohne vorheriges Stoßen oder Graben eines Loches nicht möglich. Ganz aus Beton bestehenden Grenzmarken haftet auch der Mangel an, daß bei Abbrechen des oberirdischlen Teiles der im Erdboden steckende Teil durch Ortungsgeräte nicht mehr aufgefunden werden kann. Bleton ist auch nicht ausreichend wiitterungsbeständiig, so daß die Lebensdauer di;eser Beton Grenzmarken gering ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Grenzmarke der eingangs beschriebenen Gattung so zu gestalten, daß sie leicht und rasch maschinell oder von Hand gesetzt werden kann, nach dem Setzen fest im Boden verankert und bei Abbrechen des oberirdischen Teiles wieder auffindbar ist. Dies w;irdserfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Kopf als zum Ansetzen eines Eindrehwerkzeuges geeigneter Mehrkantkopf und der Verankerungsteil als mit dem gegen Korrosion geschützten Schaft fest verbundene, metallische, von einem Bohrgewinde umgebene Spitze ausgebildet sind.
  • Bei der erfindungsgemäßen Grenzmarke haben sowohl der Kopf lals auch der Verankerungsteil jeweils eine zweifache Funktion. Der Kopf kann durch seine Ausbildung als Mehrkantkopf ;sowohl als Markierungsträger als auch zum Ansetzen eines Eindrehwerkzeuges dienen. Der als Spitze mit Bohrgewinde ausgeführte Verankerungsteil ermöglicht ein Eindrehen in den Boden, ohne vorheriges Erzeugen eines Loches und dient zugleich zum Verankern der gesetzten Marke. Die metallische Spitze erlaubt es außerdem, beim Abbrechen des oberirdischen Teiles durch elektrische oder magnetische Ortungsgeräte dile Lage der Marke festzustellen. Die erfindungsgemäße Grenzmarke kann sehr rasch mit einem Hand- oder Mascltinenwerkzeug versetzt werden und ist mit Abschuß des Versetzens sicher im Boden verankert.
  • Ihre Lebensdauer ist hooh, da der Schaft gegen Korrosion geschützt ist.
  • Zweckmäßigerweise ist die Spitze mit einem metallischen Mundstück in der Weise verbunden, daß das Mundstück beim Herausdrehen des Schaftes aus dem Erdboden in diesem verbleibt. Hierdurch wird eine Möglichkeit geschaffen, ein unbefugtes Versetzen der Marke entdlecken zu können. Das im Erdboden verbleibende Mundstück läßt sich nämlich leicht elektrisch oder magnetisch orten.
  • Die Korrosionsbeständigkeit des Schaftes läßt sich auf zeinf.achste Weise dadurch erzielen, daß dieser in an sich bekannter Weise aus Kunststoff besteht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Långsschnitt durch eine erfindungsgemäße Grenzmarke und 'Fig. 2 eine Draufsicht auf die Grenzmarke nach Fig. 1.
  • Mit 1 ist ein aus Kunststoff bestehender, rohrförmiger Schaft bezeichnet, der sich an seinem oberen Ende bei 1' zu einer vierkantförmigen Aufnahme erweitert. In die Aufnahme ist ein Kopfteil 2 eingesetzt, das etwa würfelförmig gestaltet ist. Es besteht ebenfalls aus Kunststoff und ist auffallend weiß eingefärbt, so daß es als Markierung dienen kann. Am unteren Ende ist in den Schaft 1 eine metallische Spitze 3 fest eingesetzt, die von einem allseitig über den Schaft umfang vorstehenden Bohrgewinde 4 umgeben ist.
  • Die Spitze 3 kann mittels eines Gewindezapfens im Schaft 1 verankert sein, doch ist es auch möglich, die Spitze mit einer Hülse aufsteckblar am Stab zu befestigen.
  • Zum Versetzen der Marke wird an den Kopf 1', 2 ein Eindrehwerkzeug angesetzt, das von Hand oder maschinell betrieben ist. Beim Drehen bohrt sich die Spitze 3 mit dem Bohrgewinde 4 in den Erdboden ein.
  • Über die Spitze 3 kann lose ein gleichgestaltetes Mundstück gesteckt sein, welches beim Eindrehen vor der Spitze in den Boden getrieben wird. Wenn die Grenzmarke durch Rückwärtsdrehung des Schaftes 1 aus dem Boden- -herausgedreht wird, dann verbleibt dieses Mundstück im Boden und lermöglicht es dadurch, die vorherige Lage der Grenzmarke mit einem Suchgrät festzustellen.
  • Die Ausnehmung 1' mit dem Einsatz 2 kann erheblich vergrößert werden, wenn eine optisch besser sichtbare Markierung gewünscht ist. Der Einsatz2 kann ferner ein Loch enthalten, in das sich ein Fluchtstab einsetzen läßt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Grenzmarke zum Kennzeichnen von Eigentumsgrenzen bei Grund und Boden, mit einem Schaft, der am einen Ende mit seinem als Markierungsträger ausgebildeten Kopf und am anderen Ende mit einem Verankerungsteil versehen ist, dadurch gekqennzeichnet, daß der Kopf als zum Ansetzen eines Eindrehwerkzeuges geeigneter Mehrkantkopf und der Verankerungsteil als mit dem gegen Korrosion geschützten Schaft fest verbundene, metallische, von einem Bohrgewinde umgebene Spitze ausgebildet ist.
  2. 2. Grenzmarke nach Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, daß die Spitze mit einem metallischen Mundstück in wider Weise verbunden ist, daß das Mundstück beim Herausdrehen des Schaftes aus dem Erdboden in diesem verbleibt.
  3. 3. Grenzmarke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft in an sich bekannter Weise aus Kunststoff besteht.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 855 724, 910 126; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 750 208; USA.-Patentschriften Nr. 1 345 111, 2527 681; Montanwissenschaftliche Literaturberichte, Abt. C, Geowissenschaften, 6 (1960), S. 1061.
DEA39866A 1962-02-22 1962-04-02 Grenzmarke Pending DE1220145B (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA39866A DE1220145B (de) 1962-04-02 1962-04-02 Grenzmarke
CH217463A CH412359A (de) 1962-02-22 1963-02-19 Grenzmarke zur Vermarkung von Eigentumsgrenzen an Grund und Boden
AT135963A AT241141B (de) 1962-02-22 1963-02-21 Grenzmarke zum Kennzeichnen von Eigentumsgrenzen bei Grund und Boden
DK80063AA DK114934B (da) 1962-02-22 1963-02-21 Skelpæl til markering af ejendomsgrænser i og over jordan.
GB7234/63A GB984185A (en) 1962-02-22 1963-02-22 Improvements in boundary-markers

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA39866A DE1220145B (de) 1962-04-02 1962-04-02 Grenzmarke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1220145B true DE1220145B (de) 1966-06-30

Family

ID=6931619

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA39866A Pending DE1220145B (de) 1962-02-22 1962-04-02 Grenzmarke

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1220145B (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1345111A (en) * 1919-10-09 1920-06-29 Albert W Albrecht Survey-post
US2527681A (en) * 1947-05-01 1950-10-31 Charles T Wolfe Marking device
DE855724C (de) * 1951-02-09 1952-11-17 Walter Brockmann Vorrichtung zum Eintreiben von Markierungspfaehlen
DE910126C (de) * 1948-02-07 1954-04-29 Sven Lave Fritjof Kjessler Befestigungsrohr
DE1750208U (de) * 1957-04-06 1957-08-08 Walter Scherner Gelaendemarkierungspfahl.

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1345111A (en) * 1919-10-09 1920-06-29 Albert W Albrecht Survey-post
US2527681A (en) * 1947-05-01 1950-10-31 Charles T Wolfe Marking device
DE910126C (de) * 1948-02-07 1954-04-29 Sven Lave Fritjof Kjessler Befestigungsrohr
DE855724C (de) * 1951-02-09 1952-11-17 Walter Brockmann Vorrichtung zum Eintreiben von Markierungspfaehlen
DE1750208U (de) * 1957-04-06 1957-08-08 Walter Scherner Gelaendemarkierungspfahl.

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1634671C3 (de) Erdanker
DE1784616A1 (de) Verfahren zum Verankern von Pfosten fuer Verzaunungen,Pfosten und Werkzeug zu seiner Verankerung
DE1893892U (de) In den erdboden einschraubbarer erdanker.
DE10250257B4 (de) Straßenleitpfostenfuß
DE1220145B (de) Grenzmarke
CH449984A (de) Grenzmarke für Vermessungszwecke und zum Kennzeichnen von Grundstücksgrenzen
DE3303919A1 (de) Gruendungspfahl
DE2336376C2 (de) Verfahren zum Anbringen eines Markierungsorganes
DE10142399C2 (de) Befestigungseinrichtung für eine rohrförmige Stange und Verwendung der Befestigungseinrichtung zum Aufstellen von Fahnenmasten
CH674872A5 (de)
CH412359A (de) Grenzmarke zur Vermarkung von Eigentumsgrenzen an Grund und Boden
EP0773428B1 (de) Einrichtung zur Festlegung eines Messpunktes in einem Gelände
EP0542692A1 (de) Vorrichtung zur Verankerung von Bauteilen im Erdreich
AT335759B (de) Eintreibwerkzeug zum setzen von bodenmarken zum kennzeichnen von grenz-, polygon-, mess- und leitungspunkten
DE9409252U1 (de) Bodenverankerung für Pfähle, insbesondere Zaunpfähle
CH432022A (de) Messpunktmarkiervorrichtung für unterirdische Vermarkung
AT205438B (de) Verfahren zum Ziehen von orientierten Bohrkernen und Kernbohrer zur Durchführung des Verfahrens
EP0101757A1 (de) Vorrichtung zum Markieren eines vermessenen Geländepunktes im Erdreich
AT267210B (de) Grenzmarke für Vermessungszwecke und zum Kennzeichnen von Grundstücksgrenzen
DE7125625U (de) Hohlpfahl aus Stahl zur Halterung von Stangen, Pfosten und dergleichen
DE717057C (de) Gesteinsschlagbohrer mit auswechselbarer Bohrkrone
AT376039B (de) Grenzmarke
DE2041894A1 (de) Vorrichtung zur Verankerung von Masten
DE29605751U1 (de) Bohrstab zum Bohren eines Erdloches, für Vermarkungsarbeiten im Kataster- und Vermessungswesen, in das als unterirdische Vermarkung ein Hohlziegel oder Dränrohr eingesteckt wird
DE29600244U1 (de) Grenzstein mit zentrischer Lochung