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DE1219537B - Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechwaehlanlagen mit Koppelfeldern - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechwaehlanlagen mit Koppelfeldern

Info

Publication number
DE1219537B
DE1219537B DE1964S0092986 DES0092986A DE1219537B DE 1219537 B DE1219537 B DE 1219537B DE 1964S0092986 DE1964S0092986 DE 1964S0092986 DE S0092986 A DES0092986 A DE S0092986A DE 1219537 B DE1219537 B DE 1219537B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
row
relay
lines
column
voltage source
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964S0092986
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Liegsalz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1964S0092986 priority Critical patent/DE1219537B/de
Publication of DE1219537B publication Critical patent/DE1219537B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0008Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages
    • H04Q3/0012Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages in which the relays are arranged in a matrix configuration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechwählanlagen mit Koppelfeldern Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechwä'hlanlagen mit koordinatenförmig in Zeilen und Spalten aufgebauten Koppelfeldern, in denen an jedem Kreuzpunkt von Zeilenleitungen und Spaltenleitungen zwischen diese die einzige Wicklung je eines Relais in Reihe mit einem kreuzpunktindividuellen, an einen Anschluß der Relaiswicklung angeschlossenen Gleichrichter geschaltet ist und in denen diese Relais individuell über je eine der beiden Arten von Leitungen an zwei Anschlüsse einer Betriebsspannungsquelle anschaltbar sind und über einen relaiseigenen Kontakt und dieselbe Wicklung einen Haltestromkreis bilden.
  • Derartige Schaltungsanordnungen dienen unter anderem zur Steuerung von Relaiskopplern, Speichern u. dgl. Allgemein besteht die Aufgabe, Relais, die über je eine Zeilen- und Spaltenzuleitung erregt wurden und angesprochen sind, über einen von den Zeilen und Spalteneinschaltekontakten unabhängigen Haltestromkreis erregt zu halten.
  • Eine durch die deutsche Auslegeschrift 1047 851 bekannte derartige Schaltungsanordnung weist hierfür nur einen einzigen jeweils relaiseigenen Haltekontakt auf und gestattet es, zum Halten dieselbe einzige Wicklung wie für das Ansprechen zu verwenden. In dieser Schaltungsanordnung, in welcher zwecks Kennzeichnung jeweils eines bestimmten von den Koppelrelais eines Koppelfeldes beide Wicklungsanschlüsse eines Koppelrelais an je eine Kennzeichnungsleitung angeschlossen sind, sind zwei Spannungsquellen jeweils zur Bildung des Ansprech-und des Haltestromkreises, welche über die gleiche einzige Relaiswicklung verlaufen, untereinander spannungssummierend in Reihe geschaltet. Die aneinander entsprechenden Wicklungsenden angeschalteten Kennzeichnungsleitungen der einen Art, z. B. die, welche auch als Ordinaten- oder Spaltenzuleitungen bezeichnet werden, sind dabei unabhängig von Kennzeichnungskontakten über den Spaltenleitungen individuelle Gleichrichter und Haltekontakte an die miteinander verbundenen Anschlüsse der beiden Spannungsquellen angeschaltet. An diese Kennzeichnungsleitungen ist der andere, freie Anschluß einer der beiden verbundenen Spannungsquellen über Kennzeichnungskontakte anschaltbar. Die genannten Gleichrichter wirken dabei für diesen freien Anschluß sperrend.
  • An die Kennzeichnungsleitungen der anderen Art, z. B. an die, welche als Abszissen- oder Zeilenzuleitungen bezeichnet werden, sind die verbundenen Anschlüsse der beiden Spannungsquellen über andere Kennzeichnungskontakte anschaltbar. Die Koppelrelais sind mit diesen Kennzeichnungsleitungen über kreuzpunktindividuelle Gleichrichter verbunden. Durch Schließen von Kennzeichnungskontakten an Kennzeichnungsleitungen der einen und der anderen Art werden die an den Kreuzpunkten derselben liegenden Koppelrelais erregt und sprechen an. Zur Bildung jeweils eines Haltestromkreises über die zum Ansprechen erregte einzige Wicklung eines Koppelrelais ist der andere, freie Anschluß der anderen der beiden Spannungsquellen an das mit dem individuellen Gleichrichter verbundene Wicklungsende eines Koppelrelais über einen relaiseigenen Arbeitskontakt anschaltbar. Der mit diesem Koppelrelais in Reihe geschaltete individuelle Gleichrichter wirkt dabei sperrend und wird so lange in Sperrichtung beansprucht, wie die Kennzeichnungskontakte an den Kennzeichnungsleitungen der letztgenannten Art noch geschlossen sind.
  • Bei dieser bekannten Schaltungsanordnung stellt der Aufwand zweier in Reihe geschalteter Spannungsquellen bzw. einer Spannungsquelle mit Mittelanzapfung einen erheblichen Nachteil dar.
  • Die Aufgabe der Erfindung, Nachteile bekannter Schaltungsanordnungen zu vermeiden, wird dadurch gelöst, daß der andere der beiden Anschlüsse jeder der Wicklungen über je einen zweiten kreuzpunktindividuellen Gleichrichter an die Zeilenleitung bzw. Spaltenleitung angeschlossen ist, daß die mit den Spaltenleitungen verbundenen Anschlüsse der Relaiswicklungen außerdem über dritte kreuzpunktindividuelle Gleichrichter entkoppelt an pro Zeile vorgesehene Zeilenhilfsleitungen angeschlossen sind, die ihrerseits an denselben Anschluß der Betriebsspannungsquelle anschaltbar sind wie die Spaltenleitungen, und daß die mit den Zeilenleitungen ver-, bundenen Anschlüsse der -Relaiswicklungen außerdem über die relaiseigenen Kontakte an denselben Anschluß der B.etriebsspannungsquelle anschaltbar sind wie die Spaltenleitungen, und daß die Zeilen-und Spaltenleitungen einerseits und -die Zeilenhilfsleitungen andererseits alternativ an die Betriebsspannungsquelle anschaltbar sind.
  • Der Vorteil der Erfindung besteht in der Möglichkeit, unter Vermeidung von Spannungsteilern und ähnlichen Hilfsmitteln die Relais in einem kreuzfeldartigen Schaltfeld zu erregen und erregt zu halten unter Verwendung einer einzigen zweipoligen Spannungsquelle. -In der-Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung nur -in wesentlich zu ihrem Verständnis betragenden Bestandteilen dargestellt.
  • Eine Anzahl von Funktionsrelais, z. B. Koppelrelais, Speicherrelais od. dgl., sind in Koordinaten--form angeordnet- Sö -sind z. B. die Relais A 11, A 12 bis A 18 je einer Zeile und die Relais A 11,A 21 usw. je einer Spalte zugeordnet. Jeder Zeile ist je eine Zeilenleitung, z. B. .21, und eine Zeilenhilfsleitung, z. B. zh 1, zugeordnet. Ferner ist jeder Spalte eine Spaltenleitung, z: @B.. -sp 1, zugeordnet. An jedem Kreuzpunkt je einer Zeilenleitung. und einer Spaltenleitung liegt ein Funktionsrelais, so z. B. an dem mit P bezeichneten Kreuzpunkt das Relais A 22. Die Funktionsrelais an den Kreuzpunkten sind an die ihnen. zugeordneten Zeilen- und Spaltenleitungen mit je einem Anschluß über je einen Gleichrichter angeschaltet. So ist z. B. das Funktionsrelais A 22 über die Gleichrichter G22 und Gl22 an die Zeilenleitung z2 und die Spaltenleitungsp2 angeschlossen. Jedes Funktionsrelais ist einschaltbar, indem die zugeordnete Spalten- und Zeilenleitung an die. Speisespannung angeschaltet wird. So ist z. B. das Funktionsrelais A 22 einschaltbar, indem der Zeilenkontakt s 2 -und der Spaltenkontakt t2 geschlossen werden. Das Relais A 22 kann dann in folgendem Stromkreis ansprechen: 1. Erde, t2, sp 2, Gl22, A 22, G22, z 2, s 2, -. Bei jeglichen Schaltvorgängen, welche durch die Zeilenkontaktes 1, s 2 usw. und durch die Spaltenkontakte t1, t2 usw. und die Zeilenhilfskontakte shl, sh2 usw. ausgelöst werden, arbeiten der Zeilenkontakt und der Zeilenhilfskontakt je einer Zeile gleichzeitig in der Weise, daß bei Öffnen des Zeilenkontaktes, z. B. s 2, der Zeilenhilfskontakt sh 2 geschlossen wird und umgekehrt. Dies kann in einfacher Weise durch Verwendung von Kontakten ein und desselben Relais geschehen, die so justiert sind, daß sich geringe Kontaktzeitdifferenzen ergeben.
  • Bekanntlich kann durch einfache Maßnahmen sichergestellt werden, daß Relais, z. B. die hier verwendeten Funktionsrelais, während gewisser Kontaktzeitdifferenzen nicht wirksam beeinflußt werden. Durch Verwendung elektronisch arbeitender Schalter, z. B. von Transistoren, kann das Problem von Kontaktzeitdifferenzen ohnehin gegenstandslos gemacht werden, da die Reaktionszeiten und Differenzen von Reaktionszeiten solcher Schalter gegenüber der Reaktionszeit von Relais vernachlässigbar klein sind. Das entsprechende Funktionsrelais A22 bereitet über seinen Kontakt a22 den Haltestromkreis 2. Erde, sh2, zh2, Gr22, A22, a22, - vor, welcher geschlossen wird, wenn der Zeilenhilfskontakt sh2 wieder geschlossen wird; der Zeilenkontakt s2 wird dabei zugleich wieder geöffnet.
  • Soll das in einer Zeile angesprochene Funktionsrelais, z. B. A 22, wieder abgeworfen werden, so wird der dieser Zeilenleitung zugeordnete Zeilenhilfskontakt sh 2 kurzzeitig geöffnet und so zugleich der Haltestromkreis 2 geöffnet, so daß das betreffende Relais wieder abfällt. Daß hierbei der entsprechende Zeilenkontakt, z. B. s2, kurzzeitig geschlossen wird, hat keine Wirkung, sofern kein Spaltenkontakt zugleich geschlossen ist, was beim bloßen Abwerfen von Funktionsrelais einer Zeile der Fall ist.
  • Es ist möglich, in einer Zeile zugleich mehrere Funktionsrelais einzuschalten, z. B. zum Zwecke der Speicherung eines Mehrelementen-Codezeichens. Ist ein Funktionsrelais, z. B. A 22, angesprochen und in seinem Haltestromkreis erregt und wird anschließend in einer anderen Spalte und Zeile ein Funktionsrelais, z. B. A 18; auf gleiche Weise, wie beschrieben, eingeschaltet, so kann das Funktionsrelais an dem Kreuzpunkt derselben Spalte und- derjenigen Zeile, in der ein anderes Funktionsrelais in seinem Haltestromkreis erregt ist, nicht ansprechen, weil das Minuspotential, welches über den Arbeitskontakt, z. B. a22, zu dem im Haltezustand befindlichen Funktionsrelais A22 gelangt, infolge Sperrwirkung des ihm zugeordneten Entkopplungsgleichrichters G22 nicht auf die- zugeordnete Zeilenleitung z 2 durchgreifen kann.
  • Sollen die in einer Zeile befindlichen Funktionsrelais, z. B. das Relais A 22, abgeworfen werden, so wird die dieser Zeile zugeordnete Zeilenhilfsleitung zh 2 durch öffnen des Zeilenhilfskontaktes sh 2 von Erdpotential abgetrennt.
  • Sollen in einer Zeile, in der einige Funktionsrelais, z. B. A 21 und A 22, erregt sind und sich im Haltezustand befinden, zum Teil andere Funktionsrelais erregt werden und von den zuvor erregten einige abgeworfen werden, so wird wie folgt verfahren: Sind z. B. die Funktionsrelais A 21 und A 22 im individuellen Haltestromkreis über ihre eigenen Kontakte a21, a22 erregt und soll anstatt des Funktionsrelais A 21 das Funktionsrelais A 28 erregt werden, so werden zugleich der Zeilenkontakt s 2 und die Spaltenkontakte t2 und t8 geschlossen und der Zeilenhilfskontakt sh 2 geöffnet. Infolgedessen spricht das Funktionsrelais A 28 an; das Funktionsrelais A 21 wird stromlos und fällt ab.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Schaltungsanordnung für Femmelde-, insbesondere Fernsprechwählanlagen mit koordinatenförmig in Zeilen und Spalten aufgebauten Koppelfeldern, in denen an jedem Kreuzpunkt von Zeilenleitungen und Spaltenleitungen zwischen diese die einzige Wicklung je eines Relais in Reihe mit einem kreuzpunktindividuellen, an einen Anschluß der Relaiswicklung angeschlossenen Gleichrichter geschaltet ist und in denen diese Relais individuell über je eine der beiden Arten von Leitungen an zwei Anschlüsse einer Betriebsspannungsquelle anschaltbar sind und über einen relaiseigenen Kontakt und dieselbe Wicklung einen Haltestromkreis bilden, d a -durch gekennzeichnet, daß der andere der beiden Anschlüsse jeder der Wicklungen (A 22) über je einen zweiten kreuzpunktindividuellen Gleichrichter (G22 bzw. G122) an die Zeilenleitung (z2) bzw. Spaltenleitung (sp2) angeschlossen ist, daß die mit den Spaltenleitungen (sp2) verbundenen Anschlüsse der Relaiswicklungen außerdem über dritte kreuzpunktindividuelle Gleichrichter (Gr 22) entkoppelt an pro Zeile vorgesehene Zeilenhilfsleitungen (zh 2) angeschlossen sind, die ihrerseits an denselben Anschluß (plus) der Betriebsspannungsquelle an schaltbar sind wie die Spaltenleitungen (t2), und daß die mit den Zeilenleitungen(z2) verbundenen Anschlüsse der Relaiswicklungen (A22) außerdem über die relaiseigenen Kontakte (a22) an denselben Anschluß (minus) der Betriebsspannungsquelle anschaltbar sind wie die Zeilenleitungen (z 2), und daß die Zeilenleitungen (z 2 mit s2) einerseits und die ihnen individuell zugeordneten Zeilenhilfsleitungen (zh 2 mit sh 2) andererseits alternativ an die Betriebsspannungsquelle anschaltbar'sind.
DE1964S0092986 1964-09-04 1964-09-04 Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechwaehlanlagen mit Koppelfeldern Pending DE1219537B (de)

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