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DE1217441B - Schaltungsanordnung zur UEberwachung des Schaltzustandes einer Anzahl Relais, insbesondere zur Codekontrolle in Fernmeldeanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur UEberwachung des Schaltzustandes einer Anzahl Relais, insbesondere zur Codekontrolle in Fernmeldeanlagen

Info

Publication number
DE1217441B
DE1217441B DEST21576A DEST021576A DE1217441B DE 1217441 B DE1217441 B DE 1217441B DE ST21576 A DEST21576 A DE ST21576A DE ST021576 A DEST021576 A DE ST021576A DE 1217441 B DE1217441 B DE 1217441B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
monitoring
relays
relay
circuit arrangement
series
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST21576A
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Schiede
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEST21576A priority Critical patent/DE1217441B/de
Publication of DE1217441B publication Critical patent/DE1217441B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Überwachung des Schaltzustandes einer Anzahl Relais, insbesondere zur Codekontrolle in Fernmeldeanlagen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Überwachung des Schaltzustandes einer Anzahl Relais mittels eines Überwachungsschaltmittels, insbesondere zur Codekontrolle in Fernmeldeanlagen.
  • Bei der Informationsweitergabe in Fernmeldeanlagen besteht die Forderung, die Vollständigkeit einer Aussage zu überwachen. Die Aufgabe kann beispielsweise darin bestehen, zu überwachen, ob eine bestimmte Anzahl Relais aus einer Gruppe von Relais angesprochen hat. Dies kann in bekannter Weise mit Hilfe von Kontaktpyramiden geschehen, doch diese Lösung ist recht aufwendig, denn oftmals müssen wegen der beschränkten Unterbringungsmöglichkeit von Kontakten auf einem Relais Hilfsrolais verwendet werden. Eine weitere bekannte Anordnung nutzt die Fehlstrom-Ansprechstrom-Bedin-C, Crung eines überwachungsrelais dadurch aus, daß Arbeitskontakte der zu überwachenden Relais das Überwachungsrelais über jeweils einen Vorwiderstand an die Betriebsspannung schalten. Diese Lösung ist aber aus Toleranzgründen oft nicht durchführbar.
  • Durch die deutsche Auslegeschrift 1039 578 sind ferner Schaltungsanordnungen zur Überwachung einer Anzahl Relais bekannt, bei denen jedem Relais ein durch einen Umschaltkontakt des betreffenden Relais in dessen Ruhezustand kurzgeschlossener Widerstand zugeordnet ist und bei denen diese Widerstände vorzugsweise gleich groß gewählt sind und in Reihe mit einer Spannungsquelle liegen. Ein überwachungsschaltmittel ist über die Arbeitsfedern der Umschaltkontakte und über Dioden an die Widerstandskette anschaltbar und spricht nur beim Vorhandensein einer Mindestanzahl angesprochener Relais an. Bei diesen Anordnungen ist jedoch der Aufwand an Schaltelementen verhältnismäßig hoch, da statt einfacher Arbeits- oder Ruhekontakte Umschaltkontakte und ferner eine Vielzahl von Dioden benötigt werden.
  • ,Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Schaltungsanordnung zur Überwachung des, Schaltzustandes einer Anzahl Relais zu schaffen, bei der die genannten Nachteile vermieden werden. Die Erfindung geht dabei von einer solchen Anordnung aus, bei der jedem Relais ein durch einen Kontakt des betreffenden Relais in dessen Ruhezustand kurzgeschlossener Widerstand zugeordnet ist und bei der diese Widerstände in Reihe mit einer Spannungsquelle liegen, gleich groß gewählt und derart bemessen sind, daß nur beim Vorhandensein einer Mindestanzahl angesprochener Relais ein überwachungsschaltmittel über Dioden anspricht. Die Erfindung schlägt vor, in -die Reihenschaltung einen Vorwiderstand einzufügen und das Überwachungsschaltmittel und die Diode zwischen den mit der Widerstandskette verbundenen Anschluß dieses Vorwiderstandes und einen Abgriff der Spannungsquelle zu legen. Weitere Merkmale und Vorteile können den Ausführungsbeispielen entnommen werden.
  • An Hand zweier Ausführungsbeispiele wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine Schaltungsanordnung zur überwachung des Schaltzustandes einer Anzahl Relais, bei der überwacht werden soll, daß eine bestimmte Mindestanzahl angesprochener Relais vorhanden ist, F i g. 2 eine der F i g. 1 ähnliche Schaltungsanord-. nung, bei der zusätzlich überwacht werden soll, daß eine zweite bestimmte Mindestanzahl angesprochener Relais vorhanden ist.
  • In F i g. 1 liegen mehrere gleiche Widerstände R 1 bis R n in Reihe mit einem Vorwiderstand R an den Polen - U 1, + U2 einer Spannungsquelle. Die zu überwachenden Relais sind nicht dargestellt; von ihnen ist jeweils nur ein Ruhekontakt 1 bis n gezeigt, der den jeweils zugehörigen Widerstand Rl bis Rn im Ruhezustand kurzschließt. Zwischen dem Verbindungspunkt P des letzten Widerstandes Rn mit dem Vorwiderstand R und dem geerdeten Abgriff der Spannungsquelle-Ul, +U2 sind in Reihe eine Diode D und ein Relais A angeordnet. Das Relais A und die Diode D können auch beispielsweise durch ein Röhren- oder Transistorrelais er-,setzt werden.
  • Im Ruhezustand liegt das negative Potential - Ul an der Diode D, die somit gesperrt ist. Deshalb kann das Relais A nicht ansprechen. Ist nun eine bestimmte Mindestanzahl angesprochener Relais - beispielsweise zwei - vorhanden und sind aus diesein Grund beispielsweise die Kontakte 1, 2 geöffnet worden, so sind die ' Widerstände R 1, R 2 wirksam in die Kettenschaltung einbezogen. Das Potential P an der Diode D verschiebt sich dadurch derart, daß die Diode entsperrt wird und das Relais A anspricht. Das Relais A spricht auch dann an, wenn eine über die Mindestanzahl hinausgehen-de Anzahl angesprochener Relais vorhanden ist, wenn im Beispiel also mehr als zwei Kontakte, beispielsweise die Kontakte 1, 2, 3 geöffnet sind. Ist jedoch eine Anzahl angesprochener Relais vorhanden, die unter der bestimmten Mindestanzahl liegt, so spricht das Relais A nicht an. Beträgt z. B. die bestimmte Mindestanzahl zwei und ist nur ein Kontakt, beispielsweise der Kontakt 1, geöffnet, so herrscht zufolge der Bemessung der Widerstände R 1 und R am Verbindungspunkt P ein solches Potential, daß die Diode D gerade noch gesperrt wird.
  • Es kann für die Codekontrolle in Fernmeldean- lagen wichtig sein, zu erfassen, wann eine zweite Mindestanzahl angesprochener Relais vorhanden ist. In F i g. 2 ist zusätzlich zu der Anordnung gemäß F i g. 1 eine zweite entsprechende Anordnung vorgesehen, die aus Widerständen WI bis Wn und einem Vorwiderstand W besteht, wobei weitere Ruhekontakte 21 bis 2 n der zu überwachenden Relais die Widerstände Wl bis Wn kurzschließen. Die den Ruhekontakten 1 bis n in F i g. 1 entsprechenden Ruhekontakte sind mit 11 bis In bezeichnet, wobei die Kontakte 11, 21, die Kontakte 12, 22, die Kontakte 13,23 unddie Kontakte In, 2n jeweils einem Relais zugehören. Ein überwachungsrelais B weist zwei gegensinnig gepolte Wicklungen 1, 11 auf, die jeweils in Reihe mit einer Diode D 1 bzw. D 2 liegen.
  • Liegt eine erste Mindestanzahl angesprochener Relais vor, so wird die Diode D 1 entsperrt und die Wicklung I erregt. Das Relais B spricht an, wenn nicht eine zweite bestimmte Mindestanzahl angesproehener Relais vorhanden ist. Die erste Mindestanzahl möge wie im- vorhergehenden Beispiel wieder zwei betragen, Während die zweite Mindestanzahl drei sein möge. Werden dann beispielsweise nur die Kontakte 11, 21 geöffnet, so werden die Wicklungen 1, 11 nicht erregt. Öffnen zusätzlich die Kontakte 12, 22, so wird die Wicklungl, nicht aber die Wicklung11 erregt. Das Relais B spricht an. Werden außerdem noch die Kontakte 13, 23 geöffnet,-so werden beide Wicklungen 1, 11 erregt. In diesem Fall spricht das Relais B wegen der Gegenerregung nicht an. Die zweite bestimmte Mindestanzahl kann auch mehr als nur eins größer als die erste Mindestanzahl gewählt werden. Sie kann beispielsweise fünf betragen, so daß das Relais B nur anspricht, wenn zwei, drei oder vier der zu überwach-enden Relais sich im Ansprechzustand befinden. An das Überwachungsrelais B und A werden keine besonderen Bedingungen gestellt; die Toleranzen dieser Relais spielen keine Rolle.

Claims (1)

  1. Patentansprüche-1. Schaltungsanordnung zur überwachung des Schaltzustandes einer Anzahl Relais, bei der jedem Relais ein durch einen Kontakt des betreffenden Relais in dessen Ruhezustand kurzgeschlossener Widerstand zugeordnet ist und bei der diese Widerstände in Reihe mit einer Spannungsquelle liegen, gleich groß gewählt und derart bemessen sind, daß nur beim Vorhandensein einer Mindestanzahl angesprochener Relais ein überwachungsmittel über Dioden anspricht, insbesondere zur Codekontrolle in Femmeldeanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß in die Reihenschaltung(R1 bis Rn, -U1, +U2) ein Vorwiderstand (R) eingefügt ist und daß das überwachungssehaltmittel (A) und die Diode (D) zwischen dem mit der Widerstandskette verbundenen Anschluß dieses Vorwiderstandes und einem Abgriff (Erde) der Spannungsquelle (- U 1, + U2) liegen (F i g. 1). 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich eine zweite, der ersten entsprechende Anordnung vorgesehen ist, daß die überwachungsschaltmittel gegensinnig gepolte Wicklungen (I, II) eines überwachungsrelais (B) sind und daß die Widerstände (W1 bis Wn, W) der zweiten Anordnung derart bemessen sind, daß das überwachungsrelais (B) zusätzlich dann nicht anspricht, wenn eine zweite Mindestanzahl angesprochener Relais vorhanden ist (F i g. 2). In Betracht gezogene Druckschriften: C, Deutsche Auslegeschrift Nr. 1039 578.
DEST21576A 1964-01-21 1964-01-21 Schaltungsanordnung zur UEberwachung des Schaltzustandes einer Anzahl Relais, insbesondere zur Codekontrolle in Fernmeldeanlagen Pending DE1217441B (de)

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DEST21576A DE1217441B (de) 1964-01-21 1964-01-21 Schaltungsanordnung zur UEberwachung des Schaltzustandes einer Anzahl Relais, insbesondere zur Codekontrolle in Fernmeldeanlagen

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Publications (1)

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DE1217441B true DE1217441B (de) 1966-05-26

Family

ID=7459050

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DEST21576A Pending DE1217441B (de) 1964-01-21 1964-01-21 Schaltungsanordnung zur UEberwachung des Schaltzustandes einer Anzahl Relais, insbesondere zur Codekontrolle in Fernmeldeanlagen

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DE (1) DE1217441B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1039578B (de) * 1956-10-23 1958-09-25 Siemens Ag Mehrdeutigkeitspruefer zur Abgabe eines Signals, wenn gleichzeitig mehrere Relais einer Mehrzahl von funktionell zusammengehoerigen Relais einen bestimmten Schaltzustandeinnehmen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1039578B (de) * 1956-10-23 1958-09-25 Siemens Ag Mehrdeutigkeitspruefer zur Abgabe eines Signals, wenn gleichzeitig mehrere Relais einer Mehrzahl von funktionell zusammengehoerigen Relais einen bestimmten Schaltzustandeinnehmen

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