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DE1219177B - Vorrichtung zum Sterilisieren von Fluessigkeiten mittels ultravioletter Strahlen - Google Patents

Vorrichtung zum Sterilisieren von Fluessigkeiten mittels ultravioletter Strahlen

Info

Publication number
DE1219177B
DE1219177B DEA43558A DEA0043558A DE1219177B DE 1219177 B DE1219177 B DE 1219177B DE A43558 A DEA43558 A DE A43558A DE A0043558 A DEA0043558 A DE A0043558A DE 1219177 B DE1219177 B DE 1219177B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trough
water
drawer
ultraviolet
divided
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA43558A
Other languages
English (en)
Inventor
Douglas Haigh Glasson
Harold Charles Bourne
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aquatron Corp Australia Pty Ltd
Original Assignee
Aquatron Corp Australia Pty Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aquatron Corp Australia Pty Ltd filed Critical Aquatron Corp Australia Pty Ltd
Publication of DE1219177B publication Critical patent/DE1219177B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor
    • A61L2/02Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor using physical phenomena
    • A61L2/08Radiation
    • A61L2/10Ultraviolet radiation

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)
  • Physical Water Treatments (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Sterilisieren von flüssigkeiten mittels ultravioletter Strahlen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Sterilisieren von Flüssigkeiten mittels ultravioletter Strahlen, wobei die über Rieselfiächen geleitete Flüssigkeit den ultravioletten Strahlen ausgesetzt wird.
  • Es ist bereits ein derartiges Bestrahlungsgerät bekannt, das sich infolge großer Dimensionen wie eine Maschine ausuinunt. Hierbei tritt nachteilig in Erscheinung, daß mit dem sterilen Wasser in Kontakt tretende Teile der Maschine nicht leicht gereinigt oder gewartet werden können. Darüber hinaus kann mittels des bekannten Strahlungsgerätes nicht eine große oder eine kleine sterile Flüssigkeitsmenge wahlweise hergestellt werden, um sich dem Bedarf anzupassen. Dies ist aber, beispielsweise für einen Arzt, besonders wichtig, der kleine Wassermengen mit bestimmter Temperatur benötigt, die während einer Operation in 1 oder 2 Minuten zur Verfügung stehen müssen.
  • Außerdem ist das bekannte Gerät kostspielig zu installieren und zu betreiben, und infolge der Art und Weise, in der das Wasser, der Schwerkraft folgend, zugeführt wird, müssen viele sterilisierte Röhren vorhanden sein, und zwar wegen der beträchtlichen Geschwindigkeit, mit der die Flüssigkeit das bekannte Gerät durchläuft.
  • Bei einem anderen bekannten Gerät dieser Art ist vorgesehen, daß die Flüssigkeit von einer Teilfläche zur nächsten und gegebenenfalls von der Flüssigkeitszufuhrvorrichtung auf die erste Teilfläche tropfenförmig fällt. Infolge des hierbei auftretenden unvermeidbaren Umherspritzens der Flüssigkeit werden die Strahlungsröhren dieser bekannten Einrichtung verfärbt und somit nach einer gewissen Einsatzdauer ihren Wirkungsgrad einbüßen. Da die bekannte Einrichtung gleichfalls die Schwerkraftwirkung der Flüssigkeit zu ihrer Förderung ausnutzt und die Flüssigkeit bei freiem Fall von einer Rieselfläche zur anderen geleitet wird, ist das Spritzen ganz unvermeidbar. Die Flüssigkeit fällt dabei auf den Boden der Einrichtung und umgeht auf seinem Weg nach unten die Sterilisierung.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein kleines und handliches Gerät zu schaffen, das es gestattet, auf kleinem Raum die Sterilisierung mit der erforderlichen Zuverlässigkeit durchzuführen, und das darüber hinaus vielseitig ist, um sich den verschiedensten Erfordernissen anzupassen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Vorrichtung aus einem kleinen kastenförmigen Gehäuse besteht, dessen Rieselflächen als Boden eines schubladen artigen unterteilten Troges ausgebildet sind. Hierdurch ist das Sterilisieren von Flüssigkeiten auf sehr engem Raum möglich, wobei die erfindungsgemäßen schubladenartigen Tröge leicht gereinigt und gewartet werden können, da sie leicht auswechselbar sind.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist unter anderem vorgesehen, daß ein Reflektor angeordnet wird, der die ultravioletten Strahlen auf das Wasser im Trog richtet, und daß der Trog aus einem Material besteht, welches die das Wasser im Trog pens trierenden ultravioletten Strahlen reflektiert. Durch diese Maßnahmen wird das Gerät gleichfalls klein und handlich, weil sie eine intensivere Sterilisierung auf kleinerem Raum als bisher gestatten. Durch den geringeren Raumbedarf ist die erfindungsgemläße Vorrichtung natürlich auch weniger aufwendig herzustellen. Sie ist in erster Linie für die Verwendung in Krankenhäusern od. dgl. gedacht.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nun folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Hinweis auf die Zeichnung. In dieser zeigt Fig. 1 den an einer Wand montierten Apparat schräg von unten, so daß der sterilisierte Wasserabfluß und das die Flüssigkeit aufnehmende Gefäß sichtbar sind, Fig. 2 einen Schnitt durch den Sterilisierungsapparat entlang der Linie 2-2 in Fig. 1 in Draufsicht, woraus der Fluß des Wassers im Trog ersichtlich ist, Fig. 3 den Sterilisierungsapparat schräg von unten, nach Abnahme des Troges, Fig. 4 eine perspektivische Ansicht des Troges, F i g. 5 den Sterilisierungsapparat schräg von oben, mit teilgeschnittener Vorderwand, um die Kontrollapparate zu zeigen und F i g. 6 das elektrische Schaltbild.
  • Die Vorrichtung gemäß Fig. 1 bis 5 besteht aus einem rechteckigen Gehäuse 1, das mittels Fortsätzen 2 an einer Wand 3 oder einem anderen Gestell befestigt ist. Das Gehäuse ist durch eine Zwischenwand 4 in eine obere Abteilung 5 und eine untere Abteilung 6 unterteilt. Die untere Kante der Vorderwand 7 des Gehäuses 1 endet an der Zwischenwand 4. An den Enden des Gehäuses sind Wassertrogführungen 8 angebracht. Die Zwischenwand 4 ist so ausgestaltet, daß sie zwei längs verlaufende, konkave Reflektoren9 und 10 bildet, und an den Enden 13 des' Gehäuses sind an der Innenseite Halter 11 für die Ultraviolettstrahler 12 und 12A vorgesehen. Die Halter 11 sind so angeordnet, daß die Strahler 12 und 12A in der Mittellinie der konkaven Reflektoren liegen. In das Gehäuse 1 oberhalb der Zwischenwand 4 ist ein Einsatz 14 eingepaßt, der in Abteilungen 15 und 16 unterteilt ist, um die elektrischen und Wasserzufuhrkontrollapparate aufzunehmen.
  • Der Wassertrog hat die Form einer Schublade 17, deren Enden 18 so. ausgebildet sind, daß sie in den Führungen 8 gleiten. Die Schublade und das Gehäuse sind so konstruiert, daß Kondenswasser, welches sich am Gehäuse niederschlagen kann, nicht in die Lade hineinläuft. Zu diesem Zweck ist die obere Kante der Vorderwand 19 mit einer Tropfrille 20 versehen, die mittels Ablauflöchern 21 Kondenswasser durch die Vorderwand abführt. Der Boden der Lade ist durch eine längsverlaufende Rippe 22, die einen umgekehrten V-förmigen Querschnitt hat, in Tröge 23 und 24 mit flachem Boden unterteilt. Die Seiten der Tröge sind nach innen geneigt. Der Trog 23 ist wiederum in der Mitte durch eine Querrippe 25 mit demselben Querschnitt wie Rippe 22 unterteilt, während der Trog 24 in der Mitte einen quer angeordneten Auslaufkanal 26 für das sterilisierte Wasser aufweist, wobei der Boden zu einer Abflußröhre 27 hin geneigt ist. An jedem Ende der Tröge 23 und 24 sind Wasserrinnen 28 und 29 vorgesehen. Der Boden des Troges 23 steigt von der Rippe 25 gegen die entsprechenden Kanäle 28 und 29 zu an, und der Boden des Troges 24 steigt zwischen diesen Rinnen und dem Auslaufkanal 26. Die Steigung der Böden der Tröge 23 und 24 ist durch das Maß der Sterilisation und das Volumen des gewünschten sterilisierten Wassers bestimmt.
  • Die Ultraviolettstrahler 12 und 12A mit bekannter Sterilisierungswirkung sind in der Mittellinie in Längsrichtung über den entsprechenden Trögen 23, 24 angebracht und mit ihren Reflektoren 9, 10 so angeordnet, daß sie ultraviolette Strahlen über die gesamte Oberfläche der Tröge 23, 24 und das Abflußrohr 27 ausstrahlen und reflektieren. Dadurch wird jede Schattenbildung, selbst wenn nur ein Ultraviolettstrahler in Betrieb ist, vermieden. Ein Gestell oder Halter 30 trägt ein Gefäß 31 zur Aufnahme des sterilisierten Wassers, das aus der - Abflußröhre- 27 herausfließt, und diese Teile sind so angeordnet, daß zum mindesten die Öffnung des Gefäßes von den ultravioletten Strahlen getroffen wird, wie dies durch die gestrichelten Linien 32 gezeigt ist. Ein Trichter von ultraviolettdurchlässigem Material kann in dem Abflußrohr 27 vorgesehen werden, um ein Eindringen von Wasser in tote Winkel des Abflußrohres zu verhindern. Zusätzlich oder als Ersatz können die Reflektoren 9, 10 so angeordnet werden, daß sie die ultravioletten Strahlen über die Einfüllposition reflektieren.
  • Ein Wasserzuführungsrohr 33 führt von der Abteilung 16 durch den-Reflektor 9. Es endet gegenüber dem Trog 23 in einer Abzweigung 34, die mit Ausflußöflnungen 35 versehen ist, welche ihrerseits Wasser in den Trog 23 zu beiden Seiten der Rippe 25 einlassen. In der Abteilung 16 ist das Rohr 33 mit einem solenoidbetätigten Kontrollventil 36 verbunden. Die Zufuhrseite des Ventils 36 führt über einen Filtereinsatz 37 zu einem Regulierungs- - und Abschlußhahn 38.
  • Die Abteilung 15 enthält Ballast- oder Drosselspulen 39, 40, Relais 41, 42, einen Störungsschutz 44 und Kondensatoren 45 zur Verbesserung des Leistungsfaktors für die Ultraviolettstrahler 12 und 12A.
  • Diese Teile sowie das Magnetventil 36 und ein Zeitschalter 43 werden von einem Hauptschalter 46 und einem Mikroschalter 47 gesteuert. Der Mikroschalter 47 wird von der Schublade 17 betätigt und ist geschlossen, wenn diese in ihre Betriebsstellung im Gehäuse 1 gebracht worden ist. Sobald die Schublade herausgezogen wird, öffnet sich der Schalter 47. Der Zeitschalter 43 sorgt dafür, daß die Ultraviolettstrahler 12 und 12A eingeschaltet sind, bevor das Magnetventil 36 sich öffnet, wie dies noch später beschrieben wird, so daß die Röhren oder Strahler ihre Arbeitstemperatur erreichen können, und alles Wasser, das noch im Trog zurückgeblieben ist, nochmals sterilisieren, bevor neues Wasser zugeführt wird Anzeigelampen 49 bis 51 leuchten auf, wenn die Röhren 12 bis 12A arbeiten, und Anzeigelampen 48 bis 50 leuchten, wenn die Röhren nicht arbeiten. Die Lampe 52 leuchtet, wenn das Ventil 36 geschlossen ist, und die Lampe 53 leuchtet auf, wenn das Ventil geöffnet ist.
  • Die elektrischen Stromkreise der Anordnung werden nunmehr an Hand der F i g. 6 beschrieben. Die Hauptleitung für die elektrische Energie ist mit den Anschlußklemmen A, N und E verbunden. Ein Störschutz 44 ist parallel zu den Klemmen angeschlossen.
  • Weiterhin sind den Leistungsfaktor korrigierende Kondensatoren45 vorgesehen, die mit der Leitung (A) und der Leitung (N) verbunden sind. Die von der Klemme A abgehende Leitung ist über den Hauptschalter 46 und den Mikroschalter 47 mit den zwei Ballastdrosselspulen 39 und 40 verbunden. Der Mikroschalter 47 wird, wie oben erwähnt, durch das Einschieben der Lade betätigt, so daß der Strom nicht eingeschaltet werden kann, wenn die Lade nicht in ihrer vorgeschriebenen Stellung ist. Die Drosselspulen 39 und 40 sind mit den Röhren 12 und 12A verbunden, die ihrerseits mit zwei entsprechenden stromempfindlichen Relais 41 und 42 in Reihe geschaltet sind. Wenn die Schalter 46 und 47 geschlossen sind, so fließt Strom von der Klemme A durch die Spulen 39 und 40, die Röhren 12 und 12A und die Relais 41 und 42 zur Klemme N, so daß die Röhren zünden und die Relais ansprechen. Jedes Relais hat einen Umschaltekontakt 41a bzw. 42 a, die dazu benutzt werden, um anzuzeigen, ob die Röhren gezündet haben. In der Ruhelage schließen die Kontakte 41 a und 42 a Stromkreise für die »Aus«-Lampen 48 und 50, während in der Arbeitsstellung die »Ein«-Lampen 49 und 51 aufleuchten, um anzuzeigen, daß Strom durch die Röhren 12 und 12A und die Relais 41 und 42 fließt.
  • Die Relais 41 und 42 haben jeweils einen weiteren Arbeitskontakt 41b und 42 b. Diese Arbeitskontakte sind parallel geschaltet und verbinden, wenn die Relais angesprochen haben, die Leitung vom Mikroschalter 47 mit einem Zeitschalter 43.
  • Der in bekannter Bauart ausgeführte Zeitschalter 43 kann auf eine vorbestimmte Zeitverzögerung, z. B.
  • 15 Sekunden, eingestellt werden, und schließt nach Ablauf dieser Zeit seinen Kontakt 43 a. Der Kontakt 43 a ist ein Umschaltekontakt, der in der Ruhestellung die »Aus«-Lampe 52 und in der Arbeitsstellung die »Ein«-Lampe 53 zum Aufleuchten bringt. Gleichzeitig wird auch das Magnetventil 36 für die Wasserzufuhr, dessen Antriebsspule parallel zur Lampe 53 geschaltet ist, wie oben erwähnt, geöffnet.
  • In einer Ausführungsform ist der Zeitschalter 43 von einem Motor angetrieben, der eine Nocke gegen die Wirkung einer Feder antreibt. Der Nocken betätigt nach der eingestellten Zeit den Umschaltkontakt und wird in dieser Stellung gehalten, solange Strom durch den Motor fließt. Wenn der Strom abgeschaltet wird, kehrt der Nocken unter Federwirkung in ihre Ausgangsstellung zurück. Jeder andere Zeitschalter, der die Einstellung einer vorgeschriebenen Zeitverzögerung gestattet, kann in gleicher Weise verwendet werden.
  • Wenn der Hauptschalter 46 und der Mikroschalter 47 geschlossen sind, werden die Röhren oder Strahler 12 und 12A eingeschaltet und die Relais 41 und 42 erregt, und nach einer vorbestimmten Zeitverzögerung wird die Wasserzufuhr durch das Magnetventil 36 geöffnet, wobei der Zustand der einzelnen Apparate durch die »Aus«- und »Ein«-Lampen angezeigt wird.
  • Im Betrieb fließt das Wasser als Wirbelstrom in der Richtung der Pfeile (F i g. 2), wobei der Wasserfluß durch den Hahn 38 so reguliert wird, daß vorzugsweise das Wasser über die hohen Kanten der Böden der Tröge 23 und 24 in einer Tiefe fließt, die durch Reibung und Neigungsoberflächenspaunung bestimmt ist. Die Schublade 17 (Tröge 23, 24) ist aus einem Material hergestellt, das ebenfalls die ultravioletten Strahlen, die durch das Wasser dringen, reflektiert, wodurch die Wirkung der ultravioletten Strahlen über die gesamte Sterilisierungszone der Anordnung konzentriert werden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Sterilisieren von Flüssigkeiten mittels ultravioletter Strahlen, wobei die über Rieselflächen geleitete Flüssigkeit den ultra- violetten Strahlen ausgesetzt wird, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus einem kleinen kastenförmigen Gehäuse (1) besteht, dessen Rieselflächen als Boden eines unterteilten schubladenartigen Troges (17) des Gehäuses ausgebildet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Schublade (17) durch eine längsverlaufende Rippe (22) in zwei Tröge (23, 24) mit flachem Boden unterteilt ist, von denen einer (23) in der Mitte durch eine Querrippe (25) unterteilt ist, während der andere Trog (24) in der Mitte einen querverlaufenden Flüssigkeitskanal (26) aufweist, der zu einer Abflußröhre (27) hingeneigt ist, wobei der Boden des mit der Querrippe (25) versehenen Troges (23) von der Rippe aus gegen zwei von jeder Seite der Schublade (70) vorgesehene Kanäle (28, 29) ansteigt, und der Boden des anderen Troges (24) von diesen Kanälen aus zu dem in der Mitte angeordneten Flüssigkeitskanal (26) ansteigt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Reflektor (9, 10), der die ultravioletten Strahlen auf das Wasser im Trog (17) richtet.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Trog (17) aus einem Material besteht, welches die das Wasser im Trog penetrierenden ultravioletten Strahlen reflektiert.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem rechteckigen Gehäuse (1) besteht, welches durch eine Zwischenwand (4) in eine obere (5) und eine untere Abteilung (6) unterteilt ist, wobei die Zwischenwand (4) zwei langgestreckte konkave Reflektoren (9, 10) bildet, in denen je ein Ultraviolettstrahler (12, 12 A) angeordnet ist, und daß der schubladenartig herausziehbare Wassertrog (17) in der unteren Abteilung (6) angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Abteilung (5) die elektrischen Betriebsteile für die Ultraviolettstrahler, ein Magnetventil zur Steuerung der Wasserzufuhr zum Wassertrog (36) und einen Zeitschalter (43) enthält, der die Ultraviolettstrahler einschaltet, bevor das Magnetventil öffnet, wobei alle diese Apparate in elektrische Stromkreise eingeschaltet sind, die einen Mikroschalter (47) enthalten, der bei Bewegung der Schublade (17) betätigt wird.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rohr (33, 34), das unterhalb des benachbarten Ultraviolettstrahlers vorsteht, zur Zuführung des Wasers zu dem durch die Querrippe (25) unterteilten Trog (23) angebracht ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 964 588; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1742 270.
DEA43558A 1962-07-12 1963-07-11 Vorrichtung zum Sterilisieren von Fluessigkeiten mittels ultravioletter Strahlen Pending DE1219177B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1742270U (de) * 1957-02-05 1957-03-28 Holstein & Kappert Maschf Bestrahlungsgeraet fuer milch und andere fluessigkeiten.
DE964588C (de) * 1950-02-04 1957-05-23 Siemens Ag Einrichtung zur Behandlung von Fluessigkeiten durch Ultraviolettstrahlen oder andere Strahlungsenergie

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE964588C (de) * 1950-02-04 1957-05-23 Siemens Ag Einrichtung zur Behandlung von Fluessigkeiten durch Ultraviolettstrahlen oder andere Strahlungsenergie
DE1742270U (de) * 1957-02-05 1957-03-28 Holstein & Kappert Maschf Bestrahlungsgeraet fuer milch und andere fluessigkeiten.

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