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DE1288247B - Dampfsterilisier-Autoklav - Google Patents

Dampfsterilisier-Autoklav

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Publication number
DE1288247B
DE1288247B DE1962ST019139 DEST019139A DE1288247B DE 1288247 B DE1288247 B DE 1288247B DE 1962ST019139 DE1962ST019139 DE 1962ST019139 DE ST019139 A DEST019139 A DE ST019139A DE 1288247 B DE1288247 B DE 1288247B
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DE
Germany
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valve
autoclave
steam
actuator
contact
Prior art date
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Pending
Application number
DE1962ST019139
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English (en)
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STORZ WALTER
Original Assignee
STORZ WALTER
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor
    • A61L2/24Apparatus using programmed or automatic operation

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Dampfsterilisier-Autoklav mit einem napfartigen Bodenteil zur Aufnahme des zu verdampfenden Wassers, in dessen Bereich ein von einem thermostatischen Schalter abschaltbarer elektrischer Heizkörper angeordnet und das über ein Überdruckventil mit einem Kondensator verbunden ist.
  • Bei einem derartigen bekannten Autoklav mündet die das gewichtsbelastete Überdruckventil und daran anschließend eine Staudüse enthaltende Leitung einerseits mit Abstand oberhalb der Sohle des napfartigen Bodenteiles und andererseits oberhalb des Wasserspiegels im Kondensator, wobei der Leitungszug zwischen der Staudüse und dem Kondensator über eine Düsenöffnung mit dem Dampfraum des Autoklav verbunden ist. Durch diese Ausbildung wird zwar eine automatische Entfernung der eingeschlossenen Luft erreicht, dafür wird aber der Nachteil hingenommen, daß nach Austreiben der Luft ständig durch die Düsenöffnung Dampf nutzlos in den Kondensator strömt und daß ein Teil des bereits auf Verdampfungstemperatur erhitzten Wassers in den Kondensator gedrückt wird. Weiter ist nachteilig, daß die Sterilisationszeit nicht beliebig wählbar ist, da nach erfolgter Verdampfung der eingebrachten Wassermenge ein fortwährender Druckabfall wegen der Düsenöffnung eintritt.
  • Es ist auch bekannt, das Überdruckventil und die Staudüse in einem Leitungszug anzuordnen, der vom Dampfraum des Autoklav zum Kondensator führt.
  • Mit einer solchen Ausbildung kann weder eine automatische Entlüftung des Autoklav vor Eintritt des Dampf-Betriebsdruckes, noch eine automatische Rückspeisung des Wassers aus dem Kondensator erreicht werden.
  • Für größere Sterilisationsanlagen mit außenliegendem Dampferzeuger ist es bekannt, in die zum Autoklav führenden Leitungen für den Dampfeinlaß, den Daumpfauslaß, die Evakuierung und die Belüftung jeweils Magnetventile einzubauen und diese Ventile durch eine Reihe von gegenseitig elektrisch verriegelten Schaltschützen haibtautomatisch zu steuern, in deren Stromkreisen die Kontakte einer Schaltuhr enthalten sind, welche die Sterilisationsdauer bestimmt.
  • Diese bekannte Anordnung erlaubt keinen vollautomatischen Ablauf des ganzen Sterilisationsvorganges, läßt sich bei direkt beheizten Autoklaven nicht verwenden und erfordert zudem einen hohen technischen Aufwand, wie er insbesondere für Kleinstefl lisatoren nicht vertretbar ist.
  • Andere bekannte Dampfsterilisier-Autoklaven weisen einen von der Sterilisationskammer getrennten und mit dieser durch ein erst bei einem bestimmten Überdruck öffnenden Ventil verbundenen Wasser raum auf. Der Wasserraum wird durch einen elektrischen Heizkörper erhitzt, welcher gegebenenfalls auch mit einem Teil seiner Länge in die Sterilisationskammer einstehen kann. Erreicht werden soll hierdurch eine schnelle Dampffreiheit der Sterilisationskammer nach -beendeter Sterilisation sowie die Möglichkeit, Wasser höherer Temperatur für den nachfolgenden Sterilisationsvorgang bereitzustellen.
  • Eine automatische Belüftung oder Rückspiegelung des Wassers ist bei diesem Autoklav nicht vorgesehen.
  • Weitere bekannte Dampfsterilisier-Anlagen erzeugen den Stertlisationsdampf außerhalb des Autoklavs in einem elektrisch beheizten Metallblock hoher Wärmespeicherfähigkeit, in den Wasser eingespritzt wird, wobei die Temperaturregelung durch ein Kontaktthermometer erfolgt.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, einen Dampfsterilisier-Autoklav zu schaffen, der bei geringem technischen Aufwand einen völlig selbstständigen Ablauf des Sterilisationsvorganges einschließlich der Wiederbelüftung erreichen läßt.
  • Ausgehend von einem Dampfsterilisier-Autoklav der eingangs genannten Art wird dies erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß ein an sich bekanntes Sleuerorgn vQrgesehen ist zum Abschalten der Heizung nach Erreichen einer bestimmten Temperatur und/oder nach Ablauf einer festgelegten Zeit und zum elektrischen Anregen eines Betätigungsgliedes beim Abschalten des Heizkörpers, wobei dieses Betätigungsglied sowohl über eine Feder mit einer vom Dampfdruck in Schließstellung gehaltenen Entlüftungsklappe als auch mit dem zwischen dem Bodenteil und dem Kondensator angeordneten Ventil dergestalt mechanisch gekoppelt ist, daß bei Erregung des Betätigungsgliedes eine Vorspannung der Feder im Öffnungssinn der Luftklappe erfolgt und das Ventil öffnet.
  • Für Dampfsterilisier-Autoklaven sind bereits Selektiv-Ventile bekanntgeworden, welche zwischen dem vom Autoklav zum Kondensator verlaufenden Leitungszug und der umgebenden Luft eingebaut und so ausgebildet sind, daß sie sich bei mäßiger Strömungsgeschwindigkeit, d. h. während der Verdrängung der eingeschlossenen Luft, in Öffnungsstellung befinden und nach Erreichen einer bestimmten Strömungsgeschwindigkeit schließen.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird in eine zwischen dem Dampfraum und dem Wasserbehälter des Kondensators verlaufenden Leitung ein solches an sich bekanntes bei erhöhter Durchströmungsgeschwindigkeit sich schließendes Selektiv-Ventil eingeschaltet. Der Unterschied zum Bekannten liegt darin, daß das Selektiv-Ventil im Leitungszug und nicht von der Leitung zur freien Atmosphäre angeordnet ist, so daß ein starker Dampfübertritt über diesen Leitungszug in den Kondensator nicht möglich ist.
  • In zweckmäßiger Weiterbildung der Erfindung befindet sich in der vom Dampfraum zum Wasserbehältetverlaufenden Leitung ein Absperrorgan, das mit dem elektrischen Betätigungsglied dergestallt gekuppelt ist, daß es gleichzeitig mit der Vorspannung der Entlüftungsklappe schließt.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung gehen aus der folgenden, beispielsweisen Beschreibung einer-Ausführungsform an Hand der Zeichnungen-hervor. In den Zçichaungen zeigt F F i g. 1 einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Dampfsterilisier-Autoklav, Fig. 2 ein Schaltdiagramm des elektrisch betriebenen-selbsttätigen Steuerorgans des Autoklavs, Fig. 3 einen Teil der mechanischen Kopplungsverbindungen für die zu betätigenden Bauteile, Fig. 4 einen Längsschnitt durch das Selektiv-Ventil des Autoklavs und Fig. 5 einen Längsschnitt durch das als Sicherheitsventil ausgebildete steuerbare Ventil.
  • Der beispielsweise aus Bronzeguß hergestellte quaderförmige Körper 11 des Autoklavs besitzt auf einer seiner Stirnseiten eine mit Hilfe eines nicht dargestellten Schraubverschlusses verschließbare Tür 12, welche die Türöffnung 13, die etwa dem lichten Querschnitt des Autoklavinnenraumes 14 entspricht, abschließt.
  • Der notwendige dichte Sitz der Tür wird durch einen Dichtring 15 gewährleistet. An den vertikalen Längswänden des Autoklavs sind vorstehende, nicht dargestellte Leisten angebracht, auf denen schubfachartige Einsätze 16 bis 18 durch die Türöffnung 13 in den Innenraum geschoben werden können. Die Böden der beiden oberen Einsätze 16 und 17 sind durchgehend mit Löchern 19 versehen, während der Boden des unteren Einsatzes 18 zweckmäßig nur an seinem der Tür benachbarten vorderen Teil gelocht ist. Dadurch und weil zusätzlich zwischen dem unteren Einsatz 18 und der Autoklavrückwand eine Abschirmplatte 20 angeordnet ist, wird erreicht, daß der in einem napfartigen Bodenteil 21 erzeugte Dampf zunächst nur im vorderen Teil des Autoklavs aufsteigen kann.
  • Im unteren Teil derAutoklavrückwand, aber oberhalb der Abschirmplatte 20 befindet sich eine Luft-und Dampfaustrittsöffnung bzw. Wasserrückspeiseöffnung 22, an die eine Leitung 23 angeschlossen ist, welche zu einem Selektiv-Ventil 26 führt, das ein zweiteiliges Gehäuse 58 aufweist, welches einen verschieblich geführten, in Ruhestellung von seinem Sitz 66 abgehobenen Ventilteller 61 enthält (vgl.
  • Fig. 4). Von diesem Selektiv-Ventil geht eine Leitung 29 in einen oberhalb des Autoldavkörpers 11 angeordneten Kondensator 28. Dieses auch für den Wasserrücklauf dienende Rohr 29 ist durch einen Schieber 31 od. dgl. verschließbar, den ein später noch näher erläutertes Gestänge 50, 51 betätigt.
  • Von der Sohle des Bodenteils 21 verläuft eine Leitung 30 zu einem Sicherheitsventil27 (vgl. Fig. 5), dessen Ventilkörper 67 außer durch Überdruck auch durch einen Nocken mittels des Gestänges 50, 51 in Öffnungsstellung bringbar ist. Eine vom Sicherheitsventil ausgehende Dampfaustrittsleitung 32 tritt in den I Kondensator28 ein, wo sie eine Kühlschlange (nicht dargestellt) zur Kondensation des den Autoklav verlassenden Dampfes bildet.
  • Die Heizvorrichtung des Autoklavs besteht aus einem elektrischen Heizkörper 33, der auf der Unterseite des Wasser enthaltenden Bodenteils 21 des Autoklavkörpers angeordnet und durch eine Wärmeisolierschicht 34 nach außen abgedeckt ist. Um eine Kondensation des Wassers an der Decke des Autoklavinnenraums 14 zu verhindern, wird auch die Oberseite des Autoklavkörpers durch eine schwächere elektrische Heizplatte 33' erwärmt.
  • An der Stirnseite des Autoklavkörpers 11, welche der Tür 12 gegenüberliegt, ist eine Öffnung 55 vorgesehen, die durch eine im Inneren des Autoklavs angeordnete Entlüftungsklappe 54 verschließbar ist, welche durch den Dampfdruck in der Schließstellung 54 gehalten wird. Die Entlüftungsklappe ist über einen Verbindungslenker 57 mit einem Gestänge 50, 51 dergestalt über eine einstellbare Feder 56 gekuppelt, daß sie, wenn keine Anpressung durch den Dampfdruck vorliegt, der Verschiebebewegung des Gestänges folgt, daß aber die durch Dampfdruck angepreßte Entlüftungsklappe nicht gewaltsam geöffnet, sondern nur im Öffnungssinn vorgespannt wird, so daß sich diese beim Abbau des Dampfdruckes selbsttätig öffnet. Das Gestänge 51 ist durch die Frontseite des Autoklavs geführt und am Ende mit einem Betätigungsknopf versehen. Weiterhin sind mit dem Gestänge 50, 51 der Schieber 31, der den Ventilkörper 67 betätigende Nocken sowie ein Betätigungsglied gekuppelt, das vorzugsweise aus einem elektrischen Zugmagnet 46 besteht, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß das von Hand in Richtung des' Pfeiles 53 in eine der Schließstellung der Luftklappe 54' entsprechende Lage verbrachte Gestänge 50, 51, bei der der Schieber 31 offen ist und der Nocken den Ventilkörper 67 nicht anlüftet, durch den Zugmagnet bei dessen Erregung in Richtung des Pfeiles 52 in eine der Offenstellung bzw. Vorspannung der Luftklappe entsprechende zweite Lage verschiebt, bei der der Schieber 31 geschlossen und der Ventilkörper 67 angelüftet ist.
  • Das elektrische Steuerorgan, welches wahlweise entweder nach Erreichen einer bestimmten Temperatur oder nach Erreichen dieser Temperatur und nach Ablauf einer vorgegebenen Zeit die automatische Steuerung auch des weiteren Betriebsablaufes durchführt, ist in F i g. 2 dargestellt. Der Hauptstromkreis führt von einer Netzklemme 37' über den Heizkörper 33, zu dem eine Anzeigelampe 38 parallel geschaltet ist, zum Arbeitskontakt a eines Relais 35, über dessen Kontaktbrücke 35' zu einem nur bei geschlossener Tür 12 des Autoklavs geschlossenen Türkontakt 36 und von hier zur anderen Netzklemme 37". Die eine Seite der Spule des Relais 35 ist mit der Netzklemme 37' verbunden, während die andere Seite über den einen Arbeitskontakt eines zweipoligen Drucktastenschalters 40 und den Kontakt eines Drucktastenschalters 39 an der von der Netzklemme 37"abgekehrten Seite des Türkontaktes 36 angeschlossen ist.
  • Mit der genannten anderen Seite der Spule des Relais 35 ist weiterhin der Kontakt eines einstellbaren und die Temperatur im Autoklav überwachenden Thermostaten 45 verbunden. Von diesem Kontakt führt einerseits ein Stromzweig über den weiteren Arbeitskontakt des Drucktastenschalters 40 zu der Verbindungsstelle des Heizkörpers 33 mit der Relais-Kontaktbrücke 35', während andererseits ein Stromzweig über den Arbeitskontakt eines Drucktastenschalters 41 zur Klemme a einer Zeitschaltuhr 49 verläuft, die während des Ablaufs der eingestellten Zeit eine Verbindung zwischen diesem Kontakt a und seinem hinter dem Türkontakt angeschlossenen Kontakt s herstellt, während nach Zeitablauf eine leitende Verbindung zwischen diesem Kontakt s und seinem weiteren Kontakt eintritt, welcher über einen Ruhekontakt r und eine Kontaktbrücke 35" des Relais 35, einen thermischen Verzögerungsschalter 48, einen im unerregten Zustand des Zugmagneten 46 geschlos senen Endschalter 47 und die Spule dieses ibugmagneten 46 mit der Netzklemme 37' verbunden ist.
  • Der Drucktastenschalter 39 geht nach Betätigung wieder in seine Ausgangslage zurück, während die Drucktastenschalter 40 und 41 mechanisch gegenseitig verriegelt sind, so daß beim Drücken des einen Schalters der andere in seine Ausgangslage zurückgeht.
  • Die Wirkungsweise des Autoklavs soll zuerst für die Einstellung des Steuerorgans für automatische Abschaltung der Heizung nach Erreichen einer bestimmten Temperatur erläutert werden. Hierzu wird zuerst der Drucktastenschalter 40 und dann der Drucktastenschalter 39 gedrückt. Dadurch fließt Strom über die Netzklemme 37", den Schalter 39, den einen Arbeitskontakt des Schalters 40 sowie über die Spule des Relais 35 zum anderen Netzkontakt 37', wordurch zuerst der Railaiskontakt 35" öffnet und dann der Kontakt 35' schließt, so daß einerseits der Heizkörper 33 eingeschaltet wird und andererseits über den weiteren Arbeitskontakt des Drucktastenschalters 40 und den Kontakt des Thermostaten 45 ein Stromkreis geschaffen wird, der das Relais in erregtem Zustand hält, auch wenn der Drucktastenschalter 39 wieder geöffnet wird.
  • Nach Erreichung der eingestellten Temperatur öffnet der Kontakt des Thermostaten 45, wobei das Relais 35 entregt wird und seinen Kontakt 35' unter Abschaltung des Heizkörpers 33 öffnet und seinen Kontakt 35" schließt. Hierdurch wird ein Stromkreis von der Netzklemme37" über den Türkontakt36, die Kontakte s und r der nicht aufgezogenen Zeitschaltuhr 49, den Relaiskontakt 35", den sich mit Zeitverzögerung schließenden Verzögerungsschalter 48, den Endschalter 47 und den Zugmagnet46 zur anderen Netzklemme 37" geschlossen, wodurch der Zugmagnet 46 erregt wird und das Gestänge 50, 51 (Fig. 3) in Richtung des Pfeiles 52 verschiebt. Der Zugmagnet schaltet sich selbst nach Erreichung seiner Endlage über den Endschalter 47 wieder ab, wobei der Schieber 31 geschlossen, das Sicherheitsventil 27 geöffnet und die Entlüftungsklappe 54 im Öffnungssinn vorgespannt wird. Folglich wird durch den Dampfdruck im Autoklav der Dampf und das Wasser über die Leitungen 30, 32 in den Kondensator 28 befördert, wobei sich die Entlüftungsklappe nach Abbau des Druckes öffnet, so daß die noch heißen, sterilisierten Instrumente vollständig austrocknen können: Wenn der Autoklav wieder in Betrieb genommen werden soll, wird das Gestänge von Hand in Richtung des Pfeiles 53 verschoben, wodurch das Sicherheitsventil 27 und die Luftklappe 54 schließen und der Schieber 31 öffnet. Hierdurch kann die verdrängte Wassermenge aus dem Kondensator in das Bodenteil 21 zurückfließen, worauf ein neuer Sterilisationsvorgang begonnen werden kann.
  • Soll die Sterilisation abhängig von einer festgelegten Zeit erfolgen, so wird diese an der Zeitschaltuhr 49 eingestellt und dann der Drucktastenschalter 41 gedrückt. Hierdurch entsteht ein Stromkreis von der Netzklemme 37" über die Kontaktes und-a der Zeitschaltuhr 49, den Drucktastenschalter 41, den Kontakt des Thermostaten 45 über die Spule des Relais 35 zur anderen Netzklemme 37', wobei das Relais erregt wird, seine Kontaktbrücke 35" öffnet und über die sich schließende Kontaktbrücke 35'den Heizkörper 33 einschaltet. Während des einge'stellÜn-Zeitablaufes wird die Temperatur durch-den Thermostaten 45 konstant gehalten. Nach Zeitablauf stellt die Zeitschaltuhr 49 an Stelle der Verbindung von ihrem Kontakt s zu a nunmehr eine Verbindung von s zum Kontakt r her, wodurch das Relais 35 abfällt und der Zugmagnet erregt wird, wobei der folgende Arbeitsablauf demjenigen entspricht, wie er für die erstgenannte Arbeitsweise bei gedrücktem Drucktastenschalter 40 beschrieben wurde.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Dampfsterilisier-Autoklav mit einem napfartigen Bodenteil zur Aufnahme des zu verdampfenden Wassers, in dessen Bereich ein von einem thermostatischen Schalter abschaltbarer elektrischer Heizkörper angeordnet und das über ein Ventil mit einem Kondensator verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein an sich bekanntes Steuerorgan vorgesehen ist zum Abschalten der Heizung nach Erreichen einer bestimmten Temperatur und/oder nach Ablauf einer festgelegten Zeit und zum elektrischen Anregen eines Betätigungsgliedes (46) beim Abschalten des Heizkörpers (33), wobei dieses Betätigungsglied sowohl über eine Feder (56) mit einer vom Dampfdruck in Schließstellung gehaltenen Entlüftungsklappe (54), als auch mit dem zwischen dem Bodenteil (21) und dem Kondensator (28) angeordnetem Ventil (27) dergestalt mechanisch gekoppelt ist, daß bei Erregung des Betätigungsgliedes eine Vorspannung der Feder im Öffnungssinn der Luftklappe erfolgt und das Ventil öffnet.
  2. 2. Autoklav nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er eine zwischen dem Dampfraum (14) und dem Wasserbehälter des Kondensators (28) verlaufende Leitung (23, 29) aufweist, in welche ein an sich bekanntes, bei erhöhter Durchströmungsgeschwindigkeit sich schließendes Selektiv-Ventil (26) eingeschaltet ist.
  3. 3. Autoklav nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich in der vom Dampfraum zum Wasserbehälter verlaufenden Leitung (29) ein Absperrorgan (31) befindet, das mit dem elektrischen Betätigungsglied dergestalt gekuppelt ist, daß es gleichzeitig mit der Vorspannung der Entlüftungsklappe (54) schließt.
  4. 4. Autoklav nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (27) ein thberdruckventil ist, dessen Ventilkörper (46) mit dem Betätigungsglied (46) dergestalt gekuppelt ist, daß eine Anhebung des Ventilkörpers bei Erregung des Betätigungsgliedes erfolgt.
  5. 5. Autoklav nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ~daß er ein von Hand betätigbares Gestänge für die Rückführung des Betätigungsgliedes (46), des Ventils (27) und der Vorspannung der Luftklappe (54) aufweist.
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