DE29520117U1 - Vorrichtung zur Entkeimung von Schwimmbadwasser - Google Patents
Vorrichtung zur Entkeimung von SchwimmbadwasserInfo
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Description
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Vorrichtung zur Entkeimung von Schwimmbadwasser 5
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Entkeimung von Schwimmbadwasser, die eine Stromversorgung sowie eine in
den Kreislauf einer Umwälzleitung eingebaute Durchflußelektrolysezelle, mit mindestens einer Kathode und einer Anode sowie
einem zwischen diesen liegenden von Wasser durchflossenen Kanal, aufweist, wobei die Kathode und die Anode jeweils plattenförmig
ausgebildet ist und aus Titan oder einem anderen Ventilmetall besteht, das mit einem Edelmetalloxid beschichtet
ist.
Durch die DE 94 08 480 Ul ist eine Vorrichtung zur Desinfektion von Schwimmbadwasser mit einem Schwimmbeckensystem, in
dem sich das Schwimmbadwasser, dem Salz zugegeben ist, befindet und einem Elektrodensystem, das eine Anode und wenigstens
eine Kathode umfaßt, bekannt. Hierbei ist das Elektrodensystem eine Elektrodenzelleneinheit, bei der die Anode und die Kathode
in einem mit Strömungsöffnungen versehenen Hohlkörper angeordnet
sind, die in das Schwimmbadwasser des Schwimmbeckensystems eingehängt ist und die mit einer Steuereinheit verbunden
ist. Die Anode und die Kathode ist dabei als ein plattenförmiges Anoden- bzw. Kathodenelement ausgebildet.
Zur ausreichenden Desinfektion werden pro 1000 Liter Wasser oder 1 m^ 4 bis 7 kg Salz als Natriumchlorid benötigt. Dieses
Salz muß in das Schwimmbadwasser geschüttet werden, wobei das Salz sich nach 12 bis 24 Stunden vollständig auflöst. Danach
wird die Vorrichtung in das Schwimmbecken eingesetzt.
In dem Elektrodensystem wird durch einen elektrischen Vorgang unterchlorige Säure oder Hypochlorit freigesetzt, welches das
Wasser desinfiziert.
Bei der bekannten Vorrichtung ist es erforderlich dem Schwimmbadwasser
Salz zuzusetzen. Dieses ist insbesondere notwendig, da Süßwasser mit natürlichem Chloridgehalt einen hohen Spannungsabfall
an den Elektroden verursacht, so daß die Durch-
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trittsspannung der Trägermaterialien überschritten wird. Der Zusatz von Salz ist aufwendig und verändert die Wasserqualität,
wobei Salzwasser bekanntlich zu Ablagerungen und Korrosion führt. Hierdurch erhöht sich der Wartungsaufwand eines
Schwimmbeckens. Durch das Einbringen des Elektrodensystems an einer beliebigen Stelle in das Schwimmbecken, weist das Wasser
einen unterschiedlichen Desinfektionsgrad auf, der mit der Entfernung von der Vorrichtung ständig abnimmt.
Es ist weiterhin eine Vorrichtung zum Entkeimen von Schwimmbadwasser
bekannt, bei der eine Reaktionszelle mit einer
Kathode und einer Anode auf der Druckseite in das vorhandene Rohrsystem eines Schwimmbeckens eingebaut wird. Die Elektroden
bestehen aus Titan. Mit dieser Vorrichtung wird eine relativ schnelle Durchmischung erreicht, jedoch ist es hierbei ebenfalls
erforderlich in das Schwimmbadwasser Feinsalz einzubringen, bis eine Salzgehalt von 0,4 bis 0,5 % erreicht ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Vorrichtung zur Entkeimung von Schwimmbadwasser, die eine Stromversorgung
sowie eine in den Kreislauf einer Umwälzleitung eingebaute Durchflußelektrolysezelle, mit mindestens einer Kathode und
einer Anode sowie einem zwischen diesen liegenden von Wasser durchflossenen Kanal, aufweist, wobei die Kathode und die
Anode jeweils plattenförmig ausgebildet ist und aus Titan oder einem anderen Ventilmetall besteht, das mit einem Edelmetalloxid
beschichtet ist, zu schaffen, die Schwimmbadwasser aus Süßwasser mit natürlichem Chloridgehalt zum einen durch anodische
Oxydation, zum anderen durch aus natürlichen Chloridionen gebildetem Hypochlorit entkeimt, wobei durch die Bildung
von Hypochloritionen außerdem die Depotwirkung im Schwimmbecken sichergestellt ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die einander zugewandten Elektrodenflächen der Kathoden und der Anode
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in einem Abstand von 0,5 bis 2mm planparallel zueinander angeordnet
sind und die Stromdichte der einander zugewandten Elektrodenflächen < 80 A/m2 ist, wobei der von Wasser durchflossene
Kanal zwischen diesen Elektrodenflächen liegt und die
Stromeinspeisung für die Kathode und die Stromeinspeisung für die Anode räumlich zueinander in einem maximalen Abstand angeordnet sind.
Kanal zwischen diesen Elektrodenflächen liegt und die
Stromeinspeisung für die Kathode und die Stromeinspeisung für die Anode räumlich zueinander in einem maximalen Abstand angeordnet sind.
Es wurde überraschend gefunden, daß mit der erfindungsgemäßen
Lösung bei Süßwasser mit natürlichen Chloridgehalt kein der-
artiger Spannungsabfall eintritt, daß die Durchtrittsspannung des edelmetalloxibeschichteten Titans oder den anderen Trägermaterialien
überschritten wird. Damit wird es möglich zum Entkeimen von Schwimmbadwasser eine Durchflußelektrolysezelle
einzusetzen ohne dem Schwimmbadwasser Salz zuzugeben.
einzusetzen ohne dem Schwimmbadwasser Salz zuzugeben.
Eine vorteilhafte Ausführung der erfindungsgemäßen Lösung
besteht darin, daß die Durchflußelektrolysezelle als eine
Kunststoffrohrzelle ausgebildet ist, in der in Längsrichtung
wechselweise mehrere Kathoden und Anoden angeordnet sind,
besteht darin, daß die Durchflußelektrolysezelle als eine
Kunststoffrohrzelle ausgebildet ist, in der in Längsrichtung
wechselweise mehrere Kathoden und Anoden angeordnet sind,
zwischen deren, sich einander gegenüberliegenden Elektrodenflächen
jeweils ein Kanal verläuft, wobei die Kathoden und die Anoden jeweils gemeinsam an einer Stromeinspeisung angeschlossen sind und die Stromeinspeisung für die Kathoden und die
Stromeinspeisung für die Anoden an den, in Längsrichtung der
jeweils ein Kanal verläuft, wobei die Kathoden und die Anoden jeweils gemeinsam an einer Stromeinspeisung angeschlossen sind und die Stromeinspeisung für die Kathoden und die
Stromeinspeisung für die Anoden an den, in Längsrichtung der
Kunststoffrohrzelle einander gegenüberliegenden Enden der
Kathoden und der Anoden angeordnet sind.
Kathoden und der Anoden angeordnet sind.
Zweckmäßigerweise sind die Kathoden und die Anoden in ihrem
planparallelen Abstand zueinander durch elektrisch nicht leitende Abstandshalter fixiert.
planparallelen Abstand zueinander durch elektrisch nicht leitende Abstandshalter fixiert.
Vorzugsweise sind die Kathoden und die Anoden mit einer umpolbaren
Beschichtung versehen.
Zur vollständigen Ausnutzung der Vorrichtung können die
gesamten Elektrodenflächen von Wasser umströmt sein. Dieses
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ist dadurch erreichbar, daß die Kunststoffrohrzelle, in der Durchflußrichtung, an ihren Stirnseiten eine Eintritts- und
eine Austrittsöffnung für das durchströmende Wasser aufweist.
Zu einem sicheren Betrieb der Vorrichtung ist die Durchflußelektrolysezelle
mit einem Überdruckventil versehen.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es möglich, daß die
Durchflußelektrolysezelle in der Hauptleitung oder einer Nebenschlußleitung der Umwälzleitung angeordnet ist.
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Die Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1 das Elektrodenpaket in perspektivischer Darstellung Fig. 2 die Vorderansicht der Durchflußelektrolysezelle
In Fig. 1 ist das Elektrodenpaket der Vorrichtung zur Entkeimung von Schwimmbadwasser dargestellt. Das Elektrodenpaket
weist eine Kathode 2 und eine Anode 3 auf, die plattenförmig ausgebildet sind. Sie bestehen aus Titan oder einem Ventilmetall,
das mit einem Edelmetalloxid beschichtet ist. Die einander zugewandten Elektrodenflächen 2'; 3' der Kathode 2 und der
Anode 3 sind in einem Abstand von 0,5 bis 2 mm planparallel zueinander angeordnet. Die Verbindung der Kathode 2 und der
Anode 3 zu dem Elektrodenpaket erfolgt mittels Verbindungselemente 8, beispielsweise durch Schrauben. Dabei sind, zur Einhaltung
des vorbestimmten planparallelen Abstandes, elektrisch nicht leitende Abstandshalter 7 zwischen den einander gegenüberliegenden
Elektrodenflachen 2'; 3' angeordnet. Hierdurch
sind Kanäle 4 ausgebildet die vom Schwimmbadwasser durchspült werden.
Die Stromdichte der einander zugewandten Elektrodenflächen 2';
3' ist < 80A/m2·
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Die Stromeinspeisung 5 für die Kathode 2 und die Stromeinspeisung 6 für die Anode 3 sind in einem maximalen Abstand zueinander
angeordnet. Dabei sind, wie in Fig. 1 gezeigt, alle Kathoden 2 und alle Anoden 3 jeweils an einer Stromeinspeisung
5; 6 angeschlossen. Die Stromeinspeisungen 5; 6 sind an den in Längsrichtung einander gegenüberliegenden Enden der Kathoden
und der Anoden 3 angeordnet.
Bei der Montage werden die Kathoden 2 und die Anoden 3 ineinandergeschoben,
so daß eine Anode 3 zwischen zwei Kathoden 2 liegt. Zwischen die einzelnen Elektrodenflächen 2'; 31 werden
die elektrisch nicht leitenden Abstandshalter 7 geschoben und das auf diese Weise gebildete Elektrodenpaket anschließend mit
dem Verbindungselement 8 fest zusammengefügt.
Das Elektrodenpaket wird dann in eine Kunststoffrohrzelle 1
(Fig. 2) eingeschoben und die Vorrichtung fertig montiert. Das Elektrodenpaket liegt in Längsrichtung in der Kunststoffrohrzelle
1. Wie in Fig. 2 gezeigt, ist an beiden Endbereichen der Kunststoffrohrzelle 1 jeweils eine elektrische Zuleitung
5'; 6' vorgesehen. Diese sind in nicht dargestellter Weise an den Stromeinspeisungen 5; 6 angeschlossen. Damit erfolgt in an
sich bekannter Weise die Stromzufuhr, wobei die elektrische Zuleitung 5'; 61 in nicht dargestellter Weise mit einem Netzgerät
verbunden sein kann, das den Wechselstrom von 220 V in einen Gleichstrom von 6,0 bis 7,5 V umwandelt.
Die Kunststoffrohrzelle 1 ist an ihren Stirnseiten offen. Sie
kann vorzugsweise mittels Überwurfmuttern 9 mit einem Rohrsystem zur Zuführung des Schwimmbadwassers in das Schwimmbecken
verschraubt sein. Dabei ist in der Kunststoffrohrzelle
1 ein Überdruckventil 10 angeordnet, über das Gase, die bei der Elektrolyse entstehen, abgeführt werden können. Das
Schwimmbadwasser durchströmt in der Durchflußrichtung A die Elektrolysezelle. Dabei werden die Kathoden 2 und die Anoden 3
vollständig durch das Schwimmbadwasser umspült, wodurch eine gute Leistungsfähigkeit gesichert ist.
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Zweckmäßigerweise sind die Kathoden 2 und die Anoden 3 mit
einer umpolbaren Beschichtung versehen.
In nicht dargestellter Weise kann die Durchflußelektrolysezelle
in der Hauptleitung oder einer Nebenschlußleitung beziehungsweise By-Passleitung der Umwälzleitung angeordnet sein.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird eine Entkeimung des Wassers mit einer Vorratswirkung des Entkeimungsmittels
erzielt. Die Vorrichtung ist einfach in der Handhabung und kann ohne besondere Vorkenntnisse betrieben werden. Die Wirkungsweise
beruht auf dem Prinzip der anodischen Oxidation. Ein Zusatz von Salz in das Schwimmbadwasser ist nicht erforderlich.
Claims (8)
1. Vorrichtung zur Entkeimung von Schwimmbadwasser, die eine Stromversorgung sowie eine in den Kreislauf einer Umwälz-Umwälzleitung
eingebaute Durchflußelektrolysezelle, mit mindestens einer Kathode und einer Anode sowie einem zwischen
diesen liegenden von Wasser durchflossenen Kanal, aufweist, wobei die Kathode und die Anode jeweils plattenförmig
ausgebildet ist und aus Titan oder einem anderen Ventilmetall besteht, das mit einem Edelmetalloxid
beschichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugewandten Elektrodenflächen {21,· 3!) der Kathode (2) und
der Anode (3) in einem Abstand von 0,5 bis 2mm planparallel zueinander angeordnet sind und die Stromdichte der einander
zugewandten Elektrodenflächen (2',· 3') < 80 A/m2 ist, wobei
der von Wasser durchflossene Kanal {4) zwischen diesen Elektrodenflächen (21,· 3') liegt und die Stromeinspeisung
(5) für die Kathode (2) und die Stromeinspeisung (6) für
die Anode (3) räumlich zueinander in einem maximalen Abstand angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchflußelektrolysezelle als eine Kunststoffrohrzelle
(1) ausgebildet ist, in der in Längsrichtung wechselweise mehrere Kathoden (2) und Anoden (3) angeordnet sind, zwischen
deren, sich einander gegenüberliegenden Elektrodenflächen (21; 3') jeweils ein Kanal (4) verläuft, wobei
die Kathoden (2) und die Anoden (3) jeweils gemeinsam an einer Stromeinspeisung (5; 6) angeschlossen sind und die
Stromeinspeisung (5) für die Kathoden (2) und die Stromeinspeisung (6) für die Anoden (3) an den, in Längsrichtung
der Kunststoffrohrzelle (1) einander gegenüberliegenden ?
Enden der Kathoden (2) und der Anoden (3) angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathoden (2) und die Anoden (3) in ihrem planparallelen
Abstand zueinander durch elektrisch nicht leitende Abstandshalter (7) zueinander fixiert sind.
ti»
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• ·
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode (2) und die Anode (3) mit einer umpolbaren
Beschichtung versehen sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamten Elektrodenflächen (21; 3') von Wasser
ums t römt s ind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffrohrzelle (1) , in der Durchflußrichtung
(A), an ihren Stirnseiten eine Eintritts- und eine Austrittsöffnung für das durchströmende Wasser aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchflußelektrolysezelle mit einem Überdruckventil
(10) versehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchflußelektrolysezelle in die Hauptleitung oder
eine Nebenschlußleitung der Umwälzleitung angeordnet ist.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29520117U DE29520117U1 (de) | 1995-12-19 | 1995-12-19 | Vorrichtung zur Entkeimung von Schwimmbadwasser |
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|---|---|---|---|
| DE29520117U DE29520117U1 (de) | 1995-12-19 | 1995-12-19 | Vorrichtung zur Entkeimung von Schwimmbadwasser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29520117U1 true DE29520117U1 (de) | 1996-02-15 |
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ID=8016915
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|---|---|---|---|
| DE29520117U Expired - Lifetime DE29520117U1 (de) | 1995-12-19 | 1995-12-19 | Vorrichtung zur Entkeimung von Schwimmbadwasser |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29520117U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19633342A1 (de) * | 1996-08-07 | 1998-02-12 | Elchem Ges Fuer Chemische Wass | Verfahren und Vorrichtung zur Entkeimung und kontinuierlichen Prophylaxe wasserführender technischer Anlagen |
| DE19859814A1 (de) * | 1998-12-16 | 2000-06-21 | Butzke Werke Aqua | Verfahren zum Desinfizieren von Wasser und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
| DE102013010217A1 (de) * | 2013-06-20 | 2014-12-24 | Eilenburger Elektrolyse- Und Umwelttechnik Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur elektrochemischen Oxidation von sulfidhaltigen Abwässern |
| DE102023123611A1 (de) * | 2023-09-01 | 2025-03-06 | Schneider Gmbh & Co. Kg | Elektrodenanordnung für eine elektro-chemische Behandlung von Flüssigkeiten |
-
1995
- 1995-12-19 DE DE29520117U patent/DE29520117U1/de not_active Expired - Lifetime
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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Effective date: 19960328 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19981229 |
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Effective date: 20020402 |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20040218 |
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