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DE1218831B - Kolbenschieber - Google Patents

Kolbenschieber

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Publication number
DE1218831B
DE1218831B DES64996A DES0064996A DE1218831B DE 1218831 B DE1218831 B DE 1218831B DE S64996 A DES64996 A DE S64996A DE S0064996 A DES0064996 A DE S0064996A DE 1218831 B DE1218831 B DE 1218831B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
lubricant
grooves
closed position
passage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES64996A
Other languages
English (en)
Inventor
Homer John Shafer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1218831B publication Critical patent/DE1218831B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/12Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid
    • F16K31/122Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid the fluid acting on a piston
    • F16K31/1225Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid the fluid acting on a piston with a plurality of pistons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding Valves (AREA)

Description

  • Kolbenschieber Die Erfindung bezieht sich auf Kolbenschieber. Es sind bereits Kolbenschieber mit einem hydraulisch betätigten Kolben mit Führungsrohr bekannt, bei dem der Kolben mit Dichtungen in der Nähe seiner beiden Enden und rund um die Teile herum versehen ist, die in geschlossener Stellung den Durchflußöffnungen im Gehäuse gegenüberliegen, wobei die Enddichtungen die Durchflußöffnungen nicht überlaufen, wenn der Kolben in seine Endlagen bewegt wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Kolbenschieber dieser Gattung, insbesondere hinsichtlich der Abdichtung zu verbessern.
  • Zu diesem Zweck ist bei einem Kolbenschieber der vorstehenden Art erfindungsgemäß der Kolben mit einem Spalt versehen, der in einer Ebene durch die Längsachse des Kolbens quer zur Strömungsachse verläuft und der in axialer Richtung im Abstand von jedem Ende des Kolbens endet und wobei an sich bekannte Schmiermittelnuten als Abdichtungsmittel vorgesehen sind, die in jeder Stellung des Kolbens rund um die Durchflußöffnungen liegen.
  • Das Gehäuse weist vorzugsweise eine Querschmiermittelnut auf, die mit den Schmiermittelnuten in dem Kolben bei geschlossener Stellung verbunden ist.
  • Das Gehäuse kann auch gegenüberliegende Querschmiermittelnuten aufweisen, die mit den Schmiermittelnuten im Kolben in geschlossener Stellung verbunden sind sowie Schmiermittelspeiseorgane, die mit jeder der entgegengesetzten Längskolbennuten in allen Stellungen des Kolbens verbunden sind.
  • Der Kolben hat zweckmäßig eine umgekehrt U-förmige Schmiermittelnut über den Durchflußöffnungen, die die Auslaßöffnung in geschlossener Stellung gabelförmig umfaßt, wobei das Gehäuse eine Quernut unter der Auslaßöffnung aufweist.
  • Im allgemeinen ist eine innere Längsleitung im Kolben vorgesehen, die seitlich von dem Kolbendurchlaß im Abstand angeordnet ist und die die Querschmiermittelnut mit einer der Längsnuten verbindet.
  • Neben der besseren Abdichtung hat die Erfindung auch den Vorteil, die innere Abnutzung sowie Ausfressungen infolge der Strömungsmittel des Kolbenschiebers zu verringern.
  • Durch die Schmiermittelnutkonstruktion wird das Schmiermittel nur an der Hochdruckseite des Schiebers in geschlossener Stellung zugeführt. Ferner können der Kolben und die O-Ringe zusammengebaut werden, ohne die O-Ringe über den Schieberdurchlaß hinwegzuführen. Infolge der Ausgleichmittel des Kolbens kann auch seitlicher Druck auf den Kolben durch Verformung des Schiebergehäuses infolge Ausdehnung oder Zusammenziehung der Rohrleitung vermieden werden, wodurch engere Toleranzen zwischen dem Kolben und dem Gehäuse zulässig sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Darin ist F i g. 1 eine senkrechte Schnittansicht des verbesserten Kolbenschiebers in geschlossener Stellung, wobei der Kolben teilweise im Aufriß gezeigt ist, F i g. 2 eine Draufsicht auf Linie 2-2 in F i g. 1, F i g. 3 eine senkrechte, F i g. 1 ähnliche Schnittansicht, mit dem Kolben in geöffneter Stellung und im Aufriß gezeigt, F i g. 4 eine Draufsichtschnittansicht auf Linie 4-4 in F i g. 1., F i g. 5 eine Draufsichtschnittansicht auf Linie 5-5 in F i g. 1, F i g. 6 eine senkrechte Schnittansicht auf Linie 6-6 in F i g. 1 und 2, F i g. 7 eine teilweise senkrechte Schnittansicht auf Linie 7-7 in F i g. 2, F i g. 8 eine .auseinandergezogene perspektivische Ansicht des Kolbens und des zylindrischen Körpers, wobei der Körper im Schnitt mit entfernten Kopf-und Bodenwänden gezeigt ist.
  • Das Gehäuse des Kolbenschiebers ist allgemein mit 10 bezeichnet und hat zylindrische Form mit gegenüberliegenden fluchtenden Fluidumdurchlässen, wobei mit 11 der Einlaßdurchlaß und mit 12 der Auslaßdurchlaß bezeichnet ist. Wie in den F i g. 1 und 3 gezeigt ist, werden die Durchlässe 11 und 12 nach auswärts weiter und haben an ihren Außenenden den gleichen Innendurchmesser wie die Rohrleitung, in die der Schieber eingeschaltet ist. Während die Durchlässe 11 und 12 kreisförmig sind, können ihre inneren Enden viereckig sein, wenn ein viereckiger Strömungsdurchgang in dem Kolben vorgesehen ist. Die Wände, die die Durchlässe 11 und 12 bilden, haben an ihren Außenenden Flansche 13, um die üblichen Flanschverbindungen mit der Rohrleitung herzustellen.
  • Der Körper 10 hat abnehmbare Endplatten 14 und 15, die daran durch Schraubenbolzen 16 befestigt sind, und jede Endplatte weist einen L-förmigen Durchlaß 17 auf, der mit einer Fluidumdruckverbindung 18 versehen ist, um abwechselnd an entgegengesetzte Enden des Körpers Fluidumdruck zuzuführen und abzuziehen, um den Kolben darin in geöffneten und geschlossenen Stellungen hin- und herzubewegen.
  • Der Kolben, der in dem Körper 10 hin- und herbewegbar ist, ist allgemein mit 20 bezeichnet und ist an jedem Ende mit einem Paar O-Ringen 21 versehen, wobei der Außenring jedes Paares als ein Abstreifring wirkt, bei einem verminderten Durchmesser 21' an dem Kolben axial auswärts von dem Ring und der Innenring als ein Dichtungsring. Der verringerte Durchmesser 21' befreit zwischen den Ringen aufgebauten Druck, wobei auf diese Weise die Lebensdauer des Innenringes verlängert wird. Der Kolben ist zwischen seinen Enden mit einem Durchlaß 22 der gleichen Größe, wie die Durchlässe 11 und 12 in dem Körper versehen, der mit diesen Durchlässen übereinstimmt, wenn der Kolben sich in der vollen Offenstellung befindet, wie in F i g. 3 gezeigt ist. Wie dargestellt, befindet sich der Durchlaß 22 im wesentlichen näher zum Bodenende des Kolbens hin als zu der Spitze, für einen noch zu beschreibenden Zweck.
  • Es sind Mittel vorgesehen, um die Axialdrehung des Kolbens 20 zu verhindern, wenn er hin- und hergeht, und er enthält z. B. einen Schraubenbolzen 23, der sich unter 90° zu den Durchlässen 11 und 12 durch den Körper 10 erstreckt, und verschiebbar in einer senkrechten Nut 24 in der Außenseite der Kolbenwand (F i g. 7) aufgenommen ist, um die senkrechte Bewegung des Kolbens von der vollen Offenstellung zur vollen geschlossenen Stellung zuzulassen.
  • Es ist ein senkrechter Spalt 25 vorgesehen, der sich quer vollständig durch den Kolben 20 unter 90° zu dem darin befindlichen Durch'laß 22 erstreckt, so daß die Nut 24 mit dem Spalt 25 mit einem Teil der Länge des Spaltes zusammenfällt. Der Spalt 25 erstreckt sich senkrecht von Punkten axial angrenzend an die inneren Dichtungsringe 21 und kann durch Bohren eines Loches 26 an einem Ende und Herstellung eines Sägeschnittes von dort zu dem anderen Ende gebildet sein.
  • Ein Zweck des Spaltes 25 ist der, seitlichen Druck auf den Kolben, infolge Verformung des Körpers, die sich aus der Ausdehnung oder Zusammenziehung der Rohrleitung ergibt, in welche der Kolbenschieber eingeschaltet ist, zu kompensieren oder auszulösen. Dies gestattet engere Toleranzen zwischen dem Kolben und dem Körper, um eine dichtere Fluidumdichtung dazwischen in geschlossener Stellung zu erhalten. Wie am besten in den F i g. 1, 6 und 7 gezeigt ist, hat der Kolben 20 eine kreisförmige Bohrung 27, die sich darin axial von der Spitze zu dem Strömungsdurchlaß 22 erstreckt, wobei ein verjüngtes Gewinde einen verjüngten Schraubenstöpsel28 aufnimmt, der angrenzend an dem Durchlaß 22 vorgesehen ist. Am Stöpsel 28 ist eine viereckige Stange 29 befestigt, die sich nach aufwärts durch die Bohrung 27 erstreckt und verschiebbar in einem viereckigen Lager 30 (F i g. 6) in dem unteren Ende einer Welle 31 eingepaßt ist, die sich nach aufwärts durch die Oberplatte 14 des Zylinders mit O-Ringdichtungen 32 rund um die Welle herum erstreckt. Das oben vorstehende Ende der Welle ist mit Schlüsselflächen 33 versehen, um die Welle mit einem Schlüssel drehen zu können. Das Ausmaß, welches von dieser Welle 31 hervorragt, ist ein sichtbarer Anzeiger für die Stellung des Kolbenschiebers (F i g. 3).
  • Das untere Ende der Welle 31 ist mit einem ringförmigen Bund 35 versehen, welcher in einem Schulterteil 36 an dem oberen Ende der Bohrung 27 sitzt und darin durch eine Platte 37 gehalten ist, die durch Schrauben 38 in einer ringförmigen Ausnehmung in der Spitze des Kolbens 20 befestigt ist. Nun kann durch Drehung der Welle 31 die verjüngte Schraube nach abwärts geschraubt werden, um eine Keilwirkung auf die beiden Hälften des Kolbens, gebildet durch den Spalt 25, auszuüben, so daß, wenn der Kolben sich in der geschlossenen Stellung in F i g. 1 befindet, der Arbeitsspielraum zwischen dem Kolben und Zylinder vermindert werden kann, um eine bessere Dichtung zu sichern. Diese Arbeitstoleranz sollte etwa 0,025 mm (0,001") bis 0,05 mm (0,002") sein, wenn der Kolben während des öffnens oder Schließens bewegt wird, und diese Toleranz gestattet normal etwas Sickern unter hohen Drücken. Durch das Vorsehen zum Auseinanderkeilen der Hälften des Kolbens in geschlossener Stellung kann die normale Arbeitstoleranz etwas vermindert werden, um einen dichten Abschluß in geschlossener Stellung zu schaffen sowie eine leichte Vergrößerung, um die freie Bewegung des Kolbens zwischen offenen und geschlossenen Stellungen zu sichern.
  • Die Höhe des Kolbens 20 ist zu der Höhe des Körpers 10 zwischen den Durchlaßöffnungen 11 und 12 und dem Boden des Zylinders so bemessen, daß die O-Ringe 21 an den Enden des Kolbens angebracht werden können, ohne die O-Ringe über die Durchlässe hinwegzuführen und so, daß die O-Ringe niemals über die Verschleißfläche des Zylinders hinweggehen. Unter Bezugnahme auf F i g. 1 ist die Verschleißfläche der Teil der Innenoberfläche der Auslaßseite des Zylinders, der sich zwischen dem Auslaßdurchlaß 12 und dem Auslaßende des Kolbendurchlasses 22 in der geschlossenen Stellung des Kolbens erstreckt. Der Durchlaß 22 ist so angeordnet, daß in geschlossener Stellung die Höhe der Verschleißfläche zwischen dem Kolbendurchlaß 22 und dem Körperdurchlaß 12 oder in anderen Worten, die Überlappung des Kolbens wesentlich ist, um die Wirksamkeit der Dichtung zwischen dem Kolben und dem Zylinder um den Körperdurchlaß 12 herum zu vergrößern.
  • Wenn der Kolben zwischen den offenen und geschlossenen Stellungen bewegt wird, ist diese Verschleißfläche der Verschleißwirkung des Druckfluidums unterworfen, welches durch den teilweise geöffneten Durchlaß 22 hindurchgeht und den Zylinder am Auslaßende des Durchlasses trifft, und die Verschleißfläche wird bekratzt oder abgerieben. Nun würden, wenn die O-Ringe quer über diese Oberfläche bewegt werden, dieselben bis zu dem Ausmaß der Herabsetzung der Wirksamkeit ihrer Dichtung beschädigt werden.
  • Wenn unter Bezugnahme auf die F i g. 1 und 3 das Kolbenventil zusammengebaut wird, werden die Ober- und Unterplatten 14 und 15 entfernt, und der Kolben 20 wird in die Spitze des Zylinders mit angebrachten oberen O-Ringen 21, entfernten unteren Ringen, eingesetzt. Der Kolben wird dann nach abwärts geschoben, damit sein unteres Ende genügend vorsteht, um die unteren Ringe daran anzubringen, was ohne Vorbeigehen der oberen Ringe über die Durchlässe 11 und 12 ausgeführt werden kann, infolge der Höhe des Kolbens über den Durchlässen in der geschlossenen Stellung in F i g. 1. Nachdem der Kolben angehoben ist, um das untere Ende in den Zylinder zu bringen, kann die Welle 31 mit dem oberen Ende des Zylinders verbunden und dann können die oberen und unteren Platten 14 und 15 angebracht werden.
  • Durch Vergleich der F i g. 1 und 3 ist ersichtlich, daß wegen des Abstandes zwischen dem Boden des Kolbens und seinem Durchgang 22 die unteren O-Ringe 21 niemals über die Verschleißfläche des Zylinders bei der Bewegung zwischen geschlossenen und offenen Stellungen hinweggehen.
  • Die Anordnung von Schmiermitteldichtungsnuten enthält doppelte Sätze von Nuten an den Einlaß- und Auslaßseiten des Kolbens und Zylinders mit einer getrennten Schmiermittelquelle für jeden Satz, so daß Schmiermittel wahlweise der einen oder der anderen Seite zugeführt werden kann. Unter Bezugnahme auf F i g. 3 und 8 ist der Kolben 20 mit einer umgekehrt U-förmigen Nut versehen, die allgemein mit 39A über dem Einlaßende des Durchlasses 22 bezeichnet ist, wobei sie senkrechte Schenkelteile 40A hat, die an ihren oberen Enden durch eine horizontale Quernut 41A verbunden sind. Eine identische Nut 39 B ist diametral gegenüber Nut 39 A über dem Auslaßende des Durchlasses 22 vorgesehen, die senkrechte Schenkelteile 40B hat, die an ihren oberen Enden durch eine horizontale Quernut 41B verbunden sind. Wenn der Kolben 20 sich in geschlossener Stellung befindet, gabeln diese U-förmigen Nuten 39 A und 39 B die Körperdurchlässe 11 bzw. 12 ein, wie es in F i g. 1 und 7 gezeigt ist, mit den Quernuten 41A und 41B über den Durchlässen.
  • Um eine Schmiermitteldichtungsnut auszuführen, die die Durchlässe 11 und 12 in der geschlossenen Stellung des Kolbens umgibt, sind horizontale Quernuten 42A und 42B in der inneren Oberfläche des Zylinders 10 in solcher Stellung vorgesehen, um die Bodenenden der Schenkel40A und 40B zu verbinden. Durch Anbringung der Quernuten 42A und 42B in dem Zylinder anstatt in dem Kolben ist kein Teil der Schmiermittelnut genötigt, über die Körperdurchlässe 11 und 12 während der öffnungs- und Schließungsbewegung hinwegzugehen, so daß das Schmiermittel in den Nuten nicht durch das Druckfluidum ausgeblasen wird, welches durch das Ventil hindurchgeht.
  • Für die Nuten 39A und 39B sind Schmiermittelspeisekanäle 43A und 43B vorgesehen, wobei sich die Kanäle senkrecht durch die zylindrische Wand des Körpers 10 erstrecken und durch die obere Platte 14 und wobei sie mit Schmiermittelarmaturen 44 A und 44B versehen sind, durch welche Schmiermittel von Zeit zu Zeit eingeführt werden kann. Die Armaturen 44 A und 44 B haben rohrförmige Zuführungsschrauben 45 A und 45 B, die in die Kanäle 43 A und 43B eingeschraubt werden, um Schmiermittel in den Kanälen in die Schmiermittelnuten 39 A und 39 B zu drücken.
  • Die Bodenenden der Kanäle 43A und 43B sind mit radialen Durchlässen 46A und 46B verbunden, die sich durch die Zylinderwand erstrecken und mit einem der senkrechten Schenkel 40A bzw. 40B übereinstimmen. Diese Kanäle 46A und 46B sind so angeordnet, daß sie mit den Spitzen der Schenkel 40A und 40B verbunden sind, wenn sich der Kolben in geschlossener Stellung (F i g. 6) befindet sowie mit den Böden der gleichen Schenkel, wenn der Kolben sich in geöffneter Stellung befindet. In den Kanälen 43 A und 43 B sind Rückschlagventile 47 A und 47 B bekannter Konstruktion angebracht.
  • Wenn der Kolben 20 sich in der geschlossenen Stellung der F i g. 1, 6 und 7 befindet, drückt der Fluidumdruck in dem Einlaß oder Stromaufwärtsdurchlaß 11 den Kolben gegen das Innenende des Auslaßdurchlasses 12 und der Speiseschraube 45B werden eine oder zwei Drehungen erteilt, um Schmiermittel durch den Kanal 43B und in die Schmiermittelnut 39B und dann in die Quernut 42B zu drücken, um eine Schmiermitteldichtung zu bilden, die den Auslaß 12 vollständig umgibt. Um einen vollständig dichten Abschluß zu sichern, kann die Welle 31 mit einem Schlüssel gedreht werden, um den verjüngten Stöpsel 28 einzuschrauben und die beiden Teile des Kolbens auseinanderzukeilen. Die wesentliche Höhe der Verschleißfläche zwischen dem Kolbendurchlaß 22 und dem Körperdurchlaß 12 verhilft zur Aufrechterhaltung eines dichten Abschlusses.
  • Wenn der Kolben durch Einführung von Druckfluidum in die Bodenarmatur 18 in die Offenstellung angehoben wird, beginnt der Durchlaß 22 über die Körperdurchlässe 11 und 12 hinwegzukreuzen, das Leitungsdruckfluidum bläst das Schmiermittel aus den Quernuten 42A und 42B in den Körper, und die Nut 42B wird in der gerade beschriebenen Weise wieder gefüllt, wenn der Kolben wieder geschlossen wird. Das Schmiermittel in Nut 39 B wird durch die Speisung aus Leitung 43B aufrechterhalten und schmiert den Kolben, wenn er sich anhebt. Ein geringer Schmiermittelbetrag kann von Zeit zu Zeit für Schmierzwecke in die Nut 39 A gespeist werden, aber die Hauptfunktion der Schmiermittelzufuhr aus Leitung 43 A besteht darin, Schmiermittel an die Nuten 39A und 42A zu liefern, wenn die Strömung durch den Schieber umgekehrt ist und Durchlaß 11 der Aussaß- oder Stromabwärtsdurchlaß wird. Die besondere Anordnung und Anbringung der Schmiermittelnuten 39A und 39B und die Speisung der Durchlässe 46A und 46B gestattet die Schmiermittelspeisung an die Nuten 39 A und 39 B in irgendeiner Stellung des Kolbens 20, ohne irgendeinen Schmiermitteldruck in den Nuten 39A und 39B zu verlieren.
  • Um den Kolben unter seinem Durchlaß 22 jeder Zeit zu schmieren, können Schmiermittelleitungen 48A und 48B innerhalb des Kolbens 20 vorgesehen sein, um Schmiermittel aus den Nuten 39 A und 39 B an die Quernuten 49 A bzw. 49 B zu leiten, die in dem Kolben unter den gegenüberliegenden Enden des Durchlasses 22 gebildet sind. Die Leitung 48A ist an ihrem oberen Ende durch einen Kanal 50A mit dem unteren Ende einer der Nuten 40A verbunden und ist durch einen Kanal 51A mit der Quernut 49A verbunden. In ähnlicher Weise ist die Leitung 48B an ihrem oberen Ende durch einen Kanal 50B mit dem unteren Ende einer der Nuten 40B verbunden und ist durch einen Kanal 51B mit der Quernut 49 B verbunden. Wie in F i g. 3 gezeigt ist, stimmen in voller Offenstellung die Quernuten 49A und 49B mit den Körperquernuten 42A bzw. 42B überein, so daß, wenn der Kolben sich zwischen offenen und geschlossenen Stellungen bewegt, die Nuten 49A und 49B den Zylinder von den Quernuten 42A und 42B nach abwärts zu der Stellung der Quernuten 49A und 49B in der geschlossenen Stellung in F i g. 1 schmieren.
  • Aus der vorhergehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß ein verbesserter Kolbenschieber geschaffen ist, welcher Schmiermitteldichtungen aufweist, die die Strömungsdurchlässe des Schieberkörpers in der geschlossenen Stellung des Kolbens umgeben und welcher O-Ringdichtungen an beiden Enden des Kolbens aufweist, die niemals über Körperdurchlässe oder Schmiermittelnuten während des Zusammenbaues oder des Betriebes hinweggehen. Ferner ist der Kolben gespalten, um Verformungen des Körpers infolge Ausdehnung oder Zusammenziehung in der Rohrleitung, in welcher er eingeschaltet ist, zu kompensieren und zu gestatten, die Kolbenhälften auseinanderzukeilen, um die Dichtheit der Abdichtung in geschlossener Stellung rund um den Durchlaß in dem Körper zu steigern. Außerdem sorgen die relativen Abmessungen des Kolbens und Körpers für eine wesentliche Verschleißfläche in dem Körper zwischen seinem Auslaßdurchlaß und dem Kolbendurchlaß in geschlossener Stellung, und diese Fläche wird durch die O-Ringe auf dem Kolben nicht überquert.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Kolbenschieber mit einem hydraulisch betätigten Kolben mit Führungsrohr, bei dem der Kolben mit Dichtungen in der Nähe seiner beiden Enden und rund um die Teile herum versehen ist, die in geschlossener Stellung den Durchflußöffnungen im Gehäuse gegenüberliegen, wobei die Enddichtungen die Durchflußöffnungen nicht überlaufen, wenn der Kolben in seine Endlagen bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (20) einen Spalt (25) aufweist, der in einer Ebene durch die Längsachse des Kolbens quer zur Strömungsachse verläuft, und der in axialer Richtung im Abstand von jedem Ende des Kolbens endet, und daß an sich bekannte Schmiermittelnuten (40) als Abdichtungsmittel vorgesehen sind, die in jeder Stellung des Kolbens rund um die Durchflußöffnungen (11,12) liegen.
  2. 2. Kolbenschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (10) eine Querschmiermittelnut (42B) aufweist, die mit den Schmiermittelnuten (40B) in dem Kolben (20) bei geschlossener Stellung verbunden ist.
  3. 3. Kolbenschieber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (10) gegenüberliegende Querschmiermittelnuten (42A und 42B) aufweist, die mit den Schmiermittelnuten (40B) im Kolben (20) in geschlossener Stellung verbunden sind, sowie Schmiermittelspeiseorgane (43A, 43B), die mit jeder der entgegengesetzten Längskolbennuten (39A und 39B) in allen Stellungen des Kolbens verbunden sind.
  4. 4. Kolbenschieber nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (20) eine umgekehrt U-förmige Schmiermittelnut (39A) über den Durchflußöffnungen (11,12) hat, die die Auslaßöffnung (12) in geschlossener Stellung gabelförmig umfaßt, wobei das Gehäuse eine Quernut (42B) unter der Auslaßöffnung aufweist.
  5. 5. Kolbenschieber nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine innere Längsleitung (48A) im Kolben (20), die seitlich von dem Kolbendurchlaß (22) im Abstand angeordnet ist und die die Querschmiermittelnut (49A, 49B) mit einer der Längsnuten (40A) verbindet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 514 050, 584 438; österreichische Patentschrift Nr. 192 702; britische Patentschriften Nr. 180 903, 651474; USA.-Patentschriften Nr. 2192 331, 2 276 939, 2406 099, 2 631907.
DES64996A 1958-11-28 1959-09-18 Kolbenschieber Pending DE1218831B (de)

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