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DE2324790A1 - Absperrhahn - Google Patents

Absperrhahn

Info

Publication number
DE2324790A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
plug
sealing material
stopcock
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2324790A
Other languages
English (en)
Inventor
Earl Allan Bake
William George Lunt
Bertram John Milleville
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Boeing North American Inc
Original Assignee
Rockwell International Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rockwell International Corp filed Critical Rockwell International Corp
Publication of DE2324790A1 publication Critical patent/DE2324790A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/08Details
    • F16K5/14Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together
    • F16K5/16Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together for plugs with conical surfaces
    • F16K5/162Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together for plugs with conical surfaces with the plugs or parts of the plugs mechanically pressing the seal against the housing
    • F16K5/166Means pressing on the large diameter
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/08Details
    • F16K5/14Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together
    • F16K5/16Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together for plugs with conical surfaces
    • F16K5/162Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together for plugs with conical surfaces with the plugs or parts of the plugs mechanically pressing the seal against the housing
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T137/00Fluid handling
    • Y10T137/4456With liquid valves or liquid trap seals
    • Y10T137/4463Liquid seal in liquid flow line; flow liquid forms seal
    • Y10T137/4516Seal replenishers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Taps Or Cocks (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

ROCKWELL INTERNATIONAL CORPORATION
600 Grant Street
Pittsburgh, Pennsylvania 15219 /V.St.A. Unser Zeichen: R 794
Absperrhahn
Die Erfindung betrifft ungeschmierte Absperrhähne und insbesondere solche Absperrhähne, die zum Absperren eines Stromes einer Tonerdeaufschlämmung oder dgl. eine feste Ablagerung bildenden Substanzen verwendet werden.
Die sogenannten geschraierten Hähne, bei denen zähes Schmiermittel aus Kunststoff oder Abdichtmaterial in Nuten, die sich in den Küken- und Hahngehäuseoberflächen befinden, verteilt ist, arbeiten bei derartigen Betriebsbedingungen nicht zufriedenstellend, da die aus der den Absperrhahn enthaltenden Leitung stammenden Ablagerungen das Schmiermittel überziehen oder verdrängen und auch dazu neigen, die Nuten auszufüllen und zu versperren.
Die Erfindung wird in ihrer bevorzugten Ausführungsform beschrieben, beispielsweise an einem ungeschmierten
We /Na
309849/0896
232479Q
Absperrhahn mit Kegelküken, bei dem ein relativ stumpf-, kegliges Küken in einer kegligen Gehäusebohrung für eine Bewegung zwischen um 90° voneinander entfernt liegenden Auf- und Zustellungen drehbar eingebaut ist. Es wurde festgestellt, daß bei Absperrhähnen, die zum Absperren von Aufschiämmungen der vorgenannten Art zur Anwendung kommen, das Küken häufig in der geschlossenen oder in der offenen Stellung durch einen harten Überzug oder durch aushärtende Ablagerungen und durch Korrosion festgefressen ist oder festsitzt und daß zum Drehen des Kükens zusätzliche Kräfte zu dem normalen Drehmoment oder ein anderes als normales Drehmoment aufgebracht werden müssen.
Zur Lösung des vorgenannten Problems wird bei der Erfindung ein besonderes, relativ stumpfkegliges, drehelastisches Kegelküken mit einem einstückigen Betätigungszapfen an seinem dünneren Ende und mit einer im Längsschnitt allgemein gabelartigen Form mit weit auseinanderlaufenden Schenkeln an den entgegengesetzten Seiten einer Durchgangsöffnung vorgesehen, wobei das Küken aus einer Legierung oder aus einem gleichwertigen elastischen Stahl vorzugsweise einstückig ausgeführt ist. Der Metallquerschnitt ist bei diesen Schenkeln kleiner als bei Absperrhähnen für eine entsprechende Leitungsgröße, so daß beim Aufbringen eines Drehmomentes auf den Zapfen zum Drehen eines festsitzenden Kükens die Torsionskräfte zuerst ein elastisches Verdrehen der Gabelschenkel bewirken wird und die gespeicherte Energie allmählich fortschreitend die relativ spröde Mineralablagerung, durch die das Küken festsitzt, zerbrechen wird.
Es ist daher das Hauptziel der Erfindung, einen neuen Absperrhahn zu schaffen, bei dem ein stumpfkegliges ,
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drehelastisches Küken in einer entsprechenden Gehäusebohrung drehbar eingebaut ist.
Es ist auch die Möglichkeit einer geringen axialen Verschiebung des Kegelkükens in der Gehäusebohrung zur Unterstützung beim Lösen des Kükens und zur Herabsetzung des zur Drehung des Kükens erforderlichen Drehmomentes geschaffen. Hierzu befindet sich in dem Hahngehäuse an dem größeren Ende der kegligen Bohrung ein Raum. Durch die Ansammlung von festen Partikeln der Aufschlämmung und von Ablagerungen in diesem Raum haben sich Schwierigkeiten ergeben, da bei einer Auffüllung des Raumes mit derartigen Peststoffen diese eine axiale Verschiebung des Kükens verursachen und auch einen Widerstand ausüben, wodurch sich das zum Drehen des Kükens erforderliche Drehmoment erhöht. Durch die Erfindung ist ein System geschaffen, durch das automatisch die Aufschlämmung und derartige Teilchen vom Eindringen in diesen Raum abgehalten werden, was auch ein Hauptziel der Erfindung ist.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, einen Absperrhahn mit Kegelküken zu schaffen, der ein neues System und eine Vorrichtung zum Füllen und zum Gefüllthalten des Raumes zwischen dem größeren Kükenende und dem Hahngehäuse mit einem unter Druck stehenden fließfähigen Material besitzt, um feste Partikel aus der Leitung an einem Eindringen in diesen Raum zu hindern.
Weitere und speziellere Ziele der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung von Ausführungsbeispielen, von denen eines in der Zeichnung dargestellt ist. Die Zeichnung zeigt:
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Fig. 1 eine Draufsicht auf einen geschnittenen Absperrhahn eines die Erfindung enthaltenden bevorzugten Ausführungsbeispieles und
Fig. 2 eine vergrößerte Seitenansicht, die im wesentlichen längs der Linie 2-2 in der Fig.1 geschnitten ist und die insbesondere die Anordnung zur Zuführung eines fließfähigen Kunststoffmaterials in die Gehäusebohrung für das Küken und in einen Raum sowie zur dauernden Beibehaltung dieses Materials in der Bohrung und in dem Raum zeigt.
Ein ungeschmierter Absperrhahn hat ein Hahngehäuse 11 mit fluchtenden Längsdurchgängen 12 und 13, die an ihren inneren Enden an öffnungen 15 und 16 eine quer verlaufende, sich verjüngende Gehäusebohrung 14 schneiden. Gemäß Fig.2 hat die Gehäusebohrung 14 eine kegelförmige Kontur, wobei sich das größere Ende am Boden befindet.
Ein Kegelküken 17 von gleicher kegelförmiger Kontur ist drehbar in die Bohrung 14 eingesetzt und das Küken 17 hat einen mitten hindurchgehenden Durchgang 18, der in der Offenstellung des Kükens mit den Gehäusedurchgängen für einen Hindurchtritt des strömenden Mediums fluchtet und der in der um 90° gedrehten geschlossenen Stellung des Kükens rechtwinklig zu der in Fig.1 gezeigten Stellung angeordnet ist, um den Durchtritt des strömenden Mediums durch den Hahn zu verhindern. Es befinden sich keine Schmiermittelverteilungsnuten in der Kükejioberfläche und in den Oberflächen der Durchgangsbohrung.
3 ü 9 8 U 9 / Π Β 9 6
An seinem oberen kleineren Ende ist das Küken 17 einstückig mit einem Zapfen 19 ausgebildet, der durch eine GehäuseÖffnung 21 vorsteht und der außerhalb des Gehäuses in einem nicht kreisförmigen Abschnitt 22 endet, der ein Wendeeisen oder eine ähnliche Betätigungsvorrichtung zum Drehen des Kükens zwischen der offenen und geschlossenen Hahnstellung aufnehmen kann.
Der Zapfen 19 ist zylindrisch und er wird innerhalb der GehäuseÖffnung von einer mehr oder weniger üblichen zickzackartigen Packung 23 umgeben, die in axialer Richtung durch einen beispielsweise durch Maschinenschrauben 25 an dem Gehäuse abnehmbar befestigten Haltering 24 eingeschlossen ist. Ein mittlerer Abschnitt 26 der Packung wird durch einen einseitigen Anschluß 27 mit einem fließfähigen Schmiermittel von der Art eines Schmierfettes ausgefüllt. Der Zapfen 19 ist auf diese Weise wirksam in einem geschmierten Radiallager drehbar gelagert, wobei das unter Druck stehende Schmiermittel auch eine Dichtung längs des Zapfens zur Verhinderung einer Undichtigkeit der Leitung für das fließfähige Medium und/oder eines Austrittes von Schmutz oder Wasser bildet.
Eine untere Abdeckung 28 oder ein Boden ist über dem größeren Ende der Bohrung 14 beispielsweise durch Bolzen 25 abnehmbar befestigt, wobei eine innen liegende ringförmige Rippe 31 in einer mit einer Schulter versehenen Vertiefung 32 an dem Ende der Bohrung geführt ist. Eine flüssigkeitsdichte Abdichtung 33 ist zwischen dem Boden und dem Gehäuse angeordnet.
Gemäß Fig.2 befindet sich an dem größeren Ende der Bohrung innerhalb der Abdeckung eine Kammer 34, wobei wenigstens
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ein !Peil dieser Kammer das Ende der Gehäusebohrung 14 umfaßt. Eine Schraubenaruckfeder 35 "befindet sich mit ihren entgegengesetzten Enden in gegenüberliegenden Vertiefungen 36 und 37 in dem unteren Kükenende bzw. in der Innenfläche der.Abdeckung, wobei wenigstens eine dieser Vertiefungen eine konzentrisch zu der Drehachse des Kükens angeordnete Rille ist, so daß die Feder in axialer Richtung zu dem Küken zentriert ist und gegenüber dem Küken und der Abdeckung an ihren entgegengesetzten Enden beim Drehen gleiten kann.
Die Feder 35 übt zum Ausgleich des Gewichtes des Kükens 17 und zur Aufrechterhaltung einer Flächenberührung des Kükens beim Drehen mit der Fläche der Bohrung 14 eine ausreichende Kraft aus, wobei die Berührungsflächaides Kükens 17 und der Gehäusebohrung 14 vorzugsweise glatt und durch Läppen eingepaßt sind.
Gemäß der Zeichnung ist die in Längsrichtung verlaufende Verjüngung der Fläche des Kükens 17 und der entsprechenden Berührungsfläche der Gehäusebohrung 14 relativ steil, und zwar vorzugsweise in der Größenordnung von etwa 15 zu der Drehachse, was ungefähr der doppelten Verjüngung üblicher Absperrhähne entspricht.
Das Küken 17 und sein Betätigungszapfen 19 sind aus einem elastischen Metall, beispielsweise aus einer Stahllegierung, einstückig ausgebildet. Gemäß Fig.2 gehen die Kükenseiten von dem Zapfen als im Querschnitt relativ dünne Schenkel einer Gabel auf den entgegengesetzten Seiten des Durchganges 18 auseinander und diese Kombination der stumpfwinkligen Divergenz mit der relativ dünnen Wandstärke der Schenkel des Kükens und dem elastischen Metall schafft ein drehelastisches Küken,, das, wenn es einem
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verstärkten Drehmoment an dem Zapfen ausgesetzt ist, innere Kräfte aufbaut, die durch Verdrehen der Kükenschenkel zum Zerstören der Flächenbindung beim Lösen des Kükens wirksam sind.
Für eine Lieferung eines zähen Materials zum Auffüllen der Kammer 34 und zum Gefüllthalten der Kammer beim normalen Betrieb ist eine Vorrichtung vorgesehen. Dieses Material hat eine solche Eigenschaft und es steht unter einem solchen Druck, daß es den Eintritt des durch die Leitung und durch den Hahn strömenden Produktes in die Kammer 34 an der ringförmigen Verbindung des unteren Endes des Kükens und der Bohrung sowie eine Ansammlung des sich in der Leitung befindenden Produktes in der Kammer 34 verhindert, während es gleichzeitig ein erforderliches geschmiertes Drucklager für das Küken bildet.
In der Abdeckung 28 ist eine Durchgangsöffnung 38 ausgebildet und eine kurze Leitung 39 ist in der Durchgangsöffnung 38 so befestigt, daß sie sich zwischen dem Hahn und einem Druckvorratsbehälter sowie einer Abgabeeinheit 41 erstreckt. Vorteilhafterweise ist das die Kammer 34 füllende Material das übliche Abdicht- und Schmiermittel, das in geschmierten Absperrhähnen zur Bildung eines Schmier- und Abdichtfilmes zwischen dem Küken und den Bohrungsflächen verwendet wird.
Die Leitung 39 ist an einem T-Anschluß 42 befestigt oder mit diesem einstückig ausgebildet. Der T-Anschluß 42 hat eine seitliche Auslaßbohrung 43, die einen Durchgang 44 schneidet. An einem Ende des Durchganges 44 ist eine Einspritzvorrichtung 45 an dem T-Anschluß 42 befestigt. Die Einspritzvorrichtung 45 hat ein hohles Gehäuse 46, das in
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den T-Anschluß 42 eingeschraubt ist und das einen Innengewindeabschnitt 47 besitzt. An dem äußeren Ende des Gehäuses 46 ist ein Einspritzanschluß 50 angebracht·» Der Einspritzanschluß 50 hat ein mit Außengewinde versehenes Rohr 48, an dessen äußerem Ende sich ein vergrößerter Kopf 49 befindet, der außerhalb des Gehäuses 46 angeordnet ist. Innerhalb des Kopfes 49 befindet sich verschiebbar ein in Längsrichtung genuteter Kolben 511 der durch eine Druckfeder 52 auf einen Sitz 53 gedruckt wird, auf dem er normalerweise eine Stirnöffnung 54 verschließt. Das innere Ende der Druckfeder 52 liegt gegen einen stationären Einsatz 55 an· Der Kopf 49 ist auf der Außenseite zur Aufnahme eines Anschlußes einer normalen Fettschmierpresse ausgebildet. Durch die Pettschmierpresse kann das schmierfettartige Material unter dem Druck der Fettschmierpresse eingebracht werden. Der Druck der Fettschmierpresse drückt den Kolben von dem Sitz 53 weg. Die Einspritzvorrichtung kann von der Art sein, wie sie in der US-Patentschrift 2 776 026 beschrieben ist.
An dem inneren Ende des Gehäuses 46 ist ein Rücksjchlagventil 56 angebracht, das dem schmierfettartigen Material nur den Durchgang in der Richtung zu dem !!-Anschluß 42 erlaubt. Das Rückschlagventil 56 hat ein hohles, auf seiner Außenseite mit einem Gewinde versehenes Rohr 57» cLas in den Innengewindeabschnitt 47 eingeschraubt ist und das in seinem Inneren Kugeln 58 und 59 enthält sowie damit zusammenarbeitende Sitze 61 bzw. 62 und einen Haltestift 63· Das unter Druck stehende Material aus dem Einspritzanschluß 50 verschiebt die Kugeln 58 und 59 so weit, daß das Material durch das Rückschlagventil in den T-Anschluß 42 austreten kann.
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_ Q —
An dem anderen Ende des Durchganges 44 ist ein Vorratsbehälter 64 an dem T-Anschluß 42 befestigt. De* Vorratsbehälter 64 besitzt ein hohles Rohr 65» das in den T-Anschluß 42 eingeschraubt ist und er hat einen zylindrischen Vorratsraum 66, der an seinem inneren Ende durch einen Durchgang 67 an das Innere des T-Anschlusses 42 angeschlossen ist. In dem Vorratsraum 66 befindet sich ein in axialer Richtung verschiebbarer Kolben 68. Der Kolben 68 wird in axialer Richtung durch eine Druckfeder 69 zu der inneren Stirnwand 71 des Vorratsraumes 66 hin gedruckt. Durch eine Gewindeverbindung 73 ist auf dem äußeren Ende des Rohres 65 eine Kappe 72 befestigt und sie bildet eine ringförmige äußere Stirnwand 74 für den Vorratsraum 66. Das äußere Ende der Druckfeder 69 liegt ' gegen die Stirnwand 74- an. Eine mit dem Kolben 68 starr verbundene Kolbenstange 75 ist in einer zentrischen Bohrung 76 in der Kappe 72 verschiebbar und sie steht aus der Kappe 72 nach außen vor. Vorzugsweise ist die Kolbenstange 75 mit einer Skala 77 versehen, die mit einem Zeiger 78 auf der Kappe zur Anzeige des Volumens des in dem Vorratsraum 66 befindlichen Materials zusammenarbeitet. Radial angeordnete Entlüftungen 79 befinden sich in der Wand des Rohres 65 zum Entlüften und zum Abbau eines überschüssigen Schmiermittel- und Abdichtmitteldruckes in dem Vorratsraum 66.
Die Abdeckung 28 ist auch mit einer Ablaßöffnung 81 für die Kammer 34 versehen, die normalerweise durch ein Nadelventil 82 verschlossen ist. Das Nadelventil 82 hat ein hohles Gehäuse 83 mit einem inneren Ventilsitz 84 für die Spitze eines drehbaren Ventilelementes 85, das bei in das Gehäuse 83 eingeschraubt ist. Das Ablaßventil ist in dem geschlossenen Zustand dargestellt und das Ventilelement kann zum Abheben von dem Ventilsitz gedreht werden
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und es läßt dann das Material aus der Kammer 34- durch einen Auslaß 87 austreten.
Im Betrieb wird eine Fettschmierpresse, die mit dem Schmiermittel und dem Abdichtmaterial gefüllt ist, ah dem Kopf 49 angebracht,und das Material wird unter Druck durch den Einspritzanschluß 50 und das Rückschlagventil 56 gedrückt. Dieses Material tritt in den T-Anschluß 42 ein, aus dem es normalerweise zuerst in die Kammer 34-nach oben steigt. Wenn die Kammer 34 gefüllt ist, beginnt das Material in den Vorratsraum 66 einzutreten, und der Druck des Materials verschiebt den Kolben 68 in Pig.2 nach links»und ein Materialvorrät sammelt sich in dem Vorratsraum 66. Dieser Vorgang findet so lange statt, bis die Kammer 34 und der Vorratsraum 66 sowie die stromabwärts von dem Rückschlagventil gelegenen Durchgänge gefüllt sind, wonach die Schmiermittelpresse abgenommen wird. Ein Vorstehen der Kolbenstange zeigt diesen Zustand an, und die Skala 77 kann entsprechend dem Volumen des Vorratsraumes 66 geeicht werden.
Nun ist das Schmiermittel und das Abdichtmaterial · auf der Innenseite des Rückschlagventils 56 dem dauernden Druck ausgesetzt, der durch die auf den Kolben 68 drückende Feder ausgeübt wird. Sollte irgend etwas von dem Material aus der Kammer 34- austreten, so wird dieses automatisch aus dem Vorratsbehälter ersetzt. Der Druck in der Kammer 34 sollte zur Erzielung des vorgenannten Zweckes groß genug sein, jedoch nicht so hoch, daß er eine unerwünschte Druckkraft auf das Küken in axialer Richtung ausübt. Das Rückschlagventil 56 verhindert es, daß das Material wieder in die Einspritzvorrichtung zurückströmt.
Die vorgenannte Anordnung stellt sicher, daß die Kammer mit dem Abdichtmaterial gefüllt bleibt, selbst wenn der
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Hahn einer wesentlichen Ausdehnung durch eine hohe Temperatur in der geschlossenen und offenen Stellung im Betrieb unterliegt.Der Druck des Abdichtmatriais ist nicht hoch genug, um eine für das Lösen des Kükens erforderliche axiale Verschiebung des Kükens 17 zu behindern.
Das durch eine axiale Bewegung des Kükens verdrängte Abdichtmaterial wird lediglich in den Vorratsbehälter zurückfließen und, nachdem die Axialkraft weggefallen ist, sorgt der Kolbendruck in dem Vorratsbehälter dafür, das Material wieder zurück in die Kammer zu drücken.
Während an der Einspritzvorrichtung 45 ein Anschluß, wie er für eine Fettschmierpresse üblich ist, beschrieben ist, liegt es auch im Rahmen der Erfindung, eine Einspritzvorrichtung von der Art vorzusehen, bei der einzelne Schmiermittelstäbe eingesetzt und unter Druck gesetzt werden, beispielsweise wie sie zur Bildung von Schmiermittelvorräten in geschmierten Absperrhähnen verwendet werden. Beispielsweise ist eine derartige Einspritzvorrichtung für einen Schmiermittelstab in der US-Patentschrift 2 658 713 beschrieben.
Vorzugsweise ist der Druck des Abdichtmaterials in der Kammer 34 etwa dem Druck gleich, den das fließfähige Medium in der den Absperrhahn enthaltenden Leitung hat. Das bedeutet, daß das Abdichtmaterial um die ganze untere Kante des ringförmigen Lagerraums von Filmdicke zwischen dem größeren unteren Ende des Kükens und der Gehäusebohrung eine Druckbarriere aufbaut, so daß durch diesen ringförmigen Raum sich weder ein Strom des in der Leitung befindlichen fließfähigen Mediums noch ein Durchgang für das Abdichtmaterial ergibt. Es ist möglich, in einer Weiterbildung den Druck des Abdichtmaterials als eine
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Funktion des Leitungsdruckes aufzubauen und aufrechtzuerhalten, indem eine Druckübertragungsleitung von der Rohrleitung in den Federraum auf der Rückseite des Kolbens 68 in dem Vorratsraum 66 geführt wird. Auf diese Weise erzeugt der Leitungsdruck den Druck des Abdichtmaterials und hält diesen aufrecht.
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Claims (3)

  1. 7324790
    Patentansprüche
    Absperrhahn mit einem Hahngehäuse, das einen von einer sich verjüngenden Bohrung geschnittenen Durch gang aufweist, und mit einem eine Durchgangsöffnung aufweisenden Kegelküken, das für eine Bewegung zwischen einer offenen Hahnstellung, in der die Durchgangsöffnung mit dem Durchgang des Hahngehäuses fluchtet, und einer geschlossenen Hahnstellung, in der das Küken den Strom des fließfähigen Mediums durch den Durchgang des Hahngehäuses absperrt, dreh bar angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Küken (17) an seinem kleineren Ende einen in einer Gehäuseöffnung (21) drehbar gelagerten, einstückig ausgebildeten Zapfen (19) und in der Gehäusebohrung einen drehelastischen Wandabschnitt hat.
  2. 2. Absperrhahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Küken (17) einstückig aus einer Stahllegierung hergestellt ist.
    3· Absperrhahn nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Kammer (34) in dem Hahngehäuse (11) an dem größeren Ende des Kükens (17) und durch eine Menge eines fließfähigen Abdichtmaterials, daß in der Kammer (34) während des Betriebes des Absperrhahns unter Druck gehalten ist.
    4. Ungeschmierter Absperrhahn mit einem Hahngehäuse, das einen von einer sich verjüngenden Bohrung geschnittenen Durchgang aufweist, und mit einem eine:-Durchgangsöffnung aufweisenden Kegelküken, das für eine Bewegung zwischen einer offenen Hahnstellung, in der die Durchgangsöffnung
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    mit dem Durchgang des Hahngehäuses fluchtet, und einer geschlossenen Hahnstellung, in der das Küken den Strom des fließfähigen Mediums durch den Durchgang des Hahngehäuses absperrt, drehbar angebracht ist, wobei das Küken,und die Hahngehäusebohrung an dem größeren Ende des Kükens vollständig,um wenigstens einen ringförmigen Raum von Filmdicke übereinstimmende durchgehende glatte Umfangsflächen haben, die in radialer Richtung bei der Drehung des Kükens in Berührung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß das Küken (17) bxi seinem kleineren Ende einen einstückig ausgebildeten Zapfen (19) hat, der sich verschiebbar und drehbar durch eine Gehäuseöffnung (21) erstreckt, daß zwischen dem größeren Ende des Kükens (17) und dem Hahngehäuse (11) für eine axiale Verschiebemöglichkeit des Kükens (17) in cL©*1 Hahngehäusebohrung (14) eine Kammer (34) ausgebildet ist, daß Mittel zum Einleiten eines fließfähigen Abdichtmaterials unter Druck für ein Ausfüllen der Kammer (34) vorhanden sind, daß das Material in der Kammer (34) den Zugang in und aus der Kammer (54) durch den ringförmigen Raum von Filmdicke um das gesamte größere Ende des Kükens (17) absperrt und daß Mittel (64,68,69) zum automatischen Unterdruckhalten des Materials und zum Ergänzen von während-des Betriebes des Absperrhahns verlorenem Material aus der Kammer (34) vorhanden sind.
    5· Absperrhahn nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Feder (35) in der Kammer (34) zum Gewichtsausgleich des Kükens (17)·
    6. Absperrhahn nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum automatischen Unterdruckhalten des
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    Materials und zum Ergänzen von während des Betriebes des Absperrhahns verlorenem Material aus der Kammer (34) einen Vorratsbehälter (64) für fließfähiges Abdichtmaterial und Schmiermittel haben, der durch einen dauernd offenen Durchgang (67,44,43,38) mit der Kammer (32O verbunden ist.
    7. Absperrhahn nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (4-5) zum Einspritzen von Abdichtmaterial in den Vorratsbehälter (64).
    8. Absperrhahn nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Vorratsbehälter (64) eine Vorrichtung (68, 69) zum dauernden Drücken eines Materialstromes durch den Durchgang (67»44,43,38) zu der Kammer (34) enthalten ist.
    9. Absperrhahn nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Abdeckung (28) auf dem Hahngehäuse (11),am größeren Ende der Hahngehäusebohrung (14) zum Verschluß der Kammer (34), durch eine Durchgangsöffnung (38) in der Abdeckung (28), durch die das Abdichtmaterial in die Kammer (34) eingeleitet werden kann, durch einen an der Durchgangsöffnung (38) befestigten Anschluß (42), durch eine Vorrichtung (45) zum Einspritzen von Abdichtmaterial durch den Anschluß (42) in die Kammer (34) und durch eine Vorrichtung zum Aufrechterhalten des Abdichtmaterialdruckes, die einen mit der Kammer (34) verbundenen Vorratsbehälter (64) hat, der zur Aufnahme des durch den Anschluß (42) eingespritzten Materials und "zur Aufbewahrung dieses Materials unter Druck angeschlossen ist.
    10. Absperrhahn nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
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    daß die Vorrichtung zum kontinuierlichen Drücken eines Materialstromes zu der Kammer (34·) hin einen federbelasteten Kolben (68) in dem Vorratsbehälter (64) hat, der durch das Einspritzen des Abdichtmaterials in den Vorratsbehälter (64) gespannt wird.
    11. Absperrhahn nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdichtmaterial bei dem oder über dem Druck gehalten wird, der in der Leitung herrscht, in die der Absperrhahn eingebaut ist»
  3. 3 0 9 8 4 9 / Π#36
DE2324790A 1972-05-26 1973-05-16 Absperrhahn Pending DE2324790A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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ID=22976149

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DE2324790A Pending DE2324790A1 (de) 1972-05-26 1973-05-16 Absperrhahn

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