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DE1143867B - Bistabile Schaltung mit einem Ferreedrelais mit Umschaltekontakt - Google Patents

Bistabile Schaltung mit einem Ferreedrelais mit Umschaltekontakt

Info

Publication number
DE1143867B
DE1143867B DED37428A DED0037428A DE1143867B DE 1143867 B DE1143867 B DE 1143867B DE D37428 A DED37428 A DE D37428A DE D0037428 A DED0037428 A DE D0037428A DE 1143867 B DE1143867 B DE 1143867B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ferreed
relay
contact
bistable circuit
circuit according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED37428A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Vieweger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Telekom AG
Original Assignee
Deutsche Telekom AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Telekom AG filed Critical Deutsche Telekom AG
Priority to DED37428A priority Critical patent/DE1143867B/de
Publication of DE1143867B publication Critical patent/DE1143867B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/08Indicating faults in circuits or apparatus
    • H04M3/12Marking faulty circuits "busy"; Enabling equipment to disengage itself from faulty circuits ; Using redundant circuits; Response of a circuit, apparatus or system to an error
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H47/00Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Bistabile Schaltung mit einem Ferreedrelais mit Umschaltekontakt In elektronischen Schalt-, Steuer- und Regelanlagen (z. B. Nachrichtentechnik, Fernsprechvermittlungstechnik) tritt vielfach die Forderung auf, digitale Speicher (Flip-Flop-Stufen) zu verwenden. Solche Schaltungen sind bisher in verschiedenen Ausführungen unter Zuhilfenahme von .z. B. Röhren, Transistoren, Schaltkernen usw. bekannt. Ebenso ist es auch bekannt, für Flip-Flop-Schaltungen polarisierte Relais zu verwenden. Diese haben den Vorteil, daß zur Aufrechterhaltung eines der beiden Schaltzustände keine elektrische Energie erforderlich ist und daß, ohne den Schaltzustand zu ändern, dieser für irgendwelche Steuer- und Prüfzwecke zur Verfügung steht. Dafür haben sie als Nachteile die langsame Umschaltzeit und die relativ hohen. Kosten.
  • Eindeutige Schaltverhältnisse und erheblich kürzere Schaltzeiten erbringt dagegen eine Steueranordnung für Schutzrohrkontakte, bei der die Steuerung durch Verlagerungdes betätigenden Magnetflusses von einem durch zwei zu beiden Seiten des Kontaktankerpaares angeordnete Dauermagneten gebildeten Flußweg-zu einem über das Kontaktankerpaar verlaufenden Flußweg oder umgekehrt erfolgt. Diese in der angelsächsischen Literatur auch mit Ferreed Kontakt bezeichnete Anordnung kommt mit einer geringen Ansprecherregung aus.
  • Beim Ferreed-Kontakt ordnet man z. B. einen in der Mitte durchgesägten Ferrit-Ringkern, wie er aus der Speichertechnik bekannt ist, oder auch zwei langgestreckte Kerne, je zur Hälfte auf beiden Seiten eines Schutzrohrkontaktes an. Jede Ringkernhälfte trägt eine Wicklung. Ist nur eine -der Wicklungen erregt oder sind beide Wicklungen gleichsinnig erregt, so werden beide Ferrit-Kernhälften in der gleichen Richtung magnetisiert. Der Magnetfluß schließt sich über die beiden Ringkernhälften. Ein Fluß über den zwischen beiden Ringkernhälften.liegenden Arbeitsluftspalt des Kontaktanke:rpaares kommt nicht zustande. Wird dagegen durch einen entsprechenden Steuerstrom in einer oder beiden Wicklungen erreicht, da.ß die Ringkernhälften an ihren sich gegenüberliegenden Enden eine gleiche Polarität aufweisen, so verlagert sich der Fluß zu dem Kontaktankerpaar und schließt sich über den Arbeitsluftspalt mit der Wirkung, daß der Schutzrohrkontakt geschlossen wird (ETZ, A, 1960, H. 25, S. 884, Fig. 9).
  • Neuere Untersuchungen zeigen, daß es genügt, den Magnetisierungszustand des einen Dauermagneten um einen bestimmten Betrag zu ändern, um eine Flußverlagerung zum Kontaktankerpaar zu bewirken. Eine Ummagnetisierung ist also nicht in jedem Fall erforderlich. Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachsteile eines polarisierten Relais durch Verwendung eines solchen Ferrreed-Relais zu vermeiden.
  • Die Erfindung betrifft eine bisstabile Schaltung mit einem Ferreed-Relais mit Umschaltekontakt und ist dadurch gekennzeichnet, daß in jeder der beiden möglichen Magnetisierungszustände des Ferreed-Relais der Ladungszustand eines in Reihe mit dessen Erregerwicklung liegenden Kondensators, der über einen Begrenzungswiderstand am jeweiligen Eingangspotential liegt, nach Schließen eines die Beläge des Kondensators über die Erregerwicklung kurzschließenden Schalters den neuen Magnetisierungszustand des Ferreed-Relais bestimmt.
  • Nach einer zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung wird der den Entladestromkreis schließende Schalter durch den Kontaktanker eines Schutzgasrelais gebildet, dessen Wicklung von einem Steuerimpuls durchflossen ist.
  • Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform wird der den Entladestromkreis schließende Schalter durch die Emitter-Kollektor-Strecke eines Schalttransistors, dessen Emitter-Basis-Strecke von einem Steuerimpuls durchflossen ist, gebildet.
  • Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung ist das Ferreed-Relais mit Umschaltekontakt durch die Zusammenschaltung zweier Ferreed-Relals mit einfachen Kontakten ersetzt, von denen bei gleichem Magnetisierungszustand jeweils ein Kontakt geschlossen und der andere geöffnet ist und deren zugehörige Wicklungen in Serie geschaltet sind. Bei einer solchen Ausführungsform ist zur Vermeidung eines Kurzschlusses der Speisespannung bei einer möglichen überlappung der Umschaltevorgänge eine mittenangezapfte Strombegrenzungsdrossel zwischen die beiden Kontakte und den gemeinsamen Anschluß gelegt.
  • Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung können mehrere bistabile Schaltungen zu einem binären Zähler .hintereinandergeschahet werden.
  • Im folgenden wird an Hand von 4 schematischen Darstellungen die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung näher erläutert.
  • Bild 1 zeigt eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung; Bild 2 zeigt ihren Spannungsverlauf; Bild 3 zeigt eine andere Ausführung des Ferreed Relais und Bild 4 eine schaltungsmäßige Vervollkommnung der Schaltung nach Bild 3.
  • In Bild 1 stellt das mit 1 bezeichnete Rechteck ein Ferreed-Umschalterelais dar. Liegt der Umschaltekontakt 6 in der gezeichneten oberen Stellung und ist der Eingang 18 z. B. mit der 0-Volt-Klemme verbunden, so wird der Kondensator 3 über den Widerstand 16 auf eine Spannung 2U Volt aufgeladen, dergestalt, daß der rechte Belag gegenület dem linken Belag ein positives Potential besitzt. Wird nun beispielsweise das als Rechteck 2 gezeichnete elektromagnetische Schutzkontaktrelais durch einen Impuls entsprechender Länge erregt, so schließt der Kontakt 4, und der Kondensator 3 kann sich über die Erregerwicklung 5 und das Ferreed-Relais 1 entladen. Durch den durch die Erregerwicklung 5 fließenden Entladestrom wird das Ferreed-Relais 1' in die untere Lage umgeschaltet. Da inzwischen das Relais 2 abgefallen ist, hat der Kontakt 4 sich schon vorher geöffnet. Der Kontakt 4 kann hierbei durch einen Schalttransistor ersetzt werden.
  • Wird nun anschließend dem Eingang 18 eine Spannung 2 U zugeführt, so wird der Kondensator 3 wieder auf eine Spannung 2 U Volt aufgeladen. Jedoch ist jetzt die Polarität der Belege entgegengesetzt zu dem oben beschriebenen Fall, da der Umschaltekontakt 6 bei Beginn dieses Vorganges in der unteren Stellung lag. Wird anschließend die Wicklung 7 des Relais 2 mit einem Steuerimpuls 8 erregt, so schließt erneut der Kontakt 4, und der Kondensator entlädt sich wieder über die Spule 5 des Ferreed-Relais 1. Wegen der entgegengesetzten Ladung des Kondensators 3 fließt der Strom durch die Spule 5 in umgekehrter Richtung: Dies hat zur Folge, daß der magnetische Ursprungszustand wiederhergestellt wird. Diese Änderung des magnetischen Zustandes hat zur Folge, daß der Kontakt wieder in die obere Lage umschlägt. Hiermit ist gezeigt; daß je nachdem, welches Potential der Eingang erhält, das Ferreed-Relais 1 von einem in den anderen bistabilen Zustand umgeschaltet werden kann.
  • Wird nun weiterhin beispielsweise der in Bild 1 gezeichnete Zustand zugrunde gelegt, so hat von dem letzten Umschalten der Eingang 18 an -f-2 U Volt gelegen, und der Kontakt ist nach Anlegen eines Steuerimpulses 8 in die gezeichnete obere Schaltstellung umgeschlagen. Jetzt sei angenommen, daß der Eingang 18 auch weiterhin mit der Spannung 2 U verbunden bleibt.
  • Dies hat zur Folge; daß sich der Kondensator 3 über den Widerstand 16 entlädt; da beide mittelbar an derselben Spannung 2 U liegen. Ein Steuerimpuls 8, der das Relais 2 zum Ansprechen bringt und mithin das Schließen des Kontaktes 4 bewirkt, bewirkt keine Änderung des Zustandes des Ferreed-Relais 1, da der Kondensator 3 entladen ist. Das entsprechende gilt, wenn die Anordnung (Eingang 18 auf 0 Volt) bei einem ersten Steuerimpuls 8 den Umschaltekontakt 6 in die untere Lage umgeschaltet hat und bei unverändertem Eingang ein weiterer Steuerimpuls 8 das Relais 2 erregt. Diese Schaltung besitzt also dieselben Arbeitsbedingungen wie eine der bekannten bistabilen Speicherstufen, d. h., sie wird abhängig von der am Eingang 18 stehenden Information (2 U oder 0) bei Eintreffen des Taktimpulses 8 umgeschaltet oder bleibt in ihrer vorherigen Stellung.
  • Führt man dem Eingang 18 dagegen eine feste Spannung von U Volt zu, also gibt man keine wechselnde Information auf den Eingang, so wird der Kondensator 3 auf eine Spannung U mit abwechselnd umgekehrten Potential aufgeladen. Die Schaltung arbeitet dann als binäre Untersetzer- bzw. Teilerstufe. Für die Steuerimpuls.reihe 8 (Bild 2) erhält man den Spannungsverlauf 10.
  • Gleichgültig, ob der zuerst oder an zweiter Stelle beschriebene Funktionsverlauf zugrunde liegt, können durch Zwischenschaltung entsprechender logischer Verknüpfungen, (beispielsweise Und-oder-Tore) vollständige logische Programme gleich welcher Art aufgebaut werden.
  • Für das einwandfreie Arbeiten der Schaltung ist nur zu berücksichtigen, daß der Ladestrom des Kondensators 3 klein gegen den Entladestrom ist, da beide Ströme über die Spule 5 des_Ferreed-Relais 1 fließen, und verhindert werden muß, daß der Ladestrom eine bleibende Veränderung des magnetischen Zustandes und damit des Schaltzustandes des Ferreed-Relais 1 bewirkt.
  • Soll aus besonderen Gründen kein Ferreed-Relais mit Umschaltekontakten 1 im Bild verwendet werden, so kann dieses nach Bild 3 durch zwei Ferreed Relais 1 u mit je einem Arbeitskontakt ersetzt werden. Diese beiden Relais sind so geschaltet, daß dann, wenn der eine Kontakt geschlossen, der andere geöffnet ist. Bei dieser Schaltung könne. unter Umständen kurzzeitig beide schließen. Um dabei einen Kurzschluß der Speisespannung zu vermeiden, ist es erforderlich, an den Punkten 11, 12 und 13 (Bild 3 und 4) eine Strombegrenzungsdrossel einzuschalten.
  • Die obergenannten bistabilen Schaltungen lassen sich ohne weiteres zu einem binären Zähler hintereinanderschalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Bistabile Schaltung mit einem Ferreed-Relais mit Umschaltekontakt, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder der beiden möglichen Magnetisierungszustände des Ferreed-Relais (1) der Ladungszustand eines .in Reihe mit dessen Erregerwicklung (5) liegenden Kondensators (3), der über einen Begrenzungswiderstand (16) am jeweiligen Eingangspotential (18) liegt, nach Schließen eines die Beläge des Kondensators (3) über die Erregerwicklung (5) kurzschließenden Schalters (4) den neuen Magnetisierungszustand des Ferreed-Relais bestimmt (Bild 1). z. Bistabile Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Entladestromkreis schließende Schalter durch den Kontaktanker eines Schutzgasrelais (2) gebildet wird, dessen Wicklung (7) von einem Steuerimpuls durchflossen ist (Bild 1). 3. Bistabile Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Entladestromkreis schließende Schalter durch die Emitter-Kollektor-Strecke eines Schalttransistors gebildet wird, dessen Emitter-Basis-Strecke von einem Steuerimpuls durchflossen ist. 4. Bistabile Schaltung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Ferreed-Relais mit Umschaltekontakt durch die Zusammenschaltung zweier Ferreed-Relais mit einfachen Kontakten ersetzt ist, von denen bei gleichem Magnetisierungszustand jeweils ein Kontakt geschlossen und der andere geöffnet ist und deren zugehörige Wicklungen (5a, 5b) in Serie geschaltet sind (Bild 3). 5. Bistabile Schaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung eines Kurzschlusses der Speisespannung bei einer möglichen überlappung der Umschaltevorgänge eine mittenangezapfte Strombegrenzungsdrossel zwischen die beiden Kontakte und ihren gemeinsamen Anschluß gelegt ist (Bild 4). 6. Bistabile Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere bistabile Schaltungen zu einem binären Zähler hintereinandergeschaltet werden.
DED37428A 1961-11-10 1961-11-10 Bistabile Schaltung mit einem Ferreedrelais mit Umschaltekontakt Pending DE1143867B (de)

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DED37428A DE1143867B (de) 1961-11-10 1961-11-10 Bistabile Schaltung mit einem Ferreedrelais mit Umschaltekontakt

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DED37428A DE1143867B (de) 1961-11-10 1961-11-10 Bistabile Schaltung mit einem Ferreedrelais mit Umschaltekontakt

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Publication Number Publication Date
DE1143867B true DE1143867B (de) 1963-02-21

Family

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DE (1) DE1143867B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1255146B (de) * 1964-07-03 1967-11-30 Standard Elektrik Lorenz Ag Zaehl- und/oder Waehl-Relaiskette aus Relais mit bistabilem Magnetglied

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1255146B (de) * 1964-07-03 1967-11-30 Standard Elektrik Lorenz Ag Zaehl- und/oder Waehl-Relaiskette aus Relais mit bistabilem Magnetglied

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