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DE1218372B - Vorrichtung zum Verbinden mehrerer Lagen von hauptsaechlich aus synthetischen Faeden bestehenden Geweben eines Hemdkragens - Google Patents

Vorrichtung zum Verbinden mehrerer Lagen von hauptsaechlich aus synthetischen Faeden bestehenden Geweben eines Hemdkragens

Info

Publication number
DE1218372B
DE1218372B DES67667A DES0067667A DE1218372B DE 1218372 B DE1218372 B DE 1218372B DE S67667 A DES67667 A DE S67667A DE S0067667 A DES0067667 A DE S0067667A DE 1218372 B DE1218372 B DE 1218372B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
collar
fabrics
several layers
fabric
synthetic threads
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES67667A
Other languages
English (en)
Inventor
M Jean Claude Chezaud
M Jean Miriot
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rhodiaceta SA
Original Assignee
Rhodiaceta SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rhodiaceta SA filed Critical Rhodiaceta SA
Publication of DE1218372B publication Critical patent/DE1218372B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D27/00Details of garments or of their making
    • A41D27/24Hems; Seams
    • A41D27/245Hems; Seams made by welding or gluing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND·
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
A41h
Deutsche Kl.: 3d-33/00
Nummer: 1218 372
Aktenzeichen: S 67667 VII a/3 d
Anmeldetag: 21. März 1960
Auslegetag: 8. Juni 1966
Bekleidungsgegenstände aus mehrlagigen Geweben Stellen an die Herstellung vor allem die Anforderung, daß sich die einzelnen Gewebelagen nicht gegeneinander verziehen dürfen, da sie sonst unansehnlich werden. Solche störenden Erscheinungen treten besonders dann auf, wenn ein mehrlagiger Stoff gefalzt oder gefaltet werden muß, wie dies bei Hemdkragen der Fall ist. Hierbei erfahren die einzelnen Lagen eine unterschiedliche, bei der oberen Gewebelage besonders starke Spannung.
Verwendet man zur Herstellung solcher mehrlagiger Textilien Gewebe aus Naturfasern wie beispielsweise Baumwolle, kann man durch das nach jeder Wäsche notwendige Bügeln diese Spannungen ausgleichen. Man erhält so z. B. ein glattes Aussehen eines Hemdkragens. Bei mehrlagigen Bekleidungsstücken aus Geweben, die ausschließlich oder vorwiegend synthetische Fäden oder Fasern enthalten, ist ein Bügeln nach der Wäsche meistens unerwünscht, zum mindesten aber unnötig.
Will man in diesem Fall ein Verziehen vermeiden, kann man beispielsweise die obere Stofflage etwas größer schneiden als die anderen Lagen. Muß man jedoch z. B. den Hemdkragen, der in seinem oberen Teil gefalzt ist, an einen Bund annähen, ist es sehr schwierig, die Einlagen zwischen den Lagen aus Hemdenstoff gleichmäßig einzufügen, die beide aus dem gleichen Stoff bestehen.
Gewebe aus synthetischen Fäden miteinander oder mit Einlagestoffen aus Naturfasern oder regenerierten Fasern dadurch zu verbinden, daß man die einzelnen Stofflagen an einzelnen Punkten oder längs einer längeren Strecke zusammenschmilzt, ist bekannt. Eine solche Verbindung verhindert jedoch beim Weiterverarbeiten nicht, daß sich die Stoffe und die Einlagen leicht gegeneinander verschieben. Man mußte bisher die oben geschilderten Vorsichtsmaßnahmen stets beachten. Insbesondere war es nicht möglich, mit Einlagen versehene Hemdkragen an den Hemdbund zu nähen, ohne zu versuchen, einen Ausgleich zwischen den beiden verschieden groß geschnittenen äußeren Stofflagen des Kragens vorzunehmen. Diese Nachteile beseitigt die Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung.
Es sind außerdem Verfahren und Vorrichtungen bekannt, durch die Gewebe gefaltet werden sollen. So wurde schon vorgeschlagen, Gewebe mit filmbildenden Substanzen zu versehen und das Falten und Pressen der so behandelten Gewebebahn zwischen zwei miteinander durch Gelenke verbundenen Platten mit oder ohne Hitzeanwendung vorzunehmen. Ein anderes Verfahren schlägt die Verwendung von Vorrichtung zum Verbinden mehrerer Lagen von hauptsächlich aus synthetischen Fäden
bestehenden Geweben eines Hemdkragens
Anmelder:
Societe »Rhodiaceta«, Paris
Vertreter:
Dr. K. Fettweis und Dr. T. Huber-Simons,
Rechtsanwälte,
Freiburg (Breisgau), Schreiberstr. 10
Als Erfinder benannt:
M. Jean Claude Chezaud,
St.-Rambert L'Ile Barbe,
M. Jean Miriot, Lyon (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 23. März 1959 (790 106)
zwei keilartigen, aufeinander zubeweglichen Stempeln zur Herstellung von Falten vor, wobei der eine Stempel als Haltestempel den auf einer Grundplatte aufliegenden Stoffteil festhält, während ein gleichfalls auf der Grundplatte aufgesetzter Faltstempel dem Stoff dadurch einen scharfen Knick erteilt, daß er unter Mitnahme des Stoffendes so an den Haltekeil herangebracht wird, daß die zwischen den beiden Keilen liegenden Gewebeteile aneinandergepreßt werden. Auch bei diesem Verfahren ist eine Erhitzung des Gewebes durch Anheizen der Grundplatte möglich. Schließlich ist noch eine Umbugmaschine bekannt, bei der ein vertikal bewegbarer Kopf das auf einer Grundplätte liegende Gewebe preßt. Das zu bearbeitende Gewebe wird durch Greifer auf die Platte gelegt und kann durch diese auch entfernt werden.
Bei all diesen Vorrichtungen wird das Gewebe ausschließlich gefaltet und die Faltung, wird fixiert. Es ist jedoch nicht ohne weiteres möglich, in einem Arbeitsgang mehrlagige Stoffe oder Stofflagen mit besonderen Einlagen so miteinander zu verbinden, daß sich die einzelnen Gewebelagen nicht mehr gegeneinander verschieben. Die bisher bekannten Vorrichtungen gestatten es nicht, mühelos und im industriellen Umfang Hemdkragen herzustellen, bei denen die einzelnen Lagen so miteinander verbunden
609 578/1
werden, daß die vorgeformten Kragen ohne Schwierigkeiten und ohne Zwischenfälle an den Bund des Hemdes angenäht werden können.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Verbinden mehrerer Lagen von hauptsächlich aus synthetischen Fäden bestehenden Geweben eines Hemdkragens, bei der im Bereich einer mit einem verstellbaren Steg versehenen Platte eine drehbare, in jeder Stellung anhaltbare und zangenartig wirkende Haltevorrichtung vorgesehen und von einer aus einem Glattstreicher und Fingern bestehenden Formgebungseinrichtung flankiert ist, zu der ein spitze Zähne aufweisender heizbarer Kamm hin- und herbeweglich angeordnet ist.
F i g. 1 stellt schematisch die Vorrichtung nach der Erfindung dar. Eine Platte 1 dient zum richtigen Einführen des Kragens in die Vorrichtung. Sie ist mit einem Steg 2 versehen, der als Führung und Widerlager dient, und der beweglich in Richtung der kleinen Achse der Platte 1 angebracht ist (durch den Doppelpfeil a-a' dargestellt). Der Kragenrand, an dem mit Hilfe eines aufheizbaren Kammes 6 geschweißt werden soll, liegt an diesem Steg, der gestattet, die Lage des Kragens entsprechend seiner Form und seiner Höhe zu regem. 3 und 3' stellen zwei Zangenbacken dar, die durch einen (auf der? Zeichnung nicht dargestellten) Fußhebel geöffnet und geschlossen werden; dazwischen wird der obere Rand des Kragens eingeführt. Die Zange ist um eine Achse x-x' beweglich. Ihre Drehung erfolgt mit Hilfe eines (nicht dargestellten) Handgriffes. Man läßt die Zange sich um einen Winkel von etwa 150 bis 160° drehen, um den Kragen in eine gefaltete, seiner Tragstellung entsprechende Lage zu bringen. Im Laufe dieser Drehung werden die verschiedenen Stofflagen durch eine aus einem Glattstreicher 4 und einer Fingerreihe 5 gebildete Formgebungseinrichtung zusammengehalten. Diese mit Springfedern versehenen Finger sind, voneinander unabhängig beweglich, auf der Achse y-y' angebracht. Dies gestattet das genaue Aufeinanderhalten der verschiedenen Stofflagen, obgleich deren Zahl je nach den Kragenteilen infolge von Nähten, zusätzlich in den Kragenspitzen verwendeten Einlagestoffen usw. wechseln kann.
Wenn der Kragen in die Vorrichtung eingelegt ist, wird mit Hilfe eines zweiten, nicht dargestellten Fußhebels der Kamm 6 in Betrieb gesetzt, dessen Verlauf der Kragenform entspricht, und dessen Zähne auf eine höhere Temperatur als der Schmelz- oder Erweichungspunkt des Kragenstoffes erwärmt sind. Dieser Kamm ist um die Achse z-z' schwenkbar und kommt in Berührung mit dem Kragen an den freien Stellen zwischen dem Glattstreicher 4 und den Fingern 5, wo er die Stofflagen durchsticht und eine Reihe von Punkten schweißt. Alsdann wird der Kamm gehoben, die Zange in die Ausgangslage gedreht und geöffnet, um den Kragen freizugeben. Dieser kann dann ohne besondere Vorkehrungen an den Bund genäht werden.
Die F i g. 2 a bis 2 h dienen zur Erläuterung dei Aufgabe der verschiedenen Vorrichtungsteile während des Schweißens des Kragens. In diesen Figuren haben die Bezugszeichen die gleiche Bedeutung wie in Fig. 1. Der zu behandelnde Kragen wird mit 1 ίο bezeichnet.
In F i g. 2 a ist die Zange geöffnet, um den Kragerj aufzunehmen.
In F i g. 2 b ist der Kragen 7 in der oben beschriebenen Stellung eingelegt worden und die Zangenbacken 3 und 3' haben sich über ihm geschlossen,
In F i g. 2 c hat die Zange 3 begonnen, sich zu drehen und den Kragen 7 mitgenommen, wobei'die verschiedenen Lagen durch den· Glattstreicher 4 zusammengedrückt werden.
20. In F i g. 2 d hat die Zange,-sich weitergedreht.
In Fig. 2e hat die Zange-3 ihre Schweißstellung erreicht, der von ihr mitgenommene Kragen 7 wird durch die Formgebungseinrichtung 4 festgehalten. ■
In F i g. 2 f senkt sich deroKamm 6 und durchstiehl as den Kragen 7. Dabei werdendie verschiedenen Lagen stellenweise zusammengeschweißt.
In F i g. 2 g nimmt der Kamm 6 seine normale Stellung wieder ein. Dabei dreht sich die Zange 3 leiehl bis in ihre Ausgangsstellung.
In F i g. 2 h ist die Zange 3 geöffnet und der Kragen 7 freigegeben. Der Vorrichtung kann man dann einen neuen Kragen zuführen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Verbinden mehrerer Lagen von hauptsächlich aus synthetischen Fäden bestehenden Geweben eines Hemdkragens, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich einer mit einem verstellbaren Steg (2) versehenen Platte (1) eine drehbare, in jeder Stellung anhaltbare und zangenartig wirkende Haltevorrichtung (3,3') vorgesehen und von einer aus einem Glattstreicher (4) und Fingern (5) bestehenden Formgebungseinrichtung flankiert ist, zu der ein spitze Zähne aufweisender heizbarer Kamm (6) hin- und herbeweglich angeordnet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 1018 295, 947 352, 834 834, 733 843;
    deutsche Auslegeschrift Nr. 1023 962;
    britische Patentschriften Nr. 767 660,584 317;
    USA.- Patentschriften Nr. 2 477 040, 2 359 086,
    1101989.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    609 578/1 5.66 © Bundesdruckerei Berlin
DES67667A 1959-03-23 1960-03-21 Vorrichtung zum Verbinden mehrerer Lagen von hauptsaechlich aus synthetischen Faeden bestehenden Geweben eines Hemdkragens Pending DE1218372B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1218372X 1959-03-23

Publications (1)

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DE1218372B true DE1218372B (de) 1966-06-08

Family

ID=9677217

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DES67667A Pending DE1218372B (de) 1959-03-23 1960-03-21 Vorrichtung zum Verbinden mehrerer Lagen von hauptsaechlich aus synthetischen Faeden bestehenden Geweben eines Hemdkragens

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DE (1) DE1218372B (de)

Citations (10)

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Patent Citations (10)

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