[go: up one dir, main page]

DE1217971B - Verfahren zur Herstellung von Hydroxy-aminodiarylalkanen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Hydroxy-aminodiarylalkanen

Info

Publication number
DE1217971B
DE1217971B DEF37328A DEF0037328A DE1217971B DE 1217971 B DE1217971 B DE 1217971B DE F37328 A DEF37328 A DE F37328A DE F0037328 A DEF0037328 A DE F0037328A DE 1217971 B DE1217971 B DE 1217971B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mol
hydroxy
mixture
aniline
yield
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF37328A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Heinrich Krimm
Dr Hermann Schnell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to BE633236D priority Critical patent/BE633236A/xx
Priority to NL292482D priority patent/NL292482A/xx
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DEF37328A priority patent/DE1217971B/de
Priority to DK208963AA priority patent/DK124606B/da
Priority to CH574463A priority patent/CH414671A/de
Priority to SE5703/63A priority patent/SE301986B/xx
Priority to AT436863A priority patent/AT241444B/de
Priority to FR938433A priority patent/FR1360650A/fr
Priority to GB27124/63A priority patent/GB989584A/en
Priority to US295203A priority patent/US3311660A/en
Publication of DE1217971B publication Critical patent/DE1217971B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B11/00Diaryl- or thriarylmethane dyes
    • C09B11/02Diaryl- or thriarylmethane dyes derived from diarylmethanes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/16Nitrogen-containing compounds
    • C08K5/17Amines; Quaternary ammonium compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B11/00Diaryl- or thriarylmethane dyes
    • C09B11/04Diaryl- or thriarylmethane dyes derived from triarylmethanes, i.e. central C-atom is substituted by amino, cyano, alkyl
    • C09B11/10Amino derivatives of triarylmethanes
    • C09B11/22Amino derivatives of triarylmethanes containing OH groups bound to an aryl nucleus and their ethers and esters

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
C 07c
Deutschem.: 12 q-32/10
Nummer: 1217 971
Aktenzeichen: F 37328IV b/12 q
Anmeldetag: 16. Juli 1962
Auslegetag: 2. Juni 1966
Es ist kein allgemein anwendbares Verfahren bekannt, nach dem auf einfache Weise Aminophenole, in denen Amino- und Hydroxylgruppen an zwei verschiedene, durch einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest verbundene aromatische Ringe gebunden sind, hergestellt werden können. Nur wenige spezielle Vertreter dieser Verbindungsklasse sind bisher nach umständlichen, vielstufigen Verfahren hergestellt worden, welche für eine Durchführung in technischem Maßstab nicht geeignet sind.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Verfahren zur Herstellung von Hydroxy-aminodiarylalkanen durch Anlagerung von Vinylphenolen an aromatische Amine. Dieses neue Verfahren ist im Vergleich zu den bekannten Verfahren ungewöhnlich einfach, da es sich um eine einstufige Additionsreaktion handelt, bei der die Ausgangsstoffe in Gegenwart saurer Katalysatoren bzw. von Salzen aromatischer Amine mit starken Säuren oder in Gegenwart alkalischer Katalysatoren auf höhere Temperatur erhitzt werden.
Als saure Katalysatoren können starkeMineralsäuren, Arylsulfonsäuren, Lewis-Säuren, aktivierte Bleich- oder Fullererden sowie Ionenaustauscher mit stark sauren Gruppen verwendet werden. Auch wasserfreie Salze starker Säuren mit aromatischen Aminen, vorzugsweise denjenigen, welche mit dem Vinylphenol umgesetzt werden sollen, sind geeignet.
Obwohl saure Katalysatoren für das erfindungsgemäße Verfahren im allgemeinen besonders geeignet sind, können doch in manchen Fällen auch alkalische Katalysatoren mit Vorteil angewendet werden.
Die Katalysatoren können sowohl in wasserfreier Form als auch, sofern möglich, in Form konzentrierter wäßriger Lösungen dem Reaktionsgemisch zugesetzt werden.
Die erforderliche Katalysatormenge ist abhängig von der Reaktionsfähigkeit der Komponenten, ins: besondere der aromatischen Amine. Sie kann durch einfache Versuche leicht ermittelt werden und beträgt im allgemeinen etwa 0,01 bis 1,0 Grammäquivalent je Mol Vinylphenol.
Die Vinylphenole, namentlich das besonders wertvolle p-Isopropenylphenol, sind z. B. durch katalytische Spaltung der entsprechenden Dihydroxydiarylalkane, insbesondere unter Verwendung alkalisch wirkender Stoffe als Spaltkatalysatoren, nach einem Vorschlag zugänglich.
An Stelle der Vinylphenole können auch deren oligomere Polymerisationsprodukte verwendet werden, z. B. die aus p-Isopropenylphenol gebildeten Dimeren oder Trimeren.
Verfahren zur Herstellung von
Hydroxy-aminodiarylalkanen
Anmelder:
Farbenfabriken Bayer Aktiengesellschaft,
Leverkusen
Als Erfinder benannt:
Dr. Heinrich Krimm, Krefeld-Bockum;
Dr. Hermann Schnell, Krefeld-Uerdingen
Die Mengenverhältnisse der Reaktionsteilnehmer zueinander sind so zu wählen, daß das aromatische Amin im Überschuß vorliegt. Im allgemeinen ist es zweckmäßig, je Mol Vinylphenol etwa 2 bis 5 Mol des aromatischen Amins zu verwenden.
ao Die Reaktionstemperaturen liegen zweckmäßig zwischen etwa 100 und etwa 25O0C, vorzugsweise zwischen etwa 150 und etwa 2000C.
Inerte Lösungsmittel, wie aromatische Kohlenwasserstoffe, Chlorkohlenwasserstoffe, Äther oder Alkohole, können gegebenenfalls mitverwendet werden. Die Verfahrensprodukte sind im allgemeinen gut kristallisiert, fallen deshalb in der Regel aus dem Reaktionsgemisch aus und können nach dem Neutralisieren auf einen pH-Wert von 6 bis 8 und Verdünnen mit einem geeigneten Lösungsmittel, wie Benzol, Toluol, Methylenchlorid oder Tetrachlorkohlenstoff, abfiltriert werden. In manchen Fällen kann man auch durch Destillieren aufarbeiten. Es . ist dann ratsam, die Lösungen der Verfahrensprodukte genau zu neutralisieren und salzfrei zu waschen, um Zersetzungen zu vermeiden.
Die Hydroxy-amino-diphenylalkane können als Antioxydantien, Stabilisatoren, Inhibitoren, ferner als Zwischenprodukte zur Herstellung von Farbstoffen und Kunststoffen dienen.
Beispiel!
Man erhitzt ein Gemisch von 134 g (1 Mol) p-Isopropenylphenol, 186 g (2 Mol) Anilin und 32,6 g (0,25 Mol) Anilinhydrochlorid unter Rühren und Überleiten von Stickstoff auf 170° C, worauf innerhalb weniger Minuten das Reaktionsprodukt auskristallisiert. Man zerkleinert das Reaktionsgut in der Reibschale oder im Mixgerät in Gegenwart von Methylenchlorid und Wasser und neutralisiert es mit Sodalösung bis zu einem pH-Wert von 7 bis 8. Die Kristalle werden abgesaugt und getrocknet. Ausbeute: 191 g.
609 577/447
3 · 4
F. 190 bis 1910C, nach Umkristallisieren aus Methanol 20 g konzentrierter Schwefelsäure unter Rühren und unter Stickstoff F. auf 191 bis 192°C. Aus der Me- Überleiten von Stickstoff 15 Minuten auf 1800C. thylenchloridlösung läßt sich nach Eindampfen und Das Reaktionsprodukt verdünnt man mit Methylen-Auskochen des Rückstandes mit Toluol noch eine chlorid und Wasser, bringt es mit Sodalösung auf geringe Menge des Reaktionsproduktes gewinnen. 5 einen pH-Wert von 8, dampft Lösungsmittel und Di-Gesamtausbeute 204g, entsprechend 90% der Theorie, methylanilin im Vakuum ab und kocht den Rück-Das 2,2-(4-Hydroxy-4'-amino-diphenyl)-propan löst stand (250 g) mit Cyclohexan aus. Man erhält 112 g sich in wäßrigen Lösungen von Säuren und starken 2,2-(4-Hydroxy-4'-dimethylamino-diphenyl)-propan Basen. vom F. 102 bis 1030C (aus Cyclohexan). Ausbeute B ei spiel.2 io 44% der Theorie.
Man erhitzt ein Gemisch von 134g (V2Mol) Beispiel 8
dimerem p-Isopropenylphenol, 280 g (3 Mol) Anilin
und 5 g Anilinsulfat 35 Minuten auf 1900C. Das Man erhitzt ein Gemisch von 134 g (V2MoI) Reaktionsprodukt wird wie im Beispiel 1 aufgearbeitet. 15 dimerisiertem p-Isopropenylphenol, 321 g (3 Mol) Man erhält 176 g 2,2-(4-Hydroxy-4'-amino-diphenyl)- o-Toluidin und 20 g konzentrierter Schwefelsäure propan vom F. 189 bis 1900C. Ausbeute 77,5% der unter Rühren und Überleiten von Stickstoff 15 Mi-Theorie, nuten auf 19O0C. Das Reaktionsprodukt wird nach Beispiel 3 Verdünnen mit Methylenchlorid und Wasser auf
20 einen pH-Wert von 8 eingestellt. Danach werden die
Man erhitzt ein Gemisch von 134 g (V2MoI) erhaltenen Kristalle des 2,2'-(4-Hydroxy-4'-amino-
dimerem p-Isopropenylphenol, 280 g (3 Mol) Anilin 3-methyl-diphenyl)-propans abgesaugt (172 g). F. 174
und 30 g aktivierter Bleicherde unter Rühren und bis 175° C. Die Mutterlauge wird eingeengt und das
Überleiten von Stickstoff 1J2 Stunde auf 1900C. überschüssige o-Toluidin im Vakuum abdestilliert.
Das Reaktionsprodukt wird mit 2,51 Methanol auf- 25 Der Rückstand wird sodann mit Toluol ausgekocht,
gekocht und filtriert. Aus der gekühlten Methanol- Man erhält, so weitere 40 g des Reaktionsproduktes,
lösung fallen 120 g Kristalle vom F. 188 bis 189°C so daß die Gesamtausbeute 212 g entsprechend
aus. Aus der Mutterlauge wird nach Abdestillieren 88 % der Theorie beträgt. Nach Umkristallisieren aus
von Lösungsmittel und überschüssigem Anilin ein Toluol—-Methanol (7:1). F. 177 bis 178 0C.
Rückstand von 110 g erhalten. Dieser wird mit Me- 30
thylenchlorid angerieben. Danach werden die er- B e i s ρ i e 1 9
haltenen Kristalle abgesaugt. Ausbeute 191 g, entsprechend 84% der Theorie. Man erhitzt ein Gemisch von 134 g (0,5MoI)
dimerem p-Isopropenylphenol, 383 g (3 Mol) o-Chlor-
Beispiel4 35 anilin und 20g konzentrierter Schwefelsäure unter
Rühren und Überleiten von Stickstoff 15 Minuten auf
Man erhitzt ein Gemisch von 134 g (V2MoI) 1900C. Das Reaktionsgemisch wird nach Verdünnen
dimerem p-Isopropenylphenol, 280 g (3 Mol) Anilin mit Methylenchlorid und Wasser auf einen pH-Wert
und 30 g sulfoniertem Polystyrol 15 Minuten auf von 7 gebracht. Die organische Schicht wird ein-
185 bis 1900C. Das Reaktionsprodukt wird wie im 40 geengt, das überschüssige o-Chloranilin im Vakuum
Beispiel 3 aufgearbeitet. Ausbeute 189 g, entsprechend abdestilliert und der Rückstand (244 g) aus Toluol
83,4% der Theorie. umkristallisiert. F. 139 bis 1400C. Ausbeute 170 g
„ . . , _ entsprechend 65% der Theorie.
Beispiel 5 r
Man erhitzt ein Gemisch von 134 g (V2 Mol) 45 Beispiel 10
dimerem p-Isopropenylphenol, 280 g (3 Mol) Anilin
und 7,1 g (0,05 Mol) Bortrifluoridätherat unter Rühren Man erhitzt ein Gemisch von 70 g (0,4 Mol) p-Cyclo-
und Überleiten von Stickstoff 20 Minuten auf 1800C. hexenylphenol, 112 g (1,2MoI) Anilin und 34 g
Das Reaktionsprodukt wird wie im Beispiel 1 aufge- p-Toluolsulfonsäure 15 Minuten auf 19O0C. Das
arbeitet. Ausbeute 181g, entsprechend 80% der 50 Reaktionsgemisch wird mit Methylenchlorid und
Theorie. Wasser verdünnt und auf einen pH-Wert von 8 ein-
Beispiel 6 gestellt. Danach werden die erhaltenen Kristalle vom
Reaktionsgemisch abgetrennt (Ausbeute 49 g). Man
Man erhitzt ein Gemisch von 134 g (1 Mol) p-Iso- engt die verbleibende Methylenchloridlösung ein und
propenylphenol, 214 g (2MoI) N-MethylaniMn und 55 destilliert das überschüssige Anilin im Vakuum ab.
36 g (0,25 Mol) N-Methylanilmhydrochlorid unter Der erhaltene Rückstand (50 g) wird mit Toluol
Rühren und Überleiten von Stickstoff 5 Minuten auf mehrmals ausgekocht. Aus der Toluollösung werden
19O0C. Das Reaktionsprodukt wird sodann mit noch 15 g des Reaktionsproduktes erhalten. F. 150
Wasser und Methylenchlorid verdünnt und mit Soda- bis 1520C, nach Umkristallisieren aus Toluol 160 bis
lösung auf einen pH-Wert von 8 gebracht. Man saugt 60 1610C. Die Ausbeute an l,l-(4-Hydroxy-4'-amino-
die Kristalle des 2,2-(4-Hydroxy-4'-methylamino-di- diphenyl)-cyclohexan beträgt insgesamt 64 g, ent-
phenyl)-propans ab und wäscht mit Methylenchlorid. sprechend 60% der Theorie.
Ausbeute 150 g, entsprechend 62,3 % der Theorie. . .
F. 136 bis 137°C. Beispiel 11
R . . , 65 Man erhitzt ein Gemisch von 67 g (0,25MoI)
Beispiel / dimerem p-Isopropenylphenol, 140 g (1,5 Mol) Anilin
Man erhitzt ein Gemisch von 134 g (1 Mol) p-Iso- und 2 g Natriumhydroxid 6 Stunden auf 1900C. Man
propenylphenol, 302 g (3 Mol) Dimethylaniün und löst das Reaktionsprodukt in Methylenchlorid, neu-
tralisiert mit verdünnter Essigsäure und wäscht mit Wasser aus. Nach Abdestillieren des Lösungsmittels und des nicht umgesetzten Anüins im Vakuum wird der Rückstand in Äther gelöst und mehrmals mit verdünnter Salzsäure ausgeschüttelt. Nach Neutralisieren der Salzsäure mit verdünnter Sodalösung fällt das 2,2-(4-Hydroxy-4'-amino-diphenyl)-propan aus. Ausbeute 10,2 g. F. 188 bis 189°C.
Beispiel 12
Man erhitzt ein Gemisch von 67 g (0,5 Mol) o-Isopropenylphenol, 93 g (1 Mol) Anilin und 71 g (0,5 Mol) Anilinsulfat 3 Stunden auf 180 bis 185°C. Das Reaktionsprodukt wird in Methylenchlorid gelöst und mit 2 η-Natronlauge neutralisiert. Nach Abdestillieren des Lösungsmittels und des nicht umgesetzten Anilins wird der Rückstand im Hochvakuum destilliert. Die bei 154 bis 160°C/0,05 Torr übergehende Fraktion (35 g) wird aus Cyclohexan—Toluol umkristallisiert. F. 112 bis 113 0C. Nach der Analyse und dem IR-Spektrum handelt es sich um 2,2-(2-Hydroxy-4'-aminodiphenyl)-propan.
Beispiel 13
Ein Gemisch von 40 g (0,3 Mol) p-Isopropenylphenol, 109 g (0,9 Mol) vic-m-Xylidin (2,6-Dimethylanilin) und 6 g konzentrierter Schwefelsäure wird unter Rühren V2 Stunde auf 1900C erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird mit Methylenchlorid und Wasser verdünnt und auf pH 8 gebracht. Die ausgefallenen Kristalle werden abgesaugt (60 g), die Mutterlauge wird eingeengt und der Rückstand destilliert. Bei 180°C/0,1 Torr gehen noch 15 g 2,2-(4-Hydroxy-3',5'-dimethyl-4'-amino-diphenyl)-propan über. F. 180 bis 1820C (aus Toluol). Ausbeute 75 g.
Beispiel 14
Ein Gemisch von 40 g (0,3 Mol) p-Isopropenylphenol, 64 g (0,45 Mol) ooNaphthylamin und 54 g (0,3 Mol) «-Naphthylaminhydrochlorid wird unter Rühren und Überleiten von Stickstoff 1 Stunde auf 200 ° C erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird in Methylenchlorid und Wasser gelöst, mit Sodalösung neutralisiert und die Lösungsmittelschicht eingedampft. Nach Abdestillieren des überschüssigen a-Naphthylamins geht bei 220 bis 230°C/0,1 Torr das 2,2-(4-Hydroxy-phenyl-4-aminonaphthyl-l)-propan über. Ausbeute 29 g.
Beispiel 15
Man erhitzt ein Gemisch von 13,4 g (0,1 Mol) m-Isopropenylphenol, 18,6 g (0,2MoI) Anilin und 2,6 g (0,02 Mol) Anilinhydrochlorid 5 Minuten lang auf 195° C. Nach dem Abkühlen verdünnt man das Reaktionsgemisch mit der 4fachen Menge Toluol und schüttelt zweimal mit insgesamt 200 ml 2 n-Natronlauge aus. Man neutralisiert die Natronlauge mit verdünnter Essigsäure und saugt die Kristalle des 2,2 - (3 - Hydroxy - 4' - amino - diphenyl) - propane ab. Schmelzpunkt 163 bis 1640C (aus Toluol). Ausbeute 16,5 g, entsprechend 73 % der Theorie. Die Verbindung löst sich sowohl in verdünnter Natronlauge als auch in verdünnter Salzsäure.

Claims (1)

  1. Patentanspruch;
    Verfahren zur Herstellung von Hydroxy-aminodiarylalkanen, dadurch gekennzeichnet, daß man aromatische Amine in Gegenwart von sauren Katalysatoren bzw. Salzen aromatischer Amine mit starken Säuren oder in Gegenwart alkalischer Katalysatoren bei höheren Temperaturen an Vinylphenole anlagert.
    609 577/447 5.66 © Bundesdruckerei Berlin
DEF37328A 1962-07-16 1962-07-16 Verfahren zur Herstellung von Hydroxy-aminodiarylalkanen Pending DE1217971B (de)

Priority Applications (10)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE633236D BE633236A (de) 1962-07-16
NL292482D NL292482A (de) 1962-07-16
DEF37328A DE1217971B (de) 1962-07-16 1962-07-16 Verfahren zur Herstellung von Hydroxy-aminodiarylalkanen
DK208963AA DK124606B (da) 1962-07-16 1963-05-02 Hydroxyphenyl-aminoaryl-methanderivater til anvendelse som antioxidanter, stabilisatorer og inhibitorer samt fremgangsmåde til fremstilling deraf.
CH574463A CH414671A (de) 1962-07-16 1963-05-07 Verfahren zum Herstellen von Methanen
SE5703/63A SE301986B (de) 1962-07-16 1963-05-22
AT436863A AT241444B (de) 1962-07-16 1963-05-30 Verfahren zur Herstellung von neuen Hydroxyaryl-aminoarylmethanen
FR938433A FR1360650A (fr) 1962-07-16 1963-06-18 Nouveaux composés hydroxyaminés
GB27124/63A GB989584A (en) 1962-07-16 1963-07-09 New hydroxy-amino compounds
US295203A US3311660A (en) 1962-07-16 1963-07-15 Process for preparing 2-(4-hydroxyphenyl)-2-(4'-aminophenyl)-methanes

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF37328A DE1217971B (de) 1962-07-16 1962-07-16 Verfahren zur Herstellung von Hydroxy-aminodiarylalkanen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1217971B true DE1217971B (de) 1966-06-02

Family

ID=7096841

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF37328A Pending DE1217971B (de) 1962-07-16 1962-07-16 Verfahren zur Herstellung von Hydroxy-aminodiarylalkanen

Country Status (9)

Country Link
US (1) US3311660A (de)
AT (1) AT241444B (de)
BE (1) BE633236A (de)
CH (1) CH414671A (de)
DE (1) DE1217971B (de)
DK (1) DK124606B (de)
GB (1) GB989584A (de)
NL (1) NL292482A (de)
SE (1) SE301986B (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3622629A (en) * 1968-06-19 1971-11-23 Du Pont N-(hydroxy-aminobenzyl)-3-hydroxy-aniline compounds
JPS5564552A (en) * 1978-11-08 1980-05-15 Mitsui Toatsu Chem Inc Preparation of 2-(4'-hydroxyaryl)-2-(4'-aminoaryl)-propanes
JPH06234708A (ja) * 1992-10-21 1994-08-23 Lonza Ag 4,4’−(フェニレンジイソプロピル)−ビス(2,6−ジアルキルアニリン)の製造方法

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1954377A (en) * 1929-09-27 1934-04-10 Du Pont Method of inhibiting the deterioration of rubber
US2034491A (en) * 1933-05-26 1936-03-17 Goodrich Co B F Antioxidant
GB502860A (en) * 1937-09-22 1939-03-22 William Blythe And Company Ltd Preparation of amino hydroxy derivatives of diarylmethanes
US2714120A (en) * 1950-05-23 1955-07-26 Goodrich Co B F Method of preparing aralkylated phenolic compounds
GB831828A (en) * 1956-05-24 1960-04-06 Goodrich Co B F Process for preparing alkylated and aralkylated phenolic condensation products
US2888438A (en) * 1957-03-08 1959-05-26 Du Pont Polyureas of aromatic diamines and aromatic diisocyanates

Also Published As

Publication number Publication date
GB989584A (en) 1965-04-22
DK124606B (da) 1972-11-06
NL292482A (de)
US3311660A (en) 1967-03-28
SE301986B (de) 1968-07-01
AT241444B (de) 1965-07-26
BE633236A (de)
CH414671A (de) 1966-06-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69019679T2 (de) Reaktive perfluorovinylgruppen enthaltende verbindungen.
DE1248667B (de)
DE2935316A1 (de) Verfahren zur herstellung reiner 4,4'-dihydroxydiphenylalkane bzw. -cycloalkane
DE1520829A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Polyamiden
DE907294C (de) Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Diamino-dicyclohexylmethanreihe
DE1518307B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Nitrodiarylaminen
DE1217971B (de) Verfahren zur Herstellung von Hydroxy-aminodiarylalkanen
EP0014379B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Methylen-bis-(4-phenyl-carbaminsäureester)
DE1268152B (de) Verfahren zur Herstellung von Hydroxyaminodiphenylmethan- und Diaminodiphenylmethanderivaten
DE2945179C2 (de) Verfahren zur Herstellung von 2-(4'- Hydroxyaryl)-2-(4'-aminoaryl)-propanen
DE1493431A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Bis-(aminoaryl)-methanen und Methylen-bis
DE1568494A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Mono- und Polycetessigsaeureestern
DE1770010C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 5(6)-substituierten 2-Carbalkoxyamino-benzimidazolen
DE2631166A1 (de) Verfahren zur herstellung von oxazinfarbstoffen
DE932010C (de) Verfahren zur Herstellung von N-Aryl-alkylendiaminen
DE2208970B2 (de) Verfahren zur Herstellung von 2,4-Dihydroxybenzophenon
DE946708C (de) Verfahren zur Herstellung von ª‰-Oxypyrrolidinen
DE1197469B (de) Verfahren zur Herstellung von mehrkernigen Polyphenolen
DE1205087B (de) Verfahren zur Herstellung von organischen Isocyanaten
DE2239792C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Hydroxy benzoesäureaniliden
DE2365180C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Phthalobis-guanaminen
DE1568084C (de) Verfahren zur Herstellung von N p Bromphenyl N methyl N methoxyharnstoff
DE915216C (de) Verfahren zur Herstellung von Triphenylolverbindungen
DE922167C (de) Verfahren zur Herstellung von Cyclohexylidencyclohexanonen
US2137287A (en) Diamides of organic dicarboxylic acids and process of producing same