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DE1217869B - Vorrichtung zum UEberfuehren von gleichartigen, vorzugsweise tafelfoermigen Gegenstaenden, insbesondere Schokoladentafeln - Google Patents

Vorrichtung zum UEberfuehren von gleichartigen, vorzugsweise tafelfoermigen Gegenstaenden, insbesondere Schokoladentafeln

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DE1217869B
DE1217869B DESCH34120A DESC034120A DE1217869B DE 1217869 B DE1217869 B DE 1217869B DE SCH34120 A DESCH34120 A DE SCH34120A DE SC034120 A DESC034120 A DE SC034120A DE 1217869 B DE1217869 B DE 1217869B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
loading shovel
objects
transport
main conveyor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH34120A
Other languages
English (en)
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DE1879164U (de
Inventor
Rolf Greiner
Hans Lauster
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHOKO BUCK GmbH
Original Assignee
SCHOKO BUCK GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHOKO BUCK GmbH filed Critical SCHOKO BUCK GmbH
Priority to DESCH34120A priority Critical patent/DE1217869B/de
Priority to DE1964SC035778 priority patent/DE1274984B/de
Publication of DE1217869B publication Critical patent/DE1217869B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G7/00Other apparatus or process specially adapted for the chocolate or confectionery industry
    • A23G7/0037Apparatus for orientating and reorienting objects, e.g. chocolate, confectionery, trays, moulds, except sticks

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)
  • Attitude Control For Articles On Conveyors (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Überführen von gleichartigen, vorzugsweise tafelförmigen Gegenständen, insbesondere Schokoladentafeln Zur rationellen Weiterverarbeitung einzelner gleichartiger, vorzugsweise tafelförmiger Gegenstände bedient man sich im allgemeinen sowohl zur Anlieferung als auch zum Weitertransport, beispielsweise zu einer oder mehreren Verarbeitungsstafionen, besonderer Fördereinrichtungen. Üblicherweise findet hierbei die Anlieferung der Gegenstände durch einen gemeinsamen Hauptförderer statt, von dem sie dann der entsprechenden Querfördereinrichtung einer oder mehrerer Verarbeitungsstationen zuzuführen sind.
  • Dieses Zuführen der Gegenstände vom Hauptförderer zu einem oder mehreren Querförderern gestaltet sich dann schwierig, wenn es sich um Gegenstände handelt, deren Oberfläche leicht beschädigt werden kann und die sich lediglich von einem Band-oder Plattenförderer transportieren lassen.
  • Um derartige Gegenstände handelt es sich z. B bei Schokoladentafeln, die, gruppenweise von der Austafelanlage bzw. vom Kühlschrank kommend, vom Hauptförderer weg in den Querförderer einzelner Einwickelmaschinen zu transportieren sind.
  • Es sind nun verschiedentlich Einrichtungen entwickelt worden, um das Zuführen von Gegenständen von einem Hauptförderer auf einen Querförderer zu erreichen. Bei einer bekannten Konstruktion hat man hierbei den Querförderer unmittelbar unterhalb des Hauptförderendes angeordnet, so idaß die Gegenstände auf den Querförderer herunterfallen. Durch die so geschaffene Fallstufe ist die Verwendung solcher Einrichtungen zum Transport von leicht zerbrechlichen Gegenständen, wie Schokoladentafeln, nicht möglich.
  • Bei einer weiteren bekannten Konstruktion handelt es sich um einen Bandförderer, der zwischen zudem Haupt- und dem Querförderer anzuordnen ist. Dieser Bandförderer transportiert die Gegenstände in eine Ebene oberhalb des betreffenden Querförderers; treffen die Gegenstände in der Übergabestellung ein, so weicht das Transportband mit großer Geschwindigkeit zurück, was mit Hilfe einer Ausgleichvorrichtung zur Regulierung der Bandlänge geschieht, worauf die Gegenstände auf Grund ihrer Trägheit auf den betreffenden Querförderer hinunterfallen.
  • Abgesehen davon, daß die Gegenstände' durch diese Fallbewegung oft beschädigt und auf dem Querförderer jeweils nachträglich auszurichten sind, wird durch Zwischenschalten solcher Einrichtung in den Hauptförderer der gegenseitige Abstand einzelner Verarbeitungsstationen bzw. der Abstand der diesen Stationen zugeordneten Querförderer erheblich vergrößert, was unter den gegebenen Raumverhältnissen bei Verwendung mehrerer Hauptförderer gegebenenfalls dazu zwingt, auf verschiedene Stationen zu verzichten.
  • Ferner ist eine Konstruktion bekannt, bei der sich die Übergabe lediglich mit Hilfe eines speziellen Plattensförderers erreichen läßt, dessen oberhalb von Querförderern vorgesehene Förderbahn sich durch einen aufwendigen, lcurvengesteuerten Mechanismus derart in Richtung der betreffenden Querförderer schrägstellen läßt, daß die diese Stellen passierenden Platten in einer Richtung absinken und die auf ihr abgelegten Gegenstände auf den betreffenden Querförderer abrutschen. Hierbei ist es notwendig, daß während der Übergabe die betreffenden Querförderer stillstehen, um eine Mitnahme von noch teilweise auf der Platte des Förderers liegenden Gegenständen bzw. ein Übereinanderfallen Derselben zu vermeiden.
  • Ein kontinuierlicher Transport durch den Qiuerförderer und beispielsweise eine ebenso kontinuierliche Verpackung der angeförderten Gegenstände ist daher nicht möglich.
  • Schließlich ist eine Vorrichtung bekannt zum Überführen von durch einen Hauptförderer in Querreihen einer Übergabestation angelieferten Schokoladetafeln zu einem im Abstand vom Hauptförderer angeordneten Querförderer mit einem an Transportelementen hängenden, in einem Führungsgestell gesteuert aus einer tYbernahmestation in eine in einer höheren Ebene liegende Übergabestation bewegbaren, jeweils eine Querreihe von Schokoladentafeln tragenden Transportglied, das in der Übergabestellung oberhalb des Querförderers an einem die Schokoladentafeln über dem Querförderer abstreifenden Abstreifglied vorbeibewegt wird, wodurch die Tafeln auf Iden Querförderer abgeschoben werden. Diese Vorrichtung gewährleistet weitgehend Schonung wider Gegenstände bei der Übergabe vom Haupt- auf den Querförderer. Das Transportglied dieser bekannten Vorrichtung wird jeweils durch vom Hauptförderer angelieferte, mit Schokoladentafeln belegte Platten gebildet, die durch seitlich am Hauptförderer in Leitschienen eines Führungsgestells geführte Mitnehmer erfaßt, vom Hauptförderer abgehoben und nach der Tafelübergabe wieder abgelegt werden. Diese Konstruktion erfordert eine spezielle Ausbildung des Hauptförderers, damit eine genaue Plazierung der einzelnen, mit Schokol adetafeln beladenen Platten möglich ist. Des weiteren sind die zur Abnahme der Platten dienenden Mitnehmer synchron zum Hauptförderer in Bewegung zu halten, damit die Platten an der richtigen Stelle erfaßt bzw. abgelegt werden, und schließlich sind die durch Idie Mitnehmer gebildeten Transportelemente an jeder Seite des Hauptförderers entlang einer geschlossenen Kurvenbahn zu führen, um sie wieder in ihre Ausgangsstellung zu bringen. Die Transportvorrichtung muß Isomit seitlich vom Hauptförderer über jeweils eine Führungseinrichtung für die Mitnehmer verfangen. Insgesamt gesehen handelt es sich !daher um eine verhältnismäßig aufwendige Anlage, wobei der Querförderer stets höher als der Hauptförderer liegen muß.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der letzteren Art noch vorteilhafter zu gestalten und schlägt hierzu vor, das Transportglied als zur Übergabe der Gegengstände aus einer Aufnahmestellung in eine Abgabestellung bewegte, gesteuert abkippbare Ladeschaufel auszubilden, sie an den Transportelementen schwenkbar anzuordnen und an Führungsgestellstangen aus wider am Ende des Hauptförderers und unterhalb dessen Förderebene gelegenen Übernahmestation in die in Förderrichtung des Hauptförderers im Abstand angeordnete tÇbergabestation geradlinig zu bewegen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung läßt £ich sowohl in Verbindung mit Band- als auch Kettenförderern verwenden, d. h., der Hauptförderer selbst hat keinen unmittelbaren Bestandteil der Vorrichtung zu bilden. Außerdem lassen sich mit Hilfe des Hauptförderers Querförderer beschicken, die sowohl oberhalb als auch unterhalb oder hinter diesem liegen, wobei auf Grund dessen, daß die Ladeschaufel einen Bestandteil des Transportmechanismus bildet, äußerst kurze Transportstrecken möglich sind. Schließlich ist eine Synchronsteuerung-der Ladeschaufel mit dem Hauptförderer überflüssig. Bei der lerfindungsgemäßen Konstruktion bilden somit lediglich noch ,die Ladeschaufel in Verbindung mit dem sie führenden Führungsgestell die eigentlichen Bestandteile der Vorrichtung.
  • Diese Teile lassen sich zu einem verhältnismäßig kleinen Mechanismus vereinen, der sich in jedem Fall vorteilhaft oberhalb eines Haupt- und eines Quer förderers anbringen läßt, so daß sich Vorrichtufig raumsparend in bereits vorhandene Förderanlagen einordnen läßt. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, daß bereits eine Übergabevorrichtung bekannt ist, die mit einer Ladeschaufel zur Übergabe der Gegenstände ausgestattet ist. Bei dieser Konstruktion bildet diese Schaufel lediglich eine stationäre Kippschaufel, so daß eine Übergabe von Gegenständen stets nur auf tiefer liegende Förderer und vom Ende des Zuförderers aus möglich ist. Mehrere Querförderer lassen sich damit von einem den Querförderern gegenüber nicht höher gelegenen Hauptfönderer nicht beschicken. Außerdem gehört bereits eine Vorrich- tung zum Überführen von tafelförmigen Gegenständen zum Allgemeingut der Technik, bei der in in Verlängerung des Hauptförderers hin und her bewegliches Transportglied vorhanden ist, welches in eine Übergabestellung oberhalb des zu beschickenden Querförderers bewegt wird, von ,dem dann der Gegenstand über eine Rollenbahn auf den Querförderer unter Einwirkung der Schwerkraft gelangt.
  • Auch diese Konstruktion ist nur funktionsfähig, wenn der Querförderer am Ende eines Hauptförderers und in einer tiefer liegenden Ebene angeordnet ist. Für die Übergabe von Schokoladentafeln ist dabei die Verwendung einer sich zum Querförderer neigenden Rollenbahn denkbar ungeeignet, da ein Zerbrechen der Schokoladentafeln beim Auftreffen auf den Querförderer nicht zu verhindern ist.
  • Was nun die Erfindung betrifft, so ergibt sich eine vorteilhafte Konstruktion, wenn die Ladeschaufel in Verbindung mit ihren Transportelementen einen auf Rundstangen geführten und druckmittelgesteuerten Transportschlitten bildet, wobei als Steuermittel zur Steuerung der Kippbewegung der Ladeschaufel aus der Aufnahme in die Übergabestellung mindestens eine im Führungsgestell angeordnete, stationäre Kurve dienen kann.
  • Erfindungsgemäß ist die Ladeschaufel in ihrer Lage relativ zur Förderebene des Hauptförderers höheneinlstellbar, so daß sich ihre Lage relativ zur Förderebene auf einfache Weise so orientieren läßt, daß insbesondere bei bruch- und druckempfindlichen Gegenständen, wie Schokoladentafeln, deren Obernahme bei größtmöglicher Schonung lerfolgt.
  • Zur Übergabe wider auf der Ladeschaufel liegenden Gegenstände auf den Querförderer wäre es denkbar, diese in ihrer Übergabestation mit geringem Abstand über den Querförderer zu bringen und anschließend die Transportbewegung mit einer wesentlich erhöhten Geschwindigkeit fortzusetzen, so daß die Eigenreibung der Gegenstände überwunden wird und diese von der Ladeschaufel völlig frei kommen und im wesentlichen gleichzeitig und in der gleichen gegenseitigen Zuordnung auf den Querförderer auftreffen.
  • Eine wesentlich vorteilhaftere und exaktere Übergabe der Gegenstände läßt sich jedoch erzielen, wenn, in Weiterbildung oder Erfindung, längs dem Querförderer eine an sich bekannte, stationäre Fang-und Ausrichtvorrichtung - vorgesehen ist, die eine in ihrer Länge mindestens der Breite der Ladeschaufel entsprechende Anschlagleiste aufweist, ,deren Anschlagfläche eine der Ladeschaufel zugerichtete Auflagerfläche zugeordnet ist, die sich in einer Ebene unterhalb der Förderebene des Querförderers befindet, so daß die Gegenstände unmittelbar bei ihrer Übergabe abgefangen, jedoch vom Querförderer noch nicht weiterbefördert werden. Durch die spezielle Anordnung der Auilagiefläche wird somit erreicht, sodaß beim Abrutschen der zunächst mit ihrer Vorderkante an der Anschlagfläche auftreffenden Gegenstände der Förderer von den Gegenständen zwar überdeckt ist, jedoch ein Weitertransport der letzteren erst erfolgen kann, wenn sich die Ladeschaufel aus ihrer Freigabestellung herausbewegt hat, worauf die Gegenstände um die der Anschlagleiste benachbarte Kante des Querförderers kippen und auf diesem zur Mitnahme zu liegen kommen. Durch diese Maßnahme ist sichergestellt, daß die Gegenstände nicht eher vom Querförderer erfaßt werden können, bis sie von der Ladeschaufel völlig frei sind. Es wird somit nicht der Fall eintreten, daß die Gegenstände vom Querförderer erfaßt und ungeordnet abtransportiert werden.
  • Zur Sicherung der auf der Ladeschaufel vorhandenen Gegenstände während ihrer Transportbewegung wird man in Weiterbildung der Erfindung an ihr einen schwenkbaren Anschlag vorsehen, der zur Freigabe der Gegenstände an der Übergabestation, beispielsweise durch Kurven, schwenkbar ist.
  • Da bei der erfindungsgemäßen Transporteinrichtung lediglich die Ladeschaufel als bewegliches und in seiner Bewegung zu steuerndes Teil vorhanden ist, kann diese denkbar einfach gestaltet sein, so daß sich eine übersichtliche und leichte Bauausführung ergibt, die ohne weiteres als Baueinheit ortsverä,nderlich ausgebildet werden kann.
  • Sollen mit Hilfe eines Hauptförderers mehrere Verarb eitungsstationen bzw. !deren Querförderer mit Gegenständen beliefert werden, so ist lediglich der Hauptförderer bei den Querförderern mit mehreren Fallstufen auszustatten. Bei Verwendung von Lichtschranken kann darauf verzichtet werden, den Warenausstoß beispielsweise einer Austafelanlage für Schokoladentafeln mit dem Arb eitsrhythmus einer oder mehrerer erfindungsgemäßer Transporteinrichtungen genau abzustimmen, da durch die Verwendung von Lichtschranken die Transporteinrichtungen in Abhängigkeit des Warenausstoßes solcher Anlagen erst dann in Funktion treten, wenn auf Grund der angeförderten Gegenstände ein entsprechender Steuerimpuls den Antrieb der Ladeschaufel in Bewegung setzt, wobei durch entsprechende Endschalter die Übernahme bzw. Übergabe- und Freigabestellung und gegebenenfalls eine geeignete Bereitschaftslstellung der Ladeschaufel fixiert wird.
  • Durch Verwendung von Lichtschranken läßt sich somit die Ladeschaufel derart steuern, daß zur Sicherstellung einer kontinuierlichen Beschickung der betreffenden Verarbeitungsstation einzelne Warengruppen hintereinander auf den betreffenden Querförderer so abgelegt werden, daß dadurch eine fortlaufend geschlossene Warenreihe entsteht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine teilweise aufgebrochene Draufsicht auf eine erfindungsgemäße, dem Überführen von Gegenständen dienende Transportvorrichtung in Verbindung mit einem Querförderer, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1, wobei die Ladeschaufel der Transporteinrichtung in ihrer Übernahmestation gezeigt ist, Fig. 3 eine Darstellung gemäß F i g. 2, wobei die Ladeschaufel der Transporteinrichtung in ihrer Bereitschaftsstellung gezeigt ist, F i g. 4 eine Darstellung gemäß der F i g. 2 und 3, wobei die Ladeschaufel der Transporteinrichtung in ihrer Übergabestation gezeigt ist, Fig. 5 eine Darstellung gemäß der Fig. 2 bis 4, aus der die Ladeschaufel der Transporteinrichtung in ihrer Freigabestation zu ersehen ist, F i g. 6 eine schematische Darstellung mehrerer hintereinander angeordneter, von einem gemeinsamen Hauptförderer beschickter, !erfindungsgemäßer Transporteinrichtungen, in Verbindung mit zu entsprechenden Verarbeitungsstationen führenden Querförderern.
  • Mit Hilfe der in Fig. 1 und 2 gezeigten, als Ganzes mit 10 bezeichneten erfindungsgemäßen Über- führungsvorrichtung sollen von einem als Ganzes mit 12 bezeichneten Hauptförderer gruppenweise angeförderte Gegenstände, beispielsweise Schokoladentafeln 14, zu einem als Ganzes mit 16 bezeichneten Querförderer transportiert werden, mit dessen Hilfe die Gegenstände einer Verarbeitungsstation, beispielsweise einer Verpackungsmaschine für Schokoladentafeln, zuführbar sind.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist über dem Querförderer 16 angeordnet und weist ein Gestell 18 auf, das beispielsweise von Gestellfüßen 20 und 22 mit Höheneinstellbarkeit getragen ist. Das Gestell 18 besitzt einen Rahmen, der im wesentlichen aus zwei parallelen Längsseitenteilen 24 und 26 und aus zwei diese Seitenteile miteinander verbindenden Querseitenteilen 28 und 30 besteht. An ,der Innenseite jedes Längsseitenteiles ist eine Führungsstange 32 bzw. 34 mit Hilfe von Haltestücken 36 bzw. 37 befestigt, und auf ,diesen zueinander parallel angeordneten Führungsstangen ist ein als Ganzes mit 38 bezeichneter Schlitten venschiebbar angeordnet, der seinerseits eine als Ganzes mit 40 bezeichnete, zum Überführen Ider vom Hauptförderer angeförderten Gegenstände auf den Querförderer 16 dienende Ladeschaufel trägt. Der Schlitten 38 weist auf jeder Führungsstange je einen Führungskörper 42 auf, die miteinander durch eine Verbindungsstange 44 starr verbunden sind. Ungefähr am mittleren Teil der Verbindungsstange ist ein Verbindungsstück 46 angeordnet, das den Schlitten 38 über eine Betätigungsstange 48, die als Kolbenstange ausgebildet ist, mit einem nicht näher gezeigten, druckmittelgesteuerten Zylinderaggregat 50 zum Antrieb ,dles Schlittens 38 verbindet. Zur Befestigung der Ladeschaufel 40 am Schlitten 38 ist an dessen Führungskörper 42 je ein gemäß Fig.2 nach unten gerichteter Tragarm 52 angeordnet, die gemeinsam eine Schwenkachse 54 tragen. Auf dieser Schwenkachse sind die Seitenteile 56 und 58 der Ladeschaufel schwenkbar angeordnet.
  • Je Seitenteil ist dabei auf der Schwenkachse 54 eine Drehfeder 60 mit Vorspannung angeordnet, deren eines Federende an der Schwenkachse 54 verankert und deren anderes in F i g. 1 mit 62 bezeichnetes Federende, wie deutlich in Fig.2 gezeigt ist, das betreffende Seitenteil 56 bzw. 58 der Ladeschaufel untergreift und deren wirksame Kräfte Idadurch versuchen, die Ladeschaufel 40 in die in F i g. 2 gezeigte Lage zu schwenken, in welcher diese durch einen an den Tragarmen S2 vorgesehenen Anschlag 64, an welchem die Seitenteile anliegen, fixiert wird.
  • Wie aus Fig. 1 deutlich zu ersehen ist, ist die Ladeschaufel 40 in Art eines Rechens ausgebildet, dessen einzelne Zinken 66 an einem mit den Seitenteilen 56 und 58 verbundenen, beispielsweise aus einem Winkeleisen gebildeten Tragkörper 68 auswechselbar befestigt sind.
  • Der Ladeschaufel werden, wie eingangs erwähnt, über den Hauptförderer 12, der beispielsweise ein Bandförderer sein kann, die Gegenstände 14 zugeführt, wobei die Ladeschaufel lediglich, wie in Fig. 2 gezeigt, in dem Bereich einer durch Umlenken mittels einer Umlenkrolle 70 des Förderbandes gebildeten Fallstufe anzuordnen ist. Um zu verhindern, daß beim Transport die Gegenstände von der Ladeschaufel abrutschen, ist der Ladeschaufel ein sich über deren gesamte Breite erstreckender Anschlag, beispielsweise in Form eines Rohres 72, zugeordnet, der bei jeder Übernahme bzw. Übergabe der auf der Ladeschaufel liegenden Gegenstände aus seiner Anschlagstellung herausbewegt wird. Zu diesem Zweck ist an beiden Enden der Schwenkache 54 je ein Schwenkhebel 74 vorgesehen, die beide mit dem Teil 72 verbunden sind. Zur Steuerung des so gebildeten Anschlages ist jedem Schwenkhebel 74 an den Längsseitenteilen 24 und 26 eine Anschlagssteuerkurve 76 auswechselbar zugeordnet, mit deren Kurvenfläche die Schwenkhebel 74 mittels leinen Kurvenrolle 78 zusammenwirken. Um sich;erzustellen, daß diese Kurvenrolle stets an der Kurvenfläche der betreffenden Anschlagsteuerkurve 76 anliegt, ist an den Tragarmen 52 jeweils ein Drehfederaufnahmebolzen 80 vorgesehen, dessen vorgespannte Drehfeder 82 mit ihrem einen Federende 84 einen Schlitz 86 das betreffende Seitenteil 56 bzw. 58 durchgreift und auf Iden Schwenkhebel 74 wirkt. Um die Ladeschaufel in ihrer Üb ergab estation, oberhalb des Querförderers 16, in eine Übergabestellung zu schwenken, ist an jedem der Seitenteile 56 bzw. 58 eine Kurvenrolle 88 vorgesehen, denen je eine Ladeschaufelsteuerkurve 90, die jeweils von der benachbarten Anschlagsteuerkurve 76 getragen und auf dieser auswechselbar angeordnet ist, zugeordnet. Des weiteren ist der Ladeschaufel in ihrer Übergabestation eine Abstreifvorrichtung 92 zugeordnet, die stationär z. B. auf dem Gestell des Querförderers 16 angeordnet ist, und deren Abstreiffinger 94 zwischen die Zinken 66 der Ladeschaufel eingreifen und Idie auf ihr abgelegten Gegenstände gleichzeitig auf den beispielsweise als Plattenförderer ausgebildeten Querförderer abstreifen. Außerdem ist der Ladeschaufel gegenüber der Abstreifvorrichtung 92 am Querförderer eine Anschlagleiste 96 zugeordnet, die parallel zu den einzelnen Förderplatten 99 des Plattenförderers angeordnet ist und in ihrer Länge der Breite der Ladeschaufel entspricht. Diese Anschlagleiste weist eine im wesentlichen senkrechte Anschlagfläche 98 auf, der eine waagerechte Auflagefläche 100 zugeordnet ist, die in einer Ebene unterhalb der Förderebene des als Plattenförderer ausgebildeten Querförderers vorgesehen ist.
  • Im folgenden soll nun die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Transporteinrichtung des näheren erklärt werden.
  • In Ruhestellung befindet sich die Ladeschaufel in der in F i g. 3 gezeigten Bereitschaftsstellung, und durch eine aus einer Lichtquelle 102 -und einer Fotozelle 104 bestehenden, am Hauptförderer 12 angeordneten Lichtschranke, welche anspricht, sobald eine angeförderte Warengruppe deren Lichtstrahl unterbricht, wird die Ladeschaufel in die in Fig. 2 gezeigte Obernahmestation Igefahren. Durch entsprechende Neigung der gesamten Transporteiurichtung befindet sich die Ladeschaufel relativ zur Förderebene des Hauptförderers in einer solchen Ebene, daß die angeförderte Warengruppe, beispielsweise Schokoladentafeln, selbsttätig vom Hauptförderer auf die Ladeschaufel .aufgeschoben werden. Ein Zeitrelais läßt die Ladeschaufel in dieser Stellung so lange verharren, bis die vom Hauptförderer angelieferten Warengruppen vollständig auf der Ladeschaufel abgelegt ist. Hierauf wird nun die Ladeschaufel zur Übergabestation 16 gefahren, und durch die Anschlagsteuerkurven 76 sowie die Ladeschaufelsteuerkurven 90 erfolgt ein Verschwenken des Anschlages 72 gemäß F i g. 4 nach oben bzw. ein Abkippen der Ladeschaufel 40, und durch die Abstreifvorrichtung 92 werden nun sämtliche auf der Ladeschaufel abgelegten Gegenstände gleichzeitig von dieser hleruntergeschoben und treffen auf der Anschlagfläche 98 der Anschlagleiste 96 auf, wodurch sie ausgerichtet und,durch die Auflagefiäche 100 schräg über dem Querförderer gehalten werden. Aus Fig.4 ist ersichtlich, daß zu diesem Zeitpunkt der Querförderer die Ware noch nicht erfassen und somit ein ungeordnetes Zuführen zu Ider betreffenden Verarbeitungsstation nicht erfolgen kann. Bewegt sich nun die Ladeschaufel in ihre in Fig.5 gezeigte Freigabestellung, so kommen die ausgerichteten Waren von der Ladeschaufel völlig frei und kippen nun um die der Anschlagleiste benachbarte Kante 106 der Förderplatten des Querförderers und kommen auf diesem ausgerichtet zu liegen. Nach erfolgter Freigabe fährt dann die Ladeschaufel selbsttätig in ihre in F i g. 3 gezeigte Bereitschaftsstellung zurück.
  • In Fig.6 ist gezeigt, wie sich mit Hilfe erfindungsgemäß er Transporteinrichtungen eine Mehrzahl von Querförderern mit von einem einzigen Hauptförderer angeförderten Gegenständen beliefern läßt.
  • Um dies bewerkstelligen zu können, ist es notwendig, das Förderglied des Hauptförderers so umzulenken, daß sich je Transporteinrichtung eine Fallstufe 110 ergibt, was sich beispielsweise im Fall eines Bandförderers mit Hilfe von Umienkrollen 114, 116 und 118 erreichen läßt. Es wind dadurch eine solche Umlenkung des Förderbandes geschaffen, daß die von einer Transporteinrichtung nicht abgenommene Warengruppe über die entsprechende Fallstufe gleiten und zur nächsten weitertransportiert werden kann, wofür dann die Transporteinrichtung bzw. der betreffende Querförderer zu unterfahren ist. Mit Hilfe weiterer Umlenkrollen 120, 122 und 124 läßt sich hierbei das Förderband so umlenken, daß die einzelnen Fallstufen in gleicher Ebene angeordnet sind. Durch die Anordnung einer Lichtschranke am Querförderer, die in F i g. 1 strichpunktiert angedeutet und mit 126, 126' bezeichnet ist, kann in diesem Fall die Zufiihrung von Warengruppen zu den einzelnen Querförderern zuverlässig gesteuert werden, wobei in diesem Fall dann jeweils bei Verlassen des Bereiches der Transportvorrichtung einer in den betreffenden Querförderer abgelegten Warengruppe durch diese Lichtschranke die Ladeschaufel der betreffen den Transporteinrichtung erneut zur Übernahme einer Warengruppe in ihre Übernahmestation und daraufhin in ihre Übergabestation gefahren wird.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Überführen von durch einen Hauptförderer in Querreihen einer tSbergabestation angelieferten, gleichartigen, vorzugsweise tafelförmigen Gegenständen, insbesondere Schokoladentafeln, zu einem im Abstand vom Hauptförderer angeordneten Querförderer mit einem an Transporteiementen hängenden, in einem Führungsgestell gesteuert, aus einer Übernahmestation in eine in einer höheren Ebene liegende Übergabestation bewegbaren, jeweils eine Querreihe von Gegenständen tragenden, plattenartigen Transportglied, das in der Übergabestellung an einem die Gegenstände über dem Querförderer abstreifenden Abstreifglied vorbeibewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportglied als zur Übergabe der Gegenstände (14) aus einer Aufnahmestellung in eine Abgabestellung bewegte, gesteuert abkippbare Ladeschaufel (40) ausgebildet ist, die an den Transportelementen schwenkbar angeordnet und am Führungsgestell (Stangen 32) aus Ider am Ende des Hauptförderers (12) und unterhalb dessen Förderebene gelegenen Obernahmestation in die in Förderrichtung des Hauptförderers im Abstand angeordnete Übergabestation geradlinig bewegbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladeschaufel (40) in Verbindung mit ihren Transportelementen einen auf Rundstangen (32) geführten und druckmittelgesteuerten Transportschlitten (38) bildet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuermittel zur Steuerung der Kippbewegung der Ladeschaufel (40) aus der Aufnahme- in die Abgabestellung mindestens eine im Führungsgestell angeordnete, stationäre Kurve (90) dient.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladeschaufel in ihrer Lage relativ zur Förderebene des Hauptförderers höheneinstellbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladeschaufel nebeneinander angeordnete Zinken (66) aufweist, die schmaler als die Breite der Tafeln sind, und daß der in der Übergabestation vorgesehene Abstreifer (92) zum Herunterschieben der Gegenstände in die Zwischenräume der Zinken eingreift.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß längs dem Querförderer (16) eine an sich bekannte, stationäre Fang- und Ausrichtvorrichtung vorgesehen ist, die eine in ihrer Länge x destens der Breite der Ladeschaufel entspre- chende Anschlagleiste (96) aufweist, deren Anschlagfläche (98) eine der Ladeschaufel zugerichtete Auflagefläche (100) zugeordnet ist, die sich in einer Ebene unterhalb der Förderebene des Querförderers befindet.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Ladeschaufel ein Ischwenkbarer Anschlag (72) vorgesehen ist, der zur Freigabe der Gegenstände an der Üb ergab estation durch Kurven (76) schwenkbar ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptförderer (12) mehrere, durch Umlenkrollen (114, 116, 118) gebildete Fallstufen (110) aufweist und jeder Fallstufe im Abstand in Förderrichtung gesehen ein Querförderer (16) zugeordnet ist, wobei zwischen jeder Fallstufe und dem zugeordneten Querförderer ein Transportschlitten (38) zwischengeschaltet ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung des Schlittenantriebes eine das Föndergut des Hauptförderens kontrollierende Lichtschranke (102) dient, die bei Eintreffen einer Querreihe von Gegenständen (14) im Bereich der Obernahmestation den Antrieb einschaltet, wonach der Schlitten (38) mit der Ladeschaufel (40) seine Transportbewegung ausführt und bis zur nächsten Impuisgabe durch die Lichtschranke in einer im Bereich wider Obernahmestation liegenden Bereitschaftsstellung verharrt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 819 666, 1 153 323; österreichische Patentschriften Nr. 221 426, 222 577; französische Patentschrift Nr. 1 040 693.
DESCH34120A 1963-11-06 1963-11-06 Vorrichtung zum UEberfuehren von gleichartigen, vorzugsweise tafelfoermigen Gegenstaenden, insbesondere Schokoladentafeln Pending DE1217869B (de)

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