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DE1217671B - Vorrichtung zur zyklischen Ausgabe von Getraenkeflaschen aus Selbstverkaeufern - Google Patents

Vorrichtung zur zyklischen Ausgabe von Getraenkeflaschen aus Selbstverkaeufern

Info

Publication number
DE1217671B
DE1217671B DEN18216A DEN0018216A DE1217671B DE 1217671 B DE1217671 B DE 1217671B DE N18216 A DEN18216 A DE N18216A DE N0018216 A DEN0018216 A DE N0018216A DE 1217671 B DE1217671 B DE 1217671B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pull rod
tie rod
stroke
self
dispensing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN18216A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Schembera
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ALFRED NEFF DR
Original Assignee
ALFRED NEFF DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ALFRED NEFF DR filed Critical ALFRED NEFF DR
Priority to DEN18216A priority Critical patent/DE1217671B/de
Publication of DE1217671B publication Critical patent/DE1217671B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/02Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
    • G07F11/04Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which magazines the articles are stored one vertically above the other
    • G07F11/10Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which magazines the articles are stored one vertically above the other two or more magazines having a common delivery chute

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur zyklischen Ausgabe von Getränkeflaschen aus Selbstverkäufern Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur zyklischen Ausgabe von in Flaschen abgefüllten Getränken aus Selbstverkäufern mit mehreren nebeneinanderliegenden, voneinander getrennten Füllschächten, deren untere Ausgabeöffnungen durch je einen schwenkbaren Auslöser begrenzt sind.
  • Der Flaschenvorratsraum von Selbstverkäufern für Getränkeflaschen wird in der Regel durch ein Kühlaggregat gekühlt, um die Getränke gut gekühlt zur Ausgabe zu bringen. Bei den einfachsten Ausführungen ist jeder Füllschacht mit einer eigenen Ausgabevorrichtung versehen, und der Käufer hat die Wahl, die Flasche aus dem einen oder anderen Füllschacht zu entnehmen; dadurch kann es leicht vorkommen, daß mangelhaft gekühlte Getränkeflaschen aus einem frisch beschickten Füllschacht entnommen werden, während die Getränkeflaschen in anderen Füllschächten längere Zeit liegenbleiben. Auch aus grundsätzlichen Erwägungen sollte dafür Sorge getragen werden, daß die Getränkeflaschen in annähernd der gleichen zeitlichen Folge entnommen werden, in der sie in den Selbstverkäufer eingefüllt werden.
  • Es sind auch Flaschenselbstverkäufer in Gebrauch, bei denen die Flaschen auf einem endlosen Band ständig durch den gekühlten Vorratsraum bewegt werden, um für eine gleichmäßigere Kühlhaltung der Getränke zu sorgen. Auch bei diesen Einrichtungen kann es vorkommen, daß neu auf das Band aufgelegte Flaschen, die beim Münzeinwurf gerade an der Ausgabestelle angelangt sind, ungenügend gekühlt abgegeben werden.
  • Es sind ferner Selbstverkäufer für Flaschengetränke mit mehreren Füllschächten bekannt, bei denen durch besondere Einrichtungen zur zyklischen Ausgabe bewirkt wird, daß stets die zuunterst liegenden Flaschen in der Reihenfolge der Anordnung der Füllschächte entnommen werden. Grundsätzlich kommen diese bekannten Einrichtungen zur zyklischen Ausgabe der Flaschengetränke den erwähnten Bedürfnissen ausreichender Vorkühlung und der Ausgabe im Rhythmus der Beschickung entgegen, weisen hingegen anderweitige Mängel auf.
  • Ein bekannter Selbstverkäufer dieser Art für Flaschen oder Dosen weist mehrere Füllschächte auf, deren jeder nebeneinander zwei Reihen von Flaschen in übereinander versetzter Anordnung aufnimmt. Als Sperrglieder für die untere, an sich offene Austrittsseite der Füllschächte dienen horizontal angeordnete, durch einen gemeinsamen Spindeltrieb mit Rechts- und Linksgewinde seitlich verschiebbare Walzen, die je nach ihrer Lage im Austrittsquer-Anmelder: schnitt beide Reihen von Flaschen bzw. nur eine der beiden Reihen von Flaschen sperren, die andere zur Entnahme freigeben. Durch das Zusammenwirken des mit Doppelgewinde versehenen Spindeltriebs mit einer Anordnung Zahnsegmenten und mit diesen kämmenden Zahnstangenabschnitten ist die Verschieberichtung der in Langlöchern geführten Walzen umsteuerbar. Da die Walzen in ihrer Relativlage zum zugehörigen Füllschacht gegeneinander versetzt angeordnet sein müssen, damit in jeder Betriebsstellung immer nur ein Füllschacht zur Ausgabe freigegeben werden kann, ist die mögliche Anzahl der Füllschächte begrenzt. Ein weiterer Nachteil dieser Einrichtung ist der, daß sie nur bei einem ganz bestimmten Flaschen- bzw. Dosenquerschnitt zuverlässig arbeitet; abweichende Querschnitte würden zu empfindlichen Störungen und unter Umständen - infolge Keilwirkung - zur Zerstörung von Flaschen führen können. Auch ist der technische Aufwand für die Sperrglieder und deren Steuerung sehr erheblich.
  • Eine weitere bekannte, jener gegenüber wesentlich einfacher erscheinende Ausgabevorrichtung mit ebenfalls mehreren nebeneinander angeordneten Füllschächten sieht als Sperrglieder für die Schachtfüllungen auf einer gemeinsamen Welle starr befestigte kreisförmige Scheiben vor, die am Rand je mit einem kreisbogenförmigen Ausschnitt versehen sind. Die einzelnen Scheiben sind auf der gemeinsamen Welle mit um 60° gegeneinander versetzten Ausschnitten angeordnet, so daß bei Drehung der Welle jeweils nur bei einem Schacht der Ausschnitt der Kreisscheibe in die obere Scheitelstellung gelangen kann, wodurch die unterste Flasche in dem betreffenden Schacht zur Ausgabe freigegeben wird. Die Gesamtanordnung und die notwendige Größe der Ausschnitte begrenzen die mögliche Gesamtzahl der von der Vorrichtung steuerbaren Füllschächte innerhalb enger Grenzen. Eine Auswahlmöglichkeit unter verschiedenen Getränkesorten ist-. nicht vorgesehen und mit einfachen Mitteln auch nicht zu installieren.
  • Eine andere bekannte Vorrichtung sieht als Verschlußglieder für die Füllschächte je zwei hintereinander angeordnete Paare von paarweise-einander zugeordneten Auslösern vor, die ;lach - Art einer Schleuse zusammenwirken und durch Nockenscheiben gesteuert -werden:. Die als Auslöseglieder wirkenden Nockenscheiben werden durch eine unterhalb der Füllschächte durchlaufende endlose Transportkette, die mit Nocken versehen ist, betätigt. Die Transportkette dient zur Kraftübertragung zwischen , Eintrieb und Freigabemechanismus sowie zum Transport. der ausgelösten, Packungen. zur Ausgabestelle. Diese Einrichtung ist- nicht auf eine bestimmte Anzahl von Füllschächten beschränkt, hat jedoch anderweitige. Nachteile.- Da die Rückstellung der Auslöser. schlagartig erfolgt, eignet sich diese Konstruktion nicht für zerbrechliche Güter wie Flaschen. Auch erfolgt die Entleerung nicht in zyklischer Folge, sondern schachtweise ohne Bevorzugung der älterenWare.
  • Der Erfindung liegt, hiervon ausgehend, die Aufgabe zugrunde, eine Ausgabevorrichtung der eingangs erwähnten Gattung zu schaffen, die bei einfachster Ausbildung, und möglichst geringer Anzahl der steuernden Glieder gestattet;-eine beliebige -An-' zahl von Füllschächten in zyklischer Folge zu bedienen. Gemäß der. Erfindung wird diese Aufgabe gelöst durch: eine über die Breite der Füllschächte sich erstreckende, mittels motorischen Antriebs horizontale Hübe wechselnder Richtung ausführende Zugstange, an der um eine horizontale Achse senkrecht zur Zugstangenlängsachse schwenkbare,- unter Federlast stehende Mitnehmer in der Anzahl und mit dem Mittenabstand der, Schächte angeordnet sind, die in ihrer Wirklage in Wirkungsverbindung mit zugehörigen Auslösern stehen, und eine unterhalb der Zugstange parallel zu ihrer . Längsachse angeordnete, über zwei Rollen geführte endlose, beim Arbeitshub der Zugstange mit dieser gekuppelte, beim Rückhub von der Zugstange entkuppelte Steuerkette, an der zwei Nocken mit untereinander gleichen Abständen angeordnet sind, von denen jeweils ein Nocken in der Wirklage fortlaufend nacheinander mit jeweils einem Mitnehmer in Wirkungsverbindung steht.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Bei der durch den Münzeinwurf ausgelösten Verschiebung der Zugstange in. Richtung des Arbeitshubes wird die mit ihr gekuppelte Steuerkette in der gleichen Richtung weiterbewegt. Der auf der Steuerkette angebrachte, in Wirkungsverbindung mit einem Mitnehmer der Zugstange stehende .Nocken hält, diesen Mitnehmer in der Wirklage, so daß dieser bei der Bewegung der Zugstange den ihm zugeordneten Auslöser des betreffenden Füllschachtes betätigt und dadurch die zuunterst liegende Flasche dieses Füllschachtes zur Ausgabe freigibt. -Beim Rückhub der Zugstange in die Ruhestellung ist die Steuerkette. von ihm entkuppelt worden und bleibt- daher in der neu erreichten Stellung stehen. Dadurch kommt der Nocken in Wirkungsverbindung mit dem -nächstfolgenden auf der. Zugstange angeordneten Mitnehmer, womit der 'Selbstverkäufer für die Ausgäbe einer Getränkeflasche aus dem nächstfolgenden Füllschacht vorbereitet ist.
  • Die Zugstange ist über ein Untersetzungsgetriebe und einen Exzenter-mittels eines Hebelsystems` mit dem Antriebsmotor gekuppelt.. Das ..Hebelsystem kann -auf verschiedene Weise ausgeführt sein. Als zweckmäßig-erweist sich ein Hebelsystem mit einem mittels- einer Kurven-Langloch-Führung an einem Führungsbolzen der Zugstange geführten Winkelhebel, dessen Langloch so gestaltet ist, daß in jeder Stellung des Winkelhebels die Zug- und Druckkraft eine in Richtung der-Längsachse der Zugstange gerichtete, durch die Mittelachse des Führungsbolzens verlaufende Komponente erzeugt.
  • Die Bewegung der Steuerkette von der Zugstange aus erfolgt zweckmäßig durch eine an der Zugstange schwenkbar oder federnd befestigte, in die Steuerkette eingreifende Kralle, die beim Arbeitshub der .Zugstange mittels in geeigneten Abständen angeordneter Kettenbolzen die Steuerkette um die Länge des Arbeitshubes weiterfördert, während sie beim Rückhub außer Eingriff kommt und leer zurückgeführt wird. Das Hebelsystem muß so ausgelegt sein, daß der Hub der Zugstange mindestens gleich dem Mittelabstand zweier Flaschenfüllschächte ist.
  • Um das Untersetzungsgetriebe und die weiteren nachfolgenden Einrichtungen bei Hemmungen und anderen Störungen zu schützen,. ist es von Vorteil, zwischen dem Antriebsmotor und dem Untersetzuugsgetriebe eine selbstauslösende Verbindung, z. B. eine Rutschkupplung, ein Reibrad od. dgl., einzubauen.
  • Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung in schematischer Darstellung wiedergegeben ist. In der Zeichnung zeigt F i g.1 den schematischen Aufbau des Flaschengetränke-Selbstverkäufers bei abgenommener Rückwand (ohne den Münzeinwurf und das Kühlaggregat, .F i g. 2 die Auslösevorrichtung vor der Ausgabe einer Getränkeflasche in vergrößerter Darstellung aus F i g. 1, F i g. 3 den Zustand der Auslösevorrichtung nach Auswurf einer Getränkeflasche, F i g. 4 die Betätigung der Zugstange durch den Winkelhebel in vergrößerter Darstellung aus F i g.1. In dem Gehäuse l des durch Münzeneinwurf zu betätigenden Flaschengetränke-Selbstverkäufers sind nebeneinanderliegend die Flaschenfüllschächte 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 angeordnet. Jeder dieser Füllschächte ist unten durch die Auslöser 2', 3', 4'-, 5', 6', 7', 8', 9"',-10', 11' verschlossen. Unter diesen Auslösern ist die Zugstange 12 angeordnet, die mit schwenkbaren, - federbelasteten Mitnehmern 2", 3'', 4',', 5", 6", 7", 8", 911,. 10", 11" im Abstand der Mittelachsen der Füllschächte besetzt ist. Die Zugstange wird durch den Motor 13 über die Rutschkupplung 14 und ein - nicht dargestelltes - Unter setzungsgetriebe über die Exzenterscheibe 15, den Hebe116 und den Winkelhebel 17 mit dem Langloch 19, der bei 18 schwenkbar gelagert ist, und den in der Zugstange 12 befestigten Führungsbolzen 20 in horizontale Hin- und Herbewegung versetzt. An der Zugstange 12 ist eine federnd befestigte Kralle 21 angebracht, die. in die Steuerkette 22 eingreift. Die Steuerkette 22 'it endlos und bei A und B auf Umlenkrollen gelagert. Auf der Steuerkette sind je auf der halben Gesamtlänge zwei Nocken 23', 23" so befestigt, daß diese Nocken untereinander nach beiden Richtungen gleichen Abstand haben.
  • In F i g. 1 ist die gesamte Vorrichtung mit sämtlichen Steuerungsgliedern in Ruhestellung dargestellt. Bei Einwurf einer Münze setzt sich der Motor 13 und das - nicht dargestellte - Untersetzungsgetriebe in Bewegung. Über den mit dem Untersetzungsgetriebe in Wirkungsverbindung stehenden Exzenter 15, den Hebel 16 und den Winkelhebel 1-7 wird die Zugstange 12 in Pfeilrichtung horizontal verschoben (Arbeitshub), so daß der Mitnehmer 2" den Auslöser 2', wie in den F i g. 2 und 3 dargestellt, betätigt und die unterste Flasche des Füllschachtes 2 zur Entnahme freigegeben wird. Mit dem Arbeitshub der Zugstange 12 fördert gleichzeitig die an ihr befestigte Kralle 21 die Steuerkette 22 um eine Füllschachtbreite weiter, so daß nach Beendigung des Arbeitshubes der Zugstange der Nocken 23' unter dem Mitnehmer 3" steht. Während die Zugstange in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt wird, löst sich die Kralle 21 aus der Steuerkette, so daß die Steuerkette und der Nocken 23' in der neu eingenommenen Stellung bei Beendigung des Arbeitshubes verbleiben. Beim nächsten Münzeneinwurf wird durch den Nocken 23' über den Mitnehmer 3" der Auslöser 3' betätigt, so daß die unterste Flasche aus dem Schacht 3 zur Entnahme kommt usw. Mit dem Zurückgehen der einzelnen Auslöser 2' bis 11' in die Sperrstellung rücken die Flaschen in dem Füllschacht nach, dem eine Flasche entnommen wurde. Zum Gleichlauf der Zugstange mit der Steuerkette ist es erforderlich, daß ein Kettenglied oder mehrere Kettenglieder zusammen den gleichen Abstand wie die Mitnehmer besitzen. Sobald unter der Wirkung des Nockens 23' durch weitere Münzeneinwürfe die zuunterst liegenden Flaschen der Füllschächte 2 bis 11 auf gleiche Weise entleert worden sind, ist der Nocken 23" so weit vorgerückt, daß er wieder unter dem Mitnehmer 2" angelangt ist.
  • Damit der Angriff der Arbeitsrichtung auf die horizontal geführte Zugstange 12 unter Zug beim Arbeitshub und unter Druck bei der Rückwärtsbewegung stets horizontal erfolgt, ist der in der Achse 18 gelagerte Winkelhebel 17 mit einem Kurvenlangloch 19 versehen, so daß die Zug- und Druckkraft in jeder Stellung des Winkelhebels 17 nur eine Komponente in Richtung der Horizontalen erzeugen, die durch die Mittelachse des Führungsbolzens geht.
  • Zwischen dem Antriebsmotor 13 und dem - nicht dargestellten - Untersetzungsgetriebe ist eine Rutschkupplung 14 vorgesehen, die selbsttätig auslöst, sofern Störungen im Ablauf der Einrichtung eintreten. An Stelle der Rutschkupplung kann auch eine andere selbstauslösende Verbindung, z. B. ein Reibrad od. dgl., Verwendung finden.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur zyklischen Ausgabe von Getränkeflaschen aus Selbstverkäufern mit mehreren nebeneinander angeordneten, voneinander getrennten Füllschächten, deren untere Ausgabeöffnungen durch je einen schwenkbaren Auslöser begrenzt sind, gekennzeichnet durch: eine über die ganze Breite der Füllschächte sich erstreckende, mittels motorischen Antriebs horizontale Hübe wechselnder Richtung ausführende Zugstange (12), an der um eine horizontale Achse senkrecht zur Zugstangenlängsachse schwenkbare, unter Federlast stehende Mitnehmer (2" bis 11") in der Anzahl und mit dem Mittenabstand der Schächte angeordnet sind, die in ihrer Wirklage in Wirkungsverbindung mit zugehörigen Auslösern stehen, und eine unterhalb der Zugstange parallel zu ihrer Längsachse angeordnete, über zwei Rollen geführte endlose, beim Arbeitshub der Zugstange (12) mit dieser gekuppelte, beim Rückhub von der Zugstange entkuppelte Steuerkette (22), an der zwei Nocken (23', 23") mit untereinander gleichen Abständen angeordnet sind, von denen jeweils ein Nocken in der Wirklage fortlaufend nacheinander mit jeweils einem Mitnehmer in Wirkungsverbindung steht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine an der Zugstange (12) schwenkbar oder federnd befestigte, in die Steuerkette (22) eingreifende Kralle (21), die beim Arbeitshub der Zugstange mittels in geeigneten Abständen angeordnete Kettenbolzen die Steuerkette um die Länge des Arbeitshubes weiterfördert, beim Rückhub hingegen leer zurückgeführt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange (12) über ein Untersetzungsgetriebe und einen Exzenter (15) mittels eines Hebelsystems mit dem Antriebsmotor gekuppelt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein Hebelsystem mit einem mittels einer Kurvenlanglochführung (19) an einem Führungsbolzen (20) der Zugstange (12) geführten Winkelhebel (17), dessen Langloch so gestaltet ist, daß in jeder Stellung des Winkelhebels die Zug- und die Druckkraft auf den Führungsbolzen (20) je eine in Richtung der Längsachse der Zugstange verlaufende Komponente erzeugen.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hub der Zugstange (12) mindestens gleich dem Mittelabstand (C) zweier Flaschenfüllschächte ist.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Antriebsmotor und Untersetzungsgetriebe eine Rutschkupplung (14) vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 903 155, 2 901964, 2814417, 2280218.
DEN18216A 1960-04-25 1960-04-25 Vorrichtung zur zyklischen Ausgabe von Getraenkeflaschen aus Selbstverkaeufern Pending DE1217671B (de)

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FR2616566A1 (fr) * 1987-06-15 1988-12-16 Ball Box International Appareil destine a la distribution d'objets cylindriques, tels que tubes contenant des balles, plus particulierement des balles de tennis
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