DE3941893A1 - Ausgabevorrichtung - Google Patents
AusgabevorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ausgabevorrichtung gemäß
den im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Merk
malen.
Aus dem deutschen Patent 33 35 960 ist eine derartige Aus
gabevorrichtung für einen Ausgabeautomaten mit vertikalen
Warenspeichern bekannt. Jeder Speicher enthält einen Stapel
(hart) verpackter Waren, die zur Ausgabe bestimmt sind.
Unterhalb dieser Speicher befindet sich die Ausgabevorrich
tung sowie ein Detektor zur Überwachung der Warenausgabe.
Diese Ausgabevorrichtung arbeitet mit Hilfe eines Förder
bandes.
Aus der DE-OS 34 28 028 sind einige Weiterentwicklungen
bekannt, wonach die Ausgabevorrichtung aus einem Gehäuse
besteht, deren Oberfiäche eine horizontale Plattform dar
stellt auf der der Warenstapel, der einzelnen Warenspeicher
ruht. Die Plattform weist eine Vertiefung auf, in der ein
Zahnriemen über drei Zahnräder geführt wird. Die Zahnrad
achsen verlaufen parallel zur Plattform. Das Förderband
verläuft etwas unterhalb der Gehäuseoberfläche und verfügt an
seiner Außenseite über Mitnehmer, die über die Oberfläche der
Plattform hinausragen und so die Ware befördern. Das Gehäuse
besteht aus zwei parallelen, miteinander verbundenen Teilen,
zwischen welchen sich der Zahnriemen frei bewegen kann.
Zwischen den Gehäuseteilen befindet sich ein Antriebszahnrad,
Umlenkzahnräder sowie ein Elektromotor.
Bei dieser Konstruktion darf der Warenstapel nicht über den
hinteren Plattformrand der Ausgabevorrichtung hinausragen, da
ansonsten die Mitnehmer die Ware nicht befördern können. Es
ist auf jeden Fall erforderlich, daß der Warenstapel vor dem
Rand der Plattform abschließt, da sich sonst die Mitnehmer
nach Ingangsetzen des Förderbandes nur unter das unterste
Warenpaket schieben und so den Warenstapel zwar anheben aber
nicht befördern können. Das Problem verschlimmert sich, wenn
die Warenpakete die gleiche Länge wie die Plattform auf
weisen. Verlängert man die Plattform , so könnte das Problem
beseitigt werden, hätte aber zur Folge, daß sich die Abmaße
der Ausgabevorrichtung vergrößern würden und eine Umkon
struktion notwendig würde.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, das dargelegte
Problem zu beseitigen und die Ausgabevorrichtung der ge
nannten Art dahingehend weiterzubilden, daß Warenverpackungen
größeren Ausmaßes sicher zur Ausgabe befördert werden können.
Die wesentlichen Konstruktionsmerkmale der vorbekannten
Ausgabevorrichtung sollen im wesentlichen unverändert beibe
halten werden. Die Ausgabevorrichtung soll auch solche
Warenverpackungen zuverlässig fördern, deren hinteres, von
der Ausgabeöffnung beabstandetes Ende in einem vorgegebenen
Abstand vorstehen.
Diese Aufgabe wird gemäß den im Kennzeichen des
Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Die vorgeschlagene Ausgabevorrichtung zeichnet sich durch
eine platzsparende funktionssichere Konstruktion aus und
ermöglicht zuverlässig die Förderung von solchen Warenver
packungen, die aufgrund ihrer Länge von den vorbekannten
Ausgabevorrichtungen nicht gefördert werden konnten. Die
Mitnahme des Warenpaketes wird erfindungsgemäß dadurch
gewährleistet, daß in der bereits beschriebenen Vertiefung
zwischen beiden Gehäuseteilen der Ausgabevorrichtung, ein
zusätzlicher Mitnehmer montiert wird. Der Zusatzmitnehmer
ragt ein Stück über die hintere Plattformkante hinaus und
besteht aus einem Hebel, der zwischen beiden Gehäuseteilen
montiert ist. Er ist auf einer Achse, parallel zu den Zahn
radachsen montiert. Der Hebel bewegt sich aus einer Ruhe
position, die durch eine Feder fixiert wird, in Laufrichtung
des Förderbandes. In dieser Position verbleibt der hintere
Hebelrand nahe an dem Transportband und zwar an einer Stelle,
an der Transportband noch nicht die horizontale Strecke er
reicht hat, auf der dann das eigentliche Befördern statt
findet. Der Hebel wird von den Mitnehmern aus der Ruhe
position geschoben, sobald das Transportband in Bewegung
gesetzt wird, wodurch der Hebel sich in die gleiche Richtung
wie das Transportband bewegt. Durch den dabei entstehenden
Hebelwinkel wird das Warenpaket fortbewegt. Während dieses
Ablaufes entfernt sich der Hebel immer mehr vom Förderband
bis schließlich der Mitnehmer unter dem Hilfsmitnehmer
durchrutscht und der Hilfsmitnehmer mittels Feder in die
Ausgangsposition zurückgezogen wird.
Der Hebel ist winkelförmig ausgebildet und besteht aus zwei
geraden Stücken, die in einem Winkel zwischen 90 bis 180 Grad
zueinanderstehen. Das eine Ende ruht während der Ruheposition
auf den Mitnehmern, die zu diesem Zweck mit einem Anschlag
versehen sind. In dieser Position ragt das andere Ende des
Hebels über den Rand der Plattform und somit über den Waren
stapel hinaus. Während des Ausgabevorganges bewegt sich der
Hilfsmitnehmer oberhalb der Plattform fast parallel. Am
kleineren Teil des Hilfsmitnehmers sind zwei flache Metall
bleche angebracht, die in die Vertiefung in der das Trans
portband verläuft, hineinragen. Sie sind so lang, daß die
Mitnehmer unter dem Hilfsmitnehmer hindurchrutschen, so daß
er wieder die Ausgangsposition einnehmen kann.
Die charakteristischen Merkmale und die wesentlichen Vorteile
der Erfindung werden anhand der folgenden Bechreibung unter
Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung erläutert. Dabei
handelt es sich um eine Ausführungsform, die jedoch andere
Ausführungen noch zuläßt. So können insbesondere anstelle des
Förderbandes und der daran befestigten Mitnehmer innerhalb
der Vertiefung drehbare Arme angeordnet sein, die jeweils um
eine Achse drehbar sind und derart mittels eines Getriebes
oder dergleichen verbunden sind, um die Warenverpackung
entlang der Plattform zu bewegen und durch die Ausgabeöffnung
des Ausgabeautomaten zu fördern. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Waren
speichersäulen und der Ausgabevorrichtung, die das
Kernstück des Ausgabeautomaten bedeuten.
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Ausgabevorrich
tung, die unterhalb jedes einzelnen Warenspeichers
angebracht ist.
Fig. 3 eine Schnittzeichnung vom Gehäuse einschließlich
des Hilfsmitnehmers.
Fig. 4 eine seitliche Ansicht zur Erläuterung des Funk
tionsablaufes.
Gemäß Fig. 1 sind in einem nicht weiter dargestellten Gehäuse
eines Ausgabeautomaten Warenspeichersäulen 1 untergebracht.
Die Warenspeichersäulen sind U-förmig ausgebildet und enthal
ten Seitenwände 2 sowie abgewinkelte Rückenwände 3. Unterhalb
jeder dieser Warenspeichersäulen befindet sich eine Aus
gabevorrichtung 4. Die Ausgabevorrichtung fördert, sobald
der Automat betätigt wird das unterste Warenpaket der jeweils
verlangten Ware zur Entnahme. Der Weg zur Warenausgabe ist
durch eine Klappe 5 versperrt, die auf einer Seite mit einem
Hebel 6 versehen ist, der den Mikroschalter 7 betätigt. Die
Klappe 5 sitzt auf einer Drehachse 8, die waagrecht zu den
Trennwänden 2 der Speichersäulen 1 liegt.
Wenn der Ausgabeautomat durch den Münzeinwurf in Gang gesetzt
wird, beginnt die Ausgabevorrichtung 4 zu arbeiten, indem
sie den Entnahmevorgang einleitet. Die Klappe 5 wird
gehoben, so daß sich der Hebel 6 nach unten dreht, wobei der
Mikroschalter 7 nicht mehr betätigt wird. Sobald das
Warenpaket den Warenspeicher ganz verlassen hat, fällt die
Klappe wieder nach unten, wobei die Feder 9 unterstützend
wirkt. In dieser Position betätigt der Hebel den Mikro
schalter, wodurch die Ausgabevorrichtung 4 zum Stehen ge
bracht wird.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, enthält die Ausgabevorrichtung 4
zwei Gehäuseteile 11 und 12, die parallel zueinander an
geordnet sind. Die Gehäuseteile sind von der Konstruktion her
identisch und sind miteinander so verbunden, daß in der Mitte
das Transportband untergebracht ist. Das Transportband
besteht aus einem Zahnriemen 13, der über das Antriebszahn
rad 14 und zwei weitere Umlenkzahnräder 15 und 16 an
getrieben wird. Das Antriebszahnrad 14 wird durch ein Unter
setzungsgetriebe von einem Elektromotor 17 angetrieben. Der
Zahnriemen verläuft unterhalb der Oberfläche der beiden
Gehäuseteile 11 und 12 und in einem gewissen Abschnitt
parallel zu den Plattformen 18 und 19. Die Plattformen 18
und 18 können mit längslaufenden Rillen 20 versehen sein
um die Gleitreibung beim Vorwärtsbewegen der Ware zu ver
ringern. Von der äußeren Oberfläche des Zahnriemens 13 stehen
einige Mitnehmer 21 hervor die auf dem Zahnriemen befestigt
sind. Die Mitnehmer sind so ausgebildet, daß sie über die
Plattformen 18 und 19 hinausragen.
Bei einer modifizierten Ausgabevorrichtung können die Mit
nehmer auch als auf Wellen drehbar angeordnete Arme ausgebil
det sein. Die Arme stehen über ein Getriebe oder dergleichen
derart in Wirkverbindung, daß die Warenverpackung in entspre
chender Weise zur Entnahmeöffnung gefördert werden kann. So
können beispielsweise statt der Umlenkräder für den Zahn
riemen die genannten Arme und ggfs. zwischen diesen weitere
Arme angeordnet sein, um die Transportbewegung durchführen zu
können.
Erfindungsgemäß befindet sich in der Vertiefung 22 der
Hilfsmitnehmer 23. Er sitzt im hinteren Teil der Ver
tiefung 22, wenn man zur Unterscheidung von Hinten und Vorn
die Laufrichtung des Zahnriemens 13 in Betracht zieht, welche
in Fig. 2 und 3 durch Pfeile angegeben ist. Der Hilfsmit
nehmer 23 ist winkelförmig ausgebildet und enthält zwei
bevorzugt geradlinige Teile 24, 25. Der vordere Teil 24 und
der hintere Teil 25 stehen in einem Winkel zwischen 90 und
180 Grad zueinander.
Gemäß Fig. 3 stehen vom längsverlaufenden Rand des hinteren
Teils 25 Verbindungsteile 26 hervor, die auf einer Achse 27
im Gehäuse der Ausgabevorrichtung angebracht sind. Die
bewegliche Achse 27 des Hilfsmitnehmers 23 ist oberhalb der
Achse des Umlenkzahnrades 15 angeordnet. Der Hilfsmitnehmer
23 wird zweckmäßig aus Blech gefertigt und in die erläuterte
Form gebogen. Die Verbindungsteile 26 werden über eine Feder
28, die am Punkt 28 befestigt ist, in die Ausgangsposition
gedrückt. In dieser Position liegt der untere Rand des
Hilfsmitnehmers 23 auf einem Anschlag 30. In dieser Position
befindet sich der Rand des unteren Teiles 25 nahe dem
Zahnriemen 13. Der vordere Teil des Hilfsmitnehmers 24
überragt in der Ruheposition die Plattformen 18 und 19 auf
denen der Warenstapel aufliegt.
Wie nun aus Fig. 4 zu sehen ist, kann bei dieser Konstruktion
die Ausgabevorrichtung nahe der hinteren Wand 31 des
Ausgabeautomaten angebracht sein. Die Ware 32 ruht auf der
Plattform der Ausgabevorrichtung und steht leicht über den
hinteren Rand der Plattform hinaus. Unmittelbar hinter der
Warenpackung steht der vordere Teil 24 des Hilfsmitnehmers
23.
Wenn nun die Ausgabevorrichtung in Gang gesetzt wird und sich
der Zahnriemen 13 in Richtung der Pfeile fortbewegt, nehmen
die Mitnehmer 21 wie in Fig. 4 zu sehen ist, den Hilfsmit
nehmer 23 mit, wobei er sich dreht, bis er die Position
erreicht hat, die die gestrichelte Linie 23 a darstellt.
Während der Drehbewegung des Hilfsmitnehmers 23 aus der
Ruheposition bis zur Position 23 a läuft der Mitnehmer 21
immer weiter, bis er unter dem Hilfsmitnehmer durchrutscht.
Gemäß der gestrichelten Linie 21 a ist die Bewegungsbahn der
Mitnehmerspitze angedeutet und es ist ersichtlich, daß gemäß
der Endposition 23 a der Mitnehmer unter dem Hilfsmitnehmer 23
hindurchbewegt werden kann. Die beiden seitlichen Verbin
dungsteile 26 des Hilfsmitnehmers 23 weisen einen größeren
Abstand zueinander auf als die Breite des Mitnehmers 21
beträgt, so daß dieser zwischen den Verbindungsteilen 26
hindurchbewegt werden kann. Der hintere Teil 25 und die
beiden seitlichen Verbindungsteile 26 sind derart auf die
Höhe und Breite des Mitnehmers 21 abgestimmt, daß diese nach
Erreichen der Endposition des Hilfsmitnehmers unter dem
hinteren Teil 25 sowie dem vorderen Teil 24 des Hilfsmit
nehmers 23 hindurchbewegt werden kann. Der vordere Teil 24
des Hilfsmitnehmers 23 ist in der Ruheposition im wesent
lichen vertikal ausgerichtet und befindet sich erfindungsge
mäß zwischen der Rückwand 31 des Ausgabeautomaten und dem
hinteren Ende der Warenverpackung, wobei das hintere Ende der
Warenverpackung über das hintere Gehäuseende der Ausgabevor
richtung übersteht. Festzuhalten ist ferner, daß der vordere
Teil 24 des Hilfsmitnehmers 23 unterhalb der abgewinkelten
Rückwand 3 der Warenspeichersäule endet. In der Endposition
23 a kann der Mitnehmer 21 vollkommen unter dem Hilfsmit
nehmer durchlaufen, wobei dieser frei wird und so durch die
Feder 29 wieder in seine Ruheposition gebracht wird.
Während der Bewegung des Hilfsmitnehmers 23 nach 23a wird die
Ware 32 vom vorderen Teil 24 des Hilfsmitnehmers in die
Position 32 a bewegt, wo der normale Mitnehmer die Ware
übernimmt, und es zur Ausgabe befördert.
Wenn der Hilfsmitnehmer 23 nicht vorhanden wäre, könnten die
normalen Mitnehmer 21 nur an die untere Seite der Ware
gelangen und sie somit zwar anheben aber nicht transpor
tieren.
Die untere Verankerung 28 der Feder 29, Fig. 3, sitzt unter
halb der Drehachse 21 des Hilfsmitnehmers 23 und etwas mehr
innerhalb des Gehäuses wie sie.
Nachdem Art und Weise der Erfindung ausreichend beschrieben
wurden, muß darauf hingewiesen werden, daß die vorher auf
geführten Erläuterungen, die durch die Bilder veranschaulicht
wurden in Details veränderbar sind solange nicht das Grund
funktionsprinzip abgeändert wird.
Bezugszeichenliste
1 Warenspeichersäule
2 Seitenwand der Warenspeichersäule
3 Abgewinkelte Rückwand
4 Ausgabevorrichtung
5 Klappe
6 Hebel
7 Mikroschalter
8 Drehachse
9 Feder
10 Anschlag des Mikroschalters
11 Gehäuse
12 Gehäuse
13 Zahnriemen
14 Antriebszahnrad
15 Umlenkzahnrad
16 Umlenkzahnrad
17 Elektromotor
18 Plattform
19 Plattform
20 Rillen
21 Mitnehmer
21 a Bahn des Mitnehmers
22 Vertiefung
23 Hilfsmitnehmer/Ruheposition
23 a Hilfsmitnehmer/Endposition
24 Vorderer Teil des Hilfsmitnehmers
25 Hinterer Teil des Hilfsmitnehmers
26 Verbindungsteil
27 Achse der Verbindungsteile
28 Verankerung der Rückholfeder
29 Feder
30 Anschlag des Hilfsmitnehmers
31 Hinterwand des Ausgabeautomaten
32 Ware/Ausgangsposition
32 a Ware/Ausgangsposition
2 Seitenwand der Warenspeichersäule
3 Abgewinkelte Rückwand
4 Ausgabevorrichtung
5 Klappe
6 Hebel
7 Mikroschalter
8 Drehachse
9 Feder
10 Anschlag des Mikroschalters
11 Gehäuse
12 Gehäuse
13 Zahnriemen
14 Antriebszahnrad
15 Umlenkzahnrad
16 Umlenkzahnrad
17 Elektromotor
18 Plattform
19 Plattform
20 Rillen
21 Mitnehmer
21 a Bahn des Mitnehmers
22 Vertiefung
23 Hilfsmitnehmer/Ruheposition
23 a Hilfsmitnehmer/Endposition
24 Vorderer Teil des Hilfsmitnehmers
25 Hinterer Teil des Hilfsmitnehmers
26 Verbindungsteil
27 Achse der Verbindungsteile
28 Verankerung der Rückholfeder
29 Feder
30 Anschlag des Hilfsmitnehmers
31 Hinterwand des Ausgabeautomaten
32 Ware/Ausgangsposition
32 a Ware/Ausgangsposition
Claims (14)
1. Ausgabevorrichtung für einen Ausgabeautomaten, welcher
mehrere Speichersäulen für Warenverpackungen mit jeweils
einer solchen Ausgabevorrichtung aufweist, mit einem Gehäuse,
auf dessen im wesentlichen horizontaler Plattform der
Warenstapel aufliegt, und mit wenigstens einem zur Fortbe
wegung einer Warenverpackung vorgesehenen bewegbar angeordne
ten Mitnehmer, welcher zumindest teilweise unterhalb der
Plattform in einer Vertiefung um eine Achse schwenkbar
angeordnet ist und über die Oberfläche der Plattform hinaus
ragen kann, wobei der Mitnehmer insbesondere an einem in der
Vertiefung laufenden und als Zahnriemen ausgebilden Trans
portband befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein zusätzlicher Hilfsmitnehmer (23) am hinteren Ende des Gehäuses (11, 12) angeordnet ist,
daß der Hilfsmitnehmer (23) von dem Mitnehmer (21) mitgenom men werden kann, um eine auf der Plattform (18, 19) auf liegende Warenverpackung (32) zu erfassen,
und daß der Hilfsmitnehmer (23) aus einer Ruheposition herausbewegt werden kann und hierbei mit einem vorderen Teil (24) zunächst die Warenpackung (32) um einen vorgegebenen Weg entlang der Plattform (18, 19) bewegt, wobei nachfolgend die Warenverpackung (32) von dem Mitnehmer (31) weiterbewegt und der Hilfsmitnehmer (23) in die Ruheposition zurückbewegt wird.
daß ein zusätzlicher Hilfsmitnehmer (23) am hinteren Ende des Gehäuses (11, 12) angeordnet ist,
daß der Hilfsmitnehmer (23) von dem Mitnehmer (21) mitgenom men werden kann, um eine auf der Plattform (18, 19) auf liegende Warenverpackung (32) zu erfassen,
und daß der Hilfsmitnehmer (23) aus einer Ruheposition herausbewegt werden kann und hierbei mit einem vorderen Teil (24) zunächst die Warenpackung (32) um einen vorgegebenen Weg entlang der Plattform (18, 19) bewegt, wobei nachfolgend die Warenverpackung (32) von dem Mitnehmer (31) weiterbewegt und der Hilfsmitnehmer (23) in die Ruheposition zurückbewegt wird.
2. Ausgabevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Hilfsmitnehmer (23) mittels einer Feder (29) in
der Ruheposition fixiert wird und von dem Mitnehmer (31)
entgegen der Federkraftwirkung bewegbar ist.
3. Ausgabevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Hilfsmitnehmer (23) einen vorderen Teil
(24) aufweist, welcher in der Ruheposition beabstandet vom
hinteren Ende des Gehäuses in der Nähe der Plattform sich
befindet und das über das hintere Ende des Gehäuses (11, 12)
vorstehende hintere Ende der Warenverpackung (32) ergreifen
kann.
4. Ausgabevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Teil (24) des Hilfs
mitnehmers in der Ruheposition hinter dem hinteren Ende der
auf der Plattform (18, 19) aufliegenden Warenverpackung sich
befindet und/oder unterhalb der insbesondere angewinkelten
Rückwand (3) der Warenspeichersäule (1) angeordnet ist.
5. Ausgabevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsmitnehmer (23) hebelför
mig ausgebildet ist, wobei der vordere Teil (24) an der
Warenverpackung angreift und der hintere Teil (25) des
Hilfsmitnehmers (23) vom Mitnehmer (31) zur Schwenkung um
eine Achse bis zu einer Endposition vom Mitnehmer (31)
mitgenommen wird, wobei der Hilfsmitnehmer (23) zunächst die
Warenverpackung (23) erreicht, anschiebt, bis schließlich der
Mitnehmer (21) unter und/oder an dem Hilfsmitnehmer (23)
vorbeibewegt ist und seinerseits die Warenverpackung (32) und
weiterbewegt, während der Hilfsmitnehmer (23) in seine
Ruheposition zurückgelangt.
6. Ausgabevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsmitnehmer (23) auf eine
unterhalb der Plattformoberfläche befindlichen Achse, die
insbesondere im Bereich der Vertiefung angeordnet ist,
schwenkbar ist, wobei die Achse (27) des Hilfsmitnehmers (23)
beabstandet, und zwar oberhalb und/oder hinter der Drehachse
des hinteren Umlenkzahnrades (15) und/oder des Mitnehmers
(31) angeordnet ist.
7. Ausgabevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (21) unter dem
Hilfsmitnehmer (23) hindurchbewegbar ist oder neben dem
Hilfsmitnehmer (23) entlang bewegbar ist, um nach Erreichen
der Endposition des Hilfsmitnehmers (23) die weitere Bewegung
der Warenverpackung (32) durchzuführen.
8. Ausgabevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsmitnehmer (23) auf einer
Achse (27) montiert ist, welche parallel zu den Achsen der
Zahnräder für das Förderband liegt, um parallel zur Richtung
des Förderbandes aus der Ruheposition bewegt werden zu
können, wobei der hintere Teil (25) des Hilfsmitnehmers (23)
der Ruheposition nahe der Oberfläche des Förderbandes sich
befindet und vom Mitnehmer (31) mitgenommen werden kann.
9. Ausgabevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsmitnehmer (23) winkel
förmig mit einem vorderen Teil (24) und einem hinteren Teil
(25) ausgebildet ist, die in einem Winkel zwischen 90 bis 180
Grad zueinander stehen.
10. Ausgabevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Teil (25) des Hilfs
mitnehmers (23) in der Ruheposition an einem Anschlag (30)
ruht, wobei dieser Anschlag insbesondere durch das Förderband
gebildet wird.
11. Ausgabevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Teil (25) des Hilfs
mitnehmers (23) in einer Drehbewegung über die Plattform
(18, 19) bewegbar ist, wobei er in einer Endposition eine
wesentliche parallele Lage zur Plattform (18, 19) einnimmt.
12. Ausgabevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsmitnehmer (23), wenig
stens ein, bevorzugt zwei Verbindungsteile (26), aufweist,
die einerseits mit der Achse (27) des Hilfsmitnehmers in
Verbindung stehen und andererseits insbesondere mit dem
hinteren Teil (25) des Hilfsmitnehmers (23) verbunden sind
und eine derartige Länge aufweisen, daß der Mitnehmer (31)
unter den beiden Teilen (24, 25) des Hilfsmitnehmers (23)
hindurchbewegbar ist.
13. Ausgabevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß bei Beginn des Bewegungsablaufes
der insbesondere hebelförmig ausgebildete Hilfmitnehmer (23)
in der Nähe des Transportbandes und/oder des Mitnehmers (31)
sich befindet.
14. Ausgabevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (29) einerseits am
Hilfsmitnehmer (23) und andererseits am Gehäuse (11, 12)
derart angeordnet ist, daß sie auf den Hilfsmitnehmer (23) in
Richtung dessen Ruheposition einwirkt, wobei der Hilfsmit
nehmer an einem Anschlag (30) anlegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ES8900052A ES2011963A6 (es) | 1989-01-05 | 1989-01-05 | Mejoras introducidas en el objeto de la patente principal n{ 516.570: "expendedor automatico y modular de productos estuchados". |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3941893A1 true DE3941893A1 (de) | 1990-07-12 |
| DE3941893C2 DE3941893C2 (de) | 1993-03-18 |
Family
ID=8259763
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893941893 Granted DE3941893A1 (de) | 1989-01-05 | 1989-12-19 | Ausgabevorrichtung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3941893A1 (de) |
| ES (1) | ES2011963A6 (de) |
| GB (1) | GB2227737B (de) |
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1990
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