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DE1217334B - Rotierend angetriebene Zahnbuerste - Google Patents

Rotierend angetriebene Zahnbuerste

Info

Publication number
DE1217334B
DE1217334B DER36225A DER0036225A DE1217334B DE 1217334 B DE1217334 B DE 1217334B DE R36225 A DER36225 A DE R36225A DE R0036225 A DER0036225 A DE R0036225A DE 1217334 B DE1217334 B DE 1217334B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handle
valve
brush
connections
connection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER36225A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOHN LOWELL RICHMOND
Original Assignee
JOHN LOWELL RICHMOND
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOHN LOWELL RICHMOND filed Critical JOHN LOWELL RICHMOND
Priority to DER36225A priority Critical patent/DE1217334B/de
Publication of DE1217334B publication Critical patent/DE1217334B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C17/00Devices for cleaning, polishing, rinsing or drying teeth, teeth cavities or prostheses; Saliva removers; Dental appliances for receiving spittle
    • A61C17/16Power-driven cleaning or polishing devices
    • A61C17/22Power-driven cleaning or polishing devices with brushes, cushions, cups, or the like
    • A61C17/24Power-driven cleaning or polishing devices with brushes, cushions, cups, or the like rotating continuously
    • A61C17/26Power-driven cleaning or polishing devices with brushes, cushions, cups, or the like rotating continuously driven by electric motor
    • A61C17/28Power-driven cleaning or polishing devices with brushes, cushions, cups, or the like rotating continuously driven by electric motor with rinsing means

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Brushes (AREA)

Description

  • Rotierend angetriebene Zahnbürste Die Erfindung betrifft eine rotierend angetriebene Zahnbürste mit Reinigungsmittelzuführung, bei der der zylindrische hohle Handgriff von der Antriebswelle durchsetzt ist, die lösbar mit einer Welle im Bürstenkopf kuppelbar ist, und bei der die Zuführeinrichung durch ein Ventil gesteuert ist.
  • An Zahnbürsten ist es an sich bekannt, der Bürste ein Zahnreinigungsmittel oder Wasser bzw. eine Mischung aus beiden Medien zuzuführen. Dabei handelt es sich aber um nicht angetriebene Zahnbürsten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine rotierend angetriebene Zahnbürste zu schaffen, welcher Behandlungsmedien wahlweise zugeführt werden können.
  • Bei einer bekannten rotierenden Zahnbürste ist lediglich eine Flüssigkeit über ein im Handgriff vorgesehenes Ventil zuführbar. Bei dieser bekannten Ausführungsform ist die Bürstenwelle mit einer den Handgriff durchsetzenden Welle kuppelbar, die von einer biegsamen Welle angetrieben wird. Eine Zuführung verschiedener Medien ist dabei nicht mögsich.
  • Bei einer anderen rotierend angetriebenen Zahnbürste ist der Handgriff in zwei Kammern unterteilt, von denen die eine zur Aufnahme einer Zahnpastatube bestimmt ist, während in der anderen Klammer der Antriebsmotor angeordnet ist. Eine Zuführung von Spülwasser, Mundwasser od. dgl. zur Bürste bzw. in den Mund des Benutzers ist nicht vorgesehen.
  • Dabei ist es bekannt,. daß die Bürste von einem im Querschnitt sichelförmig ausgebildeten Abdeckschild teilweise umgriffen wird.
  • Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß innerhalb des Bürstenkopfes zwei Kanäle vorgesehen sind, die über die Zuführungsleitungen - gesteuert von dem im Handgriff angeordneten Ventil - wahlweise über einen Anschluß oder mehrere Anschlüsse mit die Mundbehandlungsmedien enthaltenden Abteilungen eines Druckbehälters verbindbar sind.
  • Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung erstrecken sich die zwei Kanäle in an sich bekannter Weise über die ganze Länge der Walzenbürste in einem die Bürste teilweise umgreifenden, im Querschnitt sichelförmigen Abdeckschild des Bürstenkopfes, wobei der eine Kanal, der am freien Stirnende dieses Abdeckschildes mündet, wahlweise mit dem zweiten oder dem zweiten und dem dritten Anschluß verbindbar ist, während der andere Kanal, der am freien Stirnende des Abdeckschildes geschlossen ist, radial zur Walzenbürste hin gerichtete Öffnungen aufweist und wahlweise mit dem ersten oder dem zweiten Anschluß verbindbar ist.
  • Die Erfindung schafft eine rotierend angetriebene Zahnbürste, mit welcher es nicht nur möglich ist, der Bürste ein Zahnreinigungsmittel zuzuführen, sondern auch z. B. Spülwasser nach Beendigung des Reinigungsvorganges. Außerdem ist es möglich, unmittelbar in den Mund des Benutzers beispieslweise ein Mundwasser oder ein mit Wasser verdünntes Mundwasser einzuführen. Dadurch ist es vorteilhaft möglich, den Bürstvorgang, d. h. den Reinigungsvorgang und gleichzeitig auch den Massagevorgang am Zahnfleisch ununterbrochen während der Zuführung der Zahnpasta oder eines Mundwassers und/oder des Spülwassers aufrechtzuerhalten.
  • Weiterhin wird bei der Zuführung verschiedener Medien erreicht, daß eines der Medien in einer bei Zahnbürsten neuartigen Weise neben der eigentlichen Bürste ausgegeben wird, während die anderen Medien durch die Borsten freigegeben werden.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist das Ventil als Drehschieberventil zwischen zwei fest im Handgriff angeordneten Ventilkörpern einen drehbaren Ventilkörper auf, der mit einem radialen Vorsprung einen im Handgriff vorgesehenen Schlitz durchgreift.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform sieht vor, daß sich von den drei Zuführungsleitungen eine vor dem fest im Handgriff angeordneten Ventilkörper gabelt, der vier - paarweise vorgesehene - Anschlüsse aufweist, und daß der drehbare Ventilkörper eine Bohrung und einen gekrümmten Schlitz hat, der dem einen Anschlußpaar des Ventilkörpers zugeordnet ist, während der andere fest angeordnete Ventilkörper drei Anschlüsse aufweist, von denen sich zwei vor dem Eintritt in den Kanal im Abdeckschild des Bürstenkopfes vereinigen.
  • Hierdurch wird erericht, daß die wahlweise Zuführung auch unter Mischung einzelner Medien möglich ist. Zweckmäßig gelangen die in den Abteilungen des Behälters befindlichen verschiedenen Medien unter Druck über die Zuführungsleitungen in die Anschlüsse.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand von Ausführungsbeispielen erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind. In dieser zeigt Fig. 1 eine Ansicht ein Badezinuner--Installationswand, an der eine elektrisch antreibbare Zahnbürste mit Zuführungsleitungen und Behälter für Behandlungsmedien angeordnet ist, F i g. 2 eine Seitenansicht des Behälters, wobei die Vorderwand einer klaren Darstellung halber teilweise ausgebrochen ist, Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung des linken Endes des Behälters nach Fig. 2 mit abgenommener Endwand, F i g. 4 einen noch mehr vergrößerten Querschnitt längs der Linie 44 in Fig. 3, Fig. 5 eine Teilansicht eines mit einer flexiblen Antriebswelle verbundenen Antriebsrads, F i g. 6 eine entsprechende Darstellung eines Druckentlastungsventils, Fig.7 eine Ansicht entsprechend der nach Fig. 2, aber einer anderen Ausführung des Behälters, Fig; 8 eine Draufsicht auf den Behälter nach Fig. 7, Fig. 9 eine Seitenansicht eines typischen Verschlusses für eine Einzelb eh älter in Verbindung mit Fig. 7 und 8, F i g. 10 ein Verbindungsstück für den Verschluß nach Fig. 9, Fig. 11 eine Seitenansicht einet mit einem Handgriff verbundenen rotierenden Zahnbürste, wobei einzelne Teile ausgebrochen sind, Fig. 12 eine der Fig. 11 ähnliche Darstellung einer anderen Anordnung zum Befestigen der Bürste, F i g. 13 einen Querschnitt durch die Enden beider Bürsten längs der Linie 13-13 in Fig. 11; Fig. 14 und 15 zeigen Querschnitte längs der Linien 14-14 und 15-15 in Fig. 11 und Fig. 16 zeigt eine auseinandergezogene Darstellung der Teile im Handgriff nach Fig 11 und des daran befestigten Bürstenkopfes.
  • Ein Behälterl ist auf einem Stützbrett 2 aufgestellt oder daran befestigt, das seinerseits an einer Wand, vorzugsweise im Badezimmer, angebracht ist.
  • Der Behälter 1 weist eine Deckwand 3, eine Bodenwand4, eine Vorder- und eine Rückwand 5 und 6 und Seitenwände 7 und 8 auf, von denen letztere durch Preßsitz abnehmbar im Behälter eingebaut oder durch ein Scharnier an diesem befestigt ist. Der Behälter 1 ist in Abteilungen 9, 10, 11 und 12 geteilt, die durch die Endwand 8, die Zwischenwändel3, 14 und 1S und die Endwand 7 gebildet werden. Die Abteile 10, 11 und 12 sind flüssigkeitsdicht und haben je eine Füllöffnung mit einem Verschluß 18 mit flüssigem Zahnputzmittel, einer antiseptischen Lösung und Wasser gefüllt.
  • Im Abteil 9 befindet sich ein Elektromotor 20, dessen Welle 21 an einem Ende ein erstes Zahnrad 22 trägt, das dauernd mit einem Abtriebsrad 23. kämmt, welches seinerseits am Ende einer Kurbelwelle 24 sitzt, deren eines Ende in einer Konsole 25 und deren anderes Ende bei 26 in der Rückwand 6 des Btihheee i gelagert ist. Eiti Ende einer Kurbel stange 28 ist bei 29 mit der Kurbelwelle 24 verbunden; ihr anderes Ende ist mit einem Kolben 31 verbunden, welcher in einem Pumpenzylinder angeordnet iNt, der durch Konsolen 35 an der Rüekwand 6 bèfèstlgt ist. Das Motorabtell 9 hat geschützte Ventilationsöffnungen V. Eine Leitung 36 steht mit dem Auslaßende des Pumpenzylinders 30 und über eine Verteilerleitung 30A mit dem Innern jedes Abteils 10, 11, 12 über Druckauslässe37, 38 bzw. 39 in Verbindung. Dadurch werden diese drei Abteilungen durch die Wirkung der Pumpe gleichzeitig unter Druck gesetzt. Der Kolben31 ist mit einem an sich bekannten (nicht dargestellten) Klappenventil ausgestattet, so daß beim Abwärtsgang des Kolbens Luft durch diesen nach oben strömt und dann beim Aufwärtsgang verdichtet wird.
  • Die Motorwelle 21 hat am anderen Ende ein zweites Antriebsrad 42, das dauernd mit einem Abtriebsrad kämmt, welches auf einer Welle 44 angeordnet ist, die sich durch die Vorderwand 5 des Behälters 1 nach außen erstreckt und in einem an der Außenseite der Wand sitzenden, mit einer rohrförmigen Verlängerung 46 ausgestatteten Lager gelagert ist.
  • Das äußere Ende der Welle 44 (F i g. 5) hat eine axiale Vierkantausnehmung 48, welche das vierkantige Ende 49 einer flexiblen Welle 50 aufnimmt.
  • Diese Welle 50 erstreckt sich durch ein rohrförmiges flexibles Gehäuse 51, dessen eines Ende mit der rohrförmigen Verlängerung 46 verbunden ist. Das andere Ende des Gehäuses 51 endet in dem einen Ende eines hohlen Handgriffs 52 (F i g. 11) und stößt gegen eine darin befestigte Platte 53. Das andere Ende des höhlen Handgriffs trägt einen abnehmbaren hohlen Bürstenkopf 54 mit einer rotierenden Walzenbürste 55 und einem diese teilweise umgebenden Abdeckschild. Die Bürste sitzt auf einer Welle 56, die durch das innere Ende des Bürstenkopfes und die Endwand eines Verschlusses 57 und eine Scheibe 58 durchgeht, die im entsprechenden Ende des hohlen Handgriffs 52 befestigt sind. Der zylindrische Teil 59 des Verschlusses kann an diesem Ende des hohlen Handgriffs durch eine an sich bekannte Bajonettsperre 60 befestigt werden und ist durch eine Gummidichtung 61 od. dgl. flüssigkeitsdicht gemacht.
  • Das innere Ende der Bürstenwelle 56 (Fig. 16) ist mit Kanten 62 versehen und kann in lösbaren Eingriff mit dem entsprechend geformten, hohlen Ende 64 einer Voliwelle 65 gebracht werden. Diese ist in festen Scheiben 66 und 67 gelagert, geht durch eine drehbare Ventilscheibe 68 hindurch und endet in einem vierkatigen Teil 69. Dieses vierkantige Ende der Welle 65 kann mit dem hohlen, vierkantigen Ende 70 (Fig. 11) der Welle 50 in Eingriff gebracht werden, die im Handgriff angeordnet ist und drehbar an der Scheibe 53 anliegt. Dadurch erfolgt der Anbau der flexiblen Welle lind ihres flexiblen Gehäuses 51 an den Handgriff.
  • Die Scheiben 66 und 67 sind fest in den einander ugekehrten Enden des Vorder- und Rückteils des Handgriffs befestigt; durch diese Scheiben und durch die drehbare Ventilscheibe 68 erstreckt sich eine Hohlwelle 715 die auf einem an einem Ende vorgesehenen Gewinde eine Mutter 72 und am anderen Ende einen Kopf 73 trägt. Die Welle 65 ist in dieser Hohlwelle drehbar; so daß durch diese Anordnung der Vorderteil und der Rückteil des Handgriffs zusammengehalten werden.
  • In der in Fig. 12 dargestellten abgewandelten Form des Zusammenbaus von Bürstenkopf 54 A und Handgriff 52A hat das innere Ende des Bürstenkopfs 54A eine sich nach innen erstreckende Ausnehmung 75 mit einer Ringnut 76, die mit einer Nut 77 im Anßenumfang des Halsteils 78 des Handgriffs 52A zusammenwirkt und einen Sprengring79 aufnimmt. Durch diese Anordnung kann der Bürstenkopf durch Einschnappen mit dem Handgriff in und außer Eingriff gebracht werden. Die Walzenbürste 55 A kann rotieren, da ihre Welle 56 A im Hinterteil des Bürstenkopfs gelagert ist und eine Ringnut 85 hat, die mit einer Kugelsperre 86 zusamttenwirkt. Auf ähnliche Art und Weise kann die Bürstenwelle mit dein Bürstenkopf durch Schnappen in und außer Eingriff gebracht werden.
  • Wie aus F i g. 2 und 3 ersichtlich ist, münden drei Zuführungsleitungen 90, 91, 92 in das Innere der Abteilungen 10, 11, 12 des Behälters 1. Ihre anderen Enden erstrecken sich durch die Vorderwand S des Behälters 1 zu einem Einschnitt 93, Wo sie mit den erweiterten Enden 94 von flexiblen Leitungeli9GA, 91A, 92A verbunden sind, die sich durch Buchsen 95 ins Innere der rohrförmigen Verlängerung 46 ùnd durch die gesamte Länge eines rohrförmigen, flexiblen Gehäuses 96 erstrecken, das an diesem Ende in der Verlängerung 46 und am anderen Ende im Rückteil des Handgriffs 52 oder 52A befestigt ist.
  • Die anderen Enden der Leitungen90A, 91A, 92A enden im Handgriff 52 und stehen mit Anschlüssen 97, 98 bzw. 99 (Fig. 14) in Verbindung. Die anderen Enden dieser Anschlüsse stehen mit Rohren 102, 103 bzw. 104 in Verbindung, deren andere Enden wiederum mit weiteren Anschlußstücken 105, 106 bzw. 107 (Fig. 16) verbunden sindj die ihrerseits durch die Scheibe 67 hindurchgehen. Das Rohr 164 hat eine Abzweigung 110, die mittels eines Anschlusses 111 ebenfalls durch die Scheibe 67 hindurchgeht.
  • Wie am besten aus Fig. 11 ersichtlich ist, stehen die Scheiben 66 und 67, die mit der Scheibe 68 ein Ventil bilden, in flüssigkeitsdichtem Eingriff mit den entgegengesetzten Seiten der drehbaren Ventilscheibe 68. Diese hat eine Öffnung 115 sowie einen gekrümmten Schlitz 116, dessen Radius der Radialanordnung der Rohranschlüsse 106 und 107 ebenso entspricht, wie die Bohrung 115 der Anordnung der Anschlüsse 106 und 111. Die feste Scheibe 66 hat ähnliche hindurchgehende Anschlüsse 120, 121, 122.
  • Ein Ende eines Rohres 123 ist am Anschluß 120 befestigt und steht mit diesem und am anderen Ende mit einem hohlen Anschluß 124 in Verbindung, welcher durch die feste Scheibe 58 am Vorderende des Handgriffs 52 hindurchgeht. Entlang des Rohrs 123 liegen zwei Rohre 125 und 126, die zu Anschlüssen 121 und 122 geführt sind und in ein einziges Rohr 127 übergehen, dessen vorderes Ende an ein Anschlußstück 130 anschließt, das durch die Scheibe 58 hindurchgeht. Diese Scheibe steht in fester Oberflächenberührung mit dem inneren Ende des Bürstenkopfes 54, und die Anschlüsse 124 und 130 stehen in dauernder Verbindung mit den Kanälen 131 und 132 im Bürstenkopf. Der Kanal 131 ist am Vorderende in der Spitze des Bürstenkopfs offen, während das entsprechende Ende des Kanals 132 geschlossen ist. Öffnungen 133 führen aus dem Kanal 132 nach unten, um Zahnputzmittel oder Wasser an die rotierende Bürste zu liefern.
  • In der abgewandelterì Form des Behälters nach Fig. 7 und 8 sind die Abteile 14)AJ 11A, 12A oben offen und dazu eingerichtet, ausbaubare Gefäße lOB, 11B, 12B aufzunehmen, welche flüssiges Zahnputzmittel, Mundwasser und Wasser enthalten Jedes dieser Gefäße ist mit einer Füllöffnung und einem Verschluß 135 versehen.
  • Ein solcher typischer Verschluß, der in Fig. 9 gezeigt ist, besteht vorzugsweise aus einem formbaren Material und hat einen Druckeinlaß 136, der in den Innenraum des Gefäßes mündet, und einen Auslaß 137, der mit einem Rohr 138 in Verbindung steht, das sich nach unten in das Gefäß erstreckt und fast bis zu dessen Boden reicht (F i g. 7). Das Innere des Verschlusses ist mit einer Dichtung 139 zum Abdichten der Füllöffnung versehen.
  • Der Behälter umfaßt ebenfalls ein Motorabteil 9A mit einer Pumpej einem Antriebsmotor und einem Getriebe (Fig. 3), wobei der Druck von der Pumpe über einen Krummer 145 geleitet wird, der an der Rückwand 6A des Behälters befestigt ist. Der Druck aus dem Krümmer beaufschlagt den Innenraum jedes Gefäßes 10B, 11B, 12B über Leitungen 146, die jeweils am Ende Armaturen 147 trägern, mittels welcher sie in die Einlässe 136 der Verschlüsse 135 eingepreßt werden können; Auslaßleitungen 148 sind in ähnlicher Weise mit den Auslaßöffnungèrt 137 der Verschlüsse 135 durch Armaturen 149 verbunden. Diese, am besten aus Fig. 8 zu ersehenden Auslässe 148 sind kompakt In einem langen Gehäuse 150 angeordnet und geschützt. Die anderen Enden der Leitungen stehen mit der hohlen Verlängerung 46A durch die Buchse 95A in Verbindung wie die Rohre90A, 91A, 92A in Fig. 3.
  • Durch diese Anordnung der Ein- und Auslaßleitungen an den Verschlüssen 135 lassen sich die Gefäße 1OB, 11B, 12B aus dem Behälter ausbauen und durch gefüllte Gefäße ersetzen.
  • Die Funktion der Einrichtung ist wie folgt: Bei laufendem Motor und laufender Pumpe und mit durch das Scheibenventil abgedichtetem Inhalt des Rohrs bringt eine Drehung des Ventils nach rechts (in der Darstellung nach F i g. 16) die Bohrung 815 mit den Gefäßen 105 und 122 in Verbindung, so daß flüssiges Zahnputzmittel durch die Leitung 90, die Rohre 102, 126, den Anschluß 130 in den Kanal 132, durch die Öffnungen 133 und auf die Bürste gelangt. Wenn die Bürste gewaschen werden soll, muß die Ventilscheibe 68 nur weiter ilach rechts gedreht werden, um den Anschluß 122 zu sperren und die Bohrung 115 zu dem Anschluß 121 auszurichten, so daß nun Wasser aus der Leitung 92 A, durch die Rohre 103, 125, den Anschluß 130, durch den Kanal 132 und die Öffnungen 133 auf die Bürste fließt.
  • Wenn nun das Mundwasser benutzt werden soll, wird Ventilscheibe 68 nach links gedreht, bis der Boden des gekrümmten Schlitzes 116 mit dem Anschluß 107 ausgerichtet ist, so daß nun Mundwasser durch die Leitung 91A, den Anschluß 120, das Rohr 123, den Anschluß 124 und den Kanal 131 unmittelbar in den Mund des Benutzers strömt, und zwar in der Richtung, die durch die Stellung des Handgriffs bestimmt ist. Wenn das Mundwasser mit Wasser verdünnt werden soll, muß die Ventilscheibe 68 nur etwas weiter nach links gedreht werden, um beide Anschlüsse 106 und 107 (die mit den Leitungen 91A und 92A in Verbindung stehen) mit dem Schlitz 116 in Verbindung zu bringen, worauf die Mischung dann durch den Anschluß 120, das Rohr 123, den Anschluß 124 und den Kanal 132 ausfließen kann.
  • Wie aus F i g. 6 ersichtlich, hat die Leitung 36 ein durch Hand verstellbares, automatisches Druckentlastungsventil 155, mit einem Ventilgehäuse 156, das bei 157 an die Leitung angelötet ist und mit derselben durch zueinander ausgerichtete Öffnungen 158 und 159 in Verbindung steht. Die Oberseite der Öffnung 158 bildet einen Ventilsitz, an den ein Kugelventilkörper 160 normalerweise durch eine Druckfeder 161 gedrückt wird, deren anderes Ende sich an einer Schraube 162 mit einer Entlüftungsöffnung 163 abstützt.
  • Der Inhalt der Abteilungen 10, 11, 12 wird unter Druck über die entsprechenden Leitungen 90, 91, 92 abgegeben. Da der Motor 20 und die Pumpe 30 dauernd in Betrieb sind, um die Zahnbürste zu drehen, während der Inhalt der Abteilungen nur zeitweise benutzt wird, darf sich in diesen Abteilen kein übermäßiger Druck aufbauen. Dies wird durch das Druckentlastungsventil 155 verhindert, indem die Kugell60 unter dem Rückdruck aus den Zuführungsleitungen und dem Innern der Abteile von ihrem Sitz gegen den Druck der Feder 161 abgehoben wird. Die Spannung der Feder läßt sich durch Einstellung der Schraube 162 gegenüber dem Körper 166 variieren. Durch Abheben des Kugelventil! kann der Überdruck durch die Entlüftungsöffnung 163 entweichen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Rotierend angetriebene Zahnbürste mit Reinigungsmittelzuführung, bei der der zylindrische hohle Handgriff von der Antriebswelle durchsetzt ist, die lösbar mit einer Welle im Bürstenkopf kuppelbar ist, und bei der die Zuführeinrichtung durch ein Ventil gesteuert ist, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Bürstenkopfs (54) zwei Kanäle (131, 132) vorgesehen sind, die über die Zuführungsleitungen(90, 91, 92) - gesteuert von dem im Handgriff (52) angeordneten Ventil (66, 67, 68) - wahlweise über einen Anschluß oder mehrere Anschlüsse (97, 98, 99) mit, die Mundbehandlungsmedien enthaltenden Abteilungen (10, 11, 12) eines Druckbehälters (1) verbindbar sind.
  2. 2. Zahnbürste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die zwei Kanäle (131, 132) in an sich bekannter Weise über die ganze Länge der Walzenbürste (55) in einem, die Bürste (55) teilweise umgreifenden, im Querschnitt sichelförmigen Abdeckschild des Bürsten- kopfs (54) erstrecken, wobei der eine Kanal (131), der am freien Stirnende dieses Abdeckschilds mündet, wahlweise mit dem zweiten oder dem zweiten und dem dritten Anschluß (98, 98, 99) verbindbar ist, während der andere Kanal (132), der am freien Stirnende des Abdeckschilds geschlossen ist, radial zur Walzenbürste (55) hin gerichtete Öffnungen (133) aufweist und wahlweise mit dem ersten oder dem zweiten Anschluß (97, 98) verbindbar ist.
  3. 3. Zahnbürste nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (66, 67, 68) als Drehschieberventil zwischen zwei fest im Handgriff (52) angeordneten Ventilkörpern(66, 67) einen drehbaren Ventilkörper (68) aufweist, der mit einem radialen Vorsprung einen im Handgriff (52) vorgesehenen Schlitz durchgreift.
  4. 4. Zahnbürste nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich von den drei Zuführungsleitungen (90, 91, 92) eine vor dem fest im Handgriff angeordneten Ventilkörper (67) gabelt, der vier - paarweise vorgesehene -Anschlüsse (105, 111, 106, 107) aufweist, und daß der drehbare Ventilkörper (68) eine Bohrung (115) und einen gekrümmten Schlitz (116) hat, der dem einen Anschlußpaar (106, 107) des Ventilkörpers (67) zugeordnet ist, während der andere fest angeordnete Ventilkörper (66) drei Anschlüsse (120, 121, 122) aufweist, von denen sich zwei vor dem Eintritt in den Kanal (132) im Abdeckschild des Bürstenkopfs (54) vereinigen.
  5. 5. Zahnbürste nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Abteilungen (10, 11, 12) des Behälters (1) befindlichen verschiedenen Medien unter Druck über die Zuführungsleitungen (90, 91, 92) in die Anschlüsse (97, 98, 99) gelangen.
  6. 6. Zahnbürste nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Behälter (1) eine Pumpe (30, 31) angeordnet ist, die dessen einzelne Abteilungen(10, 11, 12) unter Druck setzt.
  7. 7. Zahnbürste nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Abteilung (10, 11, 12) ein herausnehmbares mit Verschluß (135) versehenes Gefäß(lOb, 11 b, 12b) angeordnet ist, und ein Motor (20) über Leitungen (146) mit den Verschlüssen (135) in Verbindung steht, um den Inhalt in den Abteilungen (10, 11, 12) im Behälter (1) unter Druck zu setzen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 196 605; britische Patentschriften Nr. 919 840, 703 419; USA.-Patentschriften Nr. 2 841 806, 2806236, 2 790 190, 2 303 667, 2 143 817.
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