DE1216621B - Vorrichtung zur Kupplung und Zwischen-abstuetzung von zwei sich drehenden Wellen - Google Patents
Vorrichtung zur Kupplung und Zwischen-abstuetzung von zwei sich drehenden WellenInfo
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Description
- Vorrichtung zur Kupplung und Zwischenabstützung von zwei sich drehenden Wellen Das Hauptpatent 1079 394 beschreibt eine Vorrichtung zur Kupplung und Zwischenabstützung von zwei sich drehenden Wellen, insbesondere für die Walzen von kontinuierlich arbeitenden Spinnmaschinen, z. B. Ringspinnmaschinen, und anderen Textilmaschinen großer Länge mit einer Verbindungswelle, welche in die benachbarten Enden von zwei zu kuppelnden Wellen eingesetzt ist und einen mittleren zylindrischen Abschnitt aufweist, welcher als Laufbahn für in einen von einem Lager gehaltenen festen Laufring mit glatt durchgehender Bohrung eingesetzten Wälzkörper dient, deren Laufbahn. in axialer Richtung durch Schultern benachbarter Wellenansätze begrenzt ist.
- Aufgabe der Erfindung ist eine Vereinfachung der in dem Hauptpatent beschriebenen Kupplungsvorrichtung. Zur Lösung dieser Aufgabe weisen alle mit der Verbindungswelle umlaufenden Teile der Kupplung einen kleineren Durchmesser auf als die Bohrung des Laufringes, wobei der Durchmesser der beiden sich je bis an einen Bund eines jeden Wellenansatzes erstreckenden zur seitlichen Führung der Wälzkörper dienenden Wellenansätze erheblich kleiner ist als die Bohrung des Laufringes, der sich axial über die Wälzkörper und die Wellenansätze erstreckt, wobei der Durchmesser der Bunde dem der Bohrung des Laufringes sehr nahe kommt.
- Eine derartige Ausbildung weist mehrere Vorteile auf. Zunächst gestattet sie in gewissen Grenzen die bei Spezialwälzlagem bekannte freie axiale Längsverschiebung der Welle gegenüber dem äußeren Laufring, ohne daß Gefahr besteht, daß die Verbindungswelle den Laufring der Wälzkörper axial verschiebt. Die Bauart der Kupplung nach der Erfindung wird wesentlich vereinfacht, da die Wälzkörper nicht auf einem besonderen Laufring laufen, sondern unmittelbar auf der. Zwischenwelle. Da, wie gesagt, der Durchmesser der Bunde nur sehr wenig von dem der Bohrung des Laufrings abweicht, wird auch das Eintreten von Fremdkörpern und Staub in die Lagerstelle wirksam verhindert. Ein zusätzlicher Käfig, wie er bei Wälzlagern allgemein üblich ist, kommt in Fortfall. Endlich kann der äußere Laufring große Abmessungen erhalten, so daß er einen mechanisch sehr kräftigen Teil bildet.
- Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung sind die: zwischen den beiden Wellenansätzen und dem Laufring sowie den Wälzkörpern und je einem Bund ausgebildeten Ringräume mit einem Schmiermittel gefüllt.
- Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung enthält ein einziger oder jeder der beiden Ringräume eine mit einem Schmiermittel getränkte Scheibe aus Filz.
- Bei einer besonderen Ausführungsform ist der Durchmesser der Bunde größer als der Durchmesser der Wellen.
- Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist die Länge des Laufrings größer als der Abstand der beiden Bunde, wobei er beiderseits derselben übersteht.
- Bei einer besonderen Ausführungsform sind zur Begrenzung der axialen Verschiebung des Laufringes gegenüber der Verbindungsweile zwei Bordringe mit kegelförmiger Bohrung angeordnet, welche an den Seitenflächen des Laufrings anliegen.
- Bei einer besonderen. Ausführungsform. sind die Bordringe,. deren Außendurchmesser vorzugsweise gleich dem Außendurchmesser des Laufringes ist, mit diesem durch eine Muffe verbunden, welche diese drei Teile umschließt.
- Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung weisen der Laufring und gegebenenfalls die ihn umschließende Muffe ein Schmierloch auf, welches zwischen den Bunden vorzugsweise in Höhe der Laufbahn der Wälzkörper angeordnet ist.
- Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielsweise erläutert. Dabei zeigt F ig. 1 einen Axialschnitt einer erfindungsgemäßen Kupplungsvorrichtung, F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie 11-II der Fig.1.
- In der Zeichnung sieht man die benachbarten Enden 1 und 2 zweier Wellen einer Ringspinnmaschine, welche durch.eine Verbindungswelle 3 miteinander gekuppelt sind, deren beide Enden 4 in Gewindebohrungen der Wellen eingeschraubt sind. Glatte zylindrische Abschnitte 5 der Verbindungswelle 3 sind in Bohrungen entsprechenden Durchmessers der Wellen eingepaßt, um diese einwandfrei zu zentrieren.
- Der mittlere Abschnitt 6 der Verbindungswelle 3 bildet eine gehärtete geschliffene Laufbahn, auf welcher Wälzkörper 7 umlaufen, welche seitlich durch die gegenüberliegenden Seitenwände 8 von zwei der Verbindungswelle 3 angehörenden Wellenansätzen 9 gefühtt'werden. Die Wälzkörper rollen gleichzeitig in einem Laufring 11, welcher in einem nicht dargestellten Lager üblicher Form gehalten ist. Die Bohrung des Laufringes weist einen über seine ganze Länge konstanten Durchmesser auf. Der Durchmesser der Wellenansätze 9 zur Führung der Rollen ist wesentlich kleiner als der der Bohrung des Laufringes 11, so däß zwischen jedem Wellenansatz und der Innenfläche des Laufringes ein mit einer Filzscheibe 12 ausgefüllter Ringraum entsteht. Beiderseits des Laufringes 11 ist je :ein Bordring 14 angeordnet, dessen Außendurchmesser' gleich dem des Laufringes 11 ist. Die Bohrung des Bordringes 14 ist kegelstumpfförmig und weist einen dem Laufring zugewandten großen Durchmesserrauf, welcher gleich dem Durchmesser der Bohrung des Laufringes ist. Eine Muffe 15 umgibt den Laufring 11 und die Bordringe 14 und hält sie zusammen. Ferner ist jeder Wellenansatz 9 mit einem Bund 13 versehen, dessen Durchmesser nur sehr wenig (z. B. einige Zehntelmillimeter) von dem der Bohrung des entsprechenden Bordringes 14 abweicht, um den Eintritt von Fremdkörpern in die Vorrichtung zu verhindern. Der Durchmesser dieser Bunde ist größer als der der Wellen 1, 2, um zu verhindern, daß sich etwa um diese Wellen wickelnde Fasern unmittelbar in die Vorrichtung eintreten können.
- Die Länge des Laufringes 11 ist so bemessen, daß die äußeren Stirnflächen der- Bordringe 14 gegenüber den Stirnflächen der Bunde 13 -vorstehen, so daß diese bei einer etwaigen Axialverschiebung der Wellen gegenüber dem Laufring 11 z. B. bei einer Dehnung nur teilweise freigelegt werden.
- Der kleine Durchmesser der kegelstumpfförmigen Bohrung der Bordringe 14 ist kleiner als der Durchmesser der zylindrischen Hüllfläche der Rollen 7, so daß sich der Laufring 11 bei einem Auseinanderbau axial nicht so weit verschieben kann, daß er die Wälzkörper 7 freilegt, welche dann herausfallen und verlorengehen könnten.
- Ein die Muffe 15 und den Laufring 11 durchdringendes Schmierloch 16 gestattet die Einführung eines Schmiermittels in die Vorrichtung ohne Auseinanderbau derselben.
Claims (7)
- Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Kupplung und Zwischenabstützung von zwei sich drehenden Wellen, insbesondere für Walzen von kontinuierlich arbeitenden Spinnmaschinen, z. B. Ringspinnmaschinen, und anderem Textilmaschinen großer Länge mit einer Verbindungswelle, welche in die benachbarten Enden von zwei zu kuppelnden Wellen eingesetzt ist und einen mittleren Abschnitt aufweist; welcher als Laufbahn für mehrere in einen von einem Lager gehaltenen festen Laufring eingesetzte Wälzkörper dient, wobei deren Laufbahn in axialer Richtung durch Schultern benachbarter Wellenansätze begrenzt und im Laufring eine glatt durchgehende Bohrung angeordnet ist, nach Patent 1079394, dadurch gekennzeichn e t, daß alle mit der Verbindungswelle (3) umlaufenden Teile der Kupplung einen kleineren Durchmesser als die Bohrung des Laufrings (11) aufweisen; wobei der Durchmesser der beiden, sich je bis an einen Bund (13) erstreckenden, zur seitlichen Führung der Wälzkörper (7) dienenden Wellenansätze (9) erheblich kleiner ist als die Bohrung des Laufringes, der sich axial über die Wälzkörper und die Wellenansätze erstreckt, wobei der Durchmesser der Bunde dem der Bohrung des Laufringes sehr nahe kommt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den beiden Wellenansätzen (9) und dem Laufring (11) sowie den Wälzkörpern (7) und je einem Bund (13) ausgebildeten Ringräume mit einem Schmiermittel gefüllt sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziger oder jeder der beiden Ringräume eine mit Schmiermittel getränkte Scheibe (12) aus Filz enthält.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Bunde (13) größer als der Durchmesser der Wellen (1, 2) ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Laufringes (11) größer als der Abstand der beiden Bunde (13) ist und er beiderseits derselben übersteht.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung der Axialverschiebung des Laufringes (11) gegenüber der Verbindungswelle (3) zwei Bordringe (14) mit kegelförmiger Bohrung angeordnet sind, welche an den Seitenflächen des Laufringes (11) anliegen.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bordringe (14), deren Außendurchmesser vorzugsweise gleich dem Außendurchmesser des Laufringes (11) ist, mir diesem durch eine Muffe (15) verbunden sind, welche diese drei Teile umschließt. B. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufring (11) usd gegebenenfalls die ihn einschließende Muffe (15) ein Schmierloch (16) aufweisen, welches zwischen den Bunden (13) vorzugsweise in Höhe der Laufbahn der Wälzkörper (7) angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 904 240.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1216621X | 1958-03-21 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH25740A Pending DE1216621B (de) | 1958-03-21 | 1959-03-18 | Vorrichtung zur Kupplung und Zwischen-abstuetzung von zwei sich drehenden Wellen |
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| Country | Link |
|---|---|
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3532335A1 (de) * | 1985-09-11 | 1987-03-12 | Winsel August | Galvanische zelle zur entwicklung von wasserstoff bzw. sauerstoff |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR904240A (fr) * | 1943-01-27 | 1945-10-30 | Kugellagerfabrik G M B H Deuts | Portée d'un arbre dans une boîte en métal léger |
-
1959
- 1959-03-18 DE DESCH25740A patent/DE1216621B/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR904240A (fr) * | 1943-01-27 | 1945-10-30 | Kugellagerfabrik G M B H Deuts | Portée d'un arbre dans une boîte en métal léger |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3532335A1 (de) * | 1985-09-11 | 1987-03-12 | Winsel August | Galvanische zelle zur entwicklung von wasserstoff bzw. sauerstoff |
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