DE2030055B2 - Wälzlager - Google Patents
WälzlagerInfo
- Publication number
- DE2030055B2 DE2030055B2 DE2030055A DE2030055A DE2030055B2 DE 2030055 B2 DE2030055 B2 DE 2030055B2 DE 2030055 A DE2030055 A DE 2030055A DE 2030055 A DE2030055 A DE 2030055A DE 2030055 B2 DE2030055 B2 DE 2030055B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bearing
- running surface
- rollers
- race
- load
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 6
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 1
- 230000005489 elastic deformation Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 230000003137 locomotive effect Effects 0.000 description 1
- 230000002028 premature Effects 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C19/00—Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement
- F16C19/22—Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing rollers essentially of the same size in one or more circular rows, e.g. needle bearings
- F16C19/24—Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing rollers essentially of the same size in one or more circular rows, e.g. needle bearings for radial load mainly
- F16C19/26—Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing rollers essentially of the same size in one or more circular rows, e.g. needle bearings for radial load mainly with a single row of rollers
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C19/00—Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement
- F16C19/52—Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with devices affected by abnormal or undesired conditions
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C23/00—Bearings for exclusively rotary movement adjustable for aligning or positioning
- F16C23/06—Ball or roller bearings
- F16C23/08—Ball or roller bearings self-adjusting
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rolling Contact Bearings (AREA)
- Support Of The Bearing (AREA)
- Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Wälzlager mit einem äußeren und einem inneren Laufring und zwischen
diesen angeordneten Rollen, wobei ein Laufring mit einer zylindermantelförmigen Lauffläche ausgebildet
ist und der andere Laufring mit einer Lauffläche, die an ihrem einen axialen Ende einen größeren
Durchmesser als an ihrem anderen axialen Ende aufweist.
Bei einem bekannten Wälzlager (USA.-Patentschrift 2664325) sind eine äußere konische Lauffläche,
eine innere zylindermantelförmige Lauffläche und zwischen diesen im wesentlichen konische Rollen
vorgesehen, wobei letztere so profiliert sind, daß ein mittlerer Teil jederzeit als Kontaktfläche wirkt.
Bei jedem Lager veranlaßt eine radiale Belastung, daß eine gewisse Anzahl der Rollen die Belastung aufnehmen,
welche Zahl von den im Lager herrschenden Spielen abhängt.
Im allgemeinen werden weniger als die Hälfte der Rollen die Belastung aufnehmen. Die Veränderliche
radiale Belastung bringt eine belastete Rolle zur Anlage gegen die Lauffläche des inneren Laufringes. Die
unbelasteten Rollen bleiben infolge der Fliehkräfte im allgemeinen in Anlage gegen die äußere Lauffläche.
Das innere Spiel in dem Lager reicht aus, um einen Spalt zwischen den unbelasteten Rollen und der
inneren Lauffläche und bei auf einer Axialseite des Lagers erfolgendem Lastangriff den der Lagerbelastung
proportionalen Fluchtungsfehlerwinkel zu bilden.
Bei einer Ausgestaltung eines Wälzlagers in der eingangs erwähnten Art ergibt sich bei starken einseiligen
Belastungen ein Fluchtungsfehlerwinkel, der zu einem frühzeitigen Verbrauch des Lagers führt. Dies
gilt auch für Lager, bei denen zylindrische bzw. konvex
ι» gewölbte Rollen zwischen Laufflächen, von denen
mindestens eine konvex gewölbt ist, angeordnet sind (z. B. britische Patentschrift 803 501, französische Patentschrift
897201).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
Wälzlager der eingangs erwähnten Art so auszugestalten, daß bei derartigen Belastungen eine gleichmäßigere
Kraftverteüung unter Ausgleich des Fluchtungsfehlerwinkels
erzielt wird, wodurch die Lebensdauer des Lagers erhöht wird.
»ο Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Lauffläche des anderen Laufrings oder die Mantelflächen der zu ihrer radialen Mittelebene
symmetrischen Rollen oder beide konvex profiliert sind und die Lauffläche des anderen Laufrings so geformt
ist, daß im unbelasteten Zustand des Lagers die Berührungslinie zwischen dem anderen Laufring und
den Rollen in einer Ebene liegt, die parallel zur Lagermittelebene verläuft und gegenüber dieser entgegen
der bei Belastung zu erwartenden Verlagerung der
Berührungslinie um einen Betrag axial versetzt ist, der dem Fluchtungsfehlerwinkel bei einer vorgegebenen
belastung entspricht. Das unbelastete Lager wird also unter Berücksichtigung eines aus der zu erwartenden
Belastung errechneten Fluchtungsfehlerwinkels aus-
gebildet, bei dessen Auftreten die Belastung in der Lagermittelebene, also unter günstigsten Voraussetzungen,
aufgenommen wird.
Außer der Lösung der zuvor erwähnten Aufgabe ergibt sich der Vorteil, daß beträchtliche Kosten dort
»ο eingespart werden können, wo verhältnismäßig billige
Lager nur unter Schwierigkeiten ausgetauscht werden können, wie dies beispielsweise in Lokomotivantrieben
der Fall ist. Durch die erhöhte Lebenszeit der Lager sind derartige Austausche seltener vorzuneh-
♦5 men.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Lauffläche des inneren Laufrings kegelstumpfmantelförmig
und die der Rollen nach einem Kreisbogen profiliert verläuft.
Um die günstige Aufnahme auch unterschiedlich großer Belastungen, d. h. auch bei unterschiedlichen
Fluchtungsfehlerwinkeln, zu ermöglichen, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen,
daß die Lauffläche des inneren Laufrings nach einem Kreisbogen profiliert ist, dessen Mittelpunkt außerhalb
der Lagermittelebene liegt und dessen Sehne um den Fluchtungsfehlerwinkel zur Lagerhauptachse geneigt
ist, und daß die Rollen zylindermantelförmige Laufflächen aufweisen. Die Einstellung des Lagers
dergestalt, daß die Belastungen etwa in der Lagermittelebene aufgenommen werden, ist durch die Überlagerung
der konvexen Profilierung mit der einem mittleren Fluchtungsfehlerwinkel entsprechenden Neigung
der Fläche ermöglicht.
6s In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele von
Wälzlagern nach der Erfindung dargestellt. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch ein Rollen-
lager nach der Erfindung,
Fi g. 2 einen Schnitt, entsprechend Fig. 1, mit den
Laufflächen in der Stellung des vorgegebenen Fluchtungsfehlerwinkels,
F i g. 3 einen senkrechten Schnitt durch eine zweite Ausführungsform eines Rollenlagers und
F i g. 4 einen der F i g. 3 entsprechenden Schnitt mit den Laufflächen in der Stellung des vorgegebenen
Fluchtungsfehlerwinkels.
Bei der Bauform nach Fig. 1 trägt eine Welle Hi
ein Ritzel 12 und ist in einem Lagerstuhl 14 durch ein Rollenlager 16 abgestützt. Das Rollenlager 16
enthält einen äußeren Laufring 18 mit einer zylindermantelförmigen
Lauffläche 20. Das Rollenlager enthält mehrere konvex gewölbte Mantelflächen aufweisende
Rollen 22, die in Umfangsrichtung durch einen Käfig 24 in Abstand voneinander gehalten sind. Ein
innerer Laufring 26 hat eine kegelstumpfmantelförmige
Lauffläche 28, die zur Lagerhauptachse 34 um einen auf Grund einer zu erwartenden Belastung P
am Ritzel 12 errechneten Fluchtungsfehlerwinkel Θ ivneigt ist. Der Winkel Θ ist in den Fig. 1 und 2
tiivrtrieben groß dargestellt, um die Wirkungsweise der Erfindung besser zu erklären. Im allgemeinen betrugt
der Winkel Θ weniger als 0,02 Radiant. Bei Auftreten der Belastung P am Ritzel 12 ergibt sich
im Bereich der unbelasteten Rollen 22' zum Innenlii'ifring
26 ein Spalt 23.
Anordnungen gemäß Fi g. 1 sind beispielsweise bei starken Zugmotoren üblich, bei denen das Ritzel 12
i!;ts Ausgangsritzel bildet. Das AußerfluchUommen
i\\ Ischen den beiden Laufflächen des Rollenlagers 16 kann in zwei Komponenten aufgeteilt werden. Die ersie
ist der Belastung proportional und beruht auf der elastischen Verformbarkeit der Bauteile, beispielsweise
der Laufringe, der Rollen, der Welle oder des Lagerstuhls usw. Die zweite Komponente ergibt sich
aus den Spielen und Herstellungsungenauigkeiten des
I agers und ist im wesentlichen lastunabhängig. Im allgemeinen werden diese Spiele bereits durch verhältnismäßig
kleine Belastungen beseitigt. Die Abweichung auf Grund dieser beiden Einflüsse ist
schematisch durch eine Bewegung der Lagerhauptachse 34 in die gestrichelt gezeichnete Kurve 30 in
F i g. 1 dargestellt. Diese Kurve 30 ergibt sich zum Teil aus der elastischer. Verformbarkeit der Bauteile und
zum Teil durch das Aufnehmen der Lagerspicle an beiden Enden der Welle. Die Linie 32 deutet die Lagermittelcbene
an. Zur Erläuterung kann eine gerade Linie 30' mit einer Neigung der Kurve 30 entsprechenden
Neigung zur Lagermittelebene 32 angenommen werden, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Die
Neigung der Linie 30' zur ursprünglichen Lagerhauptachse 34' beträgt Θ und entspricht dem Neigungswinkel
der Lauffläche des inneren Laufringes 26. Während die Neigung der Welle bei einer vorgegebenen
Belastung P analytisch ermittelt werden kann, ist dies bei anderen Einflüssen, wie Formänderungen des Lagerstuhls
14, des äußeren Laufrings 18, der Rollen 22 und der übrigen Teile des Lagers schwierig, so daß
die Lösung besser durch Versuch gefunden wird. Für das Lager 16 wird daher ein errechneter Fluchtungsfehlerwinkel
Θ zugrunde gelegt, der die Abweichung bestimmt, die bei einer vorgegebenen Belastung eintritt,
so daß bei entsprechender Wahl der Neigung der Lauffläche des inneren Laufrings die Kontaktfläche
zwischen der Lauffläche 28 und der belasteten Rolle 22 diametral der Belastung P gegenüberliegend in der
Lagermittelebene 32 (Fig. 2) liegt. Bei der vorgegebenen Belastung läuft das Lager unter diesen Bedingungen.
Obwohl im Ausführungsbeispiel die innere Lauffläche geneigt ausgebildet ist und die Außcnlauifläche
zyiindermantelförmig gestaltet ist, könnte die geneigte Fläche auch an der äußeren Lauffläche gebildet
sein.
Ein in dieser Weise ausgebildetes Lager weist eine erhöhte Lebenszeit auf, ist jedoch gegen Änderungen
ίο der vorgegebenen Belastung empfindlich. Diese Bauform
ist daher besonders geeignet, wenn die Belastung P im wesentlichen konstant ist und Änderungen
kaum vorkommen bzw. klein gegenüber den lastunabhängigen Einflüssen sind, wie dies z. B. im Falle eines
starren Lagerstuhls, eines starren Gehäuses und verhältnismäßig großer radialer Spiele im Lager der
Fall ist. Ein derartiges Lager würde an den Rollen nur eine übliche Proiilierung erfordern, die eine Kantenbeanspruchung
ausschließt. Bei Betriebszuständen, bei denen sich die Belastung innerhalb eines gegebenen
Bereiches ändert und die Verlagerung infolge elastischer Verformung bedeutend ist, wird eine weitere
Maßnahme an dem Lager vorgenommen. Wie bereits erwähnt, kann das gesamte Außerfluchtkommen
in einem Lager als Ergebnis zweier Einflüsse angesehen werden, von denen der eine der Belastung
proportional und der andere von der Belastung unabhängig ist. Jeder dieser Anteile wird in unterschiedlicher
Weise ausgeglichen. Der Einfluß der Belastung wird durch eine Neigung einer oder mehrerer der
Komponenten des Rollenlagers ausgeglichen, und Änderungen dieser Belastung von dem vorgegebenen
Wen veranlassen Änderungen des Fluchtungsfehlerwinkels im Lager. Diese Änderungen werden durch
eine Profilierung mit konvexen Flächen an einer oder an zwei Komponenten des Rollenlagers ausgeglichen.
Diese konvexen Flächen dienen zugleich dem Ausgleich des Anteils der Abweichung, der lastunabhängig
ist, also auf Änderungen im Spiel beruht oder durch Herstellungstoleranzen bedingt ist. Bei der
Überlagerung einer Neigung und einer Profilierung ist Hauptaugenmerk darauf zu richten, daß eine maximale
Ermüdungszeit erreicht wird, d. h. etwa gleiche Ermüdungszeiten in der Mitte und an den Seiten der
Rollen. Zu diesem Zweck kann die Profilierung oder die konvexe Fläche eines oder zweier Lagerteile abgewandelt
werden, um übermäßige Spannungen im Randbereich wie auch im mittleren Bereich der Rollen
zu verhindern.
Ähnlich, wie die Neigung an verschiedenen Teilen des Lagers vorgesehen werden kann, besteht auch
weitgehende Freiheit bezüglich der Anordnung der Profilierung. Bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 1
ist die gesamte Profilierung in die Rollen gelegt, so
daß die innere Lauffläche eine rein kegelstumpfniantclförmige
Fläche ist und die äußere Lauffläche eine reinzylindcrmantelförmige. Die Rollen in Fig. 1 und
2 sind nach einem Kreisbogen profiliert, jedoch kann auch eine andere Profilierung mit veränderlicher
Krümmung vorgesehen und auch erwünscht sein, wie auch nicht erforderlich ist, daß die Profilierung symmetrisch
zur Lagermittelebene 32 ausgebildet wird. In der Zeichnung ist das Ausmaß der Profilierung
übertrieben stark dargestellt. Die Abweichung der Rollen von der reinen Zylinderform wird in der Praxis
nur wenige hundertstel Millimeter betragen, jedoch ist diese Profilierung stärker, als sie normalerweise
üblich ist, um Kantenbelastungen an den Rollen zu
vermeiden. In abgewandelter Weise können die RoI- stelle bei der in Fig. 3 dargestellten ausgerichteter
len auch rein zylindrisch ausgebildet sein, wobei dann Lage ist. Der Abstand g des Punktes X von der La-
eine Profilierung der Lauffläche eines Laufrings vor- germittelebene 132 errechnet sich, wie sich aus Fi g. A
genommen wird. Ebenso ist es möglich, eine Laufflä- ergibt, zu etwa
ehe und die Rollen mit Profilen zu versehen. 5 _
Eine abgewandelte Bauform ist in den Fig. 3 und g— R&.
4 dargestellt, bei der die Neigung an der Lauffläche Schwingt der Innenlauf ring 126 in die Lage gemäC
des inneren Laufrings wie bei der ersten Ausführungs- Fig. 3 zurück, so dreht sich der Radius R' um der
form vorgesehen ist. Die äußere Fläche ist zylinder- Punkt X, bis die profilierte Lauffläche 128 tangential
mantelförmig und die gesamte Profilierung ist in die »« zur Rolle im Punkt X liegt. Der Radius R' steht dann
innere Lauffläche gelegt, während die Rollen nur die senkrecht zur ursprünglichen Hauptlagerachse 134.
zur Vermeidung übermäßiger Kantenbeanspruchung und sein Mittelpunkt C liegt in einer Ebene 138, parnotwendige
Profilierung aufweisen. Die Rollen sind allel zur Lagermittelebene 132 und in einem Abstand
in F i g. 3 und 4 als reine Zylinder ohne Übertreibung von dieser, entsprechend dem Wert g. Bei dieser Ausder
Profilierung dargestellt, während die Neigung und 15 führungsform ergibt sich eine einfache Herstellung.
die Profilierung an der inneren Lauffläche zur besse- da die gesamte Lauffläche des inneren Laufrings ah
ren Deutlichkeit stark übertrieben gezeichnet sind. Umdrehungskörper um die Achse des Innenlaufringes
Bauteile, die mit der ersten Ausführungsform nach mit einem Kreisbogen als Erzeugender herstellbar ist.
Fig. 1 und 2 vergleichbar sind, haben gleiche Bezugs- Wichtig ist nur die Profilierung der inneren Lauffläzeichen,
jedoch um die Zahl 100 erhöht, erhalten, *>
ehe, die mit einer belasteten Rolle 122 in Berührung
Nach Fig. 4 hat der innere Laufring 126 eine steht,da die Bedingungen an den unbelasteten Rollen
gleichmäßig gewölbte Lauffläche 128, wobei eine Pro- unbeachtlich sind.
filierung einer um den errechneten Fluchtungsfehler- So ergibt sich aus Fig. 3, daß der innere Laufring
winkel θ einer um den errechneten Fluchtungsfehler- 126 eine Lauffläche 128 in Form eines Kreisbogens
winkel θ geneigten kegelstumpfmantelförmigen Fla- »5 hat, dessen Mittelpunkt gegenüber der Lagermittelche
überlagert ist. Im allgemeinen kann die Lauffläche ebene 132 versetzt is:. Bei Überlagerung eines kreis-
128 nach einer kontinuierlichen Kurve ausgebildet bogenförmigen Profils auf einem Lagerteil mit einer
sein. Bei der Wahl der Profilierung muß wiederum errechneten Neigung muß berücksichtigt werden, daß
berücksichtigt werden, daß eine über den gesamten die zuvor erwähnte Abhängigkeit zwischen dem Ra-Kontaktbereich
gleichmäßige Ermüdungszeit erreicht 30 dius R der Profilierung und dem Abstand g des Mitwird.
Die Kurve sollte eine Neigung Null in der Lager- telpunktes der Profilierung von der Lagermittelebene
mittelebene 132 haben, wenn die innere Lauffläche durch den errechneten Fluchtungsichlerwinkel Θ ge-
128 in ihrer in Fig. 4 dargestellten Lage ist. Diese geben ist. Unter Berücksichtigung dieser AMiängig-Kurve
ist in den Fig. 3 und 4 als Kreisbogen mit einem keit kann R und g bestimmt werden, um eine gleichverhältnismäßig
großen Radius R dargestellt. Dieser 35 mäßige Ermüdungszeit an den Enden und in der Mitte
Kreisbogen verläuft so, daß bei der in Fig. 4 darge- der Rollen bei den gegebenen Betriebsbedingungen
stellten Lage des inneren Laufrings 126 der Mittel- des Lagers innerhalb eines veränderlichen BeIapunkt
C des Kreisbogens in der Lagermittelebene 132 stungsbereichs zu erzielen.
liegt und damit die herrschende Belastung P gleich- Als ein Beispiel sei angegeben, daß bei einem Lager
mäßig auf die Rollen 122 überträgt. 40 gemäß Fig. 3 und 4 bei einem Nennaußendurchmes-
In F ig. 4 ist der Radius Λ die Entfernung vom Mit- ser von 279,4 mm das Lager eine Bohrung von
telpunkt C bis zur Berührungsstelle in der Lagcrmit- 129,5 mm aufwies und der Durchmesser des inneren
telebene 132. Der Radius R steht somit senkrecht zur Laufringes 165,1 mm betrug. Durch Versuch wurde
ursprünglichen Lagerhauptachse 134'. wobei der Mit- ermittelt, daß das Lager einen errechneten Fluchtelpunkt
C in der Lagermittelebene 132 liegt. R' ist 45 tungsfehlerwinkel von etwa 0,00067 Radiant haben
ein Radius, der senkrecht zur als Gerade angenomme- sollte. Die innere Lauffläche war nach einem Kreisbo
nen verlagerten Lagerhauptachse 130' liegt und somit gen profiliert, dessen Radius 7620 mm betrug, wobei
um den Winkel θ zum Radius R verdreht ist. Der der Mittelpunkt etwa 5,1 mm aus der Lagermiltd
Radius R' legt den Punkt X fest, der die Berührungs- ebene versetzt lag.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Wälzlager mit einem äußeren und einem inneren Laufring und zwischen diesen angeordneten
Rollen, wobei ein Laufring mit einer zylindermantelförmigen Lauffläche ausgebildet ist und der andere
Laufring mit einer Lauffläche, die an ihrem einen axialen Ende einen größeren Durchmesser
als an ihrem anderen axialen Ende aufweist, d adurch gekennzeichnet, daß die Lauffläche
des anderen Laufringes (126) oder die Mantelfläche der zu ihrer radialen Mittelebene symmetrischen
Rollen (22) oder beide konvex profiliert sind und die Lauffläche des anderen Lauf rings (26;
126) so geformt ist, daß im unbelasteten Zustand des Lagers die Berührungslinie zwischen dem anderen
Laufring und den Rollen in einer Ebene liegt, die parallel zur Lagermittelebene verläuft
und gegenüber dieser entgegen der bei Belastung zu erwartenden Verlagerung der Berührungslinie
um einen Betrag (g) axial versetzt ist, der dem Fluchtungsfehlerwinkel (Θ) bei einer vorgegebenen
Belastung entspricht.
2. Wälzlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lauffläche des inneren
Laufrings (26) kegelstumpfmantelförmig und die der Rollen (22) nach einem Kreisbogen profiliert
verläuft.
3. Wälzlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lauffläche des inneren
Laufrings (126) nach einem Kreisbogen profiliert ist, dessen Mittelpunkt außerhalb der Lagermittelebene
(132) liegt und dessen Sehne um den FJuchtungsfehlerwinkel ( 0) zur Lagerhauptachse
geneigt ist, und daß die Rollen (122) zylindermantelförmige Laufflächen aufweisen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US83470369A | 1969-06-19 | 1969-06-19 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2030055A1 DE2030055A1 (de) | 1971-01-07 |
| DE2030055B2 true DE2030055B2 (de) | 1974-02-28 |
Family
ID=25267579
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2030055A Pending DE2030055B2 (de) | 1969-06-19 | 1970-06-12 | Wälzlager |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3572860A (de) |
| DE (1) | DE2030055B2 (de) |
| GB (1) | GB1299760A (de) |
| SE (1) | SE361341B (de) |
Families Citing this family (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3713713A (en) * | 1971-12-30 | 1973-01-30 | Torrington Co | Lanced tab race |
| SE365852B (de) * | 1972-07-07 | 1974-04-01 | Skf Ind Trading & Dev | |
| US3910656A (en) * | 1973-11-12 | 1975-10-07 | Fmc Corp | Spherical roller bearing for heavy loads |
| JP2534944Y2 (ja) * | 1990-11-20 | 1997-05-07 | 川崎重工業株式会社 | 斜板型ポンプの駆動軸支持構造 |
| DE19624393A1 (de) * | 1996-06-19 | 1998-01-02 | Roland Man Druckmasch | Fliegend gelagerte Druckwerkzylinder |
| DE19749638A1 (de) * | 1997-09-17 | 1999-04-01 | Fag Oem & Handel Ag | Rollenlager |
| DE10335986A1 (de) * | 2003-08-04 | 2005-02-24 | Fag Kugelfischer Ag & Co. Ohg | Winkeleinstellbares Rollenlager |
| US8931601B2 (en) | 2010-11-05 | 2015-01-13 | United Technologies Corporation | Dampening device |
| EP3042092B1 (de) * | 2014-04-08 | 2020-12-02 | NRB Bearings Ltd. | Verbessertes kugellager mit verbesserter lastaufnahmefähigkeit |
| DE102014220826A1 (de) * | 2014-10-15 | 2016-04-21 | Schaeffler Technologies AG & Co. KG | Rollenhülse eines Wälzlagers mit einer Laufbahnprofilierung |
| JP6793128B2 (ja) | 2014-11-03 | 2020-12-02 | コーヨー ベアリングス ノース アメリカ エルエルシー | ローラベアリングアセンブリ |
| CN104595358A (zh) * | 2014-12-30 | 2015-05-06 | 瓦房店轴承集团有限责任公司 | 具有调心性圆柱滚子轴承 |
| DE102020111507A1 (de) | 2020-04-28 | 2021-10-28 | Schaeffler Technologies AG & Co. KG | Wälzlageranordnung und Getriebeanordnung |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB803501A (en) * | 1954-04-02 | 1958-10-29 | Pitner Alfred | Improvements in or relating to needle bearings |
-
1969
- 1969-06-19 US US834703A patent/US3572860A/en not_active Expired - Lifetime
-
1970
- 1970-06-01 GB GB26283/70A patent/GB1299760A/en not_active Expired
- 1970-06-12 DE DE2030055A patent/DE2030055B2/de active Pending
- 1970-06-18 SE SE08487/70A patent/SE361341B/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE361341B (de) | 1973-10-29 |
| GB1299760A (en) | 1972-12-13 |
| DE2030055A1 (de) | 1971-01-07 |
| US3572860A (en) | 1971-03-30 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2453313C2 (de) | Ballige Rolle für ein Pendelrollenlager | |
| EP0019136B1 (de) | Drehtrommel mit Laufring zur Lagerung der Drehtrommel auf einem einstellbaren Rollenträger | |
| DE2649939C2 (de) | ||
| DE3150605C2 (de) | Ein- oder zweireihiges Schrägrollenlager | |
| EP0158242A2 (de) | Radialgleitlager | |
| DE1425952C3 (de) | Achs- oder Wellenzapfen für eine entlang einem Rollweg bewegbare Lasttragvorrichtung | |
| DE2154836A1 (de) | Ring-Tonnenlager | |
| DE2906210C2 (de) | Zweireihiges Radialpendelrollenlager | |
| DE2030055B2 (de) | Wälzlager | |
| DE60114221T2 (de) | Präzisionswälzlager ohne käfig | |
| CH660215A5 (de) | Rollenumlauflager. | |
| EP2715163A1 (de) | Geometriekonzept für einen bord eines rollenlagers | |
| DE2608308C2 (de) | Rollenkranz | |
| WO2007065414A1 (de) | Radialwälzlager, insbesondere einreihiges rillenwälzlager | |
| CH438855A (de) | Wälzlager | |
| DE2123529C3 (de) | Rollenlager zur längsbeweglichen Lagerung eines Teiles auf einer ebenen Lauffläche, insbesondere Rollenumlaufschuh | |
| DE3418621A1 (de) | Waelzlager | |
| DE19601044A1 (de) | Zylinderrollenlager | |
| DE908459C (de) | Druckzylinder fuer Spinnmaschinen | |
| DE644181C (de) | Doppelreihiges Rollenlager | |
| DE69201597T2 (de) | Kreuzrollenlager mit grosser Aurichtungsmöglichkeit. | |
| DE2155290A1 (de) | Rollenlager | |
| DE3811958A1 (de) | Kaefig fuer waelzlager | |
| DE3305768A1 (de) | Vierpunktlager | |
| DE1082087B (de) | Massiv-Fensterkaefig fuer Nadellager |