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DE1216585B - Anordnung zur fortlaufenden Subtraktion von Impulsen - Google Patents

Anordnung zur fortlaufenden Subtraktion von Impulsen

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Publication number
DE1216585B
DE1216585B DESCH37170A DESC037170A DE1216585B DE 1216585 B DE1216585 B DE 1216585B DE SCH37170 A DESCH37170 A DE SCH37170A DE SC037170 A DESC037170 A DE SC037170A DE 1216585 B DE1216585 B DE 1216585B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulse
pulses
memory
state
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH37170A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Huhn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schomandl K G
Original Assignee
Schomandl K G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schomandl K G filed Critical Schomandl K G
Priority to DESCH37170A priority Critical patent/DE1216585B/de
Publication of DE1216585B publication Critical patent/DE1216585B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F7/00Methods or arrangements for processing data by operating upon the order or content of the data handled
    • G06F7/60Methods or arrangements for performing computations using a digital non-denominational number representation, i.e. number representation without radix; Computing devices using combinations of denominational and non-denominational quantity representations, e.g. using difunction pulse trains, STEELE computers, phase computers
    • G06F7/605Additive or subtractive mixing of two pulse rates into one
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K21/00Details of pulse counters or frequency dividers
    • H03K21/02Input circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Computational Mathematics (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • Mathematical Analysis (AREA)
  • Mathematical Optimization (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Pure & Applied Mathematics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manipulation Of Pulses (AREA)

Description

  • Anordnung zur fortlaufenden Subtraktion von Impulsen Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur fortlaufenden Subtraktion einer Anzahl von S(Subtrahend)-Impulsen von M(Minuend)-Impulsen mittels eines Impulsschalters.
  • Eine Subtraktion von Impulsen ist als Teilfunktion bei folgenden bereits bekannten Anordnungen bzw. Verfahren anzutreffen: a) Elektronische oder elektromechanische Impulszähler mit umschaltbarer Vor- und Rückwärtszählung. Diese werden so betrieben, daß Vor-und Rückwärtszählung abwechselnd, aber niemals gleichzeitig eingeschaltet sind. Sie fallen also nicht unter den Begriff der vorliegenden Erfindung, welche die fortlaufende Subtraktion zum Ziel hat.
  • b) Gesteuerte Impulsunterdrückung in digitalen Rechenmaschinen und Datenverarbeitungsanlagen. Hier kommt es immer auf die Unterdrückung eines bestimmten Impulses aus einer Impulsfolge an. Da alle Impulse der Anlage direkt oder indirekt von einem zentralen Festfrequenzgenerator (Taktgeber) abgeleitet sind, ist es durch entsprechende Verzögerungselemente stets möglich, den S-Impuls -in die gewünschte Zeitbeziehung zum M-Impuls zu bringen, so daß die Unterdrückung mit gesteuerten Schaltern (Gatter) ohne zusätzlichen Aufwand durchgeführt werden kann. Die der Erfin= dang zugrunde liegende Forderung nach Zulässigkeit beliebiger Phasenlage des S-Impulses ist hier also gar nicht gestellt.
  • c) Nachrichten- oder Datenübertragung mit modulierten. Impulsen und mit Mehrkanalbetrieb durch Zeitmultiplex. Auch hier kommt es (z. B. bei der Abzweigung eines der Nachrichtenkanäle) auf die selektive Umleitung bestimmter Impulse an, die zudem ihre auf-Modulierte Information (Amplitude, Breite, Phase) dabei nicht verlieren dürfen. .Statt des gemeinsamen Taktgebers werden hier mehrere miteinander phasenstarr synchronisierte Taktgeber verwendet, so daß auch hier die Forderung nach beliebiger Phasenlage nicht gestellt ist.
  • d) Impulsfrequenzteilung mit binären Zählstufen. Zum Zweck der schnellen Impulsfrequenzteilung werden vielfach binäre Zählstufen eingesetzt. Die bei einfacher Iüntereinanderschaltung solcher Stufen erzielbaren Teilungsverhältnisse 2, 4, 8, 16 usw. sind in anderen Zählsystemen nicht geeignet. Man kann aber bei einem Teiler mit dem Verhältnis n ein Verhältnis n+1 erreichen, wenn nach je n Eingangsimpulsen ein Eingangsimpuls unterdrückt wird. Wird z. B. vor dem Eingang eines Teilers mit n = 4 eine Subtraktionsanordnung geschaltet und werden die Ausgangsimpulse des Teilers als S-Impulse dieser Anorodnung zugeführt, so erhält die Anordnung jeweils nach vier M-Impulsen einen S-Impuls, so daß der fünfte M-Impuls unterdrückt wird. Die Kombination ergibt den für dekadische Systeme wichtigen Teiler mit n = 5. Dieser Anwendungsfall enthält zwar die Problemstellung, die auch der vorliegenden Erfindung zugrunde liegt: Fair jeden S-Impuls muß ein M-Impuls unterdrückt werden, wobei es sich jedoch nicht um einen bestimmten M-Impuls handeln müßte. In obigem Beispiel wäre es durchaus zulässig, daß bei langsamen Frequenzen der erste, bei hohen Frequenzen der zweite auf den Ausgangsimpuls folgende Eingangsimpuls unterdrückt würde. Tatsächlich jedoch ist keine der bisher bekanntgewordenen Anordnungen für eine solche Wirkungsweise ausgestaltet. Es wird vielmehr angestrebt, durch Koinzidenzschaltungen den S-Impuls so unmittelbar vom Eingangsimpuls abzuleiten, daß er auch bei hohen Frequenzen stets rechtzeitig vor dem zur Unterdrückung vorgesehenen Impuls. eintrifft.
  • Es ist nicht erstes Ziel der vorliegenden Erfindung, Anordnungen für bereits bekannte Anwendungsfälle zu verbessern, sondern eine Anordnung für teilweise neue Anwendungsmöglichkeiten anzugeben. Sie betreffen die Verarbeitung und Auswertung von Impulsfolgen, die keine weitere Information enthalten als die Anzahl der Impulse schlechthin oder die Anzahl der Impulse pro Zeiteinheit (Frequenz). Soll hierbei eine fortlaufende .Subtraktion einer Anzahl von S-Impulsen von einer Anzahl von M-Impulsen vorgenommen werden, so ist es nicht von Wichtigkeit, daß der S-Impuls einen bestimmten M-Impuls unterdrückt. Hingegen muß gewährleistet sein, daß jeder eintreffende S-Impuls unabhängig von seiner zeitlichen Lage (Phasenlage) mit Sicherheit einen der M-Impulse vollständig unterdrückt. Solche Problemstellungen sind zu finden unter anderem in der Frequenzsteuertechnik. (z. B. Synthese einer Ausgangsfrequenz aus umschaltbaren Teilfrequenzen) oder bei Rechenoperationen mit elektrischen oder mechanischen Größen (z. B. Störwertaufschaltung in Regelkreisen), wenn diese Größen in Form analoger Frequenzwerte eingegeben werden.
  • Berücksichtigt man alle möglichen Zeitverschiebungen (Phasenlagen) mit denen ein einzelner S-Impuls gegenüber einer Folge von M-Impulsen eintreffen kann, so ergeben sich zwei Forderungen an die anzuwendende Schaltung: a) der Schalter für die Unterdrückung der M-Impulse muß so ausgebildet sein, daß er seine Schaltstellung während der Dauer eine M-Impulses nicht verändern kann, und b) die vom S-Impuls dargestellte Information muß bis zum Eintreffen des nächsten, gegebenenfalls übernächsten M-Impulses in einem Speicher festgehalten werden.
  • Es ist an sich bereits eine Anordnung zur bilateralen Impulsreduzierung für Bidirektionalimpulszähler bekannt, mit der eine fortlaufende Subtraktion einer Anzahl von S-Impulsen von einer Anzahl von M-Impulsen in begrenztem Maß möglich wäre. Bei dieser bekannten Schaltungsanordnung ist nämlich ein Impulsschalter vorgesehen, der durch einen mittels anderer Impulse steuerbaren Vor- und Rückwärtszähler gesteuert wird. Diese bekannte Schaltungsanordnung ermöglicht jedoch nicht, daß durch den Schaltzustand des Vor- und Rückwärtszählers jeweils nur die Schaltstellung des Impulsschalters vorbereitet wird und dabei diese Schaltstellung während der Dauer eines durchgehenden Impulses unbeeinftußt bleibt. Würde man nämlich dem Impulsschalter die M-Impulse zuführen und den Vor- und Rückwärtszähler in Abhängigkeit von den S-Impulsen steuern, so könnte bei einer endlichen Länge der M-Impulse gerade dann ein M-Impuls am Impulsschalter anliegen, wenn - hervorgerufen durch ein Umkippen des Vor- und Rückwärtszählers infolge eines S-Impulses - ein öffnen oder Schließen dieses Impulschalters ausgelöst wird. Um sicherzustellen, daß während des Durchschaltens eines M-Impulses über den S-Impuls der Impulsschalter nicht betätigt werden kann, sollen bei der bekannten Anordnung in altbekannter Weise zusätzliche Schaltungsmaßnahmen in Form von vorgeschalteten Koinzidenzsperren oder Plazierpässen vorgesehen werden. Im übrigen besitzt bei der bekannten Schaltung der verwendete Vor- und Rückwärtszähler nur eine begrenzte Anzahl von Zählstellen, in dem gezeigten Ausführungsbeispiel nur fünf Zählstellen. Damit wäre jedoch keine exakte Subtraktion einer vorbestimmten Anzahl von S-Impulsen möglich, da je nach der jeweiligen Stellung des Vor- und Rückwärtszählers zunächst die S-Impulse bis zum Auffüllen des Zählers einlaufen müssen und damit unterdrückt würden, bis über den Zähler der eigentliche Impulssehalter zur Subtraktion der M-Impulse betätigt würde.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Schaltunganordnung zur fortlaufenden Subtraktion einer Anzahl von S-Impulsen von einer Anzahl von M-Impulsen zu schaffen, bei welcher derartige zusätzliche Schaltungsmaßnahmen überflüssig sind und bei der trotzdem gewährleistet ist, daß ein Umschalten des Impulsschalters dann nicht erfolgen kann, wenn gerade ein M-Impuls über den Impulsschalter übertragen wird.
  • Diese Aufgabe wird ausgehend von einer bekannten Schaltung der oben bezeichneten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Steuerung des Impulsschalters durch den Speicher zusätzlich noch durch die M-Impulse beeinflußt wird, derart, daß der Zustand des Speichers zwar die Schaltstellung des Impulsschalters vorbereitet, ohne jedoch diese Schaltstellung während der Dauer eines M-Impulses beeinflussen zu können.
  • Es sind an sich bereits Schaltungsanordnungen bekannt, bei welchen der Schaltzustand eines Impulsschalters von der Stellung eines Speichers vorbereitet wird. Diese bekannten Schaltungsanordnungen werden jedoch zu einem anderen Zweck und in einem anderen Zusammenhang verwendet und sind deshalb nicht unmittelbar mit der erfindunsgemäßen Anordnung und deren Aufgabe vergleichbar.
  • Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung besitzt den Vorteil, daß mit einfachem schaltungstechnischen Aufwand ohne Impulsverlust und ohne Impulsverstümmelung eine fortlaufende Impulssubtraktion auch dann durchgeführt werden kann, wenn die Subtraktionsimpulse mit beliebiger Zeitverschiebung, d. h. mit jeder beliebigen Phasenlage, gegenüber den M-Impulsen eintreffen.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn zwischen Speicher und Impulschalter durch die M-Impulse gesteuerte Konjunktionsglieder geschaltet werden. Sollen mehrere M-Impulse durch jeden eintreffenden S-Impuls unterdrückt werden, so kann in die Leitung für die unterdrückten M-Impulse ein Impulsfrequenzteiler eingeschaltet werden, dessen Ausgangsimpulse den Speicher in den die Impulsdurchschaltung vorbereitenden Zustand versetzen. Als Impulsschalter hat sich vor allem eine bistabile Kippschaltung als vorteilhaft erwiesen, die neben den beiden aktiven, wechselweise wirksamen Zuständen einen inaktiven Zustand besitzt, derart, daß durch Anlegen der M-Impulse an die Kippschaltung diese aus dem inaktiven in einen der beiden möglichen und durch den Zustand des Speichers bestimmten aktiven Zustände übergeführt wird. Soll schließlich die erfindungsgemäße Anordnung auf kontinuierliche Impulsfolgen mit definierter unteren Grenze der Impulsfrequenz angewendet werden, so können die Schalter und/oder Speicher derart bemessen sein, daß sie ihre stabilen Zustände für eine Zeitdauer besitzen, die lang gegenüber dem längstmöglichen Impulsabstand ist.
  • Das Prinzip des Subtraktionsvorganges in einer Anordnung gemäß vorliegender Erfindung ist in dem Funktionsschema A b b. 1 ersichtlich. Die verwendeten Funktionssymbole entsprechen DIN 40700, Blatt 14, wobei jedoch statt der Zustandsbezeichnung »0« und »1« die Zeichen »0« und »L« benutzt werden. In. diesem Schema ist 1 der Eingang für die M-Impulse, 2 der Eingang für die S-Impulse und 3 der Ausgang für die R-Impulse.
  • Der bistabile Speicher 4 mit den zwei komplementären statischen Ausgängen 5 und G bildet zusammen mit den Konjunktionselementen (UND-Gatter) 7 und 8 einen bistabilen Impulsschalter, durch den die M-Impulse entweder zum Ausgang 3 (Impulsdurchschaltung ) oder zum Ausgang 9 (Impulsunterdrükkung) geschaltet werden. Der durch die schraffierte Ecke angedeutete Schaltzustand »L an 6« entspricht der Stellung »Impulsdurchschaltung«.
  • Der Zustand des Speichers 4 wird durch Impulse an den Eingängen 10 und 11 gesteuert, die ihrerseits von den M-Impulsen abgeleitet sind. Die Eingänge sprechen auf den Übergang »0« auf »L« (Vorderflanke des Impulses) an. Der gezeichnete Schaltzustand stellt sich ein, wenn der zuletzt eingetroffene M-Impuls am Eingang 11 wirksam wurde.
  • Ein zweiter bistabiler Speicher 12 mit den statischen Ausgängen 13 und 14 ist durch die beiden Konjunktionselemente (UND-Gatter) 15 und 16 zu einer Speicheranordnung ergänzt, deren Zustand durch die M-Impulse abgefragt werden kann, ohne daß die gespeicherte Information beim Abfragen gelöscht wird. Der Abfrageimpuls wird über Eingang 1 b zugeführt und erscheint je nach Zustand des Speichers 12 an Leitung 10 oder 11. Der Zustand des Speichers 12 wird durch Impulse gesteuert, die den Eingängen 2 und 9 a zugeführt werden. Die Eingänge sprechen auf den Übergang von »L« auf »0« (Rückflanke des Impulses) an. Eingang 2 wird von den S-Impulsen, Eingang 9 a von den unterdrückten und auf Leitung 9 umgeleiteten M-Impulsen angesteuert. Der durch die schraffierte Ecke angedeutete Schaltzustand »L an 14« stellt sich ein, wenn der zuletzt eingetroffene M-Impuls am Eingang 9 a wirksam wurde. Es ist der Zustand, der die Durchschaltung des nächsten M-Impulses vorbereitet.
  • Es sind also beide Speicher in dem Zustand dargestellt, der sich in Abwesenheit von S-Impulsen einstellt. Trifft nun ein S-Impuls am Eingang 2 ein, so wird der Speicher 12 in den Zustand »L an 13« versetzt. Der nächste eintreffende Abfrageimpuls (Vorderflanke eines M-Impulses) wird dann nicht mehr dem Eingang 11, sondern dem Eingang 10 des Speichers 4 zugeleitet. Speicher 4 kippt in die Stellung »L an 5« und der M-Impuls erscheint an Ausgang 9 statt an Ausgang 3. Dieser unterdrückte und umgeleitete Impuls wird dem Eingang 9 a des Speichers 12 zugeführt. Seine Rückflanke bewirkt, daß der Speicher 12 wieder in den Zustand »L an 14« zurückversetzt wird.
  • Trifft die Rückflanke eines S-Impulses so genau mit der Vorderflanke eines M-Impulses zusammen, daß die Steuereingänge 10 und 11 verstümmelte Abfrageimpulse erhalten, so ergeben sich für die Reaktion des Speichers 4 trotzdem nur zwei Möglichkeiten: Entweder er kippt in den anderen Zustand um, oder er behält seinen Zustand. Im ersten Fall findet die Unterdrückung des M-Impulses planmäßig statt, im zweiten Fall erfolgt zwar keine Unterdrückung, jedoch auch keine Löschung des Speichers 12, so daß die eingegebene Information noch beim nächsten M-Impuls wirksam ist und erst nach tatsächlich erfolgter Impulsunterdrückung gelöscht wird.
  • Das Verhalten der Anordnung in diesem Grenzfall läßt den Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung gegenüber anderen eventuell denkbaren Lösungen - z. B. Löschung des Speichers 12 durch den Abfrageimpuls - erkennen. Es muß jedoch bemerkt werden, daß der Zeitabstand zwischen zwei S-Impulsen nicht kürzer sein darf als das Doppelte des kürzesten Abstandes zwischen zwei M-Impulsen.
  • Der beschriebenen und in A b b. 1 dargestellten Funktion liegt die Annahme zugrunde, daß die Impulse sehr lang gegenüber den Umschaltzeiten der Speicher bzw. Schalter sind. Ist diese Voraussetzung nicht gegeben, so wird der Speicher 4 erst bei der Mitte oder am Ende des steuernden Abfrageimpulses umkippen. Die notwendige Voreilung gegenüber dem zu schaltenden M-Impuls muß dann durch eine Verzögerung 30 des letzteren erreicht werden. Das entsprechende Verzögerungselement kann in Leitung 1-1a eingeschaltet werden.
  • Stattdessen kann jedoch auch durch Einschaltung eines Verzögerungselementes 31 in Leitung 1-1 b eine Verzögerung der Abfrageimpulse durchgeführt werden: da es sich um die Verarbeitung kontinuierlicher Impulsfolgen handelt, ist es für die Wirkungsweise der Anordnung gleichgültig, ob der Abfrageimpuls aus dem dazugehörigen M-Impuls gwewonnen wird oder dessen Vorgänger. Diese Variante hat den Vorteil, daß sich künstliche Verzögerung und Umschaltträgheit des Speichers 4 gleichsinnig ergänzen.
  • Bei einigen praktischen Anwendungen kann es vorkommen, daß die Frequenz der S-Impulse ein Vielfaches einer Grundfrequenz sein soll. Dabei ist unter Umständen eine Aufwandsverringerung möglich, wenn die Anordnung so ausgestaltet werden kann, daß für einen einzelnen S-Impuls mehrere M-Impulse unterdrückt werden und somit die Notwendigkeit eines Frequenzvervielfachers entfällt. Dies wird in einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung dadurch erreicht, daß in die Leitung 9-9 a ein zählender Impulsteiler 32 mit dem entsprechenden Teilungsverhältnis eingeschaltet wird.
  • Die in A b b. 1 dargestellten logischen Verknüpfungen bedingen nicht zwangläufig je ein korrespondierendes Schaltungselement. So z. B. würde ein polarisiertes Relais mit zwei stabilen Endlagen sowohl die Funktion des Speichers 4 als auch die der Gatter 7 und S erfüllen. Bei rein elektronischen Anordnungen hinwiederum können die Funktionen der Gatter 15 und 16 mit der Funktion des Speichers 4. in einem komplexen Schaltungselement vereint sein: dieses Element weist dann zwei sogenannte statische Vorbereitungseingänge (13 und 14) und einen gemeinsamen Auslöse(Trigger)-Eingang (1b) auf. Die Zuordnung der logischen Verknüpfungen zu den im Einzelfall vorgesehenen Schaltungselementen ist jedem auf dem Gebiet der Datenverarbeitung arbeitenden Fachmann geläufig.
  • Eine besonders wirtschaftliche Realisierung aller geforderten Einzelfunktionen ergibt sich dadurch, daß die Funktionen des Speichers 4, der Gatter 7, 8 und der Gatter 15, 16 in einer bistabilen Kippschaltung (Flip-Flop) zusammengefaßt werden. Eine bistabile Kippschaltung, die zwei zu einem Gleichstrom-Rückkopplungskreis zusammengeschaltete Verstärkerelemente enthält und bei der ein Stromfluß in einem der Verstärkerelemente einen Stromfluß im anderen Element verhindert - wodurch sich die Möglichkeit zweier stabiler Endzustände ergibt -kann im allgemeinen auch in einem dritten Zustand betrieben werden, bei dem beide Verstärkerelemente stromlos sind. Wird die Gesamtschaltung so ausgelegt, daß sich die Verstärkerelemente in Abwesenheit von M-Impulsen in diesen stromlosen Zustand befinden und nur für die Dauer eines M-Impulses hochgetastet werden, so wird während des I3ochtastvorganges (Vorderflanke des M-Impulses) ein labiler Zustand durchlaufen, bei dem eine kleine Zusatzspannung im Rückkopplungskreis bestimmen kann, welches Element stromführend wird. Andererseits kann eine Polaritätsänderung der Zusatzspannung den einmal erreichten stabilen Endzustand während der Dauer des M-Impulses nicht mehr umwerfen.
  • Bildet man diese Schaltung weiterhin so aus, daß jedem Verstärkerelement ein Ausgang zugeordnet ist, an dem eine dem Strom im Verstärkerelement proportionale Spannung auftritt, so erscheint der M-Impuls wahlweise an einem oder anderen Ausgang, je nach der Richtung, in der die Zusatzspannung (Vorbereitsungsspannung) zu Beginn des Impulses wirksam war.
  • A b b. 2 zeigt eine nach diesem Grundgedanken aufgebaute Subtraktionsschaltung unter Verwendung von npn-Transistoren. Die Schaltung arbeitet mit negativen Impulsen von 4 Volt. Dementsprechend wird hier auch bei den Speicherausgängen 13 und 14 der Zustand »L« dem Ausgang zugeordnet, der die negativere Gleichspannung aufweist.
  • Soweit in Ä b b. 2 Hinweiszahlen von 1 bis 16 vorkommen, entsprechen diese den Elementen und Verbindungen, die in A b b. 1 die korrespondierende Funktion haben.
  • Die Transistoren 17 und 18 bilden zusammen eine bekannte bistabile Kippschaltung. Diese ist zusätzlich mit zwei Widerständen 23 und 24 von 33 kOhm versehen, über die kleine Zusatzströme von den Ausgängen 13 und 14 des Speichers 12 in die Knotenpunkte 19 und 20 der Rückkopplungs-Spannungsteiler eingespeist werden. An diese Punkte sind die Basen der Transistoren 17 und 18 angeschlossen. Je nach Zustand des Speichers 12 ist einer der Zu-Satzströme größer (Zustand »0«) und der andere kleiner (Zustand »L«).
  • Bei Abwesenheit von M-Impulsen ist der als Emitterfolger geschaltete Transistor 21 leitend. Sein Strom erzwingt am gemeinsamen Emitteranschluß 22 eine Spannung von -f-3,3 Volt. Die von den Rückkopplungs-Spannungsteilern den Basisanschlüssen 19 und 20 zugeführte Spannung beträgt jedoch maximal 3,0 Volt. Es bleiben also beide Transistoren 17 und 18 gesperrt. In den beiden 1-kOhm-Kollektorwiderstän.den 25 und 26 fließen nur die Spannungsteilerströme, so daß ein Spannungsabfall von 0,5 Volt entsteht. Beide Kollektoranschlüsse (Ausgänge) 3 und 9 weisen somit eine Spannung von -I- 8 Volt auf (Zustand »0«).
  • Durch den negativen M-Impuls wird Transistor 21 gesperrt, und es wird derjenige der beiden Transistoren 17, 18 stromführend, der zu diesem Zeitpunkt infolge des höheren vom Speicher 12 eingespeisten Zusatzstromes die positivere Basisspannung aufweist. Der durch den Stromfluß bedingte Spannungsabfall am zugeordneten 1-kOhm-Kollektorwiderstand 25 oder 26 bewirkt über den Rückkopplungs-Spannungsteiler, daß der andere Transistor gesperrt bleibt. Am Ende des M-Impulses übernimmt Transistor 21 wieder den vollen Strom im Emitterwiderstand. An einem der Ausgänge 3 oder 9 entsteht also ein negativer 4-Volt-Impuls mit der Dauer des steuernden M-Impulses.
  • Zum genaueren Verständnis des Schaltverhaltens dient die Spannungstabelle nach A b b. 3. Sie zeigt die Spannungswerte U der wichtigsten Schaltungspunkte, gekennzeichnet durch die entsprechenden Bezugsziffern der Schaltung nach A b b. 2, für alle möglichen Zustandskombinationen. Die Werte, die einem Zustand »L« entsprechen, sind durch Umrah-_ mung hervorgehoben, wobei der Zustand des Eingangs 1 aus der Zeile für die gemeinsame Emitter< Spannung U22 ersichtlich ist. Den Spannungswerten der Tabelle liegt die Annahme zugrgnde, daß der stromführende Transistor eine Basisspannug von -I-0,7 Volt gegenüber dem Emitter aufweist. Die aufgeführten Zustände sind: a) Vorbereitung der Impulsdurchschaltung; b) Im. pulsdurchschaltung; c) Zustandsänderung des Speichers 12 (hervorgerufen durch Rückflanke des S-Impulses) während einer Impulsdurchschaltung; d) Vorbereitung der Impulsunterdrückung; e) Impulsunterdrückung. Aufschlußreich sind besonders die Zeilen für U19 und U20: Man ersieht daraus, daß die vom Zustand des Speichers 12 verursachte Spannungsdifferenz im Zustand a 0,3 Volt beträgt, daß diese Differenz beim Hochtasten der Kippschaltung im Zustand b um 1,1 Volt auf 1,4 Volt verstärkt wird, daß bei einer Zustandsänderung während der Dauer des M-Impulses diese Differenz im Zustand c auf 0,6 Volt verringert wird, daß aber dieser Wert noch gut ausreicht, um die Kippschaltung bis zum Ende des M-Impulses in der ursprünglichen Lage zu halten.
  • Der Speicher 12 besteht ebenfalls aus einer bistabilen Kippschaltung, die keine Besonderheiten aufweist. Trifft ein negativer Impuls über Eingang 2 oder 9 a ein, so wird der Zustand der Kippschaltung zunächst nicht geändert, sondern es wird der Eingangskondensator 27 über die gegen Masse geschaltete Diode 28 aufgeladen. Bei der Rückflanke des Impulses bewirkt der aufgeladene Kondensator einen kurzen positiven Nadelimpuls an der Basis des bis dahin gesperrten Transistors. Dieser Nadelimpuls wirft die Kippschaltung in den entgegengesetzten Schaltzustand.
  • Die Schaltung nach A b b. 2 wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit und der Übereinstimmung mit dem Schema A b b. 1 mit zwei symmetrischen Kipp-Schaltungen gezeigt.
  • Selbstverständlich arbeitet die Schaltung bei geringfügiger Umdimensionierung auch dann, wenn nur der Ausgang 14 des Speichers 12 zur Schaltvorbereitung der Transistoren 17, 18 benutzt wird. Diese Anordnung hätte neben dem geringeren Aufwand an Leitungsverbindungen auch den Vorteil, daß die kleine Änderung der Spannung U 3 am Ausgang 3 (R-Impuls) im Fall der Speicherzustandsänderung während der Impulsdurchschaltung (Fall c) entfällt. (Beim gezeigten Beispiel ist U3 im Fall b 4,0 Volt, im Fall c 4,5 Volt.) _ In der vorliegenden Beschreibung wird von den Speichern oder Schaltern gefordert, daß sie stabile Zustände haben sollen. Diese Forderung hat natürlich streng zu gelten, wenn für die Impulsfrequenz keine untere Grenze bestehen darf. In der Anwendung auf kontinuierliche Impulsfolgen mit bekannter unterer Grenze der Impulsfrequenzen genügt es, wenn die Speicher bzw. Schalter einen oder beide Schaltzustände für eine Zeitdauer stabil beibehalten, die lang ist gegenüber dem längsten möglichen Impulsabstand. Eine solche Beschränkung der Forderung kann unter Umständen zu Einsparungen an Bauelementen führen. Als Beispiel sei lediglich angeführt die Realisierung des Speichers 12 durch einen Kondensator, der von den S-Impulsen aufgeladen und von den unterdrückten M-Impulsen entladen wird.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung zur fortlaufenden Subtraktion einer Anzahl von S(Subtrahend)-Impulsen von einer Anzahl von M(Minuend)-Impulsen mittels eines Impulsschalters, dem die M-Impulse zugeführt werden und der in Abhängigkeit von den S-Impulsen durch einen Speicher gesteuert ist, dessen einem Eingang die S-Impulse zugeführt werden und dessen anderer Eingang mit dem Impulsschalter verknüpft ist, so daß die M-Impulse entweder zum Ausgang durchgeschaltet oder unterdrückt und dem Speicher zugeführt werden und der Speicher durch einen S-Impuls in den die Impulsunterdrückung herbeiführenden Zustand und durch einen M-Impuls in den die Impulsdurchschaltung herbeiführenden Zustand versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung des Impulsschalters (4, 7, 8) durch den Speicher (12) zusätzlich noch durch die M-Impulse beeinflußt wird, derart, daß der Zustand des Speichers (12) zwar die Schaltstellung des Impulsschalters (4, 7, 8) vorbereitet, ohne jedoch diese Schaltstellung während der Dauer eines M-Impulses beeinflussen zu können.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Speicher (12) und Impulsschalter (4, 7, 8) durch die M-Impulse gesteuerte Konjunktionsglieder (15,16) geschaltet sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2 zum Unterdrücken von mehreren M-Impulsen durch jeden eintreffenden S-Impuls, dadurch gekennzeichnet, daß in die Leitung (9) für die unterdrückten M-Impulse ein Impulsfrequenzteiler (32) eingeschaltet ist, dessen Ausgangsimpulse den Speicher (12) in den die Impulsdurchschaltung vorbereitenden Zustand versetzen.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Impulsschalter (4, 7, 8, 15, 16) eine bistabile Kippschaltung (17, 18) verwendet wird, die neben den beiden aktiven, wechselweise wirksamen Zuständen (Ausgang 3 bzw. 9) einen inaktiven Zustand (Verstärkerelemente 17, 18 stromlos) besitzt, derart, daß durch Anlegen der M-Impulse an die Kippschaltung (Eingang 1) diese aus dem inaktiven in einen der beiden möglichen und durch den Zustand des Speichers (12) bestimmten aktiven Zustände übergeführt wird.
  5. 5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 in Anwendung auf kontinuierliche Impulsfolgen mit definierter unterer Grenze der Impulsfrequenz, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalter und/oder Speicher derart bemessen sind, daß sie ihre stabilen Zustände für eine Zeitdauer besitzen, die lang gegenüber dem längsten möglichen Impulsabstand ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1155 485.
DESCH37170A 1965-06-02 1965-06-02 Anordnung zur fortlaufenden Subtraktion von Impulsen Pending DE1216585B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1276374B (de) * 1965-10-12 1968-08-29 Gec Sunvic Regler Gmbh Schaltungsanordnung zur digitalen Differenzbildung

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1155485B (de) * 1961-11-04 1963-10-10 Licentia Gmbh Anordnung zur bilateralen Impulsreduzierung fuer Bidirektional- und Differenzimpulszaehler

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