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DE1036921B - Impulsverteiler mit mehreren Zaehlketten, die durch einen Programmgeber gesteuert werden - Google Patents

Impulsverteiler mit mehreren Zaehlketten, die durch einen Programmgeber gesteuert werden

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Publication number
DE1036921B
DE1036921B DEI12980A DEI0012980A DE1036921B DE 1036921 B DE1036921 B DE 1036921B DE I12980 A DEI12980 A DE I12980A DE I0012980 A DEI0012980 A DE I0012980A DE 1036921 B DE1036921 B DE 1036921B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulse
stage
chain
switch
counting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI12980A
Other languages
English (en)
Inventor
Eugeni Estrems
Maurice Papo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IBM Deutschland GmbH
Original Assignee
IBM Deutschland GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IBM Deutschland GmbH filed Critical IBM Deutschland GmbH
Publication of DE1036921B publication Critical patent/DE1036921B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F9/00Arrangements for program control, e.g. control units
    • G06F9/06Arrangements for program control, e.g. control units using stored programs, i.e. using an internal store of processing equipment to receive or retain programs
    • G06F9/30Arrangements for executing machine instructions, e.g. instruction decode
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F1/00Details not covered by groups G06F3/00 - G06F13/00 and G06F21/00
    • G06F1/02Digital function generators
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
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    • G06F1/00Details not covered by groups G06F3/00 - G06F13/00 and G06F21/00
    • G06F1/04Generating or distributing clock signals or signals derived directly therefrom
    • G06F1/10Distribution of clock signals, e.g. skew
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/51Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used
    • H03K17/54Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements of vacuum tubes
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K21/00Details of pulse counters or frequency dividers

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Fluidized-Bed Combustion And Resonant Combustion (AREA)
  • Electrotherapy Devices (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)

Description

Impulsverteilerketten zur Erzeugung von Steuer- und Befehlsimpulsen werden bei elektronischen Rechenmaschinen unter anderem für die Lese- und Schreibsteuerung der Speicheranordnungen verwendet.
Wenn Daten in bestimmten Stellenp\ bis p2 eines Speichers wl in eine andere Zone eines weiteren Speichers m2 mit den Stellen p3 bis p4 übertragen werden sollen, dann müssen zwei voneinander unabhängige Impuls verteilerketten A und B betätigt werden.
Die Erfindung ermöglicht es, die Steuereinrichtungen der zwei Impulsverteilerketten für beide gemeinsam vorzusehen. Die Impulsabgabe der einen oder anderen Kette wird dabei durch zwei gegenphasige Synchronisierimpulsfolgen zeitlich festgelegt. Ein Steuerimpuls an der Steuereinrichtung läßt bei Koinzidenz mit einem Synchronisierimpuls die eine oder andere Kette weiterschalten.
Die erfindungsgemäße Anordnung besteht vorzugsweise aus zwei Impulsverteilerketten, die durch die gegenphasigen Synchronisierimpulse abwechselnd von Stufe zu Stufe weitergeschaltet werden. Die beiden Ketten können durch entsprechende Einwirkung der Steuereinrichtung bei einer beliebigen Stufe mit dem Zählen beginnen. Außerdem ist die Unterbrechung des Weiterschaltens beider Ketten oder auch nur einer Kette je nach der Steuerung möglich.
Ein weiterer wesentlicher Vorzug der Erfindung besteht darin, daß zwei Impulsverteilerketten, die Impulsverteiler mit mehreren Zählketten, die durch einen Programmgeber
gesteuert werden
Anmelder:
IBM Deutschland
Internationale Büro-Maschinen
Gesellschaft m.b.H.,
Sindelfingen (Württ), Tübinger Allee 49
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 20. März 1956
Eugeni Estrems, Saint-Mande, Seine,
und Maurice Papo, Paris (Frankreich),
sind als Erfinder genannt worden
sind, sind so eingerichtet, daß jeweils eine Multivibratorstufe im Arbeitszustand ist, während sich alle anderen im Ruhezustand befinden. Wird ein ent-
durch eine beiden Ketten gemeinsame Steuereinrich- 30 sprechender Impuls an eine Kette gelegt, dann kippt tung betätigt werden, nur einen gemeinsamen Eingang die Stufe aus dem Arbeitszustand in den Ruhezustand je Stufe der gleichen Ordnung haben. Dieser Eingang und die darauffolgende Stufe in den Arbeitszustand, erhält je nachdem den Start-, Stop- oder Sprungbefehl, um unter Umständen beim Zählen mehrere
Stufen überspringen zu können.
Fig. 1 zeigt einen bistabilen Multivibrator;
Fig. 1 a bis lh stellen Zeitdiagramme der bistabilen Anordnung dar;
Fig. 2 zeigt eine Multivibratorkette;
Der Impuls schaltet also die Kette um eine Stufe weiter. In der erfindungsgemäßen Zusammenschaltung beider Ketten rückt also damit der Arbeitszustand jeweils um eine Stufe vor. So ist es möglich, abwechselnd ein Bit zu lesen oder zu schreiben, dann ein anderes usw. Unter Umständen kann eins von den Bits um eine Stelle versetzt werden, während das
Fig. 3 a und 3 b zeigen eine Impulsverteiler- 40 andere auf der Stelle bleibt. Schaltung, die mit zwei Multivibratorketten A und B Die einzelnen Stufen der Kette sind bistabile Multi-
arbeitet; vibratoren. Obwohl die hier beschriebenen bistabilen
Fig. 4 erläutert in verschiedenen Zeitdiagrammen Stufen je zwei Trioden enthalten, können natürlich die Impulserzeugung und den Arbeitsbeginn der
Ketten;
Fig. 5 bringt die Zeitdiagramme für das Arbeitsende der Kette A;
Fig. 6 zeigt die Zeitdiagramme für das Arbeitsende der Kette B und für den erneuten Arbeitsbeginn beider
Ketten; 50 tätigt werden kann sowohl zum Lesen als auch zum
Fig. 7 zeigt die Abhängigkeit des Zeitdiagramms Schreiben. Mit jedem weiteren Impuls wird die betreffende Kette weitergeschaltet. Dieselbe Eingangsbuchse, die die Anfangsstufe der Kette bestimmt, )ei?t auch die Stufe fest, an der die Kette anhält.
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auch andere Arten von bistabilen Anordnungen eingesetzt werden, insbesondere Transistorstufen. Für beide Ketten haben je zwei dieselbe Ziffernstelle darstellende Stufen einen gemeinsamen Eingang, durch den — sei es in der einen Kette oder in der anderen — die Stufe, ab welcher man die Kette starten will, be-
der Kette A von dem der Kette B.
Die beiden Multivibratorketten, die gemäß der Schaltung nach der Erfindung miteinander verbunden
Außerdem gestattet diese Eingangsbuchse, den Zustand der Kette A von dem der Kette B abhängig zu machen, d. h., wenn bei normalem Weiterschalten beider Ketten in der Kette B eine bestimmte Stufe betätigt wird, dann hält sie das Weiterschalten in der Kette A an und veranlaßt je nachdem wieder das Weiterschalten der Kette A ab der Stufe, die dann gewählt wird. Diese Zuordnung beider Stufen gibt also die Möglichkeit, in der Kette A eine gewisse Anzahl von Stufen sozusagen zu überspringen, und zwar vorwärts oder rückwärts. Das heißt, beim Ablesen der Bits gestattet diese Zuordnung, bestimmte Sprünge in der Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung vorzunehmen.
Der Begriff »Kette« kann hier weit gefaßt werden, insbesondere kann jede Kette unter Umständen wiederum aus einer Anzahl Einzelketten bestehen, um so eine große Anzahl von bestimmten Stellen zu erfassen. So bezieht sich die Erfindung z. B. auf zwei Gruppen von zwei Ketten der jeweiligen m- und n-Stufe, die damit also wm-Stellen erfassen. Es handelt sich also erfindungsgemäß um die Kombination zweier Matrizen.
Die einzelne Stufe der Ketten wird durch einen bistabilen Multivibrator dargestellt (Fig. 1). Der Eingangskreis hat zwei Eingangsbuchsen 4 und 5. Die Buchse 4 liegt an einer Inverterschaltung, dargestellt durch das Rechteck 6, deren Ausgang über einen Widerstand 7 und eine Diode 8 mit dem Gitter der Triode 1 verbunden ist. Die Eingangsbuchse 5 liegt über einen Kondensator 9 am Punkt 10.
Ein positiver Impuls gemäß Fig. 1 a am Eingang 4 erzeugt einen negativen Impuls (Fig. Ib), und am Punkt 10 ergibt sich ein Impuls gemäß Fig. 1 c. Es gelangt jedoch kein Signal auf das Gitter der Triode, weil die Vorspannung Vg größer ist als die Impulsspannung. Andererseits, wenn ein positiver Impuls nach Fig. 1 d auf den Eingang 5 gegeben wird, erhält der Punkt 10 einen Spannungsverlauf nach Fig. 1 e. Werden beide Impulse gleichzeitig angelegt, dann ergibt sich am Punkt 10 ein Spannungsverlauf, der praktisch die Summe der beiden vorhergehenden darstellt und durch Fig. 1 f dargestellt wird. Eine steile, ins Negative gehende Flanke dieses Spannungsverlaufs nach Fig. 1 f, die mit der Hinterflanke des Impulses nach Fig. 1 d zeitlich zusammenfällt, überschreitet die Vorspannung Vg. Dieses Signal wird durch die Vorspannung der Diode so abgeschnitten, daß nur die negative Spitze des Spannungsverlaufs an 10 an das Gitter der Triode 1 gelangt. Ist die Triode gesperrt, dann bleibt diese negative Spitze ohne weitere Wirkung. Ist dagegen die Triode leitend, dann wird sie unter dem Einfluß der beiden Impulse an den Eingängen 4 und 5. nichtleitend. Die Anodenspannung steigt an, und es gelangt ein positiver Impuls an das Gitter der Triode 1', die damit geöffnet wird.
Die Arbeitsweise der bistabilen Stufe wurde im vorhergehenden unter der Voraussetzung, daß beide Eingangsimpulse gleichzeitig an die Eingänge 4 und 5 angelegt werden, beschrieben. Andererseits leuchtet ein, daß eine analoge Wirkung eintritt, wenn die beiden Impulse gleichzeitig an die Buchsen 4' und 5' angelegt werden bei leitender Triode 1'. Diese Triode wird dann gleicherweise gesperrt und die Triode 1 leitend. Der Impuls am Eingang 4 bzw. 4' ist dabei von wesentlich längerer Impulsdauer als der am Eingang 5 bzw. 5'. Außerdem fallen die Hinterflanken der Impulse an 4 und 5 zeitlich zusammen, wie es aus den Zeitdiagrammen 1 α und Ig- hervorgeht. Die Impulserzeugung wird im einzelnen weiter unten behandelt.
Die beiden Impulse la und ig ergeben an 10 einen Spannungsverlauf nach lh. Die negative Spitze gelangt wieder an die Triode und kippt die bistabile Schaltung in den anderen Betriebszustand. Der Ruhezustand bzw. der Zustand »Null« der bistabilen Schaltung ist so definiert, daß die Triode 1 leitet und die Triode 1' nicht. Umgekehrt ist die Stufe im EIN-Zustand bzw. im Zustand »Eins«, wenn die Triode 1 nichtleitend ist und die Triode 1' leitend.
ίο Bisher wurde vorausgesetzt, daß die Buchsen 5 und 5' getrennt sind; es ist aber auch möglich, diese Buchsen untereinander zu verbinden, wenn nur ein Nebenschluß besteht, der das Umkippen der Stufe von einem Betriebszustand in den anderen gewährleistet.
In Fig. 2 ist eine Kette solcher bistabilen Stufen dargestellt. Sie zeigt drei Stufen der Ziffernstellen »+Ι, η und n—l einer vielsteiligen Kette, wobei diese Ausführungsform nur beispielhaft sein soll.
Bei jeder Stufe ist die Ausgangsklemme 11 mit-der Klemme 4' der gleichen Stufe verbunden und andererseits mit der Klemme 4 der Stufe der nächstniedrigen Stelle. Über diese Verbindungen wird ein Vorbereitungsimpuls an eine Stufe gelegt, wenn sich die Stufe der höheren Stelle im EIN-Zustand befindet.
Die Leitung 12 ist mit den Buchsen 5 aller Stufen verbunden und überträgt die Auslöseimpulse zum Einschalten der jeweiligen Stufe (Zustand »Eins«). Die mit den Klemmen 5' verbundene Leitung 12' führt die Auslöseimpulse zum Ausschalten der jeweiligen Stufe (Zustand »Null«).
Angenommen, die Stufe η + 1 sei eingeschaltet. Dann hat die Klemme 11 eine hohe positive Spannung, d. h., an Klemme 4' der gleichen Stufe und an Klemme 4 der Stufe η liegt eine Vorbereitungsspannung. Gelangt nun über die Leitung 12' ein Auslöseimpuls an Klemme 5' der Stufe w+1, dann wird die Triode 1' dieser Stufe nichtleitend, also gelangt sie in den Zustand »Null«. Die Leitung 12' ist deshalb als Rückstelleitung zu bezeichnen. Gelangen zwei Impulse gleichzeitig über die Leitung 12 und 12' an die eingeschaltete Stufe n-fl, während alle anderen Stufen ausgeschaltet sind, dann gelangt die Stufe M+l, die an Klemme 4' vorbereitet war, durch den Impuls an Klemme 5' in den Zustand »Null« und die an Klemme 4 vorbereitete Stufe η durch den Impuls an Klemme 5 in den Zustand »Eins«. Die Kette ist so um eine Stufe weitergeschaltet. Gelangen nun zwei weitere Impulse gleichzeitig über die Leitungen 12 und 12', dann wird die Stufe η ausgeschaltet und die Stufe n—l eingeschaltet. So wird nacheinander mit den zwei Impulszügen eine Stufe aus- und die folgende . eingeschaltet. Die Leitung 12 wird deshalb mit Weiterschaltleitung bezeichnet.
In der beispielhaften Ausführungsform sind die Leitungen 12 und 12' ebenso wie die Buchsen 5 und 5' voneinander getrennt. Beide Leitungen und ebenso beide Buchsen können ebensogut vereinigt sein, wenn entsprechende Hilfskreise vorgesehen sind, die das Umkippen des Betriebszustandes der einzelnen Stufen der Kette sicherstellen.
Erfindungsgemäß werden nun zwei Ketten, A und B, miteinander verbunden, wie in den Schaltungen nach Fig. 3 a und 3 b gezeigt. Zunächst soll aber noch der Impulsgenerator beschrieben werden, der die beiden Ketten mit den verschiedenen Impulsen versorgt. Dieser Impulsgenerator besteht aus einem Multivibrator 13, zwei Frequenzteilerstufen 14 und 15 und zwei logischen Schaltungen 17^4 und 17B. Der Multivibrator 13 erzeugt eine Impulsfolge mit Rechteckamplitude der Frequenz F (Fig. 4c).
5 6
Am Ausgang der Frequenzteilerstufe 14 ergibt sich Leitung 12Ä einmal an den Eingang 5' der Stufe eine Impulsfolge mit der halben Frequenz f/2 n+l, die damit in den Zustand »Null« kippt und zum (Fig. 4d), und an den Ausgängen 15A und 155 der anderen an den Eingang 5 der Stufe n, die einge-Frequenzteilerstufe 15 beträgt die Frequenz f/4. Die schaltet wird. Die Kette A wird also um eine Stufe entsprechenden gegenphasigen Impulszüge (Fig. 4 a 5 weitergeschaltet. Eine Stufe der Kette B dagegen kann und 4b) werden auf die Leitungen 16^4 und 165 ge- nicht in den anderen Betriebszustand überwechseln, geben. Der Impuls nach Fig. 4 a muß positiv sein, um da der Vorbereitungsimpuls nur den UND-Schalter die Kette A zum Weiterschalten vorzubereiten. Ebenso 18^4 durchlaufen kann, wenn gleichzeitig ein positiver wird die Kette 5 durch die positiven Impulse des Impuls (Fig. 4 a) auf der Leitung 16^4 auftritt, aber Impulszuges nach Fig. 4b zum Weiterschalten vor- io zu dieser Zeit existiert kein Auslöseimpuls (Fig. 4f) bereitet. auf der Leitung 125. Damit wird also nur Kettet
Auf Grund der Tatsache, daß beide Impulszüge weitergeschaltet.
(Fig. 4a und 4b) gegenphasig sind, ist gewährleistet, In gleicher Weise soll jetzt die Kette 5 untersucht
daß zu der Zeit, in der eine Stufe einer Kette vor- werden. Es sei wieder angenommen, daß die Stufe der bereitet ist, irgendeine Stufe der anderen Kette nicht 15 Stelle p + i der Kette 5 eingeschaltet ist. Ein positiver zur gleichen Zeit vorbereitet sein kann. Deshalb können Impuls entsteht an der Klemme 11 und ein Vorbereibeide Ketten nur abwechselnd weitergeschaltet werden tungsimpuls an der Buchse 4' dieser Stufe. Die und niemals gleichzeitig. Klemme 4 der Stufe p erhält nur dann einen Vor-
Die UND-Schaltung 17A hat drei Eingänge, wovon bereitungsitnpuls über die UND-Schaltung 185 und einer mit dem Multivibrator 13, ein anderer mit dem 20 die ODER-Schaltung 19, wenn ein positiver Impuls Ausgang der Teilerstufe 14 und wieder ein anderer (Fig. 4b) auf der Leitung 165 auftritt, d. h. während mit der Buchse 15 A der Teilerstufe 15 verbunden ist. der darauffolgenden Halbperiode. Durch die ent-Nur bei Koinzidenz der Impulse der Impulsfolgen sprechenden Auslöseimpulse wird die Stufe />+l der (nach Fig. 4c, 4d, 4a) entsteht ein Ausgangsimpuls Kette 5 in den Zustand »Null« und die Stufe ρ in den an der UND-Schaltung 17^4. Die entsprechende 25 Zustand »Eins« gebracht. Wie beim Weiterschalten Impulsfolge ist in Fig. 4e bzw. 4e' dargestellt. der Kettet wird auch jetzt nur die Kette 5 um eine Gleicherweise liefert die UND-Schaltung 175 einen Stufe weitergeschaltet. Die Kette A bleibt unverändert. Impulszug nach Fig. 4f bzw. 4f. Die Impulse nach Zusammenfassend sei also festgestellt, daß in der Fig. 4e bzw. 4e' am Ausgang der UND-Schaltung ersten Halbperiode bei der Kettet die Stufe η + 1 17^4 stellen die kurzen Auslöseimpulse zum Weiter- 30 ausgeschaltet wird und die Stufe η eingeschaltet und schalten (Fig. 4 e) und zum Rückstellen (Fig. 4 e') auf daß in der nächsten Halbperiode bei der Kette 5 die Null der Stufen der Kettet dar. Hierzu werden die Stufep + 1 in den Zustand »Null« überwechselt und Impulse jeweils auf die Leitung 12.4 und die Leitung die Stufe/» in den Zustand »Eins«. 12.4' gegeben, über die entsprechend das Weiter- Weiter werden nacheinander die Stufe n—l der
schalten bzw. Anhalten der Kettet gesteuert wird. 35 KetteA, p—i der Kette5, n — 2 der Kettet, p—2 Wie leicht festgestellt werden kann, fällt die Hinter- der Kette B usw. eingeschaltet.
flanke dieser Auslöseimpulse nach Fig. 4 e und Fig. 4 e' Um den Arbeitsbeginn der Kette bei irgendeiner
zeitlich mit der Hinterflanke der Vorbereitungsimpulse Stufe starten zu lassen und um das Weiterschalten nach Fig. 4a zusammen. Die Stufen der Kette A an irgendeiner Stufe anzuhalten, sind mehrere Sätze können also nur zu der Zeit von einem Betriebszustand 40 von je vier Buchsen und eine Programmkette C vorin den anderen geschaltet werden, wenn beide Flanken gesehen. Jeder bistabilen Stufe ist ein Satz von vier zusammenfallen. Ebenso dienen die Impulse (Fig. 4f Buchsen zugeordnet: 2OA, 21A, 205 und 215, über und 4f) am Ausgang der UND-Schaltung 175 als die das Weiterschalten der jeweiligen Kettet bzw. 5 Auslöseimpulse für die Kette 5, und zwar zum Weiter- gestartet bzw. angehalten wird. Die Buchsen können schalten (Fig. 4f) und zum Rückstellen (Fig. 4f'). Sie 45 auch Doppelbüchsen sein, um so leichter zwei von werden auf die Leitungen 125 und 125'gegeben, und ihnen mit einer weiteren gemeinsam zu verbinden, ihre Hinterflanken fallen zeitlich mit den Hinter- Diese Buchsen sind entsprechend den Ausgängen der flanken der Impulse nach Fig. 4 b zusammen. Für vier UND-Schalter 22 A, 23 A, 22 5, 23 5 zugeordnet, beide Ketten treffen die Auslöseimpulse über die Ein Startimpuls (Fig. 4g), ausgehend vom Start-Leitung 12 und die Rückstellimpulse über die Leitun- 5o impulsgenerator 24, geht über die Leitung 25 an die gen 12' zeitlich aufeinander, da sie jeweils von der verschiedenen UND-Schalter 27. Andererseits gehört gleichen Impulsquelle herrühren. So ist es möglich, zu jeder Stufe eine Buchse 26, über die jede Kette daß eine Stufe einer Kette, die im Zustand »Eins« gestartet bzw. wieder gestartet werden und angehalten war, in den Zustand »Null« geschaltet werden kann, werden kann. Wie bereits erwähnt, startet die Kette B während gleichzeitig eine andere von dem Zustand 55 unmittelbar nach Kette A, wobei das Anhalten der »Null« in den Zustand »Eins« gebracht werden kann. Kettet ohne Wirkung auf die Kette5 bleibt. Aber Angenommen, eine Stufe der Kette A befindet sich beim Anhalten der Kette 5 wird auch das Weiterim Zustand »Eins«, z.B. die Stufe n+i. Die erhöhte schalten der Kettet unterbrochen, das Programm Spannung an Klemme 11 liegt dann ebenfalls an der wird geändert und ein neuer Startimpuls gegeben, der Klemme 4' dieser Stufe und an einem Eingang der 6° das Weiterschalten der beiden Ketten mit einem neuen UND-Schaltung 18/ί. Der zweite Eingang der UND- Programm beginnen läßt.
Schaltung 18^4 ist mit der Leitung 16.4 verbunden Angenommen, für ein bestimmtes Programm m soll
und erhält damit einen Impulszug nach der Fig. 4a. die Kettet bei der Stufe« gestartet werden, bei der Bei einem positiven Impuls auf 16A ist der Ausgang Stufe q, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist, der UND-Schaltung 18^4 auch positiv, und dieser 65 ebenso wie die Stufen g 4-1 und q—l, angehalten Impuls kann über die ODER-Schaltung 19 an den werden; die Kette 5 soll bei der Stufe p gestartet und Eingang 4 der Stufe n, und zwar beider Ketten gleich- bei der Stufe r, die ebenfalls nicht dargestellt ist, zeitig als Vorbereitungsimpuls gelangen. Noch wäh- ebenso wie die Stufenr+1 und r—l, angehalten rend der Vorbereitungszeit gelangen zwei Auslöse- werden. Die Kette 5 startet unmittelbar nach der impulse gleichzeitig über die Leitung 12 A und die 7o Kettet. Ist (n — q) ^. (p—r), wird A vor 5 angehal-
ten. Bei der beschriebenen Anordnung wird das Anhalten von A — wie schon erwähnt — durch das Anhalten von B gesteuert, also für (»—q) > (p — r) bestimmt das Anhalten von B an der Stufer gleichzeitig das Anhalten von A. Natürlich hätte auch vorgesehen werden können, daß durch das Anhalten von A auch das Anhalten von B gegeben ist oder daß das Anhalten beider Ketten voneinander unabhängig ist. Durch Steckverbindungen wird die Buchse 20^4 mit der Buchse26 der Stufe«, die Buchse21A mit der Buchse 26 g—1, die Buchse 205 mit der Buchse 26« und die Buchse 215 mit der Buchse 26 r—1 verbunden. Die Buchsen 20^4, 21^4, 205 und 215 gehören dem Buchsensatz m an, der der Stufe m der Programmkette C zugeordnet ist. Wird die Stufe m der Programmkette C eingeschaltet, dann sind die anderen Stufen dieser Kette ausgeschaltet. Entsprechend entsteht ein positiver Impuls an der Buchse 11 dieser Stufe, der dann gleichzeitig an einem der Eingänge der vier UND-Schalter 22 A,23 A, 225 und 235 liegt, und der zugeordnete Buchsensatz erhält dann je nachdem positive Start- und Anhalteimpulse, d. h., das Programm m kann abgewickelt werden. Der Impuls am Ausgang der UND-Schaltung 22^4 der Stufe m tritt nur während des positiven Impulses nach Fig. 4a auf (da ein Eingang von 22 A mit der Leitung 16^4 verbunden ist), der mit einem Startimpuls nach Fig. 4 g zusammenfällt (da ein weiterer Eingang mit dem Ausgang 11 des Startimpulsgenerators verbunden ist). Der Impuls an der Buchse20A ist in Fig. 4i dargestellt. Er geht über die vorher erwähnte Steckverbindung an die Klemme 26« und erscheint unverändert am Ausgang der UND-Schaltung 27 η (da der andere Eingang dieser UND-Schaltung über die Leitung 25 und den ODER-Schalter 56 ebenfalls mit der Buchse 11 des Startimpulsgenerators verbunden ist). Von der UND-Schaltung 27« gelangt der Impuls über die ODER-Schaltung 19« zu den Eingängen 4 der Stufen » und p der jeweiligen Ketten A und 5 und bereitet die Umschaltung dieser Stufen vor. Ein Auslöseimpuls auf der Leitung 12 A (Fig. 4e), dessen Hinterflanke mit der des obenerwähnten Vorbereitungsimpulses (Fig. 4i) zeitlich zusammenfällt, löst das Umkippen des Betriebszustandes »Eins« der Stufe » der Kette A aus. Die Stufe p der Kette 5 wird dagegen nicht eingeschaltet, da der zum Weiterschalten notwendige Auslöseimpuls (Fig. 4f) auf der Leitung 125 nicht gleichzeitig mit dem Vorbereitungsimpuls (Fig. 4i) an der Buchse 4 der Stufe p der Kette 5 auftreten kann.
In Fig. 4 j ist der Impuls, der von der Startbuchse 205 der Stufe m über die Steckerverbindung nach 26« geht, dargestellt. Dieser Impuls tritt gemäß der UND-Bedingung des zugeordneten UND-Schalters nur auf, wenn gleichzeitig ein Startimpuls (Fig. 4g) vom Multivibrator 24 und der Vorbereitungsimpuls (Fig. 4 b) über die Leitung 165 außer dem Programmimpuls ankommt. Dieser Impuls geht von der Buchse 26« weiter über den UND-Schalter 27«, den ODER-Schalter 19« und bereitet den Eingang 4 der Stufen p beider Ketten A und 5 vor. Aber die Stufe p der Kette 5 wird eingeschaltet, da allein die Auslöseimpulse nach Fig. 4f während des Impulses nach Fig. 4j zur Wirkung kommen. Wenn einmal die Stufe η der Kette A und die Stufe p der Kette 5 gestartet wurde, dann werden beide Ketten weitergeschaltet, wie oben beschrieben. Die Impulse nach den Fig. 4«, 4n—l, 4«—2, 4p, 4p — 1, 4p—2 stellen die jeweiligen Impulse am Eingang 11 der entsprechenden Stufen n, n—i, «—2 der Kettet und p, p — l, p — 2 der Kette 5 dar, und damit den Zustand »Eins«. Abwechselnd werden beide Ketten Stufe um Stufe weitergeschaltet. Angenommen in der Kettet werde die Stufe q gerade in den Zustand »Eins« geschaltet und daß bei der Stufe q die Kettet angehalten werden soll. Über eine Steckverbindung wird deshalb die Anhaltebuchse21 α mit der Buchse26g—l verbunden. Die Buchse 21^4 liegt am Ausgang des UND-Schalters 23^4, dessen Eingang über die Leitung 16^4 Impulse nach Fig. 4 a bzw. Fig. 5 a und über die Leitung 28 einen Impuls nach Fig. 4 h bzw. Fig. 5 h von dem Ausgang 11' des Startmultivibrators 24 erhält (Signal ist nur positiv, wenn kein Startimpuls vorhanden ist, wie ein Vergleich der Fig. 4g mit Fig. 4h ergibt). Die Buchse26g—l erhält also einen Impuls, der nicht gleichzeitig mit dem Startimpuls auftreten kann, und der an den UND-Schalter 27 η — 1 gelangt. Über die Leitung 25 liegt aber auch der Startimpuls an diesem UND-Schalter, dessen Ausgang also zu der Zeit keinen Impuls erhält. Andererseits geht aber der Impuls von der Buchse 26g—l über die Leitung 30g—1 an einen Eingang des UND-Schalters 29g—1. Über die Leitung 31 wird auch eine Spannung nach Fig. 4 h diesem UND-Schalter zugeführt. Der dritte Eingang der UND-Schaltung 29 g —1 ist mit dem Ausgang der ODER-Schaltung 19g—1 verbunden und erhält Vorbereitungsimpulse der Stufen g—l. Koinzidenz der zwei Impulse tritt auf, wenn die Stufe q in den Zustand »Eins« geschaltet wird. Am Ausgang der UND-Schaltung 29g—1 erscheint ein Impuls nach Fig. 5 i, der dann über den ODER-Schalter 32 weitergeleitet wird. Der ODER-Schalter 32 hat so viele Eingänge, als es Stufen in einer Kette gibt. Über die Leitung 33 gehen die Ausgangsimpulse des ODER-Schalters 32, die dazu bestimmt sind, die Weiterschaltung der Stufen anzuhalten, einerseits an den UND-Schalter 34, dann über den ODER-Schalter 35 an den Eingang des Inverters 36 und andererseits zum UND-Schalter 37. Am Ausgang des UND-Schalters 37 tritt kein Impuls auf, weil der Anhalteimpuls für die Kette A (Fig. 5 i) nicht während eines positiven Impulses (Fig. 5 b) auftreten kann, dessen Impulszug an dem anderen Eingang des UND-Schalters 37 liegt. Dieser Impuls (Fig. 5 i) zum Anhalten der Kettet geht durch den UND-Schalter 34, weil an einem anderen Eingang von 34 der Impuls der Leitung 16^4 (Fig. 5 a) ankommt und weil der 3. Eingang dauernd einen positiven Impuls erhält (außer wenn eine Kette durch die andere gesteuert wird). Am Eingang des Inverters 36 liegt also der Anhalteimpuls nach Fig. 5 i, und am Ausgang ergibt sich eine positive Spannung, wenn die Kettet nicht angehalten werden soll. Die Spannung sinkt dagegen beim Anhalten der Kettet ab (Fig. 5j). Diese Spannung sowie die Auslöseimpulse der Kettet (Fig. 4e oder 4e') werden jeweils an die beiden Eingänge des UND-Schalters 38 gegeben, auf den ODER-Schalter 39 übertragen und schließlich auf die Auslöseleitung 12^4 zum Weiterschalten der Kettet. In der Zeit, für die keine Halteimpulse (Fig. 5 i) auftreten, ergeben sich also unveränderte Auslöseimpulse am Ausgang der UND-Schaltung 38. Beim Auftreffen eines Anhalteimpulses entsteht keine Spannung am Ausgang des Inverters 36 und daher auch kein Ausgangsimpuls am Ausgang der UND-Schaltung 38. Es entsteht also eine Lücke im Impulszug der Auslöseimpulse zum Weiterschalten (Fig. 5e), der durch die Weiterschalt-Ieitungl2^4 der Kettet übertragen wird. Wird die Stufe q der Kette A in den Zustand »Eins« geschaltet, dann wird, wie oben beschrieben, der Eingang 4' vor-
bereitet und gleichzeitig der Eingang 4 der Stufe q— 1. Der Rückstellauslöseimpuls (Fig. 5 e') wird über die Leitung 12 A' angelegt und schaltet die Stufe q in den Zustand Null, dagegen fehlt der Auslöseimpuls zum Weiterschalten (Fig. 5e) auf der Leitung 12 A. Die Stufe q wird ausgeschaltet, und die Stufe q—1 wird nicht eingeschaltet. Die Kette A wird angehalten.
Das Anhalten der Kette A hat keine weitere Wirkung auf das Weiterschalten der Kette B. Im Gegensatz hierzu wird aber die Kette A außerdem aagehalten, wenn die Kette B nicht mehr weiterschaltet. Angenommen, die beiden Ketten werden normal weitergeschaltet bis zu dem Augenblick, in dem die Kette B anhalten soll; beispielsweise, bis Kette B die Stufe r erreicht hat. Die Anhaltebuchse 215 wurde vorher mit der Buchse 26r—l verbunden. Am Eingang 21B entsteht ein Impuls bei Koinzidenz der Spannung nach Fig. 6 h auf der Leitung 28 und dem Vorbereitungsimpuls der Kette B (Fig. 6 b). der über die Leitung 16 B zugeführt wird mit dem betreffenden Programmimpuls. Der Impuls geht nicht über den UND-Schalter 27r— 1, weil er nicht zur gleichen Zeit mit dem Startimpuls nach Fig. 6g auftritt. Der Impuls liegt aber andererseits auch über Leitung 30»—1 an Eingang des UND-Schalters 29r— 1. Bei Koinzidenz dieses Impulses mit der Spannung nach Fig. 6h, die vom Ausgang 11 des Startmultivibrators 24 über die Leitung 31 herangeführt wird, und zum anderen mit dem Vorbereitungsimpuls der Stufen r — 1, die von der Stufe η der Kette B herrührt, wenn sie im Zustand »Eins« ist, ergibt sich am Ausgang dieses UND-Schalters 29 r— 1 ein Anhalteimpuls (Fig. 6i) für die Kette B, der durch den ODER-Schalter 32 auf die Leitung 33 übertragen wird. Dieser Anhalteimpuls, der nur existiert während der Zeit eines positiven \^orbereitungsimpulses für die Kette B (Fig. 6b), wird über die Leitung 33 jeweils an einen der Eingänge der LTND-Schaltungen 34 und 37 angelegt. Am Ausgang der UND-Schaltung 34 tritt kein Impuls auf, weil ein Eingang den Vorbereitungsimpuls der Kette A (Fig. 6 a) erhält. Ebenso gibt es beim Anhalten der Kette A, wie schon oben beschrieben, keinen Anhalteimpuls am Ausgang des UND-Schalters 37. Aber der Anhalteimpuls der Kette B (Fig. 6i), der mit dem \rorbereitungsimpuls (Fig. 6b) synchronisiert ist, erscheint am Ausgang dieses UND-Schalters 37 und wird über die Leitung 40 an den Eingang des Inverters 41 geführt. Der Ausgang dieses Inverters liefert einen Impuls (Fig. 6j), der die Kette B anhält. Ist die Spannung hoch, dann erscheinen die Auslöseimpulse zum Weiterschalten ohne Änderung am Ausgang des UND-Schalters 42 und damit auf der Leitung 12 B. AVährend des Anhalteimpulses dagegen ist der UND-Schalter 42 gesperrt, der Auslöseimpuls zum Weiterschalten der Kette B wird nicht übertragen (Fig. 6f), und die Stufer—1 der KetteB gelangt nicht in den Zustand »Eins«, während die Stufe r in den Zustand »Null« zurückkippt. Das Weiterschalten der Kette B ist unterbrochen. Gleichzeitig mit dem Anhalten der Kette B bewirkt der Anhalteimpuls (Fig. 6i). daß erstens die Kette A angehalten wird, zweitens das Programm geändert wird und drittens ein neuer Startimpuls erzeugt wird, der die beiden Ketten nach einem neuen Programm starten läßt. Diese drei Funktionen werden über den UND-Schalter 37 gesteuert. Der Ausgang dieses UND-Schalters liegt über die Leitung 40 einmal an einem weiteren UND-Schalter 43, dann an der Programmkette C und außerdem am Eingang 4 zur Vorbereitung der Start/Stop-Stufe 24. Der Teil des Anhalteimpulses (Fig. 6i), der am Eingang des UND-Schalters 43 zeitlich mit dem Auslöseimpuls der Kette B (Fig. 6f) zusammenfällt, läßt einen Impuls am Ausgang des UND-Schalters 43 entstehen, der über den ODER-Schalter 44 auf die Leitung 12 A' übertragen wird. Der Eingang erhält, wie oben erwähnt, Impulse nach Fig. 4e', so daß am Ausgang dieser ODER-Schaltung ein Impulszug nach Fig.6e' entsteht, d.h. ein zusätzlicher Rückstellimpuls für die Kettet dem kein gleichzeitiger Auslöseimpuls zum Weiterschalten der Kette A entspricht. Dieser zusätzliche Impuls dient dazu, diejenige Stufe der Kette A in den Zustand »Null« zu bringen, die eingeschaltet war, als die Kette B im Weiterschalten unterbrochen wurde. Die gleichzeitige Abwesenheit des Auslöseimpulses zum Weiterschalten der Kette .-■/ verhindert das Einschalten der folgenden Stufe, d. h., die Kette A hält ebenfalls an.
Der Anhalteimpuls (Fig. 6i) wird, wie schon gesagt, an die Eingänge 5 und 5' aller Stufen der Programmkette C geführt. Die Stufe m erhält, wenn sie im Zustand »Eins« ist, eine Vorbereitungsspannung an ihren Eingang 4'. und eine Vorbereitungsspannung wird ebenso an den Eingang 4 der folgenden Stufe wi —1 geliefert. Der Anhalteimpuls (Fig. 6i) schaltet also die Stufe tn, die bisher das Programm bestimmte, aus, schaltet die nächste Stufe m—l ein, und damit wird ein neues Programm über die zugeordneten Startbuchsen 20.4, 205 und die Anhaltebuchsen 21A und 21B weitergegeben.
Außerdem wird durch den Anhalteimpuls (Fig. 6 i) der Multivibrator 24 an der Klemme 4 vorbereitet. Dieser Multivibrator ist ja ausgeschaltet, d. h., an der Buchse 11' befindet sich eine positive Spannung (Fig. 6h). Ein Teil des Halteimpulses (Fig. 6i) fällt zeitlich mit einem Auslöseimpuls (Fig. 6f) der Kette B zusammen, der an die Buchse 5 des Startmultivibrators 24 geführt wird. Damit wird der Multivibrator eingeschaltet und erzeugt am Ausgang 11 einen Startimpuls nach Fig. 6g, der auf die Leitung 25 gegeben wird. Damit wird die Ausführung des neuen Programms eingeleitet, d. h.. die Ketten A und B werden mit den gewünschten Stufen gestartet, wie schon oben erläutert. Weiterhin wird durch den Startimpuls eine Vorbereitungsspannung an die Buchse 4' des Startmultivibrators 24 gelegt, so daß der nächste Auslöseimpuls (Fig. 6f) an der Buchse 5' den Multivibrator 24 wieder ausschalten kann. Der Startimpuls (Fig.6g) hört auf; und am Ausgang 11' erscheint wieder die hohe positive Spannung (Fig. 6h).
Bei dem soeben beschriebenen Beispiel ist die Programmkette C mit ihrem dazugehörigen Buchsensatz 20, 21 um eine Stufe weitergeschaltet worden, und das neue Programm bestimmt nun das Weiterschalten für die beiden Ketten A und B.
Unter Umständen können gewisse Änderungen in der Schaltung vorteilhaft sein. Anstatt in der Programmkette C eine direkte Verbindung der Buchse 11 der Stufe?« mit der Buchse4 der Stufe m—i herzustellen, kann ein Wähler vorgesehen sein, der den Ausgang 11 der Stufe m mit dem Eingang 4 beliebiger Stufen der Programmkette verbindet und der so mit der Stufe m eine andere Stufe als m—1 vorbereiten würde. Die Programme der Kette C könnten dann in beliebiger Reihenfolge angelegt werden. Andererseits können die UND-Schalter 22 und 23 noch einen weiteren Eingang haben, um irgendeine Spezialbedingung einzuführen. Zum Beispiel indem je nach dem erhaltenen Resultat (Endergebnis mit negativem Vorzeichen, Ausfall der Vergleichersteuerung usw.) die Kette von irgendeinem der Buchsensätze 20, 21 gesteuert wird.
fO9 E93/244
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Die beiden Ketten A und B sind in der Weise zusammengeschaltet, daß die Kette A von der Kette B abhängig ist, d. h., die Kette B wird so lange weitergeschaltet, bis eine bestimmte Stufe erreicht ist. Das Weiterschalten der Kette A wird damit ebenfalls unterbrochen, welche Stufe auch immer erreicht ist, und wird wieder bei einer anderen Stufe der Kettet aufgenommen. Auf diese Weise wird die Kette B normal weitergeschaltet, während in der Kette A Sprünge über eine größere oder kleinere Anzahl von Stufen durchgeführt werden, je nachdem wie die Kette A von der Kette B gesteuert wird. Um diese gesteuerten Sprünge ausführen zu können, wird in der Anordnung folgendes vorgesehen:
1. eine Eingangsbuchse 45, an die immer dann ein positiver Abhängigkeitsimpuls gelegt wird, wenn die Kettet von der KetteB aus gesteuert werden soll. Dieser Impuls wird von der Buchse 45' der Stufe der Programmkette C, durch die die Abhängigkeitssteuerung festgelegt ist, über eine Steckverbindung herausgeführt.
2. Für jede Stufe der Kette B eine Buchse 46.
3. Zwei Kippstufen 47 und 48, wie sie in Fig. 1 dargestellt sind.
Einsatz und Ende des Sprunges werden durch diese Stufen bestimmt, und zwar ist die Stufe 47 bei der Sprungsteuerung eingeschaltet, während die Stufe 48 für den Zeitraum, der der Sprungsteuerung folgt, eingeschaltet ist. Sind beide Stufen ausgeschaltet, dann entsteht an den Ausgängen 11' der beiden Stufen eine positive Spannung, deren Verwendung an Hand der Zeitdiagramme der Fig. 7 erklärt werden soll.
Angenommen die Kette A soll, wenn die Kette B die Stufe /> erreicht hat, von dieser Stufe bis zur Stufe η springen und von da ab wieder in normaler Weise weitergeschaltet werden. Hierzu genügt es, die Buchse 46 der Stufe p mit der Buchse 26 der Stufe η über eine Steckverbindung zu verbinden. Eine einzige Verbindung reicht also aus, um diesen Sprung zu steuern, und darüber hinaus wird hierzu die gleiche 4" Buchse 26 verwendet, die zum Starten und Anhalten sowohl der Kette A als auch der Kette B dient.
Angenommen die Stufe p der Kette B wird in den Zustand »Eins« geschaltet und die Stufe X der Kettet sei bereits eingeschaltet. Am Ausgang 11 der Stufe p entsteht dann ein positiver Impuls, der bis zum UND-Schalter 49 läuft. Der positive Abhängigkeitsimpuls von der Klemme 45 geht andererseits über den UND-Schalter 50, weil die Stufe 48 ausgeschaltet ist, deren Ausgangsimpuls (Fig. 7 h') von 11' an den anderen Eingang des UND-Schalters 50 geht. Über die Leitung 52 wird nun dieser Impuls jeweils an den zweiten Eingang des UND-Schalters 49 aller Stufen der Kette B geführt. Die beiden Eingänge des UND-Schalters 49 der Stufe/) erhalten demnach die Impulse nach Fig. 7p und 7h'. Sind beide Eingänge positiv, dann entsteht ein Ausgangsimpuls (Fig. 7 i). Dieser Ausgangsimpuls wird über die Buchse 46 der Stufe p zur Buchse 26 der Stufe η geführt. Von hier aus geht er einmal an einen Eingang des ODER-Schalters 53. (dessen andere Eingänge je mit den Buchsen 26 der einzelnen Stufen verbunden sind) und zum anderen an den Eingang des UND-Schalters 27h. Zunächst soll die Wirkung des Impulses betrachtet werden, der durch den ODER-Schalter 53 übertragen wird und der über die Leitung 54 an einen Eingang der UND-Schaltung 55 geht. Ein zweiter Eingang dieser UND-Schaltung erhält einen Impuls nach Fig. 7 h' über den UND-Schalter 50; ein dritter Eingang bekommt einen Impuls nach Fig. 7a, der an die Kettet eine Vorbereitungsspannung legt, und eine weitere Spannung wird vom Ausgang 11' des Startmultivibrators 24 an den vierten Eingang gelegt. Der Impuls am Ausgang der UND-Schaltung 55 (Fig. 7j) fällt zeitlich mit den drei positiven Impulsen zusammen (Fig. 7i, Fig. 7 h' und Fig. 7 a). Die Spannung vom Multivibrator 24 ist dauernd positiv. Der Impuls (Fig. 7j) erfüllt einmal die Aufgabe, die Kette A bei der Stufe X anzuhalten und zum anderen die Stufe 47 einzuschalten. Vom UND-Schalter 55 geht der Impuls über die ODER-Schaltung 35 zum Inverter 36, dessen Ausgang einen Impuls nach Fig. 7 j liefert und an den UND-Schalter 38 legt. Der Auslöseimpuls der Kette A, der mit dem Impuls (Fig. 7j) zeitlich zusammenfällt, gelangt nicht über diesen UND-Schalter 38. Auf der Leitung 12.4' existiert also ein Rückstellimpuls nach Fig. 7e', während auf der Leitung 12^-4 der entsprechende Auslöseimpuls zum Weiterschalten fehlt. Die Kette A wird bei der Stufe X angehalten (Fig. 7 X+ 2, 7, X+i, 7X). Der Impuls (Fig. 7j) am Ausgang der UND-Schaltung 55 legt andererseits eine Vorbereitungsspannung an den Eingang 4 der Stufe 47, die dann über den Eingang 5 durch einen Auslöseimpuls der Kette A geschaltet wird. Am Ausgang 11 ergibt sich ein Impuls nach Fig. 7 g und am Ausgang 11' ein Impuls nach Fig. 7 g'. Der erste Impuls startet wieder die Kette A mit der Stufe n, legt eine Vorbereitungsspannung zum Einschalten der Stufe 48 an den Eingang 4 und zum Ausschalten der Stufe 47 an den Eingang 4'. Der zweite Impuls hält die Stufe p der Kette B im Zustand »Eins« und verhindert, daß die Stufe/»—1 in den Zustand »Eins« gelangt. Der Impuls Ig am Ausgang 11 der Stufe 47 geht über den ODER-Schalter 56 auf die Leitung 25 und an den einen Eingang der UND-Schaltung 27n. Der zweite Eingang erhält den Impuls nach Fig. 7i. Der Ausgang des UND-Schalters 27 η hat, wie leicht zu sehen ist. während der Dauer des Impulses (Fig. 7 g) eine positive Spannung. Der Impuls geht über den ODER-Schalter 19 m und legt eine Vorbereitungsspannung an die Eingänge 4 der Stufen η beider Ketten. Weiter unten wird gezeigt, daß dieser Impuls nicht durch die UND-Schaltung 29η übertragen werden kann. Der Impuls am Ausgang 11 der Stufe 47 (Fig. 7 g) geht auch über den ODER-Schalter 39 und gibt auf die Leitung 12 ..-ί einen Auslöseimpuls zum Weiterschalten (Fig. 7e), der gleichzeitig mit dem Vorbereitungsimpuls der Stufe η auftritt. Diese Stufe wird eingeschaltet (Fig. 7n), wenn die Hinterflanke des Auslöseimpulses (Fig. 7e) mit der des Ausgangsimpulses der Stufe 47 (Fig. 7 g) zusammenfällt. Der Impuls des Ausgangs 11' der Stufe 47 (Fig. 7g') geht auf je einen Eingang der drei UND-Schalter 42, 57, 58. Ist die Spannung (Fig. 7 g') positiv, also kein Impuls vorhanden, dann treten an den Ausgängen in der oben angegebenen Reihenfolge auf: ein Auslöseimpuls für die Weiterschaltung der Kette B (Fig. 7f), ein Rückstellimpuls für die Kette B (Fig. 7 f) und die positive Spannung des Eingangs 11' des Startmultivibrators 24, wenn kein Startimpuls gegeben wird. Sobald der Impuls nach Fig. 7 g' auftritt, dann sind die drei UND-Schalter gesperrt. Es fehlt der Auslöseimpuls (Fig. 7f), der die Stufe/; —1 der Kette B in den Zustand »Eins« schalten soll (Fig. 7, p—i), der Rückstellimpuls (Fig. 7f), der die Stufe p der Kette B ausschalten soll (Fig. 7p), und die positive Spannung nach Fig. 7h', die den Impuls nach Fig. 7g ermöglicht, um über den UND-Schalter 29« zu gelangen. Der Impuls am Ausgang 11 der Stufe 47 (Fig. 7 g) legt außerdem eine Vorbereitungsspannung an den Ein-

Claims (24)

gang 4 der Stufe 48 und an den Eingang 4' der Stufe 47. Der Auslöseimpuls der Kette 5, der an den Eingang 5' der Stufe 47 und an den Eingang 5 der Stufe gelegt wird, schaltet den ersten aus (Fig. 7 g) und den zweiten ein (Fig. 7 h). Der positive Impuls am Ausgang 11 der Stufe 48 legt eine Vorbereitungsspannung an ihren Eingang 4', und der nächste Auslöseimpuls stellt die Stufe 48 wieder in den AUS-Zustand zurück (Fig. 7 h). Ist der Sprung in der Kettet durchgeführt, dann werden beide Ketten wieder weitergeschaltet, sei es unabhängig voneinander (nacheinander werden die der Stufe η der Kettet folgenden Stufen wechselweise mit den Stufen der Kette B, angefangen mit der Stufe/»., weitergeschaltet), sei es mit Steuerung der Kette A durch die Kette B. P A T E N T Λ N S I» R V C H E:
1. Impulsverteiler mit mehreren Zählketten, deren einzelne Stufen bistabile Schaltkreise enthalten und die durch einen Programmgeber gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß phasenversetzte Impulse eines Taktgebers (13 bis 17) über logische Schaltkreise (22 A, 23 A, 22B, 235) in Abhängigkeit von Impulsen des Programmgebers (Q auf je eine von mindestens zwei Zählketten (A, B) oder Zählkettengruppen derart übertragen werden, daß Beginn und Ende des Ablaufs der Weiterschaltung der Zählketten (A, B) oder Zählkettengruppen zusammen oder getrennt festgelegt wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Zählketten (A, B) oder Zählkettengruppen eine in den Impulsfluß zum Weiterschalten der Zählketten (A, B) eingreifende Springsteuerschaltung (47, 48) vorgeschaltet ist, die sowohl in Abhängigkeit vom Programm als auch von den Impulsen des Taktgebers (13, bis 17) betrieben wird und außerdem die logischen Schaltkreise (22.4, 2ZA, 225, 235) unwirksam macht.
3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Programmgeber (Q als auch die Springsteuerschaltung (47., 48) aus mehreren bistabilen Stufen aufgebaut ist.
4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine bistabile Steuerstufe als Start/Stop-Stufe (24) vorgesehen ist, bei deren einem Betriebszustand die Zählimpulse der vom Programm bestimmten jeweiligen Anfangszählstufe der einen oder der anderen oder beider Zählketten (A, B) über einen UND-Schalter (27) zugeführt werden und bei deren anderem Betriebszustand einmal über einen der vom Programm bestimmten End - Zählkettenstufe zugeordneten UND-Schalter (29) ein Sperrimpuls für weitere drei UND-Schalter (38, 42, 43) zum Anhalten der einen oder der anderen oder beider Zählketten (A, B) in Abhängigkeit vom Programm geliefert wird und zum anderen sowohl ein Schaltimpuls für den Programmgeber (Q als auch ein Impuls zum öffnen eines der Springsteuerschaltung (47, 48) vorgeschalteten UND-Schalters (55) für den Impuls vom Programmgeber (Q.
5. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die bistabilen Stufen der Zählketten (A, B), des Programmgebers (C) und der Steuereinrichtung (24; 47,48) Röhren oder Transistoren als Schaltmittel enthalten, die bei gleichzeitigem Anliegen zweier gleichphasiger Impulse unter Verwendung eines Vorbereitungsund eines Auslöse- bzw. Rückstellimpulses je an einem besonderen Eingang (4, 5 bzw. 4', 5') umgeschaltet werden in der Weise, daß beim Schalten in den Zustand »Eins« der Stufe ein Vorbereitungsimpuls an die andere Eingangsbuchse (4') dieser Stufe zum Löschen, d. h. zum Kippen in den Zustand »Null«, und außerdem an die Eingangsbuchse (4) der nächsten Stufe ein Vorbereitungsimpuls zum Kippen in den Zustand »Eins« gelegt wird, so daß dann ein Auslöseimpuls und ein bei den Zählkettenstufen auf getrennter Leitung zugeführter, damit gleichphasiger Rückstellimpuls die erste Stufe aus- und die zweite Stufe einschaltet.
6. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Taktgeber (13 bis 17) aus einem Impulsgenerator (13) mit zwei nachgeschalteten Frequenzteilerstufen (14,15) besteht, deren letzte Stufe (15) zwei um 180° versetzte Vorbereitungsimpulse an ihrem Ausgang (15 A bzw. 155) einmal zum Umschalten der einen Zählkette (A) und der anderen Zählkette (5) und zum anderen je an einen Eingang zweier UND-Schalter (17A, 175) abgibt, deren andere Eingänge je direkt mit dem Ausgang des Impulsgenerators (13) und der ersten Frequenzteilerstufe (14) verbunden sind in der Weise, daß die Ausgänge der UND-Schalter (17^4,175) entsprechend der gegenphasigen Vorbereitungsimpulse gegenphasige Auslöse- bzw. Rückstellimpulse für die bistabilen Stufen liefern.
7. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß den einzelnen Programmgeberstufen (m, m—l, m — 2) Start- (20) und Stopbuchsen (21) für jede Zählkette (A, B) zugeordnet sind, denen je über einen UND-Schalter (22 A, 23 A, 22 B, 235) Vorbereitungsimpulse für jede Zählkette (A, B) sowie Start- bzw. Stopimpulse und Programmgeberimpulse zugeführt werden, und Sprungbefehlsbuchsen (45'). die direkt mit den Programmgeberstufen verbunden sind.
8. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zählkettenstufen verschiedener Zählketten (A, B) aber gleichen Ranges (n+1, n, n—l) gemeinsame Steuerbuchsen (26n+l,26n,26n—i) besitzen, denen einmal über eine Steckverbindung von den Startbuchsen (20 A, 205) bei Empfang eines Startimpulses bzw. von den Stopbuchsen (21A, 215) und zum anderen über eine Steckverbindung von einer der dem Ausgang (11) aller Stufen einer Kette (5) zugeordneten Buchse (46) beim Empfang eines Sprungbefehlimpulses ein Vorbereitungsimpuls zum Einleiten, Anhalten und Wiedereinsetzen des Zählens zugeführt wird.
9. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einleitung des Zählablaufs einer Zählkette (A, B) der Vorbereitungsimpuls von einer Startbuchse (2OA, 205) über den UND-Schalter (27) den betreffenden Stufen der beiden Ketten, der Auslöseimpuls über eine Leitung (12 A, 125) und der Rückstellimpuls über eine Leitung (12 A', 125') direkt vom Taktgeber (13 bis 17) zugeführt wird.
10. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anhalten einer der beiden Zählketten (A, B) bei irgendeiner Stufe
der betreffenden Zählkette der Vorbereitungsimpuls der Stopbuchse (21A, 215) an einen UND-Schalter (29) dieser Zählkettenstufen gelegt wird, der bei Koinzidenz mit einem dieser Stufe zugeführten Vorbereitungsimpuls und einem Stopimpuls der Start/Stop-Stufe (24) einen Impuls an weitere UND-Schalter (34, 37) abgibt, die jeder für sich bei Koinzidenz mit dem Vorbereitungsimpuls für die jeweilige Zählkette (A, B) ihrerseits einen Ausgangsimpuls je an einen inverter ίο (36, 41) abgeben, die jeweils durch die Ausgangsimpulse in den anderen Betriebszustand übergeführt werden und so mit Hilfe nachgeschalteter UND-Schalter (38, 42) verhindern, daß Auslöseimpulse zum Weiterschalten der betreffenden Zählkette (A, B) angelegt werden.
11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zum gleichzeitigen Anhalten beider Zählketten die Verbindungsleitung vom UND-Schalter-Ausgang (37) zum Inverter-Eingang (41) mit einem weiteren UND-Schalter (43) verbunden ist, der geöffnet wird, sobald gleichzeitig ein Auslöseimpuls der einen Zählkette (B) auftritt, der dann über einen ODER-Schalter (44) einen Rückstellimpuls in die andere Zählkette (A) abgibt und ihre zuletzt geschaltete Stufe abschaltet.
12. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Ausgangsimpuls des UND-Schalters (37) gleichzeitig der Programmgeber (C) auf eine andere Stufe, d. h. auf ein neues Programm, und die Start/Stop-Stufe (24) in den anderen Betriebszustand zur Abgabe eines Startimpulses geschaltet wird.
13. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorbereitungsimpuls vom Ausgang (11) einer Zählkettenstufe auf den Eingang (4) der nachfolgenden Zählkettenstufe über einen UND-Schalter (18 A, 18 B) zugeführt wird, der nur dann einen Ausgangsimpuls auf die nachfolgende Zählkettenstufe abgibt, wenn der andere Eingang dieses UND-Schalters (18.4, 18 B) direkt einen Vorbereitungsimpuls vom Taktgeber (13 bis 17) erhält.
14. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Springsteuerschaltung (47, 48) aus zwei bistabilen Stufen besteht, deren eine (47) während der Übertragung des Sprungbefehlimpulses vom Programmgeber (C) über eine Steckverbindung von Buchse (45') nach Buchse (45) unter Übertragung eines Vorbereitungsimpulses auf den Eingang (4) der anderen Stufe (48) der Springsteuerschaltung wirksam wird, die dann nach Übertragung des Sprungbefehlimpulses durch einen Auslöseimpuls der einen Zählkette (B) geschaltet wird.
15. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß bei eingeschalteter Stufe (47) der Springsteuerschaltung drei UND-Schalter (42, 57, 58) gesperrt werden, die normalerweise Auslöse- und Rückstellimpulse zur Zählkette (B) und Stopimpulse zu den Anhalte- ' 'ND-Schaltern (29) übertragen, die UND-Schalt r (27) für Vorbereitungsimpulse geöffnet werden, der UND-Schalter (38) durch Umschaltung des Inverters (36) für die direkte Übertragung der Auslöseimpulse vom Taktgeber (13 bis 17) auf die Zählkette (A) gesperrt wird und schließlich ein Auslöseimpuls über einen ODER-Schalter (39) von der Springsteuerstufe (47) auf die Zählkette (A) übertragen wird.
16. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß mit Wirksamwerden der Stufe (48) der Springsteuerschaltung (47, 48) ein UND-Schalter (50) für eine weitere Übertragung der Sprungbefehlimpulse gesperrt wird.
17. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß durch Ausbleiben der Auslöseimpulse auf der Leitung (12A) die Weiterschaltung der Zählkette (A) unterbrochen und infolge des Rückstellimpulses über die andere Leitung (12 A') auch die Weitergabe eines Vorbereitungsimpulses durch Sperren des L'ND-Schalters (ISA) auf die nächste Stufe unterbunden wird, daß andererseits durch Ausbleiben der Auslöse- und Rückstellimpulse auf den Leitungen (12B, 125') die zuletzt geschaltete Stufe der anderen Zählkette (5) einen Vorbereitungsimpuls beim öffnen des ihr zugeordneten LTND-Schalters (49) über die Steckverbindung von der zugeordneten Buchse (46) zur Steuerbuchse (26) irgendeines Ranges der Zählketten überträgt, so daß die Zählkettenstufe der einen Zählkette (A) durch den Auslöseimpuls von der Springsteuerstufe (47)' über den ODER-Schalter (39) geschaltet wird.
18. Anordnung nach Anspruch 17. dadurch gekennzeichnet, daß nach Unwirksamwerden der einen Stufe (47) der Sprungsteuerschaltung Auslöseimpulse über die Leitung (12 A) und Auslöse- und Rückstellimpulse über die Leitungen (125, 125') übertragen werden und damit die Zählung in beiden Ketten (A. B) in normaler Weise von den zuletzt geschalteten Stufen der beiden Zählketten (A, B) fortgesetzt wird.
19. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 12. dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang (11) einer Programmkettenstufe (m, m — l, m — 2) über einen Schalter mit den Eingängen (4) aller Programmkettenstufen wahlweise verbunden wird.
20. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 18. dadurch gekennzeichnet, daß alle Steuerbuchsen (26w+1, 26, 26n-l) über einen ODER-Schalter (53) mit dem dem Eingang (4) der Springsteuerschaltung (47, 48) vorgeschalteten UND-Schalter (55) verbunden sind.
21. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge alle Anhalte-UND-Schalter (29) über einen ODER-Schalter (32) mit je einem Eingang der beiden UND-Schalter (34 und 37) verbunden sind.
22. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 17. dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge der UND-Schalter (185, 27, 18^4) in allen Zählkettenstufen über ODER-Schalter (19) mit den Eingängen (4) der Zählkettenstufen gleichen Ranges verbunden sind.
23. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulse zum Sperren des UND-Schalters (38) über einjn ODER-Schalter (35) geführt werden.
24. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellimpiilse der Leitung (12A') über einen ODER-Schalter (44) zugeführt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 809 598/244 «. 5&
DEI12980A 1956-03-20 1957-03-19 Impulsverteiler mit mehreren Zaehlketten, die durch einen Programmgeber gesteuert werden Pending DE1036921B (de)

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