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DE1216359B - Bistabiler Multivibrator - Google Patents

Bistabiler Multivibrator

Info

Publication number
DE1216359B
DE1216359B DEV25648A DEV0025648A DE1216359B DE 1216359 B DE1216359 B DE 1216359B DE V25648 A DEV25648 A DE V25648A DE V0025648 A DEV0025648 A DE V0025648A DE 1216359 B DE1216359 B DE 1216359B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
collector
supply voltage
points
base
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV25648A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Schroeder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ARNSTADT FERNMELDEWERK
Fernmeldewerk Arnstadt VEB
Original Assignee
ARNSTADT FERNMELDEWERK
Fernmeldewerk Arnstadt VEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ARNSTADT FERNMELDEWERK, Fernmeldewerk Arnstadt VEB filed Critical ARNSTADT FERNMELDEWERK
Priority to DEV25648A priority Critical patent/DE1216359B/de
Publication of DE1216359B publication Critical patent/DE1216359B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/26Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback
    • H03K3/28Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback
    • H03K3/281Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two transistors so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator
    • H03K3/286Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two transistors so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator bistable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Direct Current Feeding And Distribution (AREA)

Description

  • Bistabiler Multivibrator Die Erfindung betrifft einen bistabilen Transistormultivibrator mit Ausgangssteuerspannung an den Kollektorpunkten in Höhe der anliegenden Speisespannung und kreuzweiser Verbindung (der Kollektoranschlüsse mit dem basisseitigen Spannungsteiler.
  • Bistabile Multivibratoren bestehen aus zwei kreuzweise miteinander verbundenen: Negatoren und besitzen zwei stabile, unterschiedliche Schaltzustände. Derartige Stufen werden in Zählketten, für die Ansteuerung logischer Netzwerke, als Schalter- und Speicherelemente eingesetzt. Da die Kollektoranschlüsse der Transistoren üblicherweise direkt mit den basisseitigen Spannungsteilern kreuzweise verbunden sind, ist auch die Amplitude der Ausgangssteuerspannung abhängig vom Teilerverhältnis der Spannungsteiler"d. h., sie schwankt zwischen Kollektorkniespannung und günstigenfalls dem 0,7fachen der Speisespannung.
  • Beim Aufbau komplizierter logischer Netzwerke, welche über eine Vielzahl von bistabilen Kippstufen angesteuert werden, ist es mit Rücksicht auf rückwirkungsfreie Betriebswerke der Kippstufen erforderlich, die logischen Netzwerke über eine Hilfsspannungsquelle zu versorgen, deren Wert unterhalb dem 0,7fachen .der Speisespannung liegt.
  • Der Nachteil dieser bekannten Anordnung liegt im erhöhten Aufwand auf der Stromversorgungsseite sowie darin, daß die Höhe ,des Kollektorspannungssprunges der bistabilen Kippstufen stark von den Widerstandstoleranzen der Spannungsteiler abhängig ist. Diese Abhängigkeit führt bei der Ansteuerung von Diodengattern oftmals dazu, daß bei ungünstigem Zusammentreffen der Widerstandstoleranzen zweier Kippstufen, das Diodengatter über den Steuerwiderstand nicht mit Sicherheit gespeist wird, da die am Steuerwiderstand anliegende Sperrspannung kleiner als der am Differenzierkondensator anliegende Spannungssprung ist. Bekannterweise werden hier zentrale Taktstufen in Verbindung mit einem modifizierten Diodengatter zur Umgebung dieser Schwierigkeiten verwendet.
  • Sollen Schaltrelais oder Kraftmagnete direkt durch die bistabile Kippstufe angesteuert werden, kann in der üblichen Schaltungsanordnung nicht die maximal mögliche Schaltleistung ausgenutzt werden, da der am Kollektorpunkt zur Verfügung stehende Spannungssprung ebenfalls nur dem 0,7fachen der Speisespannung entspricht. Nachteilig ist außerdem, daß bei gesperrtem Transistor, d. h. in Ruhelage des Schaltrelais oder des Kraftmagneten, der Basisstrom des anderen Transistors über die Spule fließt und somit eine ständige, unerwünschte Vorerregung erzeugt. Die Erfindung vermeidet die vorgenannten Nachteile in der Weise, daß in den kreuzweise geschalteten Verbindungsleitungen zwischen den Kollektoranschlüssen der Transistoren und den Punkten oder basisseitigen Spannungsteiler zur richtungsmäßigen Entkopplung,der Kollektoranschlüsse von den an den Basisspannungsteilerpunkten auftretenden Teilspannungen je eine Diode geschaltet ist und daß die Kollektoren über Widerstände zur Erzeugung der Kollektorspannungssprünge in Höhe der anliegenden Speisespannung direkt mit der Speisespannungsquelle verbunden sind. Hierdurch wird erreicht, daß das Kollektorpotential unabhängig von den Widerstandstoleranzen des basisseitigen Spannungsteilers wird und bei Ansteuerung der Kippstufe nur zwischen Kollektorkniespannung und der Speisespannung springt. An Stelle der kollektorseitigen: HilfswIderständ.e können bei Verwendung der bisstabilen Kippstufe als Leistungsschalter Schaltrelais oder Kraftmagnete vorgesehen werden, wobei die beim Abschalten entstehende gefährliche Spannungsspitze auf übliche Weise mittels Dioden begrenzt werden kann. In einer solchen Schaltungsanordnung kann die maximal mögliche Schaltleistung ausgenutzt werden, und die unerwünschte Vorerregung entfällt, da im Ruhezustand des Schaltrelais oder des Kraftmagneten nur der Kollektorreststrom des gesperrten Transistors fließt.
  • Die Erfindung wird an Hand zweier Schaltbilder näher erläutert.
  • F i g. 1 zeigt einen bistabilen Multivibrator mit Diodengattern und logischem Netzwerk; F i g. 2 zeigt einen bistabilen Multivibrator als Leistungsschalter.
  • Der in F i g. 1 dargestellte bistabile Multivibrator entspricht im Prinzip und in der Wirkungsweise einem üblichen bistabilen Multivibrator, so :daß auf eine ausführliche Funktionsbeschreibung der dynamischen Vorgänge verzichtet werden kann und nur die auf die Erfindung zutreffenden schaltungsmäßigen Besonderheiten beschrieben werden. Für die Beschreibung der Wirkungsweise soll davon ausgegangen werden, daß Transistor Tsl geöffnet und Transistor Ts2 -gesperrt ist. Der basisseitige Spannungsteiler R 1; R 2; R 3 des Transistors Ts 1 ist so dimensioniert, daß der Transistor Ts 1 vollständig geöffnet ist und somit am Punkt P3 die Kolllektorkniespannung anliegt. Da die Diode D 2 in Durchlaßrichtung gepolt ist, entsteht am Punkt P4 eine um die Durchlaßspannung der Diode D 2 höhere Spannung. Der Spannungsteiler R 4; R5; R 6 .des Transistors Ts 2 besitzt bei symmetrischer Ausführung .des Multivibratons die gleichen Werte wie der Spannungsteiler R 1; R 2; R 3. Da die Spannung am Punkt P 4 nur wenig über dem Nullpotential liegt, wird durch die positive Gegenspannung über den Widerstand R 6 am Punkt P5 eine positive Spannung entsprechender Größe erzeugt. Hierdurch wird der Transistor Ts2 gesperrt, und es fließt nur noch ein sehr kleiner Kollektorreststrom über den Widerstand R B. Am Punkt P 6 steht somit nahezu .die volle Speisespannung, welche abgegriffen und im Beispiel zur Steuerung des Diodengatters D5; C4; R10 verwendet werden kann. In diesem Fall ist das D.iadengatter gesperrt, und zwar auch dann, wenn der dem Kondensator C4 zugeführte Spannungssprung die Größe der Speisespannung besitzt. Am Punkt P 1 des Spannungsteilers R l; R2; R 3 entsteht eine von der Dimensionierung des Teilers abhängige Spannung, deren Wert bei günstiger Auslegung des Multivibrators zwischen dem 0,5- und dem 0,7fachen der Speisespannung liegt. Dadas Potential am Punkt P1 isomit niedriger als die Speisespannung ist, welche am Punkt P6 anliegt, ist die Diode D 1 in Sperrichtung gepolt, und es fließt nur ein sehr kleiner Diodenreststrom, welcher sich zu dem Kollektorreststrom addiert. Durch geeignete Dimensionierung der Widerstände R 8 und R7, .die gleich groß sind, kann der hierdurch her= vorgerufene Spannungsabfall entsprechend klein gehalten werden, so daß tatsächlich nahezu die volle Speisespannung am Punkt P6 anliegt.
  • Am Punkt P7 des im Beispiel der F i g. 1 dargestellten logischen Netzwerkes liegt ebenfalls, da die Diode D 6 in Durchlaßrichtung gepolt ist, eine um die Durchlaßspannung höhere Spannung als die Kollektorkniespannung des Transistors Ts 1.
  • Wird die bistabile Kippstufe durch Zuführen eines Triggerimpulses über den Trigger-Eingang angestoßen, so kippt sie in ihren zweiten stabilen Zustand, wobei sich die Potentialverhältnisse lediglich sinngemäß umkehren. Die Kondensatoren C1 und C2 dienen nur zur Überhöhung .der Vorderflanke des resultierenden Basisspannungssprunges und können ebensogut direkt parallel zu den Widerständen R 2 und R 5 angeordnet werden.
  • Im zweiten stabilen Zustand des Multivibrators ist der Transistor Tsl gesperrt und er Transistor Ts2 geöffnet. Am Punkt P3 liegt nun die volle .Speisespannung und am Punkt P 6 die Kollektorkniespannung. Das Diodengatter D 5; C4; R10 ist nun geöffnet. Die Anodenseite ,der Diode D 6 des logischen Netzwerkes liegt, da am Punkt P3 die Speisespannung anliegt, ebenfalls auf -LiL, so daß die Diode D 6 unabhängig davon, ob am Punkt P7 eine niedligere Spannung oder die Speisespannung anliegt, gesperrt ist. Es treten also keinerlei Rückwirkungen auf die Kippstufe auf. Die Wirkungsweise des in F i g. 2 dargestellten bistabilen Leistungsschalters unterscheidet sich nicht von der des in F i g. 1 dargestellten bistabilen Multivibrators. Die Widerstände R 7 und R 8 sind hier gleichzeitig eventuell erforderliche Vorwiderstände, mit denen der Erregerstrom der Spulen der Schaltrelais SR 1; SR 2 auf den gewünschten Wert gebracht wird. Der an den Punkten P3 und P6 auftretende Kollektorspannungssprung ist infolge der erfindungsgemäß eingeschalteten Entkappeldioden D 1 und D 2 unabhängig von den sich an den Punkten P 1 und P 4 einstellenden Potentialen. Da sowohl der Kollektorspannungssprung als auch der Kollektorschaltstrom optimale Werte besitzen, kann die maximale mögliche Schaltleistung ausgenutzt werden. Die Zustandsänderung des Multivibrators an den Punkten P3 und P6 sauftretenden induktiven Spannungssitzen werden durch die Dioden D $ und D 6 in bekannter Weise begrenzt, so daß auch hier zusätzliche Steuerspannungen abgegriffen werden können, An den Punkten P1 und P4 können ebenfalls zusätzliche, kleinere Steuerspannungen abgenommen worden. Die Erfindung ist nicht auf die angegebenen Beispiele beschränkt, da sich diese je nach den Erfordernissen modifizieren lassen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Bistabiler Transistormultivibrator mitAusgangssteuerspannung an den Kollektorpurikten in Höhe der anliegenden Speisespannung und kreuzweiser Verbindung der Kollektoranschlüsse mit dem basisseitigen Spannungsteiler, dadurch g e -kennzeichnet, daß in den kreuzweise geschalteten Verbindungsleitungen zwischen den Kollektoranschlüssen (P3; P6) der Transistoren (Ts 1; Ts 2) und den Punkten (P 4; P 1) der Basisseitigen Spanhungsteiler (R4; R5; R 6 und R l; R 2; R 3), zur richtungsmäßigen Entkopplung der Kollektoranschlüsse von den an den Basisspannungstellerpunkten (P1; P2) auftretenden Teilspannungen je eine Diode (D2, D I) geschaltet ist und daß die Kollektoren über Widerstände (R7; R8) zur Erzeugung der Kollektorspannungssprünge in Höhe der anliegenden Speisespannung .direkt mit der Speisespannungsquelle verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1144 329.
DEV25648A 1964-03-20 1964-03-20 Bistabiler Multivibrator Pending DE1216359B (de)

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DEV25648A DE1216359B (de) 1964-03-20 1964-03-20 Bistabiler Multivibrator

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Publications (1)

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Family

ID=7582085

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DEV25648A Pending DE1216359B (de) 1964-03-20 1964-03-20 Bistabiler Multivibrator

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1144329B (de) * 1960-08-18 1963-02-28 Merk Ag Telefonbau Friedrich Rechteckwellengenerator fuer hohe Frequenzen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1144329B (de) * 1960-08-18 1963-02-28 Merk Ag Telefonbau Friedrich Rechteckwellengenerator fuer hohe Frequenzen

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