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DE1178116B - Transistorschalter mit vier Transistoren - Google Patents

Transistorschalter mit vier Transistoren

Info

Publication number
DE1178116B
DE1178116B DEZ9337A DEZ0009337A DE1178116B DE 1178116 B DE1178116 B DE 1178116B DE Z9337 A DEZ9337 A DE Z9337A DE Z0009337 A DEZ0009337 A DE Z0009337A DE 1178116 B DE1178116 B DE 1178116B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
electrode
transistors
pole
collector
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ9337A
Other languages
English (en)
Inventor
Jan Hajic
Vavrinec Novak
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZD Y PRUUMYSLOVE AUTOMATISACE
Original Assignee
ZD Y PRUUMYSLOVE AUTOMATISACE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ZD Y PRUUMYSLOVE AUTOMATISACE filed Critical ZD Y PRUUMYSLOVE AUTOMATISACE
Publication of DE1178116B publication Critical patent/DE1178116B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/16Modifications for eliminating interference voltages or currents

Landscapes

  • Electronic Switches (AREA)

Description

  • Transistorschalter mit vier Transistoren Für das Zu- oder das Abschalten von Spannungen für verschiedene elektronische Stromkreise werden in neuester Zeit gewöhnlich kontaktlose Transistorschalter verwendet. An diese Schalter werden, was die Genauigkeit betrifft, hohe Ansprüche gestellt. Die erzielbare Genauigkeit der bisher bekannten Transistorschalter wird aber einesteils durch die Spannungsabfälle an den im Zustand der Durchlässigkeit sich befindenden Transistoren, wenn dieselben von dem geschalteten Strom durchflossen werden, und weiter durch Ruheströme in gesperrtem Zustand, gegebenenfalls durch beide Einflüsse zugleich begrenzt.
  • Bei den bisher benutzten Eintransistorschaltelementen mit Steuerspannung zwischen Basis und Emitter oder mit Steuerspannung zwischen Basis und Kollektor entsteht zwischen Kollektor und Emitter im Durchlaßzustand eine bestimmte Restspannung. Bei Steuerung zwischen Basis und Emitter besitzt diese Restspannung zwischen Kollektor und Emitter der Ordnung nach einen Wert von 10 mV und bei Steuerung zwischen Basis und Kollektor 1 mV und dies beim Nullwert des geschalteten Stromes, welcher die Kollektor-Emitter-Strecke oder umgekehrt durchfließt. Diese Restspannung bildet die sogenannte statische Restspannung. Der Durchgangswiderstand zwischen Kollektor und Emitter im Durchlaßzustand beträgt bei der ersten Alternative der Erregung ungefähr 5 bis 10 Q und bei der zweiten Alternative ungefähr 1 S2. An diesem Widerstand entsteht beim Durchfluß des geschalteten Stromes durch das Schaltelement ein weiterer Spannungsabfall, der sogenannte dynamische Spannungsfehler.
  • Es ist eine Reihenschaltung mehrerer steuerbarer Halbleiter bekanntgeworden, die dazu dient, mit Transistoren Spannungen zu schalten, deren Höhe größer ist als die Sperrspannung des Halbleiters. Dabei sind die Steuerspannungsquellen der Transistoren galvanisch getrennt. Es sind Mittel vorgesehen, die bewirken, daß alle Steuerspannungen gleichzeitig zur gemeinsamen Steuerung zusammenwirken. Dieses Problem wird in der vorliegenden Erfindung nicht behandelt.
  • Es ist eine Brückenschaltung von vier Transistoren bekanntgeworden, die als ein Schalter ausgebildet ist, der die Spannung umkehrt. In dieser Schaltung ist eine Kompensation von statischen und dynamischen Restspannungen nicht vorgesehen.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Spannungsfehler von Transistorschaltern zu kompensieren und so einen schnell arbeitenden und genauen Transistorschalter zu erhalten. Die Erfindung geht aus von einem Transistorschalter mit vier Transistoren derselben Type mit synchron arbeitenden, galvanisch untereinander getrennten Aussteuerungsquellen, die jeweils in Kollektorschaltung über einen Begrenzungswiderstand angeschlossen sind und derart arbeiten, daß der erste und der vierte Transistor leiten, wenn der zweite und dritte Transistor gesperrt sind, und umgekehrt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der Emitter des ersten Transistors an den Emitter des zweiten Transistors angeschlossen ist, der Kollektor des zweiten Transistors mit dem Kollektor des dritten Transistors verbunden ist und der Emitter des dritten Transistors an den Emitter des vierten Transistors angeschlossen ist und daß die Last mit einer Klemme an die untereinander verbundenen Emitterelektroden des ersten und zweiten Transistors und mit der anderen Klemme an die untereinander verbundenen Emitterelektroden des dritten und vierten Transistors und die Quelle der zuzuschaltenden Spannung an die Kollektoren des ersten und vierten Transistors angeschlossen sind.
  • Mit dieser Schaltung wird eine Kompensation der statischen und dynamischen Restspannungen erreicht. Erfindungsgemäß kann die Schaltung auch so ausgelegt werden, daß der Kollektor des ersten Transistors an den Kollektor des zweiten Transistors angeschlossen ist, der Emitter des zweiten Transistors mit dem Emitter des dritten Transistors verbunden ist und der Kollektor des dritten Transistors an den Kollektor des vierten Transistors angeschlossen ist und daß die Last mit einer Klemme an die untereinander verbundenen Kollektorelektroden des ersten und zweiten Transistors und mit der anderen Klemme an die untereinander verbundenen Kollektorelektroden des dritten und vierten Transistors, während die Quelle der zuzuschaltenden Spannung an die Emitter des ersten und des vierten Transistors angeschlossen ist (F i g. 2).
  • Zum wahlweisen Anschalten von zwei Spannungsquellen an eine Last wird erfindungsgemäß die Schaltung in der Art ausgeführt, daß eine der Quellen mit einem Pol an die mit der Elektrode des zweiten Transistors nicht verbundene Elektrode des ersten Transistors und mit dem anderen Pol an die mit der Elektrode des dritten Transistors nicht verbundene Elektrode des vierten Transistors angeschlossen ist, während die andere Quelle mit einem Pol an die mit der Elektrode des ersten Transistors nicht verbundene Elektrode des zweiten Transistors und mit dem anderen Pol an die mit der Elektrode des vierten Transistors nicht verbundene Elektrode des dritten Transistors angeschlossen ist (F i g. 3).
  • Sollen zwei Lasten wahlweise an eine Spannungsquelle geschaltet werden, so kann das erfindungsgemäß dadurch geschehen, daß eine Last mit einem Pol an die mit der Elektrode des zweiten Transistors nicht verbundene Elektrode des ersten Transistors und mit dem anderen Pol an die mit der Elektrode des dritten Transistors nicht verbundene Elektrode des vierten Transistors angeschlossen ist, während die andere Last mit einem Pol an die mit der Elektrode des ersten Transistors nicht verbundene Elektrode des zweiten Transistors und mit dem anderen Pol an die mit der Elektrode des vierten Transistors nicht verbundene Elektrode des dritten Transistors angeschlossen ist und daß die Quelle der zuzuschaltenden Spannung mit einem Pol an die untereinander verbundenen Elektroden des ersten und des zweiten Transistors und mit dem anderen Pol an die untereinander verbundenen Elektroden des dritten und vierten Transistors angeschlossen ist (F i g. 4).
  • Die Umkehrung einer Spannung kann erfindungsgemäß dadurch vorgenommen werden, daß die Transistoren in an sich bekannter Weise in Form einer Brückenschaltung geschaltet sind, in dem die mit der Elektrode des zweiten Transistors nicht verbundene Elektrode des ersten Transistors an jene mit einer Elektrode des vierten Transistors nicht verbundene Elektrode des dritten Transistors und die mit ; einer Elektrode des ersten Transistors nicht verbundene Elektrode des zweiten Transistors an die mit einer Elektrode des dritten Transistors nicht verbundene Elektrode des vierten Transistors angeschlossen ist, wobei die Gleichstromquelle der zuzuschaltenden ; Spannung mit einem Pol an die verbundenen Elektroden des ersten und dritten Transistors und mit dem anderen Pol an die verbundenen Elektroden des zweiten und vierten Transistors angeschlossen ist und die Last als Querwiderstand an die verbundenen Elektroden des ersten und zweiten Transistors und des dritten und vierten Transistors angeschlossen ist und daß die jeweils leitenden Transistoren gegensinnig in Reihe geschaltet sind.
  • Alle diese Schaltungsausführungen erreichen eine Kompensation von statischen und dynamischen Restspannungen und sind daher insbesondere für solche Schaltungen geeignet, die eine hohe übertragungsgenauigkeit der zu schaltenden Spannungen verlangen.
  • Die Zeichnung dient der Erläuterung der Erfindung. Es zeigt F i g. 1 einen erfindungsgemäßen Schalter, F i g. 2 eine andere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schalters.
  • F i g. 3 einen Schalter zum wahlweisen Anschalten von zwei Spannungsquellen an eine Last nach der Erfindung, F i g. 4 einen Schalter zur wahlweisen Schaltung von zwei Lasten an eine Spannungsquelle, F i g. 5 einen Schalter zur Umkehrung einer Spannung.
  • Die erfindungsgemäße Schaltung ist in F i g. 1 dargestellt. Es bedeuten 1, 2, 3, 4 die Transistoren, 5, 6, 7, 8 die Begrenzungswiderstände, 9, 10, 11, 12 die Erregerhilfsquellen, 13 die Speisegleichstromquelle mit vernachlässigbar kleinem Innenwiderstand für die Last und 1.4 die Last.
  • Der kontaktlose Transistorschalter gemäß der Erfindung enthält vier so geschaltete Transistoren, daß der Emitter des ersten Transistors an den Emitter des zweiten Transistors geschaltet ist, dessen Kollektor des dritten Transistors angeschlossen ist, dessen Emitter mit dem Emitter des vierten Transistors verbunden ist und die Speisespannungsquelle dann an den Kollektor sowohl des ersten als auch des vierten Transistors angeschlossen sind. Ferner ist die Last 14 mit einem Pol an die verbundenen Emitter des ersten und zweiten Transistors 1 und 2 und mit dem zweiten Pol an die verbundenen Emitter des dritten und vierten Transistors 3 und 4 angeschlossen ist, und für jeden Transistor ist je eine Steuerspannungsquelle 9, 10, 11, 12 angeordnet, welche gegenseitig galvanisch getrennt und über Begrenzungswiderstände 5, 6, 7, 8 zwischen Basis und Kollektor der entsprechenden Transistoren geschaltet sind. Die Transistoren können entweder der Type PNP oder NPN sein, aber das Transistorpaar 1 und 4 muß immer von derselben Type sein, gleichviel ob PNP oder NPN, und das Transistorenpaar 2 und 3 muß ebenfalls von derselben Type PNP oder NPN sein; die Transistoren können auch alle von derselben Type sein, ganz gleich ob PNP- oder NPN-Type.
  • Es ist nun auch eine andere Serienschaltung der Transistoren z. B. gemäß F i g. 2 möglich. Hier werden die gleichen Symbole wie in F i g. 1 benutzt. Die Transistoren sind so geschaltet, daß der Kollektor des Transistors 1 mit dem Kollektor des Transistors 2 verbunden ist, dessen Emitter mit dem Emitter des Transistors 3 verbunden ist. Der Kollektor des Transistors 3 ist mit dem Kollektor des Transistors 4 verbunden. Die Last bei dieser Schaltung ist an die verbundenen Kollektoren der Transistoren 1 und 2 und an die verbundenen Kollektoren der Transistoren 3 und 4 angeschlossen.
  • Bei beiden angeführten Schaltungen wird jeder der Transistoren mit Hilfe einer Steuerstromquelle gesteuert, welche vom Transistor galvanisch getrennt ist. Die Amplitude dieser von den Steuerspannungsquellen 9, 10, 11, 12 gelieferten Spannung muß größer sein als die höchste Amplitude der Schaltspannung.
  • Die Schaltung arbeitet folgendermaßen: Die Steuerspannungsquellen sind so gepolt, daß bei leitendem Schalter die Transistoren 1 und 4 leiten und die Transistoren 2 und 3 gesperrt sind. Bei gesperrtem Schalter sind die Steuerspannungen so polarisiert, daß die Transistoren 2 und 3 leiten und die Transistoren 1 und 4 gesperrt sind. Es leiten also immer abwechselnd die Transistoren 1 und 4 oder 2 und 3. Bei Anlegen der Steuerspannung des Transistors zwischen seinem Kollektor und der Basis, derart, daß der Steuerstrom im Zustand der vollen Leitfähigkeit größer als der geschaltete Strom ist, ist die statische Restspannung an dem Transistor, d. h. zwischen Kollektor und Emitter, etwa 1 mV. Unter der angeführten Voraussetzung, d. h. daß der Steuerstrom größer ist als der geschaltete Strom, entsteht bei Benutzung von Transistoren der Type NPN (gemäß F i g. 1) eine statische Restspannung einer solchen Polarität, daß der Emitter gegenüber dem Kollektor positiv ist.
  • Bei Benutzung von Transistoren der Type PNP ist die Polarität des Spannungsabfalls umgekehrt, am Emitter ist die Spannung gegenüber dem Kollektor negativ.
  • Der Emitter-Kollektor-Widerstand des Transistors besitzt im Leitzustand der Ordnung nach einen Wert von 1 62.
  • Zur Erklärung der Wirkungsweise sei jener Betriebszustand betrachtet, in dem der Schalter leitend ist, d. h. wenn die Last 14 an die Gleichstromspeisequelle 13 mit vernachlässigbar kleinem Innenwiderstand angeschlossen ist. Dies bedeutet, daß die Transistoren 1 und 4 leiten, die Transistoren 2 und 3 dagegen nicht.
  • Der Ruhestrom Iko der gesperrten Transistoren 2 und 3, deren Widerstand im Sperrzustand nicht unendlich groß wird, fließt, da die Transistoren 2 und 3 parallel zur Last 14 geschaltet sind, auch über die leitenden Transistoren 1 und 4, die einen Widerstand von etwa 1 ohm in leitenden Zustand aufweisen. Bei diesem geringen Widerstand und dem außerordentlich kleinen Ruhestrom der Transistoren 2 und 3 tritt praktisch kein erhöhter Spannungsabfall an den Transistoren 1 und 4 auf, der sich an der Last 14 bemerkbar machen würde.
  • Die statischen Restspannungen an den Transistoren 1 und 4, welche mit der Gleichstromquelle 13 mit vernachlässigbar kleinem inneren Widerstand und der Last 14 in Reihe geschaltet sind, sind gegeneinander polarisiert und heben sich gegenseitig auf. Geltend macht sich bloß ihr Unterschied bei ungleichen Transistoren. Durch Einfluß des geschalteten Stromes entsteht an dem Durchgangswiderstand eines jeden leitenden Transistors eine dynamische Restspannung mit einer Polarität, die von der Polarität des durchfließenden Stromes gegeben wird. Diese dynamischen Restspannungen werden addiert. Der Gesamtfehler des Schalters im Schaltzustand wird also durch den Unterschied der statischen Restspannungen und durch die Summe der dynamischen Restspannungen der leitenden Transistoren gebildet.
  • Wenn die Steuerströme der leitenden Transistoren größer sind als der Schaltstrom, dann sind die dynamischen Restspannungen im Vergleich mit den statischen Restspannungen sehr klein. Der Fehler des Schalters im leitenden Zustand wird also im wesentlichen nur vom Unterschied der statischen Restspannungen gebildet. Unter Voraussetzung der passenden Wahl von Transistoren ist dieser Fehler fast um einige Größenordnungen kleiner als bei den bekannten Schaltungen dieser Art. Die gleiche Situation entsteht im Sperrzustand des Schalters, d. h., wenn die Transistoren 2 und 3 leiten und die Transistoren 1 und 4 gesperrt sind. Die Ruheströme Iko der Transistoren 1 und 4 werden hierbei von den leitenden Transistoren 2 und 3 kurzgeschlossen, und der Nullfehler an der Last wird nur durch den Unterschied der statischen Restspannungen der leitenden Transistoren 2 und 3 gegeben.
  • Wie aus der Schaltung und Wirkungsweise des Transistorschalters hervorgeht, erzielt man vermittels der Serienschaltung von vier Transistoren gemäß der Erfindung eine solche Kompensation der statischen Restspannungen an den leitenden Transistoren, daß die erzielbare Genauigkeit des Schalters um einige Größenordnungen höher liegt als dies bei den bekannten Ausführungen der Fall ist.
  • Die Kompensation der Spannungsabfälle der leitenden Transistoren des Schalters gemäß der Erfindung kann auch bei einem kontaktlosen Umschalter zweier Spannungen gemäß F i g. 3 ausgenutzt werden, bei dem die Zeichen 1 bis 12 dieselbe Bedeutung wie in F i g. 1 haben und 15 die erste Gleichstromspeisequelle und 16 die zweite Gleichstromspeisequelle für die Last 14 bezeichnen.
  • Bei dem kontaktlosen, zwei Speisespannungsquellen enthaltenden Schalter nach Fi g. 3 ist die eine, erste Speisequelle 15 an die Kollektoren des ersten und vierten Transistors 1 und 4 und die zweite Speisequelle 16 an die Kollektoren des zweiten und dritten Transistors 2, 3 geschaltet.
  • Die Wirkungsweise dieser Anordnung gleicht der vorstehend beschriebenen. An die Last wird abwechselnd die Spannung der Quelle 15 und 16 umgeschaltet. Beim Anschließen der Spannung aus der Quelle 15 an die Last 14 ist die Wirkungsweise genau dieselbe wie beim vorigen Stromkreis des Schalters in eingeschaltetem Zustand. Da der Stromkreis des Umschalters genau symmetrisch ist, ist die Wirkungsweise beim Umschalten der Last an die Quelle 16 wieder die gleiche.
  • Die erfindungsmäßige Schaltung kann weiter auch auf die in F i g. 4 veranschaulichte Weise benutzt werden. Für die Bezeichnungen in dieser Figur wurden dieselben Symbole benutzt wie in F i g. 1 und 2, jedoch mit folgender Ergänzung: 17 benutzt die erste Last, 18 die zweite Last. Bei dieser Schaltung handelt es sich um einen kontaktlosen Umschalter der Spannung aus der Quelle 13 entweder an die Last 17 oder die Last 18.
  • Bei dem kontaktlosen Schalter, welcher zwei Lasten schaltet, sind die Kollektoren des ersten und vierten Transistors 1, 4 über die eine Last 17 und die Kollektoren des zweiten und dritten Transistors 2 und 3 über die zweite Last 18 verbunden sind, wobei der eine Pol der Speisequelle 13 an die verbundenen Emitter des ersten und zweiten Transistors 1, 2 und der zweite Pol der Quelle 13 an die verbundenen Emitter des dritten und vierten Transistors 3 und 4 angeschlossen ist. Die Wirkungsweise ist genau dieselbe wie im vorhergehenden Falle, nur mit dem Unterschied, daß die Quelle und die Lasten gegenseitig ausgewechselt sind.
  • Der Erfindungsgedanke kann weiter bei der Ausführung eines Reversierschalters, des sogenannten gesteuerten Umkehrschalters ausgenutzt werden. Seine Schaltung in in F i g. 5 angedeutet. Für die Bezeichnung der einzelnen Teile des Invertors wurden die gleichen Bezugszeichen wie in F i g. 1 benutzt. Bei dem kontaktlosen Transistorschalter für die Umkehrung einer Spannung ist der Kollektor des zxve,ten Transistors 2 über die Speisequelle 13 an den Kollektor des ersten Transistors 1 angeschlossen und der Kollektor des dritten Transistors 3 über die Speisespannungsquelle 13 mit dem Kollektor des vierten Transistors 4 verbunden.
  • Die Art der Steuerung ist wiederum die gleiche wie bei den vorigen Anordnungen. Wenn die Transistoren 1 und 4 leiten, sind die Transistoren 2 und 3 gesperrt, und umgekehrt. Gemäß der angegebenen Polarität der Quelle 13 gemäß der die Transistoren 1 und 4 leiten und 2 und 3 gesperrt sind, hat die Spannung im gemeinsamen Punkt der Emitter der Transistoren 1 und 2 in bezug auf die Emitter der Transistoren 3 und 4 eine positive Polarität. Wenn die Transistoren 2 und 3 leiten und die Transistoren 1 und 4 gesperrt sind, ist die Spannung in diesen Punkten und deshalb auch an der Last 14 von umgekehrter Polarität.
  • Bei allen hier angeführten Anwendungen gemäß F i g. 3, 4, 5 kann die Schaltung der Transistoren mit Kompensation gemäß der Erfindung auch auf die in F i g. 2 angedeutete Weise ausgenutzt werden, und zwar so, daß in der Schaltung bei jedem Transistor der Kollektor und der Emitter gegenseitig vertauscht sind.
  • Bei allen diesen Anwendungen der erfindungsgemäßen Schaltung mit der Schaltung der Transistoren mit eigener Kompensation wird eine hohe Genauigkeit der geschalteten Spannung erzielt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Transistorschalter mit vier Transistoren derselben Type mit synchron arbeitenden, galvanisch untereinander getrennten Aussteuerungsquellen, die jeweils in Kollektorschaltung über einen Begrenzungswiderstand angeschlossen sind und derart arbeiten, daß der erste und der vierte Transistor leiten, wenn der zweite und dritte Transistor gesperrt sind, und umgekehrt, dadurch Q e k e n n z e i c h n e t, daß der Emitter des ersten Transistors (1) an den Emitter des zweiten Transistors (2) angeschlossen ist, der Kollektor des zweiten Transistors (2) mit dem Kollektor des dritten Transistors (3) verbunden ist und der Emitter des dritten Transistors (3) an den Emitter des vierten Transistors (4) angeschlossen ist und daß die Last (14) mit einer Klemme an die untereinander verbundenen Emitterelektroden des ersten und zweiten Transistors (1, 2) und mit der anderen Klemme an die untereinander verbundenen Emitterelektroden des dritten und vierten Transistors (3, 4) und die Quelle (13) der zuzuschaltenden Spannung an die Kollektoren des ersten und vierten Transistors (1, 4) angeschlossen sind.
  2. 2. Transistorschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kollektor des ersten Transistors (l) an den Kollektor des zweiten Transistors (2) angeschlossen ist, der Emitter des zweiten Transistors (2) mit dem Emitter des dritten Transistors (3) verbunden ist und der Kollektor des dritten Transistors (3) an den Kollektor des vierten Transistors (4) angeschlossen ist und daß die Last (14) mit einer Klemme an die untereinander verbundenen Kollektorelektroden des ersten und zweiten Transistors (1, 2) und mit der anderen Klemme an die untereinander verbundenen Kollektorelektroden des dritten und vierten Transistors (3, 4), während die Quelle (13) der zuzuschaltenden Spannung an die Emitter des ersten und des vierten Transistors (1 ,4) angeschlossen ist (F i g. 2).
  3. 3. Transistorschalter nach Anspruch 1 oder 2, zum wahlweisen Anschalten von zwei Spannungsquellen an eine Last, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Quellen (15) mit einem Pol an die mit der Elektrode des zweiten Transistors (2) nicht verbundene Elektrode des ersten Transistors (i) und mit dem anderen Pol an die mit der Elektrode des dritten Transistors (3) nicht verbundene Elektrode des vierten Transistors (4) angeschlossen ist, während die andere Quelle (16) mit einem Pol an die mit der Elektrode des ersten Transistors (l) nicht verbundene Elektrode des zweiten Transistors (2) und mit dem anderen Pol an die mit der Elektrode des vierten Transistors (4) nicht verbundene Elektrode des dritten Transistors (3) angeschlossen ist (F i g. 3).
  4. 4. Kontaktloser Transistorschalter nach Anspruch 1, 2 oder 3 zum wahlweisen Anschalten von zwei Lasten an eine Spannungsquelle, dadurch gekennzeichnet, daß eine Last (17) mit einem Pol an die mit der Elektrode des zweiten Transistors (2) nicht verbundene Elektrode des ersten Transistors (1) und mit dem anderen Pol an die mit der Elektrode des dritten Transistors (3) nicht verbundene Elektrode des vierten Transistors (4) angeschlossen ist, während die andere Last (18) mit einem Pol an die mit der Elektrode des ersten Transistors (1) nicht verbundene Elektrode des zweiten Transistors (2) und mit dem anderen Pol an die mit der Elektrode des vierten Transistors (4) nicht verbundene Elektrode des dritten Transistors (3) angeschlossen ist und daß die Quelle (13) der zuzuschaltenden Spannung mit einem Pol an die untereinander verbundenen Elektroden des ersten und des zweiten Transistors (1, 2) und mit dem anderen Pol an die untereinander verbundenen Elektroden des dritten und des vierten Transistors (3, 4) angeschlossen ist (F i g. 4).
  5. 5. Kontaktloser Transistorschalter nach Anspruch 1 oder 2 für die Umkehrung einer Spannung, dadurch gekennzeichnet, daß die Transistoren in an sich bekannter Weise in Form einer Brückenschaltung geschaltet sind, in dem die mit der Elektrode des zweiten Transistors (2) nicht verbundene Elektrode des ersten Transistors (1) an jene mit einer Elektrode des vierten Transistors (4) nicht verbundene Elektrode des dritten Transistors (3) und die mit einer Elektrode des ersten Transistors (1) nicht verbundene Elektrode des zweiten Transistors (2) an die mit einer Elektrode des dritten Transistors nicht verbundene Elektrode des vierten Transistors (4) angeschlossen ist, wobei die Gleichstromquelle (13) der zuzuschaltenden Spannung mit einem Pol an die verbundenen Elektroden des ersten und dritten Transistors (l, 3) und mit dem anderen Pol an die verbundenen Elektroden des zweiten und vierten Transistors (2, 4) angeschlossen ist und die Last (14) als Querwiderstand an die verbundenen Elektroden des ersten und zweiten Transistors (1, 2) und des dritten und vierten Transistors (3, 4) angeschlossen ist und daß die jeweils leitenden Transistoren (1, 4 bzw. 2. 3) gegensinnig in Reihe geschaltet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr.1048 945; USA.-Patentschrift Nr. 2 821639; »Philips' Technische Rundschau«, 1956/57, Nr.11, S. 323, Abb. 4 d.
DEZ9337A 1961-04-20 1962-04-02 Transistorschalter mit vier Transistoren Pending DE1178116B (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2821639A (en) * 1954-10-28 1958-01-28 Westinghouse Electric Corp Transistor switching circuits
DE1048945B (de) * 1954-11-17 1959-01-22 Siemens Ag Einrichtung zur gemeinsamen Steuerung mehrerer in Reihe geschalteter steuerbarer Halbleiter

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