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DE1215672B - Verfahren zur Herstellung von aliphatischen Alkoholen durch Hydrolyse von Aluminium-alkoholaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von aliphatischen Alkoholen durch Hydrolyse von Aluminium-alkoholaten

Info

Publication number
DE1215672B
DE1215672B DEC24570A DEC0024570A DE1215672B DE 1215672 B DE1215672 B DE 1215672B DE C24570 A DEC24570 A DE C24570A DE C0024570 A DEC0024570 A DE C0024570A DE 1215672 B DE1215672 B DE 1215672B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
aluminum
hydrolysis
aluminum oxide
alcoholate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC24570A
Other languages
English (en)
Inventor
William Bruce Carter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ConocoPhillips Co
Original Assignee
Continental Oil Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Continental Oil Co filed Critical Continental Oil Co
Publication of DE1215672B publication Critical patent/DE1215672B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C29/00Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring
    • C07C29/48Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by oxidation reactions with formation of hydroxy groups
    • C07C29/50Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by oxidation reactions with formation of hydroxy groups with molecular oxygen only
    • C07C29/54Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by oxidation reactions with formation of hydroxy groups with molecular oxygen only starting from compounds containing carbon-to-metal bonds and followed by conversion of the -O- metal to -OH groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01FCOMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F7/00Compounds of aluminium
    • C01F7/02Aluminium oxide; Aluminium hydroxide; Aluminates
    • C01F7/34Preparation of aluminium hydroxide by precipitation from solutions containing aluminium salts
    • C01F7/36Preparation of aluminium hydroxide by precipitation from solutions containing aluminium salts from organic aluminium salts

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von aliphatischen Alkoholen durch Hydrolyse von Aluminiumalkoholaten Die Hydrolyse von Aluminiumalkoholaten in saurem oder basischem Milieu zu Alkoholen und Aluminiumoxydverbindungen ist bekannt. Die bekannten Verfahren zeigen jedoch erhebliche Mängel, wenn z. B.
  • Aluminiumalkoxydverbindungen hydrolysiert werden sollen, welche durch Umsetzung von Trialkylaluminiumverbindungen niederen Molekulargewichts mit Olefinen niederen Molekulargewichts, etwa Äthylen, und nachfolgende Oxydation des Produktes dieser Reaktion erhalten werden. Die Hydrolyse dieser oxydierten Wachstumsprodukte ermöglicht die technisch und kommerziell vorteilhafte Herstellung primärer aliphatischer Alkohole höheren Molekulargewichts. Als weiteres Produkt fallen Aluminiumoxydverbindungen an. Sollen letztere als Eta-Aluminiumoxyd gewonnen oder in dieses übergeführt werden, so lassen sich nach den bekannten Verfahren entweder schlechte Ausbeuten erzielen, zu deren Verbesserung umständliche Alterungsverfahren für das hydratisierte Aluminiumoxyd vorgeschlagen worden sind, oder die bekannten Verfahren sind für die Verwendung des besonderen Alkoholatmaterials gar nicht geeignet, da ihre Anwendung die Gewinnung des wichtigeren Reaktionsproduktes der höheren Alkohole erschwert.
  • So sei beispielsweise ausgeführt, daß die Anwendung abgestufter und kleiner Wassermengen, welche bekannte Verfahren mit Erfolg bei anderen Alkoholaten zur Erzielung hoher Ausbeuten an Eta-Aluminiumoxyd zur Hydrolyse anwenden, für die Hydrolyse der langkettigeren Trialkoxyaluminiumverbindungen nicht möglich ist, weil sich bei der Hydrolyse sehr schnell eine zweite flüssige Phase aus den in Wasser kaum löslichen höheren Alkoholen bildet, welche das weitere Durchreagieren des Systems behindert.
  • Gegenstand der Erfindung ist daher ein Verfahren zur Herstellung von aliphatischen Alkoholen durch Hydrolyse von Aluminiumalkoholaten, welche durch Umsetzung von Trialkylaluminium niederen Molekulargewichts mit Äthylen und nachfolgender Oxydation erhalten wurden, mit Wasser bei erhöhter Temperatur unter Ausbildung einer wäßrigen und einer organischen Phase, wobei die wäßrige Phase das Aluminiumoxydhydrat aufgeschlämmt enthält, unter Bildung von Aluminiumoxyd großer Oberfläche, welches leicht in Eta-Aluminiumoxyd umgewandelt werden kann. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß das Aluminiumalkoholat in feinstverteilter Form gegen die Oberfläche von erhitztem Wasser bei einer Temperatur von über 500 C gesprüht wird, wobei das flüssige zweiphasige Reaktionssystem ständig gerührt wird.
  • Zu den erfindungsgemäß verwendeten Alkoholaten gehören allgemein Alkoxyaluminiumverbindungen mit 1 bis 20 oder mehr C-Atomen in der Alkoxygruppe.
  • Es können einheitliche Alkoholate oder aber vorzugsweise Gemische verwendet werden.
  • Das Wasser, in welches das Alkoholat eingebracht wird, wird gewöhnlich oberhalb 50"C, vorzugsweise zwischen 80 und 1000 C gehalten. Tiefere Temperaturen verringern die Ausbeute an hydratisiertem Aluminiumoxyd. Außerdem fördert die Verwendung des heißen Wassers die Trennung der Hydrolysenprodukte in zwei Phasen.
  • Zur Feinverteilung des Aluminiumalkoholats kann jede herkömmliche Sprüh- oder Zerstäuberdüse Verwendung finden. Vorteilhaft ist die Verwendung von Zerstäubergasen wie z. B. Erdgas oder ein Inertgas wie Stickstoff, Kohlendioxyd, Dampf, Luft usw. Der Zerstäubungsgrad kann variiert werden, doch zeigt die Verwendung sehr feiner Tröpfchen die besten Ergebnisse. Für die Entfernung der Erzeugung des Aluminiumalkoholatnebels von der Wasseroberfläche gilt als praktisch der Bereich von 38 bis 61 cm.
  • Beim Aufsprühen des Alkoholats auf die Wasseroberfläche wird das dort befindliche Wasser durch die Reaktion schnell verbraucht, und man erzielt nur eine Teilhydrolyse. Wird jedoch gerührt, so ist ein rasches Fortschreiten der Hydrolyse feststellbar. Jedoch ist ein zu heftiges Rühren zu vermeiden, da sonst die Bildung einer Emulsion eintreten kann, wodurch zusätzliche Trennungsprobleme aufgeworfen werden.
  • Die Abtrennung und Weiterverarbeitung der Alkoholphase erfolgt in bekannter Weise. Sie enthält mehr oder wenig gelöstes Wasser. Die zweite Phase besteht gewöhnlich aus einer Aufschlämmung von etwa 5 bis 120/o hydratisiertem Aluminiumoxyd, etwa 5 bis 12 0/o Alkoholen und dem restlichen Wasser. Das hydratisierte Aluminiumoxyd besteht im allgemeinen aus Alpha - Aluminiumoxyd - monohydrat. Vorzugsweise werden die noch in der Phase enthaltenen Alkohole durch Extraktion mit einem geeigneten Lösungsmittel, wie etwa Äthyläther, Methanol, Butanol, Aceton usw., oder durch Austreiben mit einem inerten Strippingmittel, wie etwa Dampf, Stickstoff usw., abgetrennt.
  • Auch die Kombination beider Verfahren ist möglich.
  • Das Wasser wird in herkömmlicher Weise, etwa durch Filtration vom Aluminiumoxyd getrennt. Die Trocknung erfolgt bei einer oberhalb des Siedepunktes des Wassers liegenden Temperatur. Nachfolgend wird das hydratisierte Aluminiumoxyd kalziniert, gewöhnlich bei 600 bis 1200"C über einen Zeitraum von 0,5 bis 24 Stunden oder länger.
  • Das bei der Kalzinierung entstehende Eta-Aluminiumoxyd besitzt eine sehr große Oberfläche von etwa 280 bis 380 m2/g und läßt sich als Adsorptionsmittel und Katalysator verwenden.
  • Eine Alterung des hydratisierten Aluminiumoxyds erweist sich beim erfindungsgemäßen Verfahren als überflüssig.
  • Beispiel 1 Beinflussung der Hydrolyse der Aluminiumalkoholate mit Wasser durch tropfenweise Zugabe des Alkoholats In einem 500-ccm-Becherglas wurden 200 com Wasser vorgelegt und aus einem Tropftrichter Aluminiumalkoholat zugetropft. Das Alkoholat hatte einen m*-Wert nach P o i s s o n von 4. Visuell war qualitativ zu erkennen, daß die gewünschten Produkte, hydratisiertes Aluminiumoxyd und Alkohole, nicht entstanden. Statt dessen bildete sich eine gelatinöse Masse aus partiell hydrolysiertem Material, das an der Oberfläche schwamm. Um dieses Material aufzulockern und die Hydrolyse weiterzuführen, wurde schnell (500 U/min) gerührt. Es zeigte sich kein Erfolg.
  • Der Versuch wurde unter Verwendung von heißem Wasser (71"C) wiederholt. Augenscheinlich entstand eine kleine Menge Alkohol.
  • * LDas Produkt der sogenannten Wachstumsreaktion unterliegt einer statistischen Verteilung, welche nach P o i s s o n ausgedruckt wird als e-'n m (MOl)n o; f (n) = Darin sind (Mol), = Zahl der Mol mit n Additionen von Äthylen. n = Zahl der Additionen von Äthylen an eine Aa - C -Gruppe. m = Durchschnittszahl der Additionen von Äthylen Beispiel 2 Beeinflussung der Hydrolyse durch Zugabe von Wasser zum Aluminiumalkoholat In einem Dreihalskolben mit Ablaßvorrichtung am Boden, welcher mit Thermometer, Rührer und Rückflußkühler sowie einem Heizmantel versehen war, wurden 200 g Aluminiumalkoholat auf 80"C erhitzt.
  • Sodann wurden 100 g Wasser zugesetzt. Zur Durchmischung der beiden Reaktanten war langsames Rühren (200 U/min) wirkungslos. Daher wurde für 30 Minuten heftig gerührt. Beim Stehen bildeten sich zwei Schichten. Die organische Phase wurde dekantiert.
  • Die wäßrige Phase wurde zentrifugiert, das Wasser verworfen. Die Analyse der Feststoffe ergab folgendes Ergebnis: 16,8 o/<> flüchtige Bestandteile bei 110"C (darunter Wasser, Äthanol und Butanol), 48,4 °/o Al2O3 (bestimmt durch Kalzination bei 5940 - entsprechend 57,0 0/o Al2O3 H2O) und 24,9 0/o organisches Material (bestimmt durch Extraktion mit Pentan nach 2stündigem Kochen in HCl unter Rückfluß).
  • Der letztere Wert zeigt, daß ein Viertel des Aluminiumalkoholats nicht hydrolysiert war. Auf Grund der Überlegung, daß eine verlängerte Reaktionszeit die Ausbeute erhöhen würde, wurde derVersuchwiederholt. Nach einer Stunde Reaktionszeit waren Reaktionsteilnehmer und -produkte stark emulgiert. Eine Analyse war nicht möglich.
  • Beispiel 3 Beeinflussung der Hydrolyse durch Versprühen des Aluminiumalkoholats aus einer Hohlkegeldüse Mittels einer Dosierpumpe wurde das Alkoholat durch einen Vorerhitzer, ein Filter und schließlich durch eine Hohlkegeldüse gedrückt, von wo es zerstäubt unter die Wasseroberfläche gelangte. Es wurden Versuche in heißem und kaltem Wasser in einem 800-ccm-Becherglas ausgeführt. Pro Minute wurden 40 ccm Alkoholat zerstäubt. Die Hydrolyse des heißen (93,3"C) Aluminiumalkoholats verlief in kaltem Wasser offensichtlich unvollständig. Die Hauptmenge des Alkoholats stieg unumgesetzt an die Oberfläche des Wassers. Der Versuch mit heißem Wasser zeigte geringe Unterschiede. Wurde das Reaktionsgemisch heftig gerührt, so war zu erkennen, daß die Hydrolyse vor Auftreten von Emulsionsschwierigkeiten in gewissem Umfang stattfand.
  • Beispiel 4 Beeinflussung der Hydrolyse durch Verwendung eines Lösungsmittels zur Verdünnung des Aluminiumalkoholats Das Aluminiumalkoholat wurde mit dem gleichen Volumen Xylol verdünnt. Die Hydrolyse erfolgte mit heißem Wasser wie im Beispiel 3. Die visuelle Prüfung ergab, daß wiederum viel unumgesetztes Alkoholat im Wasser verblieb.
  • Beispiel 5 Mittels einer Dosierpumpe wurden pro Minute 40 ccm Aluminiumalkoholat durch ein Kupferrohr zu einer pneumatischen Sprühdose gepumpt. Zur Vermeidung von Verstopfungen war vor die Düse ein Mikrofilter geschaltet. Das Kupferrohr wurde mittels einer Chromnickeldrahtwicklung geheizt. Als Sprühgas wurde CO2 verwendet. In einem 800-ccm-Becherglas wurden 300 ccm Wasser vorgelegt, auf 90"C erhitzt und mit etwa 150 U/min gerührt. Auf die Wasseroberfläche wurde so viel Aluminiumalkoholat gesprüht, daß eine 100/,ige Aufschlämmung von hydratisiertem Aluminiumoxyd entstand. (Das Alkoholat hatte den m-Wert 4 - entsprechend 6 °/o Al.) Die Alkohole trennten sich vom Aluminiumoxyd unter Bildung einer Alkoholphase, welche dekantiert wurde. Die Aluminiumoxydaufschlämmung wurde getrocknet und 1 Stunde bei 594°C kalziniert. Die Röntgenanalyse des Produktes ergab, daß Eta-Aluminiumoxyd vorlag.
  • Die hydratisierte Form erwies sich als Alpha-Aluminiumoxyd-monohydrat.
  • Die Verwendung von Stickstoff als Sprühgas zeigte die gleichen Ergebnisse.
  • Eine Wiederholung des Versuchs mit der größeren Rührgeschwindigkeit von 500 U/min ergab die Bildung einer Emulsion, welche nur schwierig zu brechen war.
  • Möglicherweise war die Hydrolyse vollständig verlaufen, doch erwies sich die Trennung der Alkohole vom Aluminiumprodukt als äußerst schwierig.
  • Beispiel 6 Einfluß der Alterung des hydratisierten Aluminiumoxyds auf die Qualität des kalzinierten Produktes Das hydratisierte Aluminiumoxyd, welches nach dem Verfahren gemäß Beispiel 5 erhalten wird, wurde vor der Kalzinierung in situ über verschiedene Zeiträume (0, 1, 5, 11,5, 24 und 72 Stunden) gealtert.
  • Die Röntgenuntersuchung zur Bestimmung des Oxydtyps und die qualitative Untersuchung des Kristallisationsgrades ergaben, daß alle Aluminiumoxydmonohydrat-Proben aus der Alpha-Modifikation bestanden, wobei die Proben mit zunehmender Alterung kristalliner wurden. Die kalzinierten Proben bestanden aus Eta-Aluminiumoxyd und zeigten in Abhängigkeit von der Alterung keine merkliche Differenz in ihrem Kristallisationsgrad. Die Oberflächen der kalzinierten Proben wurde bestimmt. Die Ergebnisse sind in der Tabelle zusammengestellt.
    Oberfläche in m2ig
    Dauer der
    Kalziniernng
    Stunden
    ½ 1½ 4
    Aluminiumoxy-monohydrat
    0 Stunden gealtert ......... 376 329 319
    5 Stunden gealtert ......... 317 366 345
    24 Stunden gealtert ......... 319 343
    72 Stunden gealtert ......... 284 279 279
    Die Ergebnisse zeigen, daß nach dem Verfahren der Erfindung ein Eta-Aluminiumoxyd mit sehr großer Oberfläche, nämlich zwischen etwa 280 und 380 m2/g gewonnen wird.
  • Die Bildung von Eta-Aluminiumoxyd als Nebenprodukt aus Aluminiumoxyd-monohydrat entsprechend dem Verfahren der Erfindung steht im Widerspruch zu den bekannten Verfahren, welche eine Alterung des hydratisierten Oxyds erforderlich machen.
  • Zum anderen gestattet es das Verfahren der Erfindung, wertvolles Eta-Aluminiumoxyd als Nebenprodukt der Herstellung von Alkoholen aus Trialkylaluminium höheren Molekulargewichts zu gewinnen, bei welchem sich die . Hydrolyse der Aluminiumtrialkoxyverbindungen sehr glatt durchführen läßt und die Abtrennung des Alkoholproduktes aus dem Reaktionsgemisch der Hydrolyse sehr einfach ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung von aliphatischen Alkoholen durch Hydrolyse von Aluminiumalkoholaten, welche durch Umsetzung von Trialkylaluminium niedrigen Molekulargewichts mit Äthylen und nachfolgender Oxydation erhalten wurden, mit Wasser bei erhöhter Temperatur unter Ausbildung einer wäßrigen und einer organischen Phase, wobei die wäßrige Phase das Aluminiumoxydhydrat aufgeschlämmt enthält, unter Bildung von Aluminiumoxyd großer Oberfläche, welche leicht in Eta-Aluminiumoxyd umgewandelt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Aluminiumalkoholat in feinstverteilter Form gegen die Oberfläche von erhitztem Wasser bei einer Temperatur von über 50°C gesprüht wird, wobei das flüssige zweiphasige Reaktionssystem ständig gerührt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasser auf 80 bis 100°C erhitzt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die noch in der wäßrigen Phase enthaltenen Alkohole vorzugsweise durch Extrahieren mit einem Lösungsmittel und/oder durch Abstreifen mit einem Inertgasstrom entfernt werden.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 042 801; deutsche Patentschriften Nr. 1 014257, 883 744, 903 691; britische Patentschrift Nr. 767 775.
DEC24570A 1960-07-11 1961-07-10 Verfahren zur Herstellung von aliphatischen Alkoholen durch Hydrolyse von Aluminium-alkoholaten Pending DE1215672B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE883744C (de) * 1942-05-28 1953-07-20 Steinkohlenbergwerk Rheinpreus Verfahren zur Herstellung von modifizierten und stabilen Aluminiumhydroxyden
DE903691C (de) * 1943-02-11 1954-02-08 Rheinpreussen Ag Verfahren zur Herstellung von Aluminiumhydroxyd
GB767775A (en) * 1954-10-08 1957-02-06 Exxon Research Engineering Co Improved alumina
DE1014257B (de) 1953-12-31 1957-08-22 Exxon Research Engineering Co Verfahren zur Herstellung eines ªÃ-Aluminiumoxyd enthaltenden Aluminiumoxydtraegers fuer Feststoffkatalysatoren fuer die Umwandlung von Kohlenwasserstoffen
DE1042801B (de) * 1954-01-06 1958-11-06 Exxon Research Engineering Co Verfahren zur Herstellung eines Katalysatortraegers mit hohem Gehalt an ªÃ-Tonerde

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