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DE1215345B - Maschine zum Entrinden von Rundholz - Google Patents

Maschine zum Entrinden von Rundholz

Info

Publication number
DE1215345B
DE1215345B DET27806A DET0027806A DE1215345B DE 1215345 B DE1215345 B DE 1215345B DE T27806 A DET27806 A DE T27806A DE T0027806 A DET0027806 A DE T0027806A DE 1215345 B DE1215345 B DE 1215345B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive shaft
machine
feeler
tools
disks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET27806A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Friedrich Thelemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Blomberger Holzindustrie B Hausmann KG
Original Assignee
Blomberger Holzindustrie B Hausmann KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Blomberger Holzindustrie B Hausmann KG filed Critical Blomberger Holzindustrie B Hausmann KG
Priority to DET27806A priority Critical patent/DE1215345B/de
Publication of DE1215345B publication Critical patent/DE1215345B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L1/00Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor
    • B27L1/12Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor using pliable tools, e.g. chains, cables
    • B27L1/122Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor using pliable tools, e.g. chains, cables fixed on one side onto a rotatable axis, e.g. brushes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Debarking, Splitting, And Disintegration Of Timber (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
B 27 j
B271
Deutsche Kl.: 38i-l
Nummer: 1215 345
Aktenzeichen: T 278061 c/38 i
Anmeldetag: ' 13. Januar 1965
Auslegetag: 28. April 1966
Zum Entrinden von Rundholz, wie Baumstämme, sind Maschinen mit Werkzeugen bekannt, die aus durch Zentrifugalwirkung gegen die Rinde bewegten stumpfen Schlagkörpern bestehen. Die Schlagkörper bestehen aus an rotierenden Walzen oder Scheiben befestigten Kettenenden, Kettenschleifen, Drahtseilen oder an rotierenden Scheiben angelenkten Hebeln, die an ihren freien Enden mit Schlagelementen versehen sind.
Die rotierenden Walzen oder Scheiben sind in ortsfesten Lagern gelagert, und das zu entrindende Rundholz wird unter gleichzeitiger Drehung um die eigene Achse parallel zur Antriebswelle der Walzen oder Scheiben mit den Schlagkörpern vorgeschoben. Wenn der Durchmesser des Rundholzes sich über seine Länge nicht oder nur geringfügig ändert, ist die Schlagwirkung der Schlagkörper, die so eingestellt wird, daß die Rinde zerschlagen, das Holz aber nicht beschädigt wird, immer gleich groß. Wenn sich aber der Durchmesser des Rundholzes, wie es bei Baumstämmen meist der Fall ist, über dessen Länge wesentlich ändert, ist die Schlagwirkung verschieden groß. Sie kann, wenn sie auf den mittleren Durchmesser richtig eingestellt ist, an dem einen Ende des Baumstammes so klein werden, daß die Rinde nicht entfernt wird, und am anderen Ende so groß werden, daß nicht nur die Rinde zerschlagen, sondern auch das Holz beschädigt wird.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Entrindungsmaschine der eingangs erwähnten Art, und sie bezweckt, unabhängig von dem über die Länge des Rundholzes sich ändernden Durchmesser oder der Form des Rundholzes, eine gleichbleibende günstigste Schlagwirkung der Schlagkörper zu erzielen und eine Beschädigung des Holzes mit Sicherheit zu vermeiden. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß auf der Antriebswelle für mehrere Werkzeuge lose drehbar eine oder mehrere Fühlscheiben sitzen und die stumpfen Schlagkörper in radialer Lage nur ungefähr um die Rindendicke über den Umfang der Fühlscheiben hinausragen können und daß die Antriebswelle und der Antrieb auf einem schwenkbar gelagerten Tragrahmen angeordnet sind. Besonders vorteilhaft ist, eine Fühlscheibe zwischen zwei Werkzeugen oder neben zwei oder mehr Werkzeugen zu beiden Seiten je eine Fühlscheibe anzuordnen, da hierbei auch bei verhältnismäßig schnell sich änderndem Stammdurchmesser, wie bei Wülsten, sowohl auf dem dicker als auch auf dem dünner werdenden Stammteil mindestens ein Werkzeug zur Wirkung kommt.
Maschine zum Entrinden von Rundholz
Anmelder:
Blomberger Holzindustrie B. Hausmann K. G.,
Blomberg/Lippe
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Friedrich Thelemann, Blomberg/Lippe
In den Zeichnungen ist eine Entrindungsmaschine * nach der Erfindung veranschaulicht. Es zeigt
Fig. 1 die Seitenansicht einer Entrindungs-
X5 maschine mit zwei Werkzeugen und zwei Fühlscheiben auf der Antriebswelle,
F i g. 2 die Vorderansicht dieser Maschine teilweise im Schnitt,
Fig. 3 eine Antriebswelle mit zwei Werkzeugen und einer Fühlscheibe.
Der Maschinenständer wird durch zwei zueinander parallele, aus U-Eisen bestehende Rahmen 1 und 2 gebildet, die durch Querstreben 3, 4, 5 und 6 miteinander verbunden sind. Auf dem Maschinenständer ist in Lagern 14, 15, 16 und 17 der Tragrahmen für die Antriebswelle 13 und den Antriebsmotor 12 schwenkbar gelagert. Der Tragrahmen besteht aus zwei zueinander parallelen U-Eisen 7 und 8, die durch Querstreben 9 und 10 miteinander verbunden sind. Die Antriebswelle 13 ist in Lagern 18 und 19, die auf den freien Enden der U-Eisen 7 und 8 angebracht sind, gelagert. Auf der Antriebswelle 13 ist mittels eines Keiles 20 eine Hülse 21 befestigt, die diametral gegenüberstehend zwei Anker 22 und 23 für zwei Schlagkörper trägt. Die Schlagkörper bestehen aus zwei Kettengliedern 24 und aus dem an dem äußeren Kettenglied angeschweißten Schlagelement 25. Neben der Hülse 21 mit den Schlagkörpern ist auf jeder Seite eine Fühlscheibe 26 bzw. 27 frei drehbar, aber gegen axiale Verschiebung gesichert, gelagert. Die Schlagkörper sind in dem unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft gestreckten Zustand dargestellt, und hierbei ragen die Schlagelemente 25 nur so weit über den äußeren Umfang der Fühlscheiben 26, 27 hinaus, wie es ungefähr der Dicke der Rinde entspricht. Weiterhin ist auf der Antriebswelle mittels eines Keiles eine Riemenscheibe 28 befestigt, die über einen Riemen von einer auf der Welle des Antriebsmotors 12 sitzenden Riemenscheibe angetrieben wird.
Der Antriebsmotor 12 ist auf den Querstreben 10 und 11 des Tragrahmens befestigt. Mittels einer
609 560/128
Gelenkkupplung 32 ist der Kolben 31 eines bei 30 schwenkbar gelagerten Druckluftzylinders mit der Querstrebell des Tragrahmens gekuppelt. Dieser Druckluftzyünder dient nur dazu, bei der Inbetriebnahme der Maschine den Tragrahmen so weit anzuheben, daß der zu entrindende Baumstamm, unter die Werkzeuge und die Fühlscheiben auf :der.Antriebswelle 13 gelegt werden kann. Während des Betriebes ist der Druekluftzylinder 29 entlüftet, und die Fühlscheiben legen sich lediglich unter der Wirkung der Schwerkraft gegen den Umfang des Baumstammes an.
Nach F i g. 3, in der für entsprechende Teile die gleichen Bezugszeichen verwendet sind wie in Fig. 1 und 2, sind auf der Antriebswelle 13 zwei Werkzeuge befestigt, die auf je einer Hülse 20 mittels der Anker 22 befestigt sind. Mit den Ankern 22 sind mittels Bolzen 32 Laschen 33 und 34 gelenkig verbunden, die ihrerseits wieder gelenkig mit Hebern 35 gekuppelt sind, die an ihren freien Enden je ein Schlagelement 25 tragen.
Zwischen den beiden Werkzeugen ist auf der An-' triebswelle eine Fühlspheibe 26 lose drehbar gelagert, deren Radius um ungefähr die Rindendicke kleiner ist als der Radius der Schlagkörper.

Claims (2)

Patentansprüche:.
1. Maschine zum Entrinden von Rundholz mit einem Werkzeug, das aus durch Zentrifugalwirkung auf das Srehend vorgeschofeie Rütfdlölz.
vibewegten,.:quer-m dessen. Längsachse schtagen-k den, stumpfen Schlagkörpern besteht, dadurch gekenxuzeiclin-et, daß auf der Antriebswelle.(13). für mehrere Werkzeuge lose drehbar eine oder mehrere Fühlscheiben (26, 27) sitzen und die Schlagkörper (22, 23, 24 und 25) in radialer Lage nur ungefähr um die Rindendicke über den Umfang der Fühl scheibe hinausragen können und daß die Antriebswelle (13) und der Antrieb (Motor 12) auf einem schwenkbar ge-. lagerten Tragrahmen (7, 8, 9, 10 und 11) angeordnet sind. ■ · :.." ■ . . „.: .:.. . ...
2. Masehine nach Anspruch 1,· dadurch ge— kennzeichnet, daß. eine Fühlscheibe-: (26, in.'; F i g. 3) zwischen zwei Werkzeugen auf der An-? -. triebswelle (13) angeordnet ist. . . : '
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch ge- : kennzeichnet, daß neben zwei oder mehr Werk- . zeugen zu beiden. Seiten je eine Fühlscheibe (26, 27 in Fig. 1 und 2) auf der Antriebswelle(13) angeordnet ist. . .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 560/128 4.66 © Bundesdruckerei Berlin
DET27806A 1965-01-13 1965-01-13 Maschine zum Entrinden von Rundholz Pending DE1215345B (de)

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DE1215345B true DE1215345B (de) 1966-04-28

Family

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