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DE227578C - - Google Patents

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Publication number
DE227578C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trunk
sleeve
peeling machine
frame
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT227578D
Other languages
English (en)
Publication of DE227578C publication Critical patent/DE227578C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L1/00Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor
    • B27L1/10Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor using rotatable tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Debarking, Splitting, And Disintegration Of Timber (AREA)

Description

KAISERLICHES
* (Exemplar
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
227578 KLASSE 38«. GRUPPE.
GEORGE SPAAK in BERGVIK, Schweden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. April 1908 ab.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Abrinden von Baumstämmen, insbesondere Stämmen, die zur Herstellung von Holzpapier dienen sollen.
Während die Vorrichtungen zur Führung des Stammes in dem Gehäuse der Abrindemaschine und die Vorrichtung zum Absaugen der Rindenteile im allgemeinen bekannt sind, besteht die Erfindung in einer neuen Anordnung der doppelkegelförmigen Fräser. Gemäß der Erfindung wird das Abrinden des Stammes durch umlaufende konische Fräser bewirkt, die um den Stamm herum gleichmäßig verteilt sind und in der Längsrichtung des Stammes arbeiten. Die Fräser sind ferner in der Richtung ihrer Längsachse verschiebbar und in radialer Richtung zum Stamm schwingbar angeordnet. Hierdurch wird erreicht, daß die konischen Fräser sich allen Ungleichmäßigkeiten der Arbeitsstücke anpassen können und daß bei einer genügenden Anzahl von Fräsern der ganze Stamm nach einem Durchgange durch die Maschine entrindet ist.
Die Wellen der Fräser, die. von je einem kleinen Elektromotor angetrieben werden, sind in Führungshülsen gelagert, die mit dem Gehäuse der Elektromotoren fest verbunden sind. Die Führungshülsen ihrerseits sind in einer am Gestell der Maschine drehbar gelagerten
30. Muffe verschiebbar und werden durch gefederte Führungsstücke an den Baumstamm angedrückt gehalten. Um ferner den Druck der Fräser gegen den Stamm bei wechselndem Durchmesser konstant zu erhalten, sind die Federn, die die Fräser gegen den Stamm andrücken, an Ringen befestigt, deren Stellung mittels eines Hebelgetriebes dem veränderlichen Stammdurchmesser angepaßt wird.
Im nachstehenden wird die Maschine in der Reihenfolge, in der die Operationen des Abrindens einander folgen, beschrieben werden, folglich zuerst die Zuführungs- und Zentrierungsvorrichtung des Stammes, dann die Abrindevorrichtung und schließlich die Vorrichtung zum Entfernen der Rinde.
Die Zeichnung veranschaulicht die Maschine in Fig. ι längs der-Stammbahn, in Fig. 2 von der Seite und in Fig. 3 von oben. Fig. 4 veranschaulicht im größeren Maßstabe ein Schneidzeug und dessen Welle und Lager, teilweise im Schnitt. Fig. 5, 6 und 7 zeigen Einzelheiten.
Die Zuführungs- und Zentrierungsvorrichtung hat den Zweck, den mehr oder weniger kreisrunden Stamm oder Klotz zu ergreifen und der Abrindevorrichtung zentral zuzuführen; die Vorrichtung besteht aus den Stamm umfassenden Rollen, jede aus zwei kegelförmigen, mit den abgestumpften Enden gegeneinander gekehrten, kannelierten Scheiben 1,1 zusammengesetzt, welche an einer gemeinsamen Welle 2 befestigt sind, die durch einen hohlen Arm 3 gesteckt und daran gelagert ist. Der ■ Arm 3 erstreckt sich von einer hohlen Welle 4, welche mittels hohler Zapfen 5 in Lagern 6 ruht, die an den aufrechtstehenden Gestell- , balken 7 befestigt sind. Durch die Welle 4 und die Zapfen 5 ist eine Welle 8 gesteckt,
welche mittels eines im Arme 3 verlaufenden Kettengetriebes eine Drehungsbewegung nach der Rolle überführt. Der Stamm wird an zwei Stellen seiner Länge, nämlich vor und hinter der Abrindevorrichtung, von zwei Rollen umfaßt, von denen die eine oberhalb und die andere unterhalb des Stammes angeordnet ist. Eine der beiden übereinanderliegenden Wellen 4,4 , ist mit einem Arm in Form eines Zahnsektors 9 versehen, der in einen ähnlichen, von der anderen Welle 4 sich erstreckenden Sektor 9 eingreift, wodurch die beiden Rollen selbstzentrierend werden. Die verlängerte Welle 8 steht mittels eines gewöhnlichen Schraubenradgetriebes mit einer elektrischen Kraftmaschine in Verbindung, deren Geschwindigkeit in gewissen Grenzen regelbar ist, was notwendig ist, um dem durch die Rollen zugeführten Stamm eine den Verhältnissen an^ gepaßte Geschwindigkeit geben zu können. Die betreffende Kraftmaschine nebst Getriebe ist nicht in der Zeichnung veranschaulicht.
Das Abrinden wird in der Längsrichtung des Stammes von einer Anzahl schnell umlaufender Schneidwerkzeuge 10, die in einem Kreise um den Stamm herum angeordnet sind, bewirkt. Die Schneidwerkzeuge sind derart ausgebildet, daß ihre Schneidfläche eine Rille bildet (doppelkegelförmig).
Jedes Schneidwerkzeug ist an einer Welle 11 befestigt, die in einer Hülse 12 gelagert ist, welche an ihrem vom Schneidwerkzeuge abgekehrten Ende eine kleine Kraftmaschine 13 trägt, die direkt oder durch ein Getriebe die Welle treibt. Die Hülse 12 ist in eine Führung, zweckmäßig eine Hülse 14, eingesetzt, so daß sie in der Längsrichtung verschoben werden kann, und die Hülse 14 ist mit einer Querwelle oder mit Seitenzapfen 15,15 versehen, die in ein Lager 16 am Hauptgestelle 17 passen, so daß die Welle des Schneidwerkzeugs wie ein Pendel im Winkel zum Stamme geschwungen werden kann. Ferner ist die Werkzeugtraghülse 12 nahe an dem gegen das Schneidwerk gerichteten Ende bei 18 mittels einer Stange 19 mit einem um den Zapfen 20 des Maschinengestelles 17 drehbaren Teile verbunden. Die Stange hat die Wirkung, daß der doppelkegelförmig ausgebildete Fräser durch die Bewegung der Stange achsial verschoben wird; dabei sind die Verhältnisse so gewählt, daß der Doppelkegel in jeder Stellung sich richtig an den Stamm anlegt. Es ist hierbei angenommen, daß Fig. 4 eine von dem größten Durchmesser des Stammes bestimmte äußere Lage des Stammes zeigt. Die Verschiebung wird durch die Spiralfeder 27 bewirkt, die am Ring 21 befestigt ist und durch die Bewegung desselben gespannt wird. Die Maschine hat verschiedene solche Abrinde vorrichtungen, gemäß der Zeichnung deren zwölf, welche in zwei Gruppen verteilt sind, von denen jede an einer Seite des Gestelles 17 angebracht ist, wobei die einzelnen Glieder in gleicher Entfernung voneinander um den Stamm herum angeordnet sind. Das Gestell 17 hat die Form eines großen. Ringes mit U - förmigem Querschnitt, dessen offene Seite gegen das Zentrum des Ringes gerichtet ist. Der Stamm geht durch den Ring und wird von diesem von sechs Fräsvorrichtungen bearbeitet. Diese sechs Vorrichtungen sind in zwei Ebenen verteilt, wie aus Fig. 2 ersichtlich, um die Schneidzeuge auf einen möglichst kleinen Stammdurchmesser ohne gegenseitige Behinderung einstellen zu können.
An jeder Seite des Gestelles 17 befindet sich ein konzentrisch zu der Ringwelle gelegener, an Rollen drehbarer Ring 21 bzw. 22, von denen jeder mit einem aufrechtstehenden Arm 23 bzw. 24 versehen ist. Die beiden letzteren sind oben durch eine Stange 25, die an der Mitte mit einem Zapfen 26 versehen ist, verbunden. Die Ringe 21, 22 stehen mittels einer Schraubenfeder 27 in federnder Verbindung mit der Lenkerstange 19 jedes Abrindeelementes oder mit dem Gestelle 12,14 direkt. Der ebenerwähnte Zapfen 26 steht in Verbindung mit dem Mittelarm 29 eines dreiarmigen Hebels; die beiden anderen Arme 30,30 dieses Hebels sind durch Stangen 31 mit den aufwärts gerichteten Armen 32 der Wellen 4, 4 verbunden. Der genannte Hebel sowie die Gelenke 31 sind der Deutlichkeit halber in Fig. 3 nur schematisch angegeben. In der Zeichnung ist der Drehpunkt des Hebels mit 28 bezeichnet. Durch die erwähnte Ring- und Hebelvorrichtung werden sämtliche Schneidwerkzeuge annähernd entsprechend der Stärke des zugeführten Stammes eingestellt.
Die Vorrichtung zum Entfernen der Rinde besteht aus zwei gegeneinandergerichteten, gebogenen Röhren 35, welche an eine gemeinsame Ableitungsröhre 36. angeschlossen sind, die ein Gebläse im Mantel 37 enthält, welches die Rinde durch die Leitung 17-35-36 absaugt.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Rindenschälmaschine mit um den Stamm gleichmäßig verteilten, in der Längsrichtung des Stammes arbeitenden, doppelkegelförmigen Fräsern, dadurch gekennzeichnet, daß die Fräser sich in der Richtung ihrer Drehachse verschieben und gleichzeitig in senkrecht zum Stamm liegenden Ebenen ausschwingen können. .
2. Rindenschälmaschine nach Anspruch 1, · dadurch gekennzeichnet, daß die von einem Elektromotor angetriebene Fräserwelle (11) in einer mit dem Gehäuse des Motors (13) fest verbundenen Hülse (12) geführt ist,
die ihrerseits in einer pendelnd am Gestell (17) aufgehängten Muffe (14) verschiebbar ist, während die achsiale Verschiebung des Fräsers durch einen an der Hülse (12) angreifenden Lenker (19), der um den Zapfen (20) des Gestelles (17) schwingt, gegen den Druck einer Feder (27) veranlaßt wird.
3. Rindenschälmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Fräser (10) gegen den Stamm drückenden, an den Lenkern (19) angebrachten Federn (27) an den Stamm umschließenden, drehbaren Ringen (21,22) befestigt sind, deren Drehbewegung durch ein Hebeigetriebe in an sich bekannter Weise vom Stammdurchmesser abhängig gemacht ist, zum Zweck, die Federspannung bei sieh änderndem Stammdurchmesser konstant zu erhalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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