DE1210160B - Maschine zum Entrinden von Baumstaemmen - Google Patents
Maschine zum Entrinden von BaumstaemmenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27L—REMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
- B27L1/00—Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor
- B27L1/10—Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor using rotatable tools
Landscapes
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. α.:
B 271
Deutsche Kl.: 38i-l
Nummer: 1210160
Aktenzeichen: B 801911 c/38 i
Anmeldetag: 21. Januar 1965
Auslegetag: 3. Februar 1966
Zum Entrinden von Baumstämmen sind Maschinen bekannt, bei denen durch Zentrifugalkraft gegen die
Rinde des drehend vorgeschobenen Baumstammes bewegte Schlagkörper-verwendet werden. Es ist ferner
bekannt, zur Vermeidung von Beschädigungen des Holzes stumpfe Schlagkörper in Form von Kettenenden,
Kettenschleifen oder an Kettenenden oder Hebeln befestigte Schlagelemente zu verwenden. Nachteilig
bei diesen Maschinen ist, daß sich die Werkzeuge verhältnismäßig schnell abnutzen, da immer
dieselben Stellen beansprucht werden, oder daß sie sich Unregelmäßigkeiten in der Stammform nicht anpassen
oder daß insbesondere ihre Sicherheit insofern ungenügend ist, als beim Bruch einer Kette oder eines
Hebels die Schlagelemente durch die Zentrifugalkraft
weggeschleudert werden und dadurch in der Nähe der Maschine beschäftigte Personen gefährden
können.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Entrinden von Baumstämmen mit einem Werkzeug,
das aus durch Zentrifugalwirkung auf die Rinde des drehend vorgeschobenen Baumstammes schlagenden
stumpfen Schlagkörpern besteht. Sie bezweckt, die angeführten Nachteile der bekannten Maschinen dieser
Art zu vermeiden, und sie erreicht dies dadurch, daß als Schlagkörper an den Enden abgerundete Walzen
dienen, die in je einem von mehreren über den Umfang eines Rades verteilten Käfigen frei beweglich
gelagert sind, die zum Umfang des Rades hin eine den teilweisen Austritt des Walzenkörpers gestattende
Öffnung besitzen.
Da die Walzen sich in ihren Käfigen frei bewegen können, werden sie bei jedem Schlag etwas um ihre
Längsachse gedreht, und sie werden daher nicht einseitig abgenutzt. Sie können sich auch bis zu einem
gewissen Grade schräg stellen und damit sich Unregelmäßigkeiten der Stammform anpassen. Die Sicherheit
der Maschine ist besonders groß, da ein Wegschleudern der Schlagkörper wegen ihrer Unterbringung in
den Käfigen nicht zu befürchten ist und die Beanspruchung der übrigen Teile des Werkzeuges beim
Aufschlagen der in den Käfigen frei beweglichen Schlagkörper auf den Stamm nur gering ist.
Nach einem besonders vorteilhaften Ausführungsbeispiel ist auf der Antriebswelle neben dem Werk-
zeug eine Fühlscheibe mit einem etwas größeren Umfang als dem Radumfang des Werkzeuges frei drehbar
gelagert, daß in Zusammenwirken mit einem schwenkbaren Tragrahmen für diese Maschinenteile und den
Antrieb für einen gleichbleibenden Abstand des Werkzeuges von dem zu entrindenden Stamm sorgt und
damit bewirkt, daß die Schlagkörper immer mit der-Maschine zum Entrinden von Baumstämmen
Anmelder:
Blomberger Holzindustrie B. Hausmann K. G.,
Blomberg/Lippe
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Friedrich Thelemann,
Blomberg/Lippe
Dipl.-Ing. Friedrich Thelemann,
Blomberg/Lippe
selben für das Entrinden geeigneten Schlagkraft auf die Rinde schlagen.
In der Zeichnung ist eine Entrindungsmaschine nach der Erfindung veranschaulicht. Es zeigt
F i g. 1 das Werkzeug für sich teilweise im Schnitt dargestellt,
F i g. 2 im größeren Maßstab ein Teilschnitt längs der Linie A-B in F i g. 1,
F i g. 3 eine Einzelheit,
F i g. 4 schematisch den Gesamtaufbau der Maschine.
In F i g. 1 ist auf der Antriebswelle 1 mittels eines Keiles ein Rad befestigt, dessen Speichen 3 an ihren
freien Enden zu Käfigen 4 ausgebildet sind und die bis auf eine Öffnung zum Umfang hin ganz geschlossen
sind.
In jedem der Käfige, die an ihrem die Öffnung begrenzenden Innenrand bei 6 und 7 abgerundet sind,
befindet sich eine an ihren Stirnseiten abgerundete, als Schlagkörper dienende Walze 5. Die Käfige 4 sind
zur Verstärkung der gesamten Konstruktion durch einen den Umfang des Rades bildenden Ring 8 miteinander
verbunden.
Die Walze hat in dem Käfig 4 so viel Spiel, daß sie sich, wie in F i g. 2 durch gestrichelte Linien angedeutet
ist, bis zu einem gewissen Grade schräg stellen und sich damit Unregelmäßigkeiten in der Stammform
anpassen kann.
Nach F i g. 3 ist neben dem Werkzeug eine Fühlscheibe 9 angeordnet, die frei drehbar auf der Antriebswelle
1 gelagert ist und deren äußerster Durchmesser etwas größer ist als der Radumfang. Die Fühlscheibe
ist an ihrem Rande so abgeschrägt, daß sie auf den Stamm, der in der durch den Pfeil 17 gekennzeichneten
Richtung vorgeschoben wird, auflaufen kann.
In F i g. 4 ist der Gesamtaufbau der Maschine schematisch dargestellt. Der Maschinenständer 10 besteht
aus zwei im wesentlichen U-förmigen, zueinander par-
609 503/89
Claims (4)
1. Maschine zum Entrinden von Baumstämmen mit einem Werkzeug, das aus durch Zentrifugalwirkung
auf die Rinde des drehend vorgeschobenen Baumstammes schlagenden stampfen Schlagkörpern
besteht, dadürBh gekennzeichnet, daß als Schlagkörper an den Enden abgerundete
Walzen (5) dienen, die in je einem von mehreren über den Umfang, des Rades (8) verteilten Käfigen
(4) frei beweglich gelagert sind, die zum Umfang des Rades hin eine den teilweisen Austritt
des Walzenkörpers (5) gestattende Öffnung besitzen.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Käfige an den freien Enden
von Radspeichen (3) angebracht sind und durch einen den Radumfang bildenden Verstärkungsring (8) miteinander verbunden sind.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Antriebswelle (1)
neben dem Werkzeug eine Fühlscheibe (9) mit einem etwas größeren Umfang als dem Rad-^
umfang des Werkzeuges frei drehbar gelagert ist.
4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühischeibe (9) und das
Werkzeug sowie dessen Antriebsmotoren (15) auf einem schwenkbar gelagerten Tragrahmen (12
bis 14) angebracht sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 503/89 1.66 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB80191A DE1210160B (de) | 1965-01-21 | 1965-01-21 | Maschine zum Entrinden von Baumstaemmen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB80191A DE1210160B (de) | 1965-01-21 | 1965-01-21 | Maschine zum Entrinden von Baumstaemmen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1210160B true DE1210160B (de) | 1966-02-03 |
Family
ID=6980610
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB80191A Pending DE1210160B (de) | 1965-01-21 | 1965-01-21 | Maschine zum Entrinden von Baumstaemmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1210160B (de) |
-
1965
- 1965-01-21 DE DEB80191A patent/DE1210160B/de active Pending
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