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DE1210160B - Maschine zum Entrinden von Baumstaemmen - Google Patents

Maschine zum Entrinden von Baumstaemmen

Info

Publication number
DE1210160B
DE1210160B DEB80191A DEB0080191A DE1210160B DE 1210160 B DE1210160 B DE 1210160B DE B80191 A DEB80191 A DE B80191A DE B0080191 A DEB0080191 A DE B0080191A DE 1210160 B DE1210160 B DE 1210160B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
attached
circumference
tool
drive shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB80191A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Friedrich Thelemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Blomberger Holzindustrie B Hausmann KG
Original Assignee
Blomberger Holzindustrie B Hausmann KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Blomberger Holzindustrie B Hausmann KG filed Critical Blomberger Holzindustrie B Hausmann KG
Priority to DEB80191A priority Critical patent/DE1210160B/de
Publication of DE1210160B publication Critical patent/DE1210160B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L1/00Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor
    • B27L1/10Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor using rotatable tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
B 271
Deutsche Kl.: 38i-l
Nummer: 1210160
Aktenzeichen: B 801911 c/38 i
Anmeldetag: 21. Januar 1965
Auslegetag: 3. Februar 1966
Zum Entrinden von Baumstämmen sind Maschinen bekannt, bei denen durch Zentrifugalkraft gegen die Rinde des drehend vorgeschobenen Baumstammes bewegte Schlagkörper-verwendet werden. Es ist ferner bekannt, zur Vermeidung von Beschädigungen des Holzes stumpfe Schlagkörper in Form von Kettenenden, Kettenschleifen oder an Kettenenden oder Hebeln befestigte Schlagelemente zu verwenden. Nachteilig bei diesen Maschinen ist, daß sich die Werkzeuge verhältnismäßig schnell abnutzen, da immer dieselben Stellen beansprucht werden, oder daß sie sich Unregelmäßigkeiten in der Stammform nicht anpassen oder daß insbesondere ihre Sicherheit insofern ungenügend ist, als beim Bruch einer Kette oder eines Hebels die Schlagelemente durch die Zentrifugalkraft weggeschleudert werden und dadurch in der Nähe der Maschine beschäftigte Personen gefährden können.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Entrinden von Baumstämmen mit einem Werkzeug, das aus durch Zentrifugalwirkung auf die Rinde des drehend vorgeschobenen Baumstammes schlagenden stumpfen Schlagkörpern besteht. Sie bezweckt, die angeführten Nachteile der bekannten Maschinen dieser Art zu vermeiden, und sie erreicht dies dadurch, daß als Schlagkörper an den Enden abgerundete Walzen dienen, die in je einem von mehreren über den Umfang eines Rades verteilten Käfigen frei beweglich gelagert sind, die zum Umfang des Rades hin eine den teilweisen Austritt des Walzenkörpers gestattende Öffnung besitzen.
Da die Walzen sich in ihren Käfigen frei bewegen können, werden sie bei jedem Schlag etwas um ihre Längsachse gedreht, und sie werden daher nicht einseitig abgenutzt. Sie können sich auch bis zu einem gewissen Grade schräg stellen und damit sich Unregelmäßigkeiten der Stammform anpassen. Die Sicherheit der Maschine ist besonders groß, da ein Wegschleudern der Schlagkörper wegen ihrer Unterbringung in den Käfigen nicht zu befürchten ist und die Beanspruchung der übrigen Teile des Werkzeuges beim Aufschlagen der in den Käfigen frei beweglichen Schlagkörper auf den Stamm nur gering ist.
Nach einem besonders vorteilhaften Ausführungsbeispiel ist auf der Antriebswelle neben dem Werk- zeug eine Fühlscheibe mit einem etwas größeren Umfang als dem Radumfang des Werkzeuges frei drehbar gelagert, daß in Zusammenwirken mit einem schwenkbaren Tragrahmen für diese Maschinenteile und den Antrieb für einen gleichbleibenden Abstand des Werkzeuges von dem zu entrindenden Stamm sorgt und damit bewirkt, daß die Schlagkörper immer mit der-Maschine zum Entrinden von Baumstämmen
Anmelder:
Blomberger Holzindustrie B. Hausmann K. G.,
Blomberg/Lippe
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Friedrich Thelemann,
Blomberg/Lippe
selben für das Entrinden geeigneten Schlagkraft auf die Rinde schlagen.
In der Zeichnung ist eine Entrindungsmaschine nach der Erfindung veranschaulicht. Es zeigt
F i g. 1 das Werkzeug für sich teilweise im Schnitt dargestellt,
F i g. 2 im größeren Maßstab ein Teilschnitt längs der Linie A-B in F i g. 1,
F i g. 3 eine Einzelheit,
F i g. 4 schematisch den Gesamtaufbau der Maschine.
In F i g. 1 ist auf der Antriebswelle 1 mittels eines Keiles ein Rad befestigt, dessen Speichen 3 an ihren freien Enden zu Käfigen 4 ausgebildet sind und die bis auf eine Öffnung zum Umfang hin ganz geschlossen sind.
In jedem der Käfige, die an ihrem die Öffnung begrenzenden Innenrand bei 6 und 7 abgerundet sind, befindet sich eine an ihren Stirnseiten abgerundete, als Schlagkörper dienende Walze 5. Die Käfige 4 sind zur Verstärkung der gesamten Konstruktion durch einen den Umfang des Rades bildenden Ring 8 miteinander verbunden.
Die Walze hat in dem Käfig 4 so viel Spiel, daß sie sich, wie in F i g. 2 durch gestrichelte Linien angedeutet ist, bis zu einem gewissen Grade schräg stellen und sich damit Unregelmäßigkeiten in der Stammform anpassen kann.
Nach F i g. 3 ist neben dem Werkzeug eine Fühlscheibe 9 angeordnet, die frei drehbar auf der Antriebswelle 1 gelagert ist und deren äußerster Durchmesser etwas größer ist als der Radumfang. Die Fühlscheibe ist an ihrem Rande so abgeschrägt, daß sie auf den Stamm, der in der durch den Pfeil 17 gekennzeichneten Richtung vorgeschoben wird, auflaufen kann.
In F i g. 4 ist der Gesamtaufbau der Maschine schematisch dargestellt. Der Maschinenständer 10 besteht aus zwei im wesentlichen U-förmigen, zueinander par-
609 503/89

Claims (4)

allelen Rahmenteilen, die durch (nicht dargestellte) Querstreben miteinander verbunden sind. Auf dem Maschinenständer ist ein Lager 11 für die schwenkbare Lagerung eines Tragrahmens angebracht, der aus zwei zueinander parallelen U-Eisen 12 und diese miteinander verbindenden Querstreben 13 und 14 besteht. Auf den freien Enden der U-Eisen 12 sind Lager 16 für die Antriebswelle 1 angebracht, auf der ein oder mehrere Werkzeuge nach F i g. 1 und die Fühlscheibe 9 sitzen. Auf der Antriebswelle 1 sitzt ferner xo noch eine Riemenscheibe 17, die über einen Riemen von einer auf der Antriebswelle des Motors 15 sitzenden Riemenscheibe angetrieben wird. Die Fühlscheibe wird durch das Eigengewicht des schwenkbar gelagerten Tragrahmens und der auf ihm angebrachten Teile mit dem Baumstamm 18 in Anlage gehalten. •Patentansprüche:
1. Maschine zum Entrinden von Baumstämmen mit einem Werkzeug, das aus durch Zentrifugalwirkung auf die Rinde des drehend vorgeschobenen Baumstammes schlagenden stampfen Schlagkörpern besteht, dadürBh gekennzeichnet, daß als Schlagkörper an den Enden abgerundete Walzen (5) dienen, die in je einem von mehreren über den Umfang, des Rades (8) verteilten Käfigen (4) frei beweglich gelagert sind, die zum Umfang des Rades hin eine den teilweisen Austritt des Walzenkörpers (5) gestattende Öffnung besitzen.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Käfige an den freien Enden von Radspeichen (3) angebracht sind und durch einen den Radumfang bildenden Verstärkungsring (8) miteinander verbunden sind.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Antriebswelle (1) neben dem Werkzeug eine Fühlscheibe (9) mit einem etwas größeren Umfang als dem Rad-^ umfang des Werkzeuges frei drehbar gelagert ist.
4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühischeibe (9) und das Werkzeug sowie dessen Antriebsmotoren (15) auf einem schwenkbar gelagerten Tragrahmen (12 bis 14) angebracht sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 503/89 1.66 © Bundesdruckerei Berlin
DEB80191A 1965-01-21 1965-01-21 Maschine zum Entrinden von Baumstaemmen Pending DE1210160B (de)

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DE1210160B true DE1210160B (de) 1966-02-03

Family

ID=6980610

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