DE1214460B - Dungstreuer - Google Patents
DungstreuerInfo
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- 239000010871 livestock manure Substances 0.000 title claims description 23
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C3/00—Treating manure; Manuring
- A01C3/06—Manure distributors, e.g. dung distributors
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C3/00—Treating manure; Manuring
- A01C3/06—Manure distributors, e.g. dung distributors
- A01C3/063—Side-spreaders
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Fertilizing (AREA)
- Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
AOIc
Deutsche KL: 45 b-3/06
Nummer: 1 214 460
Aktenzeichen: H 44568 m/45 b
Anmeldetag: 9. Januar 1962
Auslegetag: 14. April 1966
Die Erfindung betrifft einen Dungstreuer, dessen Fahrgestell eine sich in der Fahrtrichtung erstreckende
Wanne zur Aufnahme des Dunges trägt, in deren Längsmittelebene eine mit biegsamen, in Abstand
angeordneten Schleuderarmen ausgerüstete, von einer Stirnwand "zur anderen verlaufende Welle angeordnet
ist, nach dem deutschen Patent 1114 356.
Der erfindungsgemäße Dungstreuer ist dadurch gekennzeichnet, daß die Welle mit einem Förderorgan
bestückt ist, das bei Drehung der Welle den in seinem Wirkungsbereich lagernden Dung in Längsrichtung
der Welle abfördert.
Das Förderorgan kann aus einer schraubenförmigen Schnecke bestehen, die um die Welle
herumgeführt ist, und weiterhin kann sich die Schnecke von einem Ende bis zu dem anderen
kontinuierlich erstrecken.
Eine vorteilhafte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle unmittelbar benachbart
zu der hinteren Stirnwand eine Schleuder angeordnet ist, die sich parallel zu dieser Stirnwand
bewegt und mit der Schnecke und den Schleuderarmen zusammenwirkt.
Die Anordnung von unmittelbar benachbart zu einer Stirnwand bewegten Schleudern ist bei Stalldungstreuern
an sich bekannt.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform ist die als Schleuderstange ausgebildete Schleuder an der
Welle schwenkbar angelenkt bzw. die Schleuderstange an dem äußeren Umfang einer auf der Welle befestigten
Scheibe angelenkt.
Vorteilhat ist es weiterhin, eine zusätzliche Schleuderstange unmittelbar neben der vorderen
Stirnwand vorzusehen, die jedoch mit der ihrer Befestigung dienenden Scheibe starr verbunden ist.
Zwecks Fördern des Stalldungs von den beiden Stirnseiten aus in Richtung auf die Mitte der Wanne
erweist es sich als zweckmäßig, eine Schnecke mit zwei Schneckenteilen vorzusehen, die von der Mitte
der Welle ausgehend entgegengesetzt verlaufenden Schraubengang besitzen.
Die Anwendung von Schnecken, die zwei Schnekkenteile aufweisen, die von der Mitte der Welle ausgehend
entgegengesetzt verlaufende Schraubengänge besitzen, ist an sich bekannt.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert.
F i g. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Dungstreuers, teilweise im Schnitt;
F i g. 2 ist eine in größerem Maßstab dargestellte perspektivische Ansicht einer abgewandelten Ausführungsform
der Förderschnecke.
Dungstreuer
Zusatz zum Patent: 1114 356
Anmelder:
Hawk BiIt Mfg. Corp., Vinton, Ia. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing, W. Meissner
und Dipl.-Ing. H. Tischer, Patentanwälte,
Berlin 33, Herbertstr. 22
Als Erfinder benannt;
Keith D. Elwick, Vinton, Ia. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 31. Januar 1961 (86 086)
Der Traktor 10 besitzt eine Anbauschiene 11, an der lösbar der Dungstreuer 12 zum Auswerfen des
Dungs befestigt ist. Der Dungstreuer 12 kann zwei oder mehr Räder 13 aufweisen und besitzt ein
Chassis 14, das einen im Querschnitt halbkreisförmigen Trog 16 aufweist, der sich über die Länge
des Chassis erstreckt und die Boden- und Seitenwände bildet. Stirnwände 17 und 18 tragen eine Welle
19, die drehbar in geeigneten Lagern 20 in der Längsachse des Troges 16 angeordnet ist. Der Trog 16 und
die Stirnwände 17 und 18 bilden zusammen eine Wanne. Eine im Querschnitt kreisbogenförmige
Platte 21 ist mit Scharnieren 22 an einer Seite des Chassis 14 befestigt und kann nach Bedarf in der in
der F i g. 1 gezeigten Lage festgelegt werden, wo dieselbe eine Verlängerung des Troges 16 bildet, oder
diese Platte kann zwecks Beladen des Behälters nach unten geschwenkt werden.
Die Welle 19 ist mit der Kraftabgabewelle 23 über eine Zwischenwelle 24 und ein geeignetes Kardangelenk 26 verbunden, so daß die Welle 19 zum gegebenen Zeitpunkt gedreht werden kann. Schleuderarme 28, die unter der Einwirkung der Zentrifugalkraft arbeiten, sind an der Welle 19 befestigt und tragen an ihren äußeren Enden Schleudern 29.
Die Welle 19 ist mit der Kraftabgabewelle 23 über eine Zwischenwelle 24 und ein geeignetes Kardangelenk 26 verbunden, so daß die Welle 19 zum gegebenen Zeitpunkt gedreht werden kann. Schleuderarme 28, die unter der Einwirkung der Zentrifugalkraft arbeiten, sind an der Welle 19 befestigt und tragen an ihren äußeren Enden Schleudern 29.
Die bisher beschriebene Bauart entspricht genau der Ausführung nach dem Hauptpatent 1 114 365.
609 558/33
Das an der Welle 19 angeordnete Förderorgan liegt nach der Ausführungsform der Fig. 1 in Form
einer Schnecke 27 vor, die sich über die Länge der Welle erstreckt. Wie in der Zeichnung gezeigt, erstreckt
sich die Schnecke 27 radial nur über eine kurze Entfernung von der Welle 19, und dieselbe
kann somit nur während des ersten Teils des Entladens wirksam sein.
Ein Schleuderteil in Form einer Stange 33 ist schwenkbar an der Scheibe 31 mittels eines geeigneten
Stiftes 34 befestigt, so daß derselbe sich nur parallel zu der Wand 17 bewegen kann, um so das
Entladen des Dungs zu unterstützen. Ein Paar Reinigungsteile in Form von Schleuderstangen 36
sind starr an der Platte 32 befestigt, so daß sich dieselben nur parallel zu der Wand 18 bewegen
können. Dieselben unterstützen ebenfalls das Entladen des Dungs.
Zum Betrieb werden die Schleuderarme 28 auf die Welle 19 durch langsamen Antrieb der Welle 19 aufgewickelt.
Sodann wird die Wanne 16,17,18 mit Dung oder anderem auszustreuenden Gut gefüllt. Die
Platte 21 kann zwecks Vereinfachen des Beladens gegebenenfalls herausgeschwenkt und sodann wieder
in der gezeigten Lage festgelegt werden. Wenn das Material entladen und ausgebreitet werden soll, wird
die Kraftabgabewelle eingeschaltet. Die Schleuderarme 28 und Schleudern 29 beginnen sodann den
Dung aus dem Chassis auszuwerfen. Die Schnecke 27 erleichtert den Start der Welle 19 von der Ruhelage
aus und bewegt das Gut in Richtung auf das Ende des Fahrzeugs. Durch dieselbe wird in dem
Dung um die Welle 1 ein Trog geöffnet, durch den der Arbeitsbeginn der Schleuderarme erleichtert wird.
Die Schleuderarme 28 wickeln sich auf Grund der Zentrifugalkraft von der Welle 19 ab, je mehr Gut
entladen worden ist, und zwar so lange, bis sich dieselben vollständig ausstrecken, so daß die Schleudern
29 immittelbar über dem zyhnderförmigen Trog 16 hinwegbewegt werden.
Die Schleuderstange 33 säubert das hintere Ende der Wanne, und die Schleuderstange 36 säubert das
vordere Ende desselben.
Die Schnecke 27 kann so aufgebaut sein, daß das Material in Richtung auf das vordere oder hintere
Ende des Chassis bewegt wird, oder dieselbe kann, wie in der Fig.2 gezeigt, aus zwei Teilen 127 und
127 α mit relativ entgegengesetzter Schraubenrichtung bestehen, so daß das Gut von der Mitte aus in entgegengesetzten
Richtungen bewegt wird.
Die zusätzliche Anordnung der Schnecke 27, der Scheiben 31 und 32 mit den Schleuderstangen 33 und
36 führt zu einer erheblichen Verbesserung des Wirkungsgrades der im Patent 1114 356 offenbarten
Vorrichtung, da das Entladen leichter in Gang ge-
bracht und der Behälter leichter und vollständiger entladen werden kann, wobei in demselben praktisch
keine Rückstände verbleiben.
Claims (8)
1. Dungstreuer, dessen Fahrgestell eine sich in der Fahrtrichtung erstreckende Wanne zur Aufnahme
des Dunges trägt, in deren Längsmittelebene eine mit biegsamen, in Abstand angeordneten
Schleuderarmen ausgerüstete, von einer Stirnwand zur anderen verlaufende Welle angeordnet
ist, nach Patent 1114 356, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (19) mit
einem Förderorgan (27) bzw. (127,127 a) bestückt
ist, das bei Drehung der Welle (19) den in seinem Wirkungsbereich lagernden Dung in
Längsrichtung der Welle (19) abfördert.
2. Dungstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderorgan aus einer
schraubenförmigen Schnecke (27) besteht, die um die Welle (19) herumgeführt ist.
3. Dungstreuer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke (27) von einem
Ende bis zum anderen kontinuierlich durchläuft.
4. Dungstreuer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle (19) unmittelbar
benachbart zu der hinteren Stirnwand (17) eine Schleuder (33) angeordnet ist, die sich
parallel zu dieser Stirnwand bewegt und mit der Schnecke (27) und den Schleuderarmen (28) zusammenwirkt.
5. Dungstreuer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die als Schleuderstange (33)
ausgebildete Schleuder an der Welle (19) schwenkbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleuderstange (33) an
dem äußeren Umfang einer auf der Welle (19) befestigten Scheibe (31) angelenkt ist.
7. Dungstreuer nach Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet
durch die Anordnung einer Schleuderstange (36) entsprechend den Ansprüchen 4 bis 6 unmittelbar neben der vorderen Stirnwand
(18), die jedoch mit der ihrer Befestigung dienenden Scheibe (32) starr verbunden ist.
8. Dungstreuer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke (27) zwei Schnekkenteile
(127,127 d) aufweist, die von der Mitte
der Welle (19) ausgehend entgegengesetzt verlaufenden Schraubengang besitzen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 886 332, 2 553 455,
2 342 942, 2 296 474, 1445 265, 1328 618.
USA.-Patentschriften Nr. 2 886 332, 2 553 455,
2 342 942, 2 296 474, 1445 265, 1328 618.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 558/33 4.66 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE17596A DE1114356B (de) | 1959-05-06 | 1959-05-06 | Dungstreuer |
| US1214460XA | 1961-01-31 | 1961-01-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1214460B true DE1214460B (de) | 1966-04-14 |
Family
ID=34701759
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE17596A Pending DE1114356B (de) | 1959-05-06 | 1959-05-06 | Dungstreuer |
| DEH44568A Pending DE1214460B (de) | 1959-05-06 | 1962-01-09 | Dungstreuer |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE17596A Pending DE1114356B (de) | 1959-05-06 | 1959-05-06 | Dungstreuer |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Family Cites Families (2)
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| AT184762B (de) * | 1952-07-04 | 1956-02-25 | Alfons R Belak Grosshandel Mit | Fahrbarer Düngerstreuer mit einer in Fahrzeuglängsrichtung angeordneten drehbaren Zahntrommel |
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1959
- 1959-05-06 DE DEE17596A patent/DE1114356B/de active Pending
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1962
- 1962-01-09 DE DEH44568A patent/DE1214460B/de active Pending
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Also Published As
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| DE1114356B (de) | 1961-09-28 |
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