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DE1125702B - Stalldungstreuer - Google Patents

Stalldungstreuer

Info

Publication number
DE1125702B
DE1125702B DEH29367A DEH0029367A DE1125702B DE 1125702 B DE1125702 B DE 1125702B DE H29367 A DEH29367 A DE H29367A DE H0029367 A DEH0029367 A DE H0029367A DE 1125702 B DE1125702 B DE 1125702B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
manure
spreading
drum
spreading drum
vehicle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH29367A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Hanfler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RICHARD HANFLER
Original Assignee
RICHARD HANFLER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RICHARD HANFLER filed Critical RICHARD HANFLER
Priority to DEH29367A priority Critical patent/DE1125702B/de
Publication of DE1125702B publication Critical patent/DE1125702B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C3/00Treating manure; Manuring
    • A01C3/06Manure distributors, e.g. dung distributors
    • A01C3/063Side-spreaders

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Stalldungstreuer, bei dem die rotierende Streutrommel gegen die unbewegte Dungladung geführt wird.
Bei Stalldungstreuern dieser Bauart nimmt die Streutrommel oder das Streuwerk die Breite des Fahrzeugs ein und wird vom hinteren Ende des Fahrzeugs nach vorn oder auch von vorn nach hinten gegen den Dung bewegt. Der Dung wird entweder nach hinten oder seitwärts ausgestreut. Bei der Ausführung, bei der der Dung nach hinten ausgestreut wird, ist im allgemeinen nur eine Streubreite, die der Fahrzeugbreite entspricht, zu erreichen. Die Stalldungstreuer der erwähnten Bauart, die den Dung seitwärts ausstreuen, können eine größere Streubreite erzielen. Sie weisen eine über die ganze Fahrzeugbreite reichende Streuscheibe oder eine Fräskette auf. Der Dung wird nach Maßgabe des Vorschubs des Streuwerks nach und nach über die ganze Länge des Fahrzeugs abgetragen.
Es sind andererseits Stalldungstreuer bekannt, bei denen die Streutrommel an einer Längsseite des Fahrzeugs angeordnet ist, so daß der Dung gleichzeitig in einer Breite, die der Länge des Fahrzeugs entspricht, abgetragen werden kann. Bei einer Ausführung dieser Art wird der Dung durch Schieber an die ortsfest am Fahrzeug gelagerte Streutrommel herangeführt, bei einer anderen Ausführung der Vorratsbehälter samt Streutrommel um eine Längsachse derart verschwenkt, daß die Ladung unter ihrem Eigengewicht in den Wirkungsbereich der Streutrommel gelangt. In beiden Fällen ist für das Heranführen des Dunges an die Streutrommel ein besonderer Leistungsaufwand erforderlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Stalldungstreuer zu schaffen, der die Wirkung, welche die Arbeitsweise einer Streutrommel mit sich bringt, die an einer der Längsseiten des Fahrzeugs angeordnet ist, nämlich das gleichzeitige Angreifen des Dunges in einer Breite, die der Fahrzeuglänge entspricht, mit dem Vorteil einer Leistungsersparnis verbindet, wie sie Stalldungstreuer aufweisen, bei denen die Streutrommel gegen die unbewegte Dungladung angeht. Ausgehend von einem Stalldungstreuer also, bei dem die Streutrommel gegen die unbewegte Dungladung geführt wird, wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß bei an sich bekannter Anordnung der Achse der Streutrommel in Längsrichtung des Fahrzeugs und bei ebenfalls an sich bekannter schwenkbarer Lagerung der Streutrommel mit der Streutrommel ein Schieber zusammenwirkt, der mit der Streutrommel bewegbar ist und dessen Lage zur Streutrommel mittels einer Parallelogrammführung Stalldungstreuer
Anmelder:
Richard Hanfler,
Warngau (Kr. Miesbach, Obb.) 48
Richard Hanfler, Warngau (Kr. Miesbach, Obb.),
ist als Erfinder genannt worden
stets gleichgehalten wird. Durch die Schieberanordnung und die Art seiner Führung ist sichergestellt, daß der Abwurfwinkel, unter dem der Stalldung herausgeschleudert wird, von der jeweiligen Lage der auf einem Kreisbogenstück bewegten Trommel unbeeinflußt bleibt, so daß die Streubreite bzw. -weite auch bei fortschreitender Entleerung des Fahrzeugs ihren ursprünglichen Wert im wesentlichen beibehält.
Es ist bereits bekannt bei Stalldungstreuern mit in Längsrichtung des Fahrzeugs um eine feststehende Achse drehbar gelagerte Streutrommel, der der Dung durch Verschieben der gesamten Dungladung mittels einer Fördervorrichtung zugeführt wird, oberhalb der Streutrommel Abdeckbretter vorzusehen, welche das Herabfallen größerer Dungstücke verhindern und gleichzeitig das Streufeld einseitig begrenzen sollen. Diese Bretter dienen aber einem ganz anderen Zweck als der mit der Streutrommel zusammenwirkende Schieber gemäß der Erfindung, was bereits daraus hervorgeht, daß sie bei einem Dungstreuer angeordnet sind, bei dem das der Erfindung zugrunde liegende Problem nicht auftritt.
Es ist weiter bei Stalldungstreuern mit ortsfest am Fahrzeug gelagerter Streutrommel bekannt, in Trommelnähe einen Führungsrechen bewegbar zu lagern, wobei die Lagerung des Rechens mittels Parallelogrammlenkern ausgeführt ist, so daß der Rechen zumindest über einen Teil seiner Bewegungsbahn parallel zu sich selbst verschoben werden kann. Der Patentschutz soll daher nicht für die Parallelführung von der Streutrommel eines Stalldungstreuers zugeordneten Organen schlechthin, sondern nur für den aufgezeigten Anwendungsfall gelten, in welchem er, wie erwähnt, den besonderen Vorteil eines gleichbleibenden Auswurfwinkels bringt.
Bei dem Dungstreuer nach der Erfindung verläuft vorteilhafterweise die Schwenkachse der Streutrom-
209 519/44
mel in der Längsmittelebene des Fahrzeugs, und die Ladefläche für die Dungladung ist muldenförmig mit einem auf den Schwenkradius der Streutrommel abgestimmten Krümmungsradius der Mulde ausgebildet, so daß der Abstand von Streutrommel und Ladefläche während des Betriebes gleichbleibt. Eine muldenförmige Ladefläche ist an sich bei dem eingangs erwähnten Stalldungstreuer, bei dem das Streuorgan als Streuscheibe ausgebildet ist, bekannt. Dabei ist der Krümmungsradius der Mulde dem Streuscheibendurchmesser angepaßt. Für die Merkmale des Anspruches 2 soll der Patentschutz daher nur im ■Zusammenhang mit dem Hauptanspruch gelten.
In den Figuren der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Hand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels schematisch dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht des Stalldungstreuers,
Fig. 2 den Schwenkmechanismus für den Schieber.
Die Achse der mit Zinken 11 zum Abschleudern des Dungs besetzten Streutrommel 12 verläuft parallel zur Längsachse des Fahrzeugs 13. Die Streutrommel 12 ist an Tragarmen 14 gelagert und aufgehängt, welche ihrerseits an der oberhalb der Dungladung liegenden Achse 15 schwenkbar aufgehängt sind. Der Antrieb der Streutrommel 12 erfolgt über den Riementrieb 16, die Antriebswelle 17 und den Riementrieb 18, der seinerseits mit der Zapfwelle der Zugmaschine gekuppelt ist.
Die Streutrommel 12 kann mit Hilfe der Schwenkvorrichtung aus der — in Fahrtrichtung gesehen — linken in die rechte Endstellung gebracht werden. Die Endstellungen liegen an den beiden Außenkanten der kreisbogenförmig gewölbten Ladebrücke 19 für die Dungladung. Die linke Endstellung ist dabei die Ausgangsstellung der Streutrommel 12 zu Beginn des Dungstreuens. Die Schwenkvorrichtung besteht aus einem Zahnsegment 20, welches an einem der Tragarme 14 der Streutrommel 12 befestigt ist und welches von einem Zahnritzel 21 langsam und stetig bewegt wird, wodurch die Streutrommel 12 gegen die Dungladung geführt wird.
Damit nun gemäß der Erfindung der Streuwinkel, d. h. der Winkel, unter welchem der Dung von der Streutrommel 12 seitlich fortgeschleudert wird, während des Dungstreuens von Anfang bis Ende konstant bleiben kann, ist unterhalb der Streutrommel 12 ein Schieber 22 angeordnet, der mit seiner Vorderkante 23 um die Achse 24 schwenkbar ist, welche ihrerseits von den an den Tragarmen 14 gelagerten Winkelhebeln 25 getragen wird. An den freien Enden 26 der Winkelhebel 25 greifen Lenkerstangen 27 an, die mit ihrem anderen Ende an einem Festpunkt des Aufbaus des Gerätes verbunden sind, wobei die Lenkerstangen 27 parallel zu den Tragarmen 14 verlaufen und die Verbindungslinien durch die oberen Lagermittelpunkte der Tragarme 14 und der Lenkerstangen 27, vorzugsweise in einer horizontalen Ebene, parallel zu der Mittellinie der Enden 26 der Winkelnebel 27, die auch durch die Streutrommelachse und den Mittelpunkt des unteren Lenkerstangenlagers geht, sind. Dadurch wird erreicht, daß, gleichgültig welche Lage die Streutrommel 12 in bezug auf die Dungladung zwischen den beiden Endlagen einnimmt, der Schieber 22 gegenüber einer horizontalen Ebene durch die Abwurfkante 23 bzw. gegenüber der Streutrommel stets die gleiche Anstellung bzw. Winkellage besitzt, so daß der durch das Zusammenwirken von Streutrommel 12 und Schieber 22 abgeschleuderte Dung stets gleichmäßig breit ausgestreut wird.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Stalldungstreuer, bei dem die rotierende Streutrommel gegen die unbewegte Dungladung geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Streutrommel (12), die in an sich bekannter Weise in Längsrichtung des Fahrzeugs (13) angeordnet und in an sich bekannter Weise schwenkbar gelagert ist, ein Schieber (22) zusammenwirkt, der mit der Streutrommel (12) zusammen bewegbar ist und dessen Lage zur Streutrommel (12) mittels einer Parallelogrammführung (14, 25, 26, 27) stets gleich gehalten wird.
2. Stalldungstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (15) der Streutrommeln (12) in der Längsmittelebene des Fahrzeugs (13) verläuft und die Ladefläche (19) für die Dungladung muldenförmig mit einem auf den Schwenkradius der Streutrommel (12) abgestimmten Krümmungsradius der Mulde ausgebildet ist, so daß der Abstand von Streutrommel (12) undLadefläche (19) während des Betriebes gleichbleibt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1014 776;
deutsche Patentschrift Nr. 935 584;
deutsche Patentanmeldung S 26105 III/45 b (bekanntgemacht am 2. 12.1954);
USA.-Patentschriften Nr. 2 699 948, 2 553 455,
769 641, 2 523 994, 1187 033, 1191670;
französische Patentschrift Nr. 1 068 341;
österreichische Patentschrift Nr. 184 762;
britische Patentschrift Nr. 756 132;
Auszug aus belgischer Patentschrift Nr. 540 207;
Technik und Landwirtschaft, 6. Jahrgang, Nr. 22, S. 509.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 209 519/44 3.62
DEH29367A 1957-02-18 1957-02-18 Stalldungstreuer Pending DE1125702B (de)

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DE (1) DE1125702B (de)

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