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DE1214030B - Tasttrommel fuer Ruebenkoepfer - Google Patents

Tasttrommel fuer Ruebenkoepfer

Info

Publication number
DE1214030B
DE1214030B DEV21766A DEV0021766A DE1214030B DE 1214030 B DE1214030 B DE 1214030B DE V21766 A DEV21766 A DE V21766A DE V0021766 A DEV0021766 A DE V0021766A DE 1214030 B DE1214030 B DE 1214030B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
beet
disks
tactile
knife
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV21766A
Other languages
English (en)
Inventor
Frantisek Jankovsky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VYZKUMNY USTAV ZEMEDELSKYCH STROJUU
Vyzkumny Ustav Zemedelskych Stroju
Original Assignee
VYZKUMNY USTAV ZEMEDELSKYCH STROJUU
Vyzkumny Ustav Zemedelskych Stroju
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VYZKUMNY USTAV ZEMEDELSKYCH STROJUU, Vyzkumny Ustav Zemedelskych Stroju filed Critical VYZKUMNY USTAV ZEMEDELSKYCH STROJUU
Publication of DE1214030B publication Critical patent/DE1214030B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D23/00Topping machines
    • A01D23/02Topping machines cutting the tops before being lifted
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D23/00Topping machines
    • A01D23/02Topping machines cutting the tops before being lifted
    • A01D2023/024Devices with fix blades for topping

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
AOId
Deutsche Kl.: 45 c-23/02
Nummer: 1214 030
Aktenzeichen: V 21766 m/45 c
Anmeldetag: 18. Dezember 1961
Auslegetag: 7. April 1966
Die Erfindung bezieht sich auf eine Tasttrommel für Rübenköpfer mit mehreren nebeneinanderliegenden verzahnten Tastscheiben, die unter dem Niveau des Fußkreises der Verzahnung mit zylindrischen Stützen versehen und über einem einseitig am Gestell 5 des Rübenköpfers befestigten Köpfmesser angeordnet sind.
Bei den bekannten mit Scheiben versehenen Tasttrommeln von Rübenköpfern schneiden die Scheiben der Trommel in einem beträchtlichen Maße in die Rübe ein, wodurch bei Zuckerrüben Verluste an Zuckermasse in den abgeschnittenen Rübenköpfen verursacht werden. Es sind bereits verschiedene Versuche unternommen worden, um diesen Nachteil zu beseitigen. So hat man schon verzahnte Tastscheiben gebaut, die unter dem Niveau des Fußkreises der Verzahnung mit zylindrischen, seitlich abgerundeten Stützen versehen sind, wobei die Tasttrommel über einem am Gestell einseitig befestigten Köpfmesser angeordnet ist. Die Tastscheibe dieser Ausführung hat aber am Umfang ein keilförmiges Profil, das in den Rübenkopf einschneidet, wenn die Tastscheibe über die Rübe rollt.
Da die Stützen abgerundet sind, wird ein keilförmiges Eindringen in den Rübenkopf ermöglicht. Abgesehen von der Beschädigung des Rübenkopfes kann die Tastscheibe zu tief nach unten sinken, so daß ein unrichtiger Schnitt ausgeführt wird. Dadurch werden wieder Verluste an Zuckerrübenmasse verursacht.
Die Tastscheiben der bekannten Rübenköpfer sind üblicherweise verzahnt und über dem Köpfmesser angeordnet. Eine Berührung des Messers mit den verzahnten Scheiben kann leicht stattfinden, wenn der Taster vom Rübenkopf zum Boden sinkt oder auf eine weitere, sehr nahe liegende Rübe auffährt. Weiter kann eine Berührung zwischen dem Taster und dem Köpfmesser dann eintreten, wenn sich das Messer während des Köpfvorganges mitten in einem Rübenkopf befindet und die Tasttrommel durch ihr Gewicht oder unter Wirkung einer sie abwärts drükkenden Feder weiter nach unten sinkt und tiefer in die Rübe eindringt. Auch wenn das Messer einseitig am Gestell gelagert ist, könnte es nicht ausweichen, da es von dem Rübenkörper in seiner Lage gehalten wird.
Ferner verursachen die bekannten Köpfmesser eine relativ niedrige Schnittqualität. Sie müssen vom Festigkeitsstandpunkt aus betrachtet eine relativ große Dicke aufweisen, da bei höheren Arbeitsgeschwindigkeiten auch eine höhere Schnittkraft erforderlich ist. Je dicker aber das Messer ist, um so Tasttrommel für Rübenköpfer
Anmelder:
Vyzkumny ustav zemedelskych strojü,
Chodov, Prag (Tschechoslowakei)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Seiler, Patentanwalt,
Berlin 19, Oldenburgallee 10
Als Erfinder benannt:
Frantisek Jankovsky, Prag
Beanspruchte Priorität:
Tschechoslowakei vom 20. Dezember 1960
(7592)
größer ist die Gefahr, daß der Rübenkopf nicht abgeschnitten, sondern abgebrochen wird.
Dadurch werden wiederum bedeutende Zuckerverluste verursacht, da die Verdampffläche größer ist als bei einem glatten Schnitt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile weitgehend zu beseitigen. Die Lösung nach der Erfindung geht von einer Tasttrommel für Rübenköpfer der eingangs beschriebenen Art aus und besteht darin, daß die Tasttrommel erfindungsgemäß mit einer Endscheibe versehen ist, und zwar an der von der Befestigungsstelle des an sich bekannten Köpfmessers abgekehrten Seite der Tasttrommel, die glatt, d. h. ohne Verzahnung, ausgeführt ist und einen größeren Durchmesser als die anderen Tastscheiben aufweist und dadurch ein Widerlager für das Köpfmesser bildet.
Durch die erfindungsgemäß ausgebildete und angeordnete Endscheibe wird eine wesentliche Tasttrommelabsenkung und die Berührung des Messers mit den gezahnten Scheiben der Tasttrommel vermieden. Weil die Endscheibe auch als Widerlager für das Köpfmesser dient, kann dieses relativ dünn ausgebildet werden. Dadurch wird die Schnittqualität
609 557/76
beträchtlich verbessert, und die Zuckerverluste werden wesentlich herabgesetzt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung wiedergegeben. Es zeigt
F i g. 1 eine Ansicht der Tasttrommel nach der Erfindung, in Achsrichtung gesehen, und
F i g. 2 eine Ansicht auf die einzelnen Scheiben der Tasttrommei.
An dem nicht dargestellten Maschinenrahmen ist ein Arm 1 mittels eines Zapfens 2 angelenkt. An dem Arm 1 ist eine Tasttrommel 3 gelagert, die, wie aus F i g. 2 ersichtlich, aus einer Reihe nebeneinanderliegender Scheiben 4 besteht. Die Scheiben sind mit Stützen S versehen, die einen kleineren Durchmesser d, als der Durchmesser D der Scheiben 4 beträgt, aufweisen. Der Unterschied der Durchmesser D und d ist derart gewählt, daß bei einem gegebenen Abstand t der Scheiben 4 voneinander die Tasttrommei 3 mit den Stützen 5 auf der Oberfläche der Rüben aufliegt, wobei die Stützen ein weiteres Eindringen der Scheiben 4 in die Rübenkörper verhindern.
Auf einem Halter 6 ist ein Messer 7 mit Fingern 8 gelagert.
Auf dem Arml sind des weiteren Auswerfer 9 angeordnet, die in dem dargestellten Beispiel aus quadratischen, gegeneinander um 45° versetzten Platten bestehen. Sie greifen in die Zwischenräume zwischen den Stützen 5 ein. Die Tasttrommel 3 wird durch eine Feder 10 in Eingriff gedrückt.
Der Umfang der Scheiben 4 ist, wie aus F i g. 1 ersichtlich, verzahnt.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist an der Tasttrommel 3 an der von der Befestigungsstelle des Köpfmessers abgekehrten Seite eine Endscheibe 11 vorgesehen. Die Endscheibe 11 besitzt einen glatten, d.h. ohne Verzahnung ausgeführten Umfang. Auch hat sie einen größeren Durchmesser als die anderen Scheiben 4. Sie bildet ein Widerlager für das Köpfmesser 7.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Tasttrommel für Rübenköpfer mit mehreren nebeneinanderliegenden verzahnten Tastscheiben, die unter dem Niveau des Fußkreises der Verzahnung mit zylindrischen Stützen versehen und über einem einseitig am Gestell des Rübenköpfer befestigten Köpfmesser angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine Endscheibe (11), die an der von der Befestigungsstelle des Köpfmessers (7) abgekehrten Seite der Tasttrommel (3) angeordnet ist, einen glatten, d. h. ohne Verzahnung ausgeführten Umfang und einen größeren Durchmesser als die anderen Tastscheiben (4) aufweist und dadurch ein Widerlager für das Köpfmesser (7) bildet.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 846 176, 1047 514; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 822 328;
    britische Patentschrift Nr. 723 532;
    USA.-Patentschrift Nr. 1 308 921.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    609 557/76 3.66 © Bundesdruckerei Berlin
DEV21766A 1960-12-20 1961-12-18 Tasttrommel fuer Ruebenkoepfer Pending DE1214030B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS1214030X 1960-12-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1214030B true DE1214030B (de) 1966-04-07

Family

ID=5457973

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV21766A Pending DE1214030B (de) 1960-12-20 1961-12-18 Tasttrommel fuer Ruebenkoepfer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1214030B (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1308921A (en) * 1918-11-04 1919-07-08 Marion A Smith Beet-topping device.
DE846176C (de) * 1949-11-07 1952-08-11 Alfa Separator Ag Tastorgan zum Ableiten der Hoehenverstellung des Schneidmessers von Ruebenkoepfgeraeten
GB723532A (en) * 1951-09-11 1955-02-09 William John Whitsed Improved beet topping mechanism
DE1047514B (de) 1954-12-10 1958-12-24 Heinrich Lanz Ag Ruebenkoepfer
DE1822328U (de) * 1960-05-14 1960-11-24 Xaver Fendt & Co Maschinen U S Koepfeinrichtung fuer ruebenerntemaschinen.

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US1308921A (en) * 1918-11-04 1919-07-08 Marion A Smith Beet-topping device.
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GB723532A (en) * 1951-09-11 1955-02-09 William John Whitsed Improved beet topping mechanism
DE1047514B (de) 1954-12-10 1958-12-24 Heinrich Lanz Ag Ruebenkoepfer
DE1822328U (de) * 1960-05-14 1960-11-24 Xaver Fendt & Co Maschinen U S Koepfeinrichtung fuer ruebenerntemaschinen.

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