DE1214030B - Tasttrommel fuer Ruebenkoepfer - Google Patents
Tasttrommel fuer RuebenkoepferInfo
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- DE1214030B DE1214030B DEV21766A DEV0021766A DE1214030B DE 1214030 B DE1214030 B DE 1214030B DE V21766 A DEV21766 A DE V21766A DE V0021766 A DEV0021766 A DE V0021766A DE 1214030 B DE1214030 B DE 1214030B
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D23/00—Topping machines
- A01D23/02—Topping machines cutting the tops before being lifted
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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- A01D23/02—Topping machines cutting the tops before being lifted
- A01D2023/024—Devices with fix blades for topping
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
- Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
AOId
Deutsche Kl.: 45 c-23/02
Nummer: 1214 030
Aktenzeichen: V 21766 m/45 c
Anmeldetag: 18. Dezember 1961
Auslegetag: 7. April 1966
Die Erfindung bezieht sich auf eine Tasttrommel für Rübenköpfer mit mehreren nebeneinanderliegenden
verzahnten Tastscheiben, die unter dem Niveau des Fußkreises der Verzahnung mit zylindrischen
Stützen versehen und über einem einseitig am Gestell 5 des Rübenköpfers befestigten Köpfmesser angeordnet
sind.
Bei den bekannten mit Scheiben versehenen Tasttrommeln von Rübenköpfern schneiden die Scheiben
der Trommel in einem beträchtlichen Maße in die Rübe ein, wodurch bei Zuckerrüben Verluste an
Zuckermasse in den abgeschnittenen Rübenköpfen verursacht werden. Es sind bereits verschiedene Versuche
unternommen worden, um diesen Nachteil zu beseitigen. So hat man schon verzahnte Tastscheiben
gebaut, die unter dem Niveau des Fußkreises der Verzahnung mit zylindrischen, seitlich abgerundeten
Stützen versehen sind, wobei die Tasttrommel über einem am Gestell einseitig befestigten Köpfmesser
angeordnet ist. Die Tastscheibe dieser Ausführung hat aber am Umfang ein keilförmiges Profil, das in
den Rübenkopf einschneidet, wenn die Tastscheibe über die Rübe rollt.
Da die Stützen abgerundet sind, wird ein keilförmiges Eindringen in den Rübenkopf ermöglicht.
Abgesehen von der Beschädigung des Rübenkopfes kann die Tastscheibe zu tief nach unten sinken, so
daß ein unrichtiger Schnitt ausgeführt wird. Dadurch werden wieder Verluste an Zuckerrübenmasse verursacht.
Die Tastscheiben der bekannten Rübenköpfer sind üblicherweise verzahnt und über dem Köpfmesser
angeordnet. Eine Berührung des Messers mit den verzahnten Scheiben kann leicht stattfinden, wenn
der Taster vom Rübenkopf zum Boden sinkt oder auf eine weitere, sehr nahe liegende Rübe auffährt.
Weiter kann eine Berührung zwischen dem Taster und dem Köpfmesser dann eintreten, wenn sich das
Messer während des Köpfvorganges mitten in einem Rübenkopf befindet und die Tasttrommel durch ihr
Gewicht oder unter Wirkung einer sie abwärts drükkenden Feder weiter nach unten sinkt und tiefer in
die Rübe eindringt. Auch wenn das Messer einseitig am Gestell gelagert ist, könnte es nicht ausweichen,
da es von dem Rübenkörper in seiner Lage gehalten wird.
Ferner verursachen die bekannten Köpfmesser eine relativ niedrige Schnittqualität. Sie müssen vom
Festigkeitsstandpunkt aus betrachtet eine relativ große Dicke aufweisen, da bei höheren Arbeitsgeschwindigkeiten
auch eine höhere Schnittkraft erforderlich ist. Je dicker aber das Messer ist, um so
Tasttrommel für Rübenköpfer
Anmelder:
Vyzkumny ustav zemedelskych strojü,
Chodov, Prag (Tschechoslowakei)
Chodov, Prag (Tschechoslowakei)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Seiler, Patentanwalt,
Berlin 19, Oldenburgallee 10
Als Erfinder benannt:
Frantisek Jankovsky, Prag
Frantisek Jankovsky, Prag
Beanspruchte Priorität:
Tschechoslowakei vom 20. Dezember 1960
(7592)
Tschechoslowakei vom 20. Dezember 1960
(7592)
größer ist die Gefahr, daß der Rübenkopf nicht abgeschnitten, sondern abgebrochen wird.
Dadurch werden wiederum bedeutende Zuckerverluste verursacht, da die Verdampffläche größer
ist als bei einem glatten Schnitt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile weitgehend zu beseitigen. Die Lösung nach
der Erfindung geht von einer Tasttrommel für Rübenköpfer der eingangs beschriebenen Art aus und besteht
darin, daß die Tasttrommel erfindungsgemäß mit einer Endscheibe versehen ist, und zwar an der
von der Befestigungsstelle des an sich bekannten Köpfmessers abgekehrten Seite der Tasttrommel, die
glatt, d. h. ohne Verzahnung, ausgeführt ist und einen größeren Durchmesser als die anderen Tastscheiben
aufweist und dadurch ein Widerlager für das Köpfmesser bildet.
Durch die erfindungsgemäß ausgebildete und angeordnete Endscheibe wird eine wesentliche Tasttrommelabsenkung
und die Berührung des Messers mit den gezahnten Scheiben der Tasttrommel vermieden.
Weil die Endscheibe auch als Widerlager für das Köpfmesser dient, kann dieses relativ dünn
ausgebildet werden. Dadurch wird die Schnittqualität
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beträchtlich verbessert, und die Zuckerverluste werden wesentlich herabgesetzt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung wiedergegeben. Es zeigt
F i g. 1 eine Ansicht der Tasttrommel nach der Erfindung, in Achsrichtung gesehen, und
F i g. 2 eine Ansicht auf die einzelnen Scheiben der Tasttrommei.
An dem nicht dargestellten Maschinenrahmen ist ein Arm 1 mittels eines Zapfens 2 angelenkt. An dem
Arm 1 ist eine Tasttrommel 3 gelagert, die, wie aus F i g. 2 ersichtlich, aus einer Reihe nebeneinanderliegender
Scheiben 4 besteht. Die Scheiben sind mit Stützen S versehen, die einen kleineren Durchmesser
d, als der Durchmesser D der Scheiben 4 beträgt, aufweisen. Der Unterschied der Durchmesser D
und d ist derart gewählt, daß bei einem gegebenen Abstand t der Scheiben 4 voneinander die Tasttrommei
3 mit den Stützen 5 auf der Oberfläche der Rüben aufliegt, wobei die Stützen ein weiteres Eindringen
der Scheiben 4 in die Rübenkörper verhindern.
Auf einem Halter 6 ist ein Messer 7 mit Fingern 8 gelagert.
Auf dem Arml sind des weiteren Auswerfer 9
angeordnet, die in dem dargestellten Beispiel aus quadratischen, gegeneinander um 45° versetzten
Platten bestehen. Sie greifen in die Zwischenräume zwischen den Stützen 5 ein. Die Tasttrommel 3 wird
durch eine Feder 10 in Eingriff gedrückt.
Der Umfang der Scheiben 4 ist, wie aus F i g. 1 ersichtlich, verzahnt.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist an der Tasttrommel 3 an der von der Befestigungsstelle des
Köpfmessers abgekehrten Seite eine Endscheibe 11 vorgesehen. Die Endscheibe 11 besitzt einen glatten,
d.h. ohne Verzahnung ausgeführten Umfang. Auch hat sie einen größeren Durchmesser als die anderen
Scheiben 4. Sie bildet ein Widerlager für das Köpfmesser 7.
Claims (1)
- Patentanspruch:Tasttrommel für Rübenköpfer mit mehreren nebeneinanderliegenden verzahnten Tastscheiben, die unter dem Niveau des Fußkreises der Verzahnung mit zylindrischen Stützen versehen und über einem einseitig am Gestell des Rübenköpfer befestigten Köpfmesser angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine Endscheibe (11), die an der von der Befestigungsstelle des Köpfmessers (7) abgekehrten Seite der Tasttrommel (3) angeordnet ist, einen glatten, d. h. ohne Verzahnung ausgeführten Umfang und einen größeren Durchmesser als die anderen Tastscheiben (4) aufweist und dadurch ein Widerlager für das Köpfmesser (7) bildet.In Betracht gezogene Druckschriften:Deutsche Patentschriften Nr. 846 176, 1047 514; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 822 328;
britische Patentschrift Nr. 723 532;
USA.-Patentschrift Nr. 1 308 921.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen609 557/76 3.66 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS1214030X | 1960-12-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1214030B true DE1214030B (de) | 1966-04-07 |
Family
ID=5457973
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV21766A Pending DE1214030B (de) | 1960-12-20 | 1961-12-18 | Tasttrommel fuer Ruebenkoepfer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1214030B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1308921A (en) * | 1918-11-04 | 1919-07-08 | Marion A Smith | Beet-topping device. |
| DE846176C (de) * | 1949-11-07 | 1952-08-11 | Alfa Separator Ag | Tastorgan zum Ableiten der Hoehenverstellung des Schneidmessers von Ruebenkoepfgeraeten |
| GB723532A (en) * | 1951-09-11 | 1955-02-09 | William John Whitsed | Improved beet topping mechanism |
| DE1047514B (de) | 1954-12-10 | 1958-12-24 | Heinrich Lanz Ag | Ruebenkoepfer |
| DE1822328U (de) * | 1960-05-14 | 1960-11-24 | Xaver Fendt & Co Maschinen U S | Koepfeinrichtung fuer ruebenerntemaschinen. |
-
1961
- 1961-12-18 DE DEV21766A patent/DE1214030B/de active Pending
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1308921A (en) * | 1918-11-04 | 1919-07-08 | Marion A Smith | Beet-topping device. |
| DE846176C (de) * | 1949-11-07 | 1952-08-11 | Alfa Separator Ag | Tastorgan zum Ableiten der Hoehenverstellung des Schneidmessers von Ruebenkoepfgeraeten |
| GB723532A (en) * | 1951-09-11 | 1955-02-09 | William John Whitsed | Improved beet topping mechanism |
| DE1047514B (de) | 1954-12-10 | 1958-12-24 | Heinrich Lanz Ag | Ruebenkoepfer |
| DE1822328U (de) * | 1960-05-14 | 1960-11-24 | Xaver Fendt & Co Maschinen U S | Koepfeinrichtung fuer ruebenerntemaschinen. |
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